Zunächst möchte ich mitteilen
Zunächst möchte ich mitteilen, dass meine Reise nach Lemon & Soul sehr gut organisiert war. Sowohl der Flug als auch der anschließende Transfer zum Hotel haben einwandfrei funktioniert.
Dann zu den negativen Punkten: Der Preis für das Visum betrug 30 €, statt der angegebenen 25 €. Das ist allerdings nicht die Schuld von vtours.
Allerdings gab es beim Abflug eine Wartezeit von einer Stunde am Flughafen. Da es sich um eine kombinierte Fahrt handelte, betrug die anschließende Transferzeit zusätzlich eine Stunde.
Der Empfang im Hotel war sehr gut. Dann ging es weiter zum Hotelzimmer.
Das Zimmer war dunkel, mit einem Riss in der Gardine. Auf dem Badezimmerboden lagen lange schwarze Haare. Zahnpasta vom vorherigen Gast war noch auf dem Waschbecken (wurde während meines 8-tägigen Aufenthalts nicht entfernt). Weiße Flecken an den Wänden in der Dusche (ich hoffe, es waren Seifenreste). Der Kühlschrank machte mehr Lärm als die ohnehin schon nicht leise Klimaanlage. Diese hatte zudem ein Leck, was zu einem großen Feuchtigkeitsfleck auf dem Sofa führte. Die Kaffeebecher wurden mit demselben Tuch abgetrocknet, mit dem auch der Staub gewischt wurde. Ich weiß nicht, welches Tuch für die Toilette verwendet wurde.
Die Geräusche aus dem Nachbarzimmer waren deutlich zu hören – die Gespräche, der Toilettengang und, wie soll ich es sagen: eine Sportart ohne Kleidung, bei der alle gewinnen und keuchend die Ziellinie erreichen.
Dann der Flur: lang und dunkel, mit deutlich sichtbaren Fußabdrücken in der Mitte – wohl als Orientierungshilfe für betrunkene Gäste, damit sie die Spur halten konnten. Die „Kühlung“ des Flurs erfolgte durch offene Löcher in der Wand – so konnte man sich schon mal an die Außentemperaturen gewöhnen.
Zum Essen: Am ersten Tag dachte ich noch, es ist in Ordnung – aber acht Tage lang dasselbe, meist kalt serviert, mit Gemüse, das offenbar auf zahnlose Senioren abgestimmt war. Eine österreichische Mitreisende beschrieb es treffend als: „Dreck“. Wenn man ein Bier zum Essen wollte, wurde es aus einer 0,5-Liter-Dose in ein warmes Plastikglas eingeschenkt. Aus einer Dose wurden mehrere Gläser befüllt.
Aber ich möchte nicht alles schlecht darstellen: Die Bar am Pool, das Schwimmbad selbst und alle Mitarbeiter waren wirklich großartig. Sie waren immer hilfsbereit und freundlich – großes Lob dafür!
Zwei Hinweise für niederländische Reisende: Geben Sie bei der Buchung nicht nur Ihren Rufnamen, sondern auch Ihre vollständigen Vornamen (laut Reisepass) an. So vermeiden Sie Probleme beim Online-Check-in und an der Passkontrolle.
Niemand antwortet auf meine E-Mails.
Antwort von vtours