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Mountainbike

Die längst als neuerliche Gesamtsiegerin feststehende Valentina Höll hat auch das vorletzte Downhill-Rennen der Weltcup-Saison im Mountainbike gewonnen.

Die Serienweltmeisterin aus Salzburg siegte am Sonntag im kanadischen Whistler knapp vor Lokalmatadorin Gracey Hemstreet (+0,334 Sek.).

Dritte wurde die Französin Lisa Bouladou (+2,682). Höll feierte im achten Saisonbewerb ihren sechsten Sieg. Das letzte Rennen findet kommendes Wochenende in Lake Placid statt.

Nations League

Irland hat das hochpolitisch eingefärbte Nations-League-Spiel gegen Israel klar für sich entschieden. Im „Auswärtsspiel“ in Debrecen setzten sich die Iren am Sonntag nach drei Toren zwischen der 13. und 25. Minute 3:0 (3:0) durch. Die Mannschaft des isländischen Nationaltrainers Heimir Hallgrimsson schrieb in der Gruppe mit Österreich nach der Niederlage im Kosovo zum Auftakt damit erstmals an, Israel bleibt punktelos. Das ÖFB-Team gastiert am Donnerstag (ab 20.15 Uhr live in ORF1, Anpfiff: 20.45 Uhr) in Dublin.

Für Irland war die Partie mit dem Hintergrund der israelischen Militäroffensive in Gaza ein notwendiges Übel. Torhüter Gavin Bazunu hatte erklärt, die Partien gegen Israel aus persönlichen Gründen nicht bestreiten zu können.

Während der israelischen Hymne senkten die Iren den Kopf zu Boden, das ansonsten obligatorische Handshake zwischen den beiden Mannschaften gab es nicht. Die irischen Spieler trugen schwarze Armschleifen „in Gedenken an alle, die im Konflikt ihr Leben verloren haben“, wie Verbands-Geschäftsführer David Courell vor dem Spiel bekanntgab.

Schnelle Entscheidung

Auf dem Spielfeld war rasch alles entschieden. Troy Parrott von Betis Sevilla bezwang Daniel Peretz per Flachschuss, ehe Swanseas Adam Idah (16.) und Jack Moylan von Cardiff City nachlegten. Moylan küsste nach seinem Treffer die schwarze Schleife. Die irischen Fans – rund ein Dutzend war im Stadion dabei – waren hocherfreut. Die Israelis wurden von rund 150 Anhängern angefeuert.

Nach der Pause kam das Team um den ehemaligen Salzburg-Spieler Oscar Gloukh auf, wirklich gefährlich wurde es für die Iren aber nicht mehr. Das Rückspiel gegen Israel wird auch Irland außerhalb der Heimat bestreiten. Am 4. Oktober wird im serbischen Backa Topola gespielt.

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Football

Bernhard Raimann und die Indianapolis Colts haben im dritten Spiel der neuen Saison der National Football League (NFL) den Platz zum ersten Mal als Sieger verlassen. Die Colts setzten sich am Sonntag daheim gegen den Divisionsrivalen Houston Texans knapp mit 19:17 durch. Ein Field-Goal von Kicker Spencer Shrader machte letztlich den Unterschied für Indianapolis aus.

Für eine Überraschung sorgten die bisher ebenfalls noch sieglosen Washington Commanders. Das Team aus der US-Hauptstadt, das auf Starting Quarterback Jayden Daniels verzichten muss, setzte sich unterdessen mit Ersatzmann Marcus Mariota gegen Titelverteidiger Seattle mit 33:31 durch und fügte den Seahawks damit die erste Saisonniederlage zu.

Einen herben Dämpfer setzte es auch für die New England Patriots. Der Finalist der vergangenen Saison kam bei den Jacksonville Jaguars mit 6:35 unter die Räder. Jaguars-Quarterback Trevor Lawrence war mit drei Touchdown-Pässen hauptverantwortlich für den saisonübergreifend sechsten Heimsieg en suite. Sein Gegenüber Drake Maye warf hingegen zwei Interceptions und verlor zudem ein weiteres Mal den Ball an den Gegner.

Die Buffalo Bills retteten mit einem 24:16-Erfolg über die weiter sieglosen Los Angeles Chargers ebenso ihre makellose Bilanz nach drei Siegen, wie die Kansas City Chiefs mit einem souveränen 24:10 bei den Miami Dolphins.

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Pferdesport

Katharina Rhomberg hat beim Springreit-Grand-Prix von Wien im Rahmen der Global Champions Tour für das Highlight aus österreichischer Sicht gesorgt.

Die Vorarlbergerin musste sich am Sonntagabend vor der prächtigen Kulisse von Schloss Schönbrunn erst im Stechen der besten acht der Konkurrenz beugen und belegte auf Colestus Cambridge schließlich Rang sieben. Den Sieg holte sich die deutsche Mannschaftsweltmeisterin Sophie Hinners auf Iron Dames Combella.

Bis zum vorvorletzten Hindernis war Rhomberg fehlerfrei geblieben, dann aber flog – zum einzigen Mal an diesem Abend – die Stange mit dumpfem Geräusch in den Sand. Bitter für die 33-Jährige, die als einzige rot-weiß-rote Teilnehmerin ohne Fehler durch den ersten Durchgang gekommen war. Auch wenn es letztlich nicht ganz reichen sollte: In ihrem bisher stärksten Jahr bleibt Rhomberg, die heuer bereits ihren ersten Sieg bei einem Fünfsternbewerb feierte, ein heißer Tipp.

Abwurf kostet Kühner Top Ten

Österreichs Topspringer Max Kühner (13.) sowie die anderen heimischen Starter, Christoph Obernauer (23.) und Bianca Babanitz (33.), kassierten schon in der ersten Runde Strafpunkte. Gerade Kühner, der erstmals mit seinem „Neuen“ Vivo de Muze PS im ganz großen Rahmen ritt, fehlte nicht viel – er leistete sich nur einen Abwurf. „Ich bin ein bisschen enttäuscht, weil ich eigentlich jetzt nie sportlich so abgeliefert habe, wie ich gerne abgeliefert hätte“, meinte der Wahltiroler, der schon in den Tagen zuvor seine Klasse nicht ganz ausspielen konnte.

Vivo wollte er aber keinen Vorwurf machen. „Die anderen Sachen hat er ohne irgendeine Berührung und nicht auf gut Glück geschafft.“ Kühner wird weiterhin auf den zehnjährigen Wallach setzen, in einem Monat wieder bei der GCT in Kairo. „Das müssen wir jetzt festigen.“ Turnier und Stimmung seien jedenfalls vom Allerfeinsten gewesen. „Wie das Publikum immer mitgegangen ist, wie sie mitmachen und bei mir sind, das ist ganz toll“, schwärmte der Veteran. 2027 wird er wohl wieder vor der Schlosskulisse zu sehen sein – wenn alles gut geht, neuerlich auf Vivo.

Triathlon

Tjebbe Kaindl hat zwei Wochen nach seinem ersten Podestplatz beim Finale der WM-Serie im Triathlon in Pontevedra in Spanien auf der Laufstrecke aufgegeben. Der zuletzt in Karlovy Vary drittplatzierte Tiroler rutschte dadurch in der Gesamtwertung vom neunten Rang noch aus den Top Ten.

Der Sieg am Sonntag ging an den Australier Matthew Hauser, die WM-Wertung erstmals an den beim Finale knapp von ihm geschlagenen Portugiesen Vasco Vilaca.

Bisher beste Saisonbilanz

„Ärgerlich, beim Grand Final nicht zu finishen, aber am Ende war es eine gute Saison. Jetzt geht es ab in die Pause, alles ausheilen lassen und auf nächstes Jahr konzentrieren“, sagte Kaindl. Seine bisher beste Saisonbilanz kann sich mit vier Top-Ten-Ergebnissen und schließlich Zwölfter des Rankings aber sehen lassen.

Bei den Frauen hatte am Samstag Cassandre Beaugrand aus Frankreich gewonnen und auch den Gesamtsieg geholt. Die Österreicherinnen Therese Feuersinger (27.) und Carina Reicht (34.) landeten im geschlagenen Feld.

Bundesliga

Die Wiener Austria hat Sturm Graz die erste Saisonniederlage in der Frauen-Bundesliga zugefügt. Der Titelverteidiger entschied den Schlager der achten Runde am Sonntag im Trainingszentrum Messendorf gegen die Gastgeberinnen verdient mit 2:0 für sich.

Jubel der Austrianerinnen nach ihrem Sieg gegen Sturm
GEPA/James Doak

Austria-Kapitänin Carina Wenninger glänzte als Doppeltorschützin (75., 92.). Die Austria rückte mit nun 16 Punkten bis auf drei Zähler an Sturm heran, das eine Partie mehr ausgetragen hat. St. Pölten führt mit 21 Zählern.

Wenninger nahm sich nach einer von Sturms Torfrau Sarah-Lisa Dübel nur kurz abgewehrten Uka-Freistoßflanke den Ball herunter und zog ab. Der abgefälschte Ball ging hoch aufs Tor und konnte von Sturms Akteurinnen nicht mehr geklärt werden. In der Nachspielzeit nahm die Ex-ÖFB-Teamspielerin eine Hereingabe der kurz zuvor eingewechselten Almedina Sisic am langen Eck direkt und war neuerlich erfolgreich.

Inter nächste Aufgabe in Königsklasse

Die Wienerinnen kehrten somit nach dem starken Auftritt und der knappen 0:1-Niederlage bei Chelsea in London zum Start der Ligaphase der UEFA Women’s Champions League gleich wieder auf die Siegerstraße zurück. Am Donnerstag wartet in der Königsklasse mit dem Heimspiel gegen Inter Mailand die nächste Aufgabe.

Sturm ist schon am Mittwoch im Heimrückspiel der zweiten Runde zum Women’s Europa Cup gegen den VfL Wolfsburg im Einsatz, wobei es nach dem 1:6 aus der ersten Partie eigentlich nur noch um die Ehre geht. Der SCR Altach festigte Rang vier mit einem 1:0-Erfolg beim nach wie vor sieglosen Schlusslicht Spielgemeinschaft Südburgenland/Hartberg.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

Rugby

Australien hat am Sonntag ein denkwürdiges Aufeinandertreffen mit Rugby-Weltmeister Südafrika für sich entschieden. Die „Wallabies“ setzten sich gegen die „Springboks“ in Perth mit 42:38 durch – und das, obwohl die Gastgeber die letzten zehn Minuten mit vier Mann weniger absolvieren mussten.

Die Australier, im kommenden Jahr WM-Gastgeber, führten bis zur 70. Minute klar mit 42:17 ehe mehrere Zeitstrafen gegen die Hausherren den Südafrikanern Leben einhauchte. Zuerst sah Harry Wilson nach einem zu hohen Tackle die Gelbe Karte, danach mussten auch noch Flyhalf Ryan Lonergan, Wing Joseph-Aukuso Sua’ali’i und Center Hunter Paisami nach Gelben Karten vom Feld. Doch auch mit vier Mann weniger hielt Australien am Ende den Sieg fest.

Für die „Wallabies“ war es der sechste Sieg in Folge. Erstmals seit 2017 blieb der zweifache Weltmeister eine derart lange Serie ohne Niederlage. Im selben Jahr kassierte auch Südafrika zuletzt in einem Spiel 42 Punkte.

Tennis

Julia Grabher hat das WTA-125-Turnier im italienischen Tolentino gewonnen. Die als Nummer drei gesetzte Vorarlbergerin setzte sich am Sonntag im Finale gegen die Spanierin Guiomar Maristany Zuleta De Reales mit 7:6 (7/5) 6:2 durch.

Für den Sieg bei dem mit 100.000 Euro dotierten Sandplatzevent bekommt Grabher ein Preisgeld in Höhe von 13.480 Euro und 125 Punkte für die Weltrangliste.

Es war die zweite Finalteilnahme für die 30-Jährige auf dieser Ebene in diesem Jahr nach jener in Kitzbühel Mitte Juli. Damals hatte sie gegen ihre Landsfrau Sinja Kraus verloren.

Tschechien hat sich am Sonntag im chinesischen Shenzhen im Finale des Billie Jean King Cup souverän gegen die Ukraine durchgesetzt. Die Tschechinnen gewannen damit bereits zum zwölften Mal den Bewerb. Karolina Muchova und Wimbledon-Siegerin Linda Noskova sorgten im Endspiel für eine uneinholbare 2:0-Führung.

Jubel der tschechischen Tennisspielerin Linda Noskova
AP/Andy Wong

Wimbledon-Finalistin Muchova besiegte Anhelina Kalinina im ersten Einzel klar mit 6:2 6:3, ehe Noskova die Weltranglistensiebte Elina Svitolina mit 6:3 7:6 (7/5) bezwang und damit den ersten Titelgewinn seit 2018 fixierte.

Jubel der tschechischen Tennisspielerinnen Linda Noskova, Karolina Muchova, Marie Bouzkova, Katerina Siniakova, Kapitänin Barbora Strycova und Teamkollegin
Reuters/Tingshu Wang

Die Tschechinnen sind die zweiterfolgreichste Nation in der Geschichte des Mannschaftswettbewerbs der Damen, hinter den USA, die mit 18 Titeln den Rekord halten. Die Ukraine hatte auf ihren ersten Triumph im Billie Jean King Cup gehofft.

Basketball

Die Raiffeisen Swans Gmunden haben am Sonntag am ersten Spieltag der win2day Basketball Superliga beim Debüt von Headcoach Stefan Grassegger einen 90:88-Heimsieg über die Unger Steel Gunners Oberwart gefeiert.

Den Oberösterreichern gelang damit erstmals seit 2023 wieder einen Erstrundensieg. Die Swans zeigten von Beginn an eine hohe Intensität. Angetrieben von über 1.350 Fans erspielte sich das Team um US-Neuzugang Coltie Young 2:43 Minuten vor dem Ende einen 13-Punkte-Vorsprung (85:72). Oberwart, das auf den erkrankten Nathan Scott verzichten musste, bot zwar noch ein starkes Finish – allerdings ohne Happy End.

„Wir haben über weite Strecken eine sehr gute Leistung geboten. Am Ende haben wir es unnötig spannend gemacht, aber dann dennoch verdient gewonnen“, sagte Gmundens Nationalteamspieler Jakob Lohr.

Linz gewinnt bei Debüt in Damen-Liga

Bei den Damen hat Danubz Linz mit einem 78:67-Auswärtserfolg bei UBSC-DBBC Graz ihr erstes Spiel in der Superliga sogleich gewonnen. Die Liganeulinge, bei denen die Kolyandrova-Zwillinge Maria (26 Punkte) und Anna (20 Punkte) die besten Scorerinnen waren, erspielten sich im dritten Abschnitt den entscheidenden Vorteil.

Mehr dazu in Österreichische Basketballligen 2026/27

Sportlerwahl

Nicht immer zählen sportliche Höchstleistungen im Rahmen der Lotterien Sporthilfe-Gala als Maßstab zur Auszeichnung als Sportlerin oder Sportler des Jahres. Vergeben wird via Onlineabstimmung auch der Niki in der Kategorie Sportlerin und Sportler des Jahres mit Herz.

Dazu braucht es weder Medaillen noch Rekorde, eher Projekte und Verantwortung für Mitmenschen. Ab sofort kann bis 27. September (24.00 Uhr) abgestimmt werden. Alle Nominierten und das Voting gibt es auf Sportlermitherz.at.

Die Sporthilfe-Gala zur Wahl der Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2026 in der Wiener Stadthalle ist am 15. Oktober live in ORF1 und im Livestream auf ORF ON zu sehen.

TV-Programm

Sonntag, 27. September
17.20 Uhr Fußball Nations League: Österreich - Kosovo, Wien ORF1
20.15 Uhr Fußball Analyse Österreich - Kosovo, Wien OSP
20.15 Uhr Pferdesport Global Champions Tour: CSI5* GP, Wien ON
Dienstag, 29. September
17.00 Uhr Sport Allgemein Sportgipfel, Ramsau OSP
Mittwoch, 30. September
11.00 Uhr Judo PK vor Judo WM 2026, Wien OSP
18.25 Uhr Fußball Frauen Europacup 2.R.Q: SK Sturm Graz - VfL Wolfsburg OSP
19.45 Uhr Fußball PK ÖFB vor Österreich - Irland ON
Donnerstag, 1. Oktober
11.00 Uhr Volleyball PK vor Bundesligasaison, Wien OSP
18.40 Uhr Fußball Frauen Champions League: Austria Wien - FC Milano OSP
19.55 Uhr Volleyball Herren Intern. Turnier - Halbfinale Hartberg - Verona, Hartberg ON
20.15 Uhr Fußball Nations League: Irland - Österreich, Dublin ORF1

OSP = ORF Sport +

Alle Übertragungen sind auch im Stream auf ORF ON abrufbar.

Vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen