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Hockey-EM

Österreichs Hockey-Herren haben zum zehnten Mal eine EM-Medaille in der Halle sicher. Die rot-weiß-rote Equipe setzte sich am Samstag bei der EM im deutschen Heidelberg in einem wahren Thriller gegen Spanien mit 4:3 im Penaltyschießen durch. Nach regulärer Spielzeit war es 3:3 gestanden.

Zum Matchwinner wurde Fülöp Losonci. Der Kapitän erzielte nicht nur alle drei Treffer in der regulären Spielzeit – darunter in der 38. Minute den Ausgleich zum 3:3 –, sondern verwandelte auch im Shootout als einziger Spieler seinen Versuch.

Die Österreicher treffen im Finale am Sonntag (14.00 Uhr) auf Polen, das in einer Neuauflage des Finales 2024 gegen Gastgeber und Titelverteidiger Deutschland knapp mit 4:3 die Oberhand behielt.

Taktik geht auf

„Spanien ist ein überragendes Team, sie sind läuferisch sehr stark, technisch sehr gut. Das wussten wir und unser Ziel war, das Spiel so lange wie möglich knapp zu halten und unsere Chancen reinzumachen“, so Losonci in einer Instagram-Nachricht des Verbandes. Im Shootout habe man sich auf Torhüter Mateusz Szymczyk, den laut Losonci „wohl besten Penalty-Torhüter der Welt“ verlassen können: „Dann ist das Glück auch einmal auf unserer Seite.“

. Für die ÖHV-Auswahl geht es um den insgesamt vierten Titel nach 2010, 2018 und 2022. Dazu gab es je dreimal Silber und Bronze. Bei der jüngsten Hallen-EM vor zwei Jahren in Belgien war das ÖHV-Team nach einer Halbfinal-Niederlage gegen Polen Vierter geworden.

Fußball

Bayer Leverkusen hat in der deutschen Bundesliga einen Fehlstart ins Frühjahr hingelegt. Der Tabellendritte schlitterte Samstagabend gegen den VfB Stuttgart in ein 1:4-Heimdebakel und fiel auf Rang vier zurück. Schlusslicht Mainz 05 ließ unterdessen Punkte im Abstiegskampf liegen: Die Elf von Urs Fischer kam bei Union Berlin, dem Ex-Club des Schweizer Trainers, nach 2:0-Führung nur zu einem 2:2. Freiburg schlug den HSV mit 2:1, Heidenheim und Köln trennten sich 2:2.

Stuttgart zerlegte Leverkusen in den ersten 45 Minuten. Jamie Leweling mit einem Doppelpack (7., 45.), Maximilian Mittelstädt via Foulelfer (29.) und Deniz Undav (45.+2) schossen einen 4:0-Vorsprung heraus, der im zweiten Abschnitt souverän verteidigt wurde. Alejandro Grimaldo schaffte nur mehr den Ehrentreffer für Bayer (66.). Der VfB schob sich auf Rang fünf hinter die punktgleichen Teams aus Leipzig und Leverkusen.

Fischer verpasst Sieg bei Ex-Club

Mainz ging in Berlin, wo Fischer bei seiner Rückkehr herzlich empfangen worden war, durch Nadiem Amiri in Führung (30.). Benedict Hollerbach erhöhte nach mustergültigem Pass von ÖFB-Legionär Nikolas Veratschnig (69.). Jeong Woo-yeong schaffte für Union den Anschlusstreffer (77.), der ehemalige LASK-Stürmer Marin Ljubicic rettete per Abstauber nach einem Eckball einen Zähler für die Gastgeber (86.). Bei Union stand Innenverteidiger Leopold Querfeld in der Startelf, Christopher Trimmel wurde in der 71. Minute eingetauscht.

Jubel der Union-Berlin-Spieler
IMAGO/Matthias Koch/Sebastian Räppold
Union vermied eine Pleite gegen das Schlusslicht

Mainz bleibt mit nur neun Punkten aus den ersten 16 Runden Letzter – drei Zähler hinter St. Pauli und Heidenheim, das seinerseits gegen Köln eine 1:0- bzw. 2:1-Führung nicht über die Ziellinie bringen konnte. Bei den Heidenheimern wurde Mathias Honsak nach einer Stunde eingetauscht.

Freiburg drehte in Überzahl gegen den HSV einen 0:1-Rückstand durch Tore von Vincenzo Grifo (53./Elfmeter) und Igor Matanovic (83.) noch in einen Sieg. Der mit Gelb verwarnte Freiburger ÖFB-Teamverteidiger Philipp Lienhart wurde zur Pause ausgewechselt. Die Breisgauer liegen einen Zähler vor Union auf Platz acht. Die Duelle St. Pauli – RB Leipzig und Bremen – Hoffenheim waren witterungsbedingt abgesagt worden.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

Testspiele am Samstag:

LASK – Young Boys Bern 3:0 (0:0)

Belek, Spielzeit 2 x 60 Minuten

Tore: Usor (80.), Kalajdzic (83.), Horvath (99.)

Salzburg – Rakow Czestochowa 1:1 (0:0)

Belek, Salzburg-Tor: Vertessen (57.)

Austria – Donaufeld 5:1 (2:1)

Austria-Tore: Nisandzic (16.), Raguz (18./Elfmeter), Aleksa (53.), Eggestein (62., 88.)

Hertha Wels – Blau-Weiß Linz 2:2 (1:0)

Blau-Weiß-Tore: Mensah (71.), Cvetko (83.)

FC Luzern – SCR Altach 2:1 (1:1)

Luzern, Spielzeit 4 x 30 Minuten

Altach-Tor: Greil (16.)

Freitag:

Ingolstadt – Ried 4:2 (1:1)

Ried-Tore: Kiedl (41.), Mayer (61.)

Eishockey

Die österreichisch-ungarischen Duelle in der win2day ICE Hockey League am Samstag haben je einen Sieg und eine Niederlage für die rot-weiß-roten Vertreter gebracht. Die Pioneers Vorarlberg setzten sich bei Fehervar AV19 mit 3:2 nach Penaltyschießen durch. Der Vorletzte wahrte damit seine theoretische Chance auf einen Platz in der Qualifikationsrunde.

Schlusslicht TIWAG Innsbruck Haie holte sich hingegen mit einer 3:6-Niederlage bei Ferencvaros Budapest den nächsten Dämpfer. Die Tiroler kassierten die bereits achte Pleite hintereinander und liegen in der Tabelle schon elf Punkte hinter den Pioneers.

Win2day ICE Hockey League

Samstag:

Budapest – Innsbruck 6:3

(3:1 3:0 0:2)

Budapest, 1.397

Tore: Mattyasovszky (7.), Shaw (13.), Green (19.), Antonen (21./PP, 35.), Coulter (34.) bzw. Corbeil (12.), Wilkins (47., 51.)

Strafminuten: 29 bzw. 4

Fehervar – Vorarlberg 2:3 n. P.

(0:1 2:1 0:0 / 0:1)

Szekesfehervar, 3.890

Tore: Erdely (22.), Kulmala (28.) bzw. Schnetzer (19.), Adams (23.), Dornbach (entscheidender Penalty)

Strafminuten: 2 bzw. 6

Mehr dazu in ICE Hockey League

Anna Meixner hat ihre Punkteflaute in der nordamerikanischen Eishockeyprofiliga PWHL beendet.

Österreichs Nationalteam-Kapitänin erzielte beim 4:2-Sieg von Ottawa Charge gegen die Vancouver Goldeneyes am Freitag bei ihrem elften Saisoneinsatz ihren zweiten Treffer.

Auch ihr erstes Tor hatte Meixner – in Runde zwei – gegen den kanadischen Rivalen erzielt. Ottawa rangiert in der Tabelle unter acht Teams an der fünften Stelle.

Skispringen

Österreichs Skispringer haben in der Qualifikation für den Einzel-Bewerb in Zakopane am Samstag die ersten drei Plätze belegt. Manuel Fettner (138,0 m) setzte sich unmittelbar vor seinen Teamkollegen Jan Hörl und Maximilian Ortner durch.

Manuel Fettner in Action
GEPA/Wrofoto/Piotr Hawalej

Mit Stephan Embacher auf Platz fünf landete ein weiterer ÖSV-Springer im Spitzenfeld. Stefan Kraft und Daniel Tschofenig lassen die Bewerbe in Polen aus. Der Bewerb findet am Sonntag (ab 16.00 Uhr, live in ORF1) statt.

Basketball

Der BC Vienna hat am Samstag für eine Überraschung in der ABA League gesorgt. Die Wiener, die zuletzt acht Niederlagen in Serie kassiert hatten, besiegten Olimpija Ljubljana und damit den Tabellenführer der Gruppe B vor eigenem Publikum mit 93:89 (47:38). Souleymane Boum jr. war mit 29 Punkten der beste Scorer. Rasid Mahalbasic überzeugte mit einem Double-Double aus 20 Zählern und elf Rebounds.

Die Gastgeber hatten in ihrer fast ausverkauften Heimhalle bereits vor der Pause den Grundstein zum Sieg gelegt. In den ersten 20 Minuten verwandelten sie 57 Prozent ihrer Distanzwürfe. Am Ende waren es noch immer 45,5 Prozent.

Beim Gegner aus Slowenien blieb der Vorarlberger Luka Brajkovic ohne Punkte. Er holte fünf Rebounds. Vienna feierte in der Premierensaison in dem internationalen Bewerb den dritten Sieg im zwölften Spiel. Für Ljubljana setzte es die dritte Niederlage.

Eisschnelllauf

Der Tiroler Alexander Farthofer hat am Samstag bei der Eisschnelllauf-EM über 5.000 m Rang sechs belegt. Der 20-Jährige kam in Tomaszow Mazowiecki im letzten der acht Paare auf 6:23,46 Minuten, womit er rund sechseinhalb Sekunden hinter dem drittplatzierten Italiener Davide Ghiotto blieb. Dessen Landsmann Riccardo Lorello holte 3,36 Sekunden hinter dem in 6:11,13 siegreichen polnischen Lokalmatador Wladimir Semirunniy Rang zwei.

Alexander Farthofer in Action
IMAGO/Orange Pictures/Andre Weening

Farthofer war als Schnellster des bisherigen Saisonverlaufs angetreten, im November hatte er sich auf dem schnellen Eis von Salt Lake City in 6:04,21 Min. auf Rang acht der ewigen Bestenliste geschoben. Das EM-Antreten des Shootingstars war jedoch zuletzt wegen einer Erkrankung fraglich gewesen.

Nach einer Kontrolle der Blutwerte erfolgte die Startfreigabe. Ein wenig spekulierte der Bad Häringer dann auch mit einer Medaille. Am Donnerstag waren seine Landsleute Anna Molnar über 3.000 m als 16. und Ignaz Gschwentner über 1.000 m als 20. jeweils Letzte geworden.

Nordische Kombi

Österreichs Nordische Kombinierer sind am Samstag beim Weltcup in Otepää im Männer-Rennen erstmals in dieser Olympiasaison nicht auf dem Podest gelandet. Stefan Rettenegger landete vor dem im Finish gestürzten Johannes Lamparter auf Rang sechs. Der Sieg ging an den Norweger Einar Luraas Oftebro 0,5 Sek. vor dem Deutschen Johannes Rydzek.

Österreichs Kombinierer verpassen Podest

Lamparter, der am Vortag Zweiter gewesen war, trauerte einer besseren Platzierung nach. „Das war heute ein bisserl ein unglückliches Rennen. Ich habe mich dann ganz oben leider verhaspelt. Am Sonntag gibt’s eine neue Chance. Es tut weh, weil man es draufgehabt hätte“, sagte der Weltcup-Leader.

Stefan Rettenegger bedauerte, dass der provisorische Sprung vom Vortag herangezogen wurde. „Ich habe auf der Schanze mehr drauf." Es sei ein extrem enges Rennen gewesen. Die letzte Runde war sehr chaotisch. Da war kein Tempo drinnen, viele Positionskämpfe. Das Ergebnis war für Österreich das schlechteste heuer, wir können es besser.“

Watabe fängt Denifl ab

Eine besondere Bestmarke stellte am Samstag der Japaner Akito Watabe auf. Der 37-Jährige bestritt seinen 296. Einzel-Weltcup. Damit ist er alleiniger Rekordhalter vor dem Österreicher Wilhelm Denifl (295). Mit dem Kampf um die Topplätze hatte Watabe nichts zu tun. Er lief auf Rang 36.

Gruber im Frauen-Rennen Sechste

Im Frauen-Rennen sorgte Katharina Gruber, die in Trondheim als erste Österreicherin überhaupt einen Weltcup in der Nordischen Kombination gewonnen hatte, für die einzige Top-Ten-Platzierung.

Die Oberösterreicherin landete bei Neuschneebedingungen in teils tiefer Loipe 1:38,2 Minuten hinter der norwegischen Siegerin Ida Marie Hagen auf dem sechsten Rang. „Mit dem Langlaufrennen bin ich jetzt sehr zufrieden.“ Beim provisorischen Sprung am Vortag habe sie etwas hergeschenkt.

Lisa Hirner hatte, ebenso wie bei den Männern Franz-Josef Rehrl, gesundheitlich angeschlagen auf den Langlauf verzichtet.

Weltcup in Otepää

Einzel-Bewerb Herren (ein Sprung und 10-km-Langlauf):
1. Einar Luraas Oftebro NOR 26:47,6 12/3*
2. Johannes Rydzek GER +0,5 2/9
3. Andreas Skoglund NOR 1,4 17/2
4. Jens Luraas Oftebro NOR 4,2 29/1
5. Julian Schmid GER 5,2 1/13
6. Stefan Rettenegger AUT 5,6 10/7
7. Johannes Lamparter AUT 15,4 4/12
8. Kristjan Ilves EST 22,5 9/10
9. Thomas Rettenegger AUT 38,7 3/22
10. Vinzenz Geiger GER 43,9 25/6
11. Fabio Obermeyr AUT 44,6 31/4
12. Martin Fritz AUT 56,6 11/21
15. Lukas Greiderer AUT 1:08,3 13/24
17. Paul Walcher AUT 1:11,1 6/33
* Platzierung im Skispringen (provisorischer Sprung)/ Langlaufen
Einzel-Bewerb Damen (ein Sprung und 5-km-Langlauf):
1. Ida Marie Hagen NOR 19:46,1 2/1*
2. Yuna Kasai JPN +1,21,9 6/5
3. Minja Korhonen FIN 1:22,2 3/9
4. Alexa Brabec USA 1:24,9 7/4
5. Ingrid Laate NOR 1:25,7 1/24
6. Katharina Gruber AUT 1:38,2 5/10
7. Nathalie Armbruster GER 1:48,9 11/6
8. Jenny Nowak GER 2:03,1 4/16
9. Marte Leinan Lund NOR 2:04,7 16/3
10. Ema Volvasek SLO 2:35,0 17/7
12. Claudia Purker AUT 2:40,1 8/17
24. Annalena Slamik AUT 4:56,4 20/26
29. Anna-Sophia Gredler AUT 6:03,9 19/30
* Platzierung im Skispringen (provisorischer Sprung)/Langlaufen

Mehr dazu in Weltcup Nordische Kombination

Biathlon

Der italienische Sprintsieger Tommaso Giacomel hat am Samstag beim Biathlonweltcup in Oberhof das Kunststück geschafft, in der Verfolgung trotz sechs Strafrunden zu gewinnen.

Zusätzlich holte er sich vom nicht nach Deutschland gereisten Norweger Johan-Olav Botn die Weltcup-Führung. Erstmals seit 1996 hatte kein Österreicher die Qualifikation für die Verfolgung geschafft.

Tommaso Giacomel in Action
APA/AFP/Tobias Schwarz

Giacomel hatte nach je zwei Fehlschüssen bei den ersten drei Schießeinlagen 56 Sekunden Rückstand auf die Spitze, blieb beim zweiten Stehendschießen aber fehlerfrei und profitierte überdies von zahlreichen Fehlschüssen der Konkurrenz. Der Norweger Martin Uldal hatte nach dem 12,5-km-Rennen schließlich 4,5 Sek. Rückstand, der Schwede Sebastian Samuelsson 8,8.

Österreichs Damen auf Platz acht

In der Frauen-Staffel wurden die ohne Lisa Hauser angetretenen Österreicherinnen bei einem Sieg Frankreichs Achte. Die übrigen Staffel-Podestplätze bei den Frauen gingen an Norwegen (+53,7 Sek.) und Deutschland (+1:28,4 Min.), das ÖSV-Quartett Dunja Zdouc/Anna Gandler/Lea Rothschopf/Anna Juppe lag 3:12,5 zurück.

Weltcup in Oberhof

Herren-Verfolgung (12,5 km):
1. Tommaso Giacomel ITA 37:15,4 6*
2. Martin Uldal NOR +4,5 4
3. Sebastian Samuelsson SWE 8,8 6
4. Johannes Dale NOR 11,4 5
5. Martin Ponsiluoma SWE 12,4 6
6. Quentin Fillon Maillet FRA 14,0 4
7. Dmitro Pidruschnij UKR 20,7 1
8. Eric Perrot FRA 25,7 5
9. Fabien Claude FRA 31,1 3
10. Lukas Hofer ITA 35,4 3
* Schießfehler = Strafrunden
Keine Österreicher am Start
Damen-Staffel (4 x 6 km):
1. Frankreich Jeanmonnot, Michelon, Braisaz-Bouchet, Simon 1:18:21,9 0/8*
2. Norwegen Johansen, Tandrevold, Knotten, Kirkeeide + 53,7 1/7
3. Deutschland Grotian, Tannheimer, Hettich-Walz, Preuß 1:28,4 1/13
4. Finnland 2:07,7 3/9
5. Schweden 2:42,8 2/16
6. USA 2:56,9 0/9
7. Slowenien 2:58,3 1/15
8. Österreich Zdouc, Gandler, Rothschopf, Juppe 3:12,5 1/11
9. Polen 3:17,3 1/15
10. Italien 3:33,3 1/15
* Strafrunden/Nachlader

Mehr dazu in Biathlonweltcup

Snowboard

Für Österreichs Raceboarder ist es am Samstag in Scuol im ersten Parallel-Riesentorlauf des Jahres nicht nach Wunsch gelaufen. Am besten schlug sich Sabine Payer als Vierte. Die Kärntnerin erlitt aber im Halbfinale einen Schlag gegen das rechte Sprunggelenk und unterbrach das Rennen. Zum kleinen Finale trat Payer sicherheitshalber nicht an. Sie möchte aber beim Heimrennen in Bad Gastein am Dienstag an den Start gehen.

Sorge um Snowboarderin Payer nach Sturz

„Ich habe schon runterrutschen können, kann auch gehen, das ist nicht das Ding, aber es fühlt sich nicht so richtig gut an“, erklärte Payer. In dieser Phase der Saison mit Olympia vor der Tür habe sie nicht noch einmal riskieren wollen.

„Wenn man sich nicht 100 Prozent fühlt, kann man nicht rausstarten.“ Sie werde das Gelenk anschauen lassen. „Es sollte schon passen. Ich hoffe, dass ich in Gastein wieder am Start stehe.“ Den Sieg bei den Frauen holte nach dreieinhalb Monaten Verletzungspause überraschend die Deutsche Ramona Hofmeister.

Kein Österreicher im Viertelfinale

Bei den Herren wurde Benjamin Karl als Elfter bester Österreicher. Karl scheiterte im Achtelfinale knapp um sieben Hundertstel am Bulgaren Terwel Samfirow. Fabian Obmann wurde unmittelbar vor Andreas Prommegger 14., Alexander Payer und Arvid Auner hatten u. a. die Qualifikation verpasst.

Erstmals in dieser Saison erreichte damit kein ÖSV-Athlet das Viertelfinale. Ganz vorne gab es einen italienischen Doppelsieg durch den bereits 45-jährigen Roland Fischnaller vor Mirko Felicetti.

Mehr dazu in Snowboardweltcup

Olympia

Die Haupthalle Santa Giulia für die olympischen Eishockeyturniere in Mailand sorgt rund einen Monat vor dem Beginn der Winterspiele für Probleme. Während eines Spiels im italienischen Cup, das als Testevent in der neuen Arena dienen sollte, tat sich am Freitagabend ein kleines Loch im Eis auf. Die Halbfinal-Partie zwischen Varese und Caldaro wurde für rund fünf Minuten unterbrochen, das Problem wurde anschließend behoben.

Eisfläche in der Halle Santa Giulia
AP/Luca Bruno

Am Wochenende finden weitere Spiele des „Final Four“ in der Halle statt, die sich in Teilen weiter im Bau befindet. Die Arena, die eine Kapazität von 15.300 Zuschauern hat, beherbergt in dieser Testphase vorerst 4.000 Fans. Auf den Tribünen sind weiterhin Arbeiter im Einsatz, Kabel liegen auf dem Boden, Gerüstrohre sind sichtbar. Auch die Umkleideräume sind noch nicht fertiggestellt.

Die Organisatoren teilten mit, die Halle sei baulich fertiggestellt, es stehe nur noch „der letzte Schliff“ an. Langsame Fortschritte bei der Fertigstellung der Austragungsstätte haben sich im Vorfeld der Olympischen Spiele als größtes Problem erwiesen. Die Spiele werden von 6. bis 22. Februar ausgerichtet.

Motorrad

Österreichs Hoffnung Leo Rammerstorfer ist seinem Traum von der MotoGP ein gutes Stück nähergerückt. Der 21-jährige Oberösterreicher startet 2026 in der Moto3-Weltmeisterschaft für das SIC58 Squadra Corse Team von Paolo Simoncelli, Vater des verstorbenen Marco Simoncelli. Rammerstorfer behauptete sich in den Nachwuchsserien wie dem Red Bull Rookies Cup und dürfte nach aktuellem Stand der einzige österreichische Fahrer in den WM-Klassen MotoGP, Moto2 und Moto3 sein.

„Jeder einzelne Punkt, jede Aufholjagd und jede starke Trainingsleistung waren Bausteine auf einem Weg, der immer klarer in Richtung Weltmeisterschaft geführt hat“, hieß es in einer Aussendung seines Managements am Samstag. „Dass dieser Weg nun in den nächsten, entscheidenden Abschnitt mündet, ist kein Zufall, sondern die logische Konsequenz aus Leistung, Reife und Konstanz.“

Rammerstorfers neues Team erklärte: „Für 2026 haben wir uns erneut entschieden, an einen jungen Mann zu glauben, der hungrig und talentiert ist und noch einen langen Weg vor sich hat.“

Tennis

Doppel-Spezialist Lucas Miedler hat mit seinem portugiesischen Partner Francisco Cabral das Finale des ATP-250-Turniers in Brisbane erreicht. Das als Nummer drei gesetzte Duo rang am Samstag im Halbfinale die Franzosen Sadio Doumbia/Fabien Reboul (6) mit 7:6 (7/3) 4:6 10:7 nieder.

Für Miedler ist es das 16. Endspiel auf der Tour, der 29-jährige Niederösterreicher hat bisher zehn ATP-Doppeltitel gewonnen.

Kein Happy End gab es am Samstag im Endspiel des ATP-Challengers in Noumea (Neukaledonien) für Jurij Rodionov. Der Niederösterreicher verpasste seinen neunten Titel auf diesem Level mit einem 3:6 6:4 5:7 nach 2:25 Stunden im Finale gegen den Franzosen Arthur Gea. Österreichs Nummer drei verbessert sich im ATP-Ranking auf Platz 167.

Mehr dazu in Aktuelle ATP-Turniere

Wintersport

Der kanadische Skifahrer Mikael Kingsbury, Olympiasieger im Buckelpistenfahren 2018 in Pyeongchang (KOR) sicherte sich am Freitagabend (Ortszeit) in Val Saint-Come (CAN) seinen 100. Weltcup-Sieg.

Mikael Kingsbury
AP/The Canadian Press/Sean Kilpatrick

Weniger als einen Monat vor den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina (6. bis 22. Februar), bei denen der 33-Jährige sowohl im Buckelpistenfahren als auch im Dual-Buckelpistenfahren um olympisches Gold kämpfen wird, belegte Mikael Kingsbury (85,83 Punkte) im Skigebiet in Quebec den ersten Platz vor dem Australier Matt Graham (83,50) und dem Amerikaner Nick Page (80,96).

Kingsbury feiert 100. Weltcup-Sieg

Bei den Herren war kein Österreicher am Start. Im Damen-Wettbewerb gewann die Australierin Jakara Anthony mit 79,83 Punkten. Avital Carroll belegte als beste Österreicherin Rang neun (72,09). Das Finale konnte nicht stattfinden, und die Endplatzierung wurde anhand der Qualifikationsergebnisse ermittelt. Ein Parallelwettbewerb, der neu im diesjährigen olympischen Programm aufscheint, ist für Samstagabend geplant.

Bundesliga

Joachim Standfest kehrt als Kotrainer bei seinem Ex-Club GAK in die Admiral Bundesliga zurück. Der Ex-Nationalspieler war zuletzt von Sommer 2023 bis September 2024 Cheftrainer beim Ligarivalen SCR Altach.

Joachim Standfest
GEPA/Chris Bauer

Für den GAK bestritt der 45-jährige Steirer in seiner aktiven Karriere 263 Pflichtspiele und war 2004 Meister. Er wird nun das Trainerteam des Tabellenvorletzten um Chefcoach Ferdinand Feldhofer verstärken.

„Nach 19 Jahren zu jenem Verein zurückkehren zu dürfen, bei dem ich fußballerisch aufgewachsen bin, ist etwas ganz Besonderes für mich“, sagte Standfest, der dazwischen auch beim Stadtrivalen Sturm Graz tätig war. Verlassen wird den GAK aufgrund seiner hauptberuflichen Verpflichtungen dagegen Individualtrainer Ralph Spirk, wie der Club am Samstag mitteilte.

TV-Programm

Sonntag,11. Jänner:
08.55 Uhr Rodeln Damen Doppelsitzer 1. Lauf, Winterberg OSP
09.30 Uhr Bob Damen Zweierbob 1. Lauf, St. Moritz OSP
10.00 Uhr Rodeln Damen Doppelsitzer 2. Lauf, Winterberg OSP
10.15 Uhr Ski alpin Herren SL 1. DG, Adelboden ORF1
10.30 Uhr Bob Damen Zweierbob 2. Lauf, St. Moritz OSP
11.20 Uhr Rodeln Herren Doppelsitzer 1. Lauf, Winterberg OSP
11.30 Uhr Ski alpin Damen Super-G, Zauchensee ORF1
11.45 Uhr Biathlon Herren Staffel, Oberhof OSP
12.20 Uhr Rodeln Herren Doppelsitzer 2. Lauf, Winterberg OSP
12.50 Uhr Skispringen Damen Einzel, Ljubno OSP
13.20 Uhr Ski alpin Herren SL 2. DG, Adelboden ORF1
13.30 Uhr Bob Herren Viererbob 1. Lauf, St. Moritz OSP
14.00 Uhr Rodeln Staffel, Winterberg OSP
14.30 Uhr Biathlon Damen 10km Verfolgung, Oberhof ORF1
14.45 Uhr Bob Herren Viererbob 2. Lauf, St. Moritz OSP
15.20 Uhr NOK Herren Langlaufen, Otepää ORF1
15.35 Uhr NOK zv. Damen Springen, Otepää OSP
16.00 Uhr Skispringen Herren Einzel, Zakopane ORF1
16.05 Uhr NOK zv. Damen Langlaufen, Otepää OSP
17.20 Uhr Eishockey ICE Hockey League: Graz 99ers - Vienna Capitals OSP
Montag, 12. Jänner:
20.15 Uhr Ski alpin Star Challenge, Flachau ORF1

OSP = ORF Sport +

Alle Übertragungen sind auch im Stream auf ORF ON abrufbar.

Vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen