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DE9302841U1 - Herd mit pyrolytischer Selbstreinigung der Muffel - Google Patents

Herd mit pyrolytischer Selbstreinigung der Muffel

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Publication number
DE9302841U1
DE9302841U1 DE9302841U DE9302841U DE9302841U1 DE 9302841 U1 DE9302841 U1 DE 9302841U1 DE 9302841 U DE9302841 U DE 9302841U DE 9302841 U DE9302841 U DE 9302841U DE 9302841 U1 DE9302841 U1 DE 9302841U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cleaning
heating
pyrolytic self
muffle
oven
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE9302841U
Other languages
English (en)
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BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
Bosch Siemens Hausgerate GmbH
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Publication date
Application filed by Bosch Siemens Hausgerate GmbH filed Critical Bosch Siemens Hausgerate GmbH
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Publication of DE9302841U1 publication Critical patent/DE9302841U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C14/00Stoves or ranges having self-cleaning provisions, e.g. continuous catalytic cleaning or electrostatic cleaning
    • F24C14/02Stoves or ranges having self-cleaning provisions, e.g. continuous catalytic cleaning or electrostatic cleaning pyrolytic type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

BOSCH-SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH 8000 München 80, 26.02.1993
Hochstraße 17
TZP93P610 Thi/hü
Herd mit pyrolytischer Selbstreinigung der Muffel
Die Erfindung bezieht sich auf einen Herd mit pyrolytischer Selbstreinigung, wobei die Herdmuffel durch ein in wenigstens einem Wandbereich angeordnetes Heizelement betreibbar und durch ein Umluftgebläse belüftbar ist.
Durch die DE-PS 21 66 227 und die DE-PS 23 10 290 sind Herdmuffeln mit Mitteln zur pyrolytischer Selbstreinigung bekannt geworden. Es betrifft pyrolytische Selbstreinigungs-Temperaturen, die als mittlere Backofentemperaturen oberhalb von 5000C ausgelegt sind, wobei folglich Vorkehrungen zu treffen sind, damit die Schalt- und Regelorgane sowie andere Funktionselemente des Herdes keiner Überhitzung unterliegen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Herd mit Mitteln zur pyrolytischen Selbstreinigung derart auszustatten, daß sich eine mittlere Pyrolysetemperatur unterhalb von 4800C einregeln läßt.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerung, die in der Backofen-Be-
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triebsart pyrolytische Selbstreinigung mit maximaler Heizleistung betriebene Aufheizphase bei einer mittleren Muffeltemperatur von ca. 49 00C beendet, daß die Steuerung eine der Pyrolyse-Betriebszeit nach der Aufheizphase angepaßte Heizleistung einschaltet, wobei sie eine mittlere Pyrolysetemperatur von ca. 475°C im oberen Wandbereich der Muffel einregelt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten. Ein Ausführungsbeispiels nach der Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 die Backofenmuffel,
Fig. 2 eine Regelkurve nach dem Stand der Technik,
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Regelkurve.
Gemäß Figur 1 ist ein Herd 1, eine innere Grillheizung 2, eine äußere Grillheizung 3, eine äußere Unterhitze 4, eine innere Unterhitze 5, eine Muffel 6 und ein Umluftgebläse 7 dargestellt. Um bei der bekannten pyrolytischen Reinigung eine einwandfreie Reinigung der verschmutzten Backofenteile zu erreichen, ist eine bestimmte Minimaltemperatur während des Reinigungsvorganges erforderlich. Je gleichmäßiger die Reinigungstemperatur auf den verschmutzten Backofenflächen ist, je niedriger kann die mittlere Gesamttemperatur für die Pyrolyse gehalten werden, womit sich die Schäden an den Emailteilen vermindern. Das Reinigungsergebnis wird dabei nicht nachteilig beeinflußt. Es ist zweckmäßig, eine möglichst schnelle Aufheizphase, die bis ca. 4900C geht, durchzuführen. Dabei wird die Rauchgasentwicklung und die CO-Ent-
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wicklung in der Aufheizphase minimiert. Mit Erreichen der angegebenen Aufheiztemperatur von 4900C beginnt der eigentliche pyrolytische Selbstreinigungsvorgang. Dabei schaltet eine Steuerung eine der Pyrolyse-Betriebszeit nach der Aufheizphase angepaßte Heizleistung ein, wobei sie eine mittlere Pyrolyse-Temperatur von ca. 475°C im oberen Wandbereich der Muffel einregelt. Während die Steuerung in der Anheizphase ca. 3.5 kW Gesamt-Heizleistung auf die Muffel schaltet, wobei ca. 600 Watt auf die Unterhitze entfallen, regelt die Steuerung nach der Anheizphase die Oberhitze um etwa 1,7 kW zurück und die mittlere Pyrolysetemperatur von ca. 475°C wird über Sensortechnik durch die Steuerung überwacht. Für den Pyrolyse-Betriebsfall wird dabei durch die Steuerung die innere Grillheizung 2 von ca. 1700 Watt weggeschaltet, so daß nur die äußere Grillheizung 3 und die Unterhitzen 4, 5 eingeschaltet bleiben. Durch das Abschalten des inneren Grillkreises ergibt sich der Vorteil, daß die Regelung insgesamt weicher ausfällt und geringe Regelamplituden auftreten. Für Pyrolyseherde mit Umluftheizung kann es zweckmäßig sein, daß während der Aufheizphase die Umluftheizung mitläuft, während sie im Pyrolyse-Betriebsfall von der Steuerung zur äußeren Grillheizung 3 wechselweise betrieben wird. Auf diese Weise werden die schwächer beheizten Backofenflächen wie Seitenwände, Tür, Rückwand und Türflansch im Temperaturmittel etwas angehoben und die zu stark beheizte Backofendecke wird durch das Wegschalten der inneren Grillheizung von ca. 1,7 kW temperaturmäßig abgesenkt. Damit geht zudem eine allgemeine Vergleichmäßigung der Muffeltemperatur während des pyrolytischen Selbstreinigungsvorganges einher. Da die Lebensdauer der Emaille oberhalb 5000C stark abnimmt, ist es wichtig, das Optimum für Reinigung und Emaille-Lebensdauer zu finden, das erfahrungsgemäß zwischen 47 0 und
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4800C liegt. Daher wurde für die Regelung der mittleren Pyrolysetemperatur die Mittentemperatur von 475°C festgelegt.
Gemäß Figur 2 ist eine Regelkurve dargestellt, die bisherige Regelverfahren in Herden betrifft, wobei sie eine starke Schwankung der bei Pyrolyse auftretenden mittleren Backofentemperatur erkennen läßt. Da es sich um eine Backofen-Mittentemperatur handelt, sind die in den Wandbereichen weniger vergleichmäßigten Temperatur-Amplituden mit Sicherheit über 5000C zu erwarten. Diese Bereiche sind infolge der emaillierten Oberfläche und des Standwertes der Emaille gegenüber höheren Temperaturen von 4900C mithin in ihrer Lebensdauer bedroht.
Gemäß Figur 3 ist eine der erfindungsgemäßen Lösung entsprechende Regelkurve dargestellt. Es ist bei gleichem Maßstab, wie in Figur 2 verwendet, aus Figur 3 ablesbar, daß die auftretenden Temperatur-Amplituden um den Regelwert wesentlich geringer und mithin für die Emaille verträglicher und weniger lebensdauerhemmend sind. Die erfindungsgemäße Lösung bietet daher die Gewähr, daß zwischen pyrolytischem Selbstreinigungsvorgang und dem geforderten Standwert der Emaille im Wandbereich der Muffel ein Optimum gefunden wurde, so daß eine einwandfreie Selbstreinigung bei einer vergleichsweise hohen Lebenserwartung der Emaille gegeben ist.

Claims (6)

~ 1 — TZP93P610 SCHUTZANSPRÜCHE
1. Herd mit pyrolytischer Selbstreinigung, wobei die Herdmuffel durch ein in wenigstens einem Wandbereich angeordnetes Heizelement betreibbar und durch ein Umluftgebläse belüftbar ist, dadurch gekennzeichnet , daß eine Steuerung die in der Backofen-Betriebsart pyrolytische Selbstreinigung mit maximaler Heizleistung betriebene Aufheizphase bei einer mittleren Muffeitemperatur von ca. 4900C beendet, daß die Steuerung eine der Pyrolyse-Betriebszeit nach der Aufheizphase angepaßte Heizleistung einschaltet, wobei sie eine mittlere Pyrolysetemperatur von ca. 4750C im oberen Wandbereich der Muffel (6) einregelt.
2. Herd mit pyrolytischer Selbstreinigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung in der Aufheizphase eine Gesamt-Heizleistung für die Muffel (6) von ca. 3,5 kW einschaltet, wobei ca. 600 Watt auf die Unterhitze (4, 5) entfallen.
3. Herd mit pyrolytischer Selbstreinigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung nach der Aufheizphase die Oberhitze (2, 3) um ca. 1,7 kW reduziert.
4. Herd mit pyrolytischer Selbstreinigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung nach der Aufheizphase eine mittlere Pyrolysetemperatur der Muffel (6) von ca. 475°C sensorgesteuert einregelt.
2 -
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5. Herd mit pyrolytischer Selbstreinigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung während des pyrolytischen Selbstreinigungsprozesses ein Umluftgebläse (7) sensorgesteuert intermittierend zuschaltet.
6. Herd mit pyrolytischer Selbstreinigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung während des pyrolytischen Selbstreinigungsprozesses eine ggf. vorhandene Umluftheizung mit der äußeren Grillheizung (3) wechselweise betreibt.
DE9302841U 1993-02-26 1993-02-26 Herd mit pyrolytischer Selbstreinigung der Muffel Expired - Lifetime DE9302841U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005044698A1 (de) * 2005-09-19 2007-03-22 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Hocheinbau-Gargerät
EP4667827A1 (de) * 2024-06-21 2025-12-24 Miele & Cie. KG Pyrolysegargerät mit einem garraum und pyrolyseverfahren zur reinigung eines garraums

Cited By (3)

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