DE3211487C2 - Kombinationsbackofen - Google Patents
KombinationsbackofenInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kombinationsbackofen mit einem unteren, über elektrische Heizelemente aufheizbaren Heizraum und einem darüber von dem unteren Heizraum durch eine Isolierschicht getrennten hochfrequenzbeheizten Heizraum. Zum Schutz der elektrischen und elektronischen Bauteile ist an der Isolierschicht (35) zwischen beiden Heizräumen (6, 16) ein Temperatursensor (30) vorgesehen, der den zur gleichzeitigen Kühlung des Hochfrequenzgenerators (17) und der elektrischen und elektronischen Bauteile (13) vorgesehenen Lüfter (25, 28) unabhängig von der Einschaltung des Oszillators auch immer dann einschaltet, wenn an der Wärmeisolierschicht eine vorgegebene Grenztemperatur überschritten wird.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kombinationsbackofen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Bei einem bekannten Kombinationsbackofen (DE-OS 28 41 155) ist oberhalb eines konventionellen Backofens
mit Widerstandsheizelementen ein Mikrowellenofen angeordnet, wobei sich zwischen den öfen ein Luftabführkanal
mit einem eigenen Lüfter befindet. Der im Bereich des Schalterraumes oberhalb des Mikrowellenofens
angeordnet'. Mikroweliengenerator besitzt ein eigenes Kühlgebläse, das bei Mikrowelienbetrieb dauernd
eingeschaltet ist Das im mittleren Ofenbereich angeordnete Gebläse wird üblicrierweisp dann eingeschaltet,
wenn auch die Heizelemente des unteren Backofens eingeschaltet werden. So ist bei einem weiteren bekannten
Backofen mit Kühlluftgebläse innerhalb der Ofenmuffel ein Temperaturfühler vorgesehen, welcher sich
in unmittelbarer Nähe des Strahlungsheizkörpers befindet und durch die von diesem Heizkörper ausgehende
V/ärme das Kühlluftgebläse einschaltet. Damit ist dieses Kühlluftgebläse praktisch immer dann in Betrieb, wenn
dieser Backofen eingeschaltet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kombinationsbackofen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
so zu verbessern, daß mit geringem technischen Aufwand in jedem Betriebsfall eine ausreichende
Kühlung der Bauelemente gewährleistet ist, hierbei jedoch ein unnötiger Lüfterbetrieb vermieden
wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruches aufgeführten
Maßnahmen.
Gemäß der Erfindung befindet sich der Temperaturfühler an der Stelle, wo die eigentliche thermische Trennung
zwischen den beiden Öfen erfolgt. Man erhält somit den Vorteil, daß die z. B. vom unteren Ofen aufsteigende
Wärme frühzeitig registriert und durch Einschaltung des Lüfters eine entsprechende Gegenmaßnahme
eingeleitet wird. Wird jedoch diese Temperatur an der vorgenannten Stelle nicht erreicht, so bleibt der Lüfter
außer Betrieb. Es ergibt sich damit eine nicht unbeträchtliche Energieeinsparung, indem die Inbetriebnahme
des Kühlgebläses nicht automatisch mit der Inbetriebnahme des unteren Backofens erfolgt.
Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles nachstehend erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine Frontansicht des Kombinationsbackofens, Fig.2 einen Querschnitt durch den Kombinationsbackofen gemäß F i g. 1 und
F i g. 3 ein Schaltkreisdiagramm.
F i g. 1 zeigt in einer Vorderansicht einen Kombinationsbackofen (Doppelbackofen) nach der Erfindung in
der Form eines Mikrowellenofens kombiniert mit einem üblichen Backofen mit elektrischen Heizelementen. Dabei
ist der Backofen A mit elektrischen Heizelen,enten
ίο im unteren Teil untergebracht und der Mikrowellenofen
B im oberen Bereich.
jeder der Heizräume ist über eine Tür zugänglich, und zwar der Heizraum des Backofens A über eine Tür
ί und der mit Mikrowellen zu beheizende Heizraum des Ofens B über eine Tür 2. Weiter ist oberhalb der Mikrowellenofentür
zum Heizraum des Mikrowellenofens B ein Schaltfeld C vorgesehen, das die elektrische Steuerung
3 für die beiden Heizräume (A und B) sowi.2 Temperatureinstellknöpfe
4 trägt. Die Türen 1 und 2 sind jeweils mit Handgriffen 5 bez. 5' versehen.
Die Fig.2 zeigt in einer Querschnittdarsteüung den
Kombinationsbackofen nach Fig. 1. Dabei ist zu ersehen, daß ein Heiz- oder Garraum 6 im unteren Bereich
des Ofens ein unteres Heizelement 7 sowie ein oberes Heizelement 8 aufweist sowie Umluftgebläse mit Heizung
9 zur Umwälzung der erwärmten Luft und zur Erwärmung des Garn.umes durch Heißluft. Der Heizraum
ist durch eine wärmeisolierende Muffelwand 12 isoliert. Es ist ferner ein Lüfter 40 vorgesehen für die
Ansaugung von Kühlluft von außen. Die so geförderte Kühlluft fließt um den Heizraum 6 des Ofens A vorzugsweise
von am Boden angeordneten Einlaßöffnungen 13 zu mittleren Austrittsöffnungen 15 über Durchbrechungen
14 in der Bodenplatte des Backofens.
Im folgenden wird der Mikrowellenofen B näher erläutert.
Ein Hochfrequenzoszillator 17, üblicherweise ein Magnetron, ist unmittelbar im mittleren Bereich der
oberen Begrenzungswand 20 des Heizraumes 16 angeordnet und ein Dipol 18 des Ma.gneti :^s 17 strahlt die
Hochfrequenzenergie in den Heizraum J6. Ein Feldverteiler
19 wird konzentrisch mit der Dipolantenne 18 gedreht Innerhalb des Heizraumes 16 ist eine Abdeckplatte
21 aus einem Material mit geringen dielektrischen Verlusten zusammen mit einer Halterung 22 angeordnet
zum Schutz des Feldverteilers 19 beim Garbetrieb. Weiter ist eine Auflageplatte 23 zur Aufnahme des zu
erhitzenden Gutes (Lebensmittel) vorgesehen. Über Lufteinlaßöffnungen 24 am oberen Rand des Gerätegehäuses
wird unter gleichzeitiger Kühlung der elektronisehen Steuerung 3 Kühlluft für das Magnetron angesaugt,
das durch diese Kühlluft mit Hilfe eines durch einen Lüftermotor 25 angetriebenen Lüfterrades 28 gekühlt
wird. Dabei treibt die Luft den Feldverteiler 19 an und verläßt schließlich den Heizraum 16 über einen oberen
rückwärtigen Luftauslaß D nach Durchlaufen des Heizraumes. Ein vom Motor 25 weiter angetriebener
Lüfter 27 liefert Kühlluft zum Kühlen elektrischer Bauteile wie Transformator 29 usw. ^uch diese Kühlluft
wird schließlich über die Auslaßöffnungen D abgeführt.
Der obere Heizraum 16 ist thermisch isoliert, so daß
keine Wärmeübertragung aus dem Mikrowellenofen B zu den Steuergeräten 3 usw. erfolgt. Dementsprechend
werden die elektrischen Bauteile selbst dann nicht aufgeheizt oder sogar zerstört, wenn beide Heizräume
gleichzeitig arbeiten. Wenn nur der untere Backofen A arbeitet, wird über einen Temperaturfühler 30, der an
der Isolierschicht 35 zwischen den beiden Heizräumen angeordnet ist, die Temperatur abgefühlt, um eine Ein-
■jj schaltung des Lüftermotors 25 zum Schutz der elektri-
ih sehen Bauteile des Mikrowellenofens und der Teile der
§ elektrischen Steuerung 3 für das untere Backrohr und
j? den Mikrowellenofen usw. zu bewirken und um eine i Wärmeeinwirkung von dem unteren Heizraum 6 her zu
gi verhindern.
ί- F i g. 3 zeigt ein Schaltkreisdiagramm für die vorer-
'■ läuterte Ausführungsform. Wenn der Mikrowellenofen
B nach Einstellurg über die elektronischen Steuerung 3
i arbeitet, wird ein Kontakt 31 über ein Relais geschlos- to
sen, so daß Strom durch den Transformator 29 fließt, wodurch über ein Relais der Lüftermotor 25 zur Kühlung
des Magnetrons 17 sowie anderer elektrischer Bauteile und Komponenten der Elektronik eingeschaltet
wird. Ist nur der untere Backofen A in Betrieb, schließt die Steuerung 3 einen Kontakt 33 sowie Betätigungsschaiter
34 zur Auswahl einzelner Heizelemente wie das untere Heizelement 7, das obere Heizelement 8, die Hei-
fj zung 9 für den Umwälzlüfter, den Motor M hierfür usw.
j£ Die Innentemperatur des Heizraumes 6 wird über einen
g Tcmperatürregier 36 cingesteHi. Sofern der Mcizr&um 6
% über eine längere Zeit aufgeheizt wird und Wär.^e über I die Wärmeisolierschicht 35 übertragen wird, spricht der
\ Temperaturfühler 30 an, so daß der Lüftermotor 25 ein-7 :
geschaltet wird, um die elektronischen Bauteile usw. gej gen Überhitzung zu schützen.
J Aus vorstehendem ist zu ersehen, daß die beschriebe-
U ne Ausbildung des Kombinationsbackofens eine Reihe
; von Vorteilen mit sich bringt, nämlich folgende:
=1 f 1. Da der Kühllüfter für den Hochfrequenzoszillator
ji auch dann betätigt wird, wenn der durch Heizele-
(, mente beheizte Heizraum arbeitet, besteht keine
Notwendigkeit des Einbaues eines zusätzlichen : Lüfters für die elektrischen Bauelemente, was zu
<: einer Kostenreduktion führt.
;; 2. Da dieser Lüfter nur arbeitet, wenn Wärme über
*: eine ausgedehnte Zeit übertragen wird, wird der
Energieverbrauch entsprechend gesenkt und es be- :" steht keine Notwendigkeit für einen Dauerbetrieb
% des Lüftermotors, was ebenfalls Kosten spart
3. Die elektrischen Schaltkreise und Bauteile in der elektronischen Steuerung werden vollständig gegen
Wärme aus dem Heizraum geschützt, so daß Fehlfunktionen sicher vermieden werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
60
65
Claims (1)
- Patentanspruch:Kombinationsbackofen mit einem ersten über Heizelemente aufheizbaren Heizraum und einem darüber liegenden zv/eiten Heizraum mit dazwischen liegender Isolierschicht, mit einem Hochfrequenzoszillator zur Erzeugung von Hochfrequenzenergie zur Abstrahlung im zweiten Heizraum sowie mit einem Lüfter im Bereich des zweiten Heizraumes zum Kühlen des Hochfrequenzoszillators und der Schaltelemente, wobei der Lüfter zusammen mit dem Hochfrequenzoszillator einschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Lüfter (25, 27) von einem Temperaturfühler (30) gesteuert ist, der an der Isolierschicht (35) zwischen den Heizräumen (6,16) angebracht ist.
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Family Applications (1)
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