DE9206879U1 - Pflug - Google Patents
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Description
- 5 -~ &udigr;&igr;":
Pf lu<
Es handelt sich um einen Pflug gemäß den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen. Solche Pflüge
sind beispielsweise durch das DE-GM 91 14 189 bereits
bekannt, über Ausleger, die am Pflug gehaltert sind, sollen Nachlaufgeräte, beispielsweise Packer, gezogen
werden. Es sind Mittel an den Auslegern vorhanden, über die die Nachlaufgeräte am Feldanfang eingefangen werden
können und die den Pflug vom Nachlaufgerät am Feldende
wieder trennen. Da das Zugfahrzeug nach dem Wenden am Feldende erst am dort abgestellten Nachlaufgerät vorbeifahren
muß, müssen die Ausleger am Pflug so gestaltet sein, daß sie zum Einfangen des Nachlaufgerätes über
die Spurbreite des Zugfahrzeugs hinausragen. Das Nachlaufgerät soll dann aber möglichst in der Spur des
Zugfahrzeugs hinter dem Pflug arbeiten, so daß die Feldfläche nachbearbeitet wird, die im selben Arbeitsgang
vorher gepflügt wurde. Nur die äußerste Pflugfurehe soll erst im folgenden Arbeitsgang nachbearbeitet
werden, da sie vor diesem Arbeitsgang nicht zugeworfen werden darf.
Pflüge, die Furchenbalken wahlweise nach links oder nach rechts ablegen, müssen bei Bedarf auch Möglichkeiten
aufweisen, wahlweise links oder rechts Nachlaufgerate
mitführen zu können.
Bei Pflügen mit den weiter oben beschriebenen Merkmalen sind daher zwei Ausleger vorhanden, die in Abhängigkeit
von der jeweils vorgewählten Ablagerichtung der Furchenbalken
Anwendung finden. Dabei dürfen die Ausleger die Bewegungen des Hauptholmes des Pfluges nicht behindern.
Des weiteren müssen sie in Nichtgebrauchspositionen bringbar sein, in denen sie sich innerhalb der Spur des
Zugfahrzeugs befinden, wobei der Pflug auch bei dieser Position der Ausleger einsetzbar sein muß.
Der Pflug nach dem DE-GM 91 14 189 erfüllt diese Forderungen nur teilweise. In Weiterentwicklung dieses PfIuges
wird mit der Erfindung die Aufgabe verfolgt, die Ausleger so zu gestalten, daß sie eine Mitnahme von
Nachlaufgeräten weiter innerhalb der Spur des Zugfahrzeugs
gestatten und der Handarbeitsaufwand zur Vorbereitung
des Pfluges für die Arbeit bzw. für den Straßentransport verringert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich der Pflug der eingangs genannten Art durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale aus. Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2
bis 7 verwiesen.
Der Pflug weist einen Tragrahmen auf, der mit einem landwirtschaftlichen Zugfahrzeug verbindbar ist und von
diesem aus nach hinten ragt. Am hinteren Ende des Tragrahmens ist ein Hauptholm um eine etwa vertikale
Schwenkachse verschwenkbar gelagert. An ihm sind Pflugkörper
zur wahlweisen Rechts- oder Linksablage von Furchenbalken gehaltert, die gemeinsam mit dem Hauptholm
durch die Kraft zumindest eines Schwenkantriebes
verschwenkbar sind. Am Ende des Hauptholmes ist ein höhenverstellbares Stützrad vorgesehen.
Beidseitig am Tragrahmen oder an speziellen Stützen des Tragrahmens sind Ausleger um etwa vertikale Achsen
verschwenkbar gelagert. Sie dienen zur Mitnahme von Nachlaufgeräten, beispielsweise Packern, und weisen an
ihren Enden Mittel auf, über die die Nachlaufgeräte einfangbar sind. Am Feldende werden die Nachlaufgeräte
von den Auslegern getrennt und verbleiben dort, bis das Zugfahrzeug mit dem Pflug gewendet hat. Im Folgenden
fährt das Zugfahrzeug mit dem Pflug nach Verschwenken des Hauptholmes an dem Nachlaufgerät vorbei, wobei es
wieder angekoppelt wird und dann schräg gezogen wird, bis es etwa innerhalb der Spur des Zugfahrzeugs nachläuft.
Dann wird ein großer Teil der Fläche durch das Nachlaufgerät weiterbearbeitet, die direkt vorher gepflügt
wurde.
Durch die Ausleger an dem Pflug nach der Erfindung werden diese technologischen Abläufe ermöglicht, indem
sie am Tragrahmen so verschwenkbar gehaltert sind, daß sie aus einer Fangposition in eine Arbeitsposition und
weiter in die Nichtgebrauchsposition beweglich sind. In der Fangposition befinden sich die Mittel zum Ankoppeln
der Nachlaufgeräte weit außerhalb der Spur des Zugfahrzeugs.
Zur Erreichung der Arbeitsposition werden die
Ausleger mit diesen Mitteln nach hinten verschwenkt, so daß das jeweilige Nachlaufgerät dann zumindest teilweise
innerhalb der Spur des Zugfahrzeugs nachläuft. Bei
Nichtnutzung von Nachlaufgeräten befinden sich die
Ausleger in Nichtgebrauchspositionen, wobei sie weder
die Breite des Pfluges vergrößern noch die Verschwenkbarkeit des Hauptholmes behindern.
Um zu erreichen, daß der jeweils benötigte Ausleger in die Fangposition gebracht wird, ist die Bewegung der
Ausleger abhängig voneinander und/oder abhängig von den Schwenkbewegungen des Hauptholmes. Die Ausleger sind so
durch eine Koppelstange miteinander verbunden, daß sie gleichzeitig um ihre Achsen Schwenkbewegungen ausführen.
Bei Nichtnutzung der Ausleger ist die Koppelstange abzunehmen und an Haltern des Hauptholmes zu befestigen.
Die Ausleger sind durch Federspeicher mit dem Tragrahmen bzw. mit den Stützen am Tragrahmen zu verbinden.
Die Ausleger sind durch Federspeicher mit dem Tragrahmen bzw. mit den Stützen am Tragrahmen zu verbinden.
Diese Federspeicher sind so angeordnet, daß sie Längenänderungen erfahren, wenn die Ausleger verschwenkt
werden. Die maximale Länge der Federspeicher wird beim Verschwenken des jeweiligen Auslegers aus der Fang- in
die Arbeitsposition erreicht, wobei in den Federspeichern
die größte Kraft gespeichert wird. Durch das Bestreben der Federspeicher, sich zu entspannen, werden
die Ausleger entweder in der Fangposition oder in der Nichtgebrauchsposition gehalten. Ein Verschwenken der
Ausleger aus diesen Positionen ist nur entgegen der Kraft der Federspeicher möglich, sie können sich also
beim Wenden auf dem Vorgewende der Feldfläche oder beim Straßentransport nicht frei bewegen. Durch die Koppel-
stange, die die Ausleger gelenkig miteinander verbindet, wird erreicht, daß sich ein Ausleger immer dann
etwa in Nichtgebrauchsposition befindet, wenn der andere Ausleger die Fangposition einnimmt. Wird das Nachlaufgerät
an diesen Ausleger angekoppelt, bewegt er sich durch die wirkende Zugkraft nach hinten, wobei die
Federspeicher gespannt werden und ihr Kraftmaximum durchlaufen. Gleichzeitig wird der andere Ausleger über
die Koppelstange in Richtung der Fangposition bewegt, die nach Lösen des Nachlaufgerätes durch die freiwerdenden
Federkräfte vollständig erreicht wird. Des weiteren sind an den Auslegern Stellteile vorgesehen.
Befinden sich die Ausleger in der Nichtgebrauchsposition, wird bei Erreichen einer bestimmten Schrägstellung
des Hauptholmes über die Stellteile ein Kontakt zu den Auslegern hergestellt und diese werden aus dem
Schwenkbereich des Hauptholmes entgegen der Kraft der Federspeicher herausgeschwenkt. Die Stellteile können
zu Einstel1 zwecken längenveränderlich ausgeführt sein.
Auf diesem Wege ist beispielsweise die Fangposition des jeweils anderen Auslegers exakt einstellbar.
Die weitere Beschreibung der Erfindung erfolgt an Hand eines Ausführungsbeispiels. In den dazugehörigen Zeichnungen
stellen im einzelnen dar:
C «t - C &igr;/ .? <* O &iacgr;&idigr; +
Fig. 1: Draufsicht auf einen Pflug nach der Erfindung in Transportstellung;
Fig. 2: Draufsicht auf den Pflug nach Fig. 1 in Arbeitsstellung beim Ankoppeln eines Nachlaufgerätes;
Fig. 3: Draufsicht auf den Pflug nach Fig. 1 bei der Arbeit mit einem Nachlaufgerät;
Fig. 4: Detail Z aus Fig. 3 in vergrößertem Maßstab;
Fig. 5: Draufsicht auf den Pflug nach Fig. 1 bei der Arbeit ohne Nachlaufgerät.
In den Fig. 1 bis 3 und 5 ist ein an ein landwirtschaftliches
Zugfahrzeug 1 angebauter Pflug dargestellt. Ein Tragrahmen 2 ragt vom Zugfahrzeug 1 aus nach hinten. Er
ist sechseckig ausgebildet und weist einen hinteren Querholm 3 auf. Am Querholm 3 ist ein Hauptholm 4 des
Pfluges um eine etwa vertikale Schwenkachse 5 verschwenkbar gelagert. Die Schwenkbewegungen des Hauptholmes
4 werden durch die Kraft eines Schwenkantriebes, insbesondere einer Kolben-Zylinderanordnung 6 erzeugt,
wobei die Kolben-Zylinderanordnung 6 mit der Hydraulikanlage
des Zugfahrzeugs 1 verbunden und über ein Ventil ansteuerbar ist.
Der Pflug ist mit am Hauptholm 4 gehalterten Pflugkörpern 7, die Furchenbalken je nach vorgewählter Schräg-
stellung des Hauptholmes 4 nach links oder rechts ablegen können, ausgerüstet. Endseitig stützt sich der
Pflug über ein Stützrad 8 zum Erdboden hin ab. Am Stützrad 8 ist auch die gewünschte Arbeitstiefe des Pfluges
einstellbar. Die Einstellung der Laufrichtung des Stützrades 8 erfolgt automatisch beim Verschwenken des Hauptholmes
4.
Zur Mitführung von Nachlaufgeräten, wie beispielsweise
Packern 9, sind an speziellen Stützen 10, 11 des Tragrahmens 2 Ausleger 12, 13 um Achsen 14, 15 verschwenkbar
gelagert, wobei die Achsen 14, 15 etwa vertikal ausgerichtet sind. Beim Straßentransport des Pfluges
(Fig. 1) befinden sich beide Ausleger 12, 13 in Nichtgebrauchspositionen
und der Hauptholm 4 ist etwa in Fahrtrichtung F ausgerichtet.
An den freien Enden der Ausleger 12, 13 sind Mittel 16, 17 zum Fangen, Festhalten und Ausklinken der Zugeinrichtungen
18, 19 des Packers 9 vorgesehen. Durch diese Mittel 16, 17 können die Zugeinrichtungen 18, 19 nach
dem Einfangen an den Auslegern 12, 13 arretiert werden, bis sie mechanisch, nach Anheben des Pfluges oder durch
hydraulische Betätigungseinrichtungen wieder ausgeklinkt
werden. Um bei der Arbeit mit Nachlaufgeräten
die Zugeinrichtungen 18, 19 einfangen zu können, müssen die Mittel 16, 17 so weit nach außen ragen, daß sie
über die Spurbreite des Zugfahrzeugs 1 hinausreichen. Vor Beginn der Pflugarbeit mit Nachlaufgeräten wie dem
Packer 9 sind die Ausleger 12, 13, in eine Ausgangsstel-
lung zu überführen und durch eine Koppelstange 20 gelenkig
miteinander zu verbinden. Die Koppelstange 20, die in der Transportstellung des Pfluges durch Halter 21,
22 am Hauptholm 4 befestigt ist, wird, um etwa vertika-Ie
Achsen 23, 26 verschwenkbar, zwischen Laschen 25, 26 der Ausleger 12, 13 befestigt. Damit wird die Kinematik
der Ausleger 12, 13 voneinander abhängig. Beim Verschwenken eines Auslegers 12 oder 13 um seine Achse 14
oder 15 werden Kräfte auf den anderen Ausleger 13 oder 12 übertragen und dieser verschwenkt im gleichen Drehsinn
um seine Achse 15 oder 14.
Nachdem ein Mittel 16 oder 17 zum Ankoppeln des Packers 9 mit der entsprechenden Zugeinrichtung 18 oder 19
Kontakt bekommen hat (Fig. 2), werden vom Zugfahrzeug 1 aus Zugkräfte auf den Packer 9 übertragen. Der Packer 9
ist bestrebt, eine Position hinter der Achse 14 oder 15 des ihn jeweils ziehenden Auslegers 12 oder 13 einzunehmen.
Dabei verschwenkt der Ausleger 12 oder 13 um die Achse 14 bzw. 15 und die gerade benutzte Zugeinrichtung
18 oder 19 verschwenkt um vorhandene Achsen 27 bzw. 28 am Packer 9, bis eine in Fig. 3 gezeigte Position erreicht
ist. Gleichzeitig wird der jeweils nicht genutzte Ausleger 13 oder 12 um seine Achse 15 bzw. 14 im
gleichen Drehsinn verschwenkt wie der Ausleger 12 oder 13, über den der Packer 9 gezogen wird. Die dazu erforderlichen
Kräfte werden über die Koppelstange 20 übertragen.
Zwischen den Auslegern 12, 13 und den zugehörigen Stützen 10, 11 sind Kraftspeicher, insbesondere als Zugfedern
ausgelegte Federspeicher 29, 30 angeordnet. Sie erfahren Längenänderungen beim Verschwenken der Ausleger
12, 13 um ihre Achsen 14, 15. Zur Befestigung der Federspeicher 29, 30 und zur Halterung von Anschlaglaschen
31, 32 sind Zapfen 33, 34 an den Stützen 10, 11 und Führungen 35, 36 an den Laschen 25, 26 der Ausleger
12, 13 vorgesehen. Jeweils eine Seite der Federspeicher 29, 30 ist an einem Zapfen 33, 34 und eine andere Seite
an einer Führung 35, 36 gehaltert, über den Federspeichern
29, 30 ist jeweils eine Anschlaglasche 31, 32 einerseits verschwenkbar auf einem der Zapfen 33, 34
und andererseits an einer der Führungen 35, 36 gelagert. In den Anschlaglaschen 31, 32 sind Langlöcher 37
vorgesehen, die die Führungen 35, 36 mit Spiel umgreifen. Beim Verschwenken der Ausleger 12, 13 um die Achsen
14, 15 bewegen sich die Führungen 35, 36 in den zugehörigen Langlöchern 37. Durch die Anschlaglaschen
31, 32 ist eine Begrenzung der möglichen Schwenkbewegungen der Ausleger 12, 13 gewährleistet.
Beim Verschwenken der Ausleger 12, 13 ändert sich nicht nur die Länge der Federspeicher 29, 30 und damit ihre
gespeicherte Kraft, sondern auch ihre Lage relativ zu den Achsen 14, 15. Schneidet eine Linie 38, die in
Richtung der gespeicherten Kraft verläuft, die zugehörige Achse 14, 15, ist die maximal mögliche Länge der
Federspeicher 29, 30 erreicht. Ein Verschwenken der
Ausleger 12, 13 aus dieser Position heraus wird durch die Federkräfte unterstützt, unabhängig in welchem
Drehsinn verschwenkt wird. Die Ausleger 12, 13 werden durch die Federkräfte entweder in der Fangposition oder
in der Nichtgebrauchsposition gehalten. Dies ist vorteilhaft, da bei der Arbeit ohne Nachlaufgerate eine
stabile Lage der Ausleger 12, 13 gewährleistet ist. Das Verschwenken der Ausleger 12, 13 aus einer dieser Positionen
ist nur durch Wirkung äußerer Kräfte möglich.
Eine solche Kraft ist beispielsweise die Trägheitskraft
des Packers 9, die nach dessen Ankuppeln das Verschwenken des Auslegers 12, 13 aus der Fangposition in die
Arbeitsposition bewirkt. Wie aus den Fig. 3 und 4 deutlich
wird, wird der jeweilige Ausleger 12, 13, um aus der Fang- in die Arbeitsposition zu kommen, so weit um
die Achse 14 bzw. 15 verschwenkt, daß die Linie 38 über die Achse 14 bzw. 15 hinwegverschwenkt wird.
Nach Ausklinken der Zugeinrichtung 18, 19 wird durch die Federkräfte der Federspeicher 29, 30 bewirkt, daß
sich der Ausleger 12 oder 13 aus der Arbeits- in die Nichtgebrauchsposition bewegt, wobei gleichzeitig der
andere Ausleger 13 oder 12 in die Fangposition verschwenkt und im Folgenden genutzt werden kann.
An den Auslegern 12, 13 in der Nähe der Mittel 16, 17 zum Ankoppeln von Nachlaufgeraten sind Stellteile 39,
40 gehaltert, die an ihren freien, in Richtung des Hauptholmes 4 weisenden Enden Rollen 41, 42 aufweisen.
Die Rollen 41, 42 sind um etwa vertikale Drehachsen
frei drehbar. Bei Nichtnutzung der Ausleger 12, 13, wenn ohne Nachlaufgeräte gepflügt wird, befinden sich
die Ausleger 12, 13 in ihrer Nichtgebrauchsposition,
und die Koppelstange 20 ist an den Haltern 21, 22 des Hauptholmes 4 gehaltert. Dann befinden sich die Ausleger
12, 13 im Schwenkbereich des Hauptholmes 4. Wird der Hauptholm 4 durch die Kraft der Kolben-Zylinderanordnung
6 um die Schwenkachse 5 verschwenkt, um eine Position zur Links- oder zur Rechtsablage von Furchenbalken
zu erreichen, wird ein Kontakt mit einer der Rollen 41, 42 hergestellt und der jeweils im Weg befindliche
Ausleger 12, 13 wird entgegen der Federkraft um die Achse 14, 15 verschwenkt. Beim folgenden Verschwenken
des Hauptholmes 4 in die andere Arbeitslage oder in die Transportlage verschwenkt der Ausleger 12, 13
selbsttätig zurück in seine Nichtgebrauchsposition. Bei der Arbeit mit einem Nachlaufgerät wird die Fangposition
eines Auslegers 12, 13 auch über das Stellteil 39, 40 des anderen Auslegers 13, 12 bestimmt, da dieses
sich dann im Kontakt mit dem Hauptholm 4 befindet. Bei längenveränderlicher Ausführung der Stellteile 39, 40
ist somit die Fangposition der Ausleger 12, 13 exakt ei nstel1 bar.
In einer anderen, nicht in den Zeichnungen dargestellten Ausführung des Pfluges ist die Gestaltung der Ausleger 12, 13 so veränderbar, daß ohne die Koppelstange 20 gearbeitet werden kann. Bei der Arbeit mit Nachlaufgeräten ist die Länge von Stel!teilen in einem solchen Maße
In einer anderen, nicht in den Zeichnungen dargestellten Ausführung des Pfluges ist die Gestaltung der Ausleger 12, 13 so veränderbar, daß ohne die Koppelstange 20 gearbeitet werden kann. Bei der Arbeit mit Nachlaufgeräten ist die Länge von Stel!teilen in einem solchen Maße
&Ggr; (S £ &idiagr;
zu vergrößern, daß die Ausleger 12, 13 vom Hauptholm 4 aus ihrer Nichtgebrauchsposition soweit nach außen
verschwenkt werden, daß das Kraftmaximum der Federspeicher 29, 20 erreicht und durch die Kraft der Federspeieher
29, 30 ein selbsttätiges Klappen der Ausleger 12, 13 nach außen verursacht wird. Die gleiche Wirkung ist
erreichbar, wenn die Federspeicher 29, 30 neben der dargestellten Anordnung in einer zweiten Weise anzubringen
sind. Eine Art der Anbringung wäre dann zu wählen bei Nichtnutzung der Ausleger 12, 13 und eine zweite
Art der Anbringung, wenn mit Nachlaufgeräten gearbeitet
werden soll. Neben der in Fig. 5 dargestellten Art
könnten die Federspeicher 29, 30 bei bezweckter Nutzung der Ausleger 12, 13 von den Führungen 35, 36 gelöst und
weiter außen an den Auslegern 12, 13 an anderen Führungen gehaltert werden, so daß sich die Linie 38 bereits
dann außen neben den Achsen 14, 15 befindet, wenn die Ausleger 12, 13 durch den Hauptholm 4 nach außen verschwenkt
wurden. Die Ausleger 12, 13 würden dann ebenfalls selbsttätig nach außen klappen.
Bei der Nutzung des Pfluges nach der Erfindung ist eine problemlose Arbeit mit und ohne Nachlaufgeräte möglich.
In vorteilhafter Weise werden die Zugeinrichtungen 18,
19 des Packers 9 außerhalb der Spurbreite des Zugfahrzeugs 1 eingefangen und dann gemeinsam mit den Auslegern
12, 13 so verschwenkt, daß ein großer Teil der im gleichen Arbeitsgang gepflügten Fläche direkt nachbearbeitet
wird. Der Packer 9 wird also so gezogen, daß
sich der größte Teil seiner Arbeitsbreite innerhalb der
Spur des Zugfahrzeugs 1 befindet, ohne daß die äußerste Pflugfurche, in der das Zugfahrzeug 1 beim folgenden
Arbeitsgang fährt, zerstört wird. Die Stellung der Ausleger 12, 13 wird wesentlich von der jeweils vorzuwählenden
Lage des Hauptholmes 4 bestimmt. Es ist nur ein geringer Handarbeitsaufwand zur Vorbereitung des
Pfluges erforderlich, wenn mit Nachlaufgeräten gearbeitet
werden sol 10
Claims (7)
1. Pflug mit einem Tragrahmen (2), der an der Dreipunkthebevorrichtung
oder nur an den Unterlenkern eines landwirtwirtschaftlichen Zugfahrzeugs (1)
anbaubar ist, mit einem Hauptholm (4), an den Pflugkörper (7) mit doppelsei tigern Streichblech zum
Wenden eines Furchenbalkens in vorzuwählender Rechts- oder Linksablage gehaltert sind und der um
eine etwa vertikale Schwenkachse (5) verschwenkbar am Tragrahmen (2) gelagert ist, wobei der Pflug
mindestens einen Schwenkantrieb zur Erzeugung einer Schwenkbewegung des Hauptholmes (4) relativ zum
Tragrahmen (2) um die vertikale Schwenkachse (5) sowie beidseitig am Tragrahmen (2) um etwa vertikale
Achsen (14, 15) zwischen einer Arbeitsposition
und einer Nichtgebrauchsposition verschwenkbare
Dresdner Bank AG, Lingen (BLZ 265 8.007OiK(O,-Nf. 8.4406,9-4 v ">; .«Vplksbank Spelle eG (BLZ 28069994) Kto.-Nr. 100110800
Oldenbg. Landesb. AG, Lingen (BLZ 26,6 ?00 10) Kto'.-IJIf.^.2^1^,1 OQSÖ *■ ,Niord LB, Hannover (BLZ 25050000) Kto.-Nr. 101 310
DG Bank Oldenburg (BLZ 28060000) KJo.,!-sr, 4023&Iacgr;4 , . ; ■, . -
>: ^Postscheckkonto Hannover (BLZ 250 10030) Nr. 53529-305
Ausleger (12, 13) für Nachlaufgeräte aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausleger (12,
13), an deren Enden Mittel zum Ankoppeln der Nachlaufgeräte vorgesehen sind, an jeweils nach außen
weisenden Stützen (10, 11) des Tragrahmens (2) oder direkt am Tragrahmen (2) um die vertikalen Achsen
(14, 15) derart begrenzt verschwenkbar gelagert sind, daß sie durch Wirkung äußerer Kräfte aus etwa
quer zur Fahrtrichtung (F) ausgerichteten Fangpositionen in etwa entgegen Fahrtrichtung (F) ausgerichtete
Arbeitspositionen und weiter aus den Arbeitspositionen
in Nichtgebrauchspositionen beweglich sind, wobei zwischen den Auslegern (12, 13) und den
Stützen (10, 11) oder dem Tragrahmen (2) Kraftspeieher, insbesondere Federspeicher (29, 30) derart
gehaltert sind, daß sie beim Verschwenken der Ausleger (12, 13) Längenänderungen erfahren und die in
den Federspeichern (29, 30) gespeicherte Kraft beim Verschwenken der Ausleger (12, 13) aus der Fang- in
die Nichtgebrauchspositi on ein Maximum durchläuft.
2. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausleger (12, 13) durch eine Koppelstange (20) gelenkig miteinander verbunden sind, wobei die
Enden der Koppelstange (20), um jeweils etwa vertikale Achsen (23, 24) verschwenkbar, derart lösbar
an den Auslegern (12, 13) gelagert sind, daß beim Verschwenken eines Auslegers (12, 13) um seine
Achse (14, 15) der andere Ausleger (13, 12) im
gleichen Drehsinn um seine zugehörige Achse (15, 14) verschwenkt wird.
3. Pflug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß am Hauptholm (4) Halter (21, 22) vorgesehen sind, an denen die Koppelstange (20) im
Falle der Nichtnutzung der Ausleger (12, 13) bei der Arbeit ohne Nachlaufgeräte zu befestigen ist.
10
4. Pflug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Auslegern (12, 13) Stellteile (39, 40) gehaltert sind, die in der Nichtgebrauchsposition
der Ausleger (12, 13) in Richtung des Hauptholmes (4) weisen und bei dessen Schwenkbewegungen
um die Schwenkachse (5) einzeln je nach Schwenkeinrichtung mit dem Hauptholm (4) Kontakt
bekommen und Ausweichbewegungen der Ausleger (12, 13) aus dem Schwenkbereich des Hauptholmes (4)
übertragen, wobei das von den Federspeichern (29,
30) erzeugte, auf die Ausleger (12, 13) einwirkende Drehmoment diesen Ausweichbewegungen entgegenwirkt.
5. Pflug nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stellteile (39, 40) längenveränderlich ausgeführt und in zumindest zwei verschiedenen
Längen arretierbar sind.
6. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Auslegern (12, 13) längenveränderliche, in zumindest zwei verschiedenen Längen arretierbare
Stellteile gehaltert sind, die in der Nichtgebrauchsposition der Ausleger (12, 13) in Richtung
des Hauptholmes (4) weisen und bei dessen Schwenkbewegungen um die Schwenkachse (5) einzeln je nach
Schwenkrichtung mit dem Hauptholm (4) Kontakt bekommen und Ausweichbewegungen der Ausleger (12, 13)
aus dem Schwenkbereich des Hauptholmes (4) übertragen,
wobei sich das von den Federspeichern (29, 30) erzeugte, auf die Ausleger (12, 13) einwirkende
Drehmoment derart verändert, daß es bei kurzen Stellteilen den Ausweichbewegungen grundsätzlich
entgegenwirkt, bei langen Stellteilen aber sein Maximum durchläuft und eine Bewegung des jeweiligen
Auslegers (12, 13) in die Fangposition verursacht.
7. Pflug nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an den freien in Richtung des Hauptholmes (4) weisenden Enden der Stellteile (39, 40)
Rollen (41, 42) um etwa vertikale Drehachsen drehbar gelagert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9206879U DE9206879U1 (de) | 1992-05-21 | 1992-05-21 | Pflug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9206879U DE9206879U1 (de) | 1992-05-21 | 1992-05-21 | Pflug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9206879U1 true DE9206879U1 (de) | 1992-08-27 |
Family
ID=6879727
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9206879U Expired - Lifetime DE9206879U1 (de) | 1992-05-21 | 1992-05-21 | Pflug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9206879U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3868189A1 (de) | 2020-02-20 | 2021-08-25 | Kuhn-Huard S.A.S | Gelenkzugarmvorrichtung und mit einem solchen arm ausgestattete landwirtschaftliche maschine |
-
1992
- 1992-05-21 DE DE9206879U patent/DE9206879U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3868189A1 (de) | 2020-02-20 | 2021-08-25 | Kuhn-Huard S.A.S | Gelenkzugarmvorrichtung und mit einem solchen arm ausgestattete landwirtschaftliche maschine |
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