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DE9200684U1 - Vorrichtung zum Aufreißen von Müllsäcken - Google Patents

Vorrichtung zum Aufreißen von Müllsäcken

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Publication number
DE9200684U1
DE9200684U1 DE9200684U DE9200684U DE9200684U1 DE 9200684 U1 DE9200684 U1 DE 9200684U1 DE 9200684 U DE9200684 U DE 9200684U DE 9200684 U DE9200684 U DE 9200684U DE 9200684 U1 DE9200684 U1 DE 9200684U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spiked roller
garbage bags
conveyor belt
spikes
plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE9200684U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gerlach-Anlagenbau 5419 Herschbach De GmbH
Original Assignee
Gerlach-Anlagenbau 5419 Herschbach De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gerlach-Anlagenbau 5419 Herschbach De GmbH filed Critical Gerlach-Anlagenbau 5419 Herschbach De GmbH
Priority to DE9200684U priority Critical patent/DE9200684U1/de
Publication of DE9200684U1 publication Critical patent/DE9200684U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B69/00Unpacking of articles or materials, not otherwise provided for
    • B65B69/0008Opening and emptying bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

G 180a
Gerlach Anlagenbau GmbH, Holzbachstraße 6, 5419 Herschbach
Vorrichtung zum Aufreißen von Mullsäcken
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufreißen von mit insbesondere wiederverwertbaren Abfällen gefüllten und meist geschlossenen Müllsäcken aus Kunststoff.
Der in einem Haushalt, in kleineren Gewerbebetrieben und in Dienstleistungsunternehmen anfallende Müll setzt sich aus nicht verwertbaren Abfällen und wiederverwertbaren Wertstoffen zusammen. Dabei beträgt der Anteil der wiederverwertbaren Wertstoffe mehr als 70%. Zu den wiederverwertbaren Wertstoffen gehören Papier, Glas und Metall, aber auch Kunststoffbehälter, Kunststoffbecher, Kunststoffolien und Formkörper aus geschäumtem Kunststoff. Dabei wird Papier fast überall getrennt gesammelt und mittels besonderen Müllfahrzeugen abgeholt. Zur Aufnahme von Altglas stehen in Wohngebieten und in der Nähe von Einkaufszentren meist besondere Container, in denen Weißglas und Buntglas getrennt gesammelt werden.
Es ist nun grundsätzlich möglich, für das Sammeln von Metallabfällen, hierzu gehören hauptsächlich Getränke- und Konservendosen, und Kunststoffabfällen in den anfallenden Bereichen, insbesondere in den Haushalten, ebenfalls besondere Mülltonnen bereitzustellen. Dies scheitert jedoch
daran, daß insbesondere in den Haushalten kein Platz für eine dritte oder sogar vierte Mülltonne vorhanden ist. Aus diesem Grunde gehen die Kommunen schon teilweise dazu über, den Haushalten besonders gekennzeichnete Kunststoffsäcke zur Verfügung zu stellen, in denen, jeweils getrennt, Kunststoff- und Metallabfälle gesammelt werden. Sobald der Kunststoffsack gefüllt ist, wird er normalerweise zugebunden und für die nächste Müllabfuhr bereitgestellt. Die eingesammelten Müllsäcke aus Kunststoff, die Kunststoff- oder Metallabfälle enthalten, werden in dafür vorgesehenen Sortieranlagen aufgeschnitten und auf ein Sortierband entleert, an dem dann die erforderliche Sortierung vorgenommen wird. Das Aufschneiden derartiger Müllsäcke wird von Hand mittels eines Messers vorgenommen. Da die in einem Haushalt anfallenden Metall- und Kunststoffabfalle meistens mit Nahrungs- oder Genußmitteln in Berührung gekommen sind, nicht gereinigt wurden und in den Müllsäcken bereits eine längere Zeit gelagert haben, ist das Aufschneiden bzw. Aufreißen der Müllsäcke eine äußerst unangenehme Tätigkeit, da aus den dann geöffneten Müllsäcken ein äußerst unangenehmer Gestank austritt. Darüber hinaus ist das Aufschneiden bzw. von mit Metall- oder Kunststoffabfällen gefüllten Müllsäcken eine anstrengende Tätigkeit.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung aufzuzeigen, mit der mit insbesondere wiederverwertbaren Abfällen gefüllte und meist geschlossene Müllsäcke maschinell aufgerissen werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung eine Vorrichtung vorgeschlagen, die aus einem die Müllsäcke vereinzelt führenden Transportband, einem nahe dem Ende und oberhalb des Transportbandes in der Bewegungsbahn der
Müllsäcke angeordneten rotierenden Stachelwalze und einer mit Abstand hinter der Stachelwalze befindlichen Prallwand besteht.
Mittels einer solchen Vorrichtung werden die gefüllten Müllsäcke einzeln in den Bereich der Stachelwalze bewegt, von der der im Bereich der Stachelwalze befindliche Teil der Müllsäcke aufgerissen wird, so daß das darin befindliche Müllgut, also die Metall- und Kunststoffabfalle, lose auf ein Abzugs- oder Sortierband übergeben werden können. Das mühselige öffnen der Müllsäcke von Hand in dem manchmal äußerst üblen Gestank kann durch diese Vorrichtung entfallen. Dabei geht das maschinelle Aufreißen der Müllsäcke erheblich schneller als dies überhaupt von Hand möglich ist.
Weitere Merkmale einer Vorrichtung gemäß der Erfindung sind in den Ansprüchen 2-11 offenbart.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in einer Zeichnung in stark vereinfachter Weise dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung und
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht einer Stachelwalze mit Abstreifern.
Die in den Fign. 1 und 2 der Zeichnung dargestellte Vorrichtung dient zum Aufreißen von mit wiederverwertbaren Abfällen, beispielsweise aus Metall oder Kunststoff, gefüllten und meist verschlossenen Müllsäcken 1. Diese Müllsäcke 1 werden von einem Lastkraftwagen oder einem beson-
ders ausgebildeten Transportfahrzeug eingesammelt und in einen großvolumigen Trichter 2 der erfindungsgemäßen Vorrichtung eingefüllt, der von einem nur angedeuteten Gestell 3 getragen wird. Unterhalb dieses Trichters 2 befindet sich ein umlaufendes Transportband 4, welches als Gurtoder Plattenband ausgebildet und mit besonderen Mitnehmerleisten 5 versehen ist. Dieses Transportband 4 ist erheblich langer als der Trichter 2 ausgebildet, so daß es sich auch noch in einen Bereich erstreckt, der nicht vom Trichter 2 abgedeckt ist. In Richtung auf dieses freie Ende des Transportbandes 4 weist der Trichter 2 eine Vereinzelungsöffnung 6 auf, die nach oben durch eine einstellbare Trennwand 7 begrenzt ist. Diese Trennwand 7 stellt sicher, daß die in dem Trichter 2 befindlichen Müllsäcke 1 den Trichter 2 nur einzeln auf dem Transportband 4 verlassen. In Abhängigkeit von der Größe bzw. dem Querschnitt der Müllsäcke 1 kann die Trennwand 7 in ihrer Höhenlage eingestellt werden.
An den Trichter 2 schließt sich in Transportrichtung des Transportbandes 4 ein Gehäuse 8 an, welches einerseits den nicht vom Trichter 2 abgedeckten Bereich des Transportbandes 4 umschließt und hinter dem Transportband 4 noch einen Freiraum 9 aufweist. Dieses Gehäuse 8 ist in vorteilhafter Weise an den Seiten und oben geschlossen und außen mit einer schalldämmenden Isolierung versehen. Hinter der Vereinzelungsöffnung 6 kann bedarfsweise im Gehäuse 8 noch eine weitere Trennwand 10 vorgesehen sein, über die nochmals überprüft wird, ob die die öffnung 6 verlassenden Müllsäcke 1 auch tatsächlich vereinzelt wurden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich oberhalb der im Gehäuse 8 gelagerten Umlenkrolle 11 des Trans-
portbandes 4 eine Stachelwalze 12, die an ihren Enden seitlich im Gehäuse gelagert ist. Diese Stachelwalze 12 besteht in vorteilhafter Weise aus einem rohrförmigen Mantelkörper, der an beiden Stirnseiten geschlossen ist und von einer Welle 14 getragen wird. Auf der Mantelfläche der Stachelwalze 12 sind eine Vielzahl von Stacheln 13 angeordnet, die im dargestellten Ausführungsbeispiel einen quadratischen Querschnitt besitzen und beispielsweise lösbar in den Mantelkörper eingeschraubt sind. Dabei ist es grundsätzlich möglich, daß die Stacheln 13 einen anderen Querschnitt oder eine andere Form aufweisen und mit dem Mantelkörper der Stachelwalze 12 verschweißt sind.
Die Welle 14 ist mit einem an sich bekannten, nicht näher dargestellten Antrieb verbunden, der in vorteilhafter Weise reversierbar ausgebildet ist. Dies gibt die Möglichkeit, nach einer gewissen Betriebsdauer der Stachelwalze 12 die Drehrichtung umzuschalten. Dadurch können an den Stacheln 13 haftende Teile der Müllsäcke ohne große Schwierigkeiten abgelöst bzw. entfernt werden. Um ein einwandfreies Ablösen dieser Kunststoffreste sicherzustellen, ist es möglich, der Stachelwalze 12 mehrere mit Abstand voneinander angeordnete Abstreifer 15 zuzuordnen. Dies setzt jedoch voraus, daß die Stacheln 13 jeweils in umlaufenden Reihen auf dem Mantelkörper befestigt sind und sich dabei jeweils zwischen zwei Abstreifern 15 befinden.
Die Stachelwalze 12 kann mit den Abstreifern 15 in vorteilhafter Weise höheneinstellbar im Gehäuse 8 gelagert sein. Dadurch ist es möglich, die Stachelwalze 12 der Größe bzw. dem Querschnitt der gefüllten Müllsäcke 1 anzupassen, so daß auch bei weniger gefüllten Müllsäcken 1 ein
einwandfreies Aufreißen gewährleistet ist. Bedarfsweise kann die Stachelwalze 12 auch über einen vorgegebenen Hub federnd gelagert sein.
Durch die verhältnismäßig hohe Drehzahl der Stachelwalze 12 bedingt, kommt es beim Aufreißen der Müllsäcke 1 dazu, daß ein Teil des in den Müllsäcken 1 befindlichen Metalloder Kunststoffabfalles in Transportrichtung gegen die Rückseite 16 des Gehäuses 8 geschleudert wird. Um einen vorzeitigen Verschleiß dieser Rückseite 16 auszuschließen, ist dieselbe verstärkt und damit als sogenannte Prallwand ausgebildet. Zumindest hinter dem Transportband 4 ist das Gehäuse 8 nach unten offen ausgebildet, so daß der in den Müllsäcken 1 befindliche Müll nach unten auf ein nur angedeutetes Abzugs- bzw. Sortierband 17 fallen kann.

Claims (11)

G 180a Gerlach Anlagenbau GmbH, Holzbachstraße 6, 5419 Herschbach Schutzansprüche
1. Vorrichtung zum Aufreißen von mit insbesondere wiederverwertbaren Abfällen gefüllten und meist geschlossenen Müllsäcken aus Kunststoff,
gekennzeichnet durch
ein die Müllsäcke (1) vereinzelt führendes Transportband (4), eine nahe dem Ende und oberhalb des Transportbandes (4) in der Bewegungsbahn der Müllsäcke (1) angeordnete, rotierende Stachelwalze (12) und eine mit Abstand hinter der Stachelwalze (16) befindliche Prallwand.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Transportband (4) mit Mitnehmerleisten (5) bestückt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Transportband (4) ein Aufgabetrichter (2) mit einer Vereinzelungsöffnung (6) zugeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vereinzelungsöffnung (6) mit mindestens einer einstellbaren Trennwand (7) versehen ist.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Aufgabetrichter (2) und der Stachelwalze (12) eine einstellbare Trennwand (10) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stachelwalze (12) mit auswechselbaren Stacheln (13) bestückt ist.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stacheln (13) einen weitgehend beliebigen Querschnitt, vorteilhaft mit mindestens einer scharfen Kante, aufweisen.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stachelwalze (12) ein reversierbarer Antrieb zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stachelwalze (12) im Bereich zwischen den Stacheln (13) Abstreifer (15) zugeordnet sind.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Prallwand (16) in einem die Stachelwalze (12) und einen Teil des Transportbandes (4) zumindest teilweise umschließenden Gehäuse (8) ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (8) schallisoliert ist.
DE9200684U 1992-01-22 1992-01-22 Vorrichtung zum Aufreißen von Müllsäcken Expired - Lifetime DE9200684U1 (de)

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DE9200684U1 true DE9200684U1 (de) 1992-04-16

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DE9200684U Expired - Lifetime DE9200684U1 (de) 1992-01-22 1992-01-22 Vorrichtung zum Aufreißen von Müllsäcken

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DE (1) DE9200684U1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4227571A1 (de) * 1992-08-20 1994-02-24 Gustav Scherrieble Kg Verfahren und Vorrichtung zum Öffnen von verschlossenen Plastikmüllsäcken
DE4322258A1 (de) * 1993-07-05 1995-01-12 Petkus Wutha Getreide Und Saat Sackaufreißeinrichtung, insbesondere für Müllsäcke
DE4331310A1 (de) * 1993-09-15 1995-03-16 Manfred Bayer Vorrichtung zum Aufreißen von Säcken
DE102009050704B4 (de) * 2009-10-26 2014-08-14 Kompoferm Gmbh Vorrichtung zum Öffnen und/oder Aufreißen von Behältnissen und/oder Verpackungen

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DE4322258A1 (de) * 1993-07-05 1995-01-12 Petkus Wutha Getreide Und Saat Sackaufreißeinrichtung, insbesondere für Müllsäcke
DE4331310A1 (de) * 1993-09-15 1995-03-16 Manfred Bayer Vorrichtung zum Aufreißen von Säcken
DE102009050704B4 (de) * 2009-10-26 2014-08-14 Kompoferm Gmbh Vorrichtung zum Öffnen und/oder Aufreißen von Behältnissen und/oder Verpackungen

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