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DE9111227U1 - Medienerhitzer, insbesondere Dampferzeuger - Google Patents

Medienerhitzer, insbesondere Dampferzeuger

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Publication number
DE9111227U1
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DE
Germany
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media
chamber
wall
heater
heatable
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DE9111227U
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English (en)
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Ego Elektro-Geraete Blanc U Fischer 7519 Oberderdingen De
Original Assignee
Ego Elektro-Geraete Blanc U Fischer 7519 Oberderdingen De
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/28Methods of steam generation characterised by form of heating method in boilers heated electrically
    • F22B1/284Methods of steam generation characterised by form of heating method in boilers heated electrically with water in reservoirs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE RUFF und BEiIHB" STUTTGART
Dipl.-Chem.Dr. Ruff Neckarstraße 50
D i &rgr; I . - I &eegr; g. J. B e i e r D-7000Stuttgart1
Dipl.-Phys. Schöndorf Telefon 0711-299581
internat:+ 49-711-29 95 81 Telefax +49-711-29 95 86 Telex 7 23 412 erub d
9. September 1991 JB/'ske
Anmelder: E.G.O. Elektro-Geräte
Blanc u. Fischer
Rote-Tor-Straße
7519 Oberderdingen
Unsere Akte: A 26 652
Beschreibung Medienerhitzer, insbesondere Dampferzeuger
Die Erfindung betrifft einen Erhitzer für fließfähige Medien, die z. B. flüssig bzw. dampf- oder gasförmig sein können.
Bei der Erhitzung solcher Medien fallen häufig Feststoffe aus, nämlich beim Erhitzen von Wasser insbesondere Kalk, die eine starke Beeinträchtigung der Funktion des Medienerhitzers mit sich bringen können. Derartige Feststoffe können z. B. in einem unterhalb einer beheizbaren Medienkammer liegenden Abscheider gesammelt werden, in welchen sie absinken. Dadurch wird jedoch häufig im Verhältnis zur Medienoberfläche eine große Bauhöhe
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erforderlich. Des weiteren können Feststoffe, die zum Schweben im Medium neigen, infolge der Turbulenzen durch die Erhitzung kaum zum Absinken gebracht werden, weshalb sie eher dazu neigen, sich in der Medienkammer bzw. an in dieser liegenden Tauchheizkörpern abzusetzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Medienerhitzer der genannten Art zu schaffen, bei welchem Nachteile bekannter Lösungen vermieden sind und der insbesondere eine gute Abscheidung von Feststoffen, wie Kalk, gewährleistet.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind Mittel vorgesehen, um zumindest einen Teil der Feststoffe seitlich gerichtet durch das Medium hindurch zu einem Abscheidebereich zu fördern. Die Abscheidung der Feststoffe braucht dadurch nicht oder nicht nur durch Absinken bzw. durch Förderung mit dem Medium in einem Abscheidebereich zu erfolgen, sondern die Feststoffe können auch in einem nicht fließenden Medium, wie es z. B. in einem Speicherheizer gegeben ist, annähernd horizontal bzw. auf leicht steigender und/oder fallender Bahn in einen seitlich benachbart zum Außenumfang der Medienkammer liegenden Abscheidebereich gefördert werden.
Zur seitlich gerichteten Förderung der Feststoffe kann auf einfache Weise ein Gefalle zwischen der beheizbaren Medienkammer und dem Abscheidebereich genutzt werden. Z. B. kann das Medium kontinuierlich oder intermittierend in einer Kammer unter höherer Turbulenz als in einer benachbarten Kammer gehalten werden, so daß die Feststoffe im turbulenteren Bereich weniger als im ruhigeren Bereich abzusinken neigen und daher so lange im turbulenteren Bereich in Bewegung gehalten werden, bis sie in den ruhigeren Bereich gelangt sind. Das Gefalle kann auch ein
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Temperaturgefälle sein, so daß das heißere Medium dazu neigt, z. B. aufsteigend, sich mit dem kühleren Medium auszutauschen und dadurch die schwebenden Feststoffe in den kühleren Bereich zu transportieren. Die höhere Turbulenz und Temperatur können in einfacher Weise durch gegebenenfalls sprudelndes Kochen und auch dadurch erzielt werden, daß das Ersetzen von Medium, welches zum Verbrauch abgeführt worden ist, über mindestens einen entsprechend gerichteten Zulauf erfolgt.
Die beheizbare Medienkammer und der Abscheidebereich sind zweckmäßig durch mindestens eine Blende mit jeweils wenigstens einer verhältnismäßig engen Blendenöffnung voneinander abgegrenzt, deren Öffnungsquerschnitt einen sehr kleinen Bruchteil der Blendenfläche bzw. derjenigen Fläche einnimmt, über welche die Medienkammer und der Abscheidebereich aneinandergrenzen. Dadurch können der beheizte Bereich und der Abscheidebereich zwar ständig kommunizierend miteinander verbunden sein und trotzdem bildet die verhältnismäßig dünne bzw. flächige Blende eine Trennung zwischen den beiden Bereichen, so daß durch die Blendenöffnungen in den Abscheidebereich gelangte Feststoffe auch bei einem geringen Gefälle der genannten Art nicht mehr dazu neigen, in die beheizte Medienkammer zurückzugelangen.
Blendendurchtritte sind zweckmäßig in jedem Höhenbereich vorgesehen, der sich etwa vom Boden mindestens einer der Kammern bis mindestens bzw. über die Höhe des vorbestimmten Medienbzw. Wasserstandes erstreckt. Mindestens eine Blendenöffnung kann sich dabei ununterbrochen über diese Höhe erstrecken oder es können seitlich versetzt zueinanderliegende kürzere Blendenöffnungen vorgesehen sein. Ferner können Blendenöffnungen im wesentlichen über die gesamte Breite der Blende gleichmäßig
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verteilt vorgesehen sein, jedoch sind Blendenöffnungen zweckmäßig nur oder mit höherem spezifischen Gesamtquerschnitt in wenigstens einem seitlichen Bereich der Blende vorgesehen. Dadurch bilden die Seitenwandungen der beheizten Kammer Leitflächen für die durch das Medium in Richtung zu den Blendenöffnungen fließenden Feststoffe.
Die Blendenöffnungen liegen ferner zweckmäßig oberhalb eines vorbestimmten maximalen Abscheideniveaus, so daß von der Oberfläche der abgesetzten Feststoffpartikel nicht wieder abgespült und zurück in die beheizbare Medienkammer gefördert werden können. Der Boden der Abscheidekammer kann dabei oberhalb oder unterhalb des Bodens der beheizbaren Medienkammer sowie seitlich an diese anschließend vorgesehen sein, so daß mindestens eine Blendenöffnung auch bis zum Boden dieser Medienkammer reichen kann.
Die erfindungsgemäße Ausbildung eignet sich insbesondere für wannenförmige Medienerhitzer, bei denen mindestens eine horizontale Kammerweite des beheizten Bereiches wesentlich größer als die für den Betrieb vorbestimmte Füllhöhe des Mediums ist. Ein durchgehender, z. B. länglicher Behälter mit durchgehendem, im wesentlichen ebenem Boden kann lediglich durch Einsetzen einer nur teilweise schließenden Zwischen- bzw. Querwand in eine größere, beheizbare Medienkammer und eine Abscheidekammer unterteilt werden, so daß beide Kammern durchgehend einteilige Seitenwandungen aufweisen. Ist die Trennwand schmaler als die zugehörige lichte Weite des Behälters, so wird zwischen der zugehörigen Seitenwand des Behälters und mindestens einer Seitenkante der Trennwand auf einfache Weise eine schlitzförmige Durchtrittsöffnung gebildet. Die Trennwand kann frei stehend auf dem Behälterboden befestigt und durch einen einfachen
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Bauteil aus Blech gebildet sein. Nur im Bereich der beheizbaren Medienkammer ist mindestens eine elektrische oder andere Beheizung vorgesehen, die zweckmäßig bis nahe an die Trennwand, die gegenüberliegende Kammerwand und/oder mindestens eine quer dazu liegende Kammerwand reicht, während der Abscheidebereich völlig unbeheizt oder nur gering beheizt und dadurch nur über die Trennwand und die Blendenöffnungen thermisch an den beheizten Bereich angekoppelt ist.
Der beruhigte Abscheidebereich eignet sich auch in vorteilhafter Weise für die Aufnahme mindestens eines Fühlers zur kontinuierlichen und sehr genauen Niveauregelung des Medienstandes. Der Medienzulauf ist dabei nicht im Abscheidebereich, sondern in einem von diesem möglichst weit entfernten Bereich vorgesehen und zweckmäßig etwa horizontal in die beheizbare Medienkammer bzw. gegen die Trennwand gerichtet.
Eine selbstreinigende Wirkung des Medienerhitzers kann auch dadurch erzielt werden, daß Mittel vorgesehen sind, um evtl. bereits fest an Oberflächen angehaftete Feststoffe wieder abzulösen bzw. mechanisch abzusprengen. Dies kann z. B. durch Biege- oder Dehnverformungen dieser Oberflächen erfolgen, wobei auf mechanisch arbeitende Mittel verzichtet werden kann, wenn Wechseldehnungen durch thermisch Wechselbeanspruchungen vorgenommen werden. Bei einer Flächenheizleistung von etwa 10 Watt/cm2 oder mehr kann die jeweils beheizte und mit einem Heizkörper an einer trockenen Seite unmittelbar wärmeleitend verbundene Kammerwandung durch die Beheizung Dehnungen ausgesetzt werden, die zum Absprengen anhaftende Kalkablagerungen führen. Die abgesprengten Partikel werden dann durch das im selben Bereich von der Beheizung in Turbulenz versetzte Medium in Bewegung gehalten und zum Abscheidebereich gefördert.
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Bei einer vorteilhaften Ausbildung kann die Beheizung auch im wesentlichen vollständig umspült innerhalb der beheizten Medienkammer liegen, wobei zweckmäßig mindestens ein elektrischer Heizkörper gegenüber dem Medium dicht abgetrennt ist und auf das Medium über eine im wesentlichen durchgehend ebene Kastenwandung wirkt, welche weniger zum Anhaften von Feststoffen neigt und außerdem die genannten Dehnungen wirksamer ausführen kann. Die Beheizung kann z. B. durch mindestens ein kastenförmiges Heizregister gebildet sein, das als in sich geschlossene Baueinheit in die Medienkammer eingesetzt bzw. durch eine Öffnung in einer Kammerwandung von außen frei ausragend eingesteckt und an dieser Kammerwandung dicht befestigt ist. Dadurch liegt die Kastenöffnung an der Außenseite der Medienkammer, so daß der oder die Heizkörper jederzeit zugänglich sind. Zweckmäßig sind die aufrechten, über den größten Teil der Höhe des Medienstandes reichenden Kastenwandungen dieses Heizregisters '· beheizt, so daß in der Medienkammer eine verhältnismäßig starke Umwälzströmung erzeugt wird, die im Abstand von mindestens einer Kammerwandung entlang des Heizregisters nach oben und im Bereich mindestens einer Kammerwandung nach unten gerichtet ist.
Die erfindungsgemäße Verwirbelung des Kalkes in der beheizten Zone und die reusenartige Überführung in die beruhigte Zone mit darauffolgender Ablagerung führt, wie Versuche gezeigt haben, zu einer überraschend guten Kaikabscheidung.
Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen außer aus den Ansprüchen und deren Rückbeziehungen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu
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mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Medienerhitzer im Vertikalschnitt ,
Fig. 2 den Medienerhitzer in Draufsicht, Fig. 3 ein Heizregister in Längsansicht,
Fig. 4 einen Ausschnitt des Heizregisters in geschnittener Ansicht und
Fig. 5 das Heizregister in Draufsicht.
Der Medienerhitzer 1 weist einen länglich rechteckigen, wannenförmigen Behälter 2 aus rostfreiem oder korrosionsgeschützem Stahl auf, der durch eine tiefgezogene Wanne oder miteinander verschweißte Wandungen gebildet sein kann. Der Behälter 2 ist von ebenen Wandungen, nämlich einer Bodenwand 3, langen und parallel gegenüberstehenden Seitenwänden 4 sowie gegenüberstehenden Endwänden 5, 6 begrenzt. Die aufrechten Wandungen haben gleiche Höhe bzw. liegen ihre Oberkanten im wesentlichen in einer gemeinsamen, zur Bodenwand 4 parallelen Ebene.
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Außermittig ist quer zu den Seitenwänden 4 bzw. annähernd parallel zu den Endwänden 5, 6 eine ebene Trennwand 7 aus rostfreiem oder korrosionsgeschützem Stahl eingesetzt, deren unterer Rand einen abgewinkelten Schenkel 8 bildet, mit dem die Trennwand 7 freistehend im wesentlichen nur am Boden 3 befestigt ist. Dadurch ist der Behälter in eine Medienkammer 9 und eine kleinere Abscheidekammer 10 unterteilt, gegenüber welcher die Medienkammer 9 im Grundriß um mindestens das zwei bis dreifache größer ist. Der durchgehend ebene Boden 13 der Abscheidekammer 10 bildet einen Abscheidebereich 11 für abgelagerte Feststoffe und liegt in der Ebene des ebenfalls im wesentlichen durchgehend ebenen Bodens 12 der Medienkammer 9.
Die Medienkammer 9 und die Abscheidekammer 10 sind so kommunizierend miteinander verbunden, daß sie stets bis zum selben Niveau 21 mit Wasser gefüllt sind. Zur automatischen Aufrechterhaltung des Niveaus 21 zwischen einem Maximalwert und einem Minimalwert ist eine Niveauregelung 15 vorgesehen, die zwei an einer Abdeckung 14 der Abscheidekammer 10 befestigte Fühler 16, 17, z. B. Fühlelektroden aufweist. Die kappenförmige Abdeckung 14 übergreift den Behälter 2 an der Oberseite nur im Bereich der Abscheidekammer 10 abnehmbar an der Außenseite und schließt die Oberseite der Abscheidekammer 10 annähernd bis zur Trennwand 7, welche bis zur Oberseite des Behälters 2 reichen kann. An die auf voller Weite offene Oberseite der Medienkammer 9 wird mindestens eine nicht näher dargestellte Abführleitung für den erzeugten Dampf über eine weitere Abdeckung angeschlossen, welche die Medienkammer 9 an der Oberseite vollständig verschließt und zweckmäßig abgedichtet an die Abdeckung 14 anschließt. Die Fühler 16, 17 sind zweckmäßig höhenverstellbar. Im mittleren Bereich ist im Boden 13 der Ab-
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scheidekammer 10 ein verschließbarer Ablaß 18 zum Ablassen abgeschiedener und abgelagerter Feststoffe vorgesehen.
Die annähernd vertikale Trennwand 7 bildet ein Prallblech als einzige Trennung zwischen den beiden Kammern, durch welches die beiden Kammern bis über das maximale Niveau 21 hinaus über den größten Teil ihrer gemeinsamen Breite voneinander getrennt sind. Da die Seitenkanten 19 der Trennwand 7 jedoch mit Spaltabstand von der Innenseite der jeweils zugehörigen Seitenwand liegen, sind zwischen den beiden Kammern aufrecht schlitzförmige Durchtritte 20 annähernd konstanter Breite gebildet, die sich wenigstens von der oberhalb des Bodens 13 liegenden Fühlhöhe des tieferen Fühlers 17 bis zum maximalen Niveau 21 erstrecken. Entsprechende Durchtritte könnten stattdessen oder zusätzlich hierzu auch als Durchbrüche in der Trennwand 7 vorgesehen sein.
Nur die Medienkammer 9 ist mit einer Beheizung 22 und zwar ausschließlich an der Außenseite des Bodens 12 versehen, wobei ein Rohrheizkörper 23 im wesentlichen gleichmäßig über die gesamte Fläche des Bodens 12 verteilt ist, d. h. auch bis unmittelbar in den Bereich der Trennwand 7 reicht. Der z. B. mehrfach haarnadelförmig gebogene Rohrheizkörper 23 bildet annähernd geradlinige Längsabschnitte 24, die etwa rechtwinklig zur Trennwand 7 liegen und von dieser bis zur gegenüberliegenden Endwand 6 reichen, benachbart zu welcher die Beheizung 22 Anschlußglieder für die elektrische Verbindung mit Geräteleitungen aufweist.
Für die Wasserzufuhr zum Verdampferkessel ist ein fühlergesteuerter Zulauf 25 vorgesehen, dessen Zulaufmündung 26 zweckmäßig unmittelbar oberhalb des Bodens 12, etwa parallel zu diesem und/oder gegen die Trennwand 7 gerichtet mündet sowie in
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der Endwand 6 vorgesehen sein kann. In der Zulaufleitung ist ein Zulaufventil 27, z. B. ein Magnetventil, angeordnet, das bei Absinken des Wasserstandes unter den Fühler 17 geöffnet und bei Erreichen des Fühlers 16 geschlossen wird. Der wirksame Höhenabstand zwischen den beiden Fühlern 16, 17 kann mindestens so groß oder wesentlich größer wie der Abstand des tieferen Fühlers 17 vom Boden 13 sein. Dadurch wird der Zulauf 25 erst dann geöffnet, wenn die Medienkammer 9 verhältnismäßig tief entleert ist, so daß sich je Zulaufzyklus eine große Zulaufzeit und eine große Zulaufmenge ergibt, was zu einem besonders wirksamen Aufschwemmen und Fördern von abgelagerten Feststoffen führt. Da die Abscheidekammer 10 nur über die Medienkammer 9 gefüllt wird, werden hierbei Feststoffe in den beruhigten Bereich überführt und abgelagert, so daß sie nicht mehr in die Medienkammer 9 zurückwandern können. Haben die Ablagerungen im Abscheidebereich 11 den Fühler 17 erreicht, so gibt dieser den Zulauf 25 auch bei tiefer abgesunkenem Niveau nicht mehr frei, · so daß sich eine Anzeige für eine vorbestimmte Ablagerungshöhe für Feststoffe im Abscheidebereich 11 ergibt. Erst wenn die Ablagerungen durch Öffnen des Ablasses 18 entfernt worden sind, kann der Fühler 17 den Zulauf 25 wieder öffnen. Durch die dabei entstehende Strömung werden mit dem dann ebenfalls aus der Medienkammer 9 abfließenden Wasser weitere Feststoffablagerungen aus der Medienkammer 9 in die Abscheidekammer 10 gefördert.
Es ist auch denkbar, das Wasserniveau nur mit einer einzigen Fühlelektrode zu regeln. Bei einer Niveauregelung mit zwei Fühlern kann ab Erreichen des oberen Niveaus die Beheizung 22 selbstätig eingeschaltet werden. Die Beheizung bringt das Wasser in der beheizten Zone bis auf Siedetemperatur, so daß das Wasser sprudelnd kocht. Im unbeheizten Bereich tritt kein oder nur ein sehr geringes Sieden des Wassers auf, so daß der
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Wasserspiegel in diesem Bereich im Vergleich zum beheizten Bereich ruhig ist. Nach einiger Betriebszeit bildet sich, je nach Wasserhärte, eine mehr oder minder dicke Kalkschicht am beheizten Boden und an den unbeheizten Wänden der Kammern. Die Kalkschichten an den unbeheizten Wänden und Bodenteilen sind sehr weich, mechanisch leicht entfernbar und wachsen nach Erreichen einer Schichtdicke von etwa 1 - 2 mm nur sehr langsam weiter. Die Kalkschichten am beheizten Bodenteil dagegen wachsen relativ schnell und sind hart, weshalb sie sich mechanisch schlecht entfernen lassen. Die Beheizung 22 wird zweckmäßig taktend oder reglergesteuert während des Betriebes intermittierend ein- und ausgeschaltet, wodurch die beheizte Wand bzw. die Kalkschicht derart wechselnden thermischen Dehnungsbelastungen ausgesetzt wird, daß der Kalk abplatzt. Die abgeplatzten Kalkpartikel verteilen sich infolge der Siedebewegung des Wassers und werden nach einiger Zeit durch die Durchtritte 20 in die beruhigte Zone geschwemmt. Dadurch tritt ein gezielter und nur in einer · Richtung sowie im wesentlichen über die gesamte Füllhöhe stattfindender Kalktransport auf. Erfindungsgemäß wird auch eine sehr kompakte Bauweise erzielt.
Gemäß den Fig. 3-5 kann statt der Beheizung 22 oder zusätzlich zu dieser als Beheizung 22a auch wenigstens ein Heizregister 30 vorgesehen sein, das nach Art eines kassettenartigen Modul-Einschubes eine in sich geschlossene Baueinheit bildet und daher jederzeit auswechselbar ist. Das Heizregister 30 weist ein im Querschnitt flaches bzw. rechteckiges und langgestrecktes Gehäuse 31 auf, das mit geringem Abstand von der Trennwand 7 bis zur Endwand 6 bzw. 6a reicht und über seine Länge im wesentlichen durchgehend konstante Querschnitte hat. Das Gehäuse 31 ist aus zwei im wesentlichen gleichen, flachen Schalen 32 zusammengesetzt, die über seine gesamte Länge
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reichen und mit ihren stumpf aneinandergesetzten Randkanten durch Schweißen o. dgl. miteinander verbunden sind. An den Innenseiten der größeren, etwa parallel zueinanderliegenden Wandungen 33 des Gehäuses 31 ist jeweils mindestens ein Rohrheizkörper 23a eng anliegend befestigt, der mehrere, sich etwa in Längsrichtung des Gehäuses 31 erstreckende Längsabschnitte 24a aufweist und vollständig innerhalb des Gehäuses bzw. gegenüber einer an einem Gehäuseende liegenden Gehäuseöffnung 36 zurückversetzt liegt. Der Gehäuseöffnung 36 gegenüberliegend ist das Gehäuse 31 mit einer Endwand 35 dicht verschlossen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind an jeder Wand 33 drei gleiche, nebeneinanderliegende Rohrheizkörper 23a befestigt, deren beide Anschlußenden jeweils benachbart zur Gehäuseöffnung 36 liegen. Im Bereich der Gehäuseöffnung 36 ist am Außenumfang des Gehäuses 31 ein nach außen vorstehender, ebener und ringförmiger Flansch 34 mit Durchgangsbohrungen befestigt, der in Montagelage zweckmäßig an der Innenseite oder der Außenseite der Endwand 6a anliegt und mit Bolzen befestigt ist; im letzteren Fall durchsetzt das Gehäuse 31 eine relativ eng an es angepaßte Öffnung 37 in der Endwand 6a.
In Betriebslage ragt das Heizregister 30 mit Abstand von der Endwand 6 mit Seitenabstand von den Seitenwänden 4 sowie mit Höhenabstand vom Boden 12 und vom niedrigsten Wasserniveau frei annähernd bis zur Endwand 7. Die beheizten Wandungen 33 stehen dabei in aufrechten bzw. annähernd vertikalen Ebenen, so daß die Längsabschnitte 24a der Heizkörper 23a etwa parallel übereinanderliegen. Das Wasser strömt dadurch unter zunehmender Aufheizung entlang jeder Wandung 33 nach oben.
Zur Regelung der Heizleitung und/oder als Trockengehschutz ist zweckmäßig ein nur in den Fig. 3 und 4 angedeuteter Fühler 38
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im Bereich der jeweiligen beheizten Wandung vorgesehen. Der Fühler kann flüssigkeitsgefüllt zu einem Ausdehnungssystem gehören, ein Bimetallfühler eines Schnappscheibenschalters o. dgl. sein. Im Falle eines Kapilarrohr-Reglerfühlers ist zweckmäßig eine rohrförmige oder ähnliche Halterung 39 an der Wandung 33 unmittelbar benachbart zu einem Längsabschnitt des Rohrheizkörpers befestigt. Dadurch ist der Fühler 38 thermisch sowohl an die Wandung 33 als auch an den Heizkörper angekoppelt, so daß er sehr schnell anspricht und sich ein sehr guter Schutz der Beheizung gegen Überhitzung ergibt. Da die Fühler 16, 17 der Niveauregulierung 15 im beruhigten Bereich arbeiten, ergibt sich ein wesentlich ruhigeres Regelverhalten des Zulaufes 25. Der beruhigte bzw. Abscheidebereich könnte auch die beheizbare Medienkammer wenigstens teilweise, z. B. koaxial umgeben.

Claims (1)

  1. Ansprüche
    Medienerhitzer, insbesondere Dampferzeuger
    Medienerhitzer, insbesondere Dampferzeuger, mit einer beheizbaren Medienkammer (9) und einer Abscheidung für Feststoffe, wie Kalk o. dgl., gekennzeichnet durch Mittel zur seitlich gerichteten Förderung von Feststoffen durch das Medium zu einem Abscheidebereich (11).
    Medienerhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Medienkammer (9) einen beheizbaren Speicher bildet, der im Bereich mindestens einer seitlichen Begrenzung, insbesondere im wesentlichen über die gesamte Höhe des vorbestimmten Medienstandes mit mindestens einer im wesentlichen beheizungsfreien Abscheidekammer (10) in offener Leitungsverbindung steht, wobei der Boden (13) der Abscheidekammer (10) vorzugsweise hoch-
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    stens so hoch wie der Boden (12) der beheizbaren Medienkammer (9) liegt.
    3. Medienerhitzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abscheidekammer (10) über insbesondere schlitzförmige Wandungs-Durchtritte (20) mit der im Betrieb beheizten Medienkammer (9) in Leitungsverbindung steht, wobei vorzugsweise wenigstens im seitlichen Bereich einer Trennwand (7) zwischen den Kammern annähernd vertikale Durchtrittsschlitze o. dgl. als wenigstens in Richtung zur beheizbaren Medienkammer (9) wirkende Strömungsdrosseln vorgesehen sind.
    4. Medienerhitzer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abscheidebereich (11) gegenüber der beheizbaren Medienkammer (9) hinsichtlich mindestens einer von Abmessungen kleiner ist, die durchs die Grundfläche und eine annähernd gleich orientierte Kantenlänge definiert sind und/oder daß der vorbestimmte maximale Medienstand gegenüber wenigstens einer von Abmessungen kleiner ist, die durch eine Länge und eine Breite der beheizbaren Medienkammer (9) bzw. des Abscheidebereiches (11) definiert sind.
    5. Medienerhitzer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abscheidebereich (11) und die beheizbare Medienkammer (9) mindestens eine gemeinsame Seitenwand (4) und/oder eine im wesentlichen eben durchgehende Bodenwand (3) aufweisen, insbesondere durch einen gemeinsamen wannenförmigen Behälter (2) gebildet und durch eine im wesentlichen geschlossen an die Bodenwand (3) anschließend eingesetzte Trennwand (7) voneinander abgetrennt sind.
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    6. Medienerhitzer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Medienfühler, insbesondere mindestens ein Niveaufühler (16, 17) für den Medienstand im Abscheidebereich (11) angeordnet und vorzugsweise von einer oberen Abdeckung (14) des Abscheidebereiches nach unten hängend vorgesehen ist.
    7. Medienerhitzer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Bereich des Abscheidebereiches (11), insbesondere in einer Bodenwand (3), ein verschließbarer Ablaß (18) vorgesehen ist, der vorzugsweise im Abstand von im wesentlichen allen Außenbegrenzungen und/oder annähernd im Zentrum der Bodenwand der Abschaltekammer (10) angeordnet ist.
    8. Medienerhitzer, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel zur insbesondere wenigstens teilweise gerichteten Strömungsbewegung des Mediums in der beheizbaren Medienkammer (9), wobei vorzugsweise eine Beheizung (22) zum sprudelnden Kochen des Mediums ausgebildet ist und/oder mindestens ein Medienzulauf (25) unmittelbar in die Medienkammer (9) gerichtet mündet.
    9. Medienerhitzer, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel zum Absprengen festhaftender Feststoffe von mindestens einer Kammerwandung, insbesondere zur wechselnden Dehnung dieser Kammerwandung, wobei vorzugsweise eine Beheizung (22), eine Flächenheizleistung von mindestens etwa 10 Watt/cm2 aufweist.
    10. Medienerhitzer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abscheidebereich (11)
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    als stromungsberuhxgter Bereich von der beheizbaren Medienkammer (9) abgetrennt ist, wobei vorzugsweise zwischen der Abscheidekammer (10) und der Medienkammer (9) eine insbesondere durch die Trennwand (7) gebildete Prallwand vorgesehen ist.
    11. Medienerhitzer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Beheizung (22, 22a), insbesondere wenigstens ein mehrfach haarnadelförmig sich erstreckender Rohrheizkörper (23, 23a) an der vom Medienraum abgekehrten Seite einer Wandung (3, 33) der beheizbaren Medienkammer (9) vorzugsweise im wesentlichen flächendeckend an mindestens einer aufrechten Wandung (33) und/oder an der Bodenwandung (3) vorgesehen ist.
    12. Medienerhitzer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Beheizung (22a) im wesentlichen innerhalb von Außenbegrenzungen der beheizbaren Medienkammer (9), insbesondere im Abstand von allen Außenbegrenzungen liegt und vorzugsweise durch ein kastenförmiges Heizregister (30) gebildet ist, das im wesentlichen allseits umspült frei in der Medienkammer (9) liegt.
    13. Medienerhitzer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Beheizung (22a) an zwei einander gegenüberliegenden, insbesondere etwa parallelen Wandungen (33) vorgesehen ist, die vorzugsweise durch Wandungen eines metallisch, kastenförmigen Gehäuses (31) gebildet sind, welches durch eine Öffnung (37) einer aufrechten Wand (6a) der Medienkammer im wesentlichen frei ausragend eingesteckt und/oder an dieser Wand (6a) mit einem an einem offenen
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    Gehäuseende nach außen abstehenden Randflansch (34) befestigt ist, wobei mindestens ein Heizkörper innerhalb des Gehäuses liegt.
    14. Medienerhitzer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Temperaturfühler (38) unmittelbar an einen Heizabschnitt eines Heizkörpers und/oder einer von diesem beheizten Wandung (33) thermisch angekoppelt ist, wobei vorzugsweise eine Halterung (39) für den Fühler (38) über den größten Teil ihrer Längserstreckung tangential an einem Längsabschnitt (24a) eines Rohrheizkörpers (23a) und an einer diesen tragenden Wandung (33a) befestigt ist.
DE9111227U 1990-09-18 1991-09-10 Medienerhitzer, insbesondere Dampferzeuger Expired - Lifetime DE9111227U1 (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001075360A1 (en) * 2000-03-30 2001-10-11 Imetec S.P.A. Household steam generator apparatus
WO2010031667A3 (de) * 2008-09-22 2011-04-21 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Dampfkessel für ein haushaltsgerät mit einem befüllbaren dampfkessel und verfahren zum betreiben eines dampfkessels

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