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DE9018018U1 - Leichtstoffabscheider - Google Patents

Leichtstoffabscheider

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Publication number
DE9018018U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light material
material separator
separator according
coalescence
hollow body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE9018018U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aqseptence Group GmbH
Original Assignee
Passavant Werke AG and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Passavant Werke AG and Co KG filed Critical Passavant Werke AG and Co KG
Priority to DE9018018U priority Critical patent/DE9018018U1/de
Priority claimed from DE4015955A external-priority patent/DE4015955A1/de
Publication of DE9018018U1 publication Critical patent/DE9018018U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/14Devices for separating liquid or solid substances from sewage, e.g. sand or sludge traps, rakes or grates
    • E03F5/16Devices for separating oil, water or grease from sewage in drains leading to the main sewer
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/0208Separation of non-miscible liquids by sedimentation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/0208Separation of non-miscible liquids by sedimentation
    • B01D17/0214Separation of non-miscible liquids by sedimentation with removal of one of the phases
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/04Breaking emulsions
    • B01D17/045Breaking emulsions with coalescers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Preparing Plates And Mask In Photomechanical Process (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)
  • Primary Cells (AREA)

Description

G 1478
PASSAVANT-WERKE AG
65322 Aarbergen 7
Leichtstoffabscheider
Die Erfindung befaßt sich mit Leichtstoffabscheidern, die nach dem Schwerkraftprinzip arbeiten. Die hierfür
vorgesehenen Beruhigungsbehälter werden von dem unteren
Zulauf aus im wesentlichen horizontal zu dem
gegenüberliegenden unteren Auslauf durchströmt. In letzter Zeit sind Koaleszenzeinsätze bekannt geworden (DE-GM 85 3 5 037), mit denen der Abscheideeffekt feindispers vorliegender Leichtflüssigkeiten durch Aggregation verbessert wird. Die Koaleszenzeinsätze bestehen aus einer Feinstgitterstruktur, einem offenporigen Schaumkunststoff oder einem
Wirrfaservlies.
Die bekannten Koaleszenzeinsätze sind quer in den Strömungsquerschnitt eingesetzte flächige Gebilde, die somit auch als Strömungsgleichrichter für den Zulauf wirken. Im Zulaufbereichdes Abscheidebehälters bilden sich jedoch ungenutzte Strömungszonen, die das Abscheideergebnis verschlechtern. Die Aufgabe, auch diese Bereiche für die Abscheidung besser zu nutzen, wird nunmehr gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Koaleszenzeinsatz als radial von innen nach außen durchströmter, vertikalachsig angeordneter Hohlkörper ausgebildet ist. Dieser Hohlkörper verteilt das zulaufende Abwasser gleichmäßig in alle Richtungen. Die Durchströmgeschwindigkeit wird hierdurch in vielen Bereichen des Abscheidebehälters nochmals verringert. Der Koaleszenzeinsatz wird darüber hinaus gleichmäßiger beaufschlagt. Da die Zuströmrichtung innerhalb des Hohlkörpers aufsteigend ist, werden dort die Aufschwimmvorgänge der Leichtstoffpartikel bereits unterstützt.
Um den Fließquerschnitt des Abscheidebehälters möglichst vollständig zu nutzen, wird vorzugsweise vorgeschlagen, mindestens zwei Hohlkörper vorzusehen, die symmetrisch zu dem mittigen Zulauf angeordnet und an einer unteren Verteilarmatur befestigt sind. Es ist auch denkbar, vier Hohlkörper einzuplanen, die strahlensymmetrisch um die zentrale Verteilarmatur angeordnet sind. Weitere, insbesondere konstruktive Merkmale der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform hervor.
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Der in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 in der Draufsicht dargestellte Abscheidebehälter 1 enthält an der einen Schmalseite den Zulauf 2 und an der gegenüber liegenden Schmalseite den in Bodennähe liegenden Auslauf 3. An den Zulauf 2 ist ein Fallrohr 4 angeschlossen, das unten zentral in eine bodennahe Verteilarmatur 5 mündet. Diese Verteilarmatur 5, die am Behälterboden verschraubt ist, besitzt insgesamt vier Austrittsöffnungen 6, an denen je ein stabiler Käfig 7 befestigt ist. Über diese Käfige werden
Koaleszenz-Hohlkörper 8 in Zylinderform gesteckt. Zur besseren Führung und Abdichtung ist am unteren Ende jedes Käfigs ein konischer Ring 9 angebracht, über den ein entsprechend innenkonischer Ring des Koaleszenz-Hohlkörpers faßt. Gegen Aufschwimmen sind die Hohlkörper durch einen (nicht dargestellten) Haltebügel gesichert.
An die Auslauföffnung 2 ist innen ein Knierohr 10 angeschlossen, an dessen nach oben gerichteter Zulauföffnung ein Flansch 11 zur Befestigung des Käfigs 12 zur Führung des Schwimmerverschlusses 13 angebracht ist. Außen über den Käfig 12 ist der Koaleszenz-Hohlkörper 14 gesteckt, der hier von außen nach innen durchströmt wird. Die im Hohlkörper koalierten Leichtflüssigkeitspartikel können außerhalb des Hohlkörpers zur Flüssigkeitsoberfläche aufsteigen. Der Hohlkörper 14 kann genauso wie der zulaufseitige Satz durch entsprechende Wartungsöffnungen 15, 16 zur Reinigung entnommen werden.
Eine Abwandlung der gezeigten Ausführungsform kann darin bestehen, das Zulaufrohr und die Verteilerarmatur zu einem einheitlichen Bauteil zusammenzufassen, das von oben eingesetzt und dann nur noch in die Zulauföffnung geschoben zu werden braucht. Die Verteilarmatur kann ohne Boden ausgeführt werden, muß dann aber gegen den Behälterboden abgedichtet werden. Eine solche Bauart hätte den Vorteil, daß auch der in der Verteilarmatur anfallende Schlamm bei einer Grundreinigung des Abscheiders entfernt werden kann.

Claims (6)

  1. G 1478
    Schutzansprüche
    Leichtstoffabscheider, insbesondere Leichtflüssigkeitsabscheider, mit einem vom Abwasser im wesentlichen horizontal durchströmten Abscheidebehälter, der einen dem untenliegenden Zulauf nachgeordneten Koaleszenzeinsatz und einen gegenüberliegenden Auslauf aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Koaleszenzeinsatz (8) als radial von innen nach außen durchströmter vertikalachsig angeordneter Hohlkörper ausgebildet ist.
  2. 2. Leichtstoffabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennze ichnet, daß der Hohlkörper (8) lösbar an einer unteren Verteilarmatur (5) befestigt ist.
  3. 3. Leichtstoffabseheider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei symmetrisch zur Längsachse des Abscheidebehälters (1) angeordnete Koaleszenz-Hohlkörper (8) vorgesehen sind.
  4. 4. Leichtstoffabscheider nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zulauf (4) zur Verteilarmatur (5) zentrisch zwischen den Hohlkörpern (8) liegt.
  5. 5. Leichtstoffabscheider nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilarmatur (5) am Boden des Abscheidebehälters (1) befestigt ist.
  6. 6. Leichtstoffabscheider nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
    gekennzeichnet, daß an der Verteilarmatur (5) Käfige (7) befestigt sind, über die die Hohlkörper (8) gesteckt werden.
    Leichtstoffabscheider nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
    gekennzeichnet, daß dem Auslauf (3) ebenfalls ein Koaleszenz-Hohlkörper (14) in vertikalachsiger Anordnung vorgeordnet ist, der von außen nach innen durchströmt wird.
DE9018018U 1990-05-18 1990-05-18 Leichtstoffabscheider Expired - Lifetime DE9018018U1 (de)

Priority Applications (1)

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Applications Claiming Priority (2)

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DE4015955A DE4015955A1 (de) 1990-05-18 1990-05-18 Leichtstoffabscheider
DE9018018U DE9018018U1 (de) 1990-05-18 1990-05-18 Leichtstoffabscheider

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE9018018U1 true DE9018018U1 (de) 1994-01-13

Family

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DE9018018U Expired - Lifetime DE9018018U1 (de) 1990-05-18 1990-05-18 Leichtstoffabscheider

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19852206A1 (de) * 1998-11-12 2000-05-18 Michael Benkeser Flüssigkeitsabscheider

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19852206A1 (de) * 1998-11-12 2000-05-18 Michael Benkeser Flüssigkeitsabscheider
DE19852206B4 (de) * 1998-11-12 2011-07-21 Benkeser, Michael, 77886 Flüssigkeitsabscheider

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