DE9090178U1 - Solitärspiel - Google Patents
SolitärspielInfo
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F9/00—Games not otherwise provided for
- A63F9/06—Patience; Other games for self-amusement
- A63F9/08—Puzzles provided with elements movable in relation, i.e. movably connected, to each other
- A63F9/0826—Three-dimensional puzzles with slidable or rotatable elements or groups of elements, the main configuration remaining unchanged, e.g. Rubik's cube
- A63F9/0834—Three-dimensional puzzles with slidable or rotatable elements or groups of elements, the main configuration remaining unchanged, e.g. Rubik's cube comprising only two layers, e.g. with eight elements
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- Multimedia (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Solitärspiel gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
STAND DER TECHNIK
Es sind verschiedene Solitärspiele bekannt, deren Grundgedanke darin besteht, daß ein aus bewegbaren Einzelteilen bestehender
Körper aus einer Grundstellung heraus durch Bewegen der unterschiedlich gekennzeichneten Einzelteile willkürlich in
einen ungeordneten Zustand gebracht werden kann und anschließend der Versuch unternommen wird, den Ausgangszustand
wiederherzustellen.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 83 07 792 ist z. B. ein Scheibenpuzzle bekannt, das aus zwei sich überschneidenden
Kreisscheiben besteht, die in einer Einfassung auf einer Grundplatte angeordnet sind. Für sich betrachtet besteht jede
Kreisscheibe aus sechs Scheibenteilen, die jeweils in Form eines gleichseitigen Dreiecks ausgebildet sind. Zwischen
jeweils zwei benachnbarten Scheibenteilen ist ein Steg eingefügt, wobei zwei sich diametral gegenüberliegende Stege
PCT 51 044 PAe Kahler 4 Käck'"- --"'■ ■■ ; ..""- ,.-" '"'"i ,-''-_
an einem zentralen Drehknopf befestigt sind und somit beim Drehen des Drehknopfes als Mitnehmer für die übrigen
beweglichen Stege und Scheibenteile dienen. Da diese Mitnehmerstege in der gleichen Ebene wie die übrigen Stege und
die Scheibenteile liegen, kommt es bei bestimmten Drehstellungen der Mitnehmer zu einer gegenseitigen
Verzahnung, wodurch das Spiel zum Erliegen kommt, so daß sich keine hohe Spielkomplexität ergibt.
Aus der DE 31 35 444 Al ist ferner ein Solitärspielzeug
bekannt, dessen Grundkörper eine Kugel darstellt, in dessen Außenfläche drei umlaufende, sich kreuzende Führungsnuten
eingearbeitet sind. Die Kugeloberfläche wird durch die vorgeschriebenen Führungsnuten in acht dreieckige
Kugelsegmente unterteilt, die in acht verschiedenen Farben eingefärbt sind. In diese Führungsnuten sind quadratische
Gleitsteine eingesetzt, deren Farben dem jeweilig zugeordneten Kugelsegment entsprechen. Durch mehrmaliges Verdrehen der in
der Grundstellung befindlichen Gleitsteine in beliebigen Richtungen wird ein ungeordneter Zustand erhalten, woraufhin
der Spieler gehalten ist, die anfängliche, durch die Farbgebung bestimmte Grundstellung wiederherzustellen. Da die
Führungssteine und entsprechend die in diese eingreifenden Teile der Gleitsteine in zwei Richtungen bogenförmig
verlaufen, ist zu deren bzw. dessen Herstellung ein hoher Kostenaufwand nötig, da ansonsten die Bewegung der Gleitsteine
erhebliche Probleme aufwerfen würde. Um eine möglichst hohe
Spielkomplexität zu erzielen, muß außerdem der Durchmesser der Kugel relativ groß sein, was deren Unterbringung z. B. in
einer Jacken- oder Hosentasche erschwert.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Es ist somit Aufgabe der Erfindung, ein Solitärspiel vorzuschlagen, das eine hohe Spielkomplexität bei einfachem,
kompaktem Aufbau aufweist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand dei
Unteransprüche 2 bis 5.
Da gemäß der Erfindung alle Halbkreisscheiben für den Transport des Spiels in die gleiche Ausrichtung gebracht
werden können, läßt sich das Spiel in jeder Tasche bequem unterbringen. Durch Verschwenken der Halbkreisscheiben läßt
sich jede Halbkreisscheibe beliebig mit einer der beiden benachbarten Halbkreisscheiben in eine Ebene bringen, so daß
die am Außenumfang der Halbkreisscheiben angeordneten Viertelkreisringsegmente auf die eine oder andere benachbarte
Halbkreisscheibe gebracht werden können; d. h. ein beliebiges Vierteilkreisringsegment kann auf jede gewünschte
Halbkreisscheibe unter Verschieben der übrigen Viertelkreisscheiben gebracht werden. Die Grundstellung des
Spieles wird hierbei dadurch bestimmt, daß jeder Oberfläche der Halbkreisscheibe sowie den Oberflächen der beiden
Viertelkreisringsegmente, die der jeweiligen Halbkreisscheibe zugeordnet sind, eine entsprechende Farbe zugeteilt wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Solitärspiels in Draufsicht;
Fig. 2 eine Halbkreisscheibe in Stirnansicht; Fig. 3 das Solitärspiel in Stirnansicht; und
PCT 51 044 PAe Kahler & Kgek :
Fig. 4 das Solitärspiel in Längsansicht,
BESTER WEG ZUR AUSFUHRUNG DER ERFINDUNG
Wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich, besteht das Solitärspiel im wesentlichen aus einem quaderförmigen Grundkörper 1, dessen
beide gegenüberliegenden Stirnflächen la quadratisch ausgebildet sind, und vier Halbkreisscheiben 2, deren
Grundlinien bezüglich der vier Längskanten Ic des Körpers 1 im wesentlichen um 90 Grad schwenkbar angeordnet sind. Die
Drehachsen der Halbkreisscheiben 2 verlaufen somit parallel zu den Längskanten Ic des Körpers 1.
Am Außenumfang jeder Halbkreisscheibe 2 sind zwei Viertelkreisringsegmente 3 angeordnet, die längs des
Außenumfangs der Halbkreisscheibe 2 verschiebbar sind. Hierzu weist jede Halbkreisscheibe 2, wie aus Fig. 1 und 2
ersichtlich, längs des Kreisbogens einen Ansatz 4 auf, der aus einem an der Halbkreisscheibe 2 befestigten Steg 5 sowie einer
am freien Ende des Steges 5 befestigten Wulst 6 besteht. Die Viertelkreisringsegmente 3 sind andererseits an der der
Halbkreisscheibe 2 zugewandten Seite mit einer Führungsnut 7 versehen, deren Form der äußeren Gestalt des Steges 5 und der
Wulst 6 angepaßt ist. Das Viertelkreisringsegment 3 kann somit von der Seite der Grundlinie des Halbkreisbogens her auf den
Ansatz 4 aufgeschoben werden, wobei die Führungsnut 7 den Ansatz 4 aufnimmt. Der Halt des Viertelkreisringsegments 3 in
radialer Richtung wird durch die Wulst 6 des Ansatzes 4 sichergestellt.
Damit jeweils zwei in eine Ebene geschwenkte Halbkreisscheiben 2 insgesamt eine geschlossene Kreisfläche bilden können, um
deren Umfang dann insgesamt vier Viertelkreisringsegmente 3 verschoben werden können, ist bezüglich des Zentrums der
Grundlinie jeder Halbkreisscheibe 2 ein Einschnitt 8
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ausgebildet, der der Hälfte der Seitenfläche Ib des Körpers
entspricht; d. h. liegen zwei Halbkreisscheiben 2 in einer Ebene, so nehmen beide Einschnitte 8 eine Seitenfläche Ib des
Körpers 1 auf, so daß insgesamt eine geschlossene Oberfläche gebildet wird.
Die vier Schwenkachsen der Halbkreisscheiben 2 verlaufen somit durch die vier Eckbereiche der quadratischen Stirnflächen la
des Körpers 1, wobei die vier in Längsrichtung verlaufenden Kanten Ic des Körpers 1 zum leichteren Verschwenken der
Halbkreisscheiben 2 angephast sind (in der Zeichnung nicht dargestellt).
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, benötigt das Solitärspiel in einem Zustand, bei dem alle Halbkreisscheiben 2 in einer Richtung
verlaufen, nur wenig Platz. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, klappen während des Spiels die beiden Halbkreisscheiben 2, die
nicht betätigt werden, selbsttätig nach unten, so daß die Verschiebung der Viertelkreisringsegmente 3 der beiden zu
einer gemeinsamen Ebene ausgerichteten Halbkreisscheiben 2 leicht und bequem möglich ist.
Da die Führungsnuten 7 der Viertelkreisringsegmente 3 und die Ansätze 4 der Halbkreisscheiben 2 nur zweidimensional
ausgerichtet sind, ergibt sich zudem eine kostengünstige Herstellung.
1 quaderförmiger Körper la Stirnflächen
Ib Seitenflächen des quaderförmigen Körpers
Ic Kanten des quaderförmigen Körpers
2 Halbkreisscheiben 2a Halbkreisflächen
3 Viertelkreisringsegmente
4 Ansatz der Halbkreisscheibe
5 Steg
6 Wulst
7 Nut
8 Einschnitt
Claims (5)
1. Solitärspiel
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
- einen quaderförmigen Körper (1), dessen beide
gegenüberliegenden Stirnflächen (la) quadratisch sind,
- vier Halbkreisscheiben (2), die an den vier Längskanten des quaderförmigen Körpers (1) um 90 Grad schwenkbar
befestigt sind, wobei am Außenumfang jeder Halbkreisscheibe (2) zwei Viertelkreisringsegmente (3)
angeordnet sind, die längs des kreisbogenformigen Außenumfangs jeder Halbkreisscheibe (2) verschiebbar sind.
2. Solitärspiel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , daß jede Halbkreisscheibe (2) längs des Kreisbogens einen
Ansatz (4) aufweist, der aus einem an der Halbkreisscheibe
(2) befestigten Steg (5) sowie einer am freien Ende des Steges befestigten Wulst (6) besteht und
daß jedes Viertelkreisringsegment (3) an der der Halbkreisscheibe (2) zugewandten Seite eine Führungsnut
(7) aufweist, die an den Steg (5) und die Wulst (6) zu deren Aufnahme angepaßt ist.
PCT 51 044 PAe Kahler & Käek -
3. Solitäspiel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet ,
daß im Zentrum der Grundlinie jeder Halbkreisscheibe (2) ein Einschnitt (8) vorgesehen ist, der der Hälfte der
Seitenfläche (Ib) des quaderförmigen Körpers (1) entspricht.
4. Solitärspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet ,
daß die vier Schwenkachsen der Halbkreisscheiben (2) durch die vier Eckbereiche der quadratischen Stirnflächen (la;
la) verlaufen, wobei in jeder Schwenkendstellung einer Halbkreisscheibe (2) eine der beiden zugeordneten
Seitenflächen (Ib) des quaderförmigen Körpers mit einer
Halbkreisfläche (2a) der betreffenden Halbkreisscheibe (2) in einer Ebene liegt.
5. Solitärspiel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß die vier in Längsrichtung verlaufenden Kanten (Ic) des quaderförmigen Körpers angephast sind.
PCT 51 044 PAe Kahler & K&k'
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9090178U DE9090178U1 (de) | 1990-04-28 | 1990-04-28 | Solitärspiel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9090178U DE9090178U1 (de) | 1990-04-28 | 1990-04-28 | Solitärspiel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9090178U1 true DE9090178U1 (de) | 1992-08-06 |
Family
ID=6863037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9090178U Expired - Lifetime DE9090178U1 (de) | 1990-04-28 | 1990-04-28 | Solitärspiel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9090178U1 (de) |
-
1990
- 1990-04-28 DE DE9090178U patent/DE9090178U1/de not_active Expired - Lifetime
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