DE8906608U1 - Haarteil - Google Patents
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- A41G—ARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
- A41G3/00—Wigs
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-
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Landscapes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Haarteil mit einem
kopfkalottenförmigen Trägerteil, der aus mit Haaren
besetztem gewölbten Stegen besteht.
Bei Perücken besteht der Trägerteil aus einer schmiegsamen Stoffunterlage, die der Form des Kopfes angepaßt
ist und in die die künstlichen oder natürlichen "falschen" Haare eingeknüpft sind. Ein solcher Trägerteil
sitzt wie eine Mütze auf dem Kopf und bedeckt die eigenen Haare des Perückenträgers vollständig, so daß eigenes
Haar nicht mehr zur Wirkung kommt. Um ein Festsitzen der Perücke auf dem Kopf zu erzielen, muß sie
stramm auf den Kopf aufgespannt sein. Dies ist für den Benutzer unangenehm, ohne daß ein Verrutschen der Perücke
zuverlässig verhindert wird. Außerdem kann die Kopfhaut nicht mehr atmen. Zur Überwindung der Nachteile
von Perücken mit kappenartigem Trägerteil sind das Eigenhaar ergänzende Haarteile geschaffen worden, die
eine Kombination von eigenem Haar und künstlichem oder natürlichem Zusatzhaar ermöglichen. Ein bekannter Haar-
Telefon: (02 21) 131041
Telefax: (0221) 134297
(0221)134881 Telegramm: Dampatent Köln
&igr; J.. J., : : 'ijeuteche Bank AG. Köln (BLZ 370 70060) Kto. Nr 1165018
: ! : : : &igr; .' .'PiJetolroKöln(BLZ370100 50)Xto. Nr. 654-600
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teil (DE 1 460 165) weist einen kopfkalottenförmigen Trägerteil aus gewölbten Stegen auf, die mit Haaren
besetzt sind und die quer über den Kopf verlaufen. Die beiden Enden jedes Steges sind an einem geschlossenen
Rahmen mit haubenartigem Umriß befestigt. Stege und Rahmen bilden ein Gitter mit quer über den Kopf verlaufenden
s- ringsum geschlossenen Durchlässen, durch die
eigenes Haar hindurchgezogen werden kann, um Eigenhaar und Zusatzhaar zu mischen. Zur Verkleinerung der Durchlasse
sind Nebenstege vorgesehen. Das Hindurchziehen von Haaren durch die Gitterdurchlässe ii.5: umständlich
und es muß .sehr sorgfältig und zeitaufwendig vorgegangen werden, damit der haubenartig auf dem Kopf liegende
Rahmen und die Stege unter dem Eigenhaar versteckt werden. Am Haaransatz verläuft der Rahmen zungenförmig und
gibt eine Haaransatzform vor, die einem natürlichen Verlauf nicht entspricht und vom Benutzer nicht angepaßt
werden kann. In Serienproduktion hergestellte Haarteile sind praktisch unbrauchbar, denn Stege und
Rahmen aus Kunststoff müssen vor dem Trocknen und Erhärten der individuellen Kopfform entsprechend gepreßt
werden, damit der Haarteil einen gewissen Paßsitz erhält.
Quer über den Kopf verlaufende gewölbte Stege sind auch
bei eihem anderen bekannten Haarteil vorhanden (DE 14
60 168) . Die als Bogenglieder ausgebildeten Stege sind an ihren beiden Enden jeweils an einem seitlichen Halte-
bzw. Klemmstück befestigt, das hinter der Schläfe über und/oder vor dem Ohr des Benutzers anzuordnen ist.
Es ergeben sich sichelförmige Durchlässe für das F.igenhaar, die im Bereich der Ohren sehr eng sind. Das Herausziehen
der eigenen Haare durch die ringsum geschlossenen Durchlässe ist nicht einfach. Wenn zur Erleichterung
des Herausziehens die Abstände der Stege vergrö-
Bert werden, fallen die eigenen dtinnen Haare zu stark
zusammen, so daß sich das Haarteil vom Eigenhaar absetzt und eine natürlich aussehende Haarmischung nicht
erreichbar ist. Das Frisieren des vorderen Haaransatzes ist schwierig, weil der vorderste Steg den Kopf über
der Stirn reifenartig überspannt und eine Haargrenze definiert, die einem natürlichen Haaransatz nicht entspricht
und eine Anpassung an individuelle Bedürfnisse nicht ermöglicht. Letzteres ist insbesondere bei dünnem
Eigenhaar gravierend, das nicht ausreicht, um den Steg zu kaschieren. Die beiden Halte- bzw. Klemmstücke können
- wenn sie den Haarteil ausreichend festhalten den Benutzer schmerzhaft stören. Bei Herstellung des
Haarteiles als Serienprodukt, sind ein fester Halt und guter Sitz nicht auf jedem Kapf erzielbar, weil der für
den Kopfformschluß des TrMgerteiles und die Klemmwirkung
der Klemmstücke ausschlaggebende Abstand zwischen KopfScheitelpunkt und Ohren sowie der Kopfdurchmesser
bei jedem Menschen verschieden sind. Veränderungen zur Anpassung an individuelle Gegebenheiten von Kopfform
und Frisur des Benutzers erlaubt der bekannte Haarteil nicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Haarteil mit einem kopfkalottenförmigen Trägerteil, der aus
mit Haaren besetzten gewölbten Stegen besteht, so zu verbessern, daß er eine erleichterte Herausziehung des
Eigenhaars zwischen den Stegen ermöglicht und einschließlich des Haaransatzes ein natürlich aussehendes
Frisur-Erscheinungsbild des gemischten Haares bietet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß von einem zentralen Knotenpunkt ein Kranz von frei endenden
Stäben radial verläuft, die paarweise einen etwa dreieckigen Zwischenraum begrenzen, der sich unterbre-
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chungslos vom Knotenpunkt bis zum Ende der Stäbe erstreckt.
Auf diese Weise entsteht ein krallenförmiges Gebilde,
dessen strahlenförmig von einem Knotenpunkt ausgehende Stäbe mit ihren freien Enden über die Kopfhaut gleitend
von hinten her auf den Kopf aufgeschoben werden, bis der Knotenpunkt gegen den Kopf anliegt. Bereits bei
diesem Vorgehen werden die Stäbe unter das Eigenhaar versenkt. Zum vollständigen Herausziehen des Eigenhaares
zwischen den Stäben wird vom Haaransatz her ein spitzer Gegenstand, z.B. eine Haarnadel oder ein Stielkamm,
gegen den Knotenpunkt des Trägerteiles gezogen, wobei die Haare in dem jeweiligen Dreiecksbereich zwisehen
zwei Stäben mühelos hochgenommen werden. Dieser Vorgang läßt sich rasch und einfach durchführen und
anschließend wird die gleichmäßige Mischung aus Eigenhaar und Zusatzhaar gekämmt und es entsteht eine natürlich
aussehende füllige Frisur. Da die Stäbe auch im Bereich des Stirnansatzes frei enden, ist dieser kritische
Bereich nach vorne offen und die Stäbe reichen bis an den natürlichen Stirnansatz heran, ohne ihn in Querrichtung
zu begrenzen. Der erfindungsgemäße Trägerteil erlaubt sogar ein Durchfahren der Haare mit den Fingern.
Da die Stäbe in Richtung ihrer Wölbung elastisch nachgiebig sind, paßt eine einheitliche Trägerteilgröße
auf viele verschiedene Köpfe und umspannt sie mit gleichmäßiger Haltekraft, so daß der Haarteil als
preiswertes Serienprodu'it herstellbar ist.
Wenn die Kopfform, die Art des Haaransatzes oder die gewünschte Frisur es verlangen, können die Stäbe zur
beliebigen Verkürzung einfach abgeschnitten werden. Zu diesem Zweck sind sie vorzugsweise flach ausgebildet.
Der gewünschte Effekt des Haarteiles ist für die Länge
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der Stäbe generell bestimmend. Sie können sich - ausgehend vom Knotenpunkt - über die ganze Kopfhaut erstrecken
oder so kurz sein, daß sie im wesentlichen nur auf dem Hinterkopf verlaufen. Im ersteren Falle ist der
Knotenpunkt vorzugsweise exzentrisch angeordnet, so daß er auf dem Hinterkopf liegt und die nach vorne ragenden
Stäbe länger sind als die restlichen Stäbe. Hierdurch ergibt sich ein sehr guter Paßsitz des Trägerteiltü.
Außerdem ist vorteilhaft, daß infolge der engen Winkel am Knotenpunkt hier eine starke Haarkonzentration auftritt,
die am Hinterkopf meistens besonders erwünscht ist.
In dem Kranz von Stäben ist vorteilhafterweise eine Lücke freigelassen. Diese befindet sich am Hinterkopf
des Haarteilträgers und bewirkt, daß beim Zurücklegen des Kopfes der Haarteil nicht durch Auftreffen eines
Stabendes auf den Nacken nach vorne geschoben wird. Insbesondere bei exzentrisch angeordnetem Knotenpunkt
ist dies vorteilhaft.
Die Stäbe und der Knotenpunkt können einstückig aus Kunststoff gespritzt sein. Züir Erzielung größerer zu-
; satzhaardichte werden möglichst viele Stäbe angebracht,
wobei allerdings eine vernünftige Breite der dreieckigen Zwischenräume zur leichten Hindurchziehung des Eigenhaars
freibleiben muß. Die Winkel zwischen den Stäben oder Stabgruppen können verschieden sein, wodurch
ebenfalls Anpassungen an unterschiedliche Eigenhaar-3Q
dichte und Frisur möglich sind.
In vorteilhafter weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Knotenpunkt als separater Körper gestaltet, mit
dem Stäbe lösbar verbindbar sind. Auf diese Weise kann der Haarteilbenutzer die gewünschte Dichte des Zusatz-
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III»
haares durch Herausnehmen oder Einsetzen von Stäben selbst regulieren. Außerdem kann das Haarteil als Demonstrationsmodell
für beispielsweise unterschiedliche Haarsträhnenfarben benutzt werden, die dem Benutzer vor
dem Einfärben von Strähnen im eigenen Haar anschaulich den späteren Effekt zeigen und bei der Farbenwahl behilflich
sind. Zur Erzielung der lösbaren Verbindung kann der Knotenpunkt als Platte mit radialen Taschen
ausgebildet sein, in die die Stäbe herans-ziehbar ein-
Infolge des Hineinschiebens der frei endenden Stäbe des Trägerteils in das Eigenhaar wird ein gewisser Halt des
Trägerteils erreicht. Eine zusätzliche Befestigung ist jedoch zweckmäßig. Zu diesem Zwec "·; weist der Knotenpunkt
mindestens einen Durchlaß für eine Befestigungsnadel auf. Diese wird vorzugsweise in einen Haarknoten
im Bereich des Knotenpunktes gesteckt. Eine weitere Befestigungsmöglichkeit besteht darin, daß mindestens
einige der Stäbe an wenigstens einsm Längsrand Widerhaken aufweisen, deren öffnungen dem Knotenpunkt zugewandt
sind. Da die Widerhaken gegon den Knotenpunkt &Lgr;>-·&iacgr; öni-4 ovf e -&igr; v\A behendem 0^s dses HsrsusZ'*'0^*^^*^ d^1**
Eigenhaare vom Haaransatz in Richtung des Knotenpunktes nicht.
Der Haarteil läßt sich preiswert herstellen und kann durch Kürzen der Stabs vom Benutzer '■<::;eils auf eiger^
Bedürfnisse zugeschnitten werden. Ein aus der Preisgestaltungssicht
ebenfalls vorteilhaftes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Haare mit dem Trägerteil
durch Verkleben, Einklemmen oder Verschweißen direkt verbunden sind. Dabei entfallen Tüll- oder Gazeschichten,
an denen die Haare befestigt sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsbespiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 einen Trägerteil ohne Haarbesatz in perspektivischer
Ansicht,
Fig. 2 den Trägerteil nach Figur 1 in Draufsicht, Fig. 3 den Trägerteil nach Figuren 1 und 2 in
Seitenansicht,
Fig. 4 den Knotenpunkt mit einem abgewandelten Stab,
Fig. 5 eine Ansicht einer Befestigungsmöglichkeit des Haarteiles im Ausschnitt,
Fig. 6 einen Querschnitt durch einen Stab, mit dem natürliche oder künstliche Haare durch Aufkleben,
ic Eingießen oder Einschweißen direkt verbunden sind, und
Fig. 7 einen Querschnitt durch einen längsgeteilten Stab, in den die Enden von natürlichen oder künstlichen
Haaren eingeklemmt sind.
Ein kopfkalottenförmiger Trägerteil 10 eines Haarteiles
besteht im wesentlichen aus einer Vielzahl von federelastischen gebogenen Stäben 12 und 13, die radial von
einem Knotenpunkt 11 ausgehen und unterschiedliche Länge haben können. Der Knotenpunkt 11 kann durch Herstellung
des Trägerteiles 10 im Spritzgußverfahren einstückig mit den Stäben 12, 13 ausgebildet sein. In bezug
auf die Kopfkalotte ist er exzentrisch angeordnet, so daß er auf dem Hinterkopf des Benutzers liegt. Die
Stäbe 12 sind dem vorderen Bereich des Kopfes zugeordnet und erstrecken sich gegen den Stirnansatz des Haares.
Je nach Verlauf des Stirnansatzes und gewünschter Frisur können die Stäbe 12 durch Abschneiden verkürzt
werden. Die Stäbe 13 sind infolge der Exzentrizität des Knotenpunktes 11 kürzer als die Stäbe 12 und sie er-
-_ strecken sich radial vom Knotenpunkt 11 über die Seiten
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des Kopfes und den Hinterkopf. Eine beliebige Kürzung auch dieser Stäbe durch Abschneiden ist möglich, so daß
durch ungleiche Länge der Stäbe bestimmte Effekte und Anpassungen an Kopf und Frisur des Benutzers erzielbar
sind.
Die Stäbe 12 und 13 schließen paarweise dreieckige Zwischenräume
14 ein, die über ihre Gesamterstreckung offen und frei T.ron Querstrsben sind» Die Winkel zwxschen
XO den Stäben 12, 13 können gleich oder gruppenweise unterschiedlich
sein, um die Anzahl der Stäbe 12, 13 in Abhängigkeit von der vorhandenen Eigenhaardichte 2U
variieren. Ein größerer Winkel zwischen zwei Stäben 13a, 13b ist in der Nasenebene am Hinterkopfbereich des
Trägerteils 10 vorgesehen, wodurch eine Lücke 15 in dem Kranz von Stäben 12, 13 entsteht. Diese Lücke bewirkt,
daß der Haarteilträger den Kopf durch Stäbe ungehindert nach hinten neigen kann.
Jeder Stab 12, 13 und der Knotenpunkt 11 sind auf ihrer dem Kopf des Benutzers abgewandten Fläche mit Haaren 20
besetzt, die beliebig eingefärbt und gewellt sein können (Fig. IA) . Der Haarteil 120 wird so auf den Kopf
des Benutzers von hinten her aufgeschoben, daß die freien Enden der Stäbe 12, 13 über die Kopfhaut gleiten,
bis der Knotenpunkt 11 gegen den Hinterkopf anliegt. Sodann wird gegen den Haaransatz, also im Bereich
der freien Enden der Stäbe 12, 13 ein spitzer Gegenstand angesetzt, der durch jeden dreieckigen Zwischenraum
14 gegen den Knotenpunkt 11 über die Kopfhaut gezogen wird. Dabei werden die eigenen Haare 21 (Fig.
IA) mühelos herausgezogen und können mit den Zusatzhaaren 20 einheitlich vermischt werden, so daß das
dünne Eigenhaar durch den Haarteil aufgefüllt und eine volumenreiche Frisur erzielt wird, bei der auch der
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Stirnansatz infolge der frei endenden Stäbe 12 ein natürliches Erscheinungsbild bietet.
Zur Befestigung des Haarteiles 120 können Nadeln zwisehen
den Stäben 12, 13 im Bereich des Knotenpunktes 11 eingesteckt werden. Ferner kann jeder Stab 112,11.3
(Fig, 4) mit Widerhaken 15 besetzt sein, deren öffnungen
gegen den Knotenpunkt 111 gerichtet sind, so daß be.iir. Herausziehen der eigenen Haare mit einem in Richtung
des Pfeiles A über die Kopfhaut bewegten Hilfsinstrument die Widerhaken 16 nicht stören. Bei desa Beispiel
der Figur 4 ist der Knotenpunkt 111 als kreisförmige Platte Li ausgebildet:, über «Seren Umfarg radial
gerichtete, nach auÄßn offen*? Taschen 18 verteilt sind.
Jede Tasche 18 dient der Aufnahme eines angepaßten Endes
einas Stabes 12, 13 iv:l*?r 112, 113, die beliebig aus den Taschen 18 herausziehbar sind. Auf diese Weise wird
ein Austausch von Stäben mit unterschiedlichem Haarbesatz ermöglicht und der Haarteil 120 kann als Demonstrationsmodell
benutzt werden.
Figur 5 zeigt einen Querschnitt durch die Placte 17 des Knotenpunktes 111 mit einem vorderen Stab 12, der in
eine Tasche 18 eingesteckt ist. Der Knotenpunkt 111 ist von einem Loch 19 durchsetzt, das an beiden Enden offen
ist und durch das eine sogenannte Reiternadel 23 drehend in einen Haarknoten 22 auf dem Hinterkopf einführbar
ist. Die Reiternadel 23 hat eine Schraubenwendelung und bietet dem Haarteil 120 guten Halt auf dem Kopf.
Die Befestigung der Haare 20 auf den Stäben 12, 13 bzw. 112, 113 ist in Figuren 6 und 7 veranschaulicht. Zur
Vergrößerung der mit Haaren besetzbaren Oberfläche jedes Stabes 12, 13, 112, 113 ist dieser im Querschnitt
vorzugsweise halbrund mit nach außen gewandter Rundung
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- 10 -
gestaltet, wie in Figuren 6 und 7 unter Bezugnahme auf einen Stab 12 gezeigt ist. Der Stab 12 ist gemäß Figur
6 auf seiner gerundaten Oberfläche über die gesamte Länge mit längeren und/oder kürzeren Haaren 20 beklebt
oder verschweißt.
&idigr;&eegr; Figur 7 ist ein St?,b 12 längsgeteilt und in den
Klemmspalt 12a sind Haare 20 eingeklemmt. Die beiden Längshälften des Stabes 12 werden anschließend haftfest
miteinander verbunden.
Claims (8)
1. Haarteil mit einem kopfkalottenförmigen Trägerteil, der aus mit Haaren besetzten gewölbten Stegen besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß von einem zentralen Knotenpunkt (11) ein Kranz von frei
endenden Stäben (12,13) verläuft, die paarweise einen etwa dreieckigen Zwischenraum [14) begrenzen, der sich
unterbrechungslos vom Knotenpunkt (11) bis zum Ende der Stäbe (12,13) erstreckt.
2. Haarteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Knotenpunkt (11) exzentrisch angeordnet ist.
3. Haarteil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (12,13) flach ausgebildet und durch Abschneiden
verkürzbar sind.
4. Haarteil nach einem dor Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Kranz von Stäben (12,13) eine Lücke (15) freigelassen ist.
5. Haarteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stäbe (12,13) und der Knotenpunkt (11) einstüc'-ic aus Kunststoff gespritzt sind.
6. Haarteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da£
mindestens einige der Stäbe (112,113) mit dem Knotenpunkt (111) lösbar verbindbar sind.
7. Haarteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Knotenpunkt (111) mindestens einen Durchlaß (19) für eine Befestigungsnadel (23) aufv/eist.
8. Haarteil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens einige der Stäbe (112,113) an wenigstens einem Längsrand Widerhaken (16) aufweisen, deren Öffnungen
dem Knotenpunkt (111) zugewandt sind.
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