DE8817126U1 - Prismensystem für ein stereoskopisches Mikroskop - Google Patents
Prismensystem für ein stereoskopisches MikroskopInfo
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Description
PATENTANWALT ARNE MISSLING Dipi.-ing. 0(0641)71019,630163360
14. Oktober 1992 Mi/Zu 88.041GM
Oculus Optikgeräte GmbH
D-6330 Wetzlar 17
Die Erfindung betrifft ein Prismensystem für ein stereoskopisches
Mikroskop mit mehreren einen rechten und einen
linken Strahlengang um jeweils 90 ablenkenden reflektierenden
Flächen und ein stereoskopisches Mikroskop zur Verwendung
bei der Durchführung von Operationen mit einer Objekt
iveinri chtung und zwei Okularanordnungen.
Bei der Durchführung von Operationen unter Verwendung eines stereoskopischen Mikroskops, beispielsweise bei der
Ophthalmologie, Neurochirurgie, Otologie usw. werden üblicherweise
Mikroskope schwacher Vergrößerung verwendet. Diese weisen getrennte Strahlengänge auf, um eine stereoskopische
Betrachtung des Operationsfeldes durch den Operateur zu
ermöglichen. Dabei werden Okularsy sterne verwendet, welche
jeweils einen ein Fernrohr bildenden Okulartubus umfassen. Weiterhin wird üblicherweise für beide Strahlengänge ein
gemeinsames Objektiv verwendet, in welchen meist eine gemeinsame Sammellinse vorgesehen ist.
Bei einem derartigen Mikroskop treten divergente Öffnungsstrahlen in das Objektiv ein, welche über Linsensysteme
parallel geleitet und dem Vergrößerungswechsler zugeführt werden. Aus diesem treten die Strahlen wiederum in Form
paralleler Bündel aus und werden dem jeweiligen Okularsystem oder Okulartubus zugeführt.
Bei üblichen, für operative Zwecke geeigneten stereoskopischen Mikroskopen kann es erforderlich sein, zusätzliche
optische Elemente zwischen dem Objektiv und dem Vergrößerungswechsler
oder zwischen dem Vergrößerungswechsler und dem Okularsystem vorzusehen, beispielsweise Strahlenteiler
für optische Aufzeichnungsgeräte oder für Mitbeobachtersysteme. Die Anwendung dieser zusätzlichen Element führt zu
einer erheblichen Vergrößerung der Baulänge des Mikroskops, welche sowohl aus anwendungstechnischen als auch aus optischen
Gründen unerwünscht ist. In anwendungstechnischer Hinsicht ist die Baulänge des Mikroskops dadurch begrenzt,
daß der Operateur zugleich die Operation vornehmen als auch diese durch das Mikroskop beobachten muß. Hinsichtlich der
optischen Gründe ist es stets erstrebenswert, die Baugröße
eines optischen Gerätes möglichst kleinzuhalten, da eine Vergrößerung der Baulänge zu einer Einschränkung des optischen
Gesichtsfelds führt und zudem hinsichtlich des Lichtverlustes
negativ ist.
Die Einschränkung des Gesichtsfeldes erweist sich insbesondere
bei Operationen am Glaskörper eines Auges bzw. im Glaskörperraum als besonders nachteilig, da es nicht oder nur
unter erheblichen Schwierigkeiten möglich ist, den gesamten
einer Operation zu unterziehenden Bereich zu überblicken. Es
ist deshalb wünschenswert, den Gesichtsfeldwinkel möglichst
&ogr; auszudehnen, beispielsweise bis auf einen Wert von 150 .
Ein weiteres bei derartigen stereoskopischen Mikroskopen
auftretendes Problem ergibt sich dann, wenn das Mikroskop mit einer Zwischenabbildung verwendet werden soll. Eine
Zwischenabbildung wird erforderlich, wenn beispielsweise die
Netzhaut oder der Glaskör perraum des Patientenauges betrachtet
werden soll. In einem derartigen Fall wird üblicherweise auf das oder vor dem Patientenauge ein sammelndes System in
Form eines Kontaktglases oder einer Linse angebracht, wobei das optische System des Auges und das Kontaktglas bzw. die
Zusatzlinse ein reelles Bild der Netzhaut oder eine Ebene des Glaskör perraumes erzeugen. Dieses reelle Bild befindet
sind hinter dem Kontaktglas bzw. der Zusatzlinse und dient der scharfen Einstellung des Mikroskopes. Bedingt durch die
optischen Verhältnisse erscheint dieses reelle Bild umgekehrt und seitenvertauscht. Die Seitenvertauschung führt zu
einem inversen stereoskopischen Effekt, welcher wiederum bewirkt, daß der Operateur den Vordergrund bzw. den Hintergrund
des stereoskopischen Bildes vertauscht wahrnimmt.
Um diese Vertauschung des stereoskopischen Effektes zu beseitigen
und um das Bild in richtiger Weise wiederzugeben, muß außer der Bildumkehrung auch ein Wechsel der Strahlengänge,
d. h. eine Vertauschung des rechten und des linken Strahlenganges im Bereich des Mikroskopes vorgenommen
werden. Die EP-Al-193 818 beschreibt ein Stereomikroskop,
bei welchem mittels einer Prismenanordnung oder eines
Prismensystems die stereoskopische Inversion und die Bildumkehr
beseitigt werden. Dieses bekannte Prismensystem erweist
sich jedoch in einigen Anwendungsfällen wegen seiner
Baugröße als nachteilig, wobei die Baugröße nicht nur die Außenabmessungen des Mikroskops, sondern auch die Länge des
optischen Weges beeinflußt. Durch die Verlängerung des optischen Weges ergeben sich wiederum Einengungen des Gesichtsfeldes
und unerwünschte LichtverIuste.
Aus der DE-OS 36 15 842 ist ebenfalls eine prismatische Zwischenbaugruppe bekannt, welche eine relativ große Baugröße
aufweist und infolgedessen mit den aus der obengenannten EP-Al-193 818 bekannten Nachteilen behaftet ist.
Aus dem Buch Naumann-Schröder "Bauelemente der Optik", Hanser Verlag sind verschiedene Prismensysteme zur Bildumkehr
und zur seitlichen Versetzung bekannt, welche in allgemeiner Weise die Verwendungsmöglichkeit von Prismen aufzeigen
.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Prismensystem
bzw. ein stereoskopisches Mikroskop der eingangs genannten Art zu schaffen, welche bei einfachem Aufbau, geringer Baugröße
und hoher Leistung die Nachteile des Standes der Technik vermeiden und kostengünstig herstellbar sind.
Hinsichtlich des Prismensystems wird die Aufgabe dadurch
gelöst, daß in jedem Strahlengang vier reflektierende
Flächen vorgesehen sind, daß jeweils zwei dieser Flächen als
Reflexionsfläche ausgebildet und in Ebenen parallel zur
optischen Längsachse des Mikroskops angeordnet sind und daß jeweils die beiden anderen Flächen als Eintritts- bzw. Aus-
o trittsflachen ausgebildet und um 45 zur optischen Längs-
o
achse und zueinander um 90 geneigt sind.
achse und zueinander um 90 geneigt sind.
Das erfindungsgemäße Prismensystem zeichnet sich durch eine
Reihe erheblicher Vorteile aus. Durch die Verwendung von jeweils vier reflektierenden Flächen ist es möglich, die
einzelnen Strahlen des rechten bzw. linken Strahlengangs unabhängig voneinander in exakter Weise so zu führen, daß
zum einen der invertierte stereoskopische Effekt beseitigt und zum anderen eine Bildumkehr vorgenommen wird. Durch die
Trennung in Reflexionsflächen und Eintritts- bzw. Austritt
sflachen ist es möglich, die einzelnen Flächen separat
voneinander anzuordnen, so daß insgesamt eine Ausgestaltung geschaffen wird, welche bei kleinsten baulichen Abmessungen
ein Höchstmaß an optischer Wirksamkeit sicherstellt. Da die
Eintritts- bzw. Austrittsflächen jeweils um 45 zur optischen
Längsachse geneigt sind und zueinander einen Winkel
&ogr;
von 90 einschließen, kann unter Beibehaltung der gleichen optischen Richtung der eintretenden und austretenden Lichtstrahlen des Prismensystems eine enge räumliche Zuordnung der Eintritts- und Austrittsflächen erfolgen.
von 90 einschließen, kann unter Beibehaltung der gleichen optischen Richtung der eintretenden und austretenden Lichtstrahlen des Prismensystems eine enge räumliche Zuordnung der Eintritts- und Austrittsflächen erfolgen.
In einer besonders günstigen Ausgestaltung der Erfindung schließen die in Ebenen parallel zur optischen Längsachse
&ogr; angeordneten Flächen jeweils zueinander einen Winkel von ein. Es ist somit möglich, das gesamte Prismensystem hinsichtlich
seiner Außenabmessungen im wesentlichen quadratisch oder rechteckig auszugestalten, wobei die Grundfläche
dieses Quadrats oder Rechtecks auf einfache Weise den baulichen Anforderungen des Mikroskops angepaßt werden kann. Da
der rechte und der linke Strahlengang parallel zu der Grundfläche dieses Rechtecks oder Quadrats geleitet wird,
kann eine ausgesprochen niedrige Bauhöhe erzielt werden, welche sich hinsichtlich der Gesamtkonstruktion des Mikroskops
als besonders vorteilhaft erweist, da die gesamte Baulänge des Mikroskopes nur unwesentlich erhöht werden muß, um
das erfindungsgemäße Prismensystem unterzubringen.
In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
sind die reflektierenden Fachen jeweils als Hypothenuseflächen
eines rechtwinkligen Prismenkörpers ausgebildet.
Diese Ausgestaltung weist den Vorteil auf, daß die Reflexion der Lichtstrahlen im Inneren des Prismenkörpers erfolgt und
daß die Lichtstrahlen beim Eintritt bzw. beim Austritt in den Prismenkörper nicht nochmals gebrochen werden. Ein
weiterer Vorteil dieser Ausgestaltung ist dadurch gegeben,
daß sowohl die Herstellung als auch die Zusammenbauvorgänge des Prismensystems erheblich vereinfacht werden können.
Weiterhin kann es sich als günstig erweisen, wenn jeweils der die Eintrittsfläche des einen Strahlengangs umfassende
Prismenkörper an dem die Austrittsfläche des anderen Strahlenganges
aufweisenden Prismenkörper anliegt, wobei beide
Flächen aneinander angrenzend angeordnet sind. Bei dieser Ausgestaltung werden zwei Prismenkörper zu einem Würfel oder
kubusförmigen Element vereinigt, so daß eine besonders gute Ausnutzung der zu Verfügung stehenden Raumverhältnisse möglich
ist. Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß die Eintritts- bzw. Austrittsfläche gegen Beschädigungen geschützt
sind, da diese von dem jeweils benachbarten Prismenkörper abgedeckt sind.
Weiterhin kann es günstig sein, die die Reflexionsflächen
aufweisenden Prismenkörper jeweils gegeneinander anliegend
anzuordnen bzw. an den angrenzenden, die Eintrittsfläche
bzw. die Austrittsfläche umfassenden Prismenkörper anliegend
auszugestalten. Da diese Prismenkörper, welche die Reflexionsflächen aufweisen, so angeordnet sind, daß die
Reflexionsflächen am Außenumfang des Prismensystems gelegen
sind, ist es möglich, die Gesamtanordnung in ihren Abmessungen in starkem Maße zu minimieren. Dabei kann es sich
weiterhin als vorteilhaft erweisen, jeweils zwei dieser Prismenkörper einstückig auszubilden. Durch diese Maßnahme
werden Lichtverluste beim Eintritt bzw. Austritt in das
Prismenkörpermedium vermieden. Weiterhin ist es auch möglich,
diese Prismenkörper einstückig mit den angrenzenden,
die Eintritts- bzw. Austrittsfläche aufweisenden Prismenkörpern
auszubilden, so daß die gesamte Prismenanordnung des erfindungsgemäßen Prismensystems aus lediglich zwei Einzelkörpern
aufgebaut sein kann. Eine derartige Ausgestaltung ist auch im Hinblick auf mögliche De Justierungen besonders
vorteilhaft, da auf eine einzelne Justierung der einzelnen Reflexionsflächen beim Einbau in das Mikroskop verzichtet
werden kann.
Die reflektierenden Flächen können entweder verspiegelt ausgebildet
sein, es ist jedoch auch möglich, diese bei Auswahl geeigneter Materialien totalreflektierend auszugestalten.
Diese Maßnahmen hängen von den jeweils zu verwendenden Wellenlängen, den baulichen Abmessungen, den verwendeten
Materialien und den erforderlichen optischen Qualitäten ab.
Die Erfindung wird hinsichtlich des stereoskopischen Mikroskopes dadurch gelöst, daß in einem zwei parallele Strahlengänge
umfassenden Bereich des Mikroskops ein Prismensystem
der oben beschriebenen Art vorgesehen ist. Diese Ausgestaltung des Mikroskopes weist den Vorteil auf, daß keine zusätzlichen
Maßnahmen zur Umlenkung des Strahlenganges erforderlich sind, da die bereits vorhandenen parallelen
Strahlengänge direkt zur Durchstrahlung des Prismensystems
verwendbar sind.
Das erfindungsgemäße Prismensystem kann bei dem erfindungsgemäßen
Mikroskop zwischen einer Sammellinse, welche im Bereich der Objektiveinrichtung vorgesehen ist, und einem
Vergrößerungswechsler, welcher, in Strahlungsrichtung nach
der Linse, vorgesehen ist, angeordnet werden. Es ist jedoch auch möglich, das Prismensystem zwischen der Okularanordnung
und dem Vergrößerungswechsler vorzusehen. Es erweist sich
somit erfindungsgemäß als besonders vorteilhaft, daß das Prismensystem an beliebiger Stelle des Mikroskops überall
dort eingesetzt werden kann, wo parallele Strahlengänge ausgebildet sind. Es ist somit möglich, das erfindungsgemäße
Prismensystem in Verbindung mit konventionellen Mikroskopausgestaltungen
zu verwenden, ohne daß dabei größere Umbauten oder Abänderungen des Mikroskops erforderlich sind.
Eine besonders günstige Weiterbildung des erfindungsgemäßen
Mikroskops ist dadurch gegeben, daß das Prismensystem unter Beibehaltung der normalen Funktion des Mikroskops aus dem
Strahlengang desselben entfernbar ist. Das Prismensystem kann herausschiebbar oder klappbar sein, wobei die Bewegung
des Prismensystems in der X- oder Y-Richtung hinsichtlich
der optischen Achse des Mikroskops erfolgen kann. Durch diese Mikroskopausgestaltung ist ein rascher Wechsel zwischen
einer normalen Betrachtung durch das stereoskopische
Mikroskop und einer Betrachtung des Operationsfeldes unter Verwendung des erfindungsgemäßen invertierenden Prismensystems
möglich. Da bei dem erfindungsgemäßen Mikroskop zum Entfernen des PrismensySternes keine Umbauten am Mikroskop
erforderlich sind, kann der Wechsel auch von einer ungeübten Bedienungsperson rasch und einfach vorgenommen werden.
Weiterhin erweist es sich als vorteilhaft, daß das erfindungsgemäße Prismensystem eine sehr geringe Baugröße aufweist,
so daß sowohl der zum Wechsel der Betrachtungsweise erforderliche Raum ausgesprochen gering dimensioniert sein
kann, als auch die erforderlichen Kräfte minimiert werden
können. Letzteres ist besonders dann von besonderer Wichtigkeit, wenn das Mikroskop während einer Operation erschütterungsfrei
am Auge eines Patienten gehalten werden muß. Ein weiterer Vorteil ist dadurch gegebenen, daß bei dem erfindungsgemäßen
Mikroskop bei Entfernung des erfindungsgemäßen Prismensystems die normale Betrachtungsweise durch das
Mikroskop unbeeinflußt bleibt, da die parallelen Strahlengänge bei Entfernen des Prismensystems weiterhin ungehindert
parallel weitergeleitet werden können.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine schemtische, isometrische Darstellung des
erfindungsgemäßen Prismensystems;
Fig. 2 eine Seitenansicht des gebrauchsfertig zusammengesetzten
Prismensystems von Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf das in Fig. 2 gezeigte Prismensystem;
Fig. 4 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Mikroskops.
In Fig. 1 ist in schematischer Weise das erfindungsgemäße
Prismensystem dargestellt, wobei die einzelnen Elemente des
Prismensystems voneinander getrennt abgebildet sind, um das
Verständnis der Erfindung zu erleichtern.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Prismensystem werden zwei jeweils
parallele Strahlengänge R und L , welche in noch zu beschreibender Weise in eine stereoskopischen Mikroskop
ausgebildet werden, mehrfach unabhängig voneinander umgeleitet und wiederum in paralleler Anordnung als Strahlengänge
R und L ausgesendet. Das erfindungsgemäße Prismensystem ist so ausgebildet, daß sowohl eine Seitenvertauschung
der Strahlengänge, d. h. ein Wechsel vom rechten zum linken Strahlengang und umgekehrt erfolgt, als auch eine
Bildumkehrung.
Das erfindungsgemäße Prismensystem weist für den rechten und
für den linken Strahlengang zwei Reflexionsflächen 4, 5 auf,
welche parallel zu einer optischen Längsachse 8 (siehe Fig. 4) ausgerichtet sind, wobei die optische Längsachse
jeweils zu den Strahlengängen 2, 3 parallel ist. Die eintretenden
Strahlengänge 2, 3 werden den Reflexionsflächen 4, 5 über Eintrittsflächen 6 zugeleitet, die Ableitung der austretenden
Lichtstrahlen der Strahlengänge 2, 3 erfolgt über die ebenfalls reflektierenden Austrittsflächen 7. Wie aus
Fig. 1 ersichtlich, sind die Eintrittsflächen 6 bzw. die
Austrittsflächen 7 jeweils zueinander in einem Winkel von
&ogr;
90 angeordnet und weisen zur optischen Längsachse 8 bzw.
90 angeordnet und weisen zur optischen Längsachse 8 bzw.
zur Eintritts- und Austrittsrichtung der Strahlengänge 2,
&ogr;
einen Winkel von 45 auf.
einen Winkel von 45 auf.
Anhand der schematischen Darstellung von Fig. 1 soll im nachfolgenden die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Prismensystems
beschrieben werden. Da das erfindungsgemäße Prismensystems hinsichtlich des rechten und linken Strahlenganges
symmetrisch aufgebaut ist, wird zunächst lediglich der rechte Strahlengang (R ) beschrieben. Der Einfachheit
halber wurde lediglich ein Strahl dargestellt, welcher die Bezugsziffer 2 trägt. Der Strahlengang 2 trifft parallel zur
optischen Längsachse 8 des Mikroskops 1 auf die Eintritts-
o fläche 6 auf und wird von dieser um 90 umgelenkt, da die
&ogr; Eintrittsfläche 6 mit einem Winkel von 45 zur optischen
Längsachse 8 angeordnet ist. Bei der Darstellung gemäß
Fig. 1 erfolgt die Umlenkung des Strahlengangs 2 nach links. Dieser trifft nachfolgend auf die Reflexionsfläche A auf,
&ogr; welche eine nochmalige Umlenkung um 90 bewirkt, so daß der
Lichtstrahl oder Strahlengang 2 der Reflexionsfläche 5 zu-
geleitet wird, welche ebenfalls eine Umlenkung um 90 bewirkt. Anschließend trifft der Strahlengang 2 auf die Aus-
o trittsfläche 7 auf, welche ebenfalls um 45 zur Richtung der
optischen Längsachse 8 geneigt ist und den Strahlengang 2
&ogr;
nochmals um 90 umlenkt. Der austretende Strahlengang 2 (R ) ist somit parallel zu dem eintretenden Strahlengang 2 (R ), wurde jedoch seitlich versetzt und einer Bildumkehrung unterworfen .
nochmals um 90 umlenkt. Der austretende Strahlengang 2 (R ) ist somit parallel zu dem eintretenden Strahlengang 2 (R ), wurde jedoch seitlich versetzt und einer Bildumkehrung unterworfen .
Der linke Strahlengang (L ), welcher mit der Bezugsziffer bezeichnet ist, trifft in paralleler Ausrichtung zur optischen
Längsachse 8 bzw. zu dem Strahlengang 2 (R ) auf die
1 &ogr;
andere Eintrittsfläche 6 auf, wird von dieser um 90 abgelenkt,
trifft auf die Reflexionsfläche A, wird nochmals um
&ogr;
90 abgelenkt und der Reflexionsfläche 5 zugeführt, welche
90 abgelenkt und der Reflexionsfläche 5 zugeführt, welche
den Strahlengang 3 wiederum auf die Austrittsfläche 7 lenkt,
&ogr; welche eine nochmalige Ablenkung um 90 bewirkt. Insofern erfolgt die Umlenkung des linken Strahlenganges 3 symmetrisch
zur Umlenkung des rechten Strahlenganges 2.
In Fig. 1 ist dargestellt, daß der eintretende rechte Strahlengang
R mit dem austretenden linken Strahlengang L fluchtet, während der eintretende linke Strahlengang L
koaxial zu dem austretenden rechten Strahlengang R angeordnet ist. Mittels des erfindungsgemäßen Prismensystems
erfolgt somit eine Seitenumkehr oder Seitenvertauschung der
rechten und linken Strahlengänge.
Das erfindungsgemäße Prismensystem umfaßt jeweils mehrere
Prismenkörper 8 bis 15, welche jeweils in Form rechtwinkeliger Prismenkörper ausgebildet sind und eine Hypothenusenflächen
aufweisen, welche als Reflexionsfläche dient. Gemäß der obenbeschriebenen Anordnung und Wirkungsweise treffen
die jeweiligen Strahlengänge 2, 3 zunächst auf die Ein-
tritts-Prismenkörper 8 und 9 auf und werden von diesen durch
die nachfolgend angeordneten Prismenkörper 10, 11 bzw. 12,
13 durchgeleitet, bevor sie den Austritts-Prismenkörpern IA
bzw. 15 zugeführt werden. Die Eintritts-Prismenkörper 8, 9
und die Austritts-Prismenkörper 14, 15 sind jeweils paarweise
so zueinander angeordnet, daß der jeweiligen Eintrittsfläche 6 eine Austrittsfläche 7 zugeordnet ist. Die
Prismenkörper 9 und 14 bzw. 8 und 15 bilden somit jeweils
einen Würfel oder Quader, wobei die Reflexionsflächen 6 und 7 als Innenfläche des Quaders angeordnet sind. Erfindungsgemäß
ist es möglich, die jeweiligen Prismenkörper 8 und 15
bzw. 9 und 14 fest miteinander zu verbinden, beispielsweise mittels einer Verklebung. Da die Prismenkörper 10 bis 13 so
ausgebildet und angeordnet sind, daß deren reflektierende Hypothenusenflächen nach außen weisen, ist es möglich, den
Abstand d bzw. b zwischen den Prismenkörpern 10 bis 13 und
den paarweise zueinander angeordneten Prismenkörpern 8, 15
bzw. 9, 14 den jeweiligen Anforderungen anzupassen. Bei dem in den Fig. 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispiel wurden die
Abstände b und d auf Null minimiert, so daß es möglich ist, das erfindungsgemäße Prismensystem in Form eines einzigen
Körpers auszugestalten, welcher ein minimales Außenvolumen aufweist. Die Bemessung der Abstände d und b richtet sich
nach den jeweiligen baulichen Anforderungen, wobei auch die Abstände der rechten und linken Strahlengänge in geeigneter
Weise berücksichtigt werden müssen.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Prismensystems erfolgt somit
sowohl eine Bildumkehr als auch eine Strahlenumkehr oder seitliche Vertauschung des rechten mit dem linken Strahlenganges,
wobei die Parallelität der Strahlengänge bzw. deren koaxiale Anordnung unverändert beibehalten wird.
In Fig. 2 ist eine Seitenansicht des betriebsbereit zusammengesetzten
erfindungsgemäßen Prismensystemes gemäß Fig. 1
dargestellt, wobei, wie bereits erwähnt, die Abstände b und d auf Null reduziert wurden. Die Fig. 3 zeigt eine Draufsicht
auf das in Fig 2 abgebildete Prismensystem. In den
Fig. 2 und 3 wurde zur Verdeutlichung der Darstellung auf
die Abbildung der Strahlengänge 2 und 3 verzichtet.
In Fig. 4 ist in schematischer Weise ein erfindungsgemäßes
stereoskopisches Mikroskop dargestellt, welches mit dem
erfindungsgemäßen Prismensystem versehen ist. Das Mikroskop
1 umfaßt in üblicher Weise ein nur schematisch wiedergegebenes Gehäuse, an welchem eine Okularanordnung 18 angeordnet
ist, welche in üblicher Weise in Form eines Fernrohr-Tubus-Okulars
ausgebildet sein können. Nachfolgend an die Okularanordnung kann eine Blende 21 vorgesehen sein, über
welche die Strahlengänge 2, 3 einer Umlenkprismaanordnung zugeführt werden. Die Prismenanordnung 20 kann in üblicher
Weise ausgebildet sein. Nachfolgend an die Prismenanordnung 20 sind Linsen 22 vorgesehen, welche eine parallele Ausrichtung
der Strahlengänge 2 und 3 bewirken. In dem parallelen Strahlengang ist die erfindungsgemäße Prismenanordnung
19 angeordnet, welche in Fig. 4 nur schematisch dargestellt ist und den in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Aufbau aufweist.
Nachfolgend nach der Prismenanordnung oder dem Prismensystem
19 sind jeweils Linsen 23 und 24 vorgesehen, welche die Strahlengänge 2, 3 divergieren bzw. wiederum parallel ausrichten
können. Nachfolgend zu der Linse 24 ist ein Vergrößerungswechsel 17 vorgesehen, welche in üblicher Weise
ausgestaltet sein kann und einen Wechsel des Vergrößerungsverhältnisses ermöglicht. Auf eine detaillierte Beschreibung
des Vergrößerungswechsels 17 Kann somit verzichtet werden.
Nachfolgend zu dem Vergrößerungswechsel 17 sind Sammellinsei
16 vorgesehen, mittels welcher die von einer Bildebene 25 ausgehenden Strahlengänge fokussiert werden können.
Unterhalb der Bildebene 25 ist ein Auge 26 eines Patienten abgebildet, wobei die Darstellung des Auges 26 nur in schematischer
Weise erfolgt ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Mikroskop wird somit das im
Bereich des Auges 26 des Patienten austretende Licht bzw. das in der Bildebene 25 erzeugte Bild durch die Sammellinsen
16, den Vergrößerungswechsel 17, die Linsen 24 und 23 dem
erfindungsgemäßen Prismensystem 19 zugeführt, in diesem
umgekehrt und seitenmäßig vertauscht und über die Linsen zur Umlenkprismenanordnung 20 geleitet, welche eine seitliche Verschiebung der Strahlengänge 2, 3 bewirkt, um eine Anpassung an den Augenabstand des Betrachters zu ermöglichen. Anschließend werden die Strahlengänge 2, 3 über die Blende 21 der Okularanordnung 18 zugeleitet.
umgekehrt und seitenmäßig vertauscht und über die Linsen zur Umlenkprismenanordnung 20 geleitet, welche eine seitliche Verschiebung der Strahlengänge 2, 3 bewirkt, um eine Anpassung an den Augenabstand des Betrachters zu ermöglichen. Anschließend werden die Strahlengänge 2, 3 über die Blende 21 der Okularanordnung 18 zugeleitet.
Das erfindungsgemäße Prismensystem 19 weist eine sehr
geringe Dicke auf, beispielsweise 18 mm, und gestattet es somit, ein übliches Mikroskop ohne besondere Änderungen oder bauliche Umgestaltungen zu verwenden.
geringe Dicke auf, beispielsweise 18 mm, und gestattet es somit, ein übliches Mikroskop ohne besondere Änderungen oder bauliche Umgestaltungen zu verwenden.
Wie in Fig. A durch den Pfeil dargestellt, ist es ohne
Störung des Betriebs des Mikroskops möglich, die Prismenanordnung 19 bzw. das erfindungsgemäße Prismensystem durch seitliches Verschieben oder Verschwenken aus dem Strahlengang zu entfernen, um das Mikroskop in üblicher Weise benutzen zu können.
Störung des Betriebs des Mikroskops möglich, die Prismenanordnung 19 bzw. das erfindungsgemäße Prismensystem durch seitliches Verschieben oder Verschwenken aus dem Strahlengang zu entfernen, um das Mikroskop in üblicher Weise benutzen zu können.
Die Erfindung ist nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel
beschränkt, vielmehr ergeben si;h insbesondere hinsichtlich der Dirnen 3ionierung des Prismensystemes und der Zuordnung
der Reflexionsflächen vielfältige Abwandlungsmöglichkeiten.
Es ist auch durchaus möglich anstelle der Prismen reflektierende Flächen zu verwenden, z.B. Spiegel, die an den Stellen der reflektierenden
Flächen der Prismen angeordnet sind.
Claims (13)
1. Prismensystem für ein stereoskopisches Mikroskop mit
mehreren einen rechten und einen linken Strahlengang um
&ogr;
jeweils 90 ablenkenden reflektierenden Flächen, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Strahlengang (2, 3) vier reflektierende Flächen (4, 5, 6, 7) vorgesehen sind, daß jeweils zwei dieser Flächen als Reflexionsflächen (4, 5) ausgebildet und in Ebenen parallel zur optischen Längsachse (8) des Mikroskops (1) angeordnet sind und daß jeweils die beiden anderen Flächen als Eintritts- (6)
jeweils 90 ablenkenden reflektierenden Flächen, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Strahlengang (2, 3) vier reflektierende Flächen (4, 5, 6, 7) vorgesehen sind, daß jeweils zwei dieser Flächen als Reflexionsflächen (4, 5) ausgebildet und in Ebenen parallel zur optischen Längsachse (8) des Mikroskops (1) angeordnet sind und daß jeweils die beiden anderen Flächen als Eintritts- (6)
&ogr; bzw. Austrittsflächen (7) ausgebildet und um 45 zur
&ogr; optischen Längsachse (8) und zueinander um 90 geneigt
sind .
2. Prismensystern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die in Ebenen parallel zur optischen Längsachse (8) angeordneten Flächen (4, 5) jeweils zueinander einen
&ogr;
Winkel von 90 einschließen.
Winkel von 90 einschließen.
3. Prisraensystern nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die reflektierenden Flächen (4, 5, 6, 7)
jeweils als Hypotenusefläche eines rechtwinkligen Prismenkörpers (8-15) ausgebildet sind.
4. Prismensystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils der die Eintrittsfläche (6) des einen Strahlengangs
(2, 3) umfassende Prismenkörper (8, 9) an dem die Austrittsfläche (7) des anderen Strahlengangs (3, 2)
aufweisenden Prismenkörper (14, 15) anliegt, wobei beide
Flächen (2, 3) aneinander angrenzend angeordnet sind.
5. Prismensystem nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Reflexionsflächen (4, 5) umfassenden Prismenkörper (10-13) jeweils gegeneinander anliegend bzw. an den angrenzenden, die Eintrittsfläche (6)
bzw. die Austrittsfläche (7) umfassenden Prismenkörper
(8, 9, 14, 15) anliegend angeordnet sind.
6. Prismensystem nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils zwei der die Reflexionsflächen (4, 5) eines Strahlengangs (2, 3) umfassenden
Prismenkörper (10-13) einstückig ausgebildet sind.
7. Prismensystem nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils zwei der die Reflexionsflächen (4, 5) eines Strahlengangs (2, 3) umfassenden
Prismenkörper (10-13) einstückig mit den angrenzenden,
die Eintritts- bzw. Austrittsfläche (6, 7) umfasenden
Prismenkörpern (8, 9, 14, 15) ausgebildet sind.
8. Prismensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die reflektierenden Flächen (4-7)
verspiegelt ausgebildet sind.
9. Prismensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die reflektierenden Flächen (4-7)
totalreflektierend ausgebildet sind.
10. Stereoskopisches Mikroskop zur Verwendung bei der Durchführung
von Operationen mit einer Objektiveinrichtung
und zwei Okularanordnungen, dadurch gekennzeichnet, daß in einem zwei parallele Strahlengänge (2, 3) umfassenden
Bereich ein Prismensystem nach einem der Ansprüche 1 bis
9 angeordnet ist.
11. Mikroskop nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mikroskop im Bereich der Objektiveinrichtung eine
Sammellinse (16) und, in Strahlenrichtung nachgeordnet, einen Vergrößerungswechsler (17) umfaßt und daß das
Prismensystem zwischen der Sammellinse (16) und dem Vergrößerungswechsler (17) ausgebildet ist.
12. Mikroskop nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Prismensystem zwischen der Okularanordnung (18) und
dem Vergrößerungswechsler (17) angeordnet ist.
13. Mikroskop nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß das Prismensystem unter Beibehaltung
der normalen Funktion des Mikroskops aus dem Strahlengang (2, 3) des Mikroskops entfernbar ist.
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