DE4116385A1 - Stereoskopisches mikroskop - Google Patents
Stereoskopisches mikroskopInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein stereoskopisches Mikroskop,
das in der Augenheilkunde sowohl als Betrachtungsmikro
skop mit relativ kleinen Bildausschnitten als auch bei
Augenoperationen für die kontaktfreie Beobachtung eines
relativ großen Bildausschnittes von einem frei bewegli
chen Auge eines Patienten, insbesondere des Augenhin
tergrundes, verwendbar ist, im wesentlichen bestehend
aus einer Objektivanordnung, vorzugsweise einem Ver
größerungswechsler, einer Okularanordnung, beispiels
weise in Form eines Fernrohr-Tubus-Okulars für jedes
Auge des Beobachters, einem Prismen- und Linsensystem
zwischen der Objektivanordnung und der Okularanordnung
zur Umkehr und parallelen Ausrichtung der beiden aus
der Okularanordnung kommenden Strahlengänge, einem Ge
häuse zur Aufnahme aller Funktionselemente und Bedien
einrichtungen und einer entfernbaren Feldlupe in der
optischen Achse des Mikroskops in einer Vorsatzeinrich
tung zwischen der Objektivanordnung und dem Auge des
Patienten.
Aus der DE-Offenlegungsschrift 38 26 069 ist bereits
ein stereoskopisches Mikroskop für den gleichen Zweck
bekannt. Ein darin zwischen dem Objektiv- und der
Okularanordnung im stereoskopischen Strahlengang wahl
weise einschiebbares Umkehrsystem aus einer Anzahl von
miteinander räumlich verbundenen Prismen sorgt dafür,
daß ein vom Mikroskop bereitgestelltes, seitenverkehr
tes und kopfstehendes Bild so umgekehrt wird, daß ein
aufrecht stehendes, stereoskopisch richtiges Bild in
die Augen des Beobachters gelangt.
Durch eine solche Prismenanordnung wird zwar eine ge
drängte Baulänge des gesamten Mikroskops gewährleistet;
es ist aber nachteilig, daß das Umkehrsystem im Innern
des Mikroskops angeordnet ist; dies erfordert einen er
heblichen Bauaufwand und bereitet auch fertigungstech
nische Probleme, weil sichergestellt sein muß, daß das
Umkehrsystem im Strahlengang und zu diesem exakt orien
tiert angeordnet sein muß.
Hingegen ist in der DE-PS 36 08 515 ein Operationsmi
kroskop beschrieben, bei dem eine Vorsatzeinrichtung
mit Hilfe einer Schnellwechsel-Einrichtung problemlos
anschließbar ist, etwa durch einen Bajonettverschluß.
Eine derartige Vorsatzeinrichtung erlaubt die kontakt
freie Beobachtung eines frei beweglichen Auges eines
Patienten, sie ist mindestens zweiteilig aus koaxialen,
oder rotationssymmetrischen, zueinander axial ver
schiebbaren Gehäuseteilen ausgeführt und weist an ihrer
dem Auge des Patienten zugekehrten Seite eine Feldlupe
auf, die beispielsweise so lange in der optischen Achse
verschoben wird, bis der Augenhintergrund in den Augen
des Beobachters abgebildet wird. Wird eine solche Vor
satzeinrichtung in Verbindung mit dem oben be
schriebenen Umkehrsystem verwendet, dann bietet das
Operationsmikroskop dem Operateur ein relativ gering
vergrößertes, aber großflächiges Umfeld in stereosko
pisch richtiger Betrachtung.
Allerdings kann es bei dieser Einrichtung geschehen,
daß die Feldlupe bei der Scharfeinstellung verse
hentlich an das Auge des Patienten anstößt; für diesen
Fall ist in der vorbekannten Ausführung die Halterung
der Feldlupe teleskopartig mit ganz geringer Kraft ver
schiebbar. Obwohl damit keine Schäden beim Patienten
mehr zu befürchten sind, muß doch ein erheblicher Auf
wand getrieben werden, um dabei eine genügende Sicher
heit zu erreichen.
Die Erfindung hat sich demzufolge die Aufgabe gestellt,
die Nachteile der bekannten Mikroskope zu vermeiden und
statt dessen ein sowohl für die reine untersuchende Be
obachtung als auch für die Sichtkontrolle bei operati
ven Eingriffen geeignetes Gerät der eingangs näher be
zeichneten Art anzugeben, das einfach aufgebaut und be
quem handhabbar ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß
zwischen der Feldlupe und der Objektivanordnung in der
Vorsatzeinrichtung eine Umkehroptik aus einer oder meh
reren Linsen so vorgesehen ist, daß zwischen der Um
kehroptik und der Objektivanordnung ein reelles Bild
des von der Feldlupe zwischen dieser und der Umkehrop
tik erzeugten Bildes abgebildet wird.
Weitere erfindungsgemäße Merkmale enthalten die Un
teransprüche.
Die Verwendung einer Umkehroptik aus mehreren Linsen
ist zwar bei einem Erdfernrohr aus dem Buch "Hecht, Op
tik, Bonn 1989, S. 206, Abb. 5103" und dem zugehörigen
Text bereits bekannt; sie ist jedoch ebenso wie das
Umkehrsystem aus der DE-Offenlegungsschrift 38 26 069
zwischen dem Objektiv und dem Okular angeordnet, so daß
bei ihrem wahlweisen Einschub an diese Stelle die glei
chen Probleme auftreten, wie sie oben ausführlich dar
gelegt worden sind.
Die erfindungsgemäße Anordnung hingegen in einer
Vorsatzeinrichtung bietet mehrere Vorteile. So besteht
die Vorsatzeinrichtung zunächst zumeist aus
fertigungstechnisch günstigen rotationssymmetrischen
Teilen. Eine solche Vorsatzeinrichtung ist aber zudem
bei auch für Operationen vorgesehenen Mikroskopen aus
den oben dargelegten Gründen sowieso erforderlich, so
daß eigentlich von einer separaten, zusätzlich erfor
derlichen Baugruppe zur Realisierung der Erfindung,
nämlich für die stereoskopisch korrekte Abbildung, gar
nicht die Rede sein kann. Vielmehr ist lediglich inner
halb einer bereits zwingend vorhandenen Baugruppe die
Anbringung eines zusätzlichen Funktionselementes erfor
derlich.
Besonders vorteilhaft ist es auch, daß die einmal ein
gestellte Feldlupe nicht mehr verschoben werden muß,
weil sich Korrekturen, beispielsweise wegen Fehlsich
tigkeit des Patienten, durch Längsverschiebung der Um
kehroptik oder eines Teiles davon allein bewerkstelli
gen lassen. Es kann deshalb auch gegebenenfalls darauf
verzichtet werden, daß die Feldlupe verschiebbar ist.
Die Verknüpfung der erfindungsgemäßen Anordnung
schließlich mit einer in charakteristischer Weise in
stallierten Lichtquelle gestattet eine reflexionsfreie
Beleuchtung des Operationsfeldes unter einem gegebenen
falls gegenüber dem Bildfeldwinkel größeren Winkel des
Lichtkegels, so daß das gesamte Bildfeld genügend be
leuchtet ist.
Weitere Vorteile und die näheren Einzelheiten der Er
findung werden nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Mikroskop in stark
schematisierter Darstellungsweise in der
Übersicht,
Fig. 2 den Strahlengang entsprechend der Anordnung
gemäß Fig. 1 im Bereich der Vorsatzeinrichtung
mit einer einzigen Linse für die Umkehroptik,
Fig. 3 eine Anordnung wie in Fig. 2, jedoch mit zwei
Linsen für die Umkehroptik,
Fig. 4 eine Variante zu den Anordnungen der Fig. 2
und 3 mit einem Prismensystem für die Umkehr
optik,
Fig. 5 am Beispiel einer Einrichtung entsprechend
Fig. 3 die Anordnung einer Lichtquelle im
Strahlengang und
Fig. 6 die Abbildung von Beobachtungs- und Beleuch
tungsstrahlen gemäß Fig. 5 in der Pupille des
zu untersuchenden Auges.
Ein stereoskopisches Mikroskop nach der Erfindung be
steht zunächst gemäß Fig. 1 aus einem Gehäuse 1 mit ei
ner Objektivanordnung 2, die hier durch eine einzige
Linse veranschaulicht ist, aber auch aus einem ganzen
System bikonkaver und/oder bikonvexer Linsen bestehen
kann, etwa aus dem eigentlichen Objektiv und einer Re
duzierlinse. Eine Okularanordnung 3 besteht aus zwei
Fernrohr-Tubus-Okularen für die stereoskopische Be
trachtung mittels der Augen 4 eines Beobachters. Ein
Prismen- und Linsensystem 5 dient der Bildumkehr und
der parallelen Ausrichtung der beiden aus der Okularan
ordnung 3 kommenden Strahlengänge 6 und befindet sich
zwischen der Okularanordnung 3 und einem Vergrößerungs
wechsler 7, der seinerseits im Gehäuse 1 zwischen der
Objektivanordnung 2 und der Okularanordnung 3 vorgese
hen ist. Alle diese Funktionselemente sind allgemein
bekannt, müssen deshalb im einzelnen nicht näher be
schrieben werden und können im übrigen im Rahmen des
Standes der Technik vielfältig variiert werden.
Das erfindungsgemäße Mikroskop ist ferner mit einer
Vorsatzeinrichtung 8 ausgestattet, die am Gehäuse 1 so
befestigt ist, daß sie in Richtung der optischen Achse
10 verschiebbar ist, was durch einen Richtungspfeil 81
angedeutet wird. Es versteht sich, daß es günstig ist,
wenn die Vorsatzeinrichtung 8 mit einem Schnellver
schluß am Gehäuse 1 befestigt ist. In jedem Fall muß
sie aber längsverschiebbar sein.
Die Vorsatzeinrichtung 8 enthält eine Feldlupe 82, die
zur Feldeinstellung des vom Auge 9 des Patienten proji
zierten Bildes in der Bildebene B1 dient.
Eine Umkehroptik 83 bildet das reelle Bild der
Bildebene B1 in der Bildebene B2 ab, wobei das seiten-
und höhenverkehrte Bild der Bildebene B1 in ein stereo
skopisch korrektes, seiten- und höhenrichtiges Bild in
der Bildebene B2 umgekehrt wird. Die Umkehroptik 83
kann dabei - wie in der Zeichnung - aus einer einzelnen
Linse, sie kann aber auch aus einem ganzen Linsensystem
bestehen; sie ist im Sinne des Richtungspfeiles 84 in
nerhalb der dabei feststehenden Vorsatzeinrichtung 8
längs der optischen Achse 10 bewegbar, so daß bei fest
stehender Feldlupe 82 Fehlsichtigkeiten des Auges 9 des
Patienten ausgeglichen werden können.
Der Strahlengang im Bereich der Vorsatzeinrichtung 8
ist in Fig. 2 vergrößert dargestellt, wobei die Umkehr
optik 83 aus einer einzigen Linse L2 besteht. Eine
Linse L1 stellt die Feldlupe 82 dar, eine Linse L4 ver
anschaulicht die Objektivanordnung 2. Eine weitere
Linse L3 dient zur optischen Adaption des Strahlengan
ges an das Mikroskop. Die Linse L1 bildet ein Bild in
der Bildebene B1 ab, das durch Verschieben der Linse L2
fokussiert werden kann, wie bereits in Fig. 1 gezeigt
ist. Der Abstand zwischen dem Auge 9 des Patienten und
der Linse L1 bleibt dabei unverändert.
In der Anordnung der Fig. 3 ist lediglich gegenüber
Fig. 2 die Linse L2 durch zwei Linsen L21 und L22 er
setzt. Die Brennebene der Linse L21 fällt mit der
Bildebene B1 zusammen, so daß deren Bild ins Unendliche
abgebildet wird; andererseits bildet die Linse L22 die
ses aus dem Unendlichen kommende Bild in ihrer
Brennebene ab, die damit mit der Bildebene B2 zusammen
fällt. Wie der Richtungspfeil 84 andeutet, genügt zur
Fokussierung, daß die Linse L21 axial verschiebbar ist,
so daß auch hier der Abstand der Linse L1 zum Auge 9
des Patienten konstant verbleibt.
Die Anordnung der Fig. 3 hat den zusätzlichen Effekt,
daß sich der Abbildungsmaßstab zwischen den Bildebenen
B1 und B2 nicht verändert, wenn die Linse 21 längsver
schoben wird. Durch die Wahl eines geeigneten Verhält
nisses der Brennweiten der Linsen L21 und L22 in Abhän
gigkeit von der als Feldlupe 82 verwendeten Linse L1
ist es deshalb auch möglich, einen Abbildungsmaßstab
von 1 : 1 für die gesamte Anordnung herzustellen. Daraus
ergeben sich Vorteile für die Stereopsis, und die Ver
größerung des Mikroskops kann genauer angegeben werden.
Das Linsensystem L2 bzw. L21 und L22 der Fig. 2 und 3
ist in einer etwas veränderten Anordnung in der Fig. 4
durch ein Prismensystem P ersetzt. Die vollständige Um
kehr des Bildes in der Bildebene B1 in die Bildebene B2
erfolgt entweder durch Ausnutzung der Totalreflexion an
den reflektierenden Flächen des Prismensystems P, durch
Reflexion an verspiegelten Flächen oder durch Kombina
tion beider Effekte. Die konstruktiven Einzelheiten
dazu sind dem Fachmann geläufig, so daß sie in der
Zeichnung weggelassen sind; allerdings ist darauf zu
achten, daß die Bildebene B2 nicht in eine Reflexions
fläche oder in eine Kittfläche fällt, um die Bildquali
tät nicht zu vermindern. Es hat sich als vorteilhaft
herausgestellt, wenn im Prismensystem P kein Versatz
zwischen ein- und ausfallendem Strahl erfolgt; geeignet
hierzu sind Prismen nach Abbe-König, Schmidt-Pechan,
Amici, Cranz und andere. Zur Begrenzung des Strahlen
bündels kann eine (in Fig. 4 nicht aufgeführte) Feld
linse eingesetzt werden.
Die Anordnung der Fig. 3 ist in derjenigen der Fig. 5
noch um eine Lichtquelle in der Lichtquellen-Bildebene
BLQ erweitert; die beiden Teilbilder von Fig. 5 veran
schaulichen dabei durch die Darstellung zweier ver
schiedener Strahlengänge der Beleuchtung die mögliche
großflächige Ausleuchtung des Augenhintergrundes im
Auge 9 des Patienten. Im ersten Teilbild ist zur besse
ren Übersicht auch noch ein Mikroskop-Strahlengang ein
getragen.
Unter der Voraussetzung, daß der Abstand der Pupille
des Auges 9 zur Linse L1 größer ist als die zugehörige
Schnittweite der Linse L1, entsteht bildseitig der
Linse L1 zwischen der Bildebene B1 und der Linse L21
ein Abbild der Iris des Auges 9. An diese Stelle ist
die Lichtquellen-Bildebene BLQ gelegt. Die hier pla
zierte, originäre oder abgebildete Lichtquelle LQ ist
so angeordnet, daß sich ihr Bild auf der Hornhaut des
Auges 9 entsprechend Fig. 6 nicht mit den Abbildungen
der Pupillen des Mikroskops schneidet.
Claims (19)
1. Stereoskopisches Mikroskop, das in der Augenheil
kunde sowohl als Betrachtungsmikroskop mit relativ
kleinen Bildausschnitten als auch bei Augenoperationen
für die kontaktfreie Beobachtung eines relativ großen
Bildausschnittes von einem frei beweglichen Auge eines
Patienten, insbesondere des Augenhintergrundes, ver
wendbar ist, im wesentlichen bestehend aus
- - einer Objektivanordnung,
- - vorzugsweise einem Vergrößerungswechsler,
- - einer Okularanordnung, beispielsweise in Form eines Fernrohr-Tubus-Okulars für jedes Auge des Beobachters,
- - einem Prismen- und Linsensystem zwischen der Objek tivanordnung und der Okularanordnung zur Umkehr und parallelen Ausrichtung der beiden aus der Okularanord nung kommenden Strahlengänge,
- - einem Gehäuse zur Aufnahme aller Funktionselemente und Bedieneinrichtungen und
- - einer entfernbaren Feldlupe in der optischen Achse des Mikroskops in einer Vorsatzeinrichtung zwischen der Objektivanordnung und dem Auge des Patienten,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Feldlupe (82)
und der Objektivanordnung (2) in der Vorsatzeinrichtung
(8) eine Umkehroptik (83) so vorgesehen ist, daß zwi
schen der Umkehroptik (83) und der Objektivanordnung
(2) ein reelles Bild (B2) des von der Feldlupe (82)
zwischen dieser und der Umkehroptik (83) erzeugten Bil
des (B1) abgebildet wird.
2. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umkehroptik (83) von einem Re
flexionssystem gebildet wird.
3. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umkehroptik (83) von
einem Prismensystem (P) unter Ausnutzung der Totalre
flexion gebildet wird.
4. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umkehroptik (83) von
einem System von verspiegelten Flächen gebildet wird.
5. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umkehroptik (83) von
einem Prismensystem (P) in Verbindung mit einem System
von verspiegelten Flächen gebildet wird.
6. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umkehroptik (83) aus einer ein
zigen Linse (L2) besteht.
7. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umkehroptik (83) aus mehreren
Linsen (L21; L22) besteht.
8. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umkehroptik (83) inner
halb der Vorsatzeinrichtung (8) und relativ zu deren
Gehäuse in der optischen Achse (10) des Mikroskops
längsbeweglich ist.
9. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 7 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Linsen (L2, L21) ein
zeln längsbeweglich sind.
10. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen der Umkehrop
tik (83) und der Feldlupe (82) befindliche Brennebene
der Umkehroptik (83) mit dem von der Feldlupe (82) er
zeugten Bild (B1) zusammenfällt.
11. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß in der zwischen der Umkehr
optik (83) und der Feldlupe (82) befindlichen
Brennebene eine Feldlinse vorgesehen ist.
12. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die in die Umkehroptik (83)
eintretenden mit den zugehörigen aus ihr austretenden
Strahlen fluchten.
13. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der zwischen der
Umkehroptik (83) und der Feldlupe (82) befindlichen
Brennebene und der Umkehroptik (83) eine Lichtquelle
vorgesehen ist, die vom Mikroskop im Auge (9) des Pati
enten abgebildet wird.
14. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß eine reale Lichtquelle vor
gesehen ist.
15. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß das Bild einer realen
Lichtquelle vorgesehen ist.
16. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß das Bild der Lichtquelle
auf der Hornhaut des Auges (9) nicht von den darauf
ebenfalls abgebildeten Pupillen des Mikroskops über
schnitten ist.
17. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der Feld
lupe (82) vergütet sind.
18. Stereoskopisches Mikroskop nach Anspruch 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatzeinrichtung (8)
sterilisierbar ist.
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Also Published As
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