DE8713975U1 - Vorrichtung zum Herstellen eines Zuckermassestranges - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen eines ZuckermassestrangesInfo
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Description
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R. 21458
8.10.1987 Gl/Pi
8.10.1987 Gl/Pi
f\ Vorrichtung zum Herstellen eines Zuckermassestranoes
Stand der Technik
Zuckermassestranges nach der Gattung des Anspruchs 1. Bei einer beispielsweise
durch die DE-OS 21 32 206 bekannten Vorrichtung dieser Art wird ein Zuckermassestrang zur Heiterverarbeitung zu Bonbons mit
einer Außenhülle aus Zuckermasse und mit einer Füllung aus einer viskosen Masse geformt. Wünschenswert ist nun auch eine Vorrichtung
zum Herstellen eines Stranges mit einer harten Außendecke, einer Kernfüllung aus viskoser Masse und mit einer Zwischenschicht aus einer
Masse, die in ihren Eigenschaften von den anderen beiden Massen \j abweicht, sei es in de? Farbe, im Geschmack oder in der Beschaffenheit.
Derartige Massen können Hartzucker-, Weichkaramel- und Kaugummimassen
oder auc^x gezogene, belüftete und kaschierte oder sonstwie
vorbereitete Zuckermassen sein. Überhaupt soll hier der Ausdruck Zuckermasse nicht einschränkend verstanden werden, vielmehr sollen
darunter in der Süßwarenindustrie produzierte end verarbeitete Massen
wie oben angegeben einbezogen sein.
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- 2 - R. 21458
Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit dem kennzeichnenden Merkmal des
Anspruchs 1 hat den Vorteil eines einfachen und libersichtlichen AUfbaus
sowie einfacher Bedienung und Übersichtlichkeit« Mit ihr ist eine einfache/ kontinuierliche Produktion eines Stranges möglich,
der zur Weiterverarbeitung zu Bonbons oder ähnlichen Süßwaren mit
nicht nur einer Kernfüllung« sondern auch mit einer festen Füllung
geeignet ist. Die daraus geformten Bonbons haben einen Füllungsanteil bis zu 90% bei gleichmäßiger Füllungsverteilung. Ferner hat sie
den Vorteil, daß für die Füllung sowohl unbelüftete als auch belüftete/ gezogene und auch kaschierte Zuckermassen verwendet werden
können.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte
Heiterbildungen und Verbesserungen der iin Hauptanspruch angegebenen Vorrichtung möglich.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine Strangformvorrichtung im Längsschnitt und Figur
2 die Strangformvorrichtung im Querschnitt in der Ebene II-II der
Figur 1.
Über einem Gestell 10 mit dem Antrieb ist ein oben offener Kasten leicht geneigt angeordnet. In den Stirnwänden 13, 14 des Kastens
sind vier kegelstumpfförmige Walzen 15 bis 18 drehbar gelagert und so angeordnet, daß ihre gedachten Spitzen sich in einem Punkt treffen.
Die Walzen 15 bis 18 umschließen teilweise einen sich ebenfalls
_ 3 - R. 2145&THgr;
■u den gedachten Spitzen hin verjüngenden Reüm so, daß ihre der Mittelachse
dieses Saumes zugekehrten Mantellinisn ein Korsett für einen
gedachten bzw. einen in diesem Raum aus Zuckermassr geformten Kegelstumpf 19 bilden. Die Walzen 15 bis 18 werden über eine vom Ge-*
•teil 10 zur Stirnwand 13 des Kastens 12 führenden Welle 25 und über
nicht dargestellte Zahnräder in der Stirnwand 13 so angetrieben, daß iie gleichsinnig und mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit in den einzelnen
Querschnitten umlaufen. An der Stirnwand 13 ist gleichsinnig tu dem von den Walzen 15 bis IB eräeugEwü Köyölstüjripf 15 sin Ksgsi
20 befestigt, dessen Spitze zum Berührungspunkt der gedachten Spitien
der Walzen 15 bis 18 weist. Durch den Kegel 20 ist gleichachsig ein Füllrohr 21 geführt, das zu dem erzeugten Kegelstumpf 19 gleichachsig
verläuft und etwa auf dreiviertel der Länge desselben endet. Das Füllrohr 21 ist über einen die Stirnwand 13 durchsetzenden Krümmer
22 an eine Leitung 23 zum Zuführen einer viskosen Füllmasse angeschlossen. Zum Einstellen einer bestimmten Neigung des Kastens 12
mit den Walzen 15 bis 18 ist dieser an seinem niederen Ende an einem Arm 11 schwenkbar gelagert und an seinem oberen Ende über eine Koppel
27 mit einem schwenkbaren Arm 26 verbunden.
Über dem Endbereich des Kastens 12 mit dem Kegel 20, wo der von den
Walzen 15 bis 18 umschlossene Raum eine große Weite hat, endet ein O endlos über eine Umlenkrolle 31 umlaufendes Förderband 30. Das Förderband
30 fördert kontinuierlich ein Band 33 aus plastischer Zukkermasse heran, das im Bereich der Umlenkrolle 31 nach unten umgelenkt
und zwischen den Kegel 20 und die eine obere Umlenkrolle 16 geführt wird. Die umlaufenden Walzen 15 bis 18 wickeln das aulaufende
Band 33 um den Kegel 20 und das Füllrohr 21, wobei sich die Zukkertnasse
durch ihr Gewicht gegen das -astsrs Bads der Kalssa 15 bis
18 zum engen Ende des von diesen umgebenen Baumes voisehiebt. Uater
der Knetwirkung der Walzen 15 bis 18 wird das Band 33 aus Zuckermasse zu einem homogenen Kegelstumpf 19 geformt. In die von dem Füllrohr
21 gebildete Höhlung dieses Kegelstumpfes 19 wird durch das
* 4 * »4
R. 21450
FÜllrnhr 21 eine pumpfähige Füllmasse eingespritzt oder ein Granulat
mit *ü.ner Dosierschnecke eingebracht.
Im Abstand von etwa einem Drittel der Länge der Halsen 15 bis 18 vom
Einlauf des Bandes 33 in den Formraum ist oberhalb des Kastens 12 •ine zweite Einrichtung /zum Zuführen eines aweiten Bandes 36 aus
luckermasse angeordnet. Vorzugsweise besteht diese Zuführeinrichtung
aus einem Formwalzenpaar 37, 38, dem von einem Strangformer 40 ein strang 41 aus plastischer Zuckerfnääöö xü^ölöitöt; wird. Der Strangformer
40 hat trichterförmig umlaufende Kegelrollen 42, welche die in den von ihnen umgebenen trichterförmigen Bohlraum aufgegebene
Zuckermasse zu dem Strang 41 formen. Die Formwalzen 37, 38 formen den Strang 41 zu einem Band 36, das im Verhältnis zu dem zuerst in
den Kasten 12 eingeführten Band 33 verhältnismäßig dünn ist. Dieses
Band 36, das noch plastisch ist, wird in gleicher Heise wie das erste Band 33 in den von den Halzen 15 bis 18 umgebenen Raum geleitet,
wo es um den dort geformten Kegel 19 aus Zuckermasse gewickelt wird. Da sich der Kegelstumpf 19 durch sein Gewicht und unter laufender
Verjüngung zum engen Bereich des Raumes zwischen den Halzen 15 bis 18 unter der Einwirkung dieser Halzen verschiebt, wird das von den
Formwalzen 37, 38 einlaufende Band 36 wendelartig um den Zuckermasse-Kegelstumpf
19 gewickelt, wobei sich seine Ränder überlappen. Durch die Knetwirkung der Halzen 15 bis 18 werden die Überlappungen
des sich drehenden Kegelstumpfes 19 schließlich homogen miteinander verbunden, so daß die als Band 36 zugeführte Zuckermasse eine die
Buvor zugeführte Zuckermasse umgebende Umhüllung oder Decke 43 bildet.
Während des üsil&ufeas äss Zucksrmässeiegsls 15 und der diesen ussgebenden
Decke 43 wird öie Weite der nässe sum Auslauf hin issner mehr
verkleinert, so daß schließlich ein Strang 29 den Wirkungsbereich der Halzen 15 bis 18 verläßt, der eine sehr dünne Außendecke, eine
wesentlich dickere Zwischenschicht und einen Kern aus Füllmasse hat.
I I
R. 21458
Der noch pX&&biiiG' &igr; fRrnsu 29 wird einer Bonbonpragemaschine
leiteti mo er *u Bonbons verschiedener Form abgeteilt Und geprägt
wird«
Ergänzend wird bemerkt/ daß zum Bilden der Decke 43 des Stranges
vorzugsweise eine Hartzuckermasse verwendet wird, die den Bonbons den gewünschten Schutz sowie Glanz verleiht. Dagegen kann die Zwischenschicht
aus verschiedenen Süßwarenmassen, wie z.B. Hartzucker-
msssss, £sich!:srs,-ss2:sssss2 eäsr
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be-fe-h-«; die «e-
CUllt« belüftet oder &uch kaschiert sein können. Für die Kernfüllung
werden pumpfähige Massen oder mittels einer Dosierschnecke zuführbare Granulat als Füllmassen verwendet.
Claims (4)
- S. 21458
8.10.1987 Gl/PiSOBERI BOSCH GMBH, 7000 STUTTGART 1Ansprüche(_) 1. Vorrichtung zum Formen eines Strange« aus einer Zuckermasse mit Füllung mit mehreren, konischen Walzen, die einen sich verjüngenden Raum begrenzen, in dessen Bereich mit großer Weite Zuckermasse in Form eines Bandes 'zugeführt wird, welche von den Walzen in Form eines Kegels gewickelt und geknetet wird, wobei sich die Zuckermasse in den Bereich des Raumes mit geringer Weite vorschiebt und dort als Strang austritt, und mit einer sich in den Zuckermassekegel erstrekkendeu Fülldüse, &arch die eine Kernfüllung in die Zuckermasse eingeführt wird, dadu;?h gekennzeichnet, daß dem sich verjüngenden, von den konischen Walzen (15 bis 18) gebildeten Raum zwischen dessen Bereich mit großer Weite und dessen mittleren Bereich eine Einrichtung (35) zum Zuführen eines zweiten Bandes (36) aus Zuckermassse angeordnet ist. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung (35) im Abstand von etwa einem Drittel der Länge des Raumes von dessen Bereich mit großer Weite angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung (35) einen Strangformer (40) und einen diesem nachgeordneten Bandformer (36, 37) aufweist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Strangformer (40) mehrere umlaufende, einen Trichter bildende Rollen (42) und der Bandformer ein Walaehpaäi (36, 37) aufweisen.
Priority Applications (3)
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Cited By (2)
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| FR2668035A1 (fr) * | 1990-10-19 | 1992-04-24 | Nougalet Ets | Bonbon fourre a plusieurs parfums et son dispositif de fabrication. |
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1987
- 1987-10-17 DE DE8713975U patent/DE8713975U1/de not_active Expired
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1988
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- 1988-10-13 JP JP63256092A patent/JP2771192B2/ja not_active Expired - Lifetime
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| JP2771192B2 (ja) | 1998-07-02 |
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