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DE8711912U1 - Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgerät - Google Patents

Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgerät

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Publication number
DE8711912U1
DE8711912U1 DE8711912U DE8711912U DE8711912U1 DE 8711912 U1 DE8711912 U1 DE 8711912U1 DE 8711912 U DE8711912 U DE 8711912U DE 8711912 U DE8711912 U DE 8711912U DE 8711912 U1 DE8711912 U1 DE 8711912U1
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DE
Germany
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tine
rotor
roller
soil cultivation
frame
Prior art date
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Expired
Application number
DE8711912U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Rau GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Rau GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Rau GmbH filed Critical Maschinenfabrik Rau GmbH
Priority to DE8711912U priority Critical patent/DE8711912U1/de
Publication of DE8711912U1 publication Critical patent/DE8711912U1/de
Priority to PCT/EP1988/000158 priority patent/WO1988006399A1/de
Priority to HU881884A priority patent/HU209490B/hu
Priority to AT88902441T priority patent/ATE79514T1/de
Priority to AU13951/88A priority patent/AU1395188A/en
Priority to DE8888902441T priority patent/DE3873919D1/de
Priority to US07/423,405 priority patent/US5181476A/en
Priority to EP88902441A priority patent/EP0359741B1/de
Priority to ES8802694A priority patent/ES2010342A6/es
Priority to YU01672/88A priority patent/YU167288A/xx
Priority to SU894742240A priority patent/RU1812919C/ru
Priority to BG089679A priority patent/BG50141A3/xx
Expired legal-status Critical Current

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/08Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
    • A01B33/14Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools
    • A01B33/142Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally
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    • A01B49/04Combinations of soil-working tools with non-soil-working tools, e.g. planting tools
    • A01B49/06Combinations of soil-working tools with non-soil-working tools, e.g. planting tools for sowing or fertilising
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

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Die Erfindung betrifft ein landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgerät mit einem zapfwellengetriebenen, entsprechend der Fahrtrichtung umlaufenden Zinkenrotor od.dgl., welcher die erfaßte Erde und pflanzliches Fasermaterial unter Vermengung und Zerkleinerung nach hinten wirft, einer hinter dem Zinkenrotor an eine obere Rotorverkleidung anschließende, um eine Querachse schwenkverstellbare Klappe, welche den Freiraum für die vom Rotor nach hinten geworfene Erde nach oben begrenzt, sowie einer Sävorrichtung, deren Saatausläufe hinter dem Zinkenrotor bzw. hinter der Klappe und vorzugsweise in zumindest zwei Reihen hintereinander angeordnet sind, wobei in Querrichtung aufeinanderfolgende Saatausläufe abwechselnd der einen und der anderen Reihe zugeordnet sind.
Ein entsprechendes Bodenbearbeitungsgerät ist Gegenstand des deutschen Gebrauchsmusters 87 03 393.
Bei diesem bekannten Gerät wird die Erkenntnis ausgenutzt, daß auch bei engem Strichabstand der Saatausläufe in Gerätequerrichtung ein großer Durchtrittsquerschnitt für die vom Zinkenrotor nach hinten geworfene Erde dadurch geschaffen werden kann, daß in Querrichtung eng benachbarte Saatausläufe mit größerem Abstand in Gerätelängsrichtung angeordnet sind.
Der entsprechend der Fahrtrichtung angetriebene Zinkenrotor besitzt bevorzugt nur relativ wenige Zinken, beispielsweise je eine Zinke pro Strichebene. Des weiteren ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß die in den Boden eingreifenden Zinkenenden eine in Umlaufrichtung weisende keilförmige Schlagkante besitzen/ welche tangential zur Rotorachse ausgerichtet ist/ derart, daß die Zinkenendett beim Eingriff: in deft Böden die Erde anzuheben suähen. Bei entsprechend höher* üffliäufgeööhwiil^
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digkeit wird die vom Zinkenrotor erfaßte Erde äußerst wirksam durchmengt, gleichzeitig werden Pflanzenreste fein zerkleinert und mit der Erde durchgemischt. Dazu trägt unter anderem bei, daß die Zinken beim Eingriff in den Boden die erfaßte Erde nach Art einer Keilwelle auch zu beiden Seiten der Zinke hin werfen. Aufgrund der hohen Umlaufgeschwindigkeit, welche durch die geringe Zinkenzahl begünstigt wird, wird die erfaßte Erde relativ weit und mit großer Geschwindigkeit nach hinten geworfen. Dies bringt den Vorteil mit sich, daß der nach hinten geworfene Erdstrom trotz der großen vom Zinkenrotor erfaßten Erdmengen eine relativ geringe Dichte aufweist; außerdem können die nach hinten geworfenen Erdteilchen aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit beim Auftreffen auf die Saatausläufe dort gegebenenfalls anhaftende Erde wirksam ablösen.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, dieses bekannte Gerät fortzuentwickeln und insbesondere eine nochmals verbesserte Abdeckung des ausgetragenen Saatgutes durch die vom Zinkenrotor nach hinten geworfene Erde zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß am freien Rand der Klappe ein dieselbe fortsetzendes flexibles Tuch angeordnet ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist dabei vorgesehen, daß Klappe und Tuch größenordnungsmäßig etwa gleiche Abmessungen aufweisen. Außerdem soll die Elastizität des Tuches derart bemessen sein, daß das Tuch vom Erdstrom in eine etwa horizontale Lage gedrängt wird.
Dutch das elastische Tuch wiird de£ Streuwinkel des vom zinkenifötör" «ach hinten geworfenen ErdstEömes vor allem im oberen Gtfenzbeiieich desselben eingeschränkt. Dadurch
bildet sich eine stärker gebündelte obere Grenzschicht, die zu einer besonders gleichmäßigen Abdeckung des Saatgutes beiträgt. Aufgrund seiner Elastizität bleibt das Tuch in ständiger Bewegung, wobei das Tuch dauernd gewalkt wird. Dadurch wird mit Sicherheit erreicht, daß an dem Tuch keine Erdschicht haftenbleiben kann. Vielmehr lösen sich auch lehmige Erdpartikel aufgrund der Flatter- und Walkbewegungen des Tuches von demselben sofort ab.
Um die einzelnen Geräteteile des Kombinationsgerätes auch in anderer Kombination oder einzeln einsetzen zu können, bzw. um ein zunächst gekauftes Grundgerät weiter ausbauen Eu können, besitzt das erfindungsgemäße Kombinationsgerät eine konsequente modulare Bauweise. So kann beispielsweise öie Walze .nit J.hrem Rahmen gegebenenfalls auch unmittelbar hinter dem Zmk*nrotor angeordnet werden, wenn eine Sävorrichtung mit Saatausläufen zwischen Walze und Zinkenrotor nicht vorgesehen ist. Bei Anordnung von Saatausläufen hinter dem Zinkenrotor ist im Bereich der Saatausläufe eiit Zwischenfahmen angeordnet, welcher den Rahmen des Zinkenrotors bzw. feinen denselben tragenden Rahmen verlängert und zur Halterung des Walzenrahmens dient. Dabei trägt bzw. bildet der Zwischenrahmen bevorzugt eine Plattform, von der aus ein über dem Zinkenrotor angeordneter bzw. aufsattelbarer Saatgutbehälter der Sävorrichtung zugänglich bzw. inspizierbar ist.
Am hinteren Querrand der Plattform kann ein flexibler Vorhang angeordnet sein, welcher den vom Zinkenrotor aufgeworfenen Erdstrom abschirmt und vor der Walze zum Boden umleitet. Dadurch wird gleichzeitig ein unkontrollierter gefährlicher Erdwurf hinter die Maschine vermieden. Aufgrund seiher1 Flexibilität kann an dem Vorhang kaum Erde hängenbleiben *
Söi hochgeklappter Walze/ d.h. Wenn die Wal-Zie eine Lage oberhalb des Zwiächenrahrnsne einnimmt/ ist der genannte
10
Vorhang in Heckansicht des Gerätes vollständig sichtbar. D^bei kann eine grellbunte Färbung der Rückseite zur Sicherheit des Gerätes beim Straßentransport beitragen.
Vor dem Zinkenrotor können beidseitig in an sich bekannter Weise Zuführscheiben angeordnet sein, welche zur Fahrtrichtung schräg angeordnet sind, derart, daß sie in Draufsicht des Gerätes einen in Fahrtrichtung geöffneten TrJrhter bilden. Da der Boden im Bereich der von den Zuführs^heiben hinterlassenen Spuren eingeebnet und von langsträhnigem Pflanzenmaterial befreit ist, können in diesem Bereich bevorzugt Abstützkufen od.dgl. angeordnet werden, die gegebenenfalls zur Abstützung des Gerätes bei der Bodenarbeit, insbesondere wenn keine das Gerät nach unten abstützende Walze vorgesehen ist, angebracht werden können. Zweckmäßigerweise dienen dabei die zur Lagerung der Zuführscheiben dienenden Haltestiele auch zur Anordnung und Halterung der Kufen.
insbesondere bei Kombinationsgeräten mit sehr großer Breite kann der Walzenrahmen um eine Querachse schwenkbar an einem Querbalken angeordnet sein, welcher seinerseits um eine Querachse schwenkbar am Zwischenrahmen bzw. am den Sinkenrotor tragenden Rahmen oder Bock angeordnet ist. Dabei ist der Querbalken bevorzugt mittels zugeordneter Antriebs- bzw. Kolben-'Zylinder-Aggregate zwischen einer Endlage für die herabgeklappte Walze und einer Endlage für die hochgeklappte Walze verstellbar, und der Wc.lzenrahmen läßt sich relativ zum Querbalken mittels eines einzigen separaten Stellorganes einstellen. Das Stellorgan bestimmt aJso die Höhe bzw. Tiefe der Walze relativ zum vorauslaufenden Cerät bei der Bodenarbeit, während die Antriebsaggregate nur zum Hoch- bzw. Heifäbschwenken der Walze dienen. DeJf Querbalken übernimmt des weiteren die Funktion eineif Versteifung des Rahmens der
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vorderen Geräteteile/ beispielsweise indem der Querbalken
mittels mehrerer gleiGhachsiger Lager am Zwischenrähmen
bzw. am Rahmen des Rotors ängelenkt ist«
Das gesonderte Eiristellorgan kann mit Spiel und/oder als
Weiteres Kolben-Zylinder^Aggregat ausgebildet sein, welches
den Walzenrahmen relativ zum Querbalken zwischen zwei Endlagen zu schwenken gestattet. Aufgrund des Spieles kann die j Walze, welche normalerweise ääs Kombinationsgerät bei der ' Bodenarbeit abstützt und damit dessen Höhenlage bestimmt, | auf der Bodenoberfläche bleiben, wenn das vorauslaufende \ Gerät aufgrund von Bodenunebenheiteii bzw. Steinen od. dgl. | angehoben wird. Diese Hubbewegung braucht also dann die \
Walze nicht mit auszuführen. Das weitere Kolben-Zylinder-Aggregat kann dazu ausgenutzt werden, die Walze in ihrer j hochgeklappten Stellung besonders weit nach vorn über den ! Zwischenrahmen bzw* zum Zinkenrotor hin zu schwenken. \
Die Zinken des Zinkenrotors können als Mulchzinken ausgebil^ | det sein, d.h. an den Zinkenenden ist ein Mialchscharblatt | angeordnet. Dabei ist die Anordnung bevorzugt derart, daß | ein das Mulchscharblatt halterndes Zinkenendstück und das : Mulchscharblatt in Achsansicht des Zinkenrotors einen in \ Umlaufrichtung geöffneten stumpfen Winkel bilden, wobei die
Vorderkante bzw, Spitze des Mulchscharblattes die in Umlaufrichtung weisende Seite des Zinkenendstückes bzw. eine auf | dieser Seite tangential aufliegende, zur Achse des Zinken- ?; rotors parallele Ebene in Umlaufrichtung" überragt, während | der entgegen der Umlaufrichtung weisende Rand des Mulchscharblattes in Umlaufrichtung vor bzw. in einer Ebene
liegt, die ebenfalls parallel zur Rotorachse erstreckt ist
und auf der entgegen der Umlaufrichtung weisenden Seite des
Zinkenendstückes tangential aufliegt.
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Dabei ist besonders bevorzugt vorgesehen/ daß der Vorderrand des MulGhscharblattes eine in Ümläufrichtüng weisende Spitze bildet/ Während der rückwärtsgewändte Rand entgegen der Umlaufrichtung gepfeilt ist*
Aufgrund der beschriebenen Form der MulchsGharblätter wird erreicht; daß dieselben bei Verschleiß durch die Bodenarbeit gisishfSriniy aufgearbeitet wsxSsn, ohne ääß sich sporriärtige Reste bilden können, welche dann bei der weiteren Bodenarbeit möglicherweise plötzlich abbrechen»
Im übrigen kann jedes Zinkenendstück mit einem zapfenartigen Einsteckteil in eine entsprechende Äufnahmebohrung eines an | der Rotorwelle bzw. -achse angeordneten Haltearmes unter Verspannung in Längsrichtung eingesteckt sein, wobei das Zinkenendstück in einem an das Einsteckteil anschließenden Bereich auf der entgegen der Umlaufrichtung weisenden Seite durch einen am Haltearm angeformten Wulst abgestützt wird/ indem die aufeinander aufliegenden Flächen von Wulst und Zwischenstück als Schräg- bzw. Keilflächen ausgebildet sind, die bei Verspannung des Zinkenendstückes zunehmend miteinander verkeilt werden. Dadurch können Herstellungstoleranzen ohne weiteres ausgeglichen werden, gleichwohl wird das Zinkenendstück durch deö Wulst wirksam abgestützt, so daß die Biegebelastung des Ubergangsbereiches zwischen dem Einsteckteil und dem Zinkenendstück entsprechend vermindert wird.
Vor dem Zinkenrotor können gegebenenfalls, insbesondere im Bereich der vom Zugfahrzeug hinterlassenen Radspuren, Lockerungswerkzeuge angeordnet sein. Diese sind beispielsweise in an sich bekannter Weise an Haltestielen gehaltert, die in Seitenansicht des Gerätes etwa dreiecksförmige, nach vorn in Fahrtrichtung weisende Fortsätze besitzen, auf denen die Lockerungsscharen nach Art von Schuhen gehaltert sind. Dabei
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umgreifen die Lockerüngsschare den Fotftsatz beidseitig mit etwa dreiecksartigen plätten. Um auch hier Fertigungö= toieranzen ausgleichen zu können und einen besonders Sicheren und festen Sitz der Lockerungsschare zu gewährleisten, ist bevorzugt vorgesehen, daß zur Halterung des Lockerungswerkzeuges ein Exzenter dient, der in einander tiberdeckende Querbohrungen der dreiecksartigen Platten sowie des Haltestieles bzw* eines damit verbundenen Teiles einsetzbar ist*
Im übrigen wird hinsichtlich bevorzugter Merkmale der Erfindung auf die Unteransprüche sowie die nachfolgende Beschreibung besonders bevorzugter Aüsführungsformen anhand der Zeichnung verwiesen. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfihdungsgemäßen Bodenbearbeitungsgerätes, Fig. 2 eine teilweise Seitenansicht des Gerätes mit
zum Arbeitseinsatz herabgeschwenkter Walze, Ii Fig. 3 eine ähnliche teilweise Seitenansicht mit
hochgeklappter Walze,
,| Fig. 4 eine Seitenansicht einer Zuführscheibe mit
zugehörigem Haltestiel, an dem eine Stützkufe befestigt ist,
Fig. 5 eine Seitenansicht des vor dem Zinkenrotor
angeordneten Lockerungswerkzeuges, Fig. 6 ein Schnittbild desselben entsprechend der
Schnittlinie VI-VI in Fig. 5, Fig. 7 eine Ansicht eines Rotorzinkens, in Achsrichtung
der Walze gesehen,
Fig. 8 eine Ansicht des Rotorzinkens entsprechend dem
Pfeil VIII in Fig. 7,
Fig. 9 eine der Fig. 7 entsprechende Seitenansicht
eines als Mulchzinken ausgebildeten Zinkenendstückes ,
Fig» 10 ein Schnittbild desselben entsprechend
der Schnittlinie X-X in Fig, 9 und Fig 4 11 eine Dfäufsiöht auf den hinteren Beireich des Gerätes im Bereich des Zwischenrahmens sowie der Walze.
Das in Fig. 1 dargestellte Bodenbearbeitungsgerät besitzt einen bockartigen Rahmen 1, welcher mittels eines Dreipünktgestänge 2 od.dgl., das aus zwei Unterlenkern und einem Oberlenker besteht, in bekannter Weise höhenbeweglich bzw, anhebbar an ein nicht dargestelltes Fahrzeug angekoppelt werden kann.
Der bockartige. Rahmen 1 ist seinerseits auf dem Rahmen eines Zinkenrotors 14 bzw. als Teil eines Tragrahmens angeordnet, welcher den Zinkenrotor 14 trägt und im Wesentlichen aus einem stabilen Balken 3 und kurzen Längsbalken 4 besteht. Dabei sind die die Enden der Rotorwelle lagernden Seitenteile des Rotorgehäuses an dem Längsbalken 4 sowie an einem in Gerätequerrichtung angeordneten Rohr abgestützt, welches mit den Längsbalken 4 verbunden und beiderseits eines im Raum zwischen den Längsbalken 4 urV? dem bockartigen Rahmen 1 untergebrachten Gehäuses 5 für ein Getriebe des Zinkenrotors 14 als mittragendes Teil angeordnet ist. Zum Antrieb des Zinkenrotors 14 dient eine mit einem Getriebeanschluß des Zugfahrzeuges verbindbare Zapfwelle 6, welche das im Gehäuse 5 untergebrachte Getriebe treibt. Dies ist seinerseits über eine in dem vorgenannten Rohr untergebrachte Welle mit Getriebeelementen in einem Seitenteil des Zinkenrotörs 14 und damit mit der Rotorwelle antr ieb smä ß ig verbundsn.
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Der Zinkenrotor 14 wird in einer die Fahrtrichtung des Gerätes unterstützenden Umlaufrichtung, d.h. in Fig. 1 in einer Drehrichtung entgegen dem Uhrzeigersinn, angetrieben .
Die Zinken 60 bestehen entsprechend den Figuren 7 und 8 im wesentlichen aus einem an der Rotorwelle 61 angeschweißten Haltearm 62, welcher als Schmiedeteil ausgebildet ist, sowie einem am Haltearm 62 austauschbar gehalterten Zinkenendstück 63. Zinkenendstück 63 und Haltearm 62 bilden einen in Umlaufrichtung geöffneten stumpfen Winkel, derart, daß die Längsachse des Zinkenendstückes mit radialem Abstand von der Achse der Rotorwelle 61, tangential zu derselben, erstreckt ist. Zur Halterung des Zinkenendstückes 63 am Haltearm 62 dient eine darin angeordnete Bohrung 64, in die das Zinkenendstück 63 mit einem zapfenartigen Einsteckteil 65 einsetzbar ist. Das Einsteckteil 65 besitzt einen mit Gewinde versehenen Endabschnitt, au: den eine Mutter 66 aufgeschraubt ist, urn das Einsteckteil 65 in der aus Fig. ersichtlichen Weise in der Bohrung 64 bzw. am Haltearm 62 festzuhalten. Durch entsprechendes Anziehen der Mutter 66 werden Schrägflächen 67 und 68 keilartig gegeneinander gespannt. Die Schrägflächen 67 sind im Anschluß an das Einsteckteil 65 am Zinkenendstück 63 auf dessen entgegen der Umlaufrichtung weisender Seite prismatisch zueinander angeordnet. Die entsprechenden Gegenschrägflachen 68 befinden sich an einem Wulst 69, welcher zur Abstützung des Zinkenendstückes 63 auf dessen entgegen der Umlaufrichtung weisender Seite am Haltearm 6 2 angeformt ist. Aufgrund der genannten Schrägflächen 67 und 68 kann trotz Fertigungstoleranzen ohne weiteres erreicht werden, daß die Zinkenendstücke 63 am Wulst 69 fest anliegen und dementsprechend gut äbgeätüfcafc wenden, dä2U lrtuß lediglich die MUtteif 66 entäpSgehend ätafk än<Je2ögen Weifdeil, &idigr;&iacgr;&eegr; übifigen
sucht sich das Zinkenendstuck 63 aufgrund des vom Boden erzeugten Widerstandes bei der Bodenarbeit zusätzlich in die Aufnahmebohrung 64 einzuschieben, wobei die Schrägflächen 67 und 68 entsprechend verstärkt aufeinandergedrückt werden.
Der in den Boden eingreifende Bereich des Zinkenendstüe>:es 63 besitzt einen im wesentlichen rautenförmig quadratischen f Querschnitt, derart, daß eine in Umlaufrichtung weisende Schlag- bzw. Keilkante 70 gebildet wird. Damit kann der Zinken 60 erfaßte Erde unter Zertrümmerung und Zerkleinerung fester Erdbrocken und Pflanzenreste od.dgl. nach hinten und zur Seite werfen.
Gemäß den Figuren 9 und 10 können an den freien Enden der Zinkenendstücke Scharblätter 71 angeordnet sein, um die Mulchwirkung der Zinken noch weiter zu verbessern. Dabei ist jedes Scharblatt 71 derart ausgerichtet, daß es in Achsansicht des Zinkenrotors mit einem von der Achse der Rotorwelle 61 zum Verbindungsbereich zwischen Zinkenendstück und Scharblatt 71 geführten Radialstrahl einen stumpfen in Umlaufrichtung geöffneten Winkel bildet. Dementsprechend sucht das Scharblatt 71 die erfaßte Erde beim Eindringen in den Boden zur Rotorachse hin anzuheben (sogenannte Anschnittwirkung) .
Eine Besonderheit der Scharblätter 71 liegt darin, daß der in Umlaufrichtung gepfeilte Vorderrand jedes Scharblattes in relativ großem Abstand vor der Schlag- bzw. Keilkante des Zinkenendstückes 63 angeordnet ist, während der entgegen der Umlaufrichtung weisende Rand des Scharblattes 71, welcher in Rückwärtsrichtung leicht gepfeilt ist, etwa in gleicher fibene mit der" entgegen der UmläUftfichtUng weisenden Seite deg Zinkenendstüekes 63 liegt, vgl. Fig. 10. Diese form Und
Anordnung des Scharblattes 71 sind insofern vorteilhaft, als sich das Scharblatt 71 durch Verschleiß bei der Bodenarbeit entsprechend den strichlierten Linien 71' und 71" relativ gleichmäßig verkleinert, ohne daß vom Zinkenendstück 63 nach seitwärts oder rückwärts abstehende dornartige Bereiche mit geringem Querschnitt gebildet werden. Derartige dornartige Teile können aufgrund weiteren Verschleißes abbrechen und auf dem jeweils bearbeiteten Feld liegenbleiben. Bei der jeweils nächsten Bodenbearbeitung besteht dann die Gefahr, daß diese Metallteile vom jeweiligen Bodenbearbeitungsgerät hochgeschleudert werden und unter Umständen Personen gefährden.
Diese Gefahr besteht also bei der erfindungsgemäßen Anordnung und Torrn des Scharblattes 71 nicht. Vielmehr wird dasselbe durch zunenmenuen Verschleiß lediglich auf den Querschnitt des Zinkenendst ckes 63 verkleinert.
Der Zinkenrotor 14 besitzt bevorzugt nur relativ wenige Zinken, insbesondere je Strichebene nur eine Zinke, und wird mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit angetrieben. Dadurch wird einerseits eine große Erdmenge erfaßt und
j bearbeitet, und zwar bei sehr guter Durchmischung. Anderer-
ceits wird aufgrund der hohen Schlaggeschwindigkeit eine
&tgr; besonders gute Zerkleinerungs- bzw. Zertrümmungswirkung
erreicht. Dies führt dazu, daß die erfaßte Erde unter Erzeugung eines relativ "durchsichtigen" und aus sehr
! kleinen Partikeln bestehenden Erdstromes mit hoher Geschwin-
nach hinten geworfen wird.
Der Zinkenrotor 14 ist auf seiner Oberseite gehäuseartig abgedeckt, wobei sich die Abdeckung nach hinten in eine Um eine QUeraöhse schwenkbare Klappe 15 fortsetzt/ deren Lage mittels Kurbel 4 0 einstellbar ist. Damit läßt sich der vom Zinkenrotor 14 erzeugte und nach hinten geworfene Erd-
strom nach oben begrenzen. Um zusätzlich die Streuung des Erdstromes nach oben zu begrenzen, ist am freien Rand der Klappe 15 eine flexible Matte 80 angeordnet, deren Abmessungen größenordnungsmäßig den Abmessungen der Klappe 15 entsprechen. Dabei ist die Steifigkeit der Matte 80 etwa so bemessen, daß die Matte vom Erdstrom, welcher vom Zinkenrotor 14 nach hinten geworfen wird, etwa in eine Horizontallage gebracht wird. Aufgrund der Anordnung der Matte 80 wird ein Erdstrom erzeugt, welcher nach oben durch 2ine Grenzschicht mit geringem Querschnitt begrenzt ist. Aufgrund der Nachgiebigkeit der Matte führt dieselbe laufend mehr oder weniger ausgeprägte Flatter- und Walkbewegungen aus, welche es verhindern, daß an der Matte 80 Erde haftenbleibt. Aufgrund der Anordnung der Matte 80 bedeckt der vom Zinkenrotor 14 erzeugte Erdstron besonders gleichmäßig das Saatgut, welches mittels hinter dem Zinkenrotor angeordneter Saatauslaufrohre 10 in bzw. unter den vom Zinkenrotor 14 erzeugten Erdstrom ausgebracht werden kann.
An die Längsbalken 4 des den Zinkenrotor 14 tragenden Rahmens schließt sich im Bereich der Saatauslaufrohre 10 ein Zwischenrahmen 7 an, welcher seinerseits mit dem .Rahmen 8 einer Krümelwalze 17 verbunden ist.
Der Zvischenrahmen 7 bildet bzw. trägt eine Plattform aus Gitterrosten od.dgl., die als Standfläche für den Gerätebenutzer dienen kann, wenn der den Saatauslaufrohren 10 zugeordnete Saatgutbehälter 35 inspiziert bzw. gefüllt werden soll, der oberhalb des Zinkenroiors 14 aufgesattelt ist.
Am walzenseitigen Rand der Plattform bzw. des Zwischenrahmens 7 ist- ein Vorhang 16 angeordnet/ welcher verhindert, daß der vom Zinkenrotor 14 aufgeworfene Erdström unmittelbar auf die
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Krümelwalze 17 auf treffen kann. Die der Vialze zugewandte
RücKseite des Vorhanges 16 besitzt eine grellbunte Färbung,
beispielsweise in Form eines röt^weißen Streif enniUsters *
Diese Rückseite Wird in Heckarisicht des derates vollständig;
sichtbar/ wenn die Wal2e 17 aus der in Fig* I dargestellten
Arbeitslage in eine Transportiage oberhalb des Zwischenrahmens 7 hochgeschwenkt wifd. Damit wird der nachfolgende
Verkehr beim Transport des Gerätes au erhöhter Aüfmerksäm-
&iacgr; keit veranlaßt. |
Vor dem Zinkenrotor 14 können gemäß Fig. 4 beidseitig |
am Gerät Zuführscheiben 81 an Haltestielen 82 angeordnet |
sein. Die in den Boden eingreifenden Zuführscheiben 81 f
stehen leicht schräg zur Fahrtrichtung, derart, daß sie |
sich in Fahrtrichtung trichterförmig öffnen. Dementsprechend g
suchen die Zuführscheiben 81 erfaßte Erde u.dgl. etwas zur |
Gerätemitte hin und damit in den Wirkungsbereich des Zinken- ,
rotors 14 zu schieben. Gleichzeitig werden dabei langsträh- :
nige Pflanzenreste u.dgl. zerschnitten. Die Zuführscheiben :
81 hinterlassen im Boden schmale Spuren bzw. Bahnen, die I
eingeebnet und von Pflanzenresten u.dgl. befreit sind. |
Innerhalb dieser Spuren können gegebenenfalls Stützkufen 83 |
angeordnet sein, welche bevorzugt an den gleichen Halte- L
stielen 82 wie die Zuführscheiben 81 gehaltert sind. Da die |
Stützkufen 83 unmittelbar hinter dem Wirkungsbereich der |
Zuführscheiben 81 angeordnet sind und damit über freigeräumte |
Erdstreifen gleiten, besteht keinerlei Gefahr, daß an den J
Stützkufen 83 Pflanzenmaterial u.dgl. hängenbleibt, {
üm die Hältestiele 82 durch die Anordnung der Stützkufen 83
nicht zu schwächen, ist vorgesehen, in die Haltestiele 82
keinerlei Befestigungsbohrungen od.dgl. für die Stützkufen
83 einzubringen. Vielmehr wird eine Platte mit Gewindelöchern auf die Haltestiele 82 geschweißt/ und an dieser
Platte kann dann die Stützkufe 83 mittels Schrauben befestigt werden.
44 4 &diams; &diams;* 4* 4« · · « * ·
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Um verfestigte Erde im gereich der vom ZügfährzeUg hinterlas sehen äpürriilen aufzulockern, können am Querbalken 3 Löckeirüngswerkzeuge 19 mittels ihrer Haitestiele 20 höhenverstellbar angeordnet sein* Im Hinblick auf eine möglichst kurze Bauweise des Gerätes und im Hinblick auf eine Anordnung desselben möglichst dicht hinter dem Zügfahrzeug sind die Haltestiele 20 nach rückwärts zum x/XnrkGTxrOi^or &igr;-&khgr; um cxj^g3MGgsn / se uau ui&euro; xjOwiCcrungswGJCjv&mdash; zeuge 19 praktisch unmittelbar vor dem Wirkungsbereich des Zinkenrotors 14 arbeiten und die von den Lockerungswerkzeugen 19 aufgeworfene Erde ohne vorherige Ablage auf der Bodenoberfläche in den laufenden Zinkenrotor 14 gezogen wird.
Die Lockerungswerkzeuge 19 sind bevorzugt austauschbar angeordnet. Dazu ist gemäß den Figuren 5 und 6 am jeweiligen Haltestiel 2 0 an dessen unterem Ende ein in Fahrtrichtung weisender dreiecksförmiger Fortsatz 21 angeordnet, auf dem das Lockerungswerkzeüg 19 nach Art eines Schuhes aufgesetzt werden kann. Dabei besitzt das Lockerungswerkzeug 19 ein unteres meißelartiges Teil 22, welches mit einem leistenartigen Teil 23 zu einem den Unter- und Vorderrand des Fortsatzes 21 umschließenden winkelförmigen Teil verbunden ist. Das vordere Ende des meißelartigen Teiles überragt etwas das leistenartige Teil 23, welches seinerseits an seinem in Fahrtrichtung nach vorn weisenden Rand einen Keil 23' bildet. Auf beiden Seiten des Fortsatzes 21 sind am Lockerungswerkzeug 19 dreiecksartige jpiatten 29 angeordnet, deren Vorder- und Unterränder mit dem leistenartigen Teil 23 bzw. dem meißelartigen Teil verschweißt sind. Zur unverlierbaren Halterung des Lockerungswerkzeuges 19 am zugeordneten Haltestiel 20 dient ein Exzenter 85, welcher einander überdeckende Bohrungen in den dreiecksartigen Platten 29 sowie im Haltestiel 20 durch-
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setzt» Durch entsprechende Drehung des Exzenters 85 werden die dreiecksartigen Platten 29 und damit das Lockerungs^ werkzeug 19 in Ritihtung der Rückseite des Haltestieles" 20 gezogen. Dementsprechend kann auch bei eventuellen Ferti- ^ungstoleranzen ein sehr fester und sicherer Sitz des Lockerungswerkzeuges 19 am Haltestiel 20 gewährleistet Verden* Zur Sicherung des Exzenters 85 dient eine auf ßinen Gewindeteil desselben aufSCllräüübäre Mutter 86, Velche es ermöglicht, daß die dreiecksförmigen Platten 29 fcwischen der Mutter 86 und dem Kopf 87 des Exzenters gegen Hen Haltestiel 20 gespannt werden.
tei Geräten mit sehr großer Arbeitsbreite genügt es in der Regel aus Stabilitätsgründen nicht, wenn der Walzenrahmen lediglich an einem die Längsbalken 4 unterhalb des bocklirtigen Rahmens 1 verlängernden Zwischenrahmen 7 gehaltert ist. In diesem Falle werden auf der Oberseite des Rotor-Gehäuses zusätzliche > von den Längsbal3:en 4 beabstandete j längsbalken 90 nahe den Außenseiten des Gerätes angeordnet,
tiabei können die vorderen Enden dieser Längsbalken 9 0 mit iem Querbalken 3 verbunden sein. Im übrigen werden di& Außenenden des Rotorgehäuses bzw. die Längsbalken 90 zusätzlich durch Stangen (nicht dargestellt) gegen den oberen tereich des bockartigen Rahmens 1 abgestützt.
An den hinteren Enden der Längsbalken 9 0 sowie an den hinteren Enden der die Längsbalken 4 verlängernden Balken des Zwischenrahmens 7 ist ein Querbalken 91 um eine Gerätequerachse schwenkbar gelagert, so daß die hinteren Enden der Längsbalken 90 sowie der die Längsbalken 4 verlängernden Teile des Zwischenrahmens 7 miteinander rahmenartig verbunden sind und die gesamte Anordnung zusätzlich versteift wird. Zur Schwenkung des Querbalkens 91 dienen im wesentlichen horizontal angeordnete Kolben-Zylinder-Aggregate 92, die oberhalb der Längsbalken 9 0 -'vgl. Fig. 11)
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einerseits an fest mit den Längsbälken 90 verbundenen Haltearmen und andererseits aft drehfest mit dem Querbalken 91 verbundenen Kürbelärmen 93 angelenkt sind. Durch entsprechende Betätigung der Kölberi-^Zylinder-Äggregate 92 kann der Querbalken 91 ,wiöchen den in den Figuren 2 Und 3 dargestellten Endlagen verschwenkt werden.
Am Querbalken 91 ist der Rahmen 8 dsr Walze 17 uns sins weitere Querachse 8' schwenkbar angeordnet -. Zur Abstützung des Walzenrahmens 8 gegenüber dem Querbalken 91 dient eine Abstützanordnung 30, welche zwischen einem am Querbalken 9i, etwa in dessen Mitte angeordneten Haltearm 94 und einem entsprechenden, am Wälzenrahmen 8 angeordneten Haltearm 95 angeordnet ist. Die Abstützanordnung 30 Wird normalerweise auf Druck beansprucht, weil die Walze 17 das Gerät bei der Bodenarbeit abstützt. Jedoch besitzt die Abstützanordnung ein gewisses Spiel, welches es ermöglicht, daß die Geräteteile vor der Walze beim Auftreffen auf Bodenhindernisse u.dgl. nach oben ausweichen können, ohne daß auch die Walze 17 gleichzeitig mitangehoben wird. In diesam Falle kann sich die Abstützanordnung 30 um ein durch das Spiel vorgegebenes Maß verlängern.
Die Abstützanordnung 3 0 ist teleskopartig ausgebildet, wobei das genannte, vorzugsweise einstellbare Bewegungsspiel den tel-s£>:opierbaren Teilen Relativbewegungen gegeneinander ermöglicht. Innerhalb der Abstützanordnung 30 kann ein weiteres Kolben-Zylinder-Aggregat angeordnet sein, welches dazu dient, die Abstützanördnung 30 so weit als möglich zu verkürzen, wenn der Querbalken 91 zum Hochklappen der Walze 17 verschwenkt wird. Damit werden die Elemente der Abstützanordnung 30 spielfrei gegeneinander gespami.- yehalten gleichzeitig wird gewährleistet, daß die Walze 17 in der hochgeschwenkten Lage so weit als möglich nach vorn verlagert wird.

Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgerät ikit
    - einem zapfwellengetriebenen, entsprechend der Fahrtrichtung umlaufenden Zinkenrotor od.dgl., welcher die erfaßte Erde und pflanzliches Fasermaterial unter Vermengung und Zerkleinerung nach hinten wirft,
    - einer hinter dem Zinkenrotor an eine obere Rotorverkleidung anschließende, um eine Querachse schwenkverstellbare Klappe, welche den Freiraum für die vom Rotor nach hinten geworfene Erde nach oben begrenzt, sowie
    - einer Sävorrichtung, deren Saatausläufe hinter dem 2inkenrotor bzw. hinter der Klappe und vorzugsweise in zumindest zwei Reihen hintereinander angeordnet
    Göttin WUND HlfiMjfi t FlN1StE^WA1L1D HpYfvJ ,MORGAN
    Seelßerestr.23/25,7000Stuttgart§( RÖbdrt-KotH'3lV.t,80S0NfuniheftB2 · J fel<tfdrii(Ö7lfVSft726l -i<!leton<Öa9)2Z<!2H,Tele.·! EB96i8Datmf
    Deutsche Bank AG 219 9IS (BhZ 60O70Ö7O) Landesglrokasse Stuttgart HÖ90616 (BU2 60050IÖ)) Gännstättur VolksbenK 500429 0OS (BLZ 6ÖÖ9Ö<iÖ0) Pöstälröärfil SiuHgärt 40^34^06 (BLZ 60Öf067äj
    sind, wobei in Querrichtung aufeinanderfolgende Saatausläufe abwechselnd der einen und anderen Reihe zugeordnet sind,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß am freien Rand der Klappe (15) ein dieselbe fortsetzendes flexibles Tuch (80) angeordnet ist.
    2. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Klappe (15) und Tuch (80) größenordnungsmäßig gleiche Abmessungen aufweisen.
    3. Bodenbearbeitungsgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elastizität des Tuches (80) derart bemessen ist, daß dasselbe vom Erdstrom in eine etwa horizontale Lage gedrängt wird.
    4. Bodenbearbeitungsgerät nach einem der Ansprüche 1
    bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Tragrahmen (4) des Zinkenrotors (14) im Bereich der Saatausläjjfe (10) verlängernder Zwischenrahmen (7), an den eine Walze (17) mit hochklappbarem Rahmen (8) anbringbar ist, eine Plattform trägt bzw. bildet, von der aus ein über dem Zinkenrotor (14) angeordneter bzw. aufsattelbarer Saatgutbehälter (35) der Sävorrichtung zugänglich bzw. inspizierbar ist.
    5. Bodenbearbeitungsgerät nach einem der Ansprüche 1
    bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Querrand der Plattform ein flexibler Vorherig (16) angeordnet ist, welcher den vom Zinkenrotor (14) aufgeworfenen Erdstrom vor der Walze (17) zum Boden zurückleitet.
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    6i Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 5/ dadurch r
    gekennzeichnet, daß die bei hochgeklappter Walze (17) j
    in Heckansicht des Gerätes vollständig sichtbare ;·
    Rückseite des Vorhanges (16) grellbunte Farbe bzw. I
    Farben, z.B. grellfarbiges Streifenmuster, aufweist. '
    7. Bodenbearbeitungsgerät, insbesondere nach einem der
    Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß vor
    einem Zinkenrotor (14) Lockerungswerkzeüge (19) |
    angeordnet sind, indem jeweils an der Vorderseite |
    des unteren Endes eines Haltestieles (20) ein in |
    Seitenansicht dreiecksartiger Fortsatz (21) mit nach |
    vorn weisender Spitze bzw. Ecke angeordnet ist, auf |
    dem das Lockerungswerkzeug (19) nach Art eines &iacgr;
    Schuhes austauschbar gehaltert ist, wobei das &igr;
    Lockerungswerkzeug ein längs des unteren Randes des &igr;
    dreiecksförmigen Fortsatzes (21) angeordnetes meißel- \
    artiges Teil (22) sowie ein vor der Vorderkante des |
    Fortsatzes (21) angeordnetes, auf der Vorderkante '*■
    aufliegendes leistenartiges Teil (23) mit nach vorn i
    weisendem Keilprofil aufweist, und wobei beidseitig |
    des Fortsatzes (21) dreiecksartige Platten (29) an |
    ihren unteren und vorderen Rändern mit den meißel- |
    artigen sowie leistenartigen Teilen (22,23) verbunden |
    sind, und daß zur Halterung des Lockerungswerkzeuges S
    (19) ein Exzenter (85) dient, der in einander über-
    deckende Querbohrungen der dreiecksartigen Platten (29) \
    sowie des Haltestieles (20) bzw. eines damit verbundenen
    Teiles einsetzbar ist.
    8. Bodenbearbeitungsgerät, insbesondere nach einem der
    Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig vor einem Zinkenrotor (14) drehbare Zuführscheiben
    (81) schräg zur Fahrtrichtung angeordnet sind, und daß
    in Fahrtrichtung hintei? jeder Züführseheibe - innerhalb der von den Zuführscheiben im Boden hinterlässenen Spüren - Ötützküfen (83) angeordnet sind.
    9* Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkufen (83) am Haltestiel der jeweiligen Zufuhrscheibe (81) angeordnet sind.
    10. Bodenbearbeitungsgerät, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet/ daß der Rahmen (8) einer Walze (17) um eine Querachse schwenkbar an einem Querbalken (91) angeordnet ist, welcher seinerseits um eine Querachse schwenkbar an einem Zwischenrahmen (7) bzw. einem einen Zinkenrotor (14) tragenden Rahmen bzw. Bock (1,4) angeordnet ist, daß der Querbalken (91) mittels zugeordneter Antriebsbzw. Koiben-Zylinder-Aggregate (92) zwischen einer Endlage für eine in die Arbeitslage herabgeklappte Walze (17) und einer Endlage für eine in eine Transportlage hochgeklappte Wälze (17) verstellbar ist, und daß der Walzenrahmen (B) relativ zum Querbalken mittels eines separaten Stellorgans (3 0) einstellbar ist.
    11. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das gesondere Einstellorgan (30) ein Spiel freizugeben gestattet und/oder als weiteres Kolben-Zylinder-Aggregat ausgebildet ist, welches den Walzenrahmen (8) relativ zum Querbalken (91) zwischen zwei Endlagen zu schwenken gestattet.
    12. Bodenbearbeitungsgerät, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zinkenrotor (14) angeordnet ist, dessen Zinken (60) an der Rotorwelle (61) bzw. -achse angeordnete Haltearme (62) sowie daran austauschbar gehalterte Zinkenend-
    stücke (63) umfassen, welche mit den Hältearmen (62) einen in Ümlaufrichtüng geöffneten stumpfen Winkel
    ] bilden, so daß die Längsachsen der Zinkenendstücke (63)
    tangential zur Rotorächse und mit Abstand von derselben erstreckt sind, daß jedes Zinkenendstück (63) mit einem zapfenartigen Einsteckteil (65) in eine entsprechende Äufnahmebohrung (64) des Haltearmes (62) unter Verspannung in Längsrichtung eingesteckt ist, daß das Zinkenendstück (63) an einem an das Einsteckteil (65) anschließenden Bereich des Zinkenendstückes (63) auf der entgegen der Umlaufrichtung weisenden Seite durch einen
    ä am Haltearm (62) angeformten Wulst (69) abgestützt ist,
    und daß die aufeinander aufliegenden Flächen von Wulst
    Und Zwischenstück als Schräg- bzw. Keilflächen (67,68) ausgebildet sind, die bei Verspannung des Zinkenend-Stückes (63) zunehmend verkeilt werden.
    13. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennj zeichnet, daß prismatisch angeordnete Schrägflächen
    (67,68) vorgesehen sind.
    14. Bodenbearbeitungsgerät, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zinkenrotor (14) angeordnet ist, wobei an den freien Enden jedes Zinkenendstückes (63) ein Mulchscharblatt (71) derart angeordnet ist, daß erfaßte Erde zur Rotorächse hin angehoben wird (Anschnittwirkung), daß die Vorderkante des Scharblattes in ümlaufrichtüng über die in Umlaufrichtung weisende Vorderseite des Zinkenendstückes (63) bzw. über eine zur Rotorachse parallele und die genannte Vorderseite enthaltende Ebene hinausragt, und daß der rückwärts gerichtete Rand des Scharblattes (71) in Umlaufrichtung vor bzw. in einer Ebene liegt, die parallel zur Rotorachse erstreckt ist und
    tangential auf der entgegen der Umlauf if idhtüng weisenden Seite des Zinkenendstückes (63) aufliegt,
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2687535A1 (fr) * 1992-02-26 1993-08-27 Sara 2000 Instrument aratoire combine de defrichage, d'ameublissement du sol et de semis direct.

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