DE8707679U1 - Gießvorrichtung zum dosierten Gießen von fließfähigen Massen, insbesondere Hartzuckermassen - Google Patents
Gießvorrichtung zum dosierten Gießen von fließfähigen Massen, insbesondere HartzuckermassenInfo
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Description
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GIESSVORRICHTUNG ZUM_DOSIERTEN GIESSEH VON fLIESS-FÄHt GEN MASSEN , INSBESONPEROARTZÜCKERMASSEN
Die Erfindung betrifft eine Gießvorrichtung zum dosierten
Gießen von fließfähigen Massen, insbesondere Hartzuckermassen, die oberhalb einer Förmentransportbahn in einer Gießmaschine
angeordnet ist, mit einem Vorratsbehälter, dessen Bodenteil Kolbenbohrungen und damit in leitender Verbindung stehende
Austrittsdüsen aufweist, mit heb- und senkbaren Kolben, die mit einer Hubeinrichtung verbunden sind, wobei die Kolben mit den |
Kolbenbohrungen Zumeßeinrichtungen bilden.
Vorrichtungen der gattungsmäßigen Art sind bekannt; sie dienen >
innerhalb von Süßwaren - Gießmaschinen zum Gießen von fließfähigen
Massen in Formvertiefungen. Sie weisen in der Regel eine Vielzahl von Austrittsdüsen auf, die sich in Reihen verteilt über die
Arbeitsbreite der Gießmaschine erstrecken. Die Austrittsdüsen korrespondieren mit den Formvertiefungen, die ebenfalls reihen- I
förmig in Gießformen angeordnet sind. Die Gießformen werden intermittierend
im Maschinentakt und abhängig vom Reihenabstand ihrer Formvertiefungen unter der Gießvorrichtung durchbewegt,
wobei jede Formvertiefung mit einer bestimmten Menge an fließfähiger Masse befüllt wird.
Bekannte Gießvorrichtungen weisen einen Vorratsbehälter auf, in
dessen Bodenteil Austrittsdüsen reihenförmig angeordnet sind. Die
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AustHttsdüsen sind über Zümeßeinrichfcunc|en mit dein Innenfaum
des Vorrätsbehälters Verbunden, Die Zumeßeinrichtungen bestehen aus Kolben - Zyühdereiriheiten, deren Kolben axial verstellbar
in einer gemeinsamen Hubeinrichtung gehalten sind und deren
Zylinder röhrenförmig aus dem Bodenteil in den Behälterinnenraum
ragen. In den Zylindern der Zumeßeinrichtungen sind Schlitze angeordnet*
Durch diese Schlitze gelangt die Gießmasse mit Hilfe der Schwerkraft in die Zylinder und wird anschließend mittels
einer entsprechenden KöJ.benbewegung durch die Austrittsdüseri
herausgepreßt.
In alten, mit niedrigen Taktgeschwindigkeiten arbeitenden Süßwaren
- Gießmaschinen arbeitet diese Gießvorrichtung zur vollen Zufriedenheit. In modernen Hochleistungsanlagen allerdings ist
sie überfordert. Dabei macht sich nachteilig bemerkbar, daß die Gießmasse durch die Schlitze nicht schnell genug in die
Zylinder dar Zumeßeinrichtung nachlaufen kann. Außerdem entstehen bei hochviskosen Gießmässen, wie Hartzuckermasse, durch die in den
Innenraum des Vorratsbehälters hineinragenden Zylinder, hohe Strömungswiderstände, die ebenfalls ein schnelles Füllen der
Zylinder verhindern. Deshalb können höchstens nur zwei Gieß-.reihen
nebeneinander angeordnet werden. Da die Kolben der Zumeßeinrichtungen bei ihrer Hin- und Herbewegung nie ihre Zylinder
verlassen, entsteht ein weiterer gravierender Nachteil. Durch ständiges Reiben zwischen Kolben und Zylinderwand kristallisiert
aus der Masse Zucker aus. Dies führt zu erhöhtem Verschleiß und zu Schwergängigkeit der Gießvorrichtung.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend erwähnten
Nachteile bei einer Giößvorrichtung der eingangs genannten
Art ZU beseitigen Und eine robuste, kostengünstige Gießvorrichtung
zu schaffen, die ein hohes Maß an Servicefreundlichkeit besitzt,
und welche den Erfordernissen von Hochleistungsmaschinen Rechnung trägt.
ä Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich die
Kolben im oberen Umkehrpunkt ihrer Hebe- und Senkbewegung ganz
•iü außerhalb ihrer Kolbenbohrungen befinden und daß dadurch die gesamte
Eintrittsöffnung jeder Kolbenbohrung zum ungedrosselten Einströmen der fließfähigen Masse freigegeben ist.
Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der Beschreibung, sowie den Ansprüchen im Zusammenhang mit der Zeichnung hervor.
Der erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, daß gegenüber der herkömmlichen Bauweise bei der erfinderischen Lösung die
Kolben der Zumeßeinrichtung ihre Kolbenbohrungen beim Rückhub gänzlich verlassen, so daß die gänzlich freigegebenen Eintrittsöffnungen
der Kalbenbohrungen ein ungedrosseltes Einströmen der fließfähigen Masse erlauben. Außerdem werden die Kolben
außerhalb der Kolbenbohrung ständig von frischer, fließfähiger Masse umspült. Dadurch ist z.B. ein Auskristallisieren von Zucker
aus fließfähiger Hartzuckermasse, hervorgerufen durch fortwährende Reibung zwischen Kolben und Kolbenbohrung, siciier verhindert.
Darüber hinaus ermöglicht die glatte, wannenförmige Ausbildung des
Bodenteils eine leichte Reinigung des Behälterinnenraums.
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Die Erfindung wird nachstehend anhand von einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben. |
# Dabei zeigen: |
Fig. 1: Eine prinzipmäßige Frontansicht der Gießmaschine mit seitlich ausgefahrener Gießvorrichtung in strichpunktierter
Darstellung,
Fig. 2: Schnittdarstellung der Gießvorrichtung nach Schnitt 1ö 11 Ii in Fig. 1.
Wie in Fig. 1 zu sehen, ist die erfindungsgemäße Gießvorrichtung Bestandteil einer Gießmaschine 1, innerhalb der sie oberhalb einer
Formentransportbahn 3 angeordnet ist. Die Gießvorrichtung 2 ist verschiebbar auf einer Horizontalführung 4 gelagert, die von zwei
Maschinengestellen 5 und 6 der Gießmaschine 1 und einer seitlichen Stütze 7 getragen wird. Zwischen den Maschinengestellen 5,6 verläuft
die Formentransportbahn 3, die Gießformen 8 der Gießvorrichtung 2 zuführt und von ihr wieder abführt.
Die Formentransportbahn 3 ist ausgestattet mit einer linken und einer rechten Gleitführung 9,10, auf der die Gießformen 8
verschiebbar aufliegen,und welche die Gießformen 8 gleichzeitig seitlich führen. Einen Antrieb zum Verschieben erhalten die
Gießformen 8 von einer linken und einer rechten Transportkette 11, 12, die mit auf ihnen angeordneten Mitnehmern 13 auf die Gießformen
8 einwirken. Die Transpörtketten H1 12 sind in einer
Fludht unterhalb den Gleitführungen 9» 10 angeordnet und werden
von Kettenführungen 14, 15 getragen. Im Bereich der Gießvorrichtung
2 sind die Gleitführungen 9, 10 an seitlichen Hubeinrichtungen 16, 17 befestigt, die einen gemeinsamen Hubantrieb 18
aufweisen.
Die Gießvorrichtung 2t die in Fig. 2 näher dargestellt ist, weist
einen Vorratsbehälter 19 auf, der an zwei Seitenteilen 20, 21 befestigt ist, die verschiebbar auf der Horizonte!führung 4
gelagert sind. Die oberen Enden der Seitenteile 20,21 sind als * säulenförmige Fortsätze ausgebildet und dienen als Vertikalführungen
20', 21 * für einen Hubbalken 22, der oberhalb des Vorratsbehälters
19 und parallel zu diesem angeordnet ist. An den Seitenteilen 20, 21 sind u-förmige Lagerteile 23, 24 befestigt, die eine
Welle 25 drehbar aufnehmen, die sich parallel zum Hubbalken 22 von einem Lagerteil 23 zum anderen 24 erstreckt. Ein Hebel 26
auf der rechten Seite 28 und ein Kniehebel 27 auf der linken Seite 29 sind verdrehfest auf der Welle 25 gelagert. Ein nach
unter zeigender Arm 30 des Kniehebels 27 ist mit einem Hydraulikzylinder 31 gekoppelt, der verschwenkbar am linken Lagerteil
23 befestigt ist. Ein zweiter Arm 32 des Kniehebels 27 fluchtet mit dem Hebel 26 und weist, wie auch der Hebel 26 , an seinem
vorderen Ende 32' ein Langloch 33 auf. In diese Langlöcher 33 greifen Stützrollen 34 ein» die an den Stirnseiten des Hubbalkens
22 befestigt sind. Die weitgehend horizontalen Kolbenbewegungen des Hydraulikzylinders 31 werden von dem Kniehebel 27 umgelenkt
und bewirken vertikale Hebe- und Senkbewegungen des Hubbalkens auf seinen Vertikalführungen 20', 21'.
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Der Vorratsbehälter 2 selbst besteht aus drei Hauptteilen: einem Bodenteil 35, einem trichterförmigen Schacht 36 und einem
Deckel 37. Bodenteil 35 und Schacht 36 weisen Kanäle 35', 36'
auf, die von einem flüssigen Wärmeträger durchströmt werden.
Außerdem ist an beiden Teilen außen eine gemeinsame Wärmeisolierung
38 vorgesehen. Das Bodenteil 35, welches an seiner Oberseite 39 wannenförmig ausgebildet ist und der Schacht 36 sind fest
verscfrraubt und an ihren Kontaktflächen 35", 36" mittels einer rundlaufenden Dichtung 40 abgedichtet. Der Deckel 37 ist .lösbar
mit dem Schacht 36 verbunden und weist Aussparungen 37' zum Einfüllen und Beobachten der fließfähigen Masse auf.
Das Bodenteil 35 ist ausgestattet mit einer Vielzahl von Austrittsdüsen 41, die an seiner Unterseite 42 reihenförmig, nach
einem bestimmten Muster angeordnet sind. Diese Austrittsdüsen korrespondieren während des Gießvorganges mit Formvertiefungen
43 , die ebenfalls reihenförmig und nach dem gleichen Muster in den Gießformen 8 angeordnet sind. Die im Ausführungsbeispiel
gezeigte Gießvorrichtung 2 weist fünf Reihen 44, 45, 46, 47, 48 von Austrittsdüsen 41 auf, die in einem Reihenabstand d im
Bodenteil 35 angeordnet sind und die sich jeweils über die gesamte Arbeitsbreite d1 der Gießmaschine 1 erstrecken. Das Bodenteil
35 weist außerdem Kolbenbohrungsn 49 auf, die mit den Austrittsdüsen 41 in leitender Verbindung stehen. Die Kolbenbohrungen
49sindhin zur wannenförmig ausgebildeten Oberseite geöffnet und sind Teile von Kolben - Zylindereinheiten, die als
Zündeinrichtung SO für die Austrittsdüsen 41 dienen. Die Kolben
51 der Zumeßeinrichtufigen SO sind in Flucht der Kolbenbohrungen
- 10 -
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und koaxial zu diesen ausgerichtet , axial verstellbar im Hubbalken
22 geführt und befestigt sowie zusätzlich axial in Führungslagern 52 geführt, welche im Deckel 37 angeordnet sind.
Die Kolben 51 führen zusammen mit dem Hubbalken 22 Hebe- und Senkbeweg'jngen aus, zwischen einem oberen und einem unteren
Umkehrpunkt. Die Kolben 51 sind derart im Hubbalken 22 befestigt, daß sie die Kolbenbohrungen 49 vollkommen freigeben, wenn sie sich
im oberen Umkehrpunkt befinden. Zum guten Zentrieren de: Kolben 51 in den Kolbenbohrungen 49, vor allem in der Eintrittsphase,
sind sowohl die Eintrittsöffnunqen 49' der Kolbenbohrungen 49 als auch die unteren Enden 51' der Kolben 51 mit rundlaufenden
Anfasungen 53, 54 versehen. Darüber hinaus sind die Kolben D1
mit scheibenförmigen Rühreinrichtungen 55 ausgerüstet, die an ihren Oberseiten 55' stark angefast sind.
Der Vorratsbehälter 19 wird von einem nicht gezeigten Haupttank via einer Masseleitung 56 mit fließfähiger Masse befüllt. In die
Masseleitung 56 ist ein nicht gezeigtes Magnetventil "eingefügt, welches von einem im Vorratstank 19 angeordneten Niveauschalter
gesteuert die Massezufuhr freigibt bzw. stoppt.
Im Betrieb werden die Gießformen 8 in einem Taktabst.and von fünf
d der Gießvorrichtung 2 zugeführt. Sobald sich fünf leere Reihen von Formvertiefungen 43 genau unter den fünf Reihen 44, 45, 46,
47, 48 der Austrittsdüsen 41 befinden, wird die Gießform 8 angehoben, befüllt und danach wieder auf Transportniveau abgesenkt, so
daß eventuell entstandene Gießfäden abreißen.
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Die Austfittsdüsen 41 sind vorzugsweise mit Rückschlagventilen
ausgerüstet, dadurch entsteht beim Aufwärtshub der Kolben 51 in den KolbenbohfUngen 49 Unterdruck* Dies bewirkt eine sdhttelle,
gleichmäßige Füllung der Kolbenbohrungen 49, Die Auspreßmenge
von jeder Zündeinrichtung 50 1st individuell durch axiales
Verstellen des jeweiligen Kolbens 51 im Hubbalken 22 möglich, wodurch die Eintauchtiefe des Kolbens 51 in seine Kolbenbohrung
49 verändert wird. Bei jeder Hebe- und Senkbewegung der Kolben 51 findet durch die auf den Kolben 51 angeordneten Rühreinrichtungen
55 gleichzeitig auch eine Rührhewegung statt. Dies garantiert
eine gute Durchmischung der fließfähigen Masse, so daß sie überall
einheitliche Konsistenz und Temperatur aufweist.
\ Horizontalführung 4 in eine Außerbetriebsstellung seitlich neben I
1 die Gießmaschine 1 bewegbar. Für abtropfende fließfähige Masse 1
bzw. Spülmedium ist eine Auffangwanne 58 vorgesehen, -die zwischen
dem rechten Maschinengestell 6 und der seitlichen Stütze 7 befes- ■
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der Zeichnugn dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist, da f
noch mannigfaltige Änderungen und Ergänzungen vorgenommen werden f
können, ohne daß dadurch vom grundsätzlichen Erfindungsgedanken
abgewichen wird. I
Claims (12)
1. Gießvorrichtung zum dosierten Gießen von fließfähigen Massen, ·
insbesondere Hartzuckermassen, die oberhalb einer Formentransportbahn
in einer Gießmaschine angeordnet ist, mit einem Vorratsbehälter, dessen Bodenteil Kolbenbohrungen und damit in leitender
Verbindung stehende Austrittsdüsen aufweist, mit beb- und senkbaren Kolben, die mit einer Hubeinrichtung verbunden sind,
wobei die Kolben mit den Kolbenbohrungen Zumeßeinrichtungen bilden, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kolben ( 51 ) im
oberen Umkehrpunkt ihrer Hebe- und Senkbewegung ganz außerhalb ihrer Kolbenbohrungen ( 49 ) befinden„und daß dadurch die gesamte
Eintrittsöffnung ( 49' ) jeder Kolbenbohrung ( 49 ) zum ungedrosselten
Einströmen der flieisfähigen Masse freigegeben ist.
2. Gießvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter einen Deckel ( 37 ) aufweist, der zur
axialen Führung der Kolben ( 51 ) mit Führungslagern ( 52 )
ausgestattet ist.
3. Gießvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben ( 51 ) axial verstellbar mit der Hubeinrichtung ( 59 )
verbunden sind.
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4. Gießvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Kolbenbohrung ( 49 ) an ihrer Eintrittsöffnung ( 49 ' ) eine
ruiiOlaufende Anfasung ( 53 ) aufweist.
5. Gießvorrichtung nach Anspruch 1„ dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Kolben ( 51 ) an seinem unteren Ende ( 51' ) eine rundlaufende Anfasung ( 54 ) aufweist.
6. Gießvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenrizeichnet,
daß der Vorratsbehälter ( &Udigr;9 ) mit einem geschlossenen
Deckel ( 37 ) verschlossen ist, und daß im Vorratsbehälter ( 19 ) Anschlüsse und Armaturen angeordnet sind, wodurch im freien Innenraum
( 19' ) über der Masse ei.ie bestimmte konditionierte
Atmosphäre erzeugt und erhalten wird.
15
15
7. Gießvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorratsbehälter ( 19 ) mit einem geschlossenen Deckel ( 37 ) verschlossen ist, der Dichtungen aufweist, welche
gasdicht an den Kolben ( 51 ) und ihren Führungslagern ( 52 ) anliegen,und daß im oberen Teil des Vorratsbehälters ( 19 )
Anschlüsse und Armaturen vorhanden sind, die den Vorratsbehälter ( 19 ) mit einer Druckluftquelle verhindern.
8. Gießvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Vorratsbehälter ( 19 ) Rühreinrichtungen ( 60 ) angeordnet
sind.
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9. GießVürfichtung naGh ÄnspirUßh 8» dadurch gekennzeichnet, daß
die RÜhfeinriGhtUngen ( 6Ö ) Verdickungen öder Einschnürungen
an den Kolben (51 ) sind*
10. Gießvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rühreinrichtungen ( 6Ö ) Scheiben ( 55 ) sind, die auf
den Kolben { 5&tgr; ) befestigt sind*
11, Gießvorrichtung nach Anspruch 14 dadurch gekennzeichnet, daß
die Gießvorrichtung ( 2 ) auf einer horizontalen Führung ( 4 )
angeordnet ist und auf dieser in eine Auiiörbetriebsstellung
seitlich neben die Gießmaschine ( 1 ) bewegbar ist.
12. Gießvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gießvorrichtung ( 2 ) an seitlichen, vertikalen Führungen
angeordnet ist und auf diesen in eine Außerbetriebsstellung
hebbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8707679U DE8707679U1 (de) | 1987-05-29 | 1987-05-29 | Gießvorrichtung zum dosierten Gießen von fließfähigen Massen, insbesondere Hartzuckermassen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8707679U DE8707679U1 (de) | 1987-05-29 | 1987-05-29 | Gießvorrichtung zum dosierten Gießen von fließfähigen Massen, insbesondere Hartzuckermassen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8707679U1 true DE8707679U1 (de) | 1988-09-29 |
Family
ID=6808619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8707679U Expired DE8707679U1 (de) | 1987-05-29 | 1987-05-29 | Gießvorrichtung zum dosierten Gießen von fließfähigen Massen, insbesondere Hartzuckermassen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8707679U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2671398A1 (fr) * | 1991-01-03 | 1992-07-10 | Atelier Etudes Realisa Automat | Dispositif de dosage et de distribution d'une matiere pateuse. |
| EP2382869A3 (de) * | 2005-02-01 | 2014-01-01 | Bühler AG | Vorrichtung zur Verarbeitung eines Verzehrgutes |
| CN107873927A (zh) * | 2017-12-05 | 2018-04-06 | 徐满耀 | 硬糖制壳机 |
-
1987
- 1987-05-29 DE DE8707679U patent/DE8707679U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2671398A1 (fr) * | 1991-01-03 | 1992-07-10 | Atelier Etudes Realisa Automat | Dispositif de dosage et de distribution d'une matiere pateuse. |
| EP2382869A3 (de) * | 2005-02-01 | 2014-01-01 | Bühler AG | Vorrichtung zur Verarbeitung eines Verzehrgutes |
| CN107873927A (zh) * | 2017-12-05 | 2018-04-06 | 徐满耀 | 硬糖制壳机 |
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