DE8628039U1 - Messaufspannvorrichtung - Google Patents
MessaufspannvorrichtungInfo
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Description
"Messaufspannvorrichtung"
Die Neuerung betrifft eine Messaufspannvorrichtung zum Messen von Werkstücken, mit einer planen Aufspannfläche,
einer Einrichtung zum Befestigen des Werkstücks auf der Aufspännfläche und einem Rahmengestell mit einer Standeinrichtung.
Messaufspannvorrichtungen sind im Stande der Technik
bekannt. Üblicherweise bestehen derartige Aufspannvorrichtungen aus einem Winkelstück aus Gußeisen, bei dem
beide in der Regel senkrecht aufeinanderstehenden Winkelflächen wahlweise als Aufspannfläche oder als Standeinrichtung
verwendet werden. Derartige Winkel stehen lose verschiebbar auf einem Mess- oder Richttisch, oft werden sie,
wenn größere Werkstücke an ihnen befestigt werden müssen, an dem Tisch mittels Schraubzwingen festgespannt. Die
Schenkel eines solchen Winkels weisen in der Regel Langlöcher auf, die zur Befestigung eines Werkstücks dienen.
Hierzu wird das Werkstück mit Spännpratzen erfaßt, die
-2-
mlt einem Bolzengewinde durch die Langlöcher hindurchragen
und mit einer Schraubenmutter verschraubfc werden.
Die Handhabung derartiger Messaufspannwinkel ist infolge
des Festspannens mittels Schraubzwingen auf den Messtisch und des umständlichen Aufspannens des Werkstücks an
der Aufspannfläche nur unbefriedigend zu handhaben.
Insbesondere ist üäS Aufspannen eifiSS WSFkstÜüka auf del=
Ajfspannfläche sehr zeitraubend, da es in der Regel mit einer Bezugslinie oder Bezugskante exakt waagerecht festgelegt
werden muß. Dieses Bestiegen erfordert eine große Sachkunde und Erfahrung, damit beim Verschrauben der Spannpratzen
das Werkstück nicht wieder verschoben wird.
Des weiteren ist es mit einem solchen herkömmlichen Messwinkel schwierig nach einer Messung in Richtung einer
Koordinatenachse eine Messung in Richtung der anderen Koordinatenachse durchzuführen, da hierzu in der Regel
das Lösen des Werkstücks von dem Aufspannblock und ein erneutes Einrichten erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Messaufspannvorrichtung
der genannten Gattung bereitzustellen, bei der das Pestlegen des Werkstücks einfach und rasch
ohne wesentliche Erfahrung durchgeführt werden kann und mit der Messungen in verschiedenen Achsrichtungen schnell
durchführbar sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Aufspannfläche an einer Magnetaufspannplatte ausgebildet
ist, die an dem Rahmengestell in Richtung der in der Ebene der Aufspannfläche liegenden Koordinaten x,y verschiebbar
und verschwenkbar ist.
Durch die erfindungsgeinäße Ausbildung ist es möglich,
Werkstücke an der Aufspannfläche festzulegen, ohne daß
es während des Aufspannvorgangs zu einer Verrückung des
Werkstücks aus einer einmal eingerichteten Position kommt.
Durch die Verschiebbarkeit der Haftplatte und die Möglichkeit die Haftplatte in der Ebene der Aufspannfläche zu
verschwenken, ist ein schnelles und rationelles Arbeiten
gegeben. j
Werkstücke an der Aufspannfläche festzulegen, ohne daß
es während des Aufspannvorgangs zu einer Verrückung des
Werkstücks aus einer einmal eingerichteten Position kommt.
Durch die Verschiebbarkeit der Haftplatte und die Möglichkeit die Haftplatte in der Ebene der Aufspannfläche zu
verschwenken, ist ein schnelles und rationelles Arbeiten
gegeben. j
Für solche Werkstücke, die aus magnetischem Material |-,
gefertigt sind, ist es günstig, wenn die Haftplatte \'
eine Magnetaufspannplatte ist. j
Günstigerweise besteht die Haftplatte aus einer Vakuum- ;
aufspannplatte, wenn es sich bei den Werkstücken um nicht
magnetisches Material handelt.
magnetisches Material handelt.
Vorteilhaft kann es auch sein, die Haftplatte als eine §
I kombinierte Magnet-Vakuum-Aufspannplatte auszubilden, j:
Sp wobei wahlweise die Magnet-, Vakuum- oder in einem §'
kombinierten Magnet-Vakuumbetrieb geschaltet werden kann. j
Auch ist es günstig, die Haftplatte in voneinander
getrennte Aufspannbereiche zu unterteilen, die entweder
getrennt voneinander oder gemeinsam in Betrieb gesetzt
werden können.
getrennte Aufspannbereiche zu unterteilen, die entweder
getrennt voneinander oder gemeinsam in Betrieb gesetzt
werden können.
Bei der Vakuumaufspannplatte ist eine zweckmäßige Ausgestaltung darin gegeben, daß bestimmte der voneinander \
getrennten Aufspannbereiche solche Vakuumöffnungen auf- |
weisen, die eine geringere Offr-ungsweite aufweisen als
andere.
andere.
Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, daß das Rahmengestell eine Vertikalführung aufweist, auf der ein Führungsschlitten
mittels einer Stellspindel verfahrbar ist. Diese Ausbildung gastattet die vertikale Verschiebbarkeit der
Magnetaufspannplatte in bezug zu einem sich auf dem Messtisch
befindenden Mess-System.
Günstigerweise ist an dem Führungsschlitten die Schwenkeinrichtung
zur Verschwenkung der Magnetaufspannplatte in der Ebene der Aufspannfläche befestigt. Diese Schwenkeinrichtung
besteht vorteilhafterweise aus einem Rundtisch mit einer Mess-Skala, wobei die Messaufspannplatte an dem
Rundtisch befestigt ist.
Dei einer anderen günstigen Ausfuhrungsform kann vorgesehen sein,
daß die Schwenkeinrichtung einen an einer Befestigungsplatte waagerecht abstehenden Schwenkzapfen aufweist, der drehbar
in einer Lagerbohrung in einer Trägerplatte des Führungsschlittens aufgenommen ist.
Günstigerweise ist die Vertikalführung als eine Doppelsäulenführung
ausgebildet und die Stellspindel zwischen den Säulen angeordnet. Auf diese Weise ist ein Verfahren
des Führungschlittens ohne Verkanten möglich.
Eine günstige Ausbildungsvariknte kann sein,, die
Vertikalführung als eine Nutenschienenführung auszubilden.,
wobei am Führungsschlitten mindestens ein Nutensteinelejitent
zum Eingriff in die Nuten der Nutenschienenführung angeordnet ist.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß der Führungsschlitten an der Ver-tikalführung
mittels einer Spannvorrichtung festspannbar ist. Dadurch ist gewährleistet, daß eine einmal eingestellte Höhe
während des gesamten Messvorgangs ohne die Gefahr eines VerSchiebens beibehalten werden kann,
Es kann günstig sein, daß das Rahmengestell auf einer im wesentlichen zweiteiligen Bodenplatte angeordnet,
wird, deren beide Teile plan parallel aufeinanderlxegen
und entlang mindestens einer Längskante über eine Gelenkverbindung gegeneinander verschwenkbar sind. Auf diese
Weise können an einer im Winkel geneigten Fläche auftretende Maße leicht mit einem Höhenreißer ohne besondere
Rechnung durchgeführt werden.
Für bestimmte Anwendungsgebiets kann es vorteilhaft sein, das 'Rahmengestell auf der zweiteiligen Bodenplatte um seine
vertikale Achse verschwenkbar anzuordnen.
In den übrigen Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Anmeldungsgegenstands angegeben.
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-6-
Im folgenden wird die Erfindung anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es seigern
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Messaufspannvorrichtung
mit teilweise weggebrochenen Abschnitten,
Fig. 2 eine Teilansicht von vorne mit herausgebrochenen Bereichen,
Teilansicht von der Soite bzw. von oben auf eine Nutenschiene,
Seiten- bzw. Draufsicht eines Nutenschienenelements,
Seitenansicht eines Schwenkzapfens, einen Zusammenbau in Seitenansicht mit eingebautem
Schwenkzapfen aus Fig. 5,
Fig. 7 eine Teilseitenansicht entpsrechend Fig. 1 mit Schnitt durch den Schlitten,
Fig. 8a, verschiedene Ausführungsformen der Haftplatte,
rtv
o ' nämlich als Magnet- und als kombinierte Magnet-Vakuumauf
spannplatte , und
Fig. 9 einen Schnitt durch eine Vakuumöffnung.
Fig. 9 einen Schnitt durch eine Vakuumöffnung.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Messaufspannvorrjchtung
in Seitenansicht rait teilweise weggebrochenen Bereichen dargestellt. Die Messaufspannvorrichtung 1 weist ein Rahmengestell
4 acf, das mit seiner Standeinrichtung 5 in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel auf der Oberfläche eines Messtisches steht.
| Fig. | 3a, 3b |
| Fig. | 4a, 4b, |
| Fig. | 5 |
| Fig. | 6 |
Zwischen dem Rahmengestell 4 und der Standeinrichtung 5
ist bei dem dargestellten Aüsführungsbeispiel eine zweiteilige Bodenplatte 17a, 17b, vorgesehen, die an einer
ihrer Längskanten, im dargestellten Aüsführungsbeispiel die sich unter der Messaufspannplatte befindende Längskante,
ein Schwenkgelenk aufweist, mittels dem die beiden Teile 17a, 17b in der Vertikalen verschwenkbar sind.
Die beiden Teile 17a. 17b; der Bodenplatte können zur Arretierung
miteinander verschraubt sein.
Die Standeinrichtung 5 ist üblicherweise so ausgebildet,
daß ein Einrichten des Rahmengestells in die genaue Waagerechte möglich ist. Zu diesem Zweck können an geeigneten
Stellen am Rahmen Waagelibellen angeordnet sein.
An dem Rahmengestell H ist eine Vertikalführung 6 vorgesehen,
die im dargestellten Ausführungsbeispiel als
Doppelsäulenführung 6 ausgebildet ist. Diese Doppelsäulenführung besteht aus zwei im Abstand voneinander angeordneten
zylindrischen Säulen. 6a» Zwischen den beiden Säulen 6a ist eine Stellspindel 8 am Rahmengestell 1J festgelegt.
Die Stellspindel 8 ist mittels eines Handrads 9 betätigbar. Selbstverständlich kann statt der manuellen Betätigung
eine elektromechanische Betätigung vorgesehen sein.
Mittels der Stellspindel 8 ist auf der Vertikalführung 6 ein Führungsschlitten 7gleitend verfahrbar. Der Führungsschlitten
7 trägt eine Schwenkeinrichtung 12, an dereine Haftplatte
3, hier eine Magnetaufspannplatte 3'befestigt ist. In
äem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der
Schwenkeinrichtung 12 um einen Rundtisch 12a, an dem an einer Mess-Skala eine gewünschte Winkelverschiebüng ablesbar
ist. Die Schwenkeinrichtung 12 kann gemäß einer in den
Figuren 5 und 6 dargestellten Ausführungsvariante statt des Rundtischs 12a einen einfachen Schwenkzapfen 20 aufweisen,
der drehbar in einer Lagerbohrung 21 in einer Trägerplatte 22 des Pührungschlittens 7 aufgenommen ist.
Der Schwenkzapfen 20 weist dabei an seinem dem Führungsschlitten abgewandten Ende einen Absatz 20 und daran
anschließend eine Befestigungsplatte 19 auf, die zur Festlegung der Magnetaufspannplatte dient.
In einer in den Figuren 3 und 4 dargestellten Ausführungsvariante sind statt zylindrischer Säulen Nutenschienen 6a'
vorgesehen, die mit Nutensteinelemertten 10 zusammenwirken.
An den Nutensteinelementen 10 sind an geeigneter Stelle Nutensteine 11 ausgebildet, die in die Nuten 16 der Nutenschienen
6a1 eingreifen und somit eine sichere Führung gewährleisten. Je nach" Bauart können ein oder mehrere Nutenschienenführungen
6a vorgesehen sein. Die Schwenkeinrichtung ist bei dieser Ausbildungsvariante an den Nutensteinelemente
10 festgelegt.
Der Führungsschlitten 7 ist an der Vertikalführung 6, unabhängig davon, welche Schienenart gewählt worden ist,
mittels einer Spannvorrichtung 13 festlegbar (vergl.Fig. 1, insbesondere Fig. 2 und Fig.7)· Hierzu besitzt die Spannvorrichtung
13 Klemmschuhe 14, die mechanisch oder elektromechanisch reibschlüssig an die Säulen 6a bzw. Nutenschienen
6a1 der Vertikalführung anglegbar sind.
In dem in Fig. 2 dargestellten Ausf.üJhrungsbeispiel sind die
Klemmschühe 14 mit einer Gewindeklemmung 25 an die Säulen
6a anlegbar.
In Fig. 7 ist die Lagerung des Führungsschlittens 7 an einer Säule 6a der Vertikalführung 4 näher im Detail dargestelH
t « t · ♦
In entsprechenden Ausnehmungen am Führungschlitten 7 siüfii Kugelhülsen 2&Iacgr; eingesetzt, in denen die Säulen 60
laufen, wobei zwischen den Kugelhülsen die Spannvorrichtung 13 angeordnet ist. Sie ist dabei mittels Schrauben
13' am Schlitten 7 festgelegt.
Zur weiteren Erleichterung der Messtätigkeit kann das Rahmengestell 1J auf der zweiteiligen Bodenplatte 17a, 17b
iSHoy» &agr;&iacgr; &eegr; &Pgr;&eegr;&ogr;&Kgr;&Iacgr;&agr;&igr;&ngr;&agr;&ngr;&igr; O (\ um £&idiagr;&Lgr;&ggr;*£&Lgr; Tioyif &Iacgr; b-&agr;&idiagr; &eegr; AnVicia tror»cs/*ViliJonlrf;
werden.
Bei bestimmten Ausführungsformen kann zwischen dem Führungsschlitten
1J und der Schwenkeinrichtung 12 eine weitere Einrichtung
2k zum waagerechten Verfahren der Schwenkeinrichtung 12 und somit der Messaufspannplatte vorgesehen sein.
Ein wesentliches Merkmal besteht darin, daß die magnetische Messaufspannplatte in verschiedene Magnetkraftzustände
schaltbar ist, um eine Vorbefestigung zu ermöglichen, die ein Verschieben des Werkstücks zum Zwecke des Einrichtens,
z.B. beim Festlegen einer Bezugskante, ermöglichen. Nachdem eine solche Bezugskante fixiert worden ist, wird
die gesamte magnetische Spannkraft eingeschaltet, um eine dauerhafte Festlegung während des Messvorgangs sicherzustellen.
Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Rahmengestell als ein integraler Bestandteil eines
Messarbeitstisches vorgesehen. Dabei kann das Rahmengestell entweder einstückig an dem Kessarbeitstisch
ausgebildet sein oder mittels einer beliebigen Befestigungseinrichtung,
z.B. Spannpratzen, in Befestigungsnuten des Messarbeitstisches festgelegt sein.
it a
&igr; 4 &igr;
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J &iacgr;
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- 10 -
In den Figuren 8a, 8b Und 8c sind verschiedene AusfÜhrungsformen
der Haftplatte dargestellt. Die in Figur 8a darge^ stellte Haftplatte 3 besteht aus einer Magnetaüfspannplatte,
die in verschiedene Aufspannbereiche 3-, 32, etc. aufgeteilt
ist. Diese verschiedenen,voneinander getrennt ansteuerbaren
Aufspannbereiche 3.., 3_ usw. ermöglichen eine Teilbeaufschlagung,
so daß wesentliche freie Flächen der Magnefcaüfspannplatte
keine Magnetkraft entwickeln und somit auf die Mesüärbeiten keinen störenden Einfluss ausüben können«
Die in Figur 8b dargestellte HaftpJatte ist als Vakuumaufspannplatte
ausgebildet. Dabei sind über die Aufspannfläche
hinweg eine Vielzahl von Vakuumöffnungen 30 angeordnet, wobei die Aufsparirtflache wiederum in Aufspannbereiche 3.,, 3„
etc* aufgeteilt ist. Die Vakuumöffnungen der voneinander getrennten
Aufspannbereiche 3., , 3- können bereichsweise oder
auch insgesamt angesteuert werden*
In Figur Seist eine kombinierte Magnet-Vakuumaufspannplatte
dargestellt, deren Aufspannfläche wiederum in voneinander getrennt ansteuerbare Aufspannbereiche aufgeteilt ist. Bei
dieser kombinierten Magnet-Vakuumaufspannplatte befinden sich die das Magnetfeld erzeugenden Windungen in den Zwischenräumen
benachbarter Vakuumöffnungen 3O.
Für kleine Werkstücke sind Vakuumöffnungen 30' vorgesehen,
deren lichte Weite kleiner ist als die lichte Weite der übrigen Vakuumöffnungen 3O.
Die getrennte Ansteuerbarkeit der Aufspannbereiche bei einer
Vakuumaufspannplatte oder der kombinierten Magnet-Vakuumauf
spannplatte im Vakuumbetrxeb kann einerseits durch ein geeignetes Leitungssystem mit entsprechend angeordneten Absperrventilen
hergestellt sein, es können jedoch bei einer ein-
fächeren Ausführung die nicht verwendeten Aufspannbereiche
durch Abdeckplatten abgedeckt werden, so daß diejenigen Vakuumöffnungen, welche das Werkstück festhalten
sollen, freibleiben für die Aufnahme des Werkstücks.
In Figur 9 ist ein Schnitt durch eine Vakuumöffnung 3O dargestellt. Die eigentliche Vakuumöffnung in der Haftplatte
eine trompetenartig sich erweiterende Querschnittsform auf, sie kann jedoch auch jede andere geeignete Gestalt
einnahmen. Die Vakuumöffnung 30 steht über eine Bohrung 33 mit einem Vakuumsystem in Verbindung. In der Bohrung 33 ist
innerhalb der Öffnung ein Rohrstutzen 32 eingesetzt, der derart in den Öffnungsraum 34 der öffnung 30 hineinragt, daß
ein Saugstutzen 31 auf ihn aufschiebbar ist. Der Saugstutzen ist aus elastischem Material hergestellt und tritt mit seiner
äußersten Randkante geringfügig ins Innere der Haftplatte hinter der Aufspannfläche 2 zurück.
Der Saugstutzen ist in dem Bereich, in dem er auf den Rohrstutzen 32 aufgesetzt ist, mit einer vorspringenden Rippe 35
versehen, die in eine entsprechend ausgebildete Nut 36 am Rohrstutzen 32 eingreift.
* weist
tut
Claims (1)
1. Messaufspannvorrichtung zum Messen von Werkstücken, mit
einer planen Aufspannfläche, einer Einrichtung zum Befestigen
des Werkstücks auf der Aufspannfläche und einem Rahmengestell mit einer Standeinrichtung, dadurch gekennzeichnet , daß die Aufspannfläche (2) an einer Haftplatte
(3) ausgebildet ist, die an dem Rahmengestell (4) in Richtung der in der Ebene der Aufspannfläche (2) liegenden
Koordinaten x,y verschiebbar und verwenkbar ist.
2. Messaufspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Haftplatte (3)
eine Magnetaufspannplatte (3') ist.
3. Messauf spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
zeichnet , daß die Haftplatte eine Vakuumaufspannplatte
(3").
Bayer, VireinrtonkMOndifn, Ifo0fo 4204« (S(U 9^202JO1) <· PAffjrokonlot MGndion 270<M-802 (BLZ 700100SO)
-2-
4.j Messaufspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e &eegr; &eegr;
! zeichnet , daß die Haftplatte (3) eine kombinierte
Magnet-Vakuumaufspannplatte ist, die wahlweise auf Magnetoder
Vakuum- oder kombinierten Magnet-Vakuumbetrieb schaltbar ist.
5-i Messaufspannvorrichtung nach mindestens, einem der Ansprüche
j 1- 4 , dadurch gekennzeichnet , daß die
j Haftplatte (3) in voneinander getrennte Aufspannbereiche
j (3.f , 3^···) aufgeteilt ist, die unabhängig voneinander
in Betrieb setzbar sind.
Messaufspannvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet , daß in zumindest bestimmten der voneinander getrennten Aufspannbereiche die Vakuumöffnungen
(30) eine unterschiedliche öffnungsweite aufweisen.
Messaufspannvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet , daß das
die Haftplatte (3) tragende Rahmengestell (1J) eine Vertikalführung
(6) aufweist, auf der ein Pührungschlitten (7) mittels einer Stellspindel (8) verfahrbar ist.
Messaufspannvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet <, daß an dem Führungschlitten '
(7) eine Schwenkeinrichtung (12) befestigt ist.
Mess'aufspannvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet , daß die Schwenkeinrichtung (12) ein Rundtisch (12a) mit einer Mess-Skalä ist.
10. .Messaufspannvörrichtung nach mindestens einem der
Ansprüche 1 - h, dadurch gekennzeichnet ,
daß die Haftplätte (3) an dem Rundtisch (12a) befestigt ist.
i
gekennzeichnet , daß die Schwenkeinrichtung j (12) einen an einer Befestigungsplatte (19) waagerecht
i abstehenden Schwenkzapfen (20) aufweist, der drehbar I in einer Lagerbohrung (21) in einer Trägerplatte (22)
j des Führungschlittens (7) aufgenommen ist.
12.] Messaufspannvorrichtung nach mindestens einem der
! Ansprüche 7 _ 113 dadurch gekennzeichnet ,
i daß die Vertikalführung (6) als eine Doppelsäulen-
I führung (6a) ausgebildet und die Stelispindei (8)
i zwischen den Säulen angeordnet ist.
I
4 Messaufspannvorrichtung nach mindestens einem der
4 Messaufspannvorrichtung nach mindestens einem der
I Ansprüche 7 _ 11 } dadurch gekennzeichnet *
j daß die Vertikalführung (6) als eine Nutenschienen- ; führung (6a1) ausgebildet ist, wobei am Führungsschlitten
(7) mindestens ein Nutensteinelement (10) zum Eingriff in die Nuten (16) der Nutenschienenführung (6af) angeordnet
ist.
14.- Mess aufspannvorrichtung nach Anspruch ^^, dadurch
;g ekennzeichnet, daß mindestens ein Nuten- : steinelement (10) an der Schwenkeinrichtung (12) festgelegt
ist.
• <* ·» &bgr; &Lgr; ♦ &bgr; · Il
. e &bgr;&ogr; e &ogr; * * * f i
^ 5. Messauf spannvorrichtung nach mindestens einem der
Ansprüche 8 - 14 } dadurch gekennzeichnet , daß der Führungsschlitten (7) an der Vertikalführung
(6) mittels einer Spannvorrichtung (13) festspannbar ist.
16. Messaufspannvorrichtung nach Anspruch ^, dadurch
gekennzeichnet , daß die Spannvorrichtung (13) Klemmschuhe (14) aufweist, die unter Einwirkung
einer mechanisch oder elektromechanisch hervorgerufenen Krafteinwirkung reibschlüssig an den Säulen (6a) bzw.
Schienen (6a1) der Vertikalführung (6) anliegen.'
17.! Messaufspannvorrichtung nach mindestens einem der &igr; Ansprüche 6 _ 16? dadurch gekennzeichnet ,
• daß das Rahmengestell (4) auf einer im wesentlichen ! zweiteiligen Bodenplatte (17a,17b) angeordnet ist,
j deren beide Teile planparallel aufeinanderliegen und ) entlang mindestens einer Längskante über eine Gelenkverbindung
(18) gegeneinander schwenkbar sind.
18.: Messaufspannvorrichtung nach Anspruch ^3 dadurch
!gekennzeichnet , daß das Rahmengestell
j (2O auf der zweiteiligen Bodenplatte (17a,17b) um seine
j
; vertikale Achse VA) verschwenkbar ist.
19i Messaufspannvorrichtung nach mindestens einem der
Ansprüche 7 - 13 } dadurch gekennzeichnet ,
daß das Rahmengestell (4) integraler Bestandteil eines : Messarbeitstisches ist.
20* Messaufspannvorrichtung nach mindestens einem der
Ansprüche 8 _19 } dadurch gekennzeichnet,
, daß zwischen dem Führungschlitten (7) und der Schwenkeinrichtung (12) eine Einrichtung zum waagerechten Verfahren
(2^) der Schwenkeinrichtung (12) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19868628039 DE8628039U1 (de) | 1986-10-21 | 1986-10-21 | Messaufspannvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19868628039 DE8628039U1 (de) | 1986-10-21 | 1986-10-21 | Messaufspannvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8628039U1 true DE8628039U1 (de) | 1987-02-05 |
Family
ID=6799433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19868628039 Expired DE8628039U1 (de) | 1986-10-21 | 1986-10-21 | Messaufspannvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8628039U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996014965A1 (en) * | 1994-11-09 | 1996-05-23 | Sapim Amada S.P.A. | Device for gripping and handling pieces of sheet material and manipulator of pieces of sheet material comprising this device |
-
1986
- 1986-10-21 DE DE19868628039 patent/DE8628039U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996014965A1 (en) * | 1994-11-09 | 1996-05-23 | Sapim Amada S.P.A. | Device for gripping and handling pieces of sheet material and manipulator of pieces of sheet material comprising this device |
| US5964568A (en) * | 1994-11-09 | 1999-10-12 | Codatto; Antonio | Device for gripping and handling pieces of sheet material and manipulator of pieces of sheet material comprising this device |
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