DE8207177U1 - Schneeraeumgeraet (schneefraese) - Google Patents
Schneeraeumgeraet (schneefraese)Info
- Publication number
- DE8207177U1 DE8207177U1 DE19828207177 DE8207177U DE8207177U1 DE 8207177 U1 DE8207177 U1 DE 8207177U1 DE 19828207177 DE19828207177 DE 19828207177 DE 8207177 U DE8207177 U DE 8207177U DE 8207177 U1 DE8207177 U1 DE 8207177U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- snow
- milling
- wheel
- snow blower
- roller
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 14
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)
Description
Siegfried Kugelmann
8921 Hettenbach a.A.
8921 Hettenbach a.A.
Gegens^and des Sehutzbegehrens ist ein. Schneeräumgerät, das unter
der Bezeichnung ^Schneefräse" bekannt ist.
Zum Wegräumen τοη Schnee auf Straßen, Plätzen und Gehwegen werden
je nach Schneehöhe und Schneebeschaffenheit Terschiedenartige Raumgeräte
eingesetzt- Geringe Schneemengen können z.B. mit an einem
Lastwagen, Unimog oder Schlepper stirnseitig angeDrachten Schneeschild
beiseite geschoben werden» Handelt es sich um größere Mengen
von frisch gefallenem, noch lockeren Schnee, der möglichst weit seitlich der Fahrbahn gelagert werden soll, so bedient man sich
vorteilhafterweise der Schneeschleuder. Bei dieser Greht sich um
eine in Längsrichtung des Fahrzeuges liegende Achse ein Schleuderrad.
Dieses ist von einea Blechgehause umschlossen das stirnseitig offen ist. Eine nach schräg oben weisende Auswurfoffnung laßt den
vom Schleuderrad erfaßten und beschleunigten Scnnee schräg nach oben austreten. Dadurch wird er auf die seitlich der Fahrbahn angrenzende
Fläche befördert. Trichterförmig vor dem Schleudergehäuse angebrachte Leitscnaufeln erleichtern das Eintreten des Schnses in
das Schleuderrad.
Handelt, es sich aber um bereits verdichteten oder verharschten Schnee,
so muß dieser zunächst, um vom Schleuderrad aufgenommen werden zu können, vom Untergrund freigefräst v/erden. Dazu bedient man sich
einer Schneefräse. Eine Schneeken-oder Schraubenwalze, welche sich
vor dem Schleudergehäuse um eine rechtwinklig zur Schleuderachse und horizontal angebrachten Achse dreht, fräst den Schnee vom Untergrund
frei. Sie dreht sicu dabei in einem sie etwa halbzylinderförmig umschließenden, in Arbeitsrichtang offenem Gehäuse. Die auf
dieser Walze schraubenförmig angeDrachten, hohe Hippen schaben mit
ihrem Außenrand den Schnee vom Untergrund ab und transportieren ihn
gleichzeitig in Längsrichtung der Walze. Diese Frässchneckenwalze ist vorzugsweise zur Hälfte ihrer Länge rechts-und linksgängig gewendelt,
sodaß bei entsprechender Drehrichtung seitlich in die Schrauben oder Schneckengänge eintretender Fchnee nach der Mitte
der Walze geschoben wird und so vor die Eintrittsöffnung des Schleuderradgehäuses
kommt. Schleuderrad und Fräswalze laufen also auf zwei sich kreuzenden,Aohsen>iait verschiedenen Drehzahlen um.
.-.2t
Im Laufe der weiteren Entwicklung und auf Vereinfachung abzielend
, wurden Schleuderrad und Fräswalze zu einer Einheit zusammengefaßt.
Dabei wurden die in Walzenmitte aufeinandertreffenden
Schraubengänge als taschenförmige Wurfschaufeln ausgebildet. Das
Merkmal dieser Ausführungsform ist: Schleuderrad und Fräswalze
laufen auf gemeinsamer Achse mit gleicher Drehzahl um.
Schraubengänge als taschenförmige Wurfschaufeln ausgebildet. Das
Merkmal dieser Ausführungsform ist: Schleuderrad und Fräswalze
laufen auf gemeinsamer Achse mit gleicher Drehzahl um.
Dem gegenüber stellt die dem vorliegenden Schutzbegehren zugrunde |
liegende Ausführungsfcrm einer Schneefräse, geisessss am Stand der |
Technik,einen erheblichen Fortschritt dar. Bei ihr sind erfindungs- 1
gemäß Schleuderrad und Frässchneckenwalze um eine gemeinsame Achse, |
jedoch mit unterschiedlicher Drehzahl umlaufend. Auf diese Weise |
ist es möglich, jeden der beiden Teile mit der für ihn optimalen |
Drehzahl anzutreiben. Während das Schleuderrad,um dem Schnee eine ύ
genügend hoheWurfgeschwindigkeit zu erteilen* auf eine ümfangsge- ?
schwindigtceit von ca. 15 Metern pro Sekunde gebracht werden muß, |
ist für die Frässchneckenwalze etwa 1/4 bis 1/5 dieses Wertes vor- 1
teilhaft. Dadurch sinkt die aufzuwendende Antriebsleistung for die ι
Walze ganz beträchtlich. Der zwangsweise au/tretende Verschleiß an |
den Fräswendeln wird auf ein Minimum gesenkt und die Ar be its leistung!»
der Fräswalze wesentlich gesteigert. Außerdem hat es sich als lei- |
stuiigssteigernd und damit vorteilhaft erwiesen» daß bei der er- |
findungsgemäßen Anordnung von Schleuderrad und Fr äs se hEiec kenwalzen |
dem Schleuderrad der Schnee von beiden Seiten zugeführt, wird. Da- S
durch wird eine gleichmäßige Füllung der Wurf-schaufeint erreicht. jj"
Somit stellt die erfindungsgemäße Ausführung einer Schneefräse einen!
beträchtlichen Fortschritt auf diesem Gebiet der Technik dar. ]
Im nachfolgenden sei die erfindungsgemäße Ausführung einer Schnee- f
fräse unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher beschrie- f,
ben. I
Die arbeit swirksamen Teile sind die Frässchneckenwalze (1) und das
Schleuderrad (2). Die Frässcnneckenwalze bestent aus zwei Teilstük-
Schleuderrad (2). Die Frässcnneckenwalze bestent aus zwei Teilstük-
ken, welches je eines rechts-, das andere linksgängig gewendelt ist \
und beide auf einer gemeinsamen Welle (1a) in einem Abstand starr %
befestigt sind. Zwischen diesen beiden Teilstücken der Frässchne"cken-|
walze (1) befindet sich auf der durchgehenden Achswelle (1a) frei f
amlaalenäz, jecoch nicnt län^s verschiebbar gelagert, das Schleuder- |
rad (2). Beide Arbeitselesente,jirässchneekenwalze und Schleuderrad, f
sind teilweise von einem hohlzyliiiderföraiigen Blechgehäuse (3), !
welches in Arbeitsrichtung offen ist, umschlossen. Sie werden von
einer Transmission (4) über die Kettenräder (5»6,7»und 8) und die
beiden Ketten (9 und 10) angetrieben. Diese Transmission (4) befindet sich, außen auf dem G-ehäuse (3) und erhält ihren Antrieb
üfc..jr den Kegel trieb (11) und einer nicht dargestellten Gelenkwelle
von einer Frontzapfwelle z.B. eines Schleppers. Diese Antriebsmaschine
besorge auch den Vortrieb der Schneefräse in zweckmäßiger Geschwindigkeit und ubertrqgt die Schub-und Führungskraft
über ein entspreche! des Schübgestänge (12). In Arbeitsstellung
gleitet das Gerät auf Gleitschuhen (1?) über die zu räumende Fläche. Eine hydraulische Hebevorrichtung hebt bei Bedarf das Gerät
von der Fahrbahn ab. Das Gerät wird vorzugsweise durch das Gestänge (1^) an der Stirnseite eines Schleppers angebracht und ist
bei Nichtgebrauch leicht abzunehmen. Es wird also gegen den zu räumenden Schnee geschoben. Dabei fräsen die Wendelrippen der Frasschneckenwalzen
(1) den Schnee von der Fahrbahn ab und schieben ihn gegen das zwischen ihnen laufende Schleuderrad (2). Dort wird
er in die mit hoher Geschwindigkeit umlaufenden, seitlich offenen,
Vurfschaufeln (2a) gedrückt. Da das Schleuderrad mit einer Umfangsgeschwindigkeit
von ca. 15 Metern pro Sekunde umläuft, erfährt der Schnee in den Wurfschaufeln (2a) eine entsprechende Beschleunigung
und wird zufolge der Fliehkraft durch den tangential am Gehäuse(3)
angesetzten Kanal (14) ausgeschleudert.
Kennzeichen der Erfindung ist nun, daß Frässcnneckenwalze (1) und Schleuderrad (2) sich um eine und dieselbe Achse und in gleicher
Drehrichtung, jedoch mit unterschiedlicher Drehzahl drehen.
Der Antrieb der Frässchneckenwalze (1) und des Schleuderrades (2)
erfolgt, wie bereits erwähnt, über Gelenkwelle und den Kegeltrieb (11) auf die Transmission (4). Von dort verzweigt sich die Antriebskraft
über zwei Kettentriebe auf Frässchneckenwalze und Schle-idei*-
rad. Das über—bzw. Untersetzungsverhältnis ist so gewählt, daß
das Drehzahlverhältnis von Schleuderrad zur Frässchnecicenwaize etwa 5=1 bis 4:1 ist. Die beiden Antriebsketten weraen zu ihrem
Schutz vor Schnee und Schmutz in einem Kettenkasten (nicht gezeichnet) geführt. Diese beiden Kettenkasten sind vorteilhafterweise
so ausgebildet, daß sie gleichzeitig als Stützlager der Welle (1a) gegen das Gehäuse (3) dienen. Ss kann sich auch als vorteilhaft
oder notwendig erweisen, das Schleuderrad etftas außermittig
dej? Arbeitsbreite anzuordnen. Bei ganz schmalen Geräten, z.B.
Claims (1)
- Schneefräse, zum Räumen von menr oder v^eniger verdicntetem Schnee, bei welcner in bekannter Weise auf einer an der Srontseite una über die ganze Arbeitsbreite des Gerätes sien erstreckende, wagreeht und zur Arbeitsrichtung reehtwinKlig, drenbar gelagerten Achswelle und mit dieser fest verbunden, je eine rechts-bzw- linkssteigend gewendelte Frässchneckenwalzenhälfte angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet^ daß erfindungsgemäß in einem axialen Zwischenraum zwiscnen den beiden Frässchneckenwal— zenhälften ein Scnleuderraa auf besagter Achswelle frei umlaufend gelagert xii und durch einen besonderen Kettentrieb von eirer Iransmission, welcne auen die Srässchneckenir^lze antreibt, in Drehung versetzt wircUSchneefräse nach Ansprucn 1 dadurch, gekennzeichnet, daß das Dreh.— Zahlverhältnis vom Schleuderrad zur Frässchneckenwalze etwa 5^1 bis 4-:l beträgt.Schneefräse nach Anspruch 1 und <i, dadurch gekennzeichnet, daß' das Schleuderrad ungefähr in der Mitte der Arbeitsbreite des Gerätes ange ordne t is£.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828207177 DE8207177U1 (de) | 1981-09-17 | 1982-03-15 | Schneeraeumgeraet (schneefraese) |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8207177 | 1981-09-17 | ||
| DE19828207177 DE8207177U1 (de) | 1981-09-17 | 1982-03-15 | Schneeraeumgeraet (schneefraese) |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8207177U1 true DE8207177U1 (de) | 1982-10-21 |
Family
ID=25949189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19828207177 Expired DE8207177U1 (de) | 1981-09-17 | 1982-03-15 | Schneeraeumgeraet (schneefraese) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8207177U1 (de) |
-
1982
- 1982-03-15 DE DE19828207177 patent/DE8207177U1/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0033950A1 (de) | Zapfwellengetriebenes Bodenbearbeitungsgerät | |
| DE2155182A1 (de) | Motorgetriebene Landmaschine, insbesondere Mähmaschine | |
| EP0973973B1 (de) | Schneefrässchleuder | |
| DE1837772U (de) | Hackmaschine, insbesondere zur entfernung des unkrauts von strassenrandstreifen, eisenbahnboeschungen od. dgl. | |
| DE8207177U1 (de) | Schneeraeumgeraet (schneefraese) | |
| EP1319758A2 (de) | Bodenreinigungsmaschine mit Seitenbürste | |
| EP1295520A2 (de) | Kreiselegge mit verbessertem Rotorantrieb | |
| EP0025848B1 (de) | Selbstfahrende Maschine mit Arbeitsgeräten, insbesondere Landmaschine | |
| DE2024167A1 (de) | Kreiselschwadrechen | |
| EP0646676B1 (de) | Pflegegerät mit höhenverstellbarem Walzenträger | |
| DE3424236C1 (de) | Schneeschleuder | |
| DE839599C (de) | Antrieb fuer Geraete zur Fortbewegung in morastigem Gelaende, auf dem Eise oder im Schnee oder durch Aufschuettungen von Substanzen wie beispielsweise Kohle, Duengemitteln, Salzen und Getreide | |
| AT164901B (de) | Schneeschleudermaschine | |
| DE2526341A1 (de) | Vorrichtung zum heben von rueben u.dgl. | |
| DE2130553A1 (de) | Schneefraese | |
| AT503406B1 (de) | Auswurfschleuder | |
| EP0129047B1 (de) | Bodenbearbeitungsgerät für die Landwirtschaft mit Zinkenrotor | |
| AT247905B (de) | Kleinstschneeräumer | |
| AT141939B (de) | Schneepflug. | |
| CH332412A (de) | Schneeräumgerät | |
| CH185080A (de) | Schneeräum-Maschine. | |
| DE1910440A1 (de) | Schneeraeummaschine,wie Schneckenschneeschleuder,Schneckenfraese od.dgl.,mit quer zur Fortbewegungsrichtung liegender Zubringer- oder Fraesschnecke und in Fortbewegungsrichtung liegendem Wurfwerk | |
| DE1505488A1 (de) | Antrieb eines Arbeitsgeraetes,z.B. einer Schneeschleuder | |
| CH422853A (de) | Kleinschneeschleuder | |
| CH208313A (de) | Schneeschleudermaschine. |