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DE8205884U1 - Antriebsvorrichtung zum auf- oder abrollen einer flexiblen schutzplane - Google Patents

Antriebsvorrichtung zum auf- oder abrollen einer flexiblen schutzplane

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DE8205884U1
DE8205884U1 DE19828205884U DE8205884U DE8205884U1 DE 8205884 U1 DE8205884 U1 DE 8205884U1 DE 19828205884 U DE19828205884 U DE 19828205884U DE 8205884 U DE8205884 U DE 8205884U DE 8205884 U1 DE8205884 U1 DE 8205884U1
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DE
Germany
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switch
tarpaulin
electric motor
flexible
rolling
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DE19828205884U
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Carpano and Pons SA
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Carpano and Pons SA
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Publication date
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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    • E06B9/68Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive
    • E06B9/70Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive comprising an electric motor positioned outside the roller

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  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)
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Description

Antriebsvorrichtung zum Auf- oder Abrollen einer flexiblen Schutzplane
Die Neuerung betrifft eine Antriebsvorrichtung für eine flexible Schutzplane, welche auf eine Walze aufrollbar und hiervon abrollbar ist und deren freies Ende über wenigstens ein flexibles Band mit dem Umfang einer Aufspultrommel für dieses Band verbunden ist.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art (FR-PS 2 32!» 838) ist die Bandaufspultrommel auf derselben Achse wie die Planenaufrollwalze und drehfest hiermit verbunden. Die flexiblen Bänder, welche das Ende der flexiblen Schutzplane mit. dem Umfang der Bandaufspultrommel verbinden, werden über Umlenkrollen an gefederten Trägern auf der Seite, wo sich die flexible Schutzplane abrollen soll, geführt. Die Bandaufspultrommel ist so ausgebildet, dass sich ihr Aussendurchmesser mit dem Abrollen der flexiblen Schutzplane in der Weise vergrössert, dass die Federn der Umlenkrollenträger sich mehr und mehr spannen, so dass eine Spannung der flexiblen Schutzplane während des ganzen Abrollvorganges gewährleistet ist.
Eine solche Vorrichtung besitzt jedoch gewisse Nachteile,, denn ihre Struktur ist verhältnismässig kompliziert und die flexiblen Bänder, welche in doppelter Ausführung auf jeder Seite der flexiblen Plane verlaufen, wenn diese aufgerollt ist, erfordern einen gewissen Platz und sind auch wenig ansprechend. Weiterhin ist das Anbringen der Umlenkrollen und der flexiblen Verbindungsbänder ziemlich umständlich und schwierig auszuführen, damit die flexible Plane sich einwandfrei auf- und abrollt.
Demgegenüber ist eine Antriebsvorrichtung zum Auf- und Abrollen einer flexiblen Plane der eingangs erwähnten Art neuerungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass die Planenaufrollwalze von einem Elektromotor über ein umkehrbares Ueber-Setzungsgetriebe und eine stromlos wirkende elektromagnetische )] Bremse in der Drehrichtung zum Aufrollen der Plane und die > Bandaufspultrommel von einem anderen Elektromotor ebenfalls über ein umkehrbares Uebersetzungsgetriebe und eine stromlos wirkende elektromagnetische Bremse in der Drehrichtung zum Aufspulen des Bandes antreibbar sind und dass bei Einschaltung eines der beiden Elektromotore gleichzeitig beide elektromagnetische Bremsen unter Strom setzbar und damit lösbar sind.
Eine solche Ausführung gestattet eine verhältnismässig einfache und äusserlich ansprechendere Konstruktion als die vorerwähnte Ausführung, wobei das Anbringen verhältnismässig einfach und rasch auszuführen ist und eine sehr gute Spannung der flexiblen Plane nach deren Abrollen gewährleistet ist.
In den beigefügten Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungsmöglichkeiten einer neuerungsgemäss ausgebildeten Antriebsvorrichtung wiedergegeben, wobei zeigen:
Figur 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform, wobei die flexible Plane abgerollt ist,
Figur 2 eine gleiche perspektivische Darstellung einer
Abwandlung der ersten Ausführung, wobei die flexible Plane aufgerollt ist,
Figur 3 ein elektrisches Schaltschema für die erste Ausführungsform,
Figur 4
Fiijur 5
Figur 6
ein gleiches Schema für eine zweite Ausführungsform,
ein gleiches Schema für eine dritte Ausführungsform und
ein gleiches Schema für eine vierte Ausführungsform.
Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, dient die neuerungsgemässe Antriebsvorrichtung zum Auf- und Abrollen einer flexiblen Schutzfolie 1, welche beispielsweise aus einem Gewebestreifen grosser Länge bestehen kann. Diese flexible Plane 1 ist im Ruhezustand um eine Aufrollwalze 12 aufgerollt.
Das freie Ende 17 der flexiblen Schutzplane 1 ist mittels fexibler Bänder 7, von denen bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei vorgesehen sind, mit dem Umfang zweier Aufspultrommeln 2 verbunden. Diese beiden Aufspultrommeln 2 sitzen auf einer Welle 3, deren beide Endabschnitte 3* und 3" als Drehzapfen der beiden Trommeln dienen. Der erste Endabschnitt 31 der Welle 3 ist mit einem ersten äusseren Elektromotor 4 verbunden, und zwar über ein umkehrbares üebersetzungsgetriebe 5 und eine elektromagnetische Bremse 6.
Die Planenaufrollwalze· 12 kann beispielsweise ein Rohr sein, dessen Enden die beiden Drehzapfen 13' und 13" tragen. Der Drehzapfen 13' ist hierbei verbunden mit einem zweiten äusseren Elektromotor 14, und zwar über ein zweites üebersetzungsgetriebe 15 und eine zweite elektromagnetische Bremse 16.
Die beiden elektromagnetischen Bremsen 6 und 16 arbeiten stromlos, d.h. sie lösen die Bandaufspultrommeln 2 und das erste üebersetzungsgetriebe 5 sowie die Aufrollwalze 12 und das zweite üebersetzungsgetriebe 15, sobald sie unter Strom
~ "" »■ ■· II).
gesetzt werden, und sie bremsen diese Elemente ab, sobald sie nicht gespeist sind.
§ Der erste Elektromotor 4 dreht in Drehrichtung 21 zum Aufff spulen der beiden flexiblen Bänder 7 auf ihre jeweilige Aufspu.1 trommel 2. Der zweite Elektromotor 14 dreht in Richtung 22, entgegengesetzt zur Richtung 21, um die flexible Plane 1 auf ihre Aufrollwalze 12 aufzurollen.
Bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Planenaufrollwalze 12 und die Welle 3 der Bandaufspultrommeln 2 parallel zueinander in einer horizontalen Ebene angeordnet. Starre Querträger 20 sind im Abstand voneinander vorgesehen, um die flexible Plane 1 zu stützen, deren Aufgabe beispielsweise ein Schutz gegen Sonneneinstrahlung sein kann.
Das elektrische Schaltschema in Figur 3 zeigt die elektrische 'Steuereinrichtung für die beiden Elektromotore 4 und 14 sowie tür die beiden elektromagnetischen Bremsen 6 und 16. Diese elektrische Steuereinrichtung besitzt einen doppelten Umschalter 25, welcher in Figur 3 eine mittlere Ruhestellung einnimmt. Die beiden gemeinsamen Klemmen Cl und C2 der beiden Schalter 25-1 und 25-2.sind mit einem der Klemmen, beispielsweise Sl, der Stromzuführung verbunden. Die Elektromotore 4 und 14 sind einerseits an die Klemmen fl und f2 des zweiten Schalters 25-2 und andererseits an den Nulleiter N der Stromzuführung angeschlossen.
Die elektromagnetischen Bremsen 6 und 16 sind einerseits an den Klemmen gl und g2 des ersten Schalters, welche auch untereinander verbunden sind, und andererseits an den Nulleiter N der Stromzuführung angeschlossen.
Im aufgerollten Zustand ist die flexible Plane 1 vollständig auf der Aufrollwalze 12 aufgerollt- wie es in Figur 2 dargestellt ist. Um diese flexible Plane 1 abzurollen, muss man den Doppelschalter 25 in die in Figur 1 in gestrichelten Linien dargestellte Stellung bringen, wobei Cl-gl und C2-fl verbunden werden. Der erste Elektromotor 4 sowie die beiden elektromagnetischen Bremsen 6 und 16 werden dabei unter Strom gesetzt, wobei diese Bremsen nicht mehr wirksam sind. Der erste Elektromotor 4 dreht in Drehrichtung 21 über das erste üebersetzungsgetriebe 5 die Aufspultrommeln 2, auf welche sich die beiden flexiblen Bänder 7 aufspulen unter gleichzeitigem Abrollen der flexiblen Plane 1 und Antrieb des zweiten umkehrbaren üebersetzungsgetriebes 15 und des zweiten Motors 14.
Sobald die flexible Plane 1 vollständig abgerollt ist (Figur 1) , wird der Schalter 25 in die mittlere Ruhestellung gebracht, wodurch der Speisestrom für den ersten Elektromotor 4 unterbrochen wird. Hierauf wird der Doppelschalter 25 von Hand für einen kurzen Moment in die vorhergehende Schaltstellung gl,fl gebracht. Diese kurze Drehung des ersten Elektromotors 4 bewirkt eine kurze Drehung der Bandaufspultrommeln 2, ohne dass der zweite Antriebsmotor 14 selbst angetrieben wird. Die flexible Plane 1 wird dadurch einwandfrei gespannt.
Sobald der Doppelschalter 25 von Hand in seine zweite Schaltstellung unter Schliessung Cl-g2 und C2-f2 gebracht wird, erfolgt eine Speisung des zweiten Elektromotors 14 und gleichzeitig der beiden Bremsen 6 und 16. Die flexible Plane 1 rollt sich dann in Drehrichtung 22 auf ihre Aufrollwalze 12 auf.
Figur 2 zeigt die gleiche Vorrichtung, wobei jedoch keine äusseren Motore vorgesehen sind, sondern rohrförmige Motore 41 und 14* sowie auch rohrförmige Debersetzungsgetriebe 5' und 15 · und elektromagnetische Bremsen 6' und 16' . Diese Elemente
_q_
sind einerseits im Innern eines Rohres 3a tr.it den Bandaufspultrommeln 2 und andererseits in der Planenaufrollwalze 12 angeordnet. Jede Motor-, Uebersetzungs- und Brernseinheit ist mit ihrem festen Träger über einen Profilabschnitt 24 verbunden. Die Wirkungsweise ist die gleiche wie bei der Ausführung nach Figur 1,-
Figur 4 zeigt eine zweite elektrische Steuereinrichtung für die Motore 4 und 14 (Figur 1) oder 41 und 14' (Figur 2), welche weiter ausgebildet als diejenige nach Figur 3 ist. Ein Schalter 26 in einer mittleren Ruhestellung steuert willkürlich entweder ein erstes Relais A in Reihe mit einem ersten automatischen Stoppschalter 27A oder ein zweites Relais B in Reihe mit einem zweiten automatischen Stoppschalter 27B. Das Relais A steuert seinerseits die Schalter al,a2,a3 und a4, während das Relais B die Schalter b2,b3 und b4 steuert. Der Schalter al, welcher in Ruhestellung offen ist, steuert die Speisung des ersten Elektromotors 4. Der Schalter a2, welcher in Ruhestellung offen ist, steuert die Speisung der ersten Bremse 6. Der Schalter b2, welcher in Ruhestellung offen ist, ist parallel mit dem Schalter a2 geschaltet. Der zweite Elektromotor 14 wird gesteuert durch einen Schalter a3, welcher in Ruhestellung geschlossen ist, und von dem Schalter b3, welcher in Ruhestellung offen und in Reihe mit dem Schalter a3 geschaltet ist. Die zweite Bremse 16 wird gesteuert von dem Schalter a4, welcher in Ruhestellung offen ist, oder von dem Schalter b4, welcher in Ruhestellung offen und parallel zu dem Schalter a4 geschaltet ist.
Ein doppelter Druckschalter, weicher in Ruhestellung offen ist, trägt einen ersten Schaltkontakt 28a, welcher in Reihe mit einem Widerstand Rl und dem Schalter a3 geschaltet ist, und einen zweiten Schaltkontakt 28b, welcher parallel zu den Schaltern a4 und b4 geschaltet ist. In Ruhestellung nehmen alle diese Schalter die in Figur dargestellte Schaltstellung
ein. Die Elektromotore 4 und 14 sowie die Bremsen 6 und 16 werden hierbei ni^ht gespeist. Die flexible Plane 1 kann hierbei beispielsweise vollständig aufgerollt sein, wie es in Figur 2 dargestellt ist.
Sobald der Schalter 26 in seine Schaltstellung I gebracht wird, wird das Relais A gespeist, wodurch die Schalter al,a2 und a4 geschlossen werden, während der Schalter a3 geöffnet wird, wie es in gestrichelten Linien dargestellt ist. i)er erste Elektromotor 4 sowie die Bremsen 6 und 16 werden auf diese Weise gespeist, während der zweite Motor 14 nicht gespeist wird. Sobald die flexible Plane 1 vollständig abgerollt ist (Figur 1), öffnet sich der automatische Stoppschalter 27A und das Relais A wird nicht mehr gespeist. Die Schalter al,a2, a3 und a4 kehren in ihre Ruhestellung zurück, so dass der erste Elektromotor 4 und die Bremsen 6 und 16 nicht mehr gespeist werden«
Um nun die Plane zu spannen, genügt eine kurze Betätigung des Druckschalters 28 von Hand. Die gleichzeitige Schliessung der Schaltkontakte 28a und 28b speist die zweite Bremse 16 und den zweiten Elektromotor 14, während die erste Bremse 6 und der erste Elektromotor 4 nicht gespeist werden. Auf diese Weise wird die flexible Plane gespannt. Zur Vermeidung einer zu qrossen Zugspannung auf die flexible Plane 1 ermöglicht der Widerstand Rl die Speisung des zweiten Elektromotors 14 mit einer geringeren Spannung.
Um die Plane 1 wieder auf ihre Aü^rollwalze 2 aufzurollen, wird der Schalter 26 in die Schaltstellung II gebracht. Die Schalter b2,b3 und b4 werden auf diese Weise geschlossen und die Bremsen 6 und 16 sowie der zweite Motor 14 gespeist. Sobald die flexible Plane 1 vollständig aufgerollt ist, unterbricht der automatische Stoppschalter 27B die Speisung des Relais B. Dadurch werden die Schalter b2,b3 und b4 geöffnet
und der zweite Motor 14 sowie die Bremsen 6 und 16 werden nicht weiter gespeist. Die flexiblen Bänder 7 können erforderlichenfalls noch gespannt werden durch eine kurze Betätigung des Druckschalter 28 von Hand.
Bei einer abgewandelten Ausführungsform können die automatischen S+Oppschalter 27 A und 27B auch weggelassen werden, wobei dann die Speisung der beiden Relais A und B allein von Hand mittels des Schalters 26 gesteuert, wird.
Figur 5 zeigt eine andere, noch weiter ausgebildete elektrische Steuereinrichtung. Die beiden Relais A und B der vorstehend beschriebenen Ausführung nach Figur 4 betätigen hierbei zusätzliche Schalter a5, welcher in Ruhestellung geschlossen ist, und a6, welcher in Ruhestellung offen ist, sowie b5, welcher in Ruhestellung geschlossen ist, und b6, welcher in Ruhestellung offen ist. Die beiden Schalter a6 und b6 sind hierbei Zeitschalter. Die Schalter a5 und a6 sind ebenfalls in Reihe geschaltet und steuern ein Relais D.
Das Relais C betätigt die Schalter c3 und c4 und das Relais D die Schalter dl und d2. Der Schalter dl, welcher in Ruhestellung offen ist, ist parallel mit dem Schalter al und in Reihe mit einem Widerstand R2 geschaltet, welcher ähnlich dem Widerstand Rl der Ausführungsform nach Figur 4 ist. Der Schalter d2, welcher in Ruhestellung offen ist, ist parallel zu den Schaltern a2 und b2 der vorher beschriebenen Ausführungsform nach Figur 4 geschaltet. Der Schalter c3, welcher in Ruhestellung offen ist, ist in Reihe mit dem Widerstand Rl geschaltet, und zwar an Stelle des Schalters 28a der Ausführungsform nach Figur 4. Der Schalter c4, welcher in Ruhestellung offen ist, ist parallel mit den Schaltern a4 und b4 geschaltet und ersetzt hierbei den Schalter 28b der Ausführungsform nach Figur 4. Alle anderen Elemente sind gleich denjenigen der vorstehend beschriebenen Ausführungsform nach Figur 4.
Sobald der Schalter 26 in seine Schaltstellung I gebracht ist, betätigt das Relais ?, die Schalter al,a2,a3 und a4 wie bei der Ausführungsform nach Figur 4. Weiterhin öffnet es den Schalter a5 und schliesst den Schalter a6, so dass das Relais C nicht gespeist wird. Dadurch wird der erste Elektromotor 4 und die Bremsen 6 und 16· gespeist. Die spätere Oeffnung des automatischen Stoppschalters 27A unterbricht deren Speisung. Zu gleicher Zeit betätigt das Relais A den Schalter a5, welcher sich schliesst, und den Schalter a6, welcher ein Zeitschalter ist und während einer kurzen Zeitdauer geschlossen bleibt. Während dieser kurzen Zeitdauer wird das Relais C gespeist und schliesst die Schalter c3 \md c4, welche ihrerseits den zweiten Elektromotor 14 und die zweite Bremse 16 speisen, während der erste Elektromotor 4 und die erste Bremse 6 nicht mehr gespeist werden. Die flexible Plane 1 wird auf diese Weise selbsttätig gespannt.
Sobald der Schalter 26 anschliessend in seine Schaltstellung II gebracht wird, betätigt in gleicher Weise das Relais B alle Kontakte b und nach Oeffnung des Stoppschalters 27B steuert das Relais D die Speisung des ersten Elektromotors 4 und der ersten Bremse 6, um die flexiblen Bänder 7 zu spannen. Der Widerstand R2 wirkt in gleicher Weise wie der Widerstand Rl, das heisst zur Begrenzung der Speisespannung des entsprechenden Elektromotors.
Bai den beiden Ausführungsformen nach den Figuren 4 und 5 soll der Schalter a3, welcher in Ruhestellung geschlossen ist, verhindern, dass die beiden Elektromotore 4 und 14 durch eine falsche Betätigung gleichzeitig gespeist werden.
Figur 6 zeigt eine Ausführungsmöglichkeit für eine elektronische Steuereinrichtung in einer neuerungsgemassen Antriebsvorrichtung. Diese Steuereinrichtung besitzt eine Speisung 50 und einen Detektor 51. Die Eingänge der Speisung 50 sind an
die Phasenklemme Sl und an den Nulleiter N des Netzes angeschlossen und der Ausgang liefert eine stabilisierte Gleichspannung zur Speisung aller Schaltkreise der Einrichtung.
Der Detektorschaltkreis 51 für den Drehantrieb der Elektromotore 4 und 14 ist mit seinem Eingang an die Phasenklemme Sl und mit seinem Ausgang an zwei "OU"-Durchgänge 58 und 59 sowie an einen der Eingänge zweier logischer Detektorschaltkreise 52 und 53 und an einen Zeitschalter 55 angeschlossen, welcher beispielsweise aus einem monostabilen Schaltkreis besteht. Die Netzphase Sl kommt ebenfalls aus dem Schaltkreis 51. Dieser Schaltkreis 51 kann beispielsweise aus einem Transistor bestehen, welcher sich sättigt beim Durchgang des Motorspeisestromes in einem Widerstand und welcher einen Kondensator auf die stabilisierte Speisespannung auflegt, die von dem Speisekreis 50 kommt und dem Niveau 1 entspricht.
Ein Schalter 26 ist normalerweise in seiner mittleren Ruhestellung offen und für zwei Schaltstellungen I und II vorgesehen. Die entsprechenden Klemmen in den Schaltstellungen I und II sind an die Eingänge der beiden logischen Detektorschaltkreise 52 und 53 für den jeweiligen Drehantrieb der Elektromotore 4 und 14 und an die beiden Motore 4 und 14 direkt angeschlossen. Die beiden logischen Detektorschaltkreise 52 und 53 bestehen beispielsweise jeder aus einem Transistor, welcher sich sättigt, sobald die Netzphase Sl an seinem Eingang beim Schliessen des Schalters 26 liegt, und welcher blockiert bei Oeffnung dieses Schalters. Der Ausgang des Transistors liegt an einem "ET"-Durchgang, welcher aktiv wird durch Einwirkung des Detektors 51 für den Drehantrieb eines der beiden Elektromotore.
Die beiden Schaltkreise 52 und 53 sind mit ihren Ausgängen jeder an einen Eingang eines bistabilen Schaltkreises 54 angeschlossen. Dieser bistabile Schaltkreis 54 ist mit seinen
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beiden Ausgängen an je einen der beiden Eingänge an den beiden "ET"-Durchgängen 56 und 57 angeschlossen. Diese beiden "ET"-Durchgänge 56 und 57 sind mit ihrem anderen Eingang an den Ausgang des Zeitschalters 55 angeschlossen. Der Ausgang des "ET"-Durchganges 56 ist einerseits an einen der Eingänge des "OU"-Durchganges -58 und andererseits an den Eingang einer Kraftzuleitung 62 angeschlossen. Der Ausgang des "ET"-Durchganges 57 ist einerseits an einen der beiden Eingänge des "OU"-Durchganges 59 und andererseits an den Eingang der Kraftzuleitung 63 angeschlossen. Der Ausgang des "OU"-Durchganges 58 ist an eine Kraftzuleitung 60 und der Ausgang des "OU"-· Durchganges 59 an eine Kraftzuleitung 61 angeschlossen. Die Ausgänge dieser beiden Kraftzuleitungen 60 und 61 sind mit jeweils einer Spule der beiden elektromagnetischen Bremsen 6 und 16 verbunden. Die Ausgänge der Kraftzuleitungen 62 und 63 sind über automatische Stoppschalter 27A und 27B mit den Elektromotoren 4 und 14 verbunden.
Sobald der Schalter 26 seine mittlere Ruheschaltsteilung einnimmt (Figur 6), befinden sich die Kraftzuleitungen 60,61, 62 und 63 in einem solchen Schaltzustand, dass die Bremsen 6 und 16 sowie die'Motore 4 und 14 nicht gespeist werden und die Bremsen dadurch wirksam sind.
Sobald der Schalter 26 in seine Schaltstellung I gebracht wird und der automatische Stoppschalter 27A offen ist, kann der Elektromotor 4 nicht gespeist werden und die Schaltkreise bleiben in ihrer Ruheschaltung. Wenn der Stoppschalter 27A dagegen geschlossen ist, wird der Elektromotor 4 über den Detektor für seinen Drehantrieb und über den Schalter 26 gespeist. Der Detektor 51 reagiert auf den Durchgang des Speisestromes für den Motor und liefert ein logisches Signal, welches die Kraftzuleitungen 60 und 61 durch die "OU"-Durch~ gänge 58 und 59 und schliesslich die beiden Bremsen 6 und 16 speist. Zu gleicher Zeit reagiert der Detektorschaltkreis 52
auf die Speisespannung in dem Motor 4 und schaltet die Ausgänge des bistabilen Schaltkreises 54 in der Weise, dass der Durchgang 57 aktiv und der Durchgang 56 inaktiv wird. Sobald der erste Antriebsmotor 4 anhält, und zwar nach Oeffnung des Handschalters 26 oder des automatischen Stoppschalters 27A, liefert der Detektor 51 für den Drehantrieb ein logisches Signal, welches den unterbrochenen Stromdurchgang anzeigt und bewirkt, dass einerseits die Speisung der beiden Kraftzuleitungen 60 und 61 durch Blockade der beiden "OU"-Durchgänge 58 und 59 unterbrochen wird und die Bremsen 6 und 16 in Tätigkeit treten und dass andererseits der Zeitschalter 55 an die Eingänge der "ET"-Durchgänge 56 und 57 ein logisches Signal vorbestimmter Dauer liefert. Der Durchgang 57 wird aktiv durch den bistabilen Schaltkreis 54 und das Zeitsignal geht durch den Durchgang 57 zu der Kraftleitung 63 und durch die Durchgänge 57 und 59 zu der Kraftzuleitung 61, wodurch die Bremse 16 und der zweite Elektromotor 14 während der vorbestimmten Zeitdauer unter Strom gesetzt werden. Auf diese Weise wird die flexible Plane gespannt. Am Ende dieses Vorganges sind die Kraftzuleitungen 61 und 63 abgeschaltet, wodurch die Bremse 16 und der zweite Elektromotor 14 blockiert sind. Alle Schaltkreise befinden sich dann in ihrem Ruheschaltungszustand.
Wenn umgekehrt der Schalter 26 in seine Schaltstellung II gebracht wird, wird der zweite Elektromotor 14 gespeist, um die flexible Plane 1 aufzurollen. Der bistabile Schaltkreis 54 ändert seinen Schaltzustand, wodurch der "ET"-Durchgang 56 aktiv wird und die Bremse 6 und der erste Elektromotor 4 während der Zeitschaltdauer gespeist werden, nachdem die Oeffnung des Schalters 26 oder des automatischen Stoppschalters 27B ein Anhalten des Elektromotors 14 bewirkt hat.
Die neuerungsgemäss ausgebildete Antriebsvorrichtung ist insbesondere verwendbar zum Antrieb von Zelt- oder Schutzplanen gegen Regen und bzw. oder Sonne in den Fällen, in denen
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diese Planen nicht in vertikaler Ebene abrollbar sind, wobei ihre Spannung etwa durch eine Ballaststange erzielt werden kann. Dies ist insbesondere der Fall bei Planen zum Schutz gegen Sonne an Glasdächern, -wänden oder Treibhäusern.
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Claims (1)

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    SCHUTZANSPRUCHE
    Antriebsvorrichtung für eine flexible Schutzplane, welche auf eine Wal":e aufrollbar und hiervon abrollbar ist und deren freies Ende über wenigstens ein flexibles Band mit dem Umfang einer Aufspultrommel für dieses Band verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Planenaufrollwalze (12) von einem Elektromotor (14) über ein umkehrbares Uebersetzungsgetriebe (15) und eine stromlos wirkende elektromagnetische Bremse (16) in der Drehrichtung zum Aufrollen der Plane (1) und die Bandaufspultrommel (2) von einem anderen Elektromotor (4) ebenfalls über ein umkehrbares Uebersetzungsgetriebe (5) und eine * stromlos wirkerde elektromagnetische Bremse (6) in der Drehrichtung -ium Aufspulen des Bandes (7) antreibbar sind und dass bei Einschaltung eines der beiden Elektromotore gleichzeitig beide elektromagnetische Bremsen unter Strom setzbar und damit lösbar sind.
DE19828205884U 1981-03-24 1982-03-03 Antriebsvorrichtung zum auf- oder abrollen einer flexiblen schutzplane Expired DE8205884U1 (de)

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