DE8201403U1 - Eckumlenkung für Treibstangenbeschläge von Fenstern, Türen od. dgl. - Google Patents
Eckumlenkung für Treibstangenbeschläge von Fenstern, Türen od. dgl.Info
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Description
82 101 G
SIEGENIA-FRAJNTK KG, Eisenhüttenstr. 22, 5900 Siegen 1
ANR. : 1004 808
Eckumlenkung für Treibstangenbeschläge von Fenstern, Türen od. dgl.
Die Neuerung betrifft eine Eckumlenkung für Treibstangenbeschläge
von Fenstern, Türen od. dgl. bei welcher an der Rückseite einer winkelförmigen Halteschiene ein Führungskanal mit
C-förmigem Querschnitt zur zug- und drucksteif verschiebbaren Aufnahme biegsamer Umlenkglieder, z.B. Stahlbänder, angeordnet
ist, der zwei durch einen bogenförmigen Übergangsbereich einstückig verbundene Schenkel aufweist.
Derartige Eckumlenkungen sind bereits bekannt und dienen dem
Zweck, die an zwei im Winkel zueinander verlaufenden Flügelschenkeln von Fenstern, Türen od. dgl. verschiebbar gehaltenen
und geführten Treibstangen miteinander zu kuppeln.
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Wie beispielsv/eise aus dem DE-GM 1 758 015 hervorgeht,
besteht bei einer weit verbreiteten Bauart solcher bekannten
Eckumlenkungen die den Führungskanal tragende Halteschiene
aus im Querschnitt flach rechteckigem Material, beispielsweise Flachstahl und ist als sogenannter Stulpwinkel geformt,
der zwei rechtwinklig zueinander verlaufende., durch einen
j: scharfkantigen Übergang einstückig miteinander in Verbindung
stehende Schenkel hat. Derartige Eckumlenkungen gelangen dabei in Verbindung mit solchen Treibstangenbeschlägen zum Einsatz,
die an aus Holz- oder Kunststoffprofilen gefertigten Fenstern und Türen od. dgl. mit Hilfe sogenannter Stulpschienen angeschlagen
werden.
Bekannt sind andererseits aber auch, z.B. durch die DE-AS 11 00 502, Eckumlenkungen, bei denen der die biegsamen TJmlenkglieder
enthaltende Führungskanal für sich allein im Bereich der Flügelecke befestigt und anschließend durch einen unabhängig
davon anzuschlagenden Stulpwinkel abgedeckt wird.
Auch diese Eckumlenkung ist dabei für den Einbau an aus HoIz-
oder Kunststoffprofilen zusammengesetzten Fenstern oder Türen vorgesehen.
Bekannt sind weiterhin aber auch Eckumlenkungen, bei denen die im Querschnitt im wesentlichen C-förmigen Führungskanäle für
uie biegsamen Umlenkglieder mittels Winkelgehäusen an der Ecke
von Fenstern- und Türflügeln festgelegt werden können, die aus Metall, insbesondere Leichtmetallprofilen, zusammengesetzt sind,
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wie das beispielsweise aus der BE-AS 12 69 535 und der DE-OS 24 26 030 hervorgeht. Die Winkelgehäuse dieser Eckum- |
lenkungen sind dabei baulich so ausgeführt, daß sie eine Festlegung
der Eckumlenkung in hinter schnitt enen Profilkanälen der Fenster- oder Türflügel ermöglichen, welche hauptsächlich "
zur längsschiebbaren Führung der Treibstangen vorgesehen sind.
Alle diese bekannten Eckumlenkungen sind baulich und funktioneil
so ausgelegt, daß ihr Anwendungsbereich auf Fenster oder Türen beschränkt ist, bei denen sich die Flügel- und Rahmenschenkel
jeweils im rechten Winkel zueinander erstrecken, also einerseits
vertikal und andererseits horizontal orientiert sind.
Bei den ebenfalls bekannten und im Gebrauch stehenden Fenstern und Türen mit von einem rechten Winkel abweichendem Verbindungs- !
stoß zwischen benachbarten Rahmen- und Flügelschenkeln, nämlich insbesondere bei solchen Fenstern und Türen, deren oberer R ahmen und
Flügelschenkel eine von der Waagerechten abweichende Lage zu den senkrechten Rahmen- und Flügelschenkeln einnimmt, sind
- unter gewissen Voraussetzungen - bestenfalls Eckumlenkungen der durch die DE-AS 11 00 502 bekannt gewordenen Bauart einsatzfähig.
Da nämlich hier die die biegsamen Umlenkglieder zug- und drucksteif aufnehmenden Führungskanäle von den zu ihrer Abdeckung
und/oder Befestigung dienenden Halteschienen baulich unabhängig '
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sind, lassen sich diese Teile ggf. getrennt voneinander durch ent- ;.
I sprechende Kräfte in wirkung auf die Schenkel in Winkellagen zuein- <
ander bringen, die von einem rechten Winkel abweichen.
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Nachteilig bei einer solchen Eckumlenkung ist jedoch, daß der Führungskanal für die biegsamen Umlenkglieder und die
winkelförmige Halteschiene zur Durchführung der Anpassungsarbeiten unabhängig voneinander gehandhabt und verformt
werden müssen. Voraussetzung für die problemlose Verformbarkeit des Führungskanals der Eckumlenkung nach DE-AS 11 00
ist dabei allerdings, daß dieser nicht - wie im konkreten Aujführungsbeispiel
gezeigt - aus zwei miteinander vernieteten und miteinander eine Führungsscheide bildenden Flachmate rial streifen
besteht, sondern vielmehr aus einem im Querschnitt C-förmigen Strangpreßprofil einstückig hergestellt ist.
Durch die DE-OS 20 46 856 ist auch bereits eine Eckumlenkung bekannt, bei welcher der im Querschnitt C-förmige Führungskanal
für die biegsamen Umlenkglieder nur über einen seiner beiden Schenkel fest mit einer Halteschiene verbunden ist, während
sein bogenförmiger Übergangsbereich und der andere Schenkel frei von der Halteschiene abstehen. Hier läßt sich der freie Teil
des Führungskanals im Bedarfsfalle ebenfalls manuell so verbiegen,
daß seine beiden Schenkel eine von einem rechten Winkel abweichende Lage zueinander einnehmen. Nach dem Einbau der
Eckumlenkung ist es jedoch auch hier notwendig, den bogenförmigen Übergangsbereich und den an sich freien Schenkel des
Führungskanal durch ein zusätzliches, loses Schienenstück abzudecken
und dieses durch besondere Kupplungsmittel mit dem freien Ende der eigentlichen Halteschiene zu verbinden. Auch
bei dieser Bauart von Eckumlenkungen ist also die getrennte Manipulation verschiedener Teile nötig.
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Ziel der Neuerung ist es, eine Eckumlenkung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die in ein und derselben Ausführungsform für alle in der Praxis vorkommenden Eckwinkel-Ausführungen
von Fenstern und Türen anwendbar ist, und sich bei ihrer Handhabung auf einfache Weise an die jeweiligen Einbaubedingungen
anpassen läßt. Dabei soll die Eckumlenkung so aufgebaut sein, daß das gleiche Lösungsprinzip bei Fenster- und
T'irkonstruktionen in allen praktisch genutzten Werkstoff art en
(Holz, Kunststoff, Leichtmetall) einsatzfähig ist, sofern die winkelförmige Halteschiene auf die aus der jeweiligen Werkstoff -
auswahl resultierenden Einbaubedingungen an den Fenstern und
Türen abgestimmt wird.
Di«- Lösung dieser Aufgabe besteht nach dem Kennzeichnungsteil
des Anspruchs 1 neuerungsgemüß darin, daß der Führungskanal b in seinem bogenförmigen Übergangsbereich biegeverformbar
ausgebildet ist, daß die Schenkel der ihn tragenden Halteschiene um ihren Eckbereich zueinander winkelverlagerbar miteinander
in Verbindung stehen und daß wenigstens einsr der Schenkel des Führungskanals begrenzt längsverschiebbar am benachbarten
Schenkel der Halteschiene geführt ist.
Diese Ausgestaltung einer Eckumlenkung hat nicht nur den Vorteil, daß die Schenkel des im Querschnitt C-förmigen Führungskanals und diejenigen der winkelförmigen Halteschiene gemeinsam
problemlos und sicher durch geringen manuellen Kraftaufwand in jede praktisch notwendige Winkellage zueinander gebracht
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werden können, sondern es wird zugleich auch eine dauerhaft
leichtgängige Führung des Umlenkgliedes am Führungskanal
gewährleistet.
Im einfachsten Falle kann gemäß Anspruch 2 eine Eckumlenkung
nach der Neuerung so ausgebildet sein, daß die beiden Schenkel der Halteschiene einstückig, aber in ihrem Eckbereioh biegeverfornibar
miteinander in Verbindung stehen.
Als besonders vorteilhaft und zweckmäßig erweist sich jedoch eine neuerungsgemi'ße Weiterbildung der Eckumlenkung, die
nach Anspruch 3 darin besteht, daß die beiden Schenkel der Halteschiene in ihrem Eckbereich um eine zur Hauptebene normale
Achse gelenkig miteinander verbunden sind. Hierbei können in weiterer Ausgestaltung der Eckumlenkung nach Anspruch 4 die
beiden Schenkel der Halteschiene miteinander ein Winkelgehäuse bilden und dabei den Führungskanal in Querschnittsrichtung
wenigstens dreiseitig umfassen.
Eine sichere Manipulierbarkeit der Eckumlenkung bei der Durchführung
der Anschlagarbeiten läßt sich gemäß der Neuerung auch dadurch erreichen, daß nach Anspruch 5 die beiden Schenkel des
Winkelgehäuses den Führungskanal mindestens in der Nähe seines bogeiJiörmigen Übergangsbereichs mittels angeformten Stützflächen
in Querschnittsrichtung auch an der vierten Seite umgreifen, und daß die Stützflächen relativ zueinander um die Achse verschwenkbar
sind sowie wenigstens eine der Stützflächen reiativ zum Führungskanal verschiebbar ist.
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Eine baulich besonders zweckmäßige Ausgestaltung für eine Eckumlenkung nach der Neuerung wird erreicht, wenn gemäß
Anspruch 6 die Schenkel des Winkelgehäuses als Formteile, z, B. aus Metall-Druckguß oder Kunststoff-Spritzguß,
ausgebildet sind, während der Führungskanal aus einer gezogenen oder durch Formbiegen gebildeten Profilschiene besteht.
Ferner kann es sich als wichtig erweisen, gemäß Anspruch die Gelenkachse des Winkelgehäuses außerhalb der äußeren
Biegezone des bogenförmigen Übergangsbereichs des Führungskanals verlaufen zu iassen, während wenigstens der inneren
Biegezone des bogenförmigen Übergangsbereichs die relativ verschiebbaren Stützflächen an den Schenkeln des Winkelgehäuses
zugeordnet sind.
Soll eine Eckumlenkung für Fenster und Türen oder dgl. verwendet werden, deren Flügel und Rahmen aus Metall- oder
Kunststoff-Hohlprofilen zusammengesetzt sind, dann ist es gemäß Anspru a 8 besonders empfehlenswert, wenn die Schenkel
des Winkelgehäuses mit seitlich neben dem Führungskanal liegenden Halte- und Befestigungselementen versehen sind, die
in hinterschnittene Profilkanäle am Flügel formschlüssig ein- und/oder an diese begrenzenden Profilteilen form- und kraftschlüssig
angreifen. Die formschlüssigen Angriffselemente können dabei
nach Anspruch 9 aus Leisten, Nasen oder Stegen bestehen, während die form- und kraftschlüssigen Angriffselemente von
Schraubgliedern gebildet sind.
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Weitere Merkmale und Vorteile einer neuerungsgemäßen Eckumlenkung werden nachfolgend anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Dabei zeigen bzw. zeigt die
Fig. 1 bis 3 jeweils in schematisch vereinfachter
Ansichtsdarstellung drei verschiedene Bauarten für ein Drehkippfenster bzw. eine
Drehkipptür
Fig. 4 etwa in natürlicher Größe und Seitenansicht die
in den Fig. 1 bis 3 mit IV gekennzeichnete Eckumlenkung eines Treibstangenbeschlages
Fig. 5 in natürlicher Größe einen Querschnitt
.in Fig. 4
Fig. 6 einen der Fig. 5 entsprechenden Querschnitt
durch eine etwas abgewandelte Ausführungsform
der Eckumlenkung nach Fig. 4
Fig. 7 wiederum etwa in natürlicher Größe und teil
weise geschnittener Seitenansicht, eine andere, besonders vorteilhafte Bauart einer Eckumlenkung
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Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII -VIII
in Fig. 7
Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie IX - IX in
Fig. 7
Fig. 10 einen Schnitt entlang der Linie X - X in Fig. 7,
Die in den Fig. 1 bis 3 als Ausfülirungsbeispiele gezeigten Drehkippfenster
oder -türen haben einen feststehenden Rahmen 1 und einen Flügel 2, Letzterer ist dabei relativ zum feststehenden
Rahmen 1 entweder um eine seitliche lotrechte Achse 3 - 3 in Drehöffnungsstellung
oder aber um eine untere waagerechte Achse 4-4 in Kippöffnungsstellung beweglich. Um die verschiedenen Öffnungsstellungen zu ermöglichen, ist der Flügel 2 am feststehenden
Rahmen im Schnittpunkt der beiden Achsen 3-3 und 4- 4 durch ein Eckgelenk 5 abgestützt. Zum Zwecke des Drehöffnens des Flügels 2
ist im Bereich der Gelenkachse 3 - 3 an der oberen Ecke d>Ns R ahmens
1 und des Flügels 2 zusätzlich ein Drehgelenk 6 vorgesehen, während zum Kippöffnen im Bereich der Gelenkachse 4 - 4 an der dem Eckgelenk
5 gegenüberliegenden Ecke des Rahmens 1 und des Flügels 2 ein Kippgelenk 7 angeordnet ist.
Das Drehgelenk 6 und das Kippgelenk 7 sind gemeinsam durch einen Eingriff-Drehkippbeschlag 8 betätigbar, dergestalt, daß das Drehgelenk
6 eingerückt ist, wenn sich das Kippgelenk 7 in ausgerückter Stellung befindet und umgekehrt.
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Bei den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Drehkippfenstern bzw.
-türen hat der Drehkippbeschlag 8 eine verschlußseitige Treibstange 9, die durch einen Bedienungshandhebel 10 bewegt werden
kann und dabei nicht nur Riegelglieder 11 für den in Schließstellung
befindlichen Flügel 2 betätigt, sondern auch das Kippgelenk 7 ein- und ausrückt. Ferner ist eine obere Treibstange 12
vorgesehen durch die das Drehgelenk 6 aus- und eingerückt werden kann. Beide Treibstangen 9 und 12 sind miteinander
durch eine Eckumlenkung 13 verbunden, die an der verschlußseitigen,
oberen Flügelecke eingebaut ist.
Beim Ausführungsbeispiel des Drehkippfensters bzw. der Drehkipptür
nach Fig. 3 hat der Drehkippbeschlag 8 wiederum eine verschlußseitig in den Flügel 2 eingebaute Treibstange 9, die über
einen Bedienungsgriff 10 bewegt wird und die verschluß-seitigen
Riegelglieder 11 für den Flügel 2 betätigt. Über eine an der verschlußseitigen, unteren Flügelecke eingebaute Eckumlenkung 14
steht die Treibstange 9 mit einer weiteren Treibstange 15 in Verbindung, die im unteren waagerechten Flügelschenkel eingebaut
ist und das Kippgelenk 7 ein- und ausrückt. Diese Treibstange
steht wiederum über eine Eckumlenkung 16 mit einer im scnwenk-
gelenkseitigen, aufrechten Flügelholm geführten Treibstange 17 in
Verbindung, an welche sich oben eine Eckumlenkung 18 anschließt,
die das Drehgelenk 6 aus- und einzurücken vermag.
Bv?i allen in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispielen
ist zwischen dem oberen Rahmenschenkel und dem oberen Flügelschenkel
eine Ausstellvorrichtung 19 eingebaut. Diese Ausstellvor-
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-15-
richtung 19 ist mit ihrem Ausstellarm 20 in der seitlichen lotrechten
Gelenkachse 3-3 am feststehenden Eahmen 1 aupelenkt,
während dieser Ausstellarm 20 andererseits mittels eines Führungsansatzes 21 schwenkbar und schiebbar am oberen
Schenkel 2' des Flügels 2 angreift.
Ein zweiter Abstützpunkt für den Flügel an der Ausstellvorrichtung
19 wird bei den gezeigten Ausführungsbeispielen dadurch gebildet, daß ein Zusatzarm 22 einerseits am Ausstellarm 20 und
andererseits am oberen Flügelschenkel 2' jeweils nur schwenkbar angreift, und /.war so, daß Ausstellarm 20 und Zusatz arm 22
nach Art des bekannten Ellipsenlenkers zur Bildung der Ausstellvorrichtung 19 zusammenwirken.
Es sei hier erwähnt, daß der zweite Abstützpunkt für den Flügel 2 an der Ausstellvorrichtung 19 auch auf andere, bekannte Art und
Ί
Weise geschaffen werden kann.
Weise geschaffen werden kann.
Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen von Drehkippfenstern bzw. -türen ist das Drehgelenk 6 zwischen dem Flügel 2 und dem feststehenden
B ahmen 1 durch die Ausstellvorrichtung 19 gebildet, wobei deren Ausstellarm 20 zum Drehöffnen des Flügels 2 in der Nähe
der lotrechten Gelenkachse 3-3 entweder durch die Treibstange 12 (Fig. 1 und 2) oder aber durch die Eckumlenkung 18 (Fig. 3) in
seiner Parallellage zum oberen Flügelschenkel 2' in bekannter Weise verriegelt wird.
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Zum Kippöffnen des Flügels 2 um die untere, waagerechte
Gelenkachse 4-4 wird hingegen der Ausstellarm 20 der Ausstellvorrichtung 19, ebenfalls in bekannter Weise, in der
Nähe der lotrechten Gelenkachse 3-3 vom oberen Flügelschenkel 2' abgekuppelt, so daß er sich zwischen diesem Flügelschenkel 2' und dem zugehörigen Rahmenschenkel l' schrägstellen kann. Dabei begrenzt die Ausstellvorrichtung 19 einerseits über den Führungsansatz 21 des Ausstellarms 20 und andererseits a
Gelenkachse 4-4 wird hingegen der Ausstellarm 20 der Ausstellvorrichtung 19, ebenfalls in bekannter Weise, in der
Nähe der lotrechten Gelenkachse 3-3 vom oberen Flügelschenkel 2' abgekuppelt, so daß er sich zwischen diesem Flügelschenkel 2' und dem zugehörigen Rahmenschenkel l' schrägstellen kann. Dabei begrenzt die Ausstellvorrichtung 19 einerseits über den Führungsansatz 21 des Ausstellarms 20 und andererseits a
über den Zusatzarm 22 die Kipp öffne ungs weite für den Flügel 2. |
Im vorliegenden Falle geht es darum, den Anwendungsbereich
von Fenstern bzw. Türen zu erweitern. Es sollen nämlich nicht nur Fenster bzw. Türen allgemein üblicher Bauart, d.h. mit jeweils rechtwinklig zueinander gerichteten Rahmen- und Flügelschenkeln, erstellt werden können, sondern es soll unter Benutzung der gleichen Beschlags-Bauteile auch möglich sein, Fenster und Türen zu erstellen, bei denen zumindest die oberen Rahmenschenkel l' und F lüge Isohenkel 2' einen von der Waagerechten abweichenden, geneigten Verlauf haben, wie dies die Ausführungsbeispiele nach den Fig. 1 und 3 zeigen. Solche Fenster bzw. Türen werden beispielsweise für den Einbau unmittelbar unter Dachschrägen, vorzugsweise an der Giebelseite von Dachstudios, benötigt.
von Fenstern bzw. Türen zu erweitern. Es sollen nämlich nicht nur Fenster bzw. Türen allgemein üblicher Bauart, d.h. mit jeweils rechtwinklig zueinander gerichteten Rahmen- und Flügelschenkeln, erstellt werden können, sondern es soll unter Benutzung der gleichen Beschlags-Bauteile auch möglich sein, Fenster und Türen zu erstellen, bei denen zumindest die oberen Rahmenschenkel l' und F lüge Isohenkel 2' einen von der Waagerechten abweichenden, geneigten Verlauf haben, wie dies die Ausführungsbeispiele nach den Fig. 1 und 3 zeigen. Solche Fenster bzw. Türen werden beispielsweise für den Einbau unmittelbar unter Dachschrägen, vorzugsweise an der Giebelseite von Dachstudios, benötigt.
Hierfür ist es wichtig, Eckumlenkungen 13 bzw. 18 zu schaffen,
die sich problemlos auf die unterschiedlichen Winkellagen zwischen den vertikalen Flügelschenkeln und dem oberen Flügelschenkel 2'
einrichten lassen.
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In den Fig. 4 bis 10 sind verschiedene Ausführungsformen von Eckumlenkungen 13 bzw. 18 dargestellt.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 4 bis 6 weist die Eckumlenkung 13 bzw. 18 einen aus Flachmaterial gebildeten
Stulpwinkel 38 auf, der zwei im Winkel zueinander liegende Schenkel 38' und 38" hat. An der Innenseite des Stulpwinkels 38
ist der Führungskanal 39 für das biegsame, beispielsweise bekanntermaßen
aus Federstahlbändern bestehende. Umlenkglied der Eckumlenkung befestigt. Der Führungskanal 39 hat dabei
einen im wesentlichen C-förmigen Querschnitt und zwei gerade Schenkel 39' und 39" die über einen bogenförmigen Mittelabschnitt
39'" einstückig verbunden sind.
Sowohl der Stulpwinkel 38 als auch der Führungskanal 39 besteht aus biegeverformbarem Werkstoff, so beispielsweise der Stulpwinkel
38 aus Flachstahl und der Führungskanal 39 aus Messing, dergestalt, daß durch manuelle Kräfte in wirkung einerseits die
Schenkel 38'und 38" des Stulpwinkels 38 und andererseits die Schenkel 39' und 39" des Führungskanals 39 gemeinsam in ihrer
Winkellage zueinander veränderbar sind.
Da einerseits der Übergang zwischen den Schenkeln 38' und 38" des Stulpwinkels 38 scharfkantig, andererseits aber der Übergang
zwischen den Schenkeln 39', 39" des Führungskanals 39 bogenförmig (39'") ausgeführt ist, wird zur Erleichterung der gemeinsamen
Winkeländerung zwischen den Schenkeln 38', 39' und
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38", 39" der Eckumlenkung 13 bzw. 18 wenigstens die H alteverbindung
zwischen einem Schenkel, beispielsweise dem
j Schenkel 38", des Stulpwinkels 38 und dem benachbarten
Schenkel, z.B. dem Schenkel 39" des Führungskanals 39 um
ein gewisses Ausmaß längsverschiebbar ausgeführt. Das kann beispielsweise gemäß Fig. 5 durch eine im Bereich eines Lang-
£ lochs 40 vorgenommene Nietverbindung 41 geschehen, oder aber
auch dadurch, daß gemäß Fig. 6 lappenartig ausgestanzte Wandabschnitte
42 des Führungskanals 39 in genügend lang uemessene
Schlitze 43 des Stuipwinkels eingreifen und oberhalb derselben
krallenartig abgebogen sind.
Während bei der Eckumlenkung 13 bzw. 18 nach den Fig. 4 bis 6 der Stulpwinkel 38 in seinem Eckbereich 38"' und der Führungskanal
39 in seinem bogenförmigen Mittelabschnitt 39'" gemeinsam t plastisch verformt werden müssen, wenn die relative Winkellage
, zwischen ihren Schenkel 38' 39'und 38", 39" verändert werden
soll, ist in den Fig. 7 und 10 eine Ausführungsform der Eckum
lenkung 13 bzw. 18 gezeigt, bei der nur der bogenförmige Mittelabschnitt
44'" des Führungskanals 44 einer plastischen Biegeverformung unterworfen wird, während die beiden Schenkel 45' und
45" des ihn tragenden Winkelgehäuses 45 über ein normal zur Hauptebene der Eckumlenkung 13 bzw. 18 gerichtetes Gelenk 45'" gegeneinander
verschwenkbar miteinander verbunden sind.
; Der Schenkel 45' des Winkelgehäuses 45 besteht, wie besonders
deutlich aus Fig. 9 ersichtlich ist, aus zwei im Querschnitt winkel-
I ·
• I ·
förmigen Formteilen 46 und 47, die mit zwei parallelen
Flanschen 46' und 47' aufeinander gelegt und über diese, beispielsweise durch Nietstellen 48 oder auch durch Verschrauben
miteinander verbunden sind.
Flanschen 46' und 47' aufeinander gelegt und über diese, beispielsweise durch Nietstellen 48 oder auch durch Verschrauben
miteinander verbunden sind.
Die anderen Flansche 46" und 47" der beiden Formteile 46 und !
47 verlaufen im Abstand voneinander parallel zur Ilauptebene |
der Eckumlenkung 13 bzw. 18 und sind an ihrer freien Längs- |
kante außenseitig mit angeformten Leisten, Nasen oder Gtegen f
46'" bzw. 47"' versehen, während sie innenseitig jeweils mit
einem Ansatz 48 bzw. 49 versehen sind, die mindestens bereichs- i
weise den Freiraum, innerhalb der beiden Formteile 46 und 47
j einschnüren.
Auch der Schenkel 45" des Winkelgehäuses 45 ist gemäß Fig. 8 |
aus zwei im Querschnitt winkelartigen Formteilen 50 und 51 zu- I sammengesetzt, die mit ihren Flanschen 50' und 51' aufeinander
liegen und durch Verschraubungen 52 oder auch Vernietungen zusammengehalten sind. Die anderen Flansche 50" und 51" der
liegen und durch Verschraubungen 52 oder auch Vernietungen zusammengehalten sind. Die anderen Flansche 50" und 51" der
Formteile 50 and 51 verlaufen auch hier in größerem Abstand '
voneinander parallel zur Hauptebene der Eckumlenkung 13 bzw. 18. j
Auch diese Flansche 50" und 51" tragen innenseitig wenigstens j
bereiehsweise Vorsprünge 52 und 53, die den Freiraum innerhalb I
des Schenkels 45" in Querschnittsrichtung einengen, wie das der |
Fig. 8 zu entnehmen ist. &
Aus den Fig. 7 und 10 ist die Anordnung und Ausbildung des Gelenkes
45'" zwischen den beiden Schenkeln 45'und 45"des Winkelge-
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-20-
häuses 45 ersichtlich. Hiernach sind beispielsweise die Flansche 46" und 47" der beiden miteinander den Schenkel 45' bildenden
Formteile 46 und 47 an ihrem dem Scheitel des Winkelgehäuses 45 zugeordneten Ende jeweils mit einem Lagerauge 54', 54"
versehen, das aus der Ebene der Flansche 46" und 47" um deren Materialdicke nach außen verkröpft liegt. In jedem dieser Lager- ft
äugen 54' und 54" befindel sich dabei ein Lagerloch 55' bzw. 55",
dessen Mittelachse auf gleicher Ebene mit der den Freirauni im Schenkel 45' begrenzenden Innenfläche des Flansches 46' liegt.
Das dem Scheitel des Winkelgehäuses 45 zugewendete Ende des |
Schenkels 45" weist in der Ebene seiner Flansche 50" und 51" |
ebenfalls ein Lagerauge 56' bzw. 56"auf, das an seiner Außenseite je einen Lagerzapfen 57' und 57" trägt. Auchdieser Lagerzapfen
verläuft dabei in gleicher Ebene mit der Innenseite des den Freiraum im Schenkel 45' begrenzenden Flansches 46'
Die Lagerzapfen 57' und 57" der Lageraugen 56' und 56" können in die Lagerlöcher 55' und 55" der Lageraugen 54' und 54" eingerückt
und ggf. zur Lagensicherung leicht angestaucht werden, bevor einerseits die Formteile 46 und 47 sov/ie andererseits die
Formteile 50 und 51 über die Vernietungen 48 bzw. Verschraubungen 52 miteinander verbunden werden.
Vor der Verbindung der Formteile 46 und 47 bzw. 50 und 51 wird zwischen diese auch der Führungskanal 44 für die zug- und drucksteif
verschiebbare Aufnahme der biegsamen Umlenkglieder 58
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eingelegt. Die Lagenfixierung seines Schenkels 44' im Schenkel 45' des Winkelgehäuses wird dabei über die Leisten, Stege oder
Nasen 48, 49 bewirkt, während eine entsprechende Lagenfixierung seines Schenkels 44" im Schenkel 45" durch die Ansätze 52 und
53 erreicht ist. Der bogenförmige Übergangsbereich 44'" des Führungskanals 44 nimmt innerhalb des Winkelgehäuses 45 eine
solche Lage ein, daß die quer zur Hauptebene des Winkelgehäuses
45 gerichtete Achse des Gelenkes 45"' immer außerhalb der äußeren Biegezone des bogenförmigen Übergangsbereicbs 44'"
verläuft.
Der kleinste einstellbare Winkel - von beispielsweise 90 - des Winkelgehäuses 45 wird durch Anschlagflächen 59 und 60 begrenzt,
die sich gemäß Fig. 7 im Bereich des Gelenkes 45'" an den Flanschen 46" und 47" bzw. 50" und 51" der Schenkel 45' und 45"
befinden. Hingegen dienen zur Begrenzung des größtmöglichen einstellbaren Winkels - von beispielsweise 150 - des Winkelgehäuses
45 Anschlagflächen 61 und-62 an den Flanschen 46' und 50' der Schenkel 45' und 45" wie das ebenfalls aus Fig. 7 erkennbar
ist.
Im Bereich der inneren Biegezone des bogenförmigen Übergangsbereichs 44'" wirkt der Führungskanal 44 mit starren Stützflächen
63 und 64 zusammen, die innerhalb der Schenkel 45 und 45" starr angeordnet, und beispielsweise als quergerichtete Profilstege
jeweils an die Innenseite der Flansche 46" und 50" der Schenkel 45' bzw. 45" starr angeformt sind.
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Die der inneren Biegezone des bogenförmigen Übergangsbereichs 44'" des Führungskanals 44 zugewendete Kontur der
Stützflächen 63 und 64 entspricht dabei dem kleinstmöglichen Biegeradius für die innere Biegezone des bogenförmigen Übergangsbereichs
44'", welcher sich dann einstellt, wenn die Schenkel 45' und 45" des Winkelgehäuses 45 die kleinstmögliche
Winkellage, von beispielsweise 90 , zueinander einnehmen.
if Andererseits sind die Stützflächen 63 und 64 beim Verschwenken
der Schenkel 45' und 45" des Winkelgehäuses 45 zueinander gegenüber
dem Führungskanal 44 so relativverschiebbar, daß sie die
plastische B ie ge verformung desselben im Bereich des bogenförmigen
Übergangsbereichs 44"' optimal unterstützen.
Die zur Bildung der beiden Schenkel 45' und 45" des Winke !gehäuses
45 dienenden Formteile 46, 47 und 50, 51 können aus Metall-Druckguß
oder aus Kunststoff-Spritzguß bestehen, Sie lassen sich ggf. aber auch als Stanz-Biegeteile aus Blech fertigen. Der einen
im wesentlichen C-förmigen Querschnitt aufweisende Führungskanal 44 für die Umlenkglieder 58 kann hingegen in besonders vorteilhafter
Weise aus einem stranggepreßten oder durch einen Rollvorgang gebildeten Messingprofil bestehen.
Die Eckumlenkung nach den Fig. 7 bis 10 eignet sich besonders zur Benutzung in Verbindung mit Fenstern und Türen od. dgl.,
K deren Flügel und R ahmen aus Metall- oder Kunststoff-Hohlprofilen
b zusammengesetzt sind und die dabei hinterschnittene Führungs -
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kanäle 65 zur längs schiebbaren Aufnahme von Treibstangen aufweisen.
In diese Führungskanäle 65 läßt sich dabei der Schenkel 45' des Winkelgehäuses mit seinen außenseitig angeformten
Leisten, Nasen oder Stegen 46'" und 47'" formschlüssig einschieben, sowie anschließend kraft- und formschlüssig, beispielsweise
über Schraubglieder 66 darin festklemmen. Der andere Schenkel 45" des Winkelgehäuses 45 läßt sich hingegen um
das Gelenk 45"' in den Öffnungsbereich des Führungskanals einschwenken, und darjn anschließend durch einen im Querschnitt
hutförmigen Klemmbügel 67 fixieren, der beispielsweise über eine Verlängerungszunge 68 am freien Ende des Schenkels 45" geschoben
und ggf. an diesem ebenfalls durch ein Schraubglied lagenfixiert werden kann.
Abschließend sei noch erwähnt, daß einer der Schenkel 44' und 44" des Führungskanals 44 im zugehörigen Schenkel 45' bzw. 45" des
Winkelgehäuses 45 gegen Längsverschiebung abgestützt wix-d,
während die anderen Schenkel von Führungskanal 44 und Winkelgehäuse 45 relativ zueinander längsverschiebbar ineinander greifen.
Claims (8)
1. Eckumlenkung für Treibstangenbeschläge von Fenstern,
Türen od. dgl., bei welcher an der Eückseite einer winkelförmigen
Halteschiene ein Führungskanal mit C-förmigem Querschnitt zur zug- und -drucksteif verschiebbaren Aufnahme
biegsamer Umlenkglieder, z. B. Stahlbänder, angeordnet ist, der zwei durch einen bogenförmigen Übergangsbereich
einstückig verbundene Schenkel aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungskanal (39 bzw. 44) in seinem bogenförmigen Übergangsbereich (39'" bzw. 44'") biegeverformbar ausgebildet
ist, daß die Schenkel (38' 38" bzw. 45; 45") der ihn
tragenden Halteschiene (38 bzw. 45) um ihren Eckbereich (38'" bzw. 45'") zueinander winkelve riagerb ar miteinander
in Verbindung stehen und daß wenigstens einer der Schenkel (39" bzw. 44") des Führungskanals (39 bzw. 44) begrenzt
längsverschiebbar am benachbarten Schenkel (38"bzw. 45") der Halteschiene (38 bzw. 45) geführt ist.
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2. Eckumlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (38', 38") der Halteschiene (38)
einstückig, aber in ihrem Eckbereich (38'") biegeverformbar miteinander in Verbindung stehen (Fig. 4).
3. Eckumlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schenkel (45' 45") der Halteschiene (45) in ihrem Eckbereich (45'") um eine zur Hauptebene normale
Achse gelenkig (55^ 57'; 55", 57") miteinander verbunden
sind (Fig. V).
4. Eckumlenkung nach einem der Ansprüche 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schenkel (45', 45") der Halteschiene miteinander ein Winkelgehäuse (45) bilden und dabei den Führungskanal
(44) in Querschnitts richtung wenigstens dreiseitig umfassen (46, 47; 50, 51).
5. Eckumlenkung nach einem der Ansprüche 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schenkel (45', 45") des Winkelgehäuses (45)
den Führungskanal (44) mindestens in der Nähe seines bogenförmigen Übergangsbereichs (44'") mittels angeformten
Stützflächen (63, 64) in Querschnittsrichtung an der vierten Seite umgreifen, und daß die Stützflächen (63, 64) relativ zu-
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einander um die Achse des Gelenks ( 55' 57' 55'' 57") verschwenkbar skid, sowie wenigstens eine der Stützflächen
(63, 64) relativ zum Führungskanal (44) verschiebbar ist.
6. Eckumlenkung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel (45'; 45") dos Winkelgehäuseti (45) als
Formteile (46, 47; 50, 51), z. B. aus Metall-Druckguß oder Kunststoff-Spritzguß, ausgebildet sind, während der Führungs
kanal (44) aus einer gezogenen oder durch Formbiegen gebildeten Profilschiene besteht.
7. Eckumlenkung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkachse (55', 57'; 55", 57") des Winkelgehäuses (45) außerhalb der äußeren Biegezone des bogenförmigen
Übergangsbereichs (44"') des Führungskanals (44) verläuft, während wenigstens der inneren Biegezone des bogenförmigen
Übergangsbereichs (44'") relativ verschiebbare Stützflächen (63, 64) an den Schenkeln (45', 45") des Winkelgehäuses (45)
zugeordnet sind.
8. Eckumlenkung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 7,
für Fenster und Türen od. dgl. deren Flügel und Rahmen aus Metall- oder Kunststoff-Hohlprofilen zusammengesetzt
sind,
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dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel (45', 45") des Winkelgehäuses (45) mit seitlich neben dem Führungskanal (44) liegenden Halte-
und Befestigungselementen (46"', 47"', 66) versehen sind,
die in hinterschnittene Profilkanäle (65) am Flügel formschlüssig
ein- und/oder an diese begrenzenden Pröfilteilen form- und kraftschlüssig angreifen. I
Eckumlenkung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die formschlüssigen Eingriffselemente aus Leisten, Nasen oder Stegen (46'", 47'") bestehen, während die form-
und kraftschlüssigen Angriffselemente von Schraubgliedern
(66) gebildet sind.
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8201403U1 true DE8201403U1 (de) | 1982-05-19 |
Family
ID=1329617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8201403U Expired DE8201403U1 (de) | Eckumlenkung für Treibstangenbeschläge von Fenstern, Türen od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8201403U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2530719A1 (fr) * | 1982-07-23 | 1984-01-27 | Siegenia Frank Kg | Dispositif du renvoi de coin pour ferrures a tiges actives ou tiges actives ou tiges de commande de fenetres, de portes ou d'autres elements du meme genre |
| DE3346292A1 (de) * | 1983-01-25 | 1984-07-26 | Ferco International, Usine de Ferrures de Bâtiment, Sarrebourg | Umlenkvorrichtung fuer beschlaege von fenstern, tueren oder dergleichen |
| DE8815101U1 (de) * | 1988-12-03 | 1989-01-26 | Siegenia-Frank Kg, 5900 Siegen | Eckumlenkung von Treibstangenbeschlägen für Fenster, Türen od.dgl. |
| WO2007085311A1 (de) * | 2006-01-25 | 2007-08-02 | Siegenia-Aubi Kg | Eckumlenkung |
| EP2762664A3 (de) * | 2013-01-30 | 2017-05-24 | Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG | Zur Befestigung in einer Hinterschneidungen aufweisenden Führungsnut eines Flügels vorgesehene Eckumlenkung |
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- DE DE8201403U patent/DE8201403U1/de not_active Expired
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2530719A1 (fr) * | 1982-07-23 | 1984-01-27 | Siegenia Frank Kg | Dispositif du renvoi de coin pour ferrures a tiges actives ou tiges actives ou tiges de commande de fenetres, de portes ou d'autres elements du meme genre |
| US4661007A (en) * | 1982-07-23 | 1987-04-28 | Siegenia-Frank Kg | Corner guide assembly |
| DE3346292A1 (de) * | 1983-01-25 | 1984-07-26 | Ferco International, Usine de Ferrures de Bâtiment, Sarrebourg | Umlenkvorrichtung fuer beschlaege von fenstern, tueren oder dergleichen |
| DE8815101U1 (de) * | 1988-12-03 | 1989-01-26 | Siegenia-Frank Kg, 5900 Siegen | Eckumlenkung von Treibstangenbeschlägen für Fenster, Türen od.dgl. |
| EP0372177A1 (de) * | 1988-12-03 | 1990-06-13 | Siegenia-Frank Kg | Eckumlenkung von Treibstangenbeschlägen für Fenster, Türen od. dgl. |
| WO2007085311A1 (de) * | 2006-01-25 | 2007-08-02 | Siegenia-Aubi Kg | Eckumlenkung |
| EP2762664A3 (de) * | 2013-01-30 | 2017-05-24 | Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG | Zur Befestigung in einer Hinterschneidungen aufweisenden Führungsnut eines Flügels vorgesehene Eckumlenkung |
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