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DE824685C - Vorrichtung zur Feinzerstaeubung einer unter Druck stehenden Fluessigkeit - Google Patents

Vorrichtung zur Feinzerstaeubung einer unter Druck stehenden Fluessigkeit

Info

Publication number
DE824685C
DE824685C DEB3059A DEB0003059A DE824685C DE 824685 C DE824685 C DE 824685C DE B3059 A DEB3059 A DE B3059A DE B0003059 A DEB0003059 A DE B0003059A DE 824685 C DE824685 C DE 824685C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
fine atomization
liquid according
screw
atomizing nozzle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB3059A
Other languages
English (en)
Inventor
Oreste Falvio Alfred Biginelli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ORESTE FALVIO ALFREDO BIGINELL
Original Assignee
ORESTE FALVIO ALFREDO BIGINELL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ORESTE FALVIO ALFREDO BIGINELL filed Critical ORESTE FALVIO ALFREDO BIGINELL
Application granted granted Critical
Publication of DE824685C publication Critical patent/DE824685C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/14Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Feinzerstäubung einer unter Druck stehenden Flüssigkeit Für verschiedene Verwendungszwecke, insbesondere in der Therapie und bei der Insektenvertilgung, verwendet man sehr feinzerstäubte flüssige Produkte in einem Trägergas, das sie zu den Verwendungspunkten hinführt.
  • Bei den unter dem Namen Aerosole bekannten Verfahren muß die Zerstäubung ganz besonders fein geschehen, da die Flüssigkeitsteilchen für medizinische Behandlungsverfahren von Mikronengrößenordnung sein müssen, um das Lungengewebe durchdringen und in das Netz der Blutgefäße eindringen zu können.
  • Um diese Zerstäubung durchzuführen, entspannt man die unter Druck stehende Flüssigkeit oder ein verflüssigtes gas aus einer Metallfalsche durch eine Öffnung von sehr kleinem querschnitt. Diese Öffnung verstopft sich häufig, wodurch das normale Funktionieren aufgehoben wird. Dieser tShelstand, der insbesondere bei den kleinen Apparaten, die im Handel als Druckflaschen zur Insektenvertilgung verkauft werden, besonders häufig ist, beruht auf der Anwesenheit von kleinen Partikeln von Fremdstoffen in der Flasche oder von Absetzungsprodukten von in dem Trägergas gelösten Stoffen Außerdem weisen die den Austritt des verflüssigten Gases steuernden Hähne bzw. Verschluß-Organe oft eine mangelhafte Dichtheit auf. Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Überwindung dieser Übelstände.
  • Die Erfindung betrifft eine Feinzerstäubungsvorrichtung einer unter Druck stehenden Flüssigkeit, insbesondere in einem Trägergas, das diese Flüssigkeit in Form eines feinen Nebels bis zu dem Verwendungspunkt bringt, die dadurch gekennzeichnet ist, daß das die Abgabe regelnde Organ durch eine deformierbare Wandung gebildet wird, die einerseits den regelbaren Verschluß für die Leitung der unter Druck stehenden Flüssigkeit und das Abdichtungsmittel andererseits bildet, das diese Leitung von den beweglichen Betätigungs- bzw.
  • Steuerorganen abschließt.
  • Gemäß einer Besonderheit der Erfindung ist das die Abgabe regelnde Organ in einem Hahnkörper angeordnet, in dem die Durchtrittskanäle der Flüssigkeit vorgesehen sind, wobei dieser Hahnkörper einerseits Mittel zur Befestigung an einem die Flüssigkeit unter Druck enthaltenden Behälter besitzt und andererseits eine feste Zerstäubungsdüse trägt.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird die den regelbaren Verschluß bildende deformierhare Wand durch eine elastische Membran gebildet, die vor einem Sitz angeordnet ist, in den ein Flüssigkeitsdurchgangskanal mündet, wobei diese Membran gegen den Sitz mittels eines Drückers angedrückt werden kann, der von der entgegengesetzten Seite angeordnet ist und von außen durch eine Schraube verstellt werden kann.
  • Gemäß einer anderen Besonderheit der Erfindung verschließt die auf dem Körper befestigte Zerstäubungsdüse einen Raum im Innern dieses Körpein, in den eine Leitung mündet, die diese Kammer mit dem Sitz der Verschlußvorrichtung verbindet.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist die Flüssigkeitszerstäubungsvorrichtung durch eine Kammer gekennzeichnet, die eine Einrichtung mit Zickzackführung bzw. Umlenkflächen enthält, durch die die zu zerstäubende Flüssigkeit durchge'ht, bevor sie zu der Zerstäubungsdüse gelangt; die Vorrichtung mit Umlenkflächen hält gegebenenfalls in der zu zerstäubenden Flüssigkeit vorhandene Feststoffe zurück, ohne daß die Gefahr einer Verstopfung der Leitung vorliegt.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung enthält die Kammer eine mit einer in den Kanal der Zerstäubungsdüse eingreifenden Nadel einstückige Feder; dadurch wird es ermöglicht, durch Drücken auf den äußeren Teil dieser Nadel, Fremdkörper, die den Kanal der Zerstäubungsdüse verstopfen könnten, loszumachen und zu entfernen.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf die nachfolgend beschriebenen Besonderheiten und auf deren mögliche Kombinationen.
  • Entspannungshähne gemäß der Erfindung sind als bevorzugte Ausführungsbeispiele in der Zeichnung dargestellt, in der Abb. I einen Schnitt einer ersten Ausführungsform des Hahnes in Offenstellung, Abb. 2 einen Schnitt dieses Hahnes in Schließstellung, Abb. 3 einen Schnitt einer anderen Ausführungsform des Hahnes zeigt.
  • Der in Abb. I und 2 dargestellte Entspannungshahn besitzt einen Hahnkörper von im wesentlichen zylindrischer Form mit einem mit Schraubengewinde versehenen Fortsatz für seine Befestigung in einer mit entsprechendem Gewinde versehenen Öffnung der Flasche durch Einschrauben.
  • Der Körper I besitzt eine mit Gewinde versehene Querbohrung 3, deren Boden die Form einer konvexen Fläche 4 zeigt und in die das weiter unten beschriebene Betätigungsorgan eingeschraubt ist.
  • An der dem mit Gewinde versehenen Fortsatz 2 entgegengesetzten Seite weist der Körper I eine ebenfalls mit Gewinde versehene innere Kammer bildende axiale Bohrung 5 auf.
  • In dem Körper I sind außerdem folgende Kanäle gebohrt: ein Kanal 6 in Längsrichtung, der an einer Seite in der Endfläche des mit Gewinde versehenen Fortsatzes 2 mündet. Dieser Kanal besitzt eine knieförmige, einen rechten Winkel bildende Fortsetzung, die einen Querteil 7 hildet, der in der konvexen Fläche 4 der mit Gewinde versehenen Bohrung 3 in der Achse dieser Bohrung mündet; ein anderer Kanal 8 in Längsrichtung, der den Boden der mit Gewinde versehenen Bohrung 5 mit dem Boden der mit Gewinde versehenen Querbohrung 3 an der Peripherie der konvexen Fläche 4 verbindet.
  • Der Kanal 6 ist außerhalh des Körpers I durch ein Tauchrohr g mit einem inneren Durchmesser von 1/2 bis I mm verlängert, das an seinem Ende eine kleine Haube aus Metallgewehe mit sehr feinen Maschen trägt.
  • In die mit Gewinde versehene axiale Bohrung 5 wird zunächst ein Schraubenstumpf 1 1 eingeschraubt, dessen erhabenes Gewinde mit dem vertieften Gewinde der Bohrung 5 ein wesentliches Spiel besitzt, das für die Flüssigkeit einen mit Umlertkungen versehenen Weg bildet. Diese Schraube II trägt an ihrer inneren Fläche ein Kopfstück I2, das am Hoden der mit Gewinde versehenen Bohrung 5 einen freien Ringraum I3 schafft.
  • In der gleichen mit Gewinde versehenen axialen Bohrung 5 ist oberhalb der Schraube 1 1 ein Düsenstück I4 eingeschraubt, dessen äußere Schulter sich dicht an die Kantenfläche der Bohrung 5 über ein Dichtungsstück 15 anlegt mit einer axialen Bohrung I6, die an der äußeren Seite eine verengte Mündung I7 besitzt.
  • Wenn die Schraube 1 1 und die Düse 14 ganz herabgeschraubt sind, bilden sie zwischen sich eine Zwischenkammer I8. In die mit Gewinde versehene Querbohrung 3 ist das Betätigungsorgan eingeschraubt. Es besitzt eine Schraubenmutter 19 mit einem äußeren mit Gewinde versehenen Teil 20, der in die mit Gewinde versehene Bohrung 4 eingeschraubt ist, und einen äußeren mit Ecken versehenen Betätigungsteil 21. Diese Schraubenmutter ist von der Außenseite her mit einer ein Gewinde tragenden Bohrung 22 versehen, die mit der sich nach innen. zu öffnenden Bohrung 23 in Verbindung steht.
  • Die Schraubenmutter 19 spannt mit ihrer inneren Fläche eine elastische scheibenförmige Membran 25 gegen eine in der Querbohrung 4 vorgesehene Schulter 24.
  • In der Bohrung 23 der SchrauSenmutter 19 ist gleitend ein metallischer Drücker 26 angebracht, der auf seiner Innenfläche ein Gummistück 27 einfaßt. Der Drücker 26 kann sich mit diesem elastischen Stück 27 gegen die elastische Membran 25 anlegen und diese Memliran unter Wirkung einer Druckschraube 28 deformieren, die in die mit Gewinde versehene Bohrung 22 der Schraubenmutter eingeschraubt ist und einen geriefelten Betätigungskopf 29 besitzt. In der Schließstellung (Abb. z) ist die Druckschraube 28 ganz hereingeschraubt. der Drücker 26 stützt sich über das Stück 27 auf die Membran 25 und legt sie gegen die Mündung des Kanals 7 im Zentrum des konvexen Sitzes an, wodurch dieser Kanal verschlossen und jeder Austritt von flüssigkeit aus der Flasche verhindert wird.
  • In der Offenstellung (Abb. 2) ist die Schraube 28 losgeschraubt, die elastische Membran nimmt ihre nichtdeformierie Stellung an, hat den Drücker 26 in die Bohrung 23 der Schraubenmutter 19 zuriickgedriickt und sich von dem konvexen Boden der mit Gewinde versehenen Bohrung 3 unter Offenlegung der Mündung des Kanals 7 gelöst.
  • In dieser stellung steigt die in der Flsche befindliche Flüssigkeit iii dem Rohr 9 hoch, geht durch die Kanäe 6. 7. den Boden der mit Gewinde versehenen Bohrung 3, deii Kanal S, die Ringkammer 13 hindurch und fließt zwischen den erhabenen Schraubengängen des Schraubenstückes 11 und den vertieften Schraubengängen der mit gewinde versehenen Bohrung 5 durch das zwischen diesen Elenieiiten bestehende Spiel hindurch und gelangt so in die Kammer 18. Aus ihr geht sie durch die axiale bohrung 16, um durch die Mündung 17 in Form feinster Tröpfchen zerstäubt in die Atmosphäre oder einen Gasstrom auszutreten, der den gebildeten Nebel bis zur Behandlungsstelle bringen soll.
  • Dieses Durchgehen der Flüssigkeit durch den Entspannungshahn geschieht infolge des Druckunterschiedes zwischen dem Innendruck der Flasche und dem der vor der Zerstäubungsmündung r7 herrschenden Gasatmosphäre.
  • )cr oben beschriebend Apparat zeigt eine Anzahl tecliiiischer Vorteile. und zwar folgende: 1. Die elastische Membran 25 spielt eine doppelte Rolle, die des Versclllußorgans, das die Mündung des Kanals 7 steuert, und die eines Abdichtungselemeiits zwischen deil inneren von der Flüssigkeit durchströmten Räumen des Körpers, und den beweglichen Steuerorganen, die durch den Drücker 26 uncl die Schraube 28 gebildet werden.
  • 2. Die regelung tler .\lgal>e der zerstäubten Flüssigkeit kann leicht durch Regelung der Schraube 28 geschehen.
  • 3. Eine vorreglung. z. B. in Abhängigkeit der Viskosität der zu zerstäubenden Flüssigkeit oder der gewünschten Abgbe, wird durch Änderung des Spiels zwischen dem Schraubenstück 11 und der mit Gewinde versehenen Bohrung 5 geschaffen.
  • Man kann zu diesem Zweck eine Reihe von Schraubenstücken ii mit geeignet gestaffelten kalibrierteii Durchmessern zur Einstellung des Spiels vorsehen.
  • 4. Die efahr einer Verstopfung der Leitungen und f)nrchgänge ist vermindert. da Feststoffe durch die Haube io zurückgehalten werden. Die Feststoffe, die gegelenenfalls durch diese Haube gelangen. fließen leicht durch die Kanäle. Sie können nur zwischen den Schraubengängen der Schraube 1 1 und der mit Gewinde versehenen Bohrung 5 zurückgehalten werden. Hier schaffen sie nicht die Gefahr einer Verstopfung des Durchtritts und können leicht durch einfaches Losschrauben der Düse 14 und des Schraubenstückes II entfernt werden.
  • Die Abb. 3 zeigt im Schnitt eine andere Ausführungsform des Entspannungshahnes nach der Erfindung.
  • Der Körper 1 des Hahnes, die Querbohrung 3, das membranverschlußorgan 25 sind die gleichen wie ohen. Jedoch ist die mit Gewinde versehene axiale Bohrung 5 des oben beschriebenen Hahnes ersetzt durch eine Bohrung 30, die durch ein Düsenstück 31 geschlossen ist, das über ein außen mit Gewinde versehenes Ende des Körpers I geschraubt ist. Dieses Düsenstück 3I ist mit einer axialen Bohrung 32 versehen, in der eine kleine Metallfeder 33 liegt, die einstückig ist mit einer eine Feder bildenden, in dem Raum 30 untergebrachten Spirale 34. Die zu zerstäubende Flüssigkeit, die durch Kanal 8 in den Raum 30 gelangt, geht durch die axiale Bohrung 32 um die Nadel 33 herum ah.
  • Wenn ein fester Körper die Bohrung 32 zu verstopfen sich anschickt, genügt es, mit dem Fingernagel auf das äußerste Ende der Nadel zu drücken, um sie in der Bohrung herabzuschieben und durch diese leichte Gleitbewegung den festen Körper loszumachen und sein Mitführen durch den Flüssigkeitsstrom zu ermöglichen Die iii Abb. 3 gezeigte Ausführungsform des Entspannungshahnes bringt außerdem noch die technischen Vorteile der leichten Regelung und der Abdichtung mit sich, dieohen1für die in den Abb. I und 2 dargestellten Ausführungsformen erwähnt sind.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur Feinzerstäubung einer unter Druck stehenden Flüssigkeit, insbesondere in einem Trägergas, das diese Flüssigkeit in Form eines feinen Nebels zur Verwendungsstelle bringt, dadurch gekennzeichnet, daß das die Abgabe regelnde Organ durch eine deformierhare Wandung (25) gebildet wird, die sowohl das regelbare Verschlußorgan für die Leitung der Druckflüssigkeit als auch das Dichtungselement bildet, das diese Leitung von den beweglichen Bedienungsorganen ahschließt.
  2. 2. Vorrichtung zur Feinzerstäubung einer unter Druck stehenden Flüssigkeit gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Abgabe regelnde Organ (25) in einem Hahnkörper (I) angeordnet ist, in dem die Kanäle (6. 7. 8) für den Durchtritt der Flüssigkeit vorgesehen sind, wobei dieser Hahokörper einerseits Mittel (2) zur Befestigung an einem Flüssigkeit unter Druck enthaltenden Behälter und andererseits eine feste Zerstäubungsdüse (14, 31) besitzt.
  3. 3. Vorrichtung zur Feinzerstäubung einer unter Druck stehenden Flüssigkeit gemäß Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (I) eine langgestreckte Form besitzt, wobei die Kanäle für den Durchtritt der Flüssigkeit und dieZerstäubungsdüse in axialer Richtung, und die Gesamtheit der Organe zur Regelung der Abgabe (26, 28, 29) quer zur Achse dieses Körpers angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung zur Feinzerstäubung einer unter Druck stehenden Flüssigkeit gemäß Anspruch I, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die deformierbare Wandung (25), die den regelbaren Verschluß bildet, durch eine elastische Membran gebildet ist, die vor einem Sitz (4) angeordnet ist, in den ein Kanal (7) für den Durchtritt der Flüssigkeit mündet, und daß diese Membran gegen diesen Sitz (4) durch einen Drücker (26) gedrückt werden kann, der an der entgegengesetzten Seite angeordnet ist, und von außen durch eine Schraube (28) verstellt werden kann.
  5. 5. Vorrichtung zur Feinzerstäubung einer unter Druck stehenden Flüssigkeit gemäß Anspruch I, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die deformierbare Wandung (25) an ihren Rändern gegen den Körper (I) durch eine hohle Schraubenmutter (I9) gepreßt ist, die in diesen Körper (I) eingeschraubt ist, den Drücker (26) enthält, und in dieBetätigungsschraube mit endlosem Gewinde (28) eingeschraubt ist, die den Drücker (26) verschiebt.
  6. 6. Vorrichtung zur Feinzerstäubung einer unter Druck stehenden Flüssigkeit gemäß einem der Ansprüche I, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäubungsdüse (I4, 3I), die an dem Körper (I) befestigt ist, eine innere Kammer dieses Körpers (5, 30) verschließt, in die eine Leitung (8) mündet, die diese Kammer mit dem Sitz (3) der Verschließvorrichtung verbindet.
  7. 7. Vorrichtung zur Feinzerstäubung einer Flüssigkeit gemäß Anspruch I, 2, 3, 4, 5 oder 6, gekennzeichnet durch eine Kammer (5), die eine Umlenkflächeneinrichtung enthält, durch die die zu zerstäubende Flüssigkeit vor ihrem Eintritt in die Zerstäubungsdüse durchgeht, wobei diese Vorrichtung mit Umlenkflächen etwa in der zu zerstäubenden Flüssigkeit ent'haltene Feststoffe ohne die Gefahr einer Verstopfung der Leitung zurückhält.
  8. 8. Vorrichtung zur Feinzerstäubung einer Flüssigkeit gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Umlenkflächen versehene Vorrichtung durch das Spiel zwischen den Schraubengängen (Il) und einer mit Windung versehenen Bohrung (5) gebildet ist, in die dieses Schraubenstück eingeschraubt ist.
  9. 9. Vorrichtung zur Feinzerstäubung einer Flüssigkeit gemäß Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet daß das Schraubenstück (11) auf seiner Innenfläche ein Kopfstück (I2) besitzt, das diese Innenfläche in einem bestimmten Abstand von dem Boden der Kammer (5) hält und einen Ringraum (I3) schafft, in den einerseits der Flüssigkeitszufü'hrungskanal (8) und andererseits das Spiel zwischen den Schraubengängen des Schraubenstückes (II) und der mit Gewinde versehenen Bohrung (5) mündet.
    IO. Vorrichtung zur Feinzerstäubung einer unter Druck stehenden Flüssigkeit gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (5) eine Feder (34) enthält, die einstückig ist mit einer Nadel (33), die im Eingriff steht mit der Bohrung (32) der Zerstäubungsdüse, wobei durch Druck auf das Ende dieser Nadel (33) ein Losmachen und Vertreiben etwa vorhandener Fremdkörper ermöglicht wird, die die Bohrung (32) der Zerstäubungsdüse (3I) verstopfen könnten.
    I I. Vorrichtung zur Feinzerstäubung einer unter Druck stehenden Flüssigkeit gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (4), gegen den sich die deformierbare Wandung (25) anlegen kann, eine konvexe Form besitzt und daß der zu steuernde Flüssigkeitszuführungskanal (7) im Zentrum dieses Sitzes und der Flüssigkeitsabführungskanal (8) zu der Zerstäubungsdüse an der Peripherie dieses Sitzes mündet, wodurch eine gute Abdichtung ohne die Gefahr eines Einschneidens der Membran gegen scharfe Kanten ermöglicht ist.
    I2. Vorrichtung zur Feinzerstäubung einer unter Druck stehenden Flüssigkeit gemäß Anspruch I, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, IO oder II, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (6) für die Zuführung von Flüssigkeit, die in dem Körper (I) vorgesehen sind, außerhalb des Körpers (I) durch ein Rohr (g) verlängert sind, das in einer Haube mit sehr kleinen Durchtrittsquerschnitten endet, wodurch es ermõglic'ht ist, das Zuführungsrohr l)is an den Boden des die Flüssigkeit unter Druck enthaltenden Behälters zu führen und Fremdkörper zurückzuhalten.
DEB3059A 1949-01-22 1950-04-15 Vorrichtung zur Feinzerstaeubung einer unter Druck stehenden Fluessigkeit Expired DE824685C (de)

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FR824685X 1949-01-22

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DE (1) DE824685C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1500615B1 (de) * 1965-10-21 1971-08-12 Union Carbide Corp Automatische Spruehvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1500615B1 (de) * 1965-10-21 1971-08-12 Union Carbide Corp Automatische Spruehvorrichtung

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