DE8137093U1 - Abreißschraube - Google Patents
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Description
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Erich Fischer
7142 Marbach-Rielinghausen
Ab reißschraube
Herkömmliche Schrauben sind sowohl in Metallgewindeausführung
wie auch in Holzgewindeausführung mit einem Schraubenkopf versehen,
der Anlageflächen für ein Werkzeug aufweist, mit dem die Schraube in ein Gewindeloch oder eine Mutter bzw. in Holz, Kunststoff
und dergleichen eingeschraubt werden kann. Mittels dieser Anlageflächen und eines dazu passenden Werkzeuges können diese
Schrauben aber auch wieder herausgeschraubt werden. Letzteres ist aber bei solchen Einrichtungen unerwünscht, dio, wie zum
Beispiel Fenstergitter, der Sicherung von Gebäuden gegen Einbruch dienen. Die Anlageflächen für das Werkzeug zum Eindrehen
der Schrauben können auch dort stören, wo die Schrauben innerhalb von Gleitflächen oder Führungsflächen eingeschraubt werden
müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsschraube
anzugeben, die nach dem Einschrauben nicht wieder herausgedreht werden kann.
Diese Aufgabe wird mit einer Schraube mit den in» Anspruch 1 -^gegebenen
Merkmalen gelöst. Bei einer solchen Schraube wird das Werkzeug zum Eindrehen am zweiten Schraubenkopf angesetzt und die
Schraube mit dem Gewindeschaft so weit eingedreht, bis der erste
Schraubenkopf an der Einschraubstelle einen festen Sitz erreicht
hat. Durch Aufbringen eines zusätzlichen Drehmomentes am Werk-
zeug wird die Stelle des Zwischenschaftes mit dem geringsten
Durchmesser überbeansprucht und nach Art einer Sollbruchstelle abgewürgt oder abgedreht. Der erste Schraubenkopf mit seinen
glatten Außenflächen kann dann nicht mehr ohne weiteres herausgedreht
werden. Ganz ausgeschlossen wird das Herausdrehen der festsitzenden Schraube, wenn der erste Schraubenkopf versenkt
angeordnet wird. Das gilt besonders bei einer Ausbildung des ersten Schraubenkopfes als Senkkopf, weil dabei die kegelige
Sitzfläche eine erhöhte Reibungskraft erzeugt.
Der feste Sitz und die Sicherung gegen unerwünschtes Herausdrehen
kann dadurch noch verbessert werden, daß der erste Schraubenkopf zusätzlich mit einer Klebemasse oder einem ähnlichen
Stoff versehen wird. Dadurch wird zugleich die Sicherheit gegen unwillkürliches Lösen beim Auftreten von Erschütterungen erreicht.
Zusätzlich oder anstelle der Verwendung einer Klebemasse kann der erste Schraubenkopf in seinem Sitz beispielsweise mit
Hammerschlägen gestaucht werden.
Bei einer Ausgestaltung der Abreißschraube nach Anspruch 2 wird ein für den Verwendungszweck besonders günstiges Durchmesserverhältnis
zwischen der Abreißstelle und dem Gewindeschaft erreicht,
wobei die geringere Durchmesserminderung bei Werkstücken mit höherer Festigkeit, beispielsweise aus Stahl, und die größere
Durchmesserminderung bei Werkstücken mit geringerer Festigkeit,
beispielsweise aus Holz oder Kunststoff, vorgesehen wird. Bei
einer Ausgestaltung der Abreißschraube nach Anspruch 3 erfolgt das Abreißen des Zwischenschaftes mit dem zweiten Schraubenkopf
sehr nahe oder praktisch unmittelbar an der Stirnfläche des ersten Schraubenkopfes, so daß nur ein sehr geringer bis verschwindend
kleiner Rest des Zwischenschaftes am ersten Schraubenkopf
stehen bleibt. Dadurch wird das Ansetzen irgend eines Werk-
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Zeuges zum Herausdrehen der Schraube zusätzlich erschwert.
Außerdem u/ird dadurch ein besonders gefälliges Aussehen der
eingedrehten Schraube erreicht* Eine solche Schraube benötigt
auch gar keine oder nur noch eine sehr geringe Nacharbeit, um eine etu/a im Bereich einer Gleit- oder Führungsfläche sitzende
Schraube vor dem Hineinragen in die Gleit- bzu/* Führungsbahn
zu bewahren. Die Ausgestaltung der Abreißschraube nach Anspruch 4 erleichtert das Eindrehen der Abreißschraube.
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Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles naher erläutert. Es
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Fig. T einen Aufriß einer Abreißschraube gemäß der Erfindung
im Ausgangszustand;
Fig. 2 einen ausschnittweise dargestellten Aufriß der Abreißschraube
nach Fig. 1 im eingeschraubten Endzustand mit einem Querschnitt zweier Werkstücke;
Fig. 3 je einen Aufriß verschiedener Ausführungsformen des
zweiten Schraubenkopfes der Abreißschraube nach Fig.
Die aus Fig. 1 ersichtliche Abreißschraube 10 weist einen Gewindeschaft
11, einon ersten Schraubenkopf 12, einen zweiten Schraubenkopf
13 und einen Zwischenschaft 14 auf.
Der Gewindeschaft 11 ist als Metallgewindeschaft dargestellt,
bei dem das Gewinde sich über die gesamte Schaftlänge erstreckt.
Das Gewinde kann sich auch nur über einen Teil der Länge des Schaftes 11 erstrecken. Abstelle des Metallgewindeschaftes 11
kann die Abreißschraube auch mit einem Holzgewindeschaft ausgeführt
werden. In gleicher Weise kommen dafür auch andere Gewindearten wie Blechgewinde oder ein Gewindeschaft für Spanplatten in
Betracht.
Der erste Schraubenkopf 12 ist als Senkkopf ausgebildet. Seine
Außenflächen, nämlich die Kegelfläche 15, die Kreiszylinderfläche
16 der Anfasung des Senkkopfes und die vom Gewindeschaft Ii abgekehrte Stirnfläche 17 sind geometrisch als von
einer um die Längsachse der Schraube drehenden Mantellinie erzeugt anzusehen und glatt, d. h. ohne Vorsprünge und Rücksprünge
oder Vertiefungen, ausgeführt.
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Der zweite Schraubenkopf 13 ist in üblicher Weise mit Anlageflächen
für den Einsatz won Werkzeugen versehen. In Fig. 1 ist
der zweite Schraubenkopf 13 mit einem Sechskant dargestellt. In Fig. 3 sind dazu verschiedene Ab\i/an dlungsmöglichkeiten aufgezeigt,
nämlich unterhalb der Wiederholung des Sechskantkopfes ein Zylinderkopf mit Querschlitz, ein Rundkopf mit Querschlitz,
ein Senkkopf mit Querschlitz und ein Zylinderkopf mit Innensechskant. Daneben kommen auch alle sonstigen üblichen
Kopfformen und/oder Formen der Anlageflächen für die Werkzeuge in Betracht.
Der Zwischenschaft 14 ist mit dem anschließenden zuzeiten Schraubenkopf
13 in einem Stück mit dem ersten Schraubenkopf 12 und dem Gewindeschaft Il hergestellt. Der Zwischenschaft ist kegelig
ausgebildet, wobei sein kleinster Durchmesser unmittelbar an die Stirnfläche 17 des ersten Schraubenkopfes anschließt. Der Durchmesser
D dieser Querschnittsfläche mit dem kleinsten Durchmesser
ist kleiner als der Durchmesser des Geu/indeschaftps 11. Bevorzugt
ist der Durchmesser D um 10 % ... 30 % schwächer als der Gewindeschaft
11 ausgeführt. Die Wahl der Durchmesserminderung richtet
sich nach der Festigkeit der Werkstücke, die mit der Abreißschraube
miteinander zu verbinden sind. Bei höherer Festigkeit
dieser Werkstücke genügt eine kleinere Durchmesserminderung. Eine geringerr Festigkeit der Werkstücke, wie sie bei Holz oder
Kunststoff gegeben ist, erfordert eine größere Durchmesserminderung, d. h. einen kleineren Wert für den Durchmesser D.
Die Abreißschraube kann aus jedem herkömmlichen Werkstoff in
sämtlichen Gewindearten und Längen sowie in allen üblichen Durchmesserstufen hergestellt werden. Zweckmäßig ist eine Beschränkung
dieser Norr-'erte auf die durch den Verwendungszweck
gegebenen Eirf ordernisse.
Die Stelle des kleinsten Durchmessers D des Zwischenschaftss
dient als Sollbruchstelle. Wenn zwecks Verbindung zweier Werkstücke 18 und 19 (Fig. 2) der Geu/indeschaft 11 einer solchen
Abreißschraube in das Gewindeloch des unten gelegenen Werkstückes
19 so weit eingeschraubt ist, daß der erste Schraubenkopf
12 in der kegeligen Senkung 20 des oben gelegenen Werkstückes 18 festsitzt, wird durch ein zusätzliches Drehmoment
am zweiten Schraubenkopf 13 der Zu/ischenschaft 14 an seiner
schwächsten Stelle abgedreht oder abgewürgt, so daß vom Zwischenschaft 14 allenfalls ein kleiner Werkstoffrest 21 an der Stirnseite
17 des ersten Schraubenkopfes 12 übrig bleibt.
Die Abreißschraube läßt sich sowohl für die Befestigung von Fenstergittern an Wohnhäusern und Wochenendhäusern sowie für
die Vergitterung von Fabrikgebäuden und Fabrikgeländen einsetzen.
Außerdem kann sie für das Befestigen von Fassadenverkleidungen eingesetzt werden. Sie kann sogar innerhalb von
Gleitflächen und Führungsflachen verwerdet werden, wo sie die
Senkung innerhalb der Gleit- oder Fühnungsflache ausfüllt, ohne
daß Vertiefungen als Schmutzfänger übrig bleiben.
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Claims (4)
1. Abreißschraube mit Metall- oder Holzgewindeschaft und mit
einem Schraubenkopf,
dadurch gekennzeichnet, daß der an den Gewindeschaft (11) anschließende erste Schraubenkopf
(12) nur glatte Außerrflachen aufweist, die von einer
um die Längsachse der Schraube drehenden Mantellinie erzeugt sind, daß mit dem ersten Schraube.ikopf (12 ) ein
zweiter Schraubenkopf ( 13 ) einstückig verbunden ist, und daß der Zwischenschaft (14) zwischen dem ersten Schraubenkopf
(12) und dem zweiten Schraubenkopf (13) einen Durchmesser (D) hat, der zumindest in einer Querschnittsebene
geringer ist als der Durchmesser des Gewindeschaftes (11).
2. Abreißschraube nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (D) des Zwischenschaftes (14) um 10 % ... 30 % kleiner als der Durchmesser des Gewindeschaftes (11) ist.
dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (D) des Zwischenschaftes (14) um 10 % ... 30 % kleiner als der Durchmesser des Gewindeschaftes (11) ist.
3. Abreißschraube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querschnittsebene des Zu/isehenschaftes (14) mit
dem geringsten Durchmesser (D) zumindest in der Nähe, bevorzugt unmittelbar neben der vom Gewindeschaft (11)
abgekehrten Stirnseite (17) des ersten Schraubenkopfes (12), gelegen ist.
4. Abreißschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dacurch gekennzeichnet,
daß der zu/eite Schraubenkopf (13) ir.it Anlageflächen für
ein Werkzeug, bevorzugt mit einem Außensechskant, mit einem Innensechskant oder mit einem Schütz,
bevorzugt mit einem Querschlitz oder einem Kreuzschlitz, versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE3150434 | 1981-12-19 |
Publications (1)
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| DE8137093U1 true DE8137093U1 (de) | 1983-05-05 |
Family
ID=1329500
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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