DE8014119U1 - Verteileinrichtung für Häcksler - Google Patents
Verteileinrichtung für HäckslerInfo
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- 241001124569 Lycaenidae Species 0.000 claims description 3
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/40—Arrangements of straw crushers or cutters
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- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
Pat. 6180
St/fri.
23. Mai 1980
Die Neuerung betrifft eine Verteileinrichtung für Häcksler, insbesondere Anbauhäcksler für Mähdrescher, die im wesentlichen aus einem Häckslergehäuse mit darin angeordneter
Messertrommel und Gegenmessern und einer an das Häckslergehäuse angeschlossenen Verteileinrichtung bestehen, wobei die
Verteileinrichtung aus einer am Häckslerauslauf schwenkbar befestigten, mit verstellbaren Leitblechen versehenen Klappe
besteht.
Verteileinrichtungen für Häcksler sind in einer Vielzahl von Ausführungsformen bekannt. Insbesondere bei Anbaustrohhäckslern für Mähdrescher besteht die Verteileinrichtung
üblicher Weise aus einer neigungsverstellbaren, innenseitig mit Leitblechen versehenen Ablenkklappe, die im Bereich des
Häckslerauslaufs an das Häckslergehäuse angeschlossen ist.
Mit diesen bekannten Verteileinrichtungen wird eine gleichmäßige Ablage des Häckselstrohs über die gesamte Schnittbreite
des Mähdreschers hin erreicht. Um nun zu erreichen, daß die Ablage des Häckselgutes in Bezug auf das noch stehende Erntegut derart begrenzt werden kann, daß ein Austrag des Gutes
in den Bereich des noch stehenden Erntegutes vermieden wird, können die Leitbleche in iher Lage entsprechend eingestellt
werden, indem nämlich die Befestigungsschrauben, mit denen die Leitbleche mit den Klappen verbunden sind, gelöst, und ·
um den gewünschten Bettag in in der Klappe vorgesehenen )
Langlöchern verschoben werden. Dies geschieht manuell und er- ' fordert jeweils eine längere Ausfallzeit des Mähdreschers, :
so daß Seitenwind- und Hanglageneinflüsse, die momentan auf- j treten können, nicht kompensiert werden, sofern man nicht j
bereit ist, die Ausfallzeit auf ein wirtschaftlich nicht mehr ι
vertretbares Maß heraufzusetzen. Durch diese Einflüsse, bspw. j
ungünstigen Seitenwand, wird aber das Häckselgut nach
Austritt aus dem Häcksler in unerwünschter Weise in das noch stehende Erntegut getragen, was zur Folge hat, daß
das Häckselgut bei der nächsten Schnittbreite erneut vom Mähdrescher aufgenommen wird und dessen Reinigungseinrichtung derart belastet, daß nur noch sehr geringe Fahrgeschwindigkeiten möglich sind. Der vorliegenden Neuerung
liegt daher das Problem zugrunde, eine Verteileinrichtung
der eingangs näher bezeichneten Art so auszubilden, daß sie innerhalb kürzester Zeit einstellbar ist und zwar so, daß
das Häckselgut entweder mittig zur Mähdrescher-Längsachse oder je nach Bedarf mehr oder weniger zur rechten oder linken
Seite ausgeblasen wird. Das wird neuerungsgemäß dadurch erreicht, daß die Klappe einen Schieber trägt, auf dem mehrere
mit feste Positionen zueinander angeordnete Leitbleche befestigt sind. Dieser Schieber läßt sich quer zur Mähdrescher-Längsachse zur rechten oder linken Seite so weit verschieben, daß den äußeren auf große Streubreite eingestellten Leitblechen mehr oder weniger Häckselgut zugeführt wird. Nach
einem weiteren Merkmal der Neuerung ist mit der Klappe eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Führungsschiene fest verbunden, in welcher der Schieber einendig verschiebbar gelagert ist, während das der Führungsschiene gegenüberliegende
Ende des Schiebers zumindest bereichsweise nach oben abgebogen und an einem Führungsrohr gelagert ist. Mit Vorteil ist
dabei das Führungsrohr von dem eingerollten Ende der Klappe gebildet. Um ein Herausfallen des Schiebers aus der Führung
zu verhindern, weisen die abgebogenen Teile dos Schiebers Durchgangslöcher auf, durch die Bolzen gesteckt sind, die
lagesichernd das Führungsrohr hintergreifen. Ein weiteres Merkmal der Neuerung ist darin zu sehen, daß die Klappe einen
quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Schlitz aufweist, durch den ein an dem Schieber befestigter Bolzen nach oben hervorragt, und daß an dem Bolzen der Kolben einer hydraulischen
Zylindereinheit angreift..
Im folgenden soll die Neuerung anhand eines Ausführungsbeispieles und mehrerer dieses schematisch darstellender Figuren
näher erläutert':wecrden. Dabei, zeigt:
• ·
a · ω · t
Fig. 1 den hinteren Teil eines Mähdreschers mit angebautem Häcksler in der Seitenansicht,
Fig. 2 den in Fig. 1 eingekreisten Teil in vergrößerter Darstellung,
Fig. 3 eine Ansicht von hinten auf die Verteileinrichtung für den Häcksler
und
Fig. 4 die in Fig. 3 dargestellte Verteileinrichtung in gegenüber Fig. 3 veränderter Stellung.
Mit 1 ist der hintere Teil eines selbstfahrenden Mähdreschers bezeichnet, mit dem ein Häckslergehäuse 2 verbunden ist. In
diesem Gehäuse 2 ist die Messerwelle 3 gelagert, deren Messer mit feststehenden Gegenmessern 5 zusammenwirken. Im Bereich des
Häckslerauslaufs ist ein unteres festes Abdeckblech 6 sowie eine obere im Zapfen 7 schwenkbar gelagerte Klappe 8 vorgesehen.
An dem der schwenkbaren Lagerung entgegengesetzten Ende der Klappe 8 ist diese zu einem Führungsrohr 9 eingerollt. Unterhalb der Klappe 8 ist ein Schieber 10 angeordnet, an den mehrere
nach unten weisende Leitbleche 11 mit Abstand zueinander angeschlossen sind. Der Schieber 10 ist an seinem der Messertrommel 3 zugewandten Ende in einer mit der Klappe 8 verschweißten
Führung 12 in Pfeilrichtung A hin- und her verschiebbar gelagert. Das diesem geführten Ende entgegengesetzte Ende des
Schiebers 10 ist mit frei auslaufenden Stegen 13 versehen, die nach oben umgebogen sind und das Führungsrohr 9 umgreifen. In
den Stegen 13 sind Durchgangslager vorgesehen, durch die Je
ein Bolzen 14 gesteckt ist, der sich hinter das Führungsrohr 9 legt und den Schieber 10 gegen Herausgleiten aus der Führung
gegen die Fahrtrichtung sichert. Zwecks seitlicher Verstellung des Schiebers 10 weist die Klappe 8 einen quer zur Fahrtrichtung
verlaufenden Schlitz 15 auf, durch den ein mit dem Schieber 10 verschweißter Bolzen 16 nach oben hindurchragt. An diesen Bolzen 16 greift die Kolbenstange 17 einer auf der Klappe 8
befestigten hydraulischen Kolbenzylindereinheit 18 an, die je nach Beaufschlagung den Bolzen 16 und damit auch den
Schieber 10 in seiner Lage verändert und so den austretenden gehäckselten Gutstrom mehr oder weniger zur rechten oder
linken Seite leitet. Die Betätigung der hydraulischen Kolben zylindereinheit 18 kann manuell während der Fahrt vom Fahrer
stand des Mähdreschers aus, wie auch automatisch über eine das stehende Gut abtastende Einrichtung erfolgen.
Claims (4)
1. Verteileinrichtung für Häcksler, insbesondere Anbauhäcksler für Mähdrescher, die im wesentlichen aus einem
Häckslergehäuse mit darin angeordneter Messertrommel und Gegenmessern und einer an das Häckslergehäuse angeschlossenen
Verteileinrichtung bestehen, wobei die Verteileinrichtung aus einer am Häckslerauslauf schwenkbar
befestigten, mit verstellbaren Leitblechen versehenen Klappe besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (8) einen Schieber (10) trägt, auf dem
mehrere mit feste Positionen zueinander angeordnete Leitbleche (11) befestigt sind.
2. Verteileinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mit der Klappe (8) eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Führungsschiene (12) fest verbunden ist, in
welcher der Schieber (10) einendig verschiebbar gelagert ist, während das der Führungsschiene (12) gegenüberliegende
Ende des Schiebers (10) zumindest bereichaneise nach oben abgebogen und an einem Führungsrohr (9) gelagert ist.
3. Verteileinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Führungsrohr (9), das eingerollte Ende der Klappe (8) ist.
4. Verteileinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die abgebogenen Teile des Schiebers (10) Durchgangslöcher aufweisen, durch die Bolzen (14) gesteckt sind,
die lagesichernd hinter das Führungsrohr (9) greifen.
t ·
Verteil eini'ichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klappe (8) einen quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Schlitz (15) aufweist, durch den ein au dem
Schieber (10) befestigter Bolzen (16) nach oben hervorragt und daß an dem Bolzen (16) eine Verstelleinheit (18)
angreift.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8014119U1 true DE8014119U1 (de) | 1980-10-09 |
Family
ID=1326726
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8014119U Expired DE8014119U1 (de) | Verteileinrichtung für Häcksler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8014119U1 (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3119954A1 (de) * | 1981-05-20 | 1982-12-16 | Biso Bitter Gmbh & Co Kg, 4520 Melle | "maehdrescher" |
| DE3529801C1 (en) * | 1985-08-20 | 1990-10-04 | Biso Bitter Gmbh & Co Kg | Chaff-distributing appliance for combine harvesters |
| DE3528538C1 (de) * | 1985-08-08 | 1991-08-29 | Biso Bitter Gmbh & Co Kg, 4520 Melle | Mähdrescher mit Anbauhäcksler |
| DE4134136A1 (de) * | 1991-10-16 | 1993-04-22 | Deere & Co | Verteilvorrichtung |
| DE4419421A1 (de) * | 1994-06-03 | 1995-12-14 | Claas Ohg | Verteilvorrichtung für Häcksler |
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| EP1374663A1 (de) * | 2002-06-19 | 2004-01-02 | CNH Belgium N.V. | Häcksler für ein landwirtschaftliches Gerät |
-
0
- DE DE8014119U patent/DE8014119U1/de not_active Expired
Cited By (10)
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