DE7637986U1 - Kraftbegrenzungsvorrichtung fuer eine feststellbremsbetaetigungseinrichtung - Google Patents
Kraftbegrenzungsvorrichtung fuer eine feststellbremsbetaetigungseinrichtungInfo
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- Braking Systems And Boosters (AREA)
Description
Dr. F. Zumstein sen.;- E?r. JZ. As$maMn - f3S.<f?. Koenigsberger
Dipi.-Phys. R. Holzbauer - DipWng. f^K&ngsfeis'eri - Dr. F. Zumstein jun.
PATENTANWÄLTE
S MÜNCHEN 2,
BRÄUHAUSSTRASSE 4 TELEFON: SAMMEL-NR- 225341
TELEGFiAMME: ZUMPAT TELEX 529979
Case Non 319
SVENSKA AKTIEBOLAGET BROMSREGULATOR, Malmö, Schweden
Kraftbegrenzungsvorrichtung für eine Feststellbremsbetätigungseinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Kraftbegrenzungsvorrichtung für eine
Festste!!bremsbetätigungseinrichtung, die in Reihe mit einer
Betriebsbetätigungseinrichtung angeordnet ist, vorzugsweise eine durch Hydraulik gesteuerte Festste IIbremsbetätigungseinrichtung,
die in Reihe mit einer durcn Druckluft gesteuerten Betriebsbremsbetätigungseinrichtung angeordnet ist.
Jede dieser Betätigungseinrichtungen muß iu der Lage sein, eine
ausreichende Bremskraft abzugeben, d. h., daß die summierten Kräfte Schaden an verschiedenen Teilen im Bremssystem verursachen können.
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Eine Kräftesummierung sollte daher vermieden werden, und es
sollte die maximale Kraft aus den Betätigungseinrichtungen z.' B. auf die maximale Kraft aus einer von ihnen begrenzt sein.
Dieses Ergebnis kann auf verschiedene Arten erzielt werden. Ein wichtiges Erfordernis ist jedoch, daß die Kraftbegrenzungsvorrichtung
mit der Funktion, die Drücke in den Versorgungssystemen für die Betätigungseinrichtungen zu steuern, so ausgebildet
ist, daß der Betriebsbremsdruck auch dann zur Verfügung steht, wenn irgendein Ausfall in der Kraftbegrenzungsvorrichtung
eintritt. Ein weiteres Erfordernis besteht darin, daß die Vorrichtung so einfach und billig wie möglich und noch betriebssicher
sein sollte.
Alle diese unterschiedlichen Erfordernisse werden erfindungsgemäß
erfüllt durch ein den Hydraulikdruck steuerndes Oberströmventil,
dessen Ventilglied durch die Kraft einer Feder in Schließrichtung
und durch den Hydraulikdruck sowie den Luftdruck in Öffnungsrichtung beaufschlagt wird.
Bsi einer bevorzugten Ausführurigsförm wird die Kraft des Luft-ίίΡϋΟκϊ
auf ocu Yen L Π körper durch einen Kotben übertragen, der
mit seiner üruckstange an der Auslaßseite des Oberströmventils,
auf das Ventilglied wirkt.
Weitere Merkmale der Vorrichtung nach der Erfindung bestehen darin,
daß das Ventilglied von einer von außen her einstellbaren metallischen
Druckfeder auf seinem Sitz vorgespannt wird, daß das Ventilglied an der Einlaßseite des Ventils mit einer Schulter versehen
ist,und daß ein im Ventil .an der Federseite des Ventilglieds gelegener
Raum vorzugsweise über einen durch das Ventilglied verlaufenden Kanal mit der Auslaßseite des Ventils in Verbindung
steht.
Vorzugsweise sind die Feder, die Schulter des Ventilglieds und
der Kolben so bemessen, daß das Oberströmventil ö'ffnet und den
herrschenden Hydraulikdruck vermindert, wenn bei einer gleichzeitigen
Zufuhr von Hydraulikdruck und Luftdruck die kombinierte
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Betätigimgskraft die maximale Kraft aus der durch Hydraulikdruck
gesteuerten Festste!1bremsbetätigungseinrichtung übersteigt.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung beschrieben. Die einzige Figur zeigt eine Anordnung mit einer teilweise geschnittenen
Vorrichtung nach der Erfindung.
Eine übliche Betriebsbremsbetätigungseinrichtung 1, die mit einem
nichtgezeigten Bremsgestänge eines Fahrzeugs, vorzugsweise Schienenfahrzeugs, verbunden werden soll, kann über eine Druck-Ίuftzufuhrleitung
2 von einer Quelle, z. B. einem Betriebsbremsventil 3, mit unter einem bestimmten Druck stehender Luft beliefert
werden.
An der Petriebsbremsbetätigungseinrichtung 1 ist eine durch Hydraul
ikdruck gesteuerte Parkbremsbetätigungseinrichtung 4 angeordnet, deren Kolbenstange auf den Kolben der Betriebsbremsbetätigungs·
einrichtung 1 wirkt. Die Parkbremsbetätigungseinrichtung 4 kann über eine Hydraulikdruckversorgungsleitung 5 von einer Quelle 6
nit unter einem gewissen Druck stehenden Hydrauliköl versorgt
werden.
Beide Betätigungseinrichtungen 1 und 4 müssen jeweils so bemessen sein, daß sie eine ausreichende Bremsbetätigungskraft abgeben.
Dies bedeutet.jedoch, daß eine gleichzeitige Beaufschlagung der letätigungseinrichtungen zu Bremsen am Bremssystem Führen kann und
daher vermieden werden sollte.
Aus diesem Grund sind die beiden Versorgungsleitungen 2 und 5 mit
einer Kraftbegrenzungsvorrichtung 7 verbunden, die als abgeändertes Überströmventil betrieben werden kann.
Ein Ventilglied 8 wird von einer metallischen Druckfeder 10 gegen einen Ventilsitz 9 vorgespannt. Ein Federhalter 11 für
die Druckfeder 10 kann von außen her mittels einer Schraube 12 axial verstellt werden, die von einer Gegenmutter 13 in einer
Einstellage gehalten wird.
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An der zur Hydraulikdruckleitung 5 gelegenen Einlaßseite des
' Ventils ist das Ventilglied 8 mit einer Schulter 14 versehen, deren Fläche die am Ventilglied 8 wirkende Kraft des Hydraulik
drucKs bestimmt, die der Kraft der Feder 10 entgegenwirkt. Wenn die Kraft des Hydraulikdrucks die Kraft der Feder 10 übersteigt,
hebt sich das Ventilglied 8 von seinem Sitz 9 ab und ermöglicht ein Strömen zur Auslaßseite des Ventils, die z. B.
mit einem Behälter 15 verbunden ist.
I Das Ventilglied 8 und der Federhalter 11 sind gegenüber der
l| zylindrischen Bohrung, in der sie bewegbar sind, abgedichtet.
% Der so gebildete Raum 16 steht mit der Auslaßseite des Ventils
I mittels eines Kanals 17 durch das Ventilglied 8 in Verbindung. Auf
1 diese Weise herrscht derselbe Druck auf beiden Seiten des Ventil-
I glieds 8 unabhängig davon, ob die Auslaßseite des Ventils mit
I dem unter Atmosphärendruck stehende Behälter 15 oder mit einer
1 weiteren Einrichtung verbunden ist, derenDruck vom Atmosphären-
I druck abweicht.
I Im Ventil ist auch ein Kolben 18 mit einer Druckstange 19 ange-
1 ordnet, die beide auf übliche Weise gegenüber ihren jeweiligen
1 Zylinderbohrungen abgedichtet sind. Der Kolben 18 steht unter der
I Wirkung des in der Leitung 2 herrschenden Luftdrucks, während
I seine gegenüberliegende Seite, wie dargestellt, unter Atmospähren-
1 druck steht. Es ist offensichtlich, daß die Kraft des Luftdrucks
I in der Leitung 2 über den Kolben 18 und dessen Druckstange 19 in
I derselben Richtung auf das Ventil 8 wirkt wie die Kraft des
I Hydraul ιkdrucks in der Leitung 5.
I Die gewünschte Funktion des Ventils besteht darin, die kombinierte
I Kraft der beiden Betätigungseinrichtungen 1 und 4 am überschreiten
I der maximalen Kraft der Feststel1bremsbetätigungseinrichtung
\ zu hindern. Aus diesem Grund ist die Fläche der Schulter 14
; des Ventilkörpers 8 gegenüber der Kraft der Feder 10 so bemessen,
daß der Ventilkörper 8 beim maximalen Hydraulikdruck für die Betätigungseinrichtung
4 von seinem Sitz 9 abhebt.
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Es sei nun angenommen, daß die Betriebsbremsbetätigungseinrichtung
1 von einem bestimmten Luftdruck in der Leitung 2 beaufschlagt wird. Dieser Druck wirkt auch auf u'en Kolben 18 und
somit auf das Ventilglied 8 und ergibt das öffnen des Oberströmventils,
wenn bei einer Betätigung der Festst.el Ibremsbetätigungseinrichtung
4 die gesamte Kraft des Hydraulik- und Luftdrucks in Ventilöffnungsrichtung die Kraft der Feder 10 übersteigt.
Durch geeignete Wahl der Fläche des Kolbens 18 kann ein Zustand erreicht werden, in dem die gesamte Kraft der kombinierten
Betätigungseinrichtung 1 und 4 die maximale Kraft der Feststellbrsmsbetätigungseinrichtung
4 nicht überschreiten kann.
Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, daß das Betriebsbremssyötem
von der Vorrichtung nach der Erfindung auch dann unbeeinflußt bleibt, wenn das Ventil versagen sollte.
Ferner ist das dargestellte Druckmittel!eitungssystem zum
leichteren Verständnis des Wesens der Erfindung stark vereinfacht.
Die Erfindung ist in gleicher Weise auf irgendein System mit zwei in Reihe angeordneten druckmittelgesteücrten Betätigungseinrinht.iinnon
3 rMVSttdkar, «οΰΰ üüCa dä£ üebuhriebene bystem das
übliche und bevorzugte ist.
Es ist ferner möglich, den Kolben 18 als Membram auszubilden und
sogar das Ventilglied 8 mit der Kraft des Luftdrucks in Ventilöffnungsrichtungsrichtung
auf völlig abweichende Weise zu betätigen.
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Claims (4)
1." Kraftbegrenzungsvorrichtung für eine durch Hydraulikviruck
gesteuerte Feststellbremsbetätigungseinrichtung, die in Reihe
mit einer durch Luftdruck gesteuerten Betriebsbremsbetätigungseinrichtung
angeordnet ist, gekennzeichnet
durch ein den Hydraulikdruck steuerndes Überströmventil
(7), dessen Ventilglied 8 durch die Kraft einer Feder (10) in Schließrichtung und durch den Hydraulikdruck sowie
den Luftdruck in Öffnungsrichtung beaufschlagt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen druckluftgesteuerten
Kolben (18), der mit seiner Drudcstange (19) ari der Auslaßseite des Oberströmventils (7) auf das Ventilglied
(8) wirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilglied (8) von einer von außen her einstellbaren
metallischen Druckfeder (10) auf seinen Sitz (9) vorgespannt wird, daß das Ventilglied (8) an der Einlaßseite des Ventils
. mit einer Schulter (14) versehen ist, und daß ein im Ventil
an der Federseite des Ventilglieds (8) gelegener Raum (16) vorzugsweise über einen durch das Ventilglied (8) verlaufenden
Kanal (17) mit der Auslaßseite des Ventils in Verbindung steht.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (10),die Schulter (14) des
Ventilglieds (18) und der Kolben (18) so bemessen sind, daß
das Oberströmventil (7) öffnet und den herrschenden Hydraulik-
fs druck vermindert, wenn bei gleichzeitiger Zufuhr von
Hydraulikdruck und Luftdruck die kombinierte Betätigungs-
Kraft die maximale Kraft aus der durch Hydraulikdruck gesteuerten
Festste!lbremsbetätigungseinrichtung (4) übersteigt,
7637986 09.0Z78
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE7413714A SE386063B (sv) | 1974-10-31 | 1974-10-31 | Anordning vid en kabelvinda e.d. |
Publications (1)
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|---|---|
| DE7637986U1 true DE7637986U1 (de) | 1978-02-09 |
Family
ID=20322582
Family Applications (2)
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| DE19752548131 Granted DE2548131A1 (de) | 1974-10-31 | 1975-10-28 | Kabelhaspel |
| DE7637986U Expired DE7637986U1 (de) | 1974-10-31 | 1976-12-03 | Kraftbegrenzungsvorrichtung fuer eine feststellbremsbetaetigungseinrichtung |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752548131 Granted DE2548131A1 (de) | 1974-10-31 | 1975-10-28 | Kabelhaspel |
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| GB (1) | GB1489127A (de) |
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