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DE7508863U - Schere, zange oder dergleichen - Google Patents

Schere, zange oder dergleichen

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Publication number
DE7508863U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
pad
leg
cushion
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19757508863
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ja Henckels Zwillingswerk Ag 5650 Solingen
Original Assignee
Ja Henckels Zwillingswerk Ag 5650 Solingen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ja Henckels Zwillingswerk Ag 5650 Solingen filed Critical Ja Henckels Zwillingswerk Ag 5650 Solingen
Priority to DE19757508863 priority Critical patent/DE7508863U/de
Publication of DE7508863U publication Critical patent/DE7508863U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B7/00Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
    • B25B7/18Adjusting means for the operating arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description

Schere, Zange oder dergleichen
Die Erfindung· betrifft ein in Form einer Schere, Zange oder dergleichen ausgebildetes Werkzeug mit einem die Schenkel SDrefzenden Federelement.
Dr.R./S/RK 3*3.1975
J.A. Henckels Zwillingswerk
Aktiengesellschaft |
565 Solingen |
Grünewalder Str. 1*1-22
07.10.76
-2- 15 689 3.3.1975
Es ist bei Nagelzangen bekannt, in dem mittleren Bereich eines Zangenschenkels eine Spreizfeder zu lagern. Diese ist haarnadelförmig gebogen, und die aufeinanderzu abgebogenen Enden der Haarnadelfeder treten in die Lageröffnung des Zangenschenkels ein. Der gegen den anderen Zangenschenkel tretende Scheitelbereich der Haarnadelfeder kann noch mit einem Rollkörper bestückt sein. In der Nichtgebrauchsstellung befindet sich die Spreizfeder in nach unten geschwenkter Lage, während sie bei Gebrauch um ca. I8o Grad in die Zangenschenkel-Spreizstellung geschwenkt wird. Eine solche Ausgestaltung ist herstellungstechnisch aufwendig. Zum einen muß der eine Zangenschenkel mit einem angeformten oder gesondert anzusetzenden Lagerauge für die Spreizfeder ausgestattet sein, und zum anderen führt die Form der Spreizfeder sowie ihre Montage zu erhöhten Herstellungskosten. Die Lagerbohrung für die Feder muß sehr genau ausgerichtet und sehr spielfrei sein, sonst gleitet die Feder vom anderen Zangenschenkelj der innen leicht gebogen ist, ab. Auch stellt sich schnell eine Schwergängigkeit ein.
Aufgabe der Erfindung ist es, insbesondere, d.h. zusätzlich zu den sich aus Beschreibung und Ansprüchen ergebenden Aufgabenstellungen, ein gattungsgemäßes Werkzeug in herstellungstechnisch einfacher Weise gebrauchsvorteilhaft auszubilden, derart, daß das die Schenkel spreizende Federelement günstigst am Werkzeug festlegbar ist.
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-3- 15 689 3.3.1975
Gelöst ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß das Federelement in Form eines verlagerbar am einen Schenkel sitzenden und gegen den anderen Schenkel anliegenden elastisch komprimierbaren Polsters ausgebildet ist, welches eine den einen Schenkel umfassende Halteschlaufe besitzt.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßes Werkzeug geschaffen, dessen Zangenschenkel mit keiner Haltevorrichtung für das Federelement auszustatten ist. Die Gesenkform wird dadurch einfacher bzw. ist kein zusätzliches Lagerauge an dem Zangenschenkel anzulöten. Insbesondere bei Nagelzangen erweist sich dies als günstig, da das Polieren der Zangenschenkel nicht durch störend vorstehende Vorsprünge beeinträchtigt wird. Auch kann bei der erfindungsgemäßen Zange das Anbringen des Federelementes werkzeuglos geschehen. Es ist lediglich der entsprechende Zangenschenkel in die Halteschlaufe des elastisch verformbaren Polsters hineinzuführen. Das Polster wird vorzugsweise bis zum Gewerbe auf den Zangenschenkel aufgeschoben, so daß auch die Handhabung nicht beeinträchtigt ist. Eine gesonderte Halterung des Polsters entfällt, da die Haltekraft aus der Elastizität des Polsters resultiert. Das elastische Polster kann z.B. verschiedenfarbig ausgestaltet sein. Die Federkraft kann durch entsprechende Bemessung und/oder Materialwahl des Polsters in weiten Grenzen variiert werden.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Halteschlaufe dem Polster materialeinheitlich angeformt ist. Dies führt zu einer äußerst kostensparenden Herstellung des Polsters selbst.
Ferner ist es erfindungsgemäß günstig, daß die Halteschlaufe von einem mit seinen Enden in das Polster eingreifenden Bügel gebildet ist. Das lichte Maß zwischen Bügelstep; un Polster ist dabei geringer als die Dicke des Zangenschenkels, so daß auch dieses derart gestaltete Polster zufolge Elastizität des Polsters ar1 Zangenschenkel gefesselt ist. Außer Wirkung kann dieses mit Bügel ausgestattete Polster durch geringe Verschiebung zum Zangenschenkel gebracht werden. Das Polster gelangt dadurch in den Bereich der größeren lichten Weite zwischen den divergierend verlaufenden Zangenschenkeln. Dann werden die Zangenschenkel durch das Polster nicht mehr gespreizt, so daß das Werkzeug günstigst in einem Etui untergebracht werden kann.
Ein vorteilhaftes Merkmal besteht gemäß der Erfindung darin, daß das Polster drehbar an dem einen Schenkel angeordnet ist. Um außer Wirkung zu gelangen, braucht das Polster nur auf dem Zangenschenkel gedreht zu werden.
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S «
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Schließlich ist es erfindungsgemäß noch günstig, daß der am Polster anliegende Abschnitt des Schenkels eine vom Gewerbe ausgehende Vertiefung besitzt. In diese kann bei Schließstellung des Werkzeuges Polstermaterial ausweichen.
Zwei Ausführungsbeispitle der Erfindung werden anhand der Figuren 1 bis 8 erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht des als Nagelzange ausgebildeten Werkzeuges F.it außer Wirkung gebrachtem Polster,
Fig. 2 die klappfigürliche Seitenansicht von rechts zu Fig. 1, Fig. 3 in perspektivischer Darstellung das Polster,
Fig. h das in Wirkungsstellung gebrachte Polster bei geöffnetem Zangenmaul,
Fig. 5 die Nagelzange bei geschlossenem Zangenmaul und komorimiertem Polster,
Fig. 6 die zweite Ausführungsform in Ansicht, und zwar bei i außer Wirkung gebrachtem Polster,
Fig. 7 die perspektivische Darstellung des mit dem Bügel versehen Polsters und
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I * 4 *
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Fig. 8 die Nagelzange bei geöffnetem Zangenmaul und in Wirkung gebrachtem Polster.
Die dargestellte Nagelzange besitzt die beiden Zangenschenkel 1, 2 deren Gewerbe 3 von dem Gewerbebolzen h durchsetzt ist. Die Zangenschenkel 1, 2 setzen sich jenseits des Gewerbes 3 in die Zangenbacken 53 6 fort.
Gemäß der ersten Ausführungsform, dargestellt in den Fig. bis 5j weist der Zangenschenkel 1 eine vom Gewerbe 3 ausgehende Vertiefung I1' aus.
Das in den Fig. 1 bis 5 dargestellte, elastisch komprimierbare Polster 7 ist mit der materialeinheitlich angeformten Schlaufe 8 ausgestattet. Gebildet ist die Schlaufe 8 durch die Aufstecköffnung 9, deren Querschnittsfläche geringer ist als die Querschnittfläche des Zangenschenkels 2. Die der Halteschlaufe 8 gegenüberliegende Kante Io des Polsters 7 verläuft schräg ansteigend und ist dem Verlauf des ihm gegenüberliegenden Schenkels 1 angepaßt, siehe Fig. *J.
Das Montieren des Gummipolsters 7 geschieht durch ledigliches Aufschieben desselben auf den Zangenschenkel 2. In Wirkungsstellung nimmt das Polster 7 die Stellung nach Fig. H ein, d.h., daß die schrägverlaufende Kante Io dem innenseitigen
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* * «»II
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Zangenschenkel-Abschnitt 1' zugekehrt ist. Wird nun das Zangenmaul geschlossen, erfolgt eine Komprimierung des Polsters. Das dem Gewerbe 3 benachbarte Material des Gummipolsters kann dabei in die Vertiefung ltT ausweichen. Entfällt die Schließkraft auf die Zangenschenkel , kehrt das Polster in seine Ausgangsstellung zurück unter gleichzeitigem Öffnen des Zangeniraules.
Um das Polster 7 außer Wirkung zu bringen, ist dieses lediglich um 9o Grad in die Stellung gemäß Fig. 2 zu bringen. Gegebenenfalls könnte auch eine l8o-Grad-Schwenkung des Polsters vorgenommen werden. Die Nagelzange ist dann von Öffnungskräften befreit und kann in ein Etui oder dergleichen eingelegt werden.
Bei der in den Fig. 6 bis 8 dargestellten zweiten Ausführungsform ist die Halteschlaufe 8' von einem Bügel gebildet. Dieser besitzt den Bügelsteg 11 sowie die rechtwinklig zu diesem liegenden Bügelschenkel 12 und Die freien Enden I1J3 15 der Bügelschenkel 12, 13 sind abgewinkelt und treten in eine Lageröffnunp 16 des Polsters 17 ein. Dieses \ Λ trapezförmig ausgestaltet, derart, daß die Seitenkanten 19 dem divergierenden Verlauf der Zangenschenkel 1, 2 angepaßt sind.
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♦ · S
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Der lichte Abstand zwischen dem Bügelsteg 11 und der Kante 19 ist geringer als die Dicke des Zangenschenkels, so daß das Polster 17 in Klemmst ellung zui. Zangenschenkel 1 gehalten ist.
Fig. 6 zeigt die wirkungslose Stellung des Polsters. In dieser ist das Polster 17 so weit von dem Gewerbe 3 entfernt, daß das Poloter keine Spreizkraft auf die Zangenschenkel 1, 2 ausübt.
In Wirkungsstellung wird das Polster 17 durch Verschieben in Richtung des Gewerbes 3 gebracht, siehe Fig. 8. Dabei werden die Zangenschenkel 1, 2 in Spreizstellung geschwerkt
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Claims (4)

1 II * -9- 15 689 3.3.1975 Ansprüche
1. In Form einer Schere, Zange oder dergleichen ausgebildetes Werkzeug mit einem die Schenkel spreizenden Pederelementj dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement in Form eines verlagerbar am einen Schenkel sitzenden und gegen den anderen Schenkel anliegenden elastisch komnrimierbaren Polsters (7, 17) ausgebildet ist, welches eine den einen Schenkel umfassende Halteschlaufe (8, 8') besitzt.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschlaufe (8) dem Polster (7) materialeinheitlich angeformt ist.
3· Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschlaufe (8') von einem mit seinen Enden (14, 15) in das Polster (17) eingreifenden Bügel rebildet ist
4. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polster (7) drehbar an dem einen Schenkel (2) angeordnet ist.
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5· Werkzeug nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß der am Polster (7) anliegende Abschnitt (I1) des Schenkel,? (1) eine vom Gewerbe (3) ausgehende Vertiefung (1· ') besitzt.
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DE19757508863 1975-03-20 1975-03-20 Schere, zange oder dergleichen Expired DE7508863U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007118868A1 (de) * 2006-04-18 2007-10-25 Will Werkzeuge Gmbh & Co. Kg Selbstöffnendes handwerkzeug

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007118868A1 (de) * 2006-04-18 2007-10-25 Will Werkzeuge Gmbh & Co. Kg Selbstöffnendes handwerkzeug
US7975577B2 (en) 2006-04-18 2011-07-12 Will Werkzeuge Gmbh & Co. Kg Self-opening hand tool
CN101479076B (zh) * 2006-04-18 2012-07-04 威尔工具两合公司 自张开的手持工具

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