DE7018465U - Wellenkupplung. - Google Patents
Wellenkupplung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D1/00—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
- F16D1/06—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end
- F16D1/08—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key
- F16D1/09—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping due to axial loading of at least one pair of conical surfaces
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Description
We 11enkupplung V
Die Erfindung betrifft eine Kupplung zum Verbinden von zwei Wellenenden, welche aus einer dünnwandigen, mit
einer konischen Mantelfläche und am Ende kleineren Außendurchmessers mit einem auf geschraubtere J'lansch versehenen
Hülse, die auf die beiden aneinar..i-:rstoßenden Wellenenden
aufbringbar ist, und aus einer auf der Hülse angeordneten Kupplungsnabe mit entsprechend kenischer Bohrung und mit
einer Ringnut an der dem Flansch benachbarten Stirnseite besteht, wobei Hülse und Nabe mindestens zur Montage mittels
gleichzeitiger Druckflüssigkeitsbeaufschlagung gegenseitig beweglich sind.
Es ist bereits eine Vorrichtung zum Auf""·* ' -n einer
Nabe auf eine konische v/elle bekannt Ί w·-"1 ^ die Welle
einen Gewindeansatz aufweist, auf dem eir '■ Mutter sitzt,
die eine sich axial erstreckende Ringnut mit darin axial beweglichem Ringkolben aufweist. Bei Zuführung von Druckflüssigkeit
in die Ringnut kommt der Ringkolben an der benachbarten Stirnfläche der Nabe zur Anlage und übt einen axialen
Druck auf diese aus, wodurch diese auf die Welle aufgepreßt wird. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß keine
billige Standardmutter verwendet werden kann und der axiale
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Raumbedarf für die Mutter verhältnismäßig groß ist.
Weiterhin ist bereits eine Wellenkupplung bekannt, bei
der eine dünnwandige, mit konischer Mantelfläche versehene Hülse auf zwei Wellenenden aufgebracht wird, auf die ihrerseits
eine dickwandige, mit einer konischen Bohrung versehene Kupplungsnabe aufgepreßt wird. Diese weist radial verlaufende Bohrungen
auf, die zur Zuführung von Drucköl in die durch die konischen Flächen der Wellenhülse und der Kupplungsnabe gebildete
Paßfuge bei der Montage bzw. Demontage dienen. Damic die Kupplungsnabe zur Montage bzw. Demontage axial verschoben werden
kann, besitzt die Wellenhülse an beiden Enden ümfangsnuten, in die zur Montage bzw. Demontage jeweils ein geteilter und mit
einem Scharnier* versehener Ringkörper eingesetzt wird, der auf
einer Stirnfläche mit axialen Bohrungen versehen ist, in denen axial verschiebliche Bolzen angeordnet sind. Da sich der Ringkörper
an der Wellenhülse abstützt, kommen die Bolzen bei der Beaufschlagung mit Drucköl an der benachbarten Stirnfläche der
Kupplungsnabe zur Anlage und üben einen axialen Druck aus, wodurch die Kupplungsnabe bei gleichzeitiger Zuführung von Drucköl
durch die radial verlaufenden Bohrungen zur Paßfuge bei der Montage auf die Hülse aufgeschoben wird. Der Ringkörper läßt
sich zwar nach der Montage bzw. Demontage der Kupplungsnabe wieder abnehmen, jedoch ist die Anfertigung dieses Bauteils
teuer und aufwendig. Da solche Wellenkupplungen meistens Einzelanfertigungen darstellen, bringt auch die Verwendungsmöglichkeit
bei Wellen gleicher Baugröße keine Vorteile.
Ferner ist eine Variante dieser Bauform bekannt, bei welcher statt des geteilten Ringkörpers mit Scharnier und hydraulisch
betätigbaren Axialbolzen sowie statt der Ümfangsnuten in den Enden der Wellenhülse die Kupplungsnabe zur Montage
der Kupplung an der Stirnseite mit dem kleineren Bohrungsdurchmesser eine Ringnut aufweist, welche sich radial nach innen bis
zur Mantelfläche der Wellenhülse erstreckt und axial durch
einen zylindrischen Flansch verschlossen ist, welcher auf das der Ringnut benachbarte Ende der Wellenhülse aufgeschraubt ist
und in uie ri.111gij.ub ukjiiü iiiiieiiir-a.gt. Der so zwischen Ve 11 ennui
se und Kupplungsnabe gebildete geschlossene Ringraum wird bei der Kupplungsmontage nach dem Aufsetzen der Kupplung auf
zwei stirnseitig aneinanderstoßende Wellenenden mit Druckflüssigkeit beaufschlagt, so daß Wellenhülse und Kupplungsnabe
sich gegenseitig verschieben und verklemmen, unter gleichzeitigem Einklemmen der beiden besagten Wellenenden, welche auf
diese Weise durch Reibschluß miteinander gekuppe? μ -.ind. Eine
Sicherung der Kupplungsnabe nach der Montage mi„Gels des zylindrischen
Flansches ist nachteiligerweise nicht möglich.
Bei einer weiteren bekannten Variante dieser Bauform ist an der- Kupplungsnabe ein Deckol angebracht, der eine axiale
Ringnut aufweist, welche zur Kupplungsbohrung zu offen ist, und in welcher ein Ringkolben axial verschieblich und dicht
geführt ist. Der Ringkolben wirkt mit der benachbarten Stirnfläche der Wellenhülse zusammen, um bei Druckflüssigkeitszufuhr
in den der Wellenhülse abgewandten Teil der Ringnut im Kupplungsnabendeckel die Wellenhülse in die Kupplungsnabe hineinzuschieben
bzw. die Kupplungsnabe auf die Wellenhülse aufzuziehen und so die beiden von der Kupplung umschlossenen Wellenenden
festzuklemmen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der "bekannt
en Wellenkupplungen zu beheben und eine zuverlässig wirkende Wellenkupplung zu vermitteln, die einfach und billig
herzustellen ist und einen geringen Einbauraum benötigt.
Diese Aufgabe ist mit einer Wellenkupplung der eingangs angegebenen Art gelöst, die erfindungsgemäß dadurch ge-
kennzeichnet ist, daß der Hülsenflansch als Mutter ausgebildet
ist und in die Ringnut der Kupplungsnabe ein axial verschieblicher, durch mindestens zwei radial im Abstand voneinander
angeordnete elastische Dichtungsringe geführter, drucköIbeaufschlagbarer
Ringkolben eingesetzt ist. Zum Aufpressen der Kupplungsnabe auf die Wellenhülse wird Drucköl einer in
die Ringnut mündenden Bohrung zugeführt, so daß sich der Ringkolben
axial bewegt, an der Mutter anliegend.
Die erfindungsgemäße Wellenkupplung weist die Vorteile auf, daß eine Standardmutter mit normaler Höhe verwendbar
ist, ferner durch Anordnung des Ringkolbens in der Kupplungsnabe der axiale Platzbedarf vermindert ist. Trotz der Querschnittsschwächung
am einen Ende der Kupplungsnabe durch die besagte Ringnut findet noch eine verminderte Anpressung der
Nabe auf die Hülse auch in diesem Bereich statt. Da der Hingkolben durch elastische Dichtungsringe geführt ist, können für
eine billige Herstellung genügend große Toleranzen für die Führungsflächen vorgegeben werden. Außerdem können die Dichtungsringe
auch die Durchmesseränderung der Ringnut aufnehmen, •welche beim Aufpressen der Kupplungsnabe auf die Wellenhülse
eintritt.
Als besonders vorteilhaft hat es sizh herausgestellt,
wenn die Mutter zur axialen Sicherung der montierten Kupplung gegen die Kupplungsnabe festziehbar ist. Dies ist insbesondere
bei den Wechselbiegebeanspruchungen von Vorteil, denen die Kupplung auf Wellenzügen von Schiffen ausgesetzt ist.
Nachstehend ist eine Ausführungsform der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung beispielsweise beschrieben,
deren einzige Figur die Ansicht der oberen Hälfte eines Axialschnittes durch eine erfindungsgemäße Wellenkupplung zeigt.
Die Wellenkupplung weist eine dünnwandige, mit einer
konischen Mantelfläche versehene Hülse 1 auf, die auf zwei
aneinanderstoßende Wellenenden 2 und 3 aufgebracht ist und am Ende miL kleinerem Außendurchmesser cine nutter 4 trägt- Auf
der Wellenhülse 1 sitzt eine mit einer konischen^sich von der
Mutter 4 weg erweiternden Bohrung versehene Kupplungsnabe 5, die mehrere radial verlaufende, im Abstand voneinander angeordnete
Bohrungen 51 zur Zuführung von Drucköl aufweist« Die
Kupplungsnabe 5 ift auf der der Mutter 4 gegenüberliegenden
Stirnfläche mit einer sich axial in die Nabe 5 hinein erstreckenden
Ringnut 6 versehen, in der ein axial verschieblicher Ringkolben 7 angeordnet ist, der durch ein äußeres und
ein inneres Dichtungsringpaar 8, 9 bzw. 81, 91 geführt ist,
die jeweils aus zwei im Abstand angeordneten elastischen Dichtungsringen 8, 9 bzw. 81, 91 gebildet sind. Zum Aufpressen der
Kupplungsnabe 5 auf die Wellenhülse 1 wird Drucköl einer in
die Ringnut 6 mündenden Bohrung 10 zugeführt, so daß der Eingkolben 7 sich axial bewegt, an der Mutter 4 anliegend. Dabei
wird gleichzeitig den Bohrungen ?· Drucköl zugeführt, um die
Bewegung der Habe 5 auf der Hülse 1 zu erleichtern.
Zur axialen Sicherung der Kupplung wird die Mutter 4
nach der Montage auf der Wellenhülse 1 gegen die benachbarte Stirnfläche der Kupplungsnabe 5 geschraubt.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform
"beschränkt. Es können "beispielsweise auch in >
>eide Enden der Kupplungsnabe 5 Ringkolben 7 eingesetzt sein, die
zur Montage bzw. Demontage der Kupplungsnabe 5 verwendet werden können, wobei beiderseits der Nabe 5 eine Mutter 4 aufbrinKbar
ist.
Claims (2)
- Ansprücheί. Wellenkupplung, welche aus einer dünnwandigen, mit einer konischen Mantelfläche und am Ende kleineren Außendurchmessers mit einem aufgeschraubten Flansch versehenen Hülse, die auf zwei aneinanderstoßende Wellenenden aufbringbar ist, und aus einer -v^ ' der Hülse angeordneten Kupplungsnabe mit entsprechend konischer Bohrung und mit einer Ringnut an der dem Flansch benachbarten Stirnseite besteht, wobei Hülse und Nabe mindestens zur Hontage mittels gleichzeitiger Druckflüssigkeitsbeaufschlagung gegenseitig beweglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenflansch als Mutter (4) ausgebildet ist, und in die Ringnut (6) der Kupplung3-nabe (5) ein axiel verschieblichex-, durch mindestens zwei radial im Abstand voneinander angeordnete elastische Dichtungsringe (8, 8' bzw. 9, 9') geführter, druckölbeaufschlagbarer Ringkolben (7) eingesetzt ist
- 2. Wellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (4) zur axialen Sicherung der montierten Kupplung gegen die Kupplungsnabe (5) festziehbar ist.701846 S-Js. 70
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7018465U DE7018465U (de) | 1970-05-16 | 1970-05-16 | Wellenkupplung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7018465U DE7018465U (de) | 1970-05-16 | 1970-05-16 | Wellenkupplung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7018465U true DE7018465U (de) | 1970-09-03 |
Family
ID=34173883
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7018465U Expired DE7018465U (de) | 1970-05-16 | 1970-05-16 | Wellenkupplung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7018465U (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3319643A1 (de) * | 1982-06-01 | 1983-12-08 | SKF Steel Hofors AB, 81300 Hofors | Klemmhuelsenkupplung zur loesbaren verbindung zweier wellen |
| US4525916A (en) * | 1982-09-08 | 1985-07-02 | Escher Wyss Gmbh | Method of coupling coaxial shafts |
| DE19641133A1 (de) * | 1996-10-05 | 1998-04-16 | Erhard Schaefer | Wechselvorrichtung für Wellen-Nabe-Verbindungen |
| US6390723B1 (en) | 1996-10-05 | 2002-05-21 | Schaefer Erhard | Changing device for shaft/hub connections |
| DE20307136U1 (de) | 2003-05-07 | 2003-09-11 | Landwehr, Wilhelm, 26388 Wilhelmshaven | Kupplungseinheit zur Erzeugung eines zylindrischen Pressverbandes zwischen zwei freien Wellenenden |
| DE10341660A1 (de) * | 2003-09-08 | 2005-04-07 | Wilhelm Landwehr | Wellenverbindung |
| US8991048B2 (en) | 2009-05-26 | 2015-03-31 | Siemens Aktiengesellschaft | Rotating machine and method of assembly thereof |
-
1970
- 1970-05-16 DE DE7018465U patent/DE7018465U/de not_active Expired
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3319643A1 (de) * | 1982-06-01 | 1983-12-08 | SKF Steel Hofors AB, 81300 Hofors | Klemmhuelsenkupplung zur loesbaren verbindung zweier wellen |
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| DE10341660B4 (de) * | 2003-09-08 | 2005-08-04 | Wilhelm Landwehr | Wellenverbindung |
| US8991048B2 (en) | 2009-05-26 | 2015-03-31 | Siemens Aktiengesellschaft | Rotating machine and method of assembly thereof |
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