DE69205737T2 - Ampholytische Terpolymere mit verbesserten Konditionierungseigenschaften in Shampoozusammensetzungen und Haarpflegemitteln. - Google Patents
Ampholytische Terpolymere mit verbesserten Konditionierungseigenschaften in Shampoozusammensetzungen und Haarpflegemitteln.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft Zusammensetzungen und Verfahren zur Haarbehandlung unter Verwendung eines kosmetisch verträglichen Mediums, das 0,1 bis 10 Gew.% eines Ampholyt-Terpolymers enthält. Insbesondere ist das kosmetisch verträgliche Medium ein ein anionisches Tensid enthaltendes Shampoo, und das Ampholyt-Terpolymer zeigt eine gute Kompatibilität mit dem Shampoo, so daß die fertige Lösung klar ist.
- Die Oberflächeneigenschaften des menschlichen Haars sind auf dem Gebiet der Kosmetikwissenschaften natürlich von grundsätzlichem Interesse, und es wurde deshalb seit langem gefordert, daß Bestandteile gefunden werden, die den örtlichen und den gesamten Zustand dieses Keratinsubstrats vorteilhaft beeinflussen. Die Bestandteile müssen angemessene Hafteigenschaften haben, so daß sie nicht nur am Anfang adsorbiert werden, sondern auch unter dem Einfluß von Wasser erhalten bleiben. Diese Eigenschaft wird als "Substantivität" bezeichnet, d.h. die Fähigkeit des Materials, auf dem Keratin des Haars adsorbiert und durch Wasser nicht abgespült zu werden.
- Wie gezeigt, besteht das menschliche Haar aus Keratin, einem schwefelhaltigen fasrigen Protein. Der isoelektrische Punkt von Keratin, und somit des Haars, das daraus besteht, liegt im pH-Bereich von 3,2 bis 4. Beim pH-Wert typischer Shampoo-Bedingungen trägt das Haar somit eine negative Nettoladung. Deshalb werden seit langem kationische Polymere als Zusatzstoffe in Shampoo-Formulierungen oder zur getrennten Behandlung angewendet, um die Kämmbarkeit des Haars im feuchten und trockenen Zustand zu verbessern. Die Substantivität der kationischen Polymere für negativ geladenes Haar führt zu einer Filmbildung, die das Entwirren beim Kämmen von feuchtem Haar erleichtert und das Abstehen der Haare aufgrund statischer Aufladung beim Kämmen von trockenem Haar verringert. Die kationischen Polymere verleihen dem Haar auch Weichheit und Geschmeidigkeit.
- Wenn kationische Polymere Shampoos zugesetzt werden, die anionische Tenside enthalten, findet die Bildung Assioziationskomplexen mit hoher Oberflächenaktivität statt, dies verleiht dem Shampoo eine bessere Schaumbeständigkeit. Die höchste Oberflächenaktivität und Schaumbeständigkeit oder der beste Schaum werden bei nahezu stöchiometrischen Verhältnissen von anionischem Tensid:kationischem Polymer erreicht, bei denen der Komplex am wenigsten wasserlöslich ist. Alle kationischen Zusatzstoffe zeigen bei einigen dieser Verhältnisse eine gewisse Unverträglichkeit. Die Verträglichkeit ergibt eine im Handel stärker erwünschte klare Formulierung, wohingegen die Unverträglichkeit zur Trübung oder Fällung führt, die ästhetisch weniger erwünscht ist.
- Fixateureigenschaften für das Haar, z.B. der Halt der Locken, stehen -mit den Filmbildungseigenschaften dar kationischen Monomere als auch dem Molekulargewicht in einem direkten Zusammenhang, während die Leistung mit zunehmendem Molekulargewicht steigt. Die Fixateureigenschaften, die die kationischen Monomere verleihen, neigen jedoch zu einem umgekehrten Verhältnis zu den anderen Konditioniereigenschaften, und zwar bedeutet ein guter Halt der Locken, daß zum Beispiel die Kämmbarkeit im feuchten Zustand leidet, und umgekehrt.
- Es wurde überraschenderweise gefunden, daß es durch Regelung der Gewichtsanteile der Komponenten der erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere möglich ist, das gewünschte Gleichgewicht der von jeder Komponente verliehenen vorteilhaften Konditioniereigenschaften zu erhalten. Es ist somit möglich, die gewünschten Eigenschaften Substantivität, Kämmbarkeit und Griffgefühl zu erhalten, während gleichzeitig die Eigenschaften Verträglichkeit des anionischen Tensids, Halt der Locken, Glanz und Verringerung der statischen Aufladung verbessert werden. Es ist ebenfalls möglich, eine oder einen Teil der Konditioniereigenschaften selektiv zu optimieren- indem die Komponenten und ihr Molekulargewicht in ein geeignetes Verhältnis gesetzt werden. Dies kann den gewünschten Weg darstellen, der auf den Wunsch einer Verbrauchergruppe eingeht, die in Abhängigkeit von ihrer Veranlagung die eine oder andere dieser verschiedenen Konditioniereigenschaften bevorzugt.
- Wie bereits festgestellt, besteht eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darin, die Ampholyt- Terpolymere direkt einem Shampoo zuzusetzen, das ein anionisches Tensid enthält. Es werden jedoch auch andere Ausführungsformen in Betracht gezogen. Somit wurden hervorragende Ergebnisse bei Behandlungen erreicht, denen gewöhnlich das Spülen folgt, z.B. beim Shampoonieren, sie wurden jedoch auch bei Behandlungen mit Lotionen oder Cremes erzielt, denen das Spülen folgt, und die angewendet werden, damit Haarkonditionierwirkungen erreicht werden, und die vor oder nach -dem Färben, Blondieren, Shampoonieren, der Dauerwelle oder dem Herausziehen von Locken aufgebracht werden.
- Somit können die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen auch in Form von Färbeprodukten, Lotionen zum Fixieren, Lotionen zum Föhnen, Lotionen zur Strukturänderung oder zum Blondieren, Produkten für die Dauerwelle oder zum Herausziehen von Locken angewendet werden.
- Zusätze für die Haarkonditionierung waren bisher weitestgehend von drei unterschiedliche Typen: kationische Polymere, Proteine oder Proteinderivate und fettartige quaternäre Ammoniumverbindungen. Gewöhnlich verwendete kationische Polymere umfassen: quaternäre stickstoffhaltige Hydroxyethylcelluloseverbindungen, Copolymere von Vinylpyrrolidon und Dimethylaminoethylmethacrylat, und Amino-funktionelles Polydimethylsiloxan. Hydrolysiertes tieriesches Protein wurde häufig als Haarzusatzstoff verwendet. Es werden auch natürliche Produkte verwendet, z.B. Collagen und Casein. Geeignete quaternäre Ammoniumverbindungen umfassen Produkte, wie Stearyldimethylammoniumchlorid.
- Konditionierene Zusätze, die Copolymere von Dimethyldiallylammoniumchlorid und anderen Monomeren umfassen, sind allgemein bekannt, siehe z.B. EP 308 189 (mit Acrylamid), EP 0 308 190 und US 4 803 071 (mit Hydroxyethylcellulose). Die Verwendung der Polymere in Kosmetika wird auch von Sykes et al., Drug Cosmet. Ind., 126(2), 62, 64, 66, 68, 136 (1980) beschrieben. Amphotere Betaine werden auch in kosmetischen Zusammensetzungen verwendet, siehe GB 2 113 245, das die Verwendung von betainisiertem Dialkylaminoalkyl(meth)acrylat zusammen mit einem kationischen Polymer beschreibt.
- Die Verwendung von Polymeren von Dimethyldiallylammoniumchlorid allein in Zusammensetzungen für die Haarbehändlung ist ebenfalls bekannt. Siehe z.B. US 4 175 572 und 3 986 825.
- Obwohl die Verwendung verschiedener Kombinationen von kationischen, anionischen und/oder nichtionischen Polymeren als Zusätze für Konditionierzusammensetzungen für das Haar bereits vorgeschlagen wurde, gibt es keinen Hinweis darauf, daß eine deutliche Verbesserung aller gewünschten Haarkonditioniereigenschaften erreicht werden kann, wenn ein Ampholyt-Terpolymer des Typs angewendet wird, der bei den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen und Verfahren eingesetzt wird.
- US 4 578 267 und 4 859 458 beschreiben zum Beispiel Polymere für die Konditionierung des Haars, die alkoxylierte Stickstoffsalze von Sulfonsäure enthalten und die auch zusätzliche Monomere einschließen können, die neutral, anionisch und/oder kationisch sein können. Obwohl sie Acrylamid, Acrylsäure und Dimethyldiallylammoniumchlorid umfassen, gibt es keinen Hinweis auf die erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere.
- EP 0 353 987 beschreibt Polymere für mit Wasser abspülbare Körperpflegeprodukte, einschließlich konditionierende Shampoos, die ein kationisches Monomer, das Dimethyldiallylammoniumchlorid einschließt, ein Monomer, das die Seitengruppe AnR trägt, wobei n 0 oder eine positive ganze Zahl, A eine Ethylenoxygruppe und R eine Hydrocarbylgruppe mit 8 bis 30 Kohlenstoffatomen sind, und wahlfrei ein nichtionisches und/oder anionisches Monomer umfassen. Es gibt jedoch keinen Hinweis auf die erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere.
- US 4 710 374 beschreibt für die Haarbehandlung geeignete Zusammensetzungen, die ein kationisches Polymer, einschließlich Poly (dimethyldiallylammoniumchlorid), und einen anionischen Latex umfassen, es gibt jedoch keinen Hinweis auf die erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere.
- US 4 842 849 beschreibt für die Haarbehandlung geeignete Zusammensetzungen, die mindestens ein kationisches Polymer, einschließlich Poly(dimethyldiallylammoniumchlorid), und mindestens ein anionisches Polymer umfassen, das Vinylsulfonsäuregruppen enthält, das wahlfrei mit Acrylamid copolymerisiert ist. Das kationische Polymer kann wie definiert ein amphoteres Polymer sein; keine der Kombinationen legt jedoch die erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere nahe.
- EP 0 080 976 beschreibt wäßrige Zusammensetzungen für die Haarkosmetik, die ein oberflächenaktives, polymeres, quaternäres Ammoniumsalz auf Acrylbasis, ein monomeres oder oligomeres Ammoniumsalz und eine oberflächenaktive, nichtionische, anionische oder zwitterionische Komponente umfassen. Die erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere werden nicht vorgeschlagen.
- US 4 128 631 beschreibt ein Verfahren, bei dem Keratinsubstraten, z.B. der Haut oder dem Haar, Geschmeidigkeit verliehen wird, indem das Substrat mit einem Salz von 2- Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPSA) in Kontakt gebracht wird, das ein Molekulargewicht von 1 bis 5 Millionen aufweist. Die erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere und deren unerwartete vorteilhafte Eigenschaften werden nicht nahegelegt.
- Aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften werden die erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere als neue Material zusammensetzungen angesehen, und ihre Verwendung als Zusätze für die Konditionierung des Haars wurde bisher nicht vorgeschlagen.
- Terpolymere von Acrylamid/Dimethyldiallylammoniumchlorid/Acrylsäure werden in US 4 455 240, 4 460 477, 4 484 631 und 4 533 708 beschrieben; es gibt jedoch keinen Hinweis darauf, daß diese Terpolymere als konditionierende Zusätze für Haarprodukte verwendet werden könnten.
- Ein Propfcopolymer von Acrylamid/Acrylsäure/Amylopectin/Dimethyldiallylammoniumchlorid wird in US 4 131 576 beschrieben, es wird jedoch nur für die Verwendung als Retentionsmittel für Pigmente bei der Papierherstellung vorgeschlagen.
- Die erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere zeigen auf dem Gebiet der Konditionierung des Haars einen deutlichen Fortschritt und bieten Eigenschaften, die gegenüber den Eigenschaften eine überraschende Verbesserung darstellen, die die oben beschriebenen herkömmlichen Zusätze für die Haarkonditionierung aufweisen. Im Gegensatz zu diesen Zusätzen bieten die erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere entweder eine optimierte Kombination aller Haarkonditioniereigenschaften oder ansonsten einen optimierten Teil dieser Eigenschaften, welche umfassen: Entwirren, Kämmbarkeit im feuchten Zustand, Griffgefühl im feuchten Zustand, Kämmbarkeit im trockenen Zustand, Griffgefühl im trockenen Zustand, Glanz, Kontrolle abstehender Haare aufgrund statischer Aufladung und Halt der Locken. Es folt eine detaillierte Darstellung der deutlichen Verbesserung dieser Eigenschaften.
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zusammesetzung zur Haarbehandlung unter Verwendung eines kosmetisch verträglichen Mediums, das 0,1 bis 10 Gew.% eines Ampholyt-Terpolymers mit einer massegemittelten Molekülmasse von etwa 10 Tausend bis 10 Millionen enthält, umfassend: (a) mindestens 1 bis einschließlich 95 Gew.% des nichtionischen Monomers Acrylamid (AM), (b) mindestens 5 bis einschließlich 80 Gew.% des kationischen Monomers Dimethyldiallylammoniumchlorid (DMDAAC) und (c) mindestens 1 bis einschließlich 75 Gew.% des anionischen Monomers 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPSA), wobei wahlfrei bis zu 50% des anionischen Monomers AMPSA dürch das anionische Monomer Acrylsäure (AA) ersetzt sind.
- Insbesondere ist das kosmetisch verträgliche Medium ein ein anionisches Tensid enthaltendes Shampoo, und das Ampholyt- Terpolymer zeigt eine gute Verträglichkeit damit, so daß die fertige Lösung klar ist.
- Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Haarbehandlung, das das Auftragen eines kosmetisch verträglichen Mediums auf die Haare umfaßt, das 0,1 bis 10 Gew.% eines Ampholyt-Terpolymers mit einer massegemittelten Molekülmasse von etwa 10 Tausend bis 10 Millionen enthält, welches umfaßt (a) mindestens 1 bis einschließlich 95 Gew.% des nichtionischen Monomers Acrylamid (AM), (b) mindestens 5 bis einschließlich 80 Gew.% des kationischen Monomers Dimethyldiallylammoniumchlorid (DMDAAC) und (c) mindestens 1 bis einschließlich 75 Gew.% des anionischen Monomers 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPSA), wobei wahlfrei bis zu 50% des anionischen Monomers AMPSA durch das anionische Monomer Acrylsäure (AA) ersetzt sind.
- Insbesondere ist das kosmetisch verträgliche Medium ein ein anionisches Tensid enthaltendes Shampoo, und das Ampholyt- Terpolymer zeigt eine gute Verträglichkeit mit dem Medium, so daß die abschließende Lösung klar ist.
- Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zur Haarbehandlung in Verbindung mit deren Shampoonieren mit einem ein anionisches Tensid enthaltenden Shampoo, wodurch deren Form bezüglich der Eigenschaften Entwirren, Kämmbarkeit im feuchten Zustand, Griffgefühl im feuchten Zustand, Kämmbarkeit im trockenen Zustand, Griffgefühl im trockenen Zustand, Glanz, Kontrolle abstehender Haare aufgrund statischer Aufladung und Halt der Locken verbessert wird, das das Auftragen einer mit dem das anionische Tensid enthaltenden Shampoo verträglichen Zusammensetzung auf das Haar umfaßt, so daß eine klare Formulierung bereitgestellt wird, ohne daß die Konditioniereigenschaften verlorengehen, wobei die Zusammensetzung ein kosmetisch verträgliches Medium umfaßt, das 0,1 bis 10 Gew.% eines Ampholyt-Terpolymers mit einer massegemittelten Molekülmasse von etwa 10 Tausend bis 10 Millionen enthält, welches umfaßt: (a) mindestens 1 bis einschließlich 95 Gew.% des nichtionischen Monomers Acrylamid (AM), (b) mindestens 5 bis einschließlich 80 Gew.% des kationischen Monomers Dimethyldiallylammoniumchlorid (DMDAAC) und (c) mindestens 1 bis einschließlich 75 Gew.% des anionischen Monomers 2-Acrylamido- 2-methylpropansulfonsäure (AMPSA), wobei wahlfrei bis zu 50% des anionischen Monomers AMPSA durch das anionische Monomer Acrylsäure (AA) ersetzt sind.
- Wie bereits gezeigt, betrifft die vorliegende Erfindung eine Zusammensetzung zur Haarbehandlung unter Verwendung eines kosmetisch verträglichen Mediums, das 0,1 bis 10 Gew.% eines Ampholyt-Terpolymers mit einer massegemittelten Molekülmasse von etwa 10 Tausen bis 10 Millionen enthält, welches umfaßt (a) mindestens 1 bis einschließlich 95 Gew.% des nichtionischen Monomers Acrylamid (AM), (b) mindestens 5 bis einschließlich 80 Gew.% des kationischen Monomers Dimethyldiallylammoniumchlorid (DMDAAC) und (c) mindestens 1 bis einschließlich 75 Gew.% des anionischen Monomers 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPSA), wobei wahlfrei bis zu 50% des anionischen Monomers AMPSA durch das anionische Monomer Acrylsäure (AA) ersetzt sind.
- Wenden wir uns wieder jeder Komponente des Ampholyt-Terpolymers zu. Das nichtionische Monomer Acrylamid kann durch folgende Formel dargestellt werden: Acrylamid (AM)
- worin R H oder CH&sub3; ist, und R¹ und R² unabhängig H, eine C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylgruppe, CH&sub2;OCH&sub3;, CH&sub2;OCH&sub2;CH(CH&sub3;)&sub2;, (CH&sub2;CH&sub2;O-)x-H, wobei x = 1-50 ist, oder eine Phenylgruppe oder miteinander eine C&sub3;&submin;&sub6;-Cycloalkylgruppe sind.
- Das bevorzugte Acrylamidmonomer ist das einfachste, und zwar das, bei dem R, R&sub1; und R&sub2; jeweils H sind. Andere Acrylamidderivate, die von der obigen Formel abgedeckt werden, werden jedoch ebenfalls als Teil der vorliegenden Erfindung angesehen, da sie auf dem Gebiet der Haarkonditionierung gut bekannt sind, auf dem Polyacrylamid und Copolymere unter Verwendung des Acrylamidmonomers allgemein bekannt sind.
- Der Anteil des nichtionischen Monomers Acrylamid der erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere ist ein einer Menge von 1 bis 95 Gew.% des gesamten Terpolymers vorhanden. Die Menge beträgt vorzugsweise 5 bis 80 Gew.% und besonders bevorzugt liegt diese Menge bei 10 bis 50 Gew.%. Acrylamid trägt zum Filmbildungsvermögen des gesamten Terpolymers bei und verbessert somit den Halt der Locken. Es verbessert auch die Kontrolle des gesamten Terpolymers für abstehende Haare aufgrund statischer Aufladung.
- Da bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Mengen der kationischen und anionischen Komponenten derart sind, daß die Nettoladung des gesamten Terpolymers nahezu Null beträgt, neigen die bevorzugten Terpolymere zur Bildung wasserunlöslicher Polysalzkomplexe. Das Vorhandensein von Acrylamid dient der Verbesserung der Wasserlöslichkeit der Terpolymere in diesen Situationen.
- Die nächste Komponente der erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere ist das kationische Monomer, und zwar Derivate von Diallylamin, insbesondere Dimethyldiallylammoniumchlorid (DMDAAC), die durch folgende Formel dargestellt werden können: Diallylamine
- worin R&sub1; und R&sub2; unabhängig H oder eine C&sub1;&submin;&sub1;&sub2;-Alkylgruppe sind. Die Einheit Y ist ein geeignetes Anion, z.B. ein Halogenid, vorzugsweise &supmin;Cl, umfaßt jedoch auch Sulfat usw. Die Wahl des Anions wird dem Fachmann überlassen. Das bevorzugte kationische Monomer ist bei der vorliegenden Erfindung Dimethyldiallylammoniumchlorid (DMDAAC), und zwar sind R&sub1; und R&sub2; CH&sub3;.
- Der Anteil des kationischen Monomers Dimethyldiallylammoniumchlorid der erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere ist in einer Menge von 5 bis 80 Gew.% des gesamten Terpolymers vorhanden. Die Menge beträgt vorzugsweise 15 bis 60-Gew.%. Dimethyldiallylammoiumchlorid trägt zu allen Haarkonditioniereigenschaften bei, außer zum Halt der Locken. Als kationisches Monomer besitzt es die inhärente Substantivität, die für die Wirkung des gesamten Terpolymers erforderlich ist. Es liefert auch die grundsätzliche Verbesserung beim Entwirren, der Kämmbarkeit von feuchtem und trockenem Haar, beim Glanz und beim Griffgefühl und bei der Kontrolle abstehender Haare aufgrund statischer Aufladung. Dimethyldiallylammoniumchlorid besitzt jedoch keine guten Filmbildungseigenschaften und spielt somit keine wesentliche Rolle bei der Verbesserung des Halts der Locken.
- Die letzte Komponente der erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere ist das anionische Monomer 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPSA), wobei wahlfrei bis zu 50% des anionischen Monomers AMPSA durch das anionische Monomer Acrylsäure (AA) ersetzt sind, die beide durch folgende Formeln dargestellt werden können: Acrylsäure (AA) 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPSA)
- worin R H oder CH&sub3; ist, und R¹ X&spplus;, H, eine C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylgruppe, CH&sub2;CH&sub2;OH, (CH2CH2O-)x-H, wobei x = 1-50 ist, oder eine Phenylgruppe ist, und X&spplus; ein geeignetes Kation ist, das ein Salz von Carbon- oder Sulfonsäure bildet, z.B. Natrium, Kalium, Ammonium, Monoethanolamin usw., die alle allgemein bekannt sind und deren Wahl dem Fachmann überlasen wird. Bevorzugte anionische Monomere dieses Typs sind Acrylsäure bzw. 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure.
- Der Anteil des anionischen Monomers 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPSA) der erfindungsgemäßen Arnpholyt- Terpolymere ist in einer Menge von 1 bis 75 Gew.% des gesamten Terpolymers vorhanden. Die Menge beträgt vorzugsweise 5 bis 40 Gew.%. Wahlfrei können bis zu 50% der Menge durch das Monomer Acrylsäure ersetzt sein, wie es bereits definiert wurde, obwohl dies nicht bevorzugt ist. Zum Beispiel kann das erfindungsgemäße Ampholyt-Terpolymer 20 Gew.% des anionischen Monomers enthalten, von denen 10% AMPSA und 10% AA sind. Die anionische 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPSA) trägt zusammen mit Acrylamid zum Filmbildungsvermögen des gesamten Terpolymers bei und verbessert somit den Halt der Locken. In einer Menge von 1 bis 2 Gew.% verbessert 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure zusammen mit wahlfrei bis zu 50% Acrylsäure die Verträglichkeit des gesamten Terpolymers mit dem anionischen Tensid meßbar, aus dem ein typisches Shampoo besteht. Es wurde auch festgestellt, daß 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure mit wahlfrei bis zu 50% Acrylsäure zur Verbesserung aller Haarkonditioniereigenschaften beiträgt, die bereits von der kationischen Komponente geliefert werden, wie es vorstehend erläutert wurde. Dieses Ergebnis ist unerwartet und ist ein weiterer Hinweis auf die überraschenden Eigenschaften der erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere.
- Man kann auch eine oder einen Teil der gewünschten oben beschriebenen Konditioniereigenschaften selektiv optimieren, wenn die Komponenten und ihr Molekulargewicht in ein geeignetes Verhältnis gesetzt werden. Dies kann der erforderliche Weg sein, um auf den Wunsch einer bestimmten Verbrauchergruppe einzugehen, die in Abhängigkeit von ihrer Veranlagung die eine oder andere dieser verschiedenen Konditioniereigenschaften bevorzugt.
- Beispiele der spezifischen Ampholyt-Terpolymere innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung werden in folgender Tabelle aufgeführt: Probe Polymerzusammensetzung, Gew.% verringerte Viskosität (dl/g) Nettoladung, %
- Das Molekulargewicht der erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere kann in einem großen Bereich von etwa 10 Tausend bis etwa 10 Millionen liegen. Das Molekulargewicht der meisten hier beschriebenen spezifischen Terpolymere liegt im Bereich von etwa 4 bis 8 Millionen. Es wird jedoch allgemein eingeräumt, daß bei Polymeren, die für die Haarkonditionierung verwendet werden, ein Molekulargewicht von mehr als etwa 1 Million wenig zur Effektivität der Polymere bezüglich der Haarkonditioniereigenschaften beiträgt, wobei möglicherweise der Halt der Locken ausgenommen ist. Am anderen Ende der Skala können Polymere mit relativ geringem Molekulargewicht ebenfalls bei der Bereitstellung von Haarkonditioniereigenschaften wirksam sein. Zum Beispiel hat ein kommerzielles Polymer für die Haarkonditionierung der Reihe Polymer JR hat ein Molekulargewicht von etwa 30 Tausend. Die erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere sind auch in einem Bereich der massegemittelten Molekülmasse unter 1 Million und sogar unter 100 Tausend vorteilhaft, obwohl der allgemein bevorzugte Bereich des Molekulargewichts etwa 500 Tausend bis 5 Millionen beträgt.
- Die verringerte Viskosität (dl/g) wird hier als ungefähre Kennzeichnung der massegemittelten Molekülmasse der erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere verwendet. Die hier benutzten Werte zeigen die Kapillarviskosität, die mit dem Ubbelohde-Kapillarviskosimeter bei einer Konzentration des Polymers in einer 1 m NaCl-Lösung, pH = 7, bei 30ºC mit 0,05% gemessen wurde. Der resultierende Wert wird nach auf diesem Fachgebiet allgemein bekannten Verfahren berechnet.
- Die erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere können nach dem unmittelbar im Anschluß beschriebenen Verfahren direkt hergestellt werden.
- Für jede Terpolymerzusammensetzung wurden die geeigneten Gewichtsmengen der wäßrigen Acrylamid- und DMDAAC-Monomere in einen Glasreaktor gegeben, der mit einem Rührer ausgestattet war. Das zuzusetzende Volumen des 2-Acrylamido-2- methylpropansulfonsäure-Monomers und gegebenenfalls auch des Acrylsäuremonomers, falls dies vorhanden ist, wird zuerst mit deionisiertem Wasser verdünnt und dann unter kräftigem Rühren in den Reaktor gegeben, wodurch eine Gesamtkonzentration der Monomere von 14 bis 20% erhalten wird. Die Monomermischung wird mit verdünntem NAOH auf pH = 6,5 eingestellt, auf 55ºC erwärmt und mindestens 30 Minuten mit Stickstoff gespült. Die Polymerisation wird durch Zugabe von 5 x 10&supmin;² Mol% Natriumpersulfat und 2,4 x 10&supmin;³ Mol% Natriumbisulfit eingeleitet. Nachdem der Höchstwert der Exotherme erreicht ist, werden zusätzliches Wasser zur Verdünnung und Natriumbisulfit zugesetzt, um das gesamte Restmonomer abzufangen und das Endprodukt auf 4 bis 8% Polymerfeststoffe zu verdünnen.
- Weitere Details des Herstellungsverfahrens sind später in der Beschreibung der besonderen Ausführungsformen aufgeführt.
- Die erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere werden als Zusammensetzungen für die Haarbehandlung verwendet, indem sie in einer Menge von 0,1 bis 10 Gew.% des Terpolymers, und vorzugsweise in einer Menge von 0,5 bis 5 Gew.% des Terpolymers in das kosmetisch verträgliche Medium eingeführt werden.
- Die Zusammensetzungen können in verschiedenen Formen vorgelegt werden, d.h. verschiedene kosmetisch verträgliche Medien, z.B. eine Flüssigkeit, eine Creme, eine Emulsion, ein Gel, eine eingedickte Lotion oder ein Pulver; sie können Wasser und auch jedes kosmetisch verträgliche Lösungsmittel enthalten, insbesondere Monoalkohole, z.B. Alkanole mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, wie Ethanol, Isopropanol, Benzylalkohol und Phenylethylalkohol, Polyalkohole, wie Alkylenglycole, z.B. Glycerin, Ethylenglycol und Propylenglycol, und Glycolether, wie Mono-, Di- und Triethylenglycolmonoalkylether, z.B. Ethylenglycolmonomethylether, Ethylenglycolmonomethylether und Diethylenglycolmonomethylether, die einzeln oder in Mischung verwendet werden. Die Lösungsmittel können in Anteilen von bis zu einschließlich 70 Gew.% bezüglich der gesamten Zusammensetzung vorhanden sein.
- Die Zusammensetzungen können als Aerosol verpackt werden, in diesem Fall können sie entweder in Form eines Aerosolsprays oder in Form eines Aerosolschaums angewendet werden.
- Als Treibgas für die Aerosole können insbesondere Dimethylether, Kohlendioxid, Stickstoff, Stickoxid und flüchtige Kohlenwasserstoffe, wie Butan, Isobutan, Propan und möglicherweise chlorierte und fluorierte Kohlenwasserstoffe verwendet werden, obwohl letztere immer mehr als umweltschädlich angesehen werden.
- Bevorzugte Zusammensetzungen können auch Elektrolyte enthalten, z.B. Aluminiumchlorhydrat, Alkalimetallsalze, z.B. Natrium-, Kaliüm- oder Lithiumsalze, wobei die Salze vorzugsweise Halogenide, z.B. Chlorid oder Bromid, und Sulfat, oder Salze mit organischen Säuren, z.B. Acetate oder Lactate, und auch Erdalkalimetallsalze sind, vorzugsweise Carbonate, Silicate, Nitrate, Acetate, Gluconate, Pantothenate und Lactate von Calcium, Magnesium und Strontium.
- Die Zusammensetzungen können auch in Pulverform oder als gefriergetrocknetes Medium geliefert werden, die vor der Verwendung verdünnt werden müssen.
- Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können jeden anderen Bestandteil enthalten, der normalerweise in Kosmetika verwendet wird, z.B. Duftstoffe, Farbstoffe, die zur Färbung der Zusammensetzung selbst oder der Haarfasern dienen können, Konservierungsmittel, Maskierungsmittel, Verdickungsmittel, Silicone, Weichmacher, synergistische Schaummittel, Schaumstabilisatoren, Sonnenfilter, Paptisierungsmittel und auch anionische, nichtionische, kationische oder amphotere Tenside oder Mischungen davon.
- Die Zusammensetzungen können insbesondere in Form eines Shampoos, einer Spüllösung, einer Creme oder eines Behandlungsproduktes verwendet werden, das vor oder nach dem Färben oder Blondieren, vor oder nach dem Shampoonieren, vor oder nach der Dauerwelle oder vor oder nach dem Herausziehen von Locken aufgebracht wird, und können auch in Form eines färbenden Produktes, einer Fixier-Lotion, einer Kämm- Lotion, eines Blondierungsproduktes, eines Dauerwellproduktes oder eines Produktes zum Herausziehen von Locken gewählt werden.
- Eine besonders bevorzugte Ausführungsform besteht in der Verwendung in Form eines Shampoos zum Haarewaschen.
- In diesem Fall enthalten die Zusammensetzungen anionische, kationische, nichtionische oder amphotere Tenside, typischerweise in einer Menge von 3 bis 50 Gew.%, vorzugsweise 3 bis 20 %, und ihr pH-Wert beträgt 3 bis 10.
- Eine Aufstellung der Tenside, die nach der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, findet man in US 4 240 450, 4 445 521 und 4 719 099.
- Eine weitere bevorzugte Ausführungsform besteht in der Verwendung in Form einer Lotion zum Spülen, die hauptsächlich vor oder nach dem Shampoonieren aufgebracht wird. Diese Lotionen sind typischerweise wäßrige oder wäßrig-alkoholische Lösungen, Emulsionen, eingedickte Lotionen oder Gele. Wenn die Zusammensetzungen in Form eiher Emulsion vorliegen, können sie nichtionisch, anionisch oder kationisch sein. Die nichtionischen Emulsionen bestehen hauptsächlich aus einer Mischung eines Öls und/oder eines fetthaltigen Alkohols mit polyoxyethyleniertem Alkohol, z.B. mit polyoxyethyleniertem Stearyl- oder Cetyl-/Stearyl-Alkohol, und die kationischen Tenside können den Zusammensetzungen zugesetzt werden. Die anionischen Emulsionen werden im wesentlichen aus Seife hergestellt.
- Wenn die Zusammensetzungen in Form einer eingedickten Lotion oder eines Gels geliefert werden, enthalten sie Verdickungsmittel mit oder ohne Lösungsmittel. Die verwendbaren Verdickungsmittel sind insbesondere Carbopol, Xanthangummis, Natriumalginate, Gummi arabicum und Cellulosederivate, und die Verdickung kann auch durch eine Mischung aus Polyethylenglycolstearat oder -distearat oder durch eine Mischung aus Phosophorsäureester und Amid erreicht werden. Die Konzentration des Verdickungsmittels beträgt geeigneterweise 0,05 bis 15 Gew.%. Wenn die Zusammensetzungen in Form einer Styling-Lotion, einer Lotion zum Formen oder einer Lotion zum Fixieren vorliegen, enthalten sie im allgemeinen eine wäßrige, alkoholische oder wäßrig-alkoholische Lösung der oben definierten Ampholyt-Terpolymere.
- Wenn die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen zum Färben von Keratinfasern, und insbesondere menschlichem Haar, verwendet werden sollen, enthalten sie zusätzlich zum Ampholyt-Terpolymer mindestens eine Vorstufe eines Oxidationsfarbstoffs und/oder einen Direktfarbstoff. Sie können auch jedes andere Adjuvans enthalten, das normalerweise in diesem Zusammensetzungstyp verwendet wird.
- Der pH-Wert der färbenden Zusammensetzungen beträgt im allgemeinen 7 bis 11 und kann durch Zugabe eines alkalisch machenden Mediums auf den gewünschten Wert eingestellt werden.
- Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann auch zum Wellen oder Strecken des Haars verwendet werden. In diesem Fall enthält die Zusammensetzung zusätzlich zum Ampholyt-Terpolymer ein oder mehrere Reduktionsmittel, und, falls geeignet, andere Adjuvantien, die normalerweise bei diesem Zusammensetzungstyp verwendet werden; die Zusammensetzungen sollen zusammen mit der neutralisierenden Zusammensetzung verwendet werden.
- Die folgenden Beispiele zeigen die Ergebnisse zur Verbesserung der Form des Haars, die mit bestimmten erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymeren erhalten wurden, sie sollen den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung jedoch in keiner Weise einschränken. Die Ergebnisse werden mit denen verglichen, die bei den gleichen Versuchen (jedoch nicht gleichzeitig) mit dem Handelsprodukt Gafquat 755N und deionisiertem (DI) Wasser erhalten wurden.
- Feuchtes Haar: Entwirren, Kämmbarkeit und Griffgefühl
- Die folgenden Verfahren dienten der Auswertung des Entwirrens von feuchtem Haar, der Kämmbarkeit und des Griffgefühls:
- 1. Achtzehn Locken mit 2 g von blondiertem Haar (von Ruth L. Weintraub Co., Inc., 420 Madison Avenue, New York, NY 10017 geliefert) mit einer Länge von 8 inch wurden für die Prüfung präpariert. Die Enden wurden auf gleiche Länge gebracht (6 inch, Länge = L), und die Haarwurzelseite wurde in eine Klemme gegeben.
- 2. Alle Locken wurden mit reinem denaturiertem Alkohol (100%) gewaschen, indem jede Locke in denaturierten Alkohol getaucht und dreimal geschwenkt wurde. Die Locken konnten 1 Stunde bei Raumtemperatur trocknen, wobei sie auf eine Holzstange gehängt wurden.
- 3. Unter Verwendung von 6 Locken pro Behandlung wurde jede Locke in eine der folgenden drei Versuchslösungen getaucht (der pH-Wert der Lösungen wurde mit Zitronensäure oder NaOH auf 6,0 ± 0,1 eingestellt):
- a) Terpolymerlösung, 0,5% Feststoffe,
- b) Gafquat 755N -Lösung, 0,5% Feststoffe,
- c) deionisiertes (DI) Wasser.
- Man ließ jede Locke 3 Minuten in der Lösung weichen und dann wurde sie 2 Minuten unter fließendem deionisiertem Wasser gespült.
- 4. Nach 2minütiger Spülung wurde jede Locke bezüglich Entwirren, Kämmen des feuchten Haars und Griffgefühl des feuchten Haars ausgewertet. Das Entwirren wurde ausgewertet, indem die Klemme mit der Locke in einer Hand gehalten und die Locken mit der anderen Hand zweimal mit der groben Seite eines Kamms gekämmt wurde. Die Locke wurde dann fünfmal gekämmt, um alle verfilzten Stellen zu entfernen, und die Locke wurde zweimal mit der feinen Seite eines Kamms gekämmt, wodurch das Kämmen von feuchtem Haar ausgewertet wurde. Die Locken wurden bezüglich Entwirren und Kämmbarkeit von feuchtem Haar ausgewertet und nach folgender Skala eingestuft:
- 4 = hervorragend = keine Hindernisse
- 3 = sehr gut = sehr wenig Hindernisse
- 2 = gut = wenig Hindernisse
- 1 = ziemlich gut = viele Hindernisse
- 0 = schlecht = sehr viele Hindernisse
- Das Griffgefühl bei feuchtem Haar wurde für jede Locke durch das subjektive Griffgefühl an den Fingern ausgewertet. Die für diese Versuche verwendeten Kämme (Goodyo , H. Goodman & Sons, Inc., NY 10001) waren 7 1/4" x 1/2". Die Zinken auf der groben Seite des Kamms waren 1/8" getrennt, und die Zinken auf der feinen Seite des Kamms waren 1/16" getrennt.
- Der Durchschnittswert der bei diesen Versuchen erhaltenen Ergebnisse ist in folgender Wertetabelle dargestellt, in der WH = feuchtes Haar, DT = Entwirren und COMB = Kämmbarkeit sind: TABELLE 1 Probe Polymerzusammensetzung, Gew.% Griffgefühl Gafquat 755N (Durchschnitt) DI Wasser (Durchschnitt)
- Nachdem die wie in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren vorgenommen worden waren, erfolgten folgende Verfahren zur Auswertung des Halts der Locken:
- 5. "Lockenwickelpapier" (Goody , H. Goodman & Sons, Inc., NY 10001) wurde in der Nähe der Klemme um jede Haarlocke gefaltet entlang der Haarlocke nach unten geschoben, damit alle lockeren Enden bedeckt sind. Das Ende der Haarlocke wurde auf die linkene Seite des Wicklers gelegt (mittlerer zuschnappender Wickler, Durchmesser 11/16", Sekine Corporation, New York, NY 10003) und sie wurde dreimal um den Wickler gewickelt, so daß sie an der rechten Kante des Wicklers endete. Nachdem alle Locken behandelt worden waren, wurde die gesamte Lockengruppe in einen Raum mit einer relativen Feuchtigkeit von 50% gegeben und konnte über Nacht fixieren (mindestens 12 Stunden).
- 6. Nach dieser 12stündigen Fixierperiode wurde die Feuchtekammer in einen Raum mit einer relativen Feuchtigkeit mit 50% gegeben. Die Atmosphäre in der Feuchtekammer wurde anschließend auf eine relative Feuchtigkeit von 70% gebracht (etwa 30 Minuten), indem Luft über eine wäßrige Ammoniumchloridlösung mit 20 Gew.% und in die Feuchtekammer geblasen wurde.
- 7. Danach wurden die Wickler von den Locken entfernt.
- 8. Die Anfangslängen aller Locken wurden als Länge von der Klemme bis zum Ende der Locke erfaßt (Anfangslänge = L&sub0;).
- 9. Die Lockengruppe wurde anschließend 15 Minuten in eine Feuchtekammer mit einer relativen Feuchtigkeit von 70% gegeben.
- 10. Die Länge (Lt) jeder Locke (von der Klemme bis zum Ende der Locke) wurde anschließend zwei Stunden lang alle 15 Minuten gemessen.
- 11. Der Halt der Locken wurde mit folgender Formel berechnet:
- Halt der Locken, % = L - Lt/L - L&sub0; x 100
- Die in diesen Versuchen erhaltenen Ergebnisse sind in folgender Wertetabelle erfaßt TABELLE 2 Probe Polymerzusammensetzung, Gew.% Durchschnittlicher Halt der Locken bei Gafquat 755N (Durchschnitt) DI Wasser (Durchschnitt)
- Im Anschluß an die wie in den Beispielen 1 und 2 beschrieben vorgenommenen Verfahren wurden die folgenden Verfahren für die Auswertung der Kämmbarkeit von trockenem Haar, des Griffgefühls und des Glanzes ausgeführt:
- 12. Die Lockengruppe, die für die im vorangegangenen Beispiel beschriebenen Auswertungen des Halts der Locken verwendet wurde, wurde aus der Feuchtekammer entnommen und auf eine Laborbank gelegt. Dann werteten acht Teilnehmer drei Sätze von sechs Locken bezüglich "Einfachheit des Kämmens im trockenen Zustand", "Griffgefühl des Haars" und "Glanz oder Schimmer" aus. Jeder Teilnehmer wertete jede Locke innerhalb der obigen Kategorien nach folgender Bewertungsskala aus:
- Schlecht = 0; ziemlich gut = l; gut = 2, sehr gut = 3, hervorragend = 4.
- Die bei diesen Auswertungen erhaltenen Ergebnisse sind in folgender Tabelle dargestellt, wobei DH = trockenes Haar und COMB = Kämmbarkeit sind. TABELLE 3 Probe Polymerzusammensetzung, Gew.% DH Griffgefühl Glanz Gafquat 755N (Durchschnitt) DI Wasser (Durchschnitt)
- Die folgenden Verfahren, die denen folgten, die wie oben in den Beispielen 1, 2 und 3 beschrieben vorgenommen wurden, dienten der Auswertung der Kontrolle abstehender Haare aufgrund statischer Aufladung:
- 13. Nach Abschluß der vorstehenden Auswertungen durch die Teilnehmer wurde eine Locke aus jedem Satz (1-Terpolymer, 1-Gafquat und 1-DI Wasser) unter fließendem DI Wasser befeuchtet und gekämmt, bis keine verfilzten Stellen mehr blieben. Die Locken wurden auf ein kleineres Holzbrett gelegt und über Nacht in einen Raum mit einer relativen Feuchtigkeit von 50% gegeben.
- 14. Danach wurde jede Locke auf dem Holzbrett vor einen Winkelmesser gelegt. Die Locken wurden 20mal jederzeit mit dem gleichen Ausholbewegung gekämmt, und es wurde der Winkel des Haars erfaßt. Der statische Winkel des Haars wurde durch die Haarsträhne bestimmt, die bei dieser Locke im größten Winkel abstand.
- Die bei diesem Versuch erhaltenen Ergebnisse sind in folgender Wertetabelle erfaßt: TABELLE 4 Probe Polymerzusammensetzung, Gew.% Statischer Winkel (Grad) Gafquat 755N (Durchschnitt) DI Wasser (Durchschnitt)
- Die folgenden Beispiele dienen dem Erläuterung verschiedener kosmetisch verträglicher Medien für die Herstellung von Haarpflegezusammensetzungen unter Verwendung der erfindungsgemäßen Ampholyt-Terpolymere. In den Beispielen werden folgende Abkürzungen für das Terpolymer verwendet:
- Auf das Gewicht bezogen: 50% Acrylamid = Probe Nr. 41
- 30% DMDAAC
- 10% Acrylsäure
- 10% AMPSA
- Auf das Gewicht bezogen: 50% Acrylamid = Probe Nr. 58 15% DMDAAC 35% AMPSA
- Auf das Gewicht bezogen: 50% Acrylamid = Probe Nr. 61
- 40% DMDAAC
- 10% AMPSA BEISPIEL 5 Cremespülung Gew.% Bestandteil Cetylalkohol Stearylalkohol Sorbitanoleat Polysorbat-85 Distearyldiammoniumchlorid Polyampholyt B
- Bei dieser Formulierung stabilisierte das Ampholyt-Terpolymer die sonst instabile Zusammensetzung. Das Ampholyt-Terpolymer verbesserte auch die Verträglichkeit und das Griffgefühl für das Haar und bot das Gefühl eines voluminöseren Haars. Ähnliche Ergebnisse sind bei Ampholyt-Terpolymerkonzentrationen von 0,1 bis 10,0 Gew.% zu erwarten. BEISPIEL 6 Shampoo Gew.% Bestandteil Wasser Ammoniumlaurylsulfat Ammoniumlaurethsulfat Ammoniumdodecylbenzolsulfonat Lauramid-DEA Dinatrium-EDTA Polyampholyt A
- Das Ampholyt-Terpolymer dieser Produktformulierung war für ein besseres Griffgefühl des Shampoos bei einem sich dicker anfühlenden Schaum verantwortlich. Das Haar ließ sich leichter kämmen und fühlte sich voluminöser an. Ähnliche Ergebnisse sind bei Ampholyt-Terpolymerkonzentrationen von 0,1 bis 10,0 Gew.% zu erwarten. BEISPIEL 7 Medium zur Umgestaltung vom Cremetyp Gew.% Bestandteil Natriumlaurylsulfat Cetearylalkohol und Ceteareth-20 Cetylalkohol und Ceteareth-30 Ethylenglycolmonostearat Natriumdihydroxyethylglycinat Ammoniumthioglycolat (60%) wäßriger Ammoniak Polyampholyt C
- Dieser Typ der Produktformulierung wird auf äußerst lockiges Haar aufgebracht und in das Haar eingekämmt. Das auf diese Weise behandelte Haar wird geglättet. Das Vorhandensein des Ampholyt-Terpolymers bewirkt, daß das Haar merklich leichter zu kämmen ist. Wirksame Mengen des Ampholyt- Terpolymers dieses Produkttyps betragen 0,20 bis 15,00 Gew. %. BEISPIEL 8 Stylingglanz für das Haar Gew.% Bestandteil Wasser Hydroxypropylmethylcellulose Quaternium-80 Polyampholyt B
- Das Ampholyt-Terpolymer dieser Formulierung sorgt für den Halt der Locken und der Frisur, und das Ampholyt-Terpolymer sollte bei Konzentrationen von 0,5 bis 20,0 Gew.% für diesen Zweck wirksam sein. BEISPIEL 9 Neutralisationsmittel für Dauerwellen Gew.% Bestandteil Pentanatriumpentatat Zitronensäure Wasserstoffperoxid (35%) Polyampholyt C
- Das Ampholyt-Terpolymer dieser Produktformulierung verleiht dem Haar Form und verbessert die Kämmbarkeit. Das Ampholyt- Terpolymer sollte bei Konzentrationen von 0,1 bis 10 Gew.% oder mehr wirksam sein. BEISPIEL 10 Haarspray Gew.% Bestandteil Wasser Acetamid-MEA Glycerin Vinylcaprolactam/PVP/Dimethylaminoehtylmethacrylat-Copolymer Polyampholyt A
- Das Ampholyt-Terpolymer in dieser Formulierung verbessert die Eigenschaften beim Halt der Frisur, wobei gleichzeitig die Flexibilität des zweiten Polymers verbessert wird. Ähnliche Ergebnisse werden bei Ampholyt-Terpolymerkonzentrationen von 0,3 bis 10,0 Gew.% erreicht. BEISPIEL 11 Styling-Gel für das Haa r Gew.% Bestandteil Carbomer - 940 Triethanolamin Trinatrium-EDTA Laureth-23 Oleth-20 Hexylenglycol Polyampholyt A
- Das Ampholyt-Terpolymer dieser Produktformulierung sorgt für einen besseren Halt der Locken und der Frisur, wobei gleichzeitig die Flexibilität des Haarfixierfilms verbessert wird.
Claims (10)
1. Zusammensetzung zur Haarbehandlung unter Verwendung
eines kosmetisch verträglichen Mediums, enthaltend 0,1
bis 10 Gew.% eines wasserlöslichen
Ampholyt-Terpolymers mit einer massegemittelten Molekülmasse von etwa
10 Tausend bis 10 Millionen,
umfassend:
(a) mindestens 1 bis einschließlichs Gew.% des
nicht ionischen Monomers Acrylamid (AM) mit folgender
Formel:
worin R H oder CH&sub3; ist, und R¹ und R² unabhängig H,
eine C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylgruppe, CH&sub2;OCH&sub3;, CH&sub2;OCH&sub2;CH (CH&sub3;)&sub2;,
(CH2CH&sub2;O-)x-H, worin x=1-50 ist, oder eine
Phenylgruppe oder miteinander eine C&sub3;&submin;&sub6;-Cycloalkylgruppe sind;
(b) mindestens 5 bis einschließlich 80 Gew.% des
kationischen Monomers Dimethyldiallylammoniumchlorid
(DMDAAC) mit folgender Formel:
worin R&sub1; und R&sub2; unabhängig H oder eine
C&sub1;&submin;&sub1;&sub2;-Alkylgruppe sind, und die Einheit &supmin;Y ein geeignetes Anion
ist; und
(c) mindestens 1 bis einschließlich 75 Gew.% des
anionischen Monomers
2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPSA),
wobei wahlfrei bis zu 50% des
anionischen Monomers AMPSA durch das anionische Monomer
Acrylsäure (AA) ersetzt sind, beide mit folgenden
Formeln:
Acrylsäure (AA)
2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPSA)
worin R H oder CH&sub3; ist, R¹ = X&spplus;, H, eine C&sub1;&submin;&sub4;-
Alkylgruppe, CH&sub2;CH&sub2;OH, (CH&sub2;CH&sub2;O-) x-H, worin x=1-50
ist, oder eine Phenylgruppe ist, und X&spplus; ein geeignetes
Kation ist, das ein Salz von Carbon- oder Sulfonsäure
bildet.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der
Gewichtsprozentsatz von AM 10 bis 80, der Gewichtsprozentsatz
von DMDAAC 15 bis 60 und der Gewichtsprozentsatz von
AMPSA 5 bis 40 betragen.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei das Ampholyt-
Terpolymer eine Verbindung ausgewählt aus der Gruppe
ist:
Polymerzusammensetzung, Gew. %
4. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei das kosmetisch
verträgliche Medium ein ein anionisches Tensid
enthaltendes Shampoo ist.
5. Verfahren zur Haarbehandlung, umfassend das Auftragen
eines kosmetisch verträglichen Mediums auf die Haare,
das 0,1 bis 10 Gew.% eines wasserlöslichen Ampholyt-
Terpolymers mit ,einer massegemittelten Molekülmasse
von etwa 10 Tausend bis 10 Millionen enthält,
umfassend:
(a) mindestens 1 bis einschließlich 95 Gew.% des
nicht ionischen Monomers Acrylamid (AM) mit folgender
Formel:
worin R H oder CH&sub3; ist, und R¹ und R² unabhängig H,
eine C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylgruppe, CH&sub2;OCH&sub3;, CH&sub2;OCH&sub2;CH (CH&sub3;)&sub2;,
(CH&sub2;CH&sub2;O-)x-H, worin x=1-50 ist, oder eine
Phenylgruppe oder miteinander eine C&sub3;&submin;&sub6;-Cycloalkylgruppe sind;
(b) mindestens 5 bis einschließlich 80 Gew.% des
kationischen Monomers Dimethyldiallylammoniumchlorid
(DMDAAC) mit folgender Formel:
worin R&sub1; und R&sub2; unabhängig H oder eine
C&sub1;&submin;&sub1;&sub2;-Alkylgruppe sind, und die Einheit Y ein geeignetes Anion
ist; und
(c) mindestens 1 bis einschließlich 75 Gew.% des
anionischen Monomers
2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPSA), wobei wahlfrei bis zu 50% des
anionischen Monomers AMPSA durch das anionische Monomer
Acrylsäure (AA) ersetzt sind, beide mit folgenden
Formein:
Acrylsäure (AA)
2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPSA
)
worin R H oder CH&sub3; ist, R¹ = X&spplus;, H, eine
C&sub1;&submin;&sub4;Alkylgruppe, CH&sub2;CH&sub2;OH, (CH&sub2;CH&sub2;O-)x-H, worin x=1-50
ist, oder eine Phenylgruppe ist, und X&spplus; ein geeignetes
Kation ist, das ein Salz von Carbon- oder Sulfonsäure
bildet.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei der
Gewichtsprozentsatz von AM 10 bis 80, der Gewichtsprozentsatz von
DMDAAC 15 bis 60 und der Gewichtsprozentsatz von AMPSA
5 bis 40 betragen.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei das
Ampholyt-Terpolymer eine Verbindung ausgewählt aus der Gruppe ist:
Polymerzusammensetzung, Gew.%
8. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das kosmetisch
verträgliche Medium ein ein anionisches Tensid
enthaltendes Shampoo ist.
9. Verfahren zur Haarbehandlung in Verbindung mit deren
Shampoonieren mit einem ein anionisches Tensid
enthaltenden Shampoo, so daß deren Form bezüglich der
Eigenschaften Entwirren, Verträglichkeit im feuchten
Zustand, Griffgefühl im feuchten Zustand,
Verträglichkeit im trockenen Zustand, Griffgefühl im trockenen
Zustand, Glanz, Kontrolle abstehender Haare aufgrund
statischer Aufladung und Halt der Locken verbessert
wird,
umfassend das Auftragen einer mit dem das anionische
Tensid enthaltenden Shampoo verträglichen
Zusammensetzung auf das Haar, so daß eine klare Formulierung
bereitgestellt wird, ohne daß die
Konditioniereigenschaften verlorengehen, wobei die Zusammensetzung ein
kosmetisch verträgliches Medium umfaßt, das 0,1 bis 10
Gew.% eines wasserlöslichen Ampholyt-Terpolymers mit
einer massegemittelten Molekülmasse von etwa 10
Tausend bis 10 Millionen umfaßt,
umfassend:
(a) mindestens 1 bis einschließlich 95 Gew.% des
nicht ionischen Monomers Acrylamid (AM) mit folgender
Formel:
worin R H oder CH&sub3; ist, und R¹ und R² unabhängig H,
eine C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylgruppe, CH&sub2;OCH&sub3;, CH&sub2;OCH&sub2;CH(CH&sub3;)&sub2;,
(CH&sub2;CH&sub2;O-)x-H, worin x=1-50 ist, oder eine
Phenylgruppe oder miteinander eine C&sub3;&submin;&sub6;-Cycloalkylgruppe sind;
(b) mindestens 5 bis einschließlich 80 Gew.% des
kationischen Monomers Dimethyldiallylammoniumchlorid
(DMDAAC) mit folgender Formel:
worin R&sub1; und R&sub2; unabhängig H oder eine
C&sub1;&submin;&sub1;&sub2;-Alkylgruppe sind, und die Einheit &supmin;Y ein geeignetes Anion
ist; und
(c) mindestens 1 bis einschließlich 75 Gew.% des
anionischen Monomers
2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPSA), wobei wahlfrei bis zu 50% des
anionischen Monomers AMPSA durch das anionische Monomer
Acrylsäure (AA) ersetzt sind, beide mit folgenden
Formeln:
Acrylsäure (AA)
2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPSA)
worin R H oder CH&sub3; ist, R¹ = X&spplus;, H, eine
C&sub1;&submin;&sub4;Alkylgruppe, CH&sub2;CH&sub2;OH, (CH&sub2;CH&sub2;O-)x-H, worin x=1-50
ist, oder eine Phenylgruppe ist, und X&spplus; ein geeignetes
Kation ist, das ein Salz von Carbon- oder Sulfonsäure
ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei das
Ampholyt-Terpolymer eine Verbindung ausgewählt aus der Gruppe ist:
Polymerzusammensetzung, Gew.%
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