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Die
Erfindung betrifft beschichtete Teilchen auf der Basis von granuliertem
kristallinen Ibuprofen, seiner pharmazeutisch akzeptablen Salze
oder Ester, die eine Beschichtung enthalten, die man in einem Fließbettapparat
mit einer hydroalkoholischen Dispersion erhält, wobei die Maskierung des
unangenehmen Geschmacks von Ibuprofen wie auch eine signifikante
Reduktion seines irritierenden Effekts in der Kehle nach dem Verschlucken
und die im wesentlichen sofortige Freisetzung des Ibuprofens, sobald
die Teilchen das Magenmilieu erreichen, sichergestellt wird.
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Sie
betrachtet ebenfalls die Vorgehensweise der Herstellung der Teilchen.
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Die
betrachteten beschichteten Teilchen bestehen aus granulierten Mikrokristallen
von Ibuprofen.
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Die
Patentanmeldung
US 5,215,755 beschreibt
Tabletten, in denen Ibuprofen in Form von Kügelchen vorliegt, die eine
Beschichtung auf der Basis von Hydroxyethylcellulose oder einer
Mischung aus Hydroxyethylcellulose/Hydroxypropylmethylcellulose
enthalten. Diese Beschichtung erlaubt einen besseren Kompromiss
zwischen der Maskierung des Geschmackes und der Bioverfügbarkeit
zu realisieren, ein Kompromiss, den die Verwendung von Ethylcellulose
allein oder einer Mischung mit den anderen bereits bekanten Beschichtungspolymeren
nicht zu erhalten erlaubt.
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Die
Patentanmeldung
US 5,814,332 beschreibt
durch Koazervation des Wirkstoffes mit Cellulosepolymeren und Gelatine
verkapselte Teilchen von Ibuprofen.
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Die
Patentanmeldungen
US 4,835,186 und
US 4,835,187 beschreiben
Puder von Ibuprofen, die man durch das Verfahren der Sprühtrocknung,
besser bekannt unter dem Namen der Vernebelung, von Suspensionen
kolloidalen Siliciumdioxides in Lösungen organischer Lösungsmittel
von Ibuprofen und cellulosehaltiger Materialien, wie Ethylcellulose,
Hydroxymethylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose, Acetophthalat
von Cellulose erhält.
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Die
Erfindung hat zum Ziel, neue Teilchen auch der Basis kristallinen
Ibuprofens bereitzustellen, wobei sie eine neutrale Schmackhaftigkeit
ohne Geschmack anbietet und den irritierenden Effekt des Wirkstoffes maskiert.
Ihre granulometrische Verteilung und ihre physikalischen Eigenschaften
er lauben ihre Verwendung besonders bei der Herstellung von vielteiligen
Tabletten zur schnellen Auflösung
im Mund unter der Einwirkung von Speichel gemäß der Patentanmeldung FR 2679451
und führen
zu einer im wesentlichen sofortigen Freisetzung des Wirkstoffes.
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Die
Anmelderin hat den Verdienst durch tiefgreifende Forschungen gefunden
zu haben, dass dieses Ziel durch Rückgriff auf ein Verfahren der
Granulation und der Beschichtung in einem Flüssigbettapparat mit einer Mischung,
die im wesentlichen auf Ethylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose
und Siliciumdioxid mit antistatischen und die Permeation verbessernden
Eigenschaften, in definierten Anteilen, besteht, erreicht werden
kann.
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Daraus
folgt, dass die Teilchen gemäß der Erfindung,
auf der Basis von granulierten Mikrokristallen von Ibuprofen, seiner
pharmazeutisch akzeptablen Isomere und Salze, durch die Tatsache
charakterisiert sind, dass sie eine Beschichtung enthalten, die
aus einer Mischung besteht, umfassend:
- A) 5
bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 30 Gew.-%, Ethylcellulose in
bezug auf Ibuprofen,
- B) 10 bis 60 Gew.-%, vorzugsweise 15 bis 50 Gew.-%, Hydroxypropylmethylcellulose
in bezug auf Ethylcellulose, und
- C) 0,1 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 3 bis 25 Gew.-%, Siliciumdioxid
mit antistatischen und die Permeation verbessernden Eigenschaften
in bezug auf Ethylcellulose,
wobei die so gebildete Beschichtung,
von der mindestens einer der Bestandteile für die Granulierung der Mikrokristalle
von Ibuprofen verwendet werden kann, die zu den Teilchen führt, die
die Maskierung des unangenehmen Geschmacks von Ibuprofen wie auch
eine signifikante Reduktion des irritierenden Effekts in der Kehle nach
dem Verschlucken und im wesentlichen die sofortige Freisetzung des
Ibuprofens, sobald die Teilchen in ein wässriges Milieu platziert werden,
sicherstellt.
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Der
Wirkstoff wird aus kristallinem Ibuprofen oder einem seiner pharmazeutisch
akzeptablen Salze oder Ester gebildet.
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Der
Wirkstoff ist im Handel in Form von Mikrokristallen, deren durchschnittliche
Größe zwischen
20 bis 80 μm
umfasst, erhältlich.
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Der
Nachteil einer solchen Granulometrie besteht in der Tatsache, dass
die Beschichtung durch die Verfahren, die aus der Pulverisierung
einer Lösung
der Beschichtung auf die Mikrokristalle in einem Flüssigbettapparat
bestehen, schwierig und langwierig ist.
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Um
diesen Nachteil aufzuheben werden die Mikrokristalle von Ibuprofen
gemäß der Erfindung
auf eine solche Weise granuliert und beschicht, dass sie zu Teilchen
führen,
die eine Korngrößenverteilung
zeigen, so dass mindestens 80% der Teilchen eine Größe zwischen
100 und 500 μm
und weniger als 15% der Teilchen eine Größe unterhalb von 100 μm aufweisen.
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Innerhalb
der beschichteten Teilchen gemäß der Erfindung,
behält
Ibuprofen seine physikalisch-chemische Integrität, wobei die Granulierung und
Beschichtung die intrinsischen Eigenschaften des Wirkstoffes in keiner
Weise modifizieren.
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Das
Siliciumdioxid mit dem antistatischen und die Permeation verbessernden
Eigenschaften (C), kann innerhalb der Gruppe, die im besonderen
kolloidales Siliciumdioxid enthält,
ausgewählt
werden, insbesondere dasjenige, das unter der Marke AEROSIL® erhältlich ist,
und vorzugsweise das präzipitierte
Siliciumdioxid, insbesondere das, das unter der Marke SYLOID®FP244
und seinen Mischungen erhältlich
ist.
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Vorteilhafterweise
kann man außerdem
ein Mittel (D) verwenden, das direkt oder indirekt die Solubilisierung
des Ibuprofens begünstigt,
wobei das Mittel aus der Gruppe gewählt ist, umfassend insbesondere Mannit,
Stärke,
autoemulgierbare pharmazeutisch akzeptable Basen, Polyvinylpyrrolidine,
Stearinsäureglyceridmacrogole,
die besser bekannt sind unter dem Namen Gélucire, alkalische Salze
von organischem Ursprung, wie z. B. Natriumbicarbonat, Tenside,
wie z. B. Natriumlaurylsulfat und ihre Mischungen. Dieses Mittel (D)
liegt in Anteilen vor, die bis zu 50 Gew.-% betragen können, vorzugsweise
bis zu 35 Gew.-% im Hinblick auf Ibuprofen.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform
werden die Ibuprofen-Teilchen mit mindestens einem Mittel granuliert,
das die Löslichmachung
des Ibuprofens begünstigt,
gewählt
vorzugsweise aus der Gruppe, umfassend die Stearinsäureglyceridmacrogole,
Hydroxypropylmethylcellulose und sind mit Hilfe einer Mischung aus
Ethylcellulose/Hydroxypropylmethylcellulose in Anteilen beschichtet,
die es ermöglichen,
den Geschmack oder die irritierende Wirkung des Ibuprofens zu maskieren
und mit einem Siliciumdioxid mit antistatischen und permeabilisierenden
Eigenschaften, insbesondere ausgefälltem Siliciumdioxid, wobei
diese Ausführungsform zu
einer optimalen Bioverfügbarkeit
des Ibuprofens führt.
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So
erhält
man eine Maskierung des Geschmacks und der irritierenden Weisen
die außerordentlich
zufriedenstellend ist genauso wie bei anderen Seiten der Herstellung
der Teilchen, jedoch mit einer Freisetzungsschnelligkeit des aktiven
Wirkstoffs in wässriger
Umgebung, die optimiert wurde.
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Gemäß einer
anderen vorteilhaften Ausführungsform
werden die Ibuprofen-Mikrokristalle
in Gegenwart von Mikrokristallen eines alkalischen Salzes von organischem
Ursprung als Mittel, das die Solubilisierung des Ibuprofens begünstigt und
einer Lösung,
umfassend Hydroxypropylmethylcellulose und/oder Polyvinylpyrrolidin
granuliert. Dieses alkalische Salz ist vorzugsweise Natriumbicarbonat,
das beim Lösen
in den Gastrointestinalflüssigkeiten
einen alkalischen Mikro-pH erzeugt, der die Solubilisierung der
Ibuprofenteilchen begünstigt.
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Die
so gebildeten Teilchen werden dann mit der Beschichtungsmischung
gemäß der Erfindung
beschichtet.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausführungsform
beinhaltet die Beschichtung, wobei immer mindestens einer der Bestandteile
für die
Granulierung der Ibuprofen-Mikrokristalle verwendet wird, ein Mittel,
das die Solubilisierung begünstigt,
wobei es sich um ein lösliches
Mittel handeln kann, wie z. B. Mannit oder um ein Schwellmittel,
wie z. B. Stärke.
Wenn man ein lösliches
Mittel verwendet, kristallisiert es auf der Oberfläche der
Ibuprofenteilchen und löst
sich im sauren Milieu und lässt
Poren entstehen, die den physiologischen Flüssigkeiten das Eintreten ins
Innere des Teilchens ermöglicht.
Wenn man ein Schwellmittel verwendet, ergibt sich ein Phänomen eines
komplementären
Berstens des Teilchens.
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Die
Teilchen gemäß der Erfindung
ermöglichen
eine optimale Lösung
des Ibuprofens im wässrigen
Milieu. Die Geschwindigkeit der Lösung der Teilchen ist so, dass
in einer Pufferlösung
mit einem pH von 7,2 80% des Ibuprofens in 30 Minuten und vorzuziehen
in 15 Minuten freigesetzt wird.
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Es
ist weiterhin eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung
der beschichteten Teilchen auf der Basis von Ibuprofen-Mikrokristallen
bereitzustellen. Dieses Verfahren umfasst, gleichzeitig oder sukzessiv,
eine Phase, die aus dem Granulieren der Mikrokristalle des Ibuprofens
besteht und eine Phase, die aus der Beschichtung mit Hilfe einer
Beschichtung besteht, gebildet durch eine Mischung aus:
- A) 5 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 30 Gew.-%, Ethylcellulose
in Bezug auf Ibuprofen,
- B) 10 bis 60 Gew.-%, vorzugsweise 15 bis 50 Gew.-%, Hydroxypropylmethylcellulose
in Bezug auf Ethylcellulose, und
- C) 0,1 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 3 bis 25 Gew.-%, Siliciumdioxid
mit antistatischen und die Permeation verbessernden Eigenschaften
in bezug auf Ethylcellulose, wobei mindestens einer der Bestandteile
der Mischung für
die Beschichtung zur Granulation der Ibuprofen-Mikrokristalle verwendet
werden kann.
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Während der
Granulierung und/oder der Beschichtung kann man außerdem ein
Mittel (D) verwenden, das die Solubilisierung des Ibuprofens begünstigt,
das gewählt
ist aus der Gruppe, umfassend Mannit, Stärke, autoemulgierbare pharmazeutisch
akzeptable Basen, Polyvinylpyrrolidone, Stearinsäureglyceridmacrogole, alkalische
Salze von organischem Ursprung, Tenside und ihre Mi schungen. Dieses
Mittel (D) liegt also in Anteilen vor, die bis zu 50 Gew.-% betragen
können,
vorzugsweise bis zu 35 Gew.-% im Hinblick auf das Ibuprofen.
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Das
Verfahren gemäß der Erfindung
wird in einem Fließbett
unter Temperaturbedingungen durchgeführt, so dass die Temperatur
des Ibuprofens immer auf einer Temperatur unterhalb der Fusionstemperatur
und der Sublimationstemperatur des Ibuprofens gehalten wird. Gemäß einer
Ausführungsweise
des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird die Temperatur des Ibuprofens immer unterhalb von 45°C, vorzugsweise
unterhalb von 30°C
gehalten.
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Aufgrund
der Verwendung eines Granulierungsverfahrens und Beschichtungsverfahrens,
das in einem Fließbett
durchgeführt
wird, wird das Ibuprofen nicht in Lösung gegeben und erhält sich
so seine physiko-chemische Integrität in optimaler Weise. Außerdem ermöglicht die
Verwendung von niedrigen Temperaturen die Vermeidung von jeder Zustandsveränderung
und jedes Risikos eines Abbaus des aktiven Wirkstoffs.
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Gemäß einer
ersten Ausführungsform
werden die Granulierungs- und die Beschichtungphasen gleichzeitig
unter Befeuchten der Ibuprofen-Mikrokristalle mit einer hydroalkoholischen
Suspension bewirkt, umfassend insbesondere Ethylcellulose und Hydroxypropylmethylcellulose
und ein Siliciumdioxid mit antistatischen und permeabilisierenden
Eigenschaften.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsweise
des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird die Granulierungsphase in einem ersten Schritt durchgeführt, wobei
mindestens ein Mittel verwendet wird, das die Solubilisierung begünstigt,
gewählt
aus der Gruppe, umfassend insbesondere die Stearinsäureglyceridmacrogole
und Hydroxypropylmethylcellulose, wobei die Beschichtungsphase darauffolgend
bewirkt wird in einer zweiten Etappe unter Verwendung eines Siliciumdioxids
mit antistatischen und permeabilisierenden Eigenschaften und einer
Mischung aus Ethylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose in Anteilen,
die es ermöglichen,
den Geschmack und die irritierende Wirkung von Ibuprofen zu maskieren
und zu einer im wesentlichen direkten Freisetzung des Ibuprofens
führen.
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Gemäß einer
anderen vorteilhaften Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens
werden in dem ersten Granulierungsschritt Ibuprofen-Mikroteilchen
mit Mikrokristallen eines alkalischen Salzes von organischem Ursprung
als Mittel, das die Solubilisierung des Ibuprofens begünstigt,
vermischt und die so erhaltene Mischung wird mit einer hydroalkoholischen
Dispersion granuliert, umfassend Hydroxypropylmethylcellulose und/oder
Polyvinylpyrrolidon. Die Beschichtungsphase wird dann mit einer
Beschichtungsmischung gemäß der Erfindung
bewirkt.
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BEISPIELE: HERSTELLUNG
VON BESCHICHTETEN IBUPROFENKÖRNERN
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BEISPIEL 1
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Die
Einheitsformel der beschichteten Körnchen ist die folgende:
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Diese
Körner
werden gemäß dem folgenden
Arbeitsverfahren hergestellt.
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Zunächst stellt
man eine Beschichtungsdispersion her. Hierfür führt am 24 g Hydroxypropylmethylcellulose
in 390 g gereinigtes Wasser ein und rührt bis eine vollständige Lösung der
Hydroxypropylmethylcellulose erreicht ist. Außerdem führt man 9 g kolloidales Siliciumdioxid
und 120 g Ethylcellulose N7 in 110 g Alkohol ein und rührt, bis
man eine homogene Dispersion erhält.
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Man
mischt dann die oben erhaltene Lösung
und Dispersion und hält
das Rühren
aufrecht um jede Sedimentation zu vermeiden. So erhält man eine
Beschichtungsdispersion.
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Als
zweiten Schritt stellt man beschichtete Körner her. Hierfür führt man
600 g Ibuprofen in die Wanne einer Vorrichtung mit Fließbett vom
Typ GLATT GPCG1 ein und fluidisiert das Ibuprofen unter derartigen
Bedingungen, dass die Temperatur zwischen 20 und 40°C gehalten
wird. Schließlich
pulverisiert man die vorstehende Beschichtungsdispersion auf dem
Bett des Ibuprofens, das oben erhalten wurde, so dass die Temperatur
des Produkts zwischen 15 und 30°C
bleibt.
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Man
pulverisiert 50% der Beschichtungsdispersion während ungefähr 1 Stunde, trocknet dann
für 2 bis
5 Minuten. Die erhaltenen Körner
werden auf einem Gitter mit Maschenöffnungen von 400 μm kalibriert. Die
kalibrierten Körner
werden darauffolgend mit der Beschichtungsdispersion, die für ungefähr 1 Stunde
30 Minuten erhalten wird, beschichtet. Darauffolgend trocknet man
die beschichteten Körner
für ungefähr 5 Minuten.
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Die
beschichteten Körner
enthalten 79,7 Gew.-% Ibuprofen.
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Auf
den so erhaltenen Körnern
realisiert man eine Lösungs-Kinetik
mit Hilfe eines Typ 4-Apparats, beschrieben in USP XXIII, S. 1794
in einem Puffermilieu mit einem pH von 7,2, mit einem Lösungsvolumen
von 900 ml. Die erhaltenen Ergebnisse sind unten angegeben:
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BEISPIEL 2
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Die
Einheitsformel des beschichteten Körnchens ist folgende:
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Diese
Körner
werden gemäß dem folgenden
Herstellungsverfahren hergestellt:
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Zunächst stellt
man eine Beschichtungsdispersion her. Hierfür führt man 24 g HPMC in 459 g
gereinigtes Wasser ein und rührt
bis eine vollständige
Lösung
des HPMCs erreicht wird. Außerdem
führt man
41,9 g ausgefälltes
Siliciumdioxid, verkauft unter der Bezeichnung SYLOID®FP244
und 120 g Ethylcellulose N7 in 1.362 g Alkohol ein und rührt bis
man eine homogene Dispersion erhält.
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Dann
mischt man die oben erhaltene Lösung
und Dispersion und hält
die Mischung aufrecht, um jede Sedimentation zu vermeiden. So erhält man eine
Beschichtungsdispersion.
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Zweitens
stellt man die beschichteten Körner
her. Hierzu führt
man 600 g Ibuprofen in die Wanne eines Apparats mit Fließbett vom
Typ Glatt GPCG1 ein und fluidisiert das Ibuprofen unter derartigen
Bedingungen, dass die Temperatur zwischen 20°C und 40°C gehalten wird. Darauffolgend
pulverisiert man die vorstehende Beschichtungsdispersion auf dem
Ibuprofenbett, das oben erhalten wurde in einer Weise, dass die
Temperatur des Produkts zwischen 15 und 30°C erhalten bleibt.
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Man
pulverisiert 15% der Beschichtungsdispersion für ungefähr 1 Stunde, trocknet darauffolgend
für 2 bis
5 Minuten. Das erhaltene Körnchen
wird auf einem Gitter mit einer Maschenöffnung von 400 μm kalibriert. Das
kalibrierte Körnchen
wird darauffolgend mit der Beschichtungsdispersion, die für ungefähr 1 Stunde
und 30 Minuten erhalten wird, beschicht. Darauffolgend trocknet
man das beschichtete Körnchen
für ungefähr 5 Minuten.
Das erhaltene beschichtete Körnchen
enthält
76,4 Gew.-% Ibuprofen.
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BEISPIEL 3
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Die
Einheitsformel des beschichteten Körnchen ist die folgende:
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HERSTELLUNG DER KÖRNER
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Zunächst stellt
man eine Granulierungsdispersion her, indem man 50 g HPMC in 600
ml gereinigtem Wasser löst,
dann fügt
man 3 g kolloidales Siliciumdioxid hinzu und hält das Rühren zum Vermeiden jeder Sedimentation
aufrecht. Zweitens stellt man die Körner her. Hierfür führt man
600 g Ibuprofen und 245 g Natriumbicarbonat in die Wanne eines Apparats
mit Fließbett
vom Typ Glatt GPCG1 ein und fluidisiert die Mischung der Pulver
unter Bedingungen, dass die Temperatur zwischen 20 und 40°C gehalten
wird. Darauffolgend pulverisiert man die Dispersion der vorstehenden
Granulierung auf dem Pulverbett, das oben erhalten wurde, so dass
die Temperatur des Produkts zwischen 15 und 30°C gehalten wird.
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Man
pulverisiert die Granulierungsdispersion für ungefähr 1 Stunde und 30 Minuten,
trocknet dann für 2
bis 5 Minuten. Die erhaltenen Körner
werden auf einem Gitter mit einer Maschenöffnung von 500 μm kalibriert.
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HERSTELLUNG DER BESCHICHTETEN
KÖRNER
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Diese
Körner
werden gemäß dem folgenden
Arbeitsverfahren hergestellt.
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Zunächst stellt
man eine Beschichtungsdispersion her. Hierfür führt man 24 g HPMC in 390 g
gereinigtes Wasser ein und rührt,
bis die Auflösung
des HPMCs vollständig
ist. Dann führt
man 9 g kolloidales Siliciumdioxid und 120 g Ethylcellulose N7 in
1.160 g Alkohol ein und rührt,
bis man eine homogene Dispersion erhält.
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Man
mischt darauffolgend die so erhaltene Lösung und Dispersion und erhält das Rühren aufrecht,
um jede Sedimentation zu vermeiden. So erhält man eine Beschichtungsdispersion.
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Zweitens
stellt man beschichtete Körner
her. Hierfür
führt man
600 g Ibuprofenkörner
ein, hergestellt in dem vorherigen Schritt, und zwar in die Wanne
eines Apparats mit Fließbett
vom Typ Glatt GPCG1 und fluidisiert die Körner unter Bedingungen, dass
ihre Temperatur zwischen 20 und 40°C gehalten wird.
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Darauffolgend
pulverisiert man die vorstehende Beschichtungsdispersion auf den
Körnern
in einer Weise, dass die Temperatur des Produkts zwischen 15 und
30°C gehalten
wird.
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Man
pulverisiert 50% der Beschichtungsdispersion für ungefähr 1 Stunde und trocknet für 2 bis
5 Minuten. Die erhaltenen Körner
werden auf einem Gitter mit einer Maschenöffnung von 500 μm kalibriert.
Die kalibrierten Körner
werden darauffolgend mit der Beschichtungsdispersion, die man ungefähr 1 Stunde
erhält, beschichtet,
dann trocknet man die beschichteten Körner für ungefähr 5 Minuten.
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Die
erhaltenen beschichteten Körner
enthalten 53,2 Gew.-% Ibuprofen.
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BEISPIEL 4
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Die
Einheitsformel des beschichteten Körnchens ist die folgende:
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HERSTELLUNG DER KÖRNER
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Die
Körner
werden gemäß dem folgenden
Arbeitsverfahren hergestellt:
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Hierfür führt man
600 Ibuprofen und 150 g Maisstärke
in eine sackartige (á sacs)
Granuliermischvorrichtung vom Typ Lödige ein und granuliert mit
550 g gereinigtem Wasser. Die erhaltenen Körner werden in einem Ofen getrocknet
und anschließend
mit einem Gitter mit einer Maschenöffnung von 500 μm kalibriert.
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HERSTELLUNG DER BESCHICHTETEN
KÖRNER
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Diese
beschichteten Körner
werden gemäß dem folgenden
Arbeitsverfahren hergestellt.
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Zunächst stellt
man eine Beschichtungsdispersion her, enthaltend HPMC und Maisstärke. Hierfür führt man
20 g HPMC in 333 g gereinigtes Wasser ein, dann rührt man,
bis die HPMC-Lösung
vollständig
ist, und fügt
dann 50 g Maisstärke
zu und rührt,
bis man eine homogene Dispersion erhalten hat.
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Außerdem fügt man 3,5
g kolloidales Siliciumdioxid und 100 g Ethylcellulose N7 zu 833
g Alkohol zu und rührt,
bis man eine homogene Dispersion erhält.
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Dann
vermischt man die beiden oben erhaltenen Dispersionen und erhält das Rühren aufrecht,
um jede Sedimentation zu vermeiden. So erhält man eine Beschichtungsdispersion.
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Zweitens
stellt man die beschichteten Körner
her. Hierfür
führt man
500 g Ibuprofenkörner
ein, hergestellt in dem vorherigen Schritt, und zwar in die Wanne
eines Apparats mit Fließbett
vom Typ Glatt GPCG1 und fluidisiert die Körner unter Bedingungen, dass
die Temperatur zwischen 20 und 40°C
gehalten wird.
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Darauf
pulverisiert man die vorstehende Beschichtungsdispersion auf den
Körnern
in derartiger Weise, dass die Temperatur des Produkts zwischen 15
und 30°C
gehalten wird.
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Man
pulverisiert 50% der Beschichtungsdispersion für ungefähr 1 Stunde und trocknet dann
für 2 bis 5
Minuten. Die erhaltenen Körner
werden auf einem Gitter mit einer Maschenöffnung von 500 μm kalibriert.
Die kalibrierten Körner
werden darauffolgend mit der Beschichtungsdispersion, die für ungefähr 1 Stunde
erhalten wird, beschichtet, dann trocknet man die beschichteten
Körner
für ungefähr 5 Minuten.
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Die
so erhaltenen beschichteten Körner
enthalten 59,1 Gew.-% Ibuprofen.