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Technisches Gebiet
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Die vorliegende Erfindung betrifft
neue Prostaglandin-Derivate.
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Stand der Technik
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Da Prostaglandin (hiernach als "PG" bezeichnet) verschiedene
wichtige physiologische Wirkungen in einer Spurenmenge ausübt, wurde
die Synthese der Derivate von natürlichen PGs und die biologischen
Aktivitäten
im Hinblick auf ihre praktische Verwendung als Arzneimittel untersucht
und es wurden viele Veröffentlichungen
gemacht.
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Insbesondere wurde von PGs, im Hinblick
auf ihre verschiedenen zentralnervösen Wirkungen berichtet und
Klarstellungen wurden unternommen im Hinblick auf ihren Intrazerebralgehalt,
die Biosynthese, den Stoffwechselweg, ihre Intrazerebrallokalisierungen
und Veränderungen
mit Wachstum oder Alterung und es wurde ein Interesse im Hinblick
auf PGs bezüglich
Schlaf und Wachzuständen
genommen. Unter diesen ist von PGD2 bekannt,
daß er
ein intrazerebraler humoraler Faktor ist, der das Auftreten oder
den Erhalt von Schlaf kontrolliert und es wurde klargestellt, daß der durch
PGD2 bei Affen induzierte Schlaf von dem spontanen natürlichen
Schlaf in Gehirnwellen oder Verhalten nicht unterscheidbar ist (Proc.
Natl. Acad. Sci. USA, Bd. 85, S. 4082–4086 (1988)); daher wird von
dieser Verbindung angenommen, daß sie eine neue, den Schlaf
induzierende Wirkung aufweist.
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WO 9208697 und JP-A-1104040 offenbaren
ebenfalls die Verwendung von Prostaglandin-Derivaten für die Induktion
von Schlaf.
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PGD2-Derivate
einschließlich
PGD2 sind jedoch zur Zeit aufgrund von Problemen unpraktisch, die
ihre Wirkung und die Stabilität
als Arzneimittel betreffen.
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Offenbarung
der Erfindung
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Als Ergebnis intensiver Untersuchungen
haben die vorliegenden Erfinder festgestellt, daß die Prostaglandin-Derivate
mit einer Dreifachbindung zwischen den 13- und 14-Stellungen, dargestellt
durch die folgende Formel (I), eine charakteristische den Schlaf
induzierende Wirkung aufweisen und daher wurde die vorliegende Erfindung
bewirkt.
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D. h., die vorliegende Erfindung
betrifft ein Prostaglandin-Derivat, dargestellt durch die Formel
(I):
worin X ein Halogenatom bedeutet,
n ist eine ganze Zahl von 1 bis 5, R
1 ist
eine C
3-10-Cycloalkyl-Gruppe, eine C
3-10-Cycloalkyl-Gruppe, substituiert mit
einer C
1-4-Alkyl-Gruppe(n), eine C
4-13-Cycloalkylalkyl-Gruppe, eine C
5-10-Alkyl-Gruppe,
eine C
5-10-Alkenyl-Gruppe, eine C
5-10-Alkinyl-Gruppe
oder eine überbrückte cyclische
Kohlenwasserstoff-Gruppe und R
2 ist ein
Wasserstoffatom, eine C
1-10-Alkyl-Gruppe
oder eine C
3-10-Cycloalkyl-Gruppe oder ein pharmazeutisch
akzeptables Salz davon.
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Weiterhin betrifft die vorliegende
Erfindung ein Prostaglandin-Derivat,
dargestellt durch Formel (I), worin R1 eine
C3-10-Cycloalkyl-Gruppe, eine C3-10-Cycloalkyl-Gruppe,
substituiert mit C1-4-Alkyl-Gruppen (einer Gruppe)
oder eine C4-13-Cycloalkylalkyl-Gruppe ist,
und X, n und R2 sind wie oben definiert
oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz davon.
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Weiterhin betrifft die vorliegende
Erfindung eine pharmazeutische Zusammensetzung, die als einen effektiven
Bestandteil das oben erwähnte
Prostaglandin-Derivat, dargestellt durch Formel (2) oder ein pharmazeutisch
akzeptables Salz davon, umfaßt.
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Weiterhin betrifft die vorliegende
Erfindung eine schlafinduzierende Präparation, die als effektiven
Bestandteil das oben erwähnte
Prostaglandin-Derivat, dargestellt durch Formel (2) oder das pharmazeutisch
akzeptable Salz davon umfaßt.
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Noch weiterhin betrifft die vorliegende
Erfindung die Verwendung der oben erwähnten Prostaglandin-Derivate
für die
Herstellung eines Medikaments zur Induktion von Schlaf.
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Bei der vorliegenden Erfindung betrifft
das Halogenatom ein Fluoratom, ein Chloratom, ein Bromatom oder
ein Iodatom.
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Beispiele für die C3-10-Cycloalkyl-Gruppe
sind eine Cyclopropyl-Gruppe,
eine Cyclobutyl-Gruppe, eine Cyclopentyl-Gruppe, eine Cyclohexyl-Gruppe und eine Cycloheptyl-Gruppe.
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Beispiele für die C3-10-Cycloalkyl-Gruppe,
substituiert mit einer C1-4-Alkyl-Gruppe
(Gruppen) sind eine Methylcyclopropyl-Gruppe, eine Methylcyclohexyl-Gruppe
und eine Ethylcyclohexyl-Gruppe.
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Beispiele für die C4-13-Cycloalkylalkyl-Gruppe
sind eine Cyclopropylmethyl-Gruppe, eine Cyclobutylmethyl-Gruppe,
eine Cyclopentylmethyl-Gruppe, eine Cyclopentylethyl-Gruppe, eine
Cyclohexylmethyl-Gruppe, eine Cyclohexylethyl-Gruppe und eine Cycloheptylmethyl-Gruppe.
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Die C5-10-Alkyl-Gruppe
bezieht sich auf eine lineare oder verzweigte Alkyl-Gruppe und Beispiele
hierfür sind
eine Pentyl-Gruppe, eine Hexyl-Gruppe,
eine Heptyl-Gruppe, eine Octyl-Gruppe, eine 1-Methylpentyl-Gruppe,
eine 2-Methylpentyl-Gruppe, eine 1-Methylhexyl-Gruppe, eine 2-Methylhexyl-Gruppe, eine 2,4-Dimethylpentyl-Gruppe,
eine 2-Ethylpentyl-Gruppe, eine 2-Methylheptyl-Gruppe, eine 2-Ethylhexyl-Gruppe,
eine 2-Propylpentyl-Gruppe,
eine 2-Propylhexyl-Gruppe und eine 2,6-Dimethylheptyl-Gruppe.
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Die C5-10-Alkenyl-Gruppe
bezieht sich auf eine lineare oder verzweigte Alkenyl-Gruppe und
Beispiele hierfür
sind eine 3-Pentenyl-Gruppe,
eine 4-Hexenyl-Gruppe, eine 5-Heptenyl-Gruppe, eine 4-Methyl-3-pentenyl-Gruppe,
eine 2,4-Dimethylpentenyl-Gruppe, eine 6-Methyl-5-heptenyl-Gruppe und
eine 2,6-Dimethyl-5-heptenyl-Gruppe.
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Die C5-10-Alkinyl-Gruppe
bezieht sich auf eine lineare oder verzweigte Alkinyl-Gruppe und
Beispiele hierfür
sind eine 3-Pentinyl-Gruppe,
eine 3-Hexinyl-Gruppe, eine 4-Hexinyl-Gruppe, eine 1-Methylpent-3-inyl-Gruppe, eine
2-Methylpent-3-inyl-Gruppe, eine 1-Methylhex-3-inyl-Gruppe und eine 2-Methylhex-3-inyl-Gruppe.
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Beispiele für die überbrückte cyclische Kohlenwasserstoff-Gruppe
sind eine Bornyl-Gruppe, eine Norbornyl-Gruppe, eine Adamantyl-Gruppe,
eine Pinanyl-Gruppe, eine Thujyl-Gruppe, Caryl-Gruppe und eine Camphanyl-Gruppe.
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Die C1-10-Alkyl-Gruppe
für R2 bezieht sich auf eine lineare oder verzweigte
Alkyl-Gruppe und Beispiele hierfür
sind eine Methyl-Gruppe, eine Ethyl-Gruppe, eine Propyl-Gruppe,
eine Isopropyl-Gruppe, eine Butyl-Gruppe, eine Isobutyl-Gruppe,
eine tert-Butyl-Gruppe, eine Pentyl-Gruppe, eine Isopentyl-Gruppe,
eine 2-Ethylpropyl-Gruppe, eine Hexyl-Gruppe, eine Isohexyl-Gruppe,
eine 1-Ethylbutyl-Gruppe, eine Heptyl-Gruppe, eine Isoheptyl-Gruppe,
eine Octyl-Gruppe, eine Nonyl-Gruppe und eine Decyl-Gruppe.
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Beispiele für das pharmazeutisch akzeptable
Salz sind Salze mit einem Alkalimetall (z. B. Natrium oder Kalium),
einem Erdalkalimetall (z. B. Calcium oder Magnesium), Ammoniak,
Methylamin, Dimethylamin, Cyclpentylamin, Benzylamin, Piperidin,
Monoethanolamin, Diethanolamin, Monomethylmonoethanolamin, Tromethamin,
Lysin, ein Tetraalkylammonium und Tris(hydroxymethyl)aminomethan.
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Die Verbindungen der Formel (2) der
vorliegenden Erfindung können
z. B. durch durch die folgende Reaktionsformeln zusammengefaßten Verfahren
hergestellt werden.
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In der Reaktionsformel ist R3 eine C1-10-Alkyl-Gruppe
oder eine C3-10-Cycloalkyl-Gruppe und X, R1 und n
sind wie oben definiert.
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Die oben erwähnte Reaktion wird wie folgt
illustriert:
- (1) Zunächst wird eine bekannte Verbindung
der Formel (II) mit 0,8 bis 2,0 Äquivalenten
einer organischen Aluminium-Verbindung, dargestellt durch Formel
(III) in einem inerten Lösungsmittel
(z. B. Benzol, Toluol, Tetrahydrofuran, Diethylether, Methylenchlorid
oder n-Hexan) bei –10
bis 30°C,
vorzugsweise 0 bis 10°C, gemäß dem Verfahren
von Sato et al. (Journal of Organic Chemistry, Bd. 53, Seite 5590
(1988)) umgesetzt, um stereospezifisch eine Verbindung der Formel
(IV) zu ergeben.
- (2) Die Verbindung der Formel (IV) wird mit 0,5 bis 4,0 Äquivalenten
einer organischen Kupfer-Verbindung, dargestellt durch Formel (V)
und 0,5 bis 4,0 Äquivalenten
Trimethylchlorsilan in einem inerten Lösungsmittel (z. B. Benzol,
Toluol, Tetrahydrofuran, Diethylether, Methylenchlorid, n-Hexan
oder n-Pentan) bei –78
bis 40°C,
gefolgt von einer Hydrolyse unter Verwendung einer anorganischen
Säure (z.
B. Salzsäure,
Schwefelsäure
oder Salpetersäure)
oder eine organischen Säure
(z. B. Essigsäure,
oder p-Toluol-sulfonsäure) oder
eines Aminsalzes davon (z. B. Pyridinium-p-toluolsulfonat) in einem
organischen Lösungsmittel
(z. B. Aceton, Methanol, Ethanol, Isopropanol, Diethylether oder
einer Mischung davon) bei 0 bis 40°C umgesetzt, um stereospezifisch
eine Verbindung der Formel (VI) zu ergeben.
- (3) Die Verbindung der Formel (VI) wird mit 0,5 bis 5 Äquivalenten
eines Reduktionsmittels reduziert (z. B. Kaliumborhydrid, Natriumborhydrid,
Natriumcyanoborhydrid oder Lithiumtri-sek-butylborhydrid) in einem organischen
Lösungsmittel
(z. B. Tetrahydrofuran, Diethylether, Ethylalkohol oder Methylalkohol)
bei –78 bis
40°C um
Verbindungen der Formel (VII) oder (VII') zu ergeben. Diese Verbindungen der
Formel (VII) und (VII')
können
durch ein konventionelles Trennverfahren, wie z. B. einer Säulenchromatographie,
gereinigt werden.
- (4) Die Verbindung der Formel (VII) oder (VII') wird mesyliert
oder tosyliert, z. B, mit 1 bis 6 Äquivalenten Methansulfonylchlorid
oder p-Toluolsulfonylchlorid in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie z. B. Pyridin (falls nötig
in Gegenwart von 0,8 bis 6 Äquivalenten
4-Dimethylaminopyridin) bei –20
bis 40°C,
gefolgt von einer Chlorierung mit 1 bis 16 Äquivalenten Tetra-n-butylammoniumchlorid
um eine Verbindung der Formel (VIII) bzw. (VIII') zu ergeben, worin X ein Chloratom
ist.
Hier kann die Bromierung oder Fluorierung ebenfalls auf
gewöhnliche
Weise durchgeführt
werden. Z. B. kann eine Bromierung durch eine Reaktion mit 1 bis
10 Äquivalenten
Kohlenstofftetrabromid in Gegenwart von 1 bis 10 Äquivalenten
Triphenylphosphin und 1 bis 10 Äquivalenten
Pyridin in Acetonitril durchgeführt werden
und die Fluorierung kann durch eine Umsetzung mit 5 bis 20 Äquivalenten
Diethylaminoschwefeltrifluorid (DAST) in Methylenchlorid bewirkt
werden.
- (5) Die Schutzgruppe der Hydroxyl-Gruppe der Verbindung der
Formel (VIII) oder (VIII'),
d. h. eine tert-Butyldimethylsilyl-Gruppe wird durch Verwendung
von Flußsäure, Pyridiniumpoly(hydrogenfluorid)
oder Salzsäure
unter konventionellen Bedingungen in einem Lösungsmittel (z. B. Methanol,
Ethanol, Acetonitril, einer Mischung davon oder einer Mischung dieser
Lösungsmittel
und Wasser) durchgeführt,
um ein PG-Derivat der Formel (Ia) oder (Ia') zu ergeben.
- (6) Das PG-Derivat der Formel (Ia) oder (Ia') wird unter Verwendung von 1 bis 6 Äquivalenten
einer Base in einem Lösungsmittel
hydrolysiert, das gewöhnlicherweise
für die
Hydrolyse verwendet wird, um ein PG-Derivat der Formel (Ib) oder
(Ib') der vorliegenden
Erfindung zu ergeben. Beispiele für die hier verwendete Base
sind Lithiumhydroxid und Kaliumcarbonat und Beispiele für das Lösungsmittel
sind Acetonitril, Aceton, Methanol, Ethanol, Wasser und eine Mischung
davon.
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Weiterhin wird die Verbindung der
Formel (Ia) oder (Ia')
durch eine Reaktion mit einem Enzym in einer Pufferlösung hydrolysiert,
wie z. B. einem Phosphatpuffer oder Trishydrochldoridpuffer, falls
nötig,
durch Verwendung eines organischen Lösungsmittels (z. B. eines wassermischbaren
Lösungsmittels
wie z. B. Aceton, Methanol oder Ethanol), um das Prostaglandin-Derivat der vorliegenden
Erfindung zu ergeben, d. h. die Verbindung der Formel (Ib) oder
(Ib'). Beispiele
für das
hier zu verwendende Enzyme sind Enzyme, die von Mikroorganismen
erzeugt werden (z. B. Enzyme, die von Mikroorganismen erzeugt werden,
die zu Candida sp. oder Pseudomonas sp. gehören) und Enzyme, die aus tierischen
Organen hergestellt werden (z. B. Schweineleber oder Schweinepankreas).
Kommerziell erhältliche
Enzyme sind z. B. Lipase VII (abgeleitet von dem Mikroorganismus
von Candida sp., Sigma Co.), Lipase AY (abgeleitet von dem Mikroorganismus
von Candida sp.; Amano Pharmaceutical Co.), Lipase AY (abgeleitet
vom Mikroorganismus von Pseudomonas sp.; Amano Pharmaceutical Co.),
Lipase PS (abgeleitet vom Mikroorganismus Pseudomonas sp.; Amano
Pharmaceutical Co.), Lipase MF (abgeleitet vom Mikroorganismus von
Pseudomonas sp.; Amano Pharmaceutical Co.), PLE (hergestellt aus
Schweineleber; Sigma Co.), Lipase II (her gestellt aus Schweinepankreas;
Sigma Co.) oder Lipoproteinlipase (hergestellt aus Schweinepankreas;
Tokyo Kasei Kogyo Co.).
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Die Menge des zu verwendenden Enzyms
beträgt,
obwohl sie von der Potenz des Enzyms und der Menge des Substrats
abhängt
(die Verbindung der Formel (Ia)) in der Regel 0,1 bis 20 Gew.-Teile,
basierend auf dem Substrat und die Reaktionstemperatur liegt bei
25 bis 50°C,
vorzugsweise 30 bis 40°C.
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Die Verbindungen der Formel (I) der
vorliegenden Erfindung sind z. B. die folgenden.
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Die Verbindungen der vorliegenden
Erfindung können
oral oder parenteral wie z. B. intravenös oder nasal verabreicht werden.
Z. B. können
sie oral in Form von Tabletten, Staubpulvern, Körnchen, Pulvern, Kapseln, Lösungen,
Emulsionen oder Suspensionen verabreicht werden, die jeweils gemäß konventionellen
Verfahren hergestellt werden können.
Als Dosierungsformen für
die intravenöse
Verabreichung werden wäßrige oder
nicht-wäßrige Lösungen,
Emulsionen, Suspensionen oder feste Präparationen, die in einem Lösungsmittel
für eine
Injektion direkt vor der Verwendung gelöst werden müssen, verwendet. Weiterhin
kann die nasale Verabreichung durch quantitatives Versprühen einer
Lösung
oder eines Pulvers (harte Kapseln) enthaltend das Arzneimittel,
in die nasale Höhlung
durch Verwendung einer dafür
bestimmten nasalen Tropfvorrichtung oder Sprühvorrichtung durchgeführt werden.
Weiterhin können
die Verbindungen der vorliegenden Erfindung in Form von Einschlußverbindungen
formuliert werden, mit α-, β- oder γ-Cyclodextrin,
oder methyliertem Cyclodextrin. Die Dosis variiert je nach Alter,
Körpergewicht
usw., liegt jedoch allgemein bei 1 ng bis 1 mg/Tag pro Erwachsenem.
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Gewerbliche Anwendbarkeit
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Die Verbindungen der vorliegenden
Erfindung weisen eine ausreichende schlafinduzierende Wirkung und
eine ausgezeichnete Stabilität
auf, und sind daher als schlafinduzierende Mittel geeignet.
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Beste Ausführungsform
der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung wird im
Detail durch die folgenden Beispiele und Experimente illustriert.
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In der Nomenklatur der Verbindung
bedeutet "nor", daß ein Kohlenstoffatom
an der Position fehlt, (z. B. 16,17,18,19,20-Pentanor bedeutet das
Fehlen von Kohlenstoffatomen an den 16- bis 20-Stellungen), und "homo" bedeutet den Anstieg
eine Kohlenstoffatoms (z. B. 1a-Homo bedeutet die Gegenwart eines
Kohlenstoffatoms an der 1a-Stellung zwischen den 1- und 2-Stellungen).
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Beispiel 1
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Herstellung von 9-Desoxy-9β-chlor-16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-tert-butylester
(Verbindung 8)
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- (1) Unter einem Argonstrom wurde (3S)-3-(tert-Butyldimethylsiloxy)-3-cyclohexylprop-1-yn
(3,61 g) in Toluol (28,8 ml) gelöst
und n-Butyllithium (1,95 M, Hexan-Lösung 6,4 ml) bei 0°C zugefügt, gefolgt
von Rühren bei
derselben Temperatur für
30 Minuten. Zu der Lösung
wurde Diethylaluminiumchlorid (0,97 M, Hexan-Lösung, 14,8 ml) bei 0°C zugefügt, gefolgt
von einem Rühren
bei Raumtemperatur für
30 Minuten. Zu der Lösung
wurde (4R)-2-(N,N-Diethylamino)methyl-4-(tert-butyldimethylsiloxy)cyclopent-2-en-1-on (0,25 M, Toluol-Lösung, 14,8
ml) bei Raumtemperatur zugefügt,
gefolgt von einem Rühren
für 15
Minuten. Die Reaktionslösung
wurde in einer Mischung aus Hexan (100 ml) – eine gesättigte wäßrige Ammoniumchlorid-Lösung (100 ml) – eine wäßrige Salzsäure-Lösung (3
N, 30 ml) unter Rühren
gegossen und die organische Schicht wurde abgetrennt und mit einer
gesättigten
wäßrigen Natriumbicarbonat-Lösung (50
ml) gewaschen. Die resultierende organische Schicht wurde über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet, gefiltert und konzentriert und der resultierende
Rest wurde durch Silicagel-Säulenchromatographie
gereinigt (Entwicklungslösungsmittel;
Hexan : Ethylacetat = 10 : 1) um (3R,4R)-2-Methylen-3-[(3S)-3-(tert-Butyldimethylsiloxy)-3-cyclohexylprop-1'-inyl]-4-(tert-butyldimethylsiloxy)-cyclopentan-1-on
(3,69 g) zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3, 200 MHz) δppm; 0,07, 0,08 und 0,12 (3s,
12H), 0,88 (s, 18H), 0,92–1,92
(m, 11H), 2,32 (dd, J = 17,8, 7,4 Hz, 1H), 2,71 (dd, J = 17,8, 6,5
Hz, 1H), 3,48–3,58
(m, 1H), 4,11 (dd, J = 6,2, 1,4 Hz, 1H), 4,20–4,32 (m, 1H), 5,55 (d, J =
2,6 Hz, 1H), 6,13 (d, J = 3,0 Hz, 1H).
IR (neat); 2930, 2850,
1375, 1640, 1470, 1380, 1255, 830, 770 cm–1.
- (2) Unter einem Argonstrom wurde Kupfer(I)-cyanid-Dilithiumdichlorid
(1,0 M, Tetrahydrofuran-Lösung, 41,21
ml) zu 5-tert-Butoxycarbonyl-4-pentinylzink(II)-iodid
(0,81 N, Tetrahydrofuran-Lösung,
40,69 ml) bei –70°C zugefügt, gefolgt
von einem Rühren
bei derselben Temperatur für
20 Minuten. Zu der Lösung
wurde eine Diethylether-Lösung
(66,0 ml) der Verbindung (7,86 g), wie oben bei (1) erhalten und
Chlortrimethylsilan (3,77 ml) bei –70°C zugefügt und die Temperatur wurde
auf 0°C
unter Rühren über ungefähr eine
Stunde angehoben. Die Reaktionslösung
wurde nach Zugabe einer gesättigten
wäßrigen Ammoniumchlorid-Lösung (250
ml) mit Hexan extrahiert. Die organische Schicht wurde mit einer
gesättigten
wäßrigen Natriumchlorid-Lösung gewaschen,
getrocknet und konzentriert und der resultierende Rest wurde in
Diethylether (16,5 ml) – Isopropylalkohol
(66,0 ml) gelöst
und Pyridinium-p-toluolsulfonat (208 mg) wurde zugefügt, gefolgt
von einem Rühren
bei Raumtemperatur für
12 Stunden. Die Reaktionslösung
wurde nach Zugabe von Hexan (200 ml) mit einer gesättigten
wäßrigen Natriumbicarbonat-Lösung und
einer gesättigten
wäßrigen Natriumchlorid-Lösung, gewaschen getrocknet
und konzentriert und der resultierende Rest wurde durch eine Silicagel-Säulenchromatographie
gereinigt (Entwicklungslösungsmittel;
Hexan : Ethylacetat = 15 : 1) um 16,17,18,19,20-Pentanor-15- cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGE1-tert-butylester-11,15-bis(tertbutyldimethylsilyl)ether
(5,73 g) zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3, 200 MHz) δppm; 0,08 (s, 3H), 0,09 (s,
3H), 0,10 (s, 3H), 0,13 (s, 3H), 0,89 (s, 9H), 0,90 (s, 9H), 0,96–1,96 (m,
19H), 1,49 (s, 9H), 1,97–2,35
(m, 2H), 2,56–2,75
(m, 2H), 4,03–4,19
(m, 1H), 4,22–4,35 (m,
1H).
IR (neat); 2932, 2857, 2238, 1747, 1708, 1452, 1393, 1370,
1278, 1258, 1162, 1078, 840, 779, 755, 670 cm–1.
- (3) Eine Methylalkohl-Lösung
(94,7 ml) der Verbindung (5,73 g), erhalten in dem obigen Schritt
(2) wurde auf 0°C
abgekühlt
und Kaliumborhydrid (1,02 g) wurde hinzugefügt, gefolgt von einem Rühren für 15 Minuten.
Nach Zugabe von Wasser wurde die Extraktion mit Ether (200 ml) durchgeführt und
der Extrakt wurde mit einer gesättigten,
wäßrigen Ammoniumchlorid-Lösung und
einer wäßrigen Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über wasserfreien
Magnesiumsulfat getrocknet und konzentriert. Der Rest wurde durch
eine Silicagel-Säulenchromatographie
gereinigt (Entwicklungslösungsmittel;
Hexan : Ethylacetat = 5 : 1) um 16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14,hexadehydro-PGF1α-tert-butylester-1,15-bis(tertbutyldimethylsilyl)ether
(2,17 g) und 16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1β-tert-butylester-11,15-bis(tertbutyldimethylsilyl)ether
(2,75 g) zu ergeben.
16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexahydro-PGF1α-tert-butylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
1H-NMR (CDCl3, 200
MHz) δppm;
0,09 (s, 3H), 0,10 (s, 3H), 0,11 (s, 3H), 0,12 (s, 3H), 0,90 (s,
9H), 0,91 (s, 9H), 0,94–2,07
(m, 21H), 1,50 (s, 9H), 2,26–2,38
(m, 1H), 2,42–2,51
(m, 1H), 2,55 (d, J = 9,5 Hz, 1H), 4,02–4,20 (m, 1H), 4,09 (dd, J
= 6,4, 1,7 Hz, 1H), 4,24–4,33
(m, 1H).
IR (neat); 3468, 2930, 2856, 2236, 1709, 1473, 1463,
1392, 1370, 1277, 1257, 1162, 1104, 1075, 1006, 939, 899, 838, 778,
756, 668 cm–1.
16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1β-tert-butylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
1H-NMR (CDCl3, 200
MHz) δppm;
0,07 (s, 3H), 0,08 (s, 6H), 0,11 (s, 3H), 0,88 (s, 9H), 0,90 (s,
)h), 0,92–1,93 (m,
21H), 1,49 (s, 9H), 2,22 (ddd, J = 9,4, 6,4, 1,7 Hz, 1H), 2,24–2,37 (m,
1H), 3,91–4,28
(m, 3H).
IR (neat); 3435, 2930, 2857, 2237, 1710, 1473, 1463,
1392, 1370, 1277, 1257, 1162, 1073, 898, 838, 778, 756, 670 cm–1.
- (4) Zu einer Pyridin-Lösung
(4,95 ml) von 16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-tert-butylester-11,15- bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
(641 mg), erhalten im obigen Schritt (3) wurde Methansulfonylchlorid
(0,153 ml) bei 0°C
zugefügt,
gefolgt von einem Rühren
bei Raumtemperatur für
2 Stunden. Dieses wurde zu einer Toluol-Suspension (4,95 ml) von n-Tetrabutylammoniumchlorid
(4,40 g) zugefügt,
gefolgt von einem Rühren
bei 40°C über Nacht.
Nach Zugabe einer gesättigten
wäßrigen Natriumchlorid-Lösung (50
ml) und Ethylacetat (50 ml) wurde die organische Schicht abgetrennt
und die wäßrige Schicht
wurde mit Ethylacetat (20 ml) extrahiert. Die resultierenden organischen
Schichten wurden kombiniert, mit gesättigter wäßriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet und gefiltert. Das Filtrat wurde bei
reduziertem Druck konzentriert und das resultierende Rohprodukt
wurde durch eine Silicagel-Säulenchromatographie
gereinigt (Entwicklungslösungsmittel;
Hexan : Ethylacetat = 25 : 1–10
: 1) um 9-Desoxy-9β-chlor-16,17,18,19,20-pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-tert-butylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
(624 mg) zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3, 200 MHz) δppm; 0,07 (s, 3H), 0,08 (s,
6H), 0,11 (s, 3H), 0,88 (s, 9H), 0,90 (s, 9H), 0,93–1,92 (m,
19H), 1,49 (s, 9H), 1,94– 2,19
(m, 1H), 2,14 (dd, J = 7,8, 5,4 Hz, 1H), 2,23–2,37 (m, 2H), 3,87–4,03 (m,
1H), 4,08 (dd, J = 6,2, 1,7 Hz, 1H), 4,18–4,29 (m, 1H).
IR (neat);
2930, 2856, 2237, 1709, 1473, 1463, 1392, 1369, 1276, 1257, 1163,
1102, 1077, 1006, 899, 838, 778, 755, 670 cm–1.
- (5) Zu einer Acetonitril-Lösung
(30,2 ml) der Verbindung (604 mg), erhalten im obigen Schritt (4)
wurde eine wäßrig Flußsäure-Lösung (46%,
8,80 ml) bei 0°C
zugefügt,
gefolgt von einem Rühren
bei derselben Temperatur für
2 Stunden. Die Reaktionslösung
wurde in eine Mischung aus Ethylacetat (100 ml) und einer gesättigten
wäßrigen Natriumbicarbonat-Lösung (155 ml) unter Rühren gegossen,
die organische Schicht wurde abgetrennt und die wäßrige Schicht
wurde mit Ethylacetat (20 ml) extrahiert. Die resultierenden organischen
Schichten wurde kombiniert, mit gesättigter wäßriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über wasserfreien
Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert. Das Filtrat wurde bei
reduziertem Druck konzentriert und das resultierende Rohprodukt
wurde durch eine Silicagel-Säulenchromatographie
gereinigt (Entwicklungslösungsmittel;
Hexan : Ethylacetat = 1 : 1) um die Titelverbindung (295 mg) zu
ergeben.
1H-NMR (CDCl3,
300 MHz) δppm;
0,95–1,34
(m, 6H), 1,45–1,89
(m, 11H), 1,49 (s, 9H), 2,03–2,38
(m, 8H), 3,89–4,00
(m, 1H), 4,16 (dd, J = 6,11, 1,9 Hz, 1H), 4,32–4,41 (m, 1H).
IR (neat);
3391, 2980, 2930, 2855, 2237, 1707, 1478, 1452, 1395, 1370, 1278,
1161, 1081, 1032, 894, 845, 756, 692 cm–1.
-
Beispiel 2
-
Herstellung von 9-Desoxy-9β-chlor-16,17,18,19,20-pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester
(Verbindung 13)
-
- (1) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(2)
unter Verwendung von 5-Carboxymethoxy-4-pentinylzink(II)-iodid anstelle
von 5-tert-Butoxycarbonyl-4-pentinylzink(II)-iodid wurde dadurch
ein 16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGE1-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether erhalten.
1H-NMR (CDCl3, 200
MHz) δppm;
0,07 (s, 3H), 0,09 (s, 3H), 0,10 (s, 3H), 0,12 (s, 3H), 0,82–1,92 (m,
1H), 0,89 (s, 9H), 0,90 (s, 9H), 2,14– 2,28 (m, 1H), 2,17 (dd, J
= 18,3, 7,1 Hz, 1H), 2,28–2,40
(m, 2H), 2,68 (ddd, J = 18,3, 6,8, 1,3 Hz, 1H), 2,69 (ddd, J = 9,5,
6,8, 1,6 Hz, 1H), 3,75 (s, 3H), 4,09 (dd, J = 6,2, 1,6 Hz, 1H), 4,29
(q, J = 6,8 Hz, 1H).
IR (neat); 2930, 2857, 2236, 1748, 1718,
1472, 1463, 1452, 1435, 1407, 1374, 1362, 1337, 1256, 1102, 1078,
1007, 940, 898, 839, 779, 753, 670 cm–1.
- (2) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(3) unter Verwendung
der im obigen Schritt (1) erhaltenen Verbindung wurden 16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester-11,15-bis(tertbutyldimethylsilyl)ether
und 16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1β-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
erhalten.
16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
1H-NMR (CDCl3, 200
MHz) δppm;
0,08 (s, 3H), 0,09 (s, 3H), 0,10 (s, 3H), 0,11 (s, 3H), 0,82–2,07 (m,
20H), 0,88 (s, 9H), 0,90 (s, 9H), 2,35– 2,50 (m, 1H), 2,35 (t, J
= 6,7 Hz, 2H), 3,75 (s, 3H), 4,02–4,17 (m, 1H), 4,07 (dd, J
= 6,2, 1,9 Hz, 1H), 4,24–4,32
(m, 1H).
IR (neat); 3468, 2930, 2856, 2238, 1719, 1472, 1463,
1435, 1386, 1362, 1337, 1255, 1104, 1077, 1006, 963, 927, 898, 838,
778, 754, 668 cm–1.
16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1β-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
1H-NMR (CDCl3, 200
MHz) δppm;
0,07 (s, 3H), 0,08 (s, 6H), 0,11 (s, 3H), 0,82–1,95 (m, 20H), 0,88 (s, 9H), 0,90
(s, 9H), 2,25 (ddd, J = 9,3, 6,5, 1,6 Hz, 1H), 2,35 (t, J = 6,6
Hz, 2H), 3,75 (s, 3H), 3,91–4,04
(m, 1H), 4,08 (dd, J = 6,2, 1,6 Hz, 1H), 4,15–4,30 (m, 1H).
IR (neat);
3441, 2929, 2856, 2239, 1719, 1472, 1463, 1436, 1388, 1361, 1337,
1103, 1074, 1006, 962, 899, 838, 778, 754, 670 cm–1.
- (3) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(4) unter Verwendung
von 16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether,
erhalten im obigen Schritt (2), wurde dadurch 9-Desoxy-9βchlor-16,17,18,19,20-pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester-11,15-bis(tertbutyldimethylsilyl)ether
erhalten.
1H-NMR (CDCl3,
200 MHz) δppm;
0,07 (s, 3H), 0,08 (s, 6H), 0,11 (s, 3H), 0,50–1,92 (m, 17H), 0,88 (s, 9H), 0,90
(s, 9H), 1,95–2,20
(m, 1H), 2,14 (dd, J = 7,7, 5,5 Hz, 1H), 2,23–2,42 (m, 4H), 3,76 (s, 3H),
3,95 (q, J = 7,7 Hz, 1H), 4,08 (dd, J = 6,2, 1,7 Hz, 1H), 4,25–4,30 (m,
1H).
IR (neat); 2930, 2856, 2239, 1719, 1472, 1463, 1435, 1362,
1338, 1255, 1102, 1078, 1006, 963, 899, 838, 778, 753, 670 cm–1.
- (4) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(5) unter Verwendung
der im obigen Schritt (3) erhaltenen Verbindung wurde dadurch die
Titelverbindung erhalten.
1H-NMR (CDCl3, 300 MHz) δppm; 0,96–1,35 (m, 6H), 1,47–1,91 (m,
11H), 2,09–2,41
(m, 6H), 3,76 (s, 3H), 3,95 (q, J = 7,4 Hz, 1H), 4,16 (dd, J = 6,1,
1,9 Hz, 1H), 4,37 (q, J = 6,3 Hz, 1H).
IR (neat); 3392, 2928,
2855, 2238, 1715, 1436, 1384, 1260, 1156, 1080, 1012, 955, 894,
822, 754, 692 cm–1.
-
Beispiel 3
-
Herstellung von 9-Desoxy-9β-chlor-16,17,18,19,20-pentanor-15-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α (Verbindung
14)
-
Eine Aceton-Lösung (22,4 ml) der Verbindung
(410 mg) erhalten in Beispiel 2 wurde zu einer Suspension von Lipase
PS (11,7 g) in Wasser (66 ml) zugefügt und Phosphatpuffer (pH 7,0)
(11,3 ml) und Wasser (161 ml) wurden zugefügt, gefolgt von einem Rühren bei
38°C für 12 Stunden.
Die Reaktionslösung
wurde nach Filtration mit Ethylacetat extrahiert. Die organische
Schicht wurde mit einer gesättigten
wäßrigen Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über wasserfreien
Magnesiumsulfat getrocknet und dann filtriert. Das Filtrat wurde
unter reduziertem Druck konzentriert und das resultierende Rohprodukt
wurde durch Silicagel-Säulenchromatographie
gereinigt (Entwicklungslösungsmittel;
Ethylacetat) um die Titelverbindung (400 mg) zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3, 300
MHz) δppm;
0,76–2,44
(m, 14H), 2,34 (ddd, J = 9,5, 6,2, 1,9 Hz, 1H), 2,41 (t, J = 6,3
Hz, 1H), 3,89–3,99
(m, 1H), 4,18 (dd, J = 6,1, 1,9 Hz, 1H), 4,32–4,41 (m, 1H).
IR (neat):
3368, 2928, 2854, 2237, 1694, 1451, 1385, 1262, 1082, 1007, 893,
758, 595 cm–1.
-
Beispiel 4
-
Herstellung von 9-Desoxy-9β-chlor-17,18,19,20-tetranor-16-cyclopentyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester
(Verbindung 32)
-
- (1) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(2)
unter Verwendung von 5-Carboxymethoxy-4-pentinylzink(II)-iodid bzw. (3R,4R)-2-Methylen-3-[(3S)-3-(tert-butyldimethylsiloxy)-4-cyclopentylbutan-1-inyl]-4-(tert-butyldimethyl-siloxy)cyclopentan-1-on
anstelle von 5-tert-Butoxycarbonyl-4-pentinylzink(ii)-iodid und (3R,4R)-2-Methylen-3-[(3S)-3-(tertbutyldimethylsiloxy)-3-cyclohexylprop-1-inyl]-4-(tert-butyldimethylsiloxy)cyclopentan-1-on
wurde dadurch 17,18,19,20-Tetranor-16-cyclopentyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGE1-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
erhalten.
1H-NMR (CDCl3,
200 MHz) δppm;
0,10 (s, 6H), 0,11 (s, 3H), 0,13 (s, 3H), 0,89 (s, 9H), 0,90 (s,
9H), 0,96–2,40
(m, 20H), 2,17 (dd, J = 18,2, 7,0 Hz, 1H), 2,60–2,76 (m, 2H), 3,76 (s, 3H),
4,22–4,43
(m, 1H), 4,37 (dt, J = 1,7, 6,8 Hz, 1H).
IR (neat); 2952, 2930,
2858, 2237, 1749, 1718, 1472, 1463, 1435, 1361, 1256, 1078, 1005,
939, 838, 778, 753, 670, 562 cm–1.
- (2) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(3) unter Verwendung
der unter oben (1) erhaltenen Verbindung wurde dadurch 17,18,19,20-Tetranor-16-cyclopentyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester-11,15-bis(tertbutyldimethylsilyl)ether
und 17,18,19,20-Tetranor-16-cyclopentyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1β-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
erhalten.
17,18,19,20-Tetranor-16-cyclopentyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
1H-NMR (CDCl3, 200
MHz) δppm;
0,09 (s, 3H), 0,10 (s, 6H), 0,11 (s, 3H), 0,88 (s, 9H), 0,90 (s,
9H), 1,38–2,06
(m, 20H), 2,29–2,49
(m, 1H), 2,36 (t, J = 6,7 Hz, 2H), 2,53 (d, J = 9,4 Hz, 1H), 3,76
(s, 3H), 4,05–4,18
(m, 1H), 4,23–4,40
(m, 1H), 4,35 (dt, J = 1,9, 7,0 Hz, 1H).
IR (neat); 3467, 2951,
2930, 2857, 2237, 1718, 1472, 1463, 1435, 1388, 1361, 1336, 1255,
1077, 1005, 939, 869, 837, 777, 753, 667 cm–1.
17,18,19,20-Tetranor-16-cyclopentyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1β-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
1H-NMR (CDCl3, 200
MHz) δppm;
0,07 (s, 3H), 0,09 (s, 3H), 0,10 (s, 3H), 0,12 (s, 3H), 0,88 (s,
9H), 0,90 (s, 9H), 0,98–2,07
(m, 21H), 2,22 (ddd, J = 9,2, 6,3, 1,7 Hz, 1H), 2,35 (t, J = 6,8
Hz, 2H), 3,76 (s, 3H), 3,90– 4,06
(m, 1H), 4,16–4,29
(m, 1H), 4,36 (dt, J = 1,6, 8 Hz, 1H).
IR (neat); 3435, 2951,
2930, 2857, 2237, 1718, 1472, 1463, 1435, 1387, 1361, 1335, 1255,
1075, 1005, 939, 836, 777, 753, 669 cm–1.
- (3) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(4) unter Verwendung
von 17,18,19,20-Tetranor-16-cyclopentyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether,
erhalten wie im obigen (2) wurde dadurch 9-Desoxy-9β-chlor-17,18,19,20-tetranor-16-cyclopentyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
erhalten.
1H-NMR (CDCl3,
200 MHz) δppm;
0,07 (s, 3H), 0,08 (s, 3H), 0,10 (s, 3H), 0,12 (s, 3H), 0,88 (s,
9H), 0,90 (s, 9H), 1,00–2,41
(m, 23H), 3,76 (s, 3H), 3,87–4,03
(m, 1H), 4,19–4,30
(m, 1H), 4,35 (dt, J = 1,6, 6,8 Hz, 1H).
IR (neat); 2951, 2930,
2857, 2238, 1718, 1472, 1463, 1434, 1387, 1361, 1252, 1077, 1005,
939, 904, 836, 777, 752, 669 cm–1.
- (4) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(5) unter Verwendung
der in dem obigen Schritt (3) erhaltenen Verbindung wurde dadurch
die Titelverbindung erhalten.
1H-NMR
(CDCl3, 200 MHz) δppm; 1,02–1,31 (m, 4H), 1,44–2,46 (m,
19H), 1,92 (d, J = 5,9 Hz, 1H), 2,04 (d, J = 4,4 Hz, 1H), 3,77 (s,
3h), 3,88– 4,03
(m, 1H), 4,29–4,46
(m, 2H).
IR (neat); 3368, 2945, 2863, 2236, 1715, 1435, 1257,
1161, 1078, 1045, 820, 753 cm–1.
-
Beispiel 5
-
Herstellung von 9-Desoxy-9β-chlor-17,18,19,20-tetranor-16-cyclopentyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α (Verbindung
33)
-
Auf im wesentlichen dieselbe Weise
wie in Beispiel unter Verwendung der in Beispiel 4 erhaltenen Verbindung
wurde dadurch die Titelverbindung erhalten.
1H-NMR
(CDCl3, 200 MHz) δppm; 1,03–2,48 (m, 23H), 2,74–3,20 (br,
3H), 3,87–4,03
(m, 1H), 4,29–4,47
(m, 2H).
IR (neat); 3367, 2944, 2863, 2623, 2236, 1695, 1450,
1262, 1167, 1077, 1042, 990, 872, 757, 594 cm–1.
-
Beispiel 6
-
Herstellung von 9-Desoxy-9β-chlor-17,18,19,20-tetranor-16-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester
(Verbindung 38)
-
- (1) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(2)
unter Verwendung von 5-Carboxymethoxy-4-pentinylzink(II)-iodid bzw.
(3R,4R)-2-Methylen-3-[(3S)-3-(tert-butyldimethylsiloxy)-4-cyclohexylbutan-1-inyl]-4-(tertbutyldimethyl-siloxy)cyclopentan-1-on
anstelle von 5-tert-Butoxycarbonyl-4-pentinylzink(II)-iodid und (3R,4R)-2-Methylen-3-[(3S)-3-(tertbutyldimethylsiloxy)-3-cyclohexylprop-1-inyl]-4-(tertbutyldimethylsiloxy)cyclopentan-1-on
wurde dadurch ein 17,18,19,20-Tetranor-16-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGE1-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether erhalten.
1H-NMR (CDCl3, 200
MHz) δppm;
0,10 (s, 6H), 0,11 (s, 3H), 0,13 (s, 3H), 0,90 (s, 18H), 1,10–1,80 (m,
19H), 2,14–2,27
(m, 1H), 2,17 (dd, J = 18,2, 7,0 Hz, 1H), 2,34 (t, J = 6,6 Hz, 2H),
2,60–2,75
(m, 2H), 3,76 (s, 3H), 4,23–4,35
(m, 1H), 4,45 (dt, J = 1,4 Hz, 7,9 Hz, 1H).
IR (neat); 2928,
2856, 2238, 1748, 1718, 1472, 1463, 1435, 1362, 1256, 1077 cm–1.
- (2) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(3) unter Verwendung
der im obigen Schritt (1) erhaltenen Verbindung wurde dadurch 17,18,19,20-Tetranor-16-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
und 17,18,19,20-Tetranor-16-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1β-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
erhalten. 17,18,19,20-Tetranor-16-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1αmethylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
1H-NMR (CDCl3, 200
MHz) δppm;
0,09 (s, 6H), 0,11 (s, 6H), 0,78–2,06 (m, 22H), 0,88 (s, 9H),
0,90 (s, 9H), 2,29–2,49
(m, 1H), 2,36 (t, J = 6,7 Hz, 2H), 2,54 (d, J = 9,7 Hz, 1H), 3,76
(s, 3H), 4,06–4,20
(m, 1H), 4,22–4,33
(m, 1H), 4,37–4,49
(m, 1H).
IR (neat); 3435, 2928, 2855, 2237, 1718, 1472, 1463,
1448, 1435, 1388, 1361, 1252, 1074, 1003, 938, 837, 777, 753, 667
cm–1.
17,18,19,20-Tetranor-16-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1β-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
1H-NMR (CDCl3, 200
MHz) δppm;
0,08 (s, 3H), 0,09 (s, 3H), 0,10 (s, 3H), 0,11 (s, 3H), 0,77 – 1,94 (m,
23H), 0,88 (s, 9H), 0,90 (s, 9H), 2,22 (ddd, J = 9,3, 6,3, 1,9 Hz,
1H), 2,35 (t, J = 6,9 Hz, 2H), 3,76 (s, 3H), 3,91 – 4,06 (m,
1H), 4,16 – 4,29
(m, 1H), 4,38 – 4,49
(m, 1H).
IR (neat); 3436, 2928, 2855, 2237, 1718, 1472, 1463,
1448, 1435, 1388, 1361, 1255, 1074, 1004, 938, 889, 836, 777, 753,
669, 568 cm–1.
- (3) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(4) unter Verwendung
von 17,18,19,20-Tetranor-16-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether,
erhalten in dem obigen Schritt (2) wurde dadurch 9-Desoxy-9β-chlor-17,18,19,20-tetranor-16-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester-11,15-bis(tertbutyldimethylsilyl)ether
erhalten.
1H-NMR (CDCl3,
200 MHz) δppm;
0,07 (s, 3H), 0,09 (s, 3H), 0,10 (s, 3H), 0,11 (s, 3H), 0,78–1,78 (m,
19H), 0,88 (s, 9H), 0,90 (s, 9H), 1,99– 2,41 (m, 6H), 3,76 (s, 3H),
3,87–4,03
(m, 1H), 4,19–4,30
(m, 1H), 4,37–4,49 (m,
1H).
IR (neat); 2928, 2855, 2238, 1719, 1472, 1463, 1448, 1434,
1388, 1361, 1252, 1075, 1004, 938, 909, 891, 836, 777, 752, 668
cm–1.
- (4) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(5) unter Verwendung
der im obigen Schritt (3) erhaltenen Verbindung wurde dadurch die
Titelverbindung erhalten.
1H-NMR (CDCl3, 200 MHz) δppm; 0,82–1,84 (m, 19H), 1,90 (d, J
= 5,9 Hz, 1H), 2,00–2,44
(m, 6H), 2,04 (d, J = 3,5 Hz, 1H), 3,77 (s, 3H), 3,88–4,03 (m,
1H), 4,29–4,54
(m, 2H).
IR (neat); 3400, 2924, 2851, 2237, 1716, 1435, 1256,
1156, 1078, 1044, 981, 821, 753 cm–1.
-
Beispiel 7
-
Herstellung von 9-Desoxy-9β-chlor-17,18,19,20-tetranor-16-cyclohexyl-2,2,3,3,13,14-hexadehydro-PGF1α (Verbindung
39)
-
Auf im wesentlichen dieselbe Weise
wie in Beispiel 3 unter Verwendung der in dem Beispiel 6 erhaltenen
Verbindung wurde dadurch die Titelverbindung erhalten.
1H-NMR (CDCl3, 200
MHz) δppm;
0,82–1,84
(m, 19H), 2,02–2,72
(m, 9H), 3,88–4,02
(m, 1H), 4,29–4,54
(m, 2H).
IR (neat); 3350, 2924, 2852, 2625, 2236, 1691, 1448,
1267, 1061, 1042, 980, 894, 757, 594 cm–1.
-
Beispiel 8
-
Herstellung von 9-Desoxy-9β-chlor-1a-homo-16,17,18,19,20-pentanor-15-cyclohexyl-1a,1a,2,2,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester
(Verbindung 19)
-
- (1) Folgend derselben Weise wie in Beispiel
1(2) unter Verwendung von 6-Carboxymethoxy-5-hexinylzink(II)-iodid
anstelle von 5-tert-Butoxycarbonyl-4-pentinylzink(II)-iodid wurde
dadurch 1a-homo-16,17,18,19,20- Pentanor-15-cyclohexyl-1a,1a,2,2,13,14-hexadehydro-PGE1-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether erhalten.
1H-NMR (CDCl3, 200
MHz) δppm;
0,08 (s, 3H), 0,09 (s, 3H), 0,10 (s, 3H), 0,13 (s, 3H), 0,78–1,94 (m,
19H), 0,89 (s, 9H), 0,90 (s, 9H), 2,09– 2,27 (m, 1H), 2,17 (dd, J
= 18,2, 7,1 Hz, 1H), 2,33 (t, J = 6,9 Hz, 2H), 2,59– 2,76 (m,
1H), 2,68 (ddd, J = 18,2, 6,7, 1,2 Hz, 1H), 3,76 (s, 3H), 4,09 (dd,
J = 6,2, 1,5 Hz, 1H), 4,22–4,36 (m,
1H).
IR (neat); 2929, 2856, 2238, 1748, 1718, 1472, 1463, 1451,
1435, 1406, 1374, 1361, 1337, 1255, 1100, 1077, 1006, 939, 898,
881, 837, 778, 753, 669, 587 cm–1.
- (2) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(3) unter Verwendung
der im obigen Schritt (1) erhaltenen Verbindung wurde dadurch 1a-homo-16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-1a,1a,2,2,13,14-hexadehydro-PGF1-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
und 1a-homo-16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-1a,1a,2,2,13,14-hexadehydro-PGF1β-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
erhalten.
1a-homo-16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-1a,1a,2,2,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
1H-NMR (CDCl3, 200
MHz) δppm;
0,08 (s, 3H), 0,09 (s, 3H), 0,10 (s, 3H), 0,11 (s, 3H), 0,82–2,06 (m,
22H), 0,89 (s, 9H), 0,90 (s, 9H), 2,34 (t, J = 7,0 Hz, 2H), 2,40–2,52 (m,
1H), 2,53 (d, J = 9,7 Hz, 1H), 3,76 (s, 3H), 4,02 – 4,18 (m,
1H), 4,07 (dd, J = 6,3, 1,9 Hz, 1H), 4,22 – 4,35 (m, 1H).
IR (neat);
3436, 2829, 2855, 2238, 1718, 1472, 1463, 1451, 1435, 1386, 1361,
1336, 1255, 1103, 1074, 1005, 963, 939, 898, 836, 777, 753, 668
cm–1.
1a-homo-16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-1a,1a,2,2,13,14-hexadehydro-PGF1β-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
1H-NMR (CDCl3, 200
MHz) δppm;
0,07 (s, 3H), 0,08 (s, 6H), 0,11 (s, 3H), 0,76–1,94 (m, 20H), 0,88 (s, 9H), 0,90
(s, 9H), 1,52 (d, J = 5,1 Hz, 1H), 1,88 (t, J = 6,4 Hz, 2H), 2,23
(ddd, J = 9,3, 6,3, 1,6 Hz, 1H), 2,34 (t, J = 6,9 Hz, 2H), 3,76
(s, 3H), 3,90–4,04
(m, 1H), 4,08 (dd, J = 6,3, 1,6 Hz, 1H), 4,16–4,30 (m, 1H).
IR (neat);
3426, 2929, 2855, 2238, 1718, 1472, 1463, 1451, 1435, 1388, 1361,
1337, 1255, 1188, 1073, 1006, 962, 938, 927, 898, 836, 777, 753,
669, 583 cm–1.
- (3) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(4) unter Verwendung
von 1a-homo-16,17,18,19,20-Pentanor-15-cyclohexyl-1a,1a,2,2,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether,
erhalten in obigen Schritt (2), wurde dadurch 9-Desoxy-9β-chlor-1a-homo-16,17,18,19,20-pentanor-15-cyclohexyl-1a,1a,2,2,13,14-hexadehydro-PGF1α-methylester-11,15-bis(tert-butyldimethylsilyl)ether
erhalten.
1H-NMR (CDCl3,
200 MHz) δppm;
0,07 (s, 3H), 0,08 (2s, 6H), 0,11 (s, 3H), 0,82–1,91 (m, 19H), 0,88 (s, 9H), 0,90
(s, 9H), 1,96–2,19
(m, 1H), 2,14 (dd, J = 7,6, 5,6 Hz, 2H), 2,28 (ddd, J = 8,9, 5,1,
1,6 Hz, 1h), 2,34 (t, J = 6,9 Hz, 2H), 3,76 (s, 3H), 3,88–4,02 (m,
1H), 4,08 (dd, J = 6,2, 1,6 Hz, 1H), 4,20–4,30 (m, 1H).
IR (neat);
2929, 2855, 2238, 1718, 1472, 1463, 1451, 1435, 1388, 1361, 1337,
1255, 1188, 1100, 1077, 1006, 962, 939, 927, 898, 836, 814, 777,
752, 669, 587 cm–1.
- (4) Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1(5) unter Verwendung
der im obigen Schritt (3) erhaltenen Verbindung wurde dadurch die
Titelverbindung erhalten.
1H-NMR (CDCl3, 300 MHz) δppm; 0,84–1,90 (m, 19H), 1,85 (d, J
= 5,8 Hz, 1H), 2,06–2,39
(m, 4H), 2,18 (d, J = 3,6 Hz, 1H), 2,35 (t, J = 6,9 Hz, 2H), 3,76
(s, 3H), 3,90–4,00
(m, 1H), 4,17 (dt, J = 1,8, 5,8 Hz, 1H), 4,32–4,42 (m, 1H).
IR (neat);
3368, 2928, 2854, 2237, 1715, 1435, 1256, 1156, 1078, 1011, 893,
847, 805, 753 cm–1.
-
Beispiel 9
-
Herstellung von 9-Desoxy-9β-chlor-1a-homo-16,17,18,19,20-pentanor-15-cyclohexyl-1a,1a,2,2,13,14-hexadehydro-PGF1α (Verbindung
20)
-
Im wesentlichen auf dieselbe Weise
wie in Beispiel 3 unter Verwendung der in Beispiel 8 erhaltenen Verbindung
wurde dadurch die Titelverbindung erhalten.
1H-NMR
(CDCl3, 300 MHz) δppm; 0,85–1,89 (m, 19H), 2,09–2,42 (m,
4h), 2,38 (t, J = 6,9 Hz, 2H), 2,70–3,40 (br, 3H), 3,91–4,00 (m,
1H), 4,19 (dd, J = 6,1, 1,9 Hz, 1H), 4,32–4,42 (m, 1H).
IR (neat);
3368, 2929, 2854, 2624, 2236, 1691, 1450, 1262, 1081, 1006, 893,
757, 595 cm–1.
-
Experiment [Schlafinduktionstest
durch cisternale Verabreichung]
-
Verfahren:
-
Vier männliche krabbenfressende Affen,
die 2,0 bis 3,5 kg wogen, wurden einzeln in Käfige plaziert und das Verhalten
der Tiere wurde durch Videoaufnahmen für eine Stunde vor der Verabreichung
des Arzneimittels und drei Stunden nach Verabreichung des Arzneimittels
aufgezeichnet. Die Verbindung 14 wurde in Salzlösung gelöst und durch einen Millipore-Filter sterilisiert.
Das Arzneimittel wurde cisteral, durch mit Isofluran-Inhalation anästhesierte
Affen, infundiert. Die Dosierungen betrugen 1 μg und 10 μg/0,1 ml/Affe. Dieselben Dosierungen
des Vehikels wurden cisternal einer Kontrollgruppe infundiert. Der
Test wurde gemäß dem folgenden
Testaufbau durchgeführt.
- Woche 1: Gruppe mit Vehikel behandelt
- Woche 2: Gruppe mit 1 μg
der Verbindung 14/Affe behandelt
- Woche 3: Gruppe mit 10 μg
der Verbindung 14/Affe behandelt
-
Um den Schlaf zu bestimmen wurde
die Zeit gemessen, für
die der Affe entspannt beide Augen schloß, indem das aufgezeichnete
Videoband zurückgespielt
wurde. Die Schlafzeit (Sekunden) pro Stunde wurde bestimmt und ist
in Tabelle 2 angegeben.
-