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Technisches Gebiet:
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf ein Sputtertarget, einen transparenten, leitfähigen Film
und ein Verfahren zum Herstellen derselben.
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Stand der Technik:
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Es ist als bevorzugt erachtet, einen
zinkoxidartigen transparenten, leitfähigen Film zwischen eine amorphe
Si-Schicht und einen Ag-Film als eine Rückoberflächenelektrode einer amorphen
Solarzelle aus dem Gesichtspunkt einer Dauerhaftigkeit und einer
photoelektrischen Umwandlungseffizienz zwischenzulagern.
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Jedoch tendiert die Lichtabsorptionsfähigkeit
dazu, hoch zu werden (d. h. die Lichtdurchlässigkeit tendiert dazu abzusinken),
wenn versucht wird, einen oxidartigen transparenten, leitfähigen Film
zu erhalten, der einen niedrigen spezifischen Widerstand aufweist.
Von einem konventionellen zinkoxidartigen transparenten, leitfähigen Film
ist, obwohl der spezifische Widerstand niedrig ist, die Durchlässigkeit
(insbesondere die Lichtdurchlässigkeit
von Licht mit einer Wellenlänge
von 400 bis 1000) nicht hoch.
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Andererseits tendiert bei einem oxidartigen
transparenten, leitfähigen
Film, der eine niedrige Lichtabsorptionsfähigkeit (d. h. eine hohe Lichtdurchlässigkeit)
aufweist, der spezifische widerstand dazu hoch zu werden. Dementsprechend
war es schwierig, einen oxidartigen transparenten, leitfä higen bzw.
leitenden Film zu erhalten, der einen spezifischen Widerstand von
10–2 bis
1010 Ω·cm aufweist
und eine niedrige Lichtabsorptionsfähigkeit aufweist.
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In einem Fall eines Ausbildens eines
oxidartigen, transparenten, leitfähigen Films, der einen spezifischen
Widerstand von 10–2 bis 1010 Ω·cm aufweist,
durch ein Sputterverfahren war es üblicherweise bekannt, ein Sputtern
unter Verwendung eines Ziels bzw. Targets auszuführen, das eine derartige elektrische
Leitfähigkeit
aufweist, daß der
spezifische Widerstand des Targets selbst von 10–1 bis
1010 Ω·cm bei
einer niedrigen Sauerstoffkonzentration ist, so daß der Sauerstoff
in der Atmosphäre
höchstens
3 Vol.-% beträgt.
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Jedoch ist dieses Verfahren auf ein
Hochfrequenzsputtermaterial beschränkt, da die elektrische Leitfähigkeit
des Ziels bzw. Targets schlecht ist. Dementsprechend kann ein Gleichstrom
(DC) Sputterverfahren nicht verwendet werden, welches exzellent
in der industriellen Produktivität
ist, so daß die
Struktur der Einrichtung bzw. Ausrüstung einfach ist, wobei die
Arbeitseffizienz hoch ist und die Geschwindigkeit bzw. Rate einer Filmausbildung
hoch ist.
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Es ist bevorzugt, ein Target mit
niedrigem spezifischem Widerstand zu verwenden, das einen spezifischen
Widerstand von höchstens
10–1 Ω·cm aufweist,
wenn das DC-Sputterverfahren angewandt wird, da eine stabile Entladung
erreicht bzw. erhalten werden kann.
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Jedoch wird in dem Fall eines Ausbildens
eines Films durch das DC-Sputterverfahren unter Verwendung eines
ZnO-artigen Targets mit niedrigem spezifischem Widerstand, das einen spezifischen
Widerstand von 10–3 bis 10–1 Ω·cm aufweist,
in einer Atmosphäre
einer niedrigen Sauerstoffkonzentration (z. B. einem Argongas alleine)
nur ein transparenter, leitfähiger
Film mit niedrigem spezifischem Widerstand, der einen spezifischen
Widerstand eines Niveaus von 10–4 Ω·cm aufweist,
erhalten werden (JP-A-2-149459).
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Um einen Film zu erhalten, der einen
spezifischen Widerstand von 10–2 bis 1010 Ω·cm aufweist,
indem ein Target verwendet wird, das einen niedrigen spezifischen
Widerstand von höchstens
10–1 Ω·cm aufweist,
ist es erforderlich, ein oxidierendes Gas (wie Sauerstoffgas) in
die Atmosphäre
einzubringen, um das Sputtern bei einer hohen Sauerstoffkonzentration
auszuführen.
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Jedoch kann das oxidierende Gas in
der Atmosphäre
auch den transparenten, leitfähigen
Film, der auszubilden ist, beeinflussen und der transparente, leitfähige Film
kann beschädigt
bzw. verschlechtert werden, was problematisch ist.
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Dementsprechend war ein Verfahren
gewünscht,
um einen transparenten, leitfähigen
Film auszubilden, der einen spezifischen Widerstand von 10–2 bis
1010 Ω·cm aufweist,
indem das DC-Sputterverfahren verwendet wird, welches exzellent
in der Produktivität
in einer Atmosphäre
mit einer niedrigen Sauerstoffkonzentration ist, in welchem es weniger
wahrscheinlich ist, daß der
transparente, leitfähige
Film beschädigt
wird.
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Es ist ein Ziel der vorliegenden
Erfindung, ein Sputtertarget zur Verfügung zu stellen, welches für das DC-Sputterverfahren
verwendet werden kann und mit welchem ein transparenter, leitfähiger Film,
der einen spezifischen Wider stand von 10–2 bis
1010 Ω·cm aufweist,
stabil hergestellt werden kann.
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Weiters ist es ein Ziel der vorliegenden
Erfindung, einen zinkoxidartigen, transparenten, leitfähigen Film,
der eine niedrige Lichtabsorptionsfähigkeit aufweist, und sein
Produktions- bzw. Herstellungsverfahren zur Verfügung zu stellen.
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Noch weiter ist es, ein Ziel der
vorliegenden Erfindung, einen zinkoxidartigen, transparenten, leitfähigen Film,
der einen spezifischen Widerstand von 10–2 bis
1010 Ω·cm aufweist,
und sein Herstellungsverfahren zur Verfügung zu stellen.
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Offenbarung der Erfindung:
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Die vorliegende Erfindung stellt
ein Sputtertarget, umfassend ein Oxid, enthaltend Zn, Al und Y (nachfolgend
als ein ZAY-Target bezeichnet) zur Verfügung.
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Indem das ZAY-Target verwendet wird,
wird ein transparenter, leitfähiger
Film mit einer niedrigen Lichtabsorptionsfähigkeit (der im wesentlichen
keine Färbung
aufweist) ohne Einbringen eines reaktiven Gases wie Sauerstoff während dem
Sputtern (z. B. durch ein Argongas alleine) hergestellt.
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Der spezifische Widerstand des ZAY-Targets
ist vorzugsweise höchstens
10–1 Ω·cm. Wenn
er höher als
10–1 Ω·cm ist,
tendiert die Entladung während
dem DC-Sputtern dazu, instabil zu werden bzw. zu sein.
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Indem das ZAY-Target verwendet wird,
wird ein oxidartiger transparenter, leitfähiger Film, der einen spezifischen
Widerstand von 10–2 bis 1010 Ω·cm aufweist,
stabil erhalten werden.
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Das ZAY-Target enthält vorzugsweise
von 0,2 bis 15,0 Atom-% Al und von 0,2 bis 75,0 Atom-% Y, basierend
auf der Gesamtmenge von Zn, Al und Y, da ein transparenter, leitfähiger Film,
der einen spezifischen Widerstand von 10–2 bis
1010 Ω·cm aufweist,
stabiler erhalten werden wird. Insbesondere enthält, um einen transparenten,
leitfähigen
Film zu erhalten, der einen spezifischen Widerstand von 10–2 bis
104 Ω·cm aufweist, das
ZAY-Target vorzugsweise von 0,2 bis 8,0 Atom-% Al und von 0, 2 bis
20, 0 Atom-% Y, noch bevorzugter von 0, 2 bis 8, 0 Atom-% Al und
von 0, 2 bis 10, 0 Atom-% Y, basierend auf der Gesamtmenge von Zn,
Al und Y.
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In einem Fall eines Oxid-Target,
enthaltend von 0,2 bis 15,0 Atom-% Al, basierend auf der Gesamtmenge
von Zn, Al und Y, und das kein Y enthält, wird, wenn das DC-Sputtern
in einer Atmosphäre
bei einer niedrigen Sauerstoffkonzentration (z. B. ein Argongas
alleine) des erhaltenen, transparenten, leitfähigen Films ausgeführt wird,
der spezifische Widerstand weniger als 10–2 Ω·cm sein,
jedoch tendiert die Lichtabsorptionsfähigkeit dazu, hoch zu sein.
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Weiters wird in einem Fall eines
Oxid-Targets, enthaltend von 0,2 bis 75,0 Atom-% Y, basierend auf der
Gesamtmenge von Zn, Al und Y, und das kein Al enthält, das
Target einen hohen spezifischen Widerstand aufweisen (der 10–1 Ω·cm übersteigt),
wodurch das DC-Sputtern dazu tendiert, schwierig zu werden. Weiters tendiert
in einem Fall einer Verwendung von B anstelle von Al aus derselben
Gruppe 3 des Pe riodensystems das Target dazu, in der Feuchtigkeitsbeständigkeit
schlecht zu werden.
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Indem die Menge von Al und Y geeignet
eingestellt wird, wird ein transparenter, leitfähiger Film, der einen gewünschten,
spezifischen Widerstand von 10–2 bis 1010 Ω·cm aufweist,
erhalten werden.
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Weiters ist das Atomverhältnis von
Y/Al in dem ZAY-Target vorzugsweise von 0,1 bis 25. Wenn das Atomverhältnis von
Y/Al kleiner als 0,1 ist, tendiert die Lichtabsorptionsfähigkeit
des erhaltenen, transparenten, leitfähigen Films dazu, hoch zu sein.
Andererseits tendiert, wenn das Atomverhältnis von Y/Al 25 übersteigt, der
spezifische Widerstand des erhaltenen, transparenten, leitfähigen Films
dazu, 1010 Ω·cm zu übersteigen.
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Das Verfahren zum Herstellen des
ZAY-Targets ist nicht besonders beschränkt und ein übliches
Verfahren zum Sintern von Keramiken, wie ein Atmosphärendruck-Sinterverfahren
oder ein Heißpreßverfahren können angewandt
werden.
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Das Atmosphärendruck-Sinterverfahren ist
bevorzugt, da ein gesinterter Körper
(Target) zu niedrigen Kosten ohne die Verwendung einer riesigen
Einrichtung, wie einer Vakuumeinrichtung, hergestellt werden.
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Das ZAY-Target kann beispielsweise
durch ein Mischen jeweils von einem Pulver aus Aluminiumoxid, Yttriumoxid
und Zinkoxid als Materialien zum Erhalten einer Pulvermischung,
Füllen
der Pulvermischung in eine Form zum Pressen, gefolgt durch Preßformen
durch eine Preßmaschine
oder eine Gummipreßmaschine (oder
Formen durch ein Gießen
von Steinen bzw. Ziegeln) und dann Sintern des erhaltenen, geformten
Produktes bei 1400 bis 1550°C
an der Luft hergestellt werden.
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Wenn sie weniger als 1400°C beträgt, wird
der Sintergrad schlecht sein, wodurch kein dichtes Target erhalten
wird. Weiters wird, wenn sie höher
als 1550°C
ist, die Verdampfung von dem gesinterten Körper aktiv werden, und Poren
in dem gesinterten Körper
werden durch das verdampfte Gas vergrößert werden, wodurch die Dichte
dazu tendiert abzusinken. Die Haltezeit während des Sinterns ist vorzugsweise
von 1 bis 10 Stunden. Wenn sie kürzer
als 1 Stunde ist, tendiert das Sintern dazu, inadäquat zu
werden, wodurch dazu tendiert wird, daß kein dichtes Produkt erhalten
wird. Weiters tendiert, wenn sie länger als 10 Stunden ist, das
Ausmaß der
Verdampfung dazu groß zu
werden, wodurch die Dichte dazu tendiert abzusinken.
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Die Dichte des ZAY-Target ist vorzugsweise
wenigstens 85 als eine relative Dichte, da eine stabile Entladung
erhalten werden kann.
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Ein anderes Element außer Al und
Y kann zu dem ZAY-Target zugesetzt werden. Als dieses andere Element
kann beispielsweise ein Lanthanoid, wie La oder Ce oder Sc, erwähnt werden.
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Das ZAY-Target hat vorzugsweise eine
Y3Al5O12-Phase
als eine Granatstruktur. Indem die Y3Al5O12-Phase ausgebildet
wird, kann eine feste Lösung
von Y in großen
Mengen in ZnO unterdrückt
werden und als ein Ergebnis kann ein Absinken in der elektrischen
Leitfähigkeit
unterdrückt
werden.
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Weiters ist die ZnAl2O4-Phase als eine Spinellstruktur vorzugsweise
so klein wie möglich.
Die elektrische Leitfähigkeit
tendiert dazu, hoch zu sein, wenn die Ausbildung der ZnAl2O4-Phase klein ist
und wenn Al fest in ZnO gelöst
ist. Konkret ist die Peakintensität bzw. Spitzenintensität der (311)
Seite bzw. Fläche
in der ZnAl2O4-Phase
kleiner als die Peakintensität
der (101) Seite der Y3Al5O12-Phase in einer Pulverröntgenbeugungsanalyse.
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Die vorliegende Erfindung stellt
weiters ein Verfahren zum Herstellen eines transparenten, leitfähigen Films
zur Verfügung,
welches ein Sputtern eines Sputtertargets umfaßt, worin das ZAY-Target als
das Sputtertarget verwendet wird.
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Die Sputteratmosphäre ist vorzugsweise
eine derartige Atmosphäre,
daß der
Gehalt an oxidativem bzw. oxidierenden Gas höchstens 3 Vol.-% beträgt. Eine
Atmosphäre
eines inerten Gases, wie ein Argongas alleine, kann auch angewandt
werden.
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Wenn der Gehalt an oxidierendem Gas
in der Atmosphäre
3 Vol.-% übersteigt,
kann das oxidierende Gas in der Atmosphäre den ausgebildeten leitfähigen Film
rücksputtern,
wodurch der transparente, leitfähige Film
beschädigt
werden kann.
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Als das oxidierende Gas in der vorliegenden
Erfindung kann ein Gas erwähnt
werden, das Sauerstoffatome aufweist, wie O2,
H2O, CO oder CO2.
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Als ein Sputterverfahren kann jedes
Entladungssystem, wie ein DC-System oder ein Hochfrequenzsystem
ausgeführt
werden, jedoch ist ein DC-Sputterverfahren bevorzugt, das eine einfache
Ausrüstungsstruktur
besitzt und somit eine gute Arbeitseffizienz aufweist, eine hohe
Geschwindigkeit einer Filmbildung aufweist und exzellent in der
industriellen Produktivität
ist.
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Als ein Substrat, auf welchem der
Film ausgebildet wird, können
beispielsweise Glas, Keramiken, ein Kunststoff oder ein Metall erwähnt werden.
Die Temperatur des Substrates während
der Filmbildung ist nicht speziell beschränkt. weiters kann nach der
Filmbildung das Substrat einer Nacherhitzung (Wärmebehandlung) unterworfen
werden.
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Die vorliegende Erfindung stellt
weiters einen transparenten, leitfähigen Film, umfassend ein Oxid,
enthaltend Zn, Al und Y zur Verfügung
(nachfolgend als ein ZAY-Film bezeichnet).
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Der ZAY-Film enthält vorzugsweise von 0,2 bis
15,0 Atom-% Al und von 0,2 bis 75,0 Atom-% Y, basierend auf der
Gesamtmenge an Zn, Al und Y, da ein gewünschter spezifischer Widerstand
mit einer hohen Reproduzierbarkeit erhalten werden wird. Insbesondere
ist es bevorzugt, von 0,2 bis 8,0 Atom-% Al und von 0,2 bis 60,0
Atom-% Y zu enthalten.
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Um einen spezifischen Widerstand
von 10–2 bis
104 Ω·cm zu
erhalten, ist es insbesondere bevorzugt, daß von 0,2 bis 8,0 Atom-% Al
und von 0,2 bis 20,0 Atom-% Y, basierend auf der Gesamtmenge an
Zn, Al und Y, enthalten sind.
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Weiters ist aus dem Gesichtspunkt
der Lichtabsorptionsfähigkeit
die Summe von Al und Y vorzugsweise wenigstens 3,5 Atom-%, insbesondere
bevorzugt wenigstens 5 Atom-%, basierend auf der Gesamtmenge an
Zn, Al und Y.
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In einem Fall, wo von 0,2 bis 15,0
Atom-% Al, basierend auf der Gesamtmenge an Zn, Al und Y, enthalten
sind und kein Y enthalten ist, tendiert der spezifische Widerstand
dazu, kleiner als 10–2 Ω·cm zu werden bzw. zu sein,
und die Lichtabsorptionsfähigkeit
tendiert dazu, hoch zu sein.
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Weiters tendiert in einem Fall, wo
von 0,2 bis 75,0 Atom-% Y, basierend auf der Gesamtmenge an Zn, Al
und Y, enthalten sind und kein Al enthalten ist, der spezifische
Widerstand dazu 1010·cm zu übersteigen. Weiters tendiert
in einem Fall, wo B aus derselben Gruppe 3 des Periodensystems anstelle
von Al verwendet wird, der Film dazu, schlecht in der Feuchtigkeitsbeständigkeit
zu werden bzw. zu sein.
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Indem die Menge an Al und Y geeignet
eingestellt wird, wird ein ZAY-Film, der einen gewünschten
spezifischen Widerstand von 10–2 bis 1010 Ω·cm aufweist,
erhalten werden.
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Das Atomverhältnis von Y/Al in dem ZAY-Film
ist vorzugsweise von 0,1 bis 25. Wenn das Atomverhältnis von
Y/Al weniger als 0,1 ist, tendiert die Lichtabsorptionsfähigkeit
dazu, hoch zu sein. Andererseits tendiert, wenn das Atomverhältnis von
Y/Al 25 übersteigt,
der spezifische Widerstand dazu, 1010 Ω·cm zu übersteigen. Aus
dem Gesichtspunkt des spezifischen Widerstandes ist das Atomverhältnis von
Y/Al insbesondere bevorzugt, höchstens
5.
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Aus dem Gesichtspunkt der Lichtabsorptionsfähigkeit
ist das Atomverhältnis
von Y/Al vorzugsweise wenigstens 0,5 insbesondere bevorzugt wenigstens
1,0.
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Ein weiteres Element außer Al und
Y kann zu dem ZAY-Film zugesetzt sein. Als dieses weitere Element
kann beispielsweise ein Lanthanoid, wie La oder Ce, oder Sc erwähnt werden.
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Die Filmdicke (geometrische Filmdicke)
des ZAY-Films ist vorzugsweise von 5 nm bis 1, 5 μm. Wenn er
dünner
als 5 nm ist, tendiert dies dazu, daß kein kontinuierlicher Film
erhalten wird. Weiters tendieren, wenn er dicker als 1,5 μm ist, die
Kosten dazu anzusteigen, und zur selben Zeit ist es wahrscheinlich,
daß ein
Abschälen
eintritt. Aus dem Gesichtspunkt der Lichtabsorption ist die Filmdicke
insbesondere bevorzugt von 5 bis 200 nm.
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Mit dem ZAY-Film kann ein relativ
hoher spezifischer Widerstand von 10–2 bis
1010 Ω·cm leicht
erreicht werden und er ist für
eine Anwendung geeignet, welche beispielsweise eine hohen spezifischen
Blattwiderstandswert von 103 bis 1011 Ω/⧠ erfordert.
Er ist insbesondere für
ein transparentes Heizelement geeignet, um einen gewünschten
Wärmewert
zu erhalten. Die elektrische Leitfähigkeit in der Nachbarschaft
des Elektrodenbereiches ist praktisch sehr wichtig und die elektrische
Leitfähigkeit
in der Nachbarschaft der Elektrode ist ausreichend mit bzw. bei
einem Widerstand von 103 bis 1011 Ω/⧠,
und der Strom kann stabil auf den Film aufgebracht werden (der Film
kann stabil verwendet werden), und es kann eine übermäßige Wärmebildung in der Nachbarschaft
der Elektrode verhindert werden.
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Weiters ist es, wenn der spezifische
Widerstand des ZAY-Films
niedriger als 10–2 Ω·cm ist, erforderlich, daß die Filmdicke
dünn ist,
um einen gewünschten
Blattwiderstands wert zu erhalten (z. B. von 103 bis
1011 Ω/⧠),
und dementsprechend können
Probleme, wie ein Brechen des Films und dgl., eintreten.
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Andererseits ist es, wenn der spezifische
Widerstand des ZAY-Films höher
als 1010 Ω·cm ist, erforderlich, daß die Filmdicke
dick ist, um einen gewünschten
Blattwiderstandswert zu erhalten (von 103 bis
1011 Ω/⧠), und
dementsprechend tendieren die Kosten dazu anzusteigen.
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Die vorliegende Erfindung stellt
weiters ein transparentes leitfähiges
filmgebundenes Substrat zur Verfügung,
welches ein Substrat und einen ZAY-Film, der auf dem Substrat ausgebildet
ist, umfaßt.
Spezifische Beispiele des transparenten, leitfähigen, filmgebundenen Substrats,
das einen ZAY-Film
darauf ausgebildet aufweist, umfassen das oben beschriebene, transparente
Heizelement, eine Solarzelle (wie dies nachfolgend beschrieben werden
wird) und einen Berührungsschirm.
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Wenn der ZAY-Film als ein Basisfilm
für einen
anderen transparenten, leitfähigen
Film verwendet wird und ein anderer transparenter, leitfähiger Film
auf den ZAY-Film laminiert wird, kann die Kristallinität des transparenten,
leitfähigen
Films, der auf den ZAY-Film laminiert ist, eingestellt werden. Insbesondere
ist in dem ZAY-Film die C-Achse
des Zinkoxidkristalls senkrecht auf das Substrat ausgerichtet, was
die Kristallinität
des transparenten, leitfähigen
Films, der auf den ZAY-Film laminiert ist, beeinflussen kann. Der
transparente, leitfähige
Film, der auf den ZAY-Film laminiert ist, wird durch die Kristallausrichtung
des ZAY-Films als dem Basisfilm beeinflußt, und wird ein transparenter,
leitfähiger
Film sein, der eine hohe Kristallinität aufgrund eines Phänomens ähnlich dem
epitaxialen Aufwachsen besitzt. Dies ist insbesondere bemerkenswert
in einem Fall, wo der transparente, leitfähige Film, der auf den ZAY-Film
laminiert ist, ein zinkoxidartiger transparenter, leitfähiger Film
ist.
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Weiters wird als ein Ergebnis einer
Erhöhung
der Kristallinität
ein Einfluß von
Feuchtigkeit, die in dem Vakuum verbleibt (Kontaminierung), während der
Filmbildung unterdrückt,
und daneben tendieren Charakteristika bzw. Merkmale, wie die elektrische
Leitfähigkeit
und die Dauerhaftigkeit dazu, besser zu werden.
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Weiters kann in dem Fall, wo der
ZAY-Film als der Basisfilm verwendet wird, wenn das Substrat Kronglas
ist, eine Diffusion von Alkaliionen von dem Substrat verhindert
werden, und wenn das Substrat ein Kunststoffilm ist, kann eine Verdampfung
oder Diffusion eines Lösungsmittels
oder einer niedrig molekulargewichtigen Substanz, die in dem Film
enthalten ist, verhindert werden.
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Weiters arbeitet in einem Fall, wo
der ZAY-Film als ein Überschichtungsfilm
für einen
anderen transparenten, leitfähigen
Film verwendet wird, er als eine Schutzschicht, um ein Eindringen
von Feuchtigkeit oder Sauerstoff aus der Luft zu verhindern. Weiters
kann durch Laminieren mit einem anderen transparenten, leitfähigen Film
die innere Spannung des laminierten Films reduziert werden und das
Brechen des Films kann reduziert werden.
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Wie oben erwähnt, wird, wenn der ZAY-Film
als der Basisfilm und/oder ein Beschichtungsfilm verwendet wird,
die elektrische Leitfähigkeit
eines anderen transparenten, leitfähigen Films für einen
langen Zeitraum beibehalten. Beispielsweise wird in einem Fall,
wo der ZAY-Film und ein anderer transparenter, leitfähiger Film kombiniert
(laminiert) werden, um ein transparentes leitfähiges filmgebundenes Substrat
auszubilden, die Änderung
in dem Blattwiderstandswert des transparenten, leitfähigen filmgebundenen
Substrat selbst nach einem langen Zeitraum klein sein.
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In dem ZAY-Film ist, da die Carrier-
bzw. Träger-Elektronen-Konzentration
in dem Film durch den Zusatz von Y reduziert ist, die Absorption
von Licht in den Bereichen von sichtbarem Licht und nahen Infrarot
aufgrund der Trägerelektronen
klein und als ein Ergebnis kann die Lichtdurchlässigkeit erhöht werden.
Weiters kann durch Zusatz von Y das Defektniveau (interstitielles
Zink) in dem ZAY-Film reduziert werden, wodurch eine Wirkung, daß die Bandlücke bzw.
Energielücke
aufgrund des Defektniveaus schmal wird, unterdrückt werden kann, und als ein
Ergebnis kann die Lichtabsorption von sichtbarem Licht an der Strahlungsseite
von nahem Ultraviolett (von 380 bis 500 nm) reduziert werden, wodurch
die Lichtdurchlässigkeit
erhöht
werden kann.
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Die Absorptionsfähigkeit ((Absorptionsfähigkeit)
= 100 – (Durchlässigkeit) – (Reflexionsfähigkeit))
des ZAY-Films bei jeder Wellenlänge
von 400 bis 1000 nm ist vorzugsweise höchstens 4% (Extrudieren der
Absorption des Substrates). Wenn sie höher als 4% ist, ist die Lichtabsorption
signifikant, was praktisch ungünstig ist.
Insbesondere tendiert, wenn er für
eine Solarzelle verwendet wird, die fotoelektrische Umwandlungseffizienz
dazu abzusinken, und wenn er für
einen transparenten Gegenstand, wie ein transparentes Heizelement, verwendet
wird, tendiert die Transparenz dazu, verschlechtert bzw. beeinträchtigt zu
werden.
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Die vorliegende Erfindung stellt
weiters eine Solarzelle zur Verfügung,
welche ein Substrat, und eine Vorderoberflächenelektrode, eine fotoelektrische
Umwandlungsschicht und eine Rückoberflächenelektrode umfaßt, die
auf dem Substrat in dieser Reihenfolge ausgebildet sind, worin der
ZAY-Film zwischen der fotoelektrischen Umwandlungsschicht und an
der Rückoberflächenelektrode
ausgebildet ist.
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In einer Dünnfilm-Solarzelle, wie beispielsweise
einer amorphen Si-Solarzelle, kann wenn der ZAY-Film als eine transparente,
leitfähige
Schicht verwendet wird, die zwischen einer amorphen Si-Schicht und einer
Rückoberflächenelektrode
zwischenzulagern ist, die aus einem Metall (z. B. einem Ag-Film)
gefertigt ist, ein Absinken der Leistungsausbildungseffizienz minimiert
werden, da die Lichtabsorption des ZAY-Films in dem sichtbaren Lichtbereich
und dem nahen Infrarotbereich klein ist, und die Lichtenergie wird
effizienter verwendet bzw. benützt.
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Al in dem ZAY-Film und dem ZAY-Target
wird in ZnO teilweise oder vollständig fest gelöst und arbeitet, um
Elektronen zu bilden, welche die elektrische Leitfähigkeit
entwickeln.
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Andererseits wird Y arbeiten, um
die Carrier-Konzentration abzusenken und um die Mobilität als eine Verunreinigungsstreuungsquelle
abzusenken. Weiters arbeitet Y in dem ZAY-Target auch als eine Sinterhilfe.
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Durch die Wirkungen von Al und Y
kann ein transparenter, leitfähiger
Film, der einen spezifischen Widerstand von 10–2 bis
1010 Ω·cm aufweist
und der eine niedrige Lichtabsorptionsfähigkeit aufweist, sogar durch Sputtern
bei einer niedrigen Sauerstoffkonzentration erhalten werden.
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Y in dem ZAY-Film wird gleichmäßig in dem
Film verteilt bzw. dispergiert und ist in einem derartigen Zustand
vorhanden, daß es
in ZnO fest gelöst
ist. Andererseits ist Y in dem ZAY-Target wie getrennt vorhanden,
und die oben erwähnte
Wirkung durch Y, um den spezifischen Widerstand zu erhöhen, wird
nur einen schmalen Bereich überdecken,
und dementsprechend wird das gesamte ZAY-Target einen niedrigen
spezifischen Widerstand eines Niveaus von 10–3 Ω·cm aufweisen.
Y in dem ZAY-Target ist als Y2O3 oder
in einem derartigen Zustand vorhanden, daß es in ZnO fest gelöst ist.
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Beste Art der Ausführung der
Erfindung:
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Beispiele
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Beispiele 1 bis 11:
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ZnO-Pulver, Al2O3-Pulver und Y2O3-Pulver wurden vorbereitet und diese Pulver
wurden in den Verhältnissen,
die in Tabelle 1 gezeigt sind, in einer Kugelmühle vermischt. Al und Y in
der Spalte des ZAY-Targets in Tabelle 1 stellen die Inhalte (Atom-%)
von Al bzw. Y dar, basierend auf der Gesamtmenge an Zn, Al und Y.
Hier stimmte die Zusammensetzung des ZAY-Targets mit der Zusammensetzung
der Mischung des Ausgangsmaterialpulvers zusammen.
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Das gemischte Pulver wurde preßgeformt
und unter Normaldruck in der Luftatmosphäre bei 1450°C für 3 Stunden gebacken, um einen
gesinterten Körper
herzustellen.
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Dann wurde jeder gesinterte Körper in
ein Prisma von 3 mm × 3
mm × 30
mm geschnitten und der spezifische Widerstand wurde durch eine Messung
mit vier Kontakten gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
Die Einheit des spezifischen Widerstandes ist Ω·cm in der Spalte des ZAY-Targets
in Tabelle 1. Der spezifische Widerstand war in jedem Beispiel so
niedrig wie von 10–3 bis 10–1 Ω·cm.
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Hier wurde die Messung durch die
vier Anschlüsse
bzw. Kontakte wie folgt ausgeführt.
Ein elektrischer Draht wurde an beide Enden (Seiten bzw. Flächen von
3 mm × 3
mm) der Probe gelötet,
welche herausgeschnitten wurde, der elektrische Draht wurde mit
einer Gleichstromleistungsquelle verbunden und ein konstanter Strom
von 0,1 A wurde an die Probe angelegt. Hier wurden Testköpfe eines
Voltmeters bzw. Spannungsmeßgeräts an Positionen
von etwa 2 mm innerhalb von jedem Ende einer Seite von 3 mm × 30 mm
angeordnet und der Spannungsabfall (V [V]) zwischen den Testköpfen (L
[cm] : etwa 2,6 cm) wurde gemessen. Die Querschnittfläche (S [cm2]: etwa 0,09 cm2)
der Probe wurde durch ein Mikrometer gemessen. L wurde durch einen Griffzirkel
gemessen. Dann wurde der spezifische Widerstand (p [cm]) aus p =
(V/0,1) × (S/L)
erhalten.
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Dann wurde jeder gesinterte Körper in
eine Größe von 6
Zoll im Durchmesser und 5 mm Dicke ausgeschnitten, um ein ZAY-Target vorzubereiten.
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Durch Anwenden von derartigen ZAY-Targets
und durch Verwenden einer Magnetron DC-Sputtervorrichtung wurde
eine Filmbildung von ZAY-Filmen unter derartigen Bedingungen durchgeführt, daß Einsatzleistung:
800 W, eingebrachtes Gas: Argongas, Druck: 4 × 10–3 Torr
und Substrattemperatur: kein Erhitzen. Als das Substrat wurde ein
Kronglas mit einer Dicke von 2 mm verwendet. Der Vorgang wurde so
ausgeführt,
daß die
Filmdicke 130 nm betragen würde.
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Während
der Filmbildung wurde eine Entladung stabil ausgeführt. Nach
der Filmbildung wurde die Filmdicke gemessen, worauf sie etwa 130
nm betrug. Der Blattwiderstand wurde durch eine Zweipunkt-Testkopfmessung
gemessen. Der spezifische widerstand wurde aus der Filmdicke und
dem gemessenen Blattwiderstand errechnet. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 1 gezeigt. Die Einheit des spezifischen Widerstandes ist Ω·cm in
der Spalte des ZAY-Films in Tabelle 1. Hier wurde in der Messung
durch die Zweipunkt-Testkopfmessung der spezifische Widerstand des
Blattes von weniger als 106 unter Verwenden
einer Dünnfilm-Widerstandsmeßvorrichtung
Loresta, hergestellt von Mitsubishi Yuka Co., Ltd., und ein Einsetzen
eines A-Typ-Testkopfes mit zwei Punkten, hergestellt durch diese
Firma, gemessen und der Blattwiderstand von wenigstens 106 wurde unter Verwendung einer Dünnfilm-widerstandsmeßvorrichtung
Megaresta, hergestellt von Shishido Electrostatic LTD, und Einsetzen
eines HA-artigen Testkopfes mit zwei Punkten, hergestellt durch
diese Firma, gemessen.
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Weiters wurde die Zusammensetzung
des ZAY-Films durch ICP analysiert. Die Ergebnisse sind in Tabelle
1 gezeigt. Al und Y in der Spalte des ZAY-Films in Tabelle 1 stellen
die Gehalte (Atom%) von Al bzw. Y, basierend auf der Gesamtmenge
von Zn, Al und Y, dar.
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Wie dies in Tabelle 1 gezeigt ist,
stieg der Widerstand des ZAY-Films gemeinsam mit einem Anstieg einer
Zusatzmenge an Y und variierte innerhalb eines Bereiches von 10–2 bis
1010 Ω·cm. Der
Gehalt an Y in dem ZAY-Film war etwa das Doppelte des Gehalts in
dem Target.
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Es wird angenommen, daß der Unterschied
in dem Y-Gehalt zwischen dem ZAY-Target und dem ZAY-Film vorliegt,
da der Dampfdruck von Y2O3 niedrig
im Vergleich mit ZnO und Al2O3 ist.
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Hier wurden in bezug auf den ZAY-Film
von jedem der Beispiele 1 bis 11 die Lichtdurchlässigkeit und Reflexionsfähigkeit
unter Verwendung eines Spektrophotometers gemessen und die Absorptionsfähigkeit
(unter Ausschluß der
Absorption des Substrates) wurde aus einer Beziehung erhalten, daß (Durchlässigkeit)
+ (Reflexionsfähigkeit)
+ (Absorptionsfähigkeit)
= 100%, (d. h. (Absorptionsfähigkeit)
= 100 – (Durchlässigkeit) – (Reflexionsfähigkeit)).
Die Absorptionsfähigkeiten
von einfallendem Lichtbei 400 nm, 500 nm und 1000 nm sind in Tabelle
1 als repräsentative
Werte gezeigt. 400 nm, 500 nm und 1000 nm in der Spalte des ZAY-Films in Tabelle
1 repräsentieren
die Absorptionsfähigkeiten
(%) von einfallendem Licht bei 400 nm, 500 nm bzw. 1000 nm. Die
Lichtabsorptionsfähigkeit
des ZAY-Films war niedrig und höchstens
4% bei jeder Wellenlänge von
400 bis 1000 nm. Es wird angenommen, daß dies darin liegt, daß die Wirkung,
daß die
Bandlücke
schmal wird, unterdrückt
wurde, und die Carrierelektronenkonzentration durch den Zusatz von
Y abgesenkt wurde.
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Andererseits wurden in bezug auf
das in jedem der Beispiele 1 bis 11 erhaltene Target Kristallphasen außer der
ZnO-Phase durch eine Pulverröntgenbeugungsanalyse
(unter Verwendung einer CuKα-Strahlung) analysiert,
worauf in Beispiel 1 ein Peak von einer Y3Al5O12-Phase und ein
Peak einer ZnAl2O4-Phase erschien, und
die Peakintensität
der (101) Seite der Y3Al5O12-Phase 1,1 basierend auf der Peakintensität der (311)
Seite der ZnAl2O4-Phase
war. In Beispielen 2 bis 11 erschien kein Peak der ZnAl2O4-Phase (dem Grenzwert der Detektion oder
darunter).
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Vergleichsbeispiele 12
bis 14:
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Auf dieselbe Weise wie in Beispiel
1 wurde ein Pulver, welches in den in Tabelle 1 gezeigten Verhältnissen
gemischt wurde, unter Normaldruck auf dieselbe Weise wie in Beispiel
1 gebacken, um einen gesinterten Körper herzustellen. Im Vergleichsbeispiel
14 sind nur Daten betreffend Absorptionsfähigkeiten eines Glassubstrates
allein gezeigt.
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Der spezifische Widerstand, der auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 1 gemessen wurde, war in Tabelle 1
gezeigt. In Vergleichsbeispiel 13, worin kein Al enthalten war,
war der spezifische Widerstand des Targets so hoch wie 105 Ω·cm.
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Dann wurde ein Target von jedem gesinterten
Körper
auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 hergestellt. Durch Anwenden
eines derartigen Targets und Verwenden eines Magnetron-DC-Sputtergerätes wurde
eine Filmbildung unter denselben Bedingungen wie in Beispiel 1 durchgeführt.
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In Vergleichsbeispiel 13, worin kein
Al enthalten war, war der spezifische Widerstand des Targets hoch, und
eine Entladung konnte nicht durchgeführt werden, und dementsprechend
war eine Filmbildung durch DC-Sputtern unmöglich.
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In Vergleichsbeispiel 12 wurde eine
Entladung stabil während
der Filmbildung durchgeführt.
Nach der Filmbildung wurde die Filmdicke gemessen, worauf sie etwa
130 nm war. Der spezifische Widerstand wurde auf dieselbe Weise
wie in Beispiel 1 berechnet, und die Ergebnisse sind in Tabelle
1 gezeigt. In Vergleichsbeispiel 12 konnte kein gewünschter
transparenter, leitfähiger
Film von 10–2 bis
1010 Ω·cm erhalten
werden.
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Absorptionsfähigkeiten von einfallendem
Licht bei 400 nm, 500 nm und 1000 nm, die auf dieselbe Weise wie
in Beispiel 1 bis 11 erhalten wurden, sind in Tabelle 1 gezeigt.
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Beispiel 15:
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Auf einem Kronglassubstrat wurde
eine Filmbildung eines ZAY-Films mit einer Dicke von 40 nm unter Verwendung
des ZAY-Targets, das in Beispiel 4 erhalten wurde, durchge führt. Dann
wurde auf dem ZAY-Film unter Verwendung eines ZnO-Targets, das Ga2O3 zugesetzt aufwies,
(ein Target, das Ga2O3 darin
in einer Menge von 5,7 Gew.-%, basierend auf der Gesamtmenge an
Ga2O3 und ZnO inkorporiert
aufweist, wird nachfolgend als ein GZO-Target bezeichnet) eine Filmbildung
eines ZnO-Films, der Ga2O3 dazu
hinzugefügt
aufweist, (ein transparenter, leitfähiger Film, der Ga2O3 darin inkorporiert in einer Menge von 5,7
Gew.-%, basierend auf der Gesamtmenge an Ga2O3 und ZnO, aufweist, wird nachfolgend als
ein GZO-Film bezeichnet) in einer Dicke von 25 nm durchgeführt.
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Nach der Filmbildung wurde eine Wärmebehandlung
bei 150°C
für 20
Minuten durchgeführt.
Die Durchlässigkeit
für sichtbares
Licht war 84%. Dann wurde eine metallische Sammelschienenelektrode
an dem transparenten, leitfähigen
Film des erhaltenen transparenten, leitfähigen, filmgebundenen Glases
festgelegt, um ein transparentes Heizelement A auszubilden. Die
Blattwiderstandsfähigkeit
des erhaltenen, transparenten Heizelements A war 1200 Ω/⧠.
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Eine Probe des transparenten Heizelementes
A wurde in einem Bad konstanter Temperatur von 100°C für 30 Tage
stehen gelassen, worauf der spezifische Blattwiderstand nach 30
Tagen 1220 Ω/⧠ betrug.
Die Anstiegsrate war 1,7% und das Ausmaß der Änderung war klein. Andererseits
wurde eine andere Probe des transparenten Heizelementes A in einem
Bad konstanter Temperatur und konstanter Feuchtigkeit von 60°C bei einer
relativen Feuchtigkeit von 90% für
30 Tage stehen gelassen, worauf der spezifische Blattwiderstand
nach 30 Tagen 1225 Ω/⧠ war.
Die Anstiegsrate war 2,1% und das Ausmaß der Änderung war klein.
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Weiters wurde ein transparentes Heizelement
B auf dieselbe Weise, wie oben erwähnt, hergestellt mit der Ausnahme,
daß kein
ZAY-Film als der Basisfilm ausgebildet wurde. Der spezifische Blattwiderstand
des erhaltenen, transparenten Heizelementes A war 1300 Ω/⧠.
Der spezifische Blattwiderstand war unterschiedlich von jenem des
transparenten Heizelementes A, da der Widerstand während der
Wärmebehandlung
anstieg.
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Das transparente Heizelement B wurde
in einem Bad konstanter Temperatur und in einem Bad konstanter Temperatur
und konstanter Feuchtigkeit auf dieselbe Weise wie das transparente
Heizelement A stehen gelassen. Der spezifische Blattwiderstand war
1340 Ω/⧠,
nachdem es in einem Bad konstanter Temperatur von 100°C 30 Tage
stehen gelassen wurde, und die Anstiegsrate war so hoch wie 3,1%.
Weiters war der spezifische Blattwiderstand 1400 Ω/⧠,
nachdem es in einem Bad konstanter Temperatur und konstanter Feuchtigkeit
von 60°C
bei einer relativen Feuchtigkeit von 90% für 30 Tage stehen gelassen wurde,
und die Anstiegsrate war so hoch wie 7,7%.
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Beispiel 16:
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Ein transparentes Heizelement C wurde
auf dieselbe Weise wie die Herstellung des transparenten Heizelementes
A hergestellt, mit der Ausnahme, daß die Filmbildung eines ZAY-Films mit einer Dicke
von 40 nm auf dem GZO-Film von 25 nm in derselben Weise wie in Beispiel
15 in dem Schritt eines Herstellens des transparenten Heizelementes
A von Beispiel 15 durchgeführt
wurde. Hier war die Durchlässigkeit
für sichtbares
Licht des transparenten, leitfähigen,
filmgebun denen Glases vor der Herstellung bzw. Vorbereitung des transparenten
Heizelementes C 83%.
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Der spezifische Blattwiderstand des
erhaltenen, transparenten Heizelementes C war 1200 Ω/⧠.
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Das transparente Heizelement C wurde
in einem Bad konstanter Temperatur und in einem Bad konstanter Temperatur
und konstanter Feuchtigkeit auf dieselbe Weise wie das transparente
Heizelement A stehen gelassen. Der spezifische Blattwiderstand war
1205 Ω/⧠,
nachdem es in einem Bad konstanter Temperatur von 100°C für 30 Tage
stehen gelassen wurde, die Anstiegsrate war 0,4% und das Ausmaß der Veränderung
war extrem niedrig. Weiters war der spezifische Blattwiderstand
1208 Ω/⧠,
nachdem es in einem Bad konstanter Temperatur und konstanter Feuchtigkeit
von 60°C
bei einer relativen Feuchtigkeit von 90% für 30 Tage stehen gelassen wurde,
die Anstiegsrate war 0,7% und das Ausmaß der Veränderung war extrem niedrig.
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Beispiel 17:
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Eine Filmbildung eines SnO2-Filmes mit einer unregelmäßigen Oberfläche wurde
auf einem Glassubstrat durch ein Atmosphärendruck-CVD-Verfahren durchgeführt. Dann
wurde eine amorphe Si-Schicht (a-Si: H Schicht) mit einem p-i-n-Übergang
als eine photoelektrische Umwandlungsschicht mit einer Dicke von
400 nm durch ein Plasma-CVD-Verfahren darauf laminiert. Hier wurden
in dem Plasma-CVD-Verfahren als Ausgangsmaterial Gase, SiH4 und B2H6 für
die Ausbildung der p-Schicht,
SiH4 für
die Ausbildung der i-Schicht und SiH4 und
PH3 für
die Ausbildung der n-Schicht verwendet.
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Dann wurde auf dieser photoelektrischen
Umwandlungsschicht eine Filmbildung eines ZAY-Films mit einer Dicke
von 50 nm auf dieselbe Weise wie in Beispiel 3 ausgeführt, indem
das ZAY-Target, das in Beispiel 3 erhalten wurde, verwendet wurde.
Schließlich
wurde ein Ag-Film als eine rückwärtige Oberflächenelektrode mit
einer Dicke von 200 nm darauf laminiert, um eine Solarzelle A auszubilden.
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Andererseits wurde eine Solarzelle
auf dieselbe weise, wie oben erwähnt,
hergestellt, mit der Ausnahme, daß ein ZnO-Film, der Al2O3 dazu zugesetzt aufweist (ein transparenter,
leitfähiger
Film, der Al2O3 darin inkorporiert
in einer Menge von 2 Gew.-%, basierend auf der Gesamtmenge von Al2O3 und ZnO, aufweist),
anstelle des ZAY-Films verwendet wurde.
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Die erhaltenen Solarzellen A und
B wurden mit Licht von AM-1
bestrahlt (der Sonnenstrahl, welcher die Erde erreicht, ist durch
die atmosphärische
Luft abgeschwächt.
Die Menge der Luft für
einen Durchtritt in der Atmosphäre
wird Luftmasse genannt, die Luftmenge für einen Durchtritt unter rechten
Winkeln eines Einfalls von dem Zenith wird als AM-1 bezeichnet,
welches als AM-0 in dem Weltraum bezeichnet wird) durch einen Sonnensimulator
bestrahlt, und die Volt-Ampere-Charakteristik
wurde gemessen, und ein Kurzschlußstrom, eine Leerlaufspannung
und ein Füllfaktor
wurden gemessen, um die photoelektrische Umwandlungseffizienz zu
erhalten. Als ein Ergebnis war die photoelektrische Umwandlungseffizienz
der Solarzelle A 1,12, wenn die photoelektrische Umwandlungseffizienz
der Solarzelle B 1,00 war, und die Solarzelle, die den ZAY-Film
verwendete, hatte eine höhere
photoelektrische Umwandlungseffizienz.
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Industrielle Anwendbarkeit:
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Das ZAY-Target der vorliegenden Erfindung
kann für
ein DC-Sputterverfahren
verwendet werden. Weiters kann, indem das ZAY-Target verwendet wird,
ein transparenter, leitfähiger
Film, der eine niedrige Lichtabsorptionsfähigkeit und einen spezifischen
Widerstand von 10–2 bis 1010 Ω·cm aufweist,
stabil hergestellt werden.
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Der ZAY-Film der vorliegenden Erfindung
hat einen geeigneten spezifischen Widerstand und zur selben Zeit
hat er eine niedrige Lichtabsorptionsfähigkeit. Dementsprechend ist
der ZAY-Film gemäß der vorliegenden
Erfindung als ein transparenter, leitfähiger Film, der in Kombination
mit einem Ag-Film
als eine rückwärtige Oberflächenelektrode
einer Solarzelle verwendet wird, oder als ein transparenter, leitfähiger Film,
der für
ein transparentes Heizelement zu verwenden ist, geeignet.
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Weiters kann gemäß der vorliegenden Erfindung
ein transparenter, leitfähiger
Film, der einen spezifischen Widerstand von 10–2 bis
1010 Ω·cm aufweist
und eine niedrige Lichtabsorptionsfähigkeit aufweist, mit einer
hohen Produktivität
hergestellt werden.