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DE69802073T2 - Aromatisierung von getränkepulvern - Google Patents

Aromatisierung von getränkepulvern

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Publication number
DE69802073T2
DE69802073T2 DE69802073T DE69802073T DE69802073T2 DE 69802073 T2 DE69802073 T2 DE 69802073T2 DE 69802073 T DE69802073 T DE 69802073T DE 69802073 T DE69802073 T DE 69802073T DE 69802073 T2 DE69802073 T2 DE 69802073T2
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DE
Germany
Prior art keywords
powder
coffee
soluble
flavor
beverage powder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69802073T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69802073D1 (de
Inventor
G. Carns
Frederick Rushmore
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe des Produits Nestle SA
Nestle SA
Original Assignee
Societe des Produits Nestle SA
Nestle SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US08/960,131 external-priority patent/US5855947A/en
Application filed by Societe des Produits Nestle SA, Nestle SA filed Critical Societe des Produits Nestle SA
Application granted granted Critical
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Publication of DE69802073T2 publication Critical patent/DE69802073T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • A23FCOFFEE; TEA; THEIR SUBSTITUTES; MANUFACTURE, PREPARATION, OR INFUSION THEREOF
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    • A23F5/48Isolation or recuperation of coffee flavour or coffee oil
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Description

  • Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aromatisierung von Getränkepulvern, beispielsweise löslichem Kaffeepulver. Die Erfindung betrifft auch die so hergestellten Getränkepulver.
  • Verbraucher assoziieren bestimmte Aromen mit bestimmten Produkten. Fehlt dem Produkt das damit assoziierte Aroma, so wird die Produktwahrnehmung durch den Verbraucher nachteilig beeinflusst. Dies ist insbesondere im Bereich löslicher Getränke, wie löslichem Kaffeepulver, problematisch, obwohl es auch in anderen Bereichen problematisch ist. Zur Vereinfachung der Beschreibung wird das Problem in dieser Beschreibung hauptsächlich unter Bezugnahme löslichen Kaffeepulvers beschrieben, ohne jedoch die Erfindung auf lösliche Kaffeepulver einzuschränken. Es ist genauso auf andere Getränkepulver, wie geröstete und gemahlene Kaffeepulver, lösliche Teepulver, lösliche Sahnepulver, Getränkepulver auf Getreidebasis und auf lösliche Schokoladenpulver anwendbar.
  • Durch handelsübliche Verfahren gewonnene, lösliche Kaffeepulver, die Extrahierung, Konzentrierung und Trocknung umfassen, sind gewöhnlich im wesentlichen ohne Aroma. Deshalb ist es üblich, die Kaffeearomen, die während der Verarbeitung des löslichen Kaffeepulvers abgegeben werden, einzuschließen bzw. abzufangen, und diese Aromen wieder in das lösliche Kaffeepulver einzubringen.
  • Das Aroma wird gewöhnlich wieder eingebracht, indem das Aroma zuerst in ein Substrat, wie ein Öl oder eine Emulsion eingeschlossen wird. Das Aroma-enthaltende Substrat wird anschließend vor dem Umfüllen bzw. Transportieren und dem Mischen auf das lösliche Kaffeepulver gesprüht oder aufgetragen. Die gemischten Kaffeepulver werden später in Behälter abgefüllt, die dann verschlossen werden.
  • In der US-P-3,148,070 (Mishkin) und von Sivetz, M. und Desrosier, N. W. (1979). Coffee Technology: AVI Publishing Company, Inc., Westport, Connecticut, Seiten 459 und 460, wird ein typisches Verfahren beschrieben, bei dem ein Aroma-enthaltendes Substrat auf lösliches Kaffeepulver gesprüht wird. In diesem Verfahren sinkt das lösliche Kaffeepulver in einem Zuleitungsrohr ab und auf eine konische Verteilungsvorrichtung, die das lösliche Kaffeepulver in der Form eines ringförmigen Vorhangs weiter absinken lässt. Eine Sprühdüse ist unterhalb der konischen Verteilungsvorrichtung, innerhalb des ringförmigen Vorhangs, angeordnet, um ein Aroma-enthaltendes Substrat auf die Innenoberflächen des ringförmigen Vorhangs zu sprühen. Der ringförmige Vorhang des löslichen Kaffeepulvers fällt anschließend in eine Mischvorrichtung, in der es bis zur homogenen Verteilung des Aroma-enthaltenden Substrats in dem löslichen Kaffeepulver gemischt wird. Das aromatisierte lösliche Kaffeepulver wird anschließend in eine Abfüllvorrichtung gefüllt, in der es dann in Gefäße oder andere Behälter abgefüllt wird.
  • In Abwandlungen dieses Themas wird das Aroma-enthaltende Substrat auf schichtartig absinkende Vorhänge von löslichem Kaffeepulver gesprüht oder auf lösliches Kaffeepulver in Drehtrommeln gesprüht, oder auf lösliche, auf Förderbändern transportierte Kaffeepulver gesprüht. Das lösliche Kaffeepulver läuft dann in allen Fällen durch eine Mischvorrichtung oder eine Rührvorrichtung, damit das Aroma-enthaltende Substrat in dem löslichen Kaffeepulver homogen gemischt wird.
  • Obwohl dieses Grundverfahren gut funktioniert, gehen nach dem Sprühen während des Rührens oder Mischens des löslichen Kaffeepulvers signifikante Aromamengen verloren. In der Zeitspanne zwischen dem Sprühen und Abfüllen des Kaffees in Behälter geht weiter Aroma verloren. Es wurde auch gefunden, dass das Aroma-enthaltende Substrat aufgrund der Sprühstärke den ringförmigen oder schichtartigen Vorhang löslichen Kaffeepulvers durchdringt. Dies führt zu weiteren Verlusten. Aroma ist ein teurer Bestandteil und Verluste darin können die Kosten signifikant hochtreiben. Außerdem wurde insbesondere für die schichtartigen Vorhänge herausgefunden, dass das Aroma-enthaltende Substrat mit nur annähernd 15% bis annähernd 30% des Vorhangs in Kontakt kommt, und ein inhomogenes Kaffeeprodukt erzeugt.
  • In der US-P-3,769,032 (Lubsen) wird ein Versuch, das Problem der Verschwendung zu lösen, beschrieben. Dabei werden Kaffee-Gefäße, die schon mit löslichem Kaffeepulver gefüllt wurden, unter eine mechanische Kaffeearoma-enthaltende Spritze transportiert. Die Spritze bewegt sich soweit in jedes Gefäß abwärts, bis die Nadelspitze Gefäßbodennähe erreicht. Die Spritze wird dann aufwärts bewegt, wobei gleichzeitig Kaffeearoma-Tröpfchen in das Kaffeeprodukt in dem Gefäß injiziert werden. Die Tröpfchen weisen eine Größe von annähernd 0,5 mm bis 3 mm auf. Obwohl die in dem Patent erwähnten Ergebnisse eine gute Wiedereinbringung des Kaffeearomas darstellen, wäre das System in einer Highspeed-Produktionsserie nicht durchführbar. Das Aroma-enthaltende Substrat wird zudem in dem löslichen Kaffeepulver in dem Gefäß nicht homogen verteilt. Dies stellt einen signifikanten Nachteil dar.
  • Ein anderer Versuch wurde in der US-P-4,355,571 (Stoeckli) offenbart. Dieses Patent offenbart die Verwendung einer aromatisierenden Vorrichtung, bei der ein Aroma-enthaltendes Substrat auf lösliches Kaffeepulver aufgetragen wird. Ein geringer Teil des löslichen Kaffeepulvers ist der aromatisierenden Vorrichtung zugekehrt und sinkt über eine Rinne auf ein sich drehendes Rad ab. Das Rad weist in dessen Oberfläche zahlreiche, den Umfang betreffende Vertiefungen auf, in die das lösliche Kaffeepulver gepresst wird. Das lösliche Kaffeepulver wird mit dem Rad in einem Winkel von annähernd 90º gedreht, und wird danach aus dem Rad herausgeschleudert. Unmittelbar nach dem Punkt des Herausschleuderns sind Nadeln angeordnet, um einen Strahl eines Aroma-enthaltenden Substrats auf das aus dem Rad herausgeschleuderte lösliche Kaffeepulver zu sprühen. Das aromatisierte lösliche Kaffeepulver wird dann zu dem Hauptteil des löslichen Kaffeepulvers zurückgeführt und mit dem Hauptteil gemischt. Die Mischung wird anschließend in herkömmlicher Art und Weise in eine Abfüllvorrichtung gefüllt.
  • Obwohl das in diesem Patent beschriebene Verfahren kein Sprühen des Aroma-enthaltenden Substrats erfordert, ist ein Mischen nach Zusatz des Aroma-enthaltenden Substrats dennoch notwendig. Aufgrund der Flüchtigkeit des Aromas bestehen während des Mischens und in der Zeitspanne zwischen dem Mischen und dem Abfüllen des Kaffees in Behälter noch immer signifikante Aroma-Verluste. Gerade weil es auch keinen Sprühvorgang gibt, enthält das lösliche Kaffeepulver große Tropfen Aroma-enthaltenden Substrats und das Aroma-enthaltende Substrat wird schlecht verteilt.
  • Deshalb besteht immer noch ein Bedarf nach einem Verfahren zum Einbringen eines Aroma-enthaltenden Substrats in ein Getränkepulver, das zu relativ geringen Aromaverlusten führt.
  • In einer Ausführungsform dieser Erfindung wird dementsprechend ein Verfahren zum Einbringen eines Aroma-enthaltenden Substrats in ein Getränkepulver bereitgestellt, wobei das Verfahren umfasst:
  • Transportieren des Getränkepulvers in der Form eines Bewegtbettes und Absinken des Bewegtbettes als ein ringförmiger Vorhang in eine Füllvorrichtung, um das Getränkepulver in Behälter zu füllen, und
  • Sprühen des Aroma-enthaltenden Substrats auf das Getränkepulver beim Absinken in einen ringförmigen Vorhang aus einer Position oberhalb des Bewegtbettes, um eine im wesentlichen homogene Verteilung des Aroma-enthaltenden Substrats in dem Getränkepulver in der Füllvorrichtung bereitzustellen.
  • Überraschenderweise fand die Anmelderin heraus, dass ein Einbringen eines Aromaenthaltenden Substrats im Getränkepulver während des Übertragens des Getränkepulvers in eine Abfüllvorrichtung möglich ist, so dass eine im wesentlichen homogene Verteilung des Aromaenthaltenden Substrats in dem Getränkepulver erreicht wird. Bis kürzlich war man noch der Meinung, dass das aromatisierte Getränkepulver gerührt oder gemischt werden muss, um eine im wesentlichen homogene Verteilung zu erreichen. Es wurde außerdem gefunden, dass das Verfahren vorteilhafterweise den Aromaverlust signifikant verringert; beispielsweise wurde von der Anmelderin herausgefunden, dass bis annähernd die Hälfte der vorher benötigten Aromamenge nun ausreicht, die gleiche Aromastärke zu erhalten. Es wurde insbesondere gefunden, dass das Sprühen des Aroma-enthaltenden Substrats von oberhalb des vorstehend erwähnten Getränkepulvers nicht zu dem Aroma-enthaltenden Substrat führt, das den ringförmigen Vorhang vom Getränkepulver durchdringt. Es wurde außerdem gefunden, dass das aromatisierte Getränkepulver verbesserte Aromaeigenschaften aufweist.
  • Das Bewegtbett vom Getränkepulver weist vorzugsweise eine Tiefe von annähernd 0,005 m bis annähernd 0,05 m auf, beispielsweise annähernd 0,01 m bis annähernd 0,025 m.
  • Das Getränkepulver kann in der Form eines Bewegtbettes transportiert werden, indem das Getränkepulver in ein längliches Kanalelement gefüllt wird und das Kanalelement geschüttelt wird.
  • Das Bewegtbett des Getränkepulvers kann als ringförmiger Vorhang absinken, indem das Bett über eine im wesentlichen ringförmige Verteilungsöffnung hinweg transportiert wird. Das Aroma-enthaltende Substrat wird vorzugsweise aus einer Sprühdüse, die koaxial oberhalb der Verteilungsöffnung angeordnet ist, auf das Getränkepulver gesprüht.
  • In einer anderen Ausführungsform stellt diese Erfindung ein aromatisiertes Getränkepulver durch das vorstehend festgelegte Verfahren bereit. Das Getränkepulver ist vorzugsweise lösliches Kaffeepulver und das Aroma-enthaltende Substrat ist ein aromatisiertes Kaffeeöl oder eine Kaffee-Emulsion.
  • Die erfindungsgemäßen Ausführungsformen werden nun unter Bezugnahme der Zeichnungen beispielhaft beschrieben, in denen
  • Fig. 1 eine Ansicht von oben einer Vorrichtung zur Bereitstellung eines ringförmigen Getränkepulver-Vorhangs ist,
  • Fig. 2 ein Querschnitt von Fig. 1 entlang der Linie 1-1' ist, und
  • Fig. 3 eine schematische Zeichnung einer Vorrichtung zur Aromatisierung eines Getränkepulvers ist.
  • Das Verfahren erfordert ein zu aromatisierendes Getränkepulver, indem ein aromatisiertes Substrat auf das Getränkepulver gesprüht wird, bevor das Getränkepulver in eine Füllvorrichtung zum Abfüllen in Behälter überführt wird. Es ist klar, dass das Verfahren auf viele verschiedene Arten von Getränkepulvern anwendbar ist, beispielsweise lösliche Kaffeepulver, aus löslichen Kaffeegemischen gebildete Pulver, Kaffeeweißer und Süßungsmittel, lösliche Teepulver, lösliche Schokoladenpulver, lösliche Getränkepulver auf Getreidebasis, geröstete und gemahlene Kaffeepulver, Saucengrundlagen und dergleichen. Das Verfahren wird jedoch zur Vereinfachung nur in Bezug auf lösliches Kaffeepulver ausführlich beschrieben.
  • Für Anwendungen als löslicher Kaffee kann das lösliche Kaffeepulver aus einem geeigneten Extrahierungs-, Konzentrierungs- und Trocknungsverfahren erhalten werden. Geeignete Extrahierungs-, Konzentrierungs- und Trocknungsverfahren sind wohlbekannt. Gefriergetrocknete und sprühgetrocknete Pulver können verwendet werden. Die Pulver können, müssen aber nicht vor der Aromatisierung zusammengeballt bzw. gekörnt werden.
  • Für Anwendungen als löslicher Kaffee ist außerdem das aromatisierte Substrat geeigneterweise ein Kaffeeöl oder eine Kaffeeöl-Wasser-Emulsion, ein Kaffee-Extrakt oder Aromadestillat. Das verwendete Kaffeeöl kann irgendein gewünschtes Kaffeeöl sein, beispielsweise Kaffeeöl, das aus handelsüblichen Quellen erhältlich ist oder das unter Verwendung technisch wohlbekannter Verfahren durch Extrahierung aus Kaffemahlabfällen und dergleichen hergestellt wird. Unter Verwendung eines im Handel erhältlichen Öl-Expellers kann das Kaffeeöl beispielsweise aus frisch gerösteten Kaffeebohnen herausgetrieben werden.
  • Diese Technik und andere geeignete Techniken zur Extrahierung von Kaffeeöl aus Kaffeebohnen werden durch Sivetz (1979), Seiten 452 bis 460, beschrieben. Die Herkunft und die genaue Zusammensetzung des verwendeten Kaffeeöls ist nicht entscheidend. Andere genusstaugliche Öle können als Vollersatz oder Teilersatz des Kaffeeöls verwendet werden, wobei dies jedoch nicht für lösliche Kaffee-Anwendungen bevorzugt wird; insbesondere dann, wenn das Endprodukt als reiner Kaffee angesehen wird. Andere Öle (wie Rapsöl) können jedoch für Gemische oder andere Produkte bevorzugt sein.
  • Für Anwendungen als löslicher Kaffee ist das durch das Substrat getragene Aroma vorzugsweise Kaffee-Aroma. Das Kaffee-Aroma wird geeigneterweise aus natürlichen Kaffee- Aroma-Gasen hergestellt. Die Kaffee-Aroma-Gase können an einem der zahlreichen Schritte der Kaffeeverarbeitung bzw. -veredelung gesammelt werden, beispielsweise Gase, die beim Rösten von Rohkaffee entstehen ("Röstgase"), Gase, die beim Mahlen der gerösteten ganzen Bohnen entstehen ("Mahlgase") und solche, die beim Aufguss von gemahlenem, geröstetem Kaffee entstehen ("Aufgussgase"). Das Kaffeearoma wird vorzugsweise in der Form eines cryogen kondensierten Aroma-Frosts verwendet, das wie in der US-P-5,182,926 beschrieben ist, hergestellt wird, wobei der Offenbarungsgehalt unter Bezugnahme enthalten ist. Synthetische Kaffee-Aromen können natürlich auch verwendet werden. Andere gewünschte Aromen oder Aromastoffe, beispielsweise Vanille, Mandel, Schokolade, Whisky, Brandy, Irish-Cream, können verwendet werden oder enthalten sein.
  • Unter Bezugnahme der Zeichnungen sinkt das lösliche Pulver durch ein Förderrohr 2 auf ein vibrierendes Fördersystem 4. Das vibrierende Fördersystem 4 besteht aus einem Kanalelement 6, in welches das lösliche Pulver absinkt. Das Ende neben dem das lösliche Pulver absinkt wird durch eine Schlusswand 8 abgeschlossen. Ein Vibrationsmittel 10 ist unterhalb des Kanalelements 6 angeordnet, damit das Kanalelement 6 vibriert. Das lösliche Pulver fließt dadurch wiederum in Richtung des offenen Endes 12 des Kanalelements 6 in der Form eines Bewegtbettes. Die Tiefe des Bettes kann eingestellt werden, indem die Tiefe des Förderrohrs 2 in dem Kanalelement 6, die Transportrate des löslichen Pulvers in dem Kanalelement 6 und dergleichen, passend eingestellt wird. Die Tiefe des Bewegtbettes ist geeigneterweise annähernd 0,01 bis annähernd 0,02 m; beispielsweise annähernd 0,013 m bis annähernd 0,016 m. Geeignete, vibrierende Fördersysteme, beispielsweise von Eriez Magnetics, Erie PA 16514, USA, sind im Handel erhältlich.
  • Eine Pulver-Verteilungsvorrichtung 12 ist mit dem offenen Ende 12 des vibrierenden Fördersystems 4 verbunden. Die Pulver-Verteilungsvorrichtung 12 besteht aus einer halbkreisförmigen Bodenplatte 14, die sich von einer den Umfang betreffenden Rückhaltewand 16 aufwärts erstreckt. Die Bodenplatte 14 weist eine kreisförmige, die Bodenplatte unterbrechende Verteilungsöffnung 18 auf. Das Kaffeepulver-Bett, das die Pulver-Verteilungsvorrichtung 12 über das vibrierende Fördersystem 4 erreicht, sinkt durch die Verteilungsöffnung 18 in der Form eines kreisförmigen Vorhangs ab. Auf Wunsch kann die Pulver-Verteilungsvorrichtung 12 so angeordnet sein, dass der Durchmesser der Verteilungsöffnung 18 einstellbar ist. Die Pulver- Verteilungsvorrichtung 12 ist vorzugsweise eingeschlossen, um einen Sauerstoffeintritt und Aromaverlust zu unterbinden. Die Pulver-Verteilungsvorrichtung 12 kann auf Wunsch zur weiteren Verringerung der Oxidation mit einem Inertgas, beispielsweise Stickstoff oder Kohlendioxid, gespült werden.
  • Eine Sprühdüse 20 ist koaxial zur Verteilungsöffnung 18 oberhalb der Pulver-Verteilungsvorrichtung 12 angeordnet. Ein Aroma-tragendes Substrat wird durch die Sprühdüse 20 in einem 360º-Muster auf das Bett des löslichen Pulvers gesprüht, wenn es durch die Verteilungsöffnung 18 in der Form eines ringförmigen Vorhangs fällt. Die Sprühdüse 20 kann irgendeine geeignete Sprühdüse darstellen, die ein Aroma-tragendes Substrat zu Tröpfchen erschließen kann und die Tröpfchen in einem geeigneten Muster, beispielsweise einem konischen Muster, sprüht. Eine Zwei-Fluid-Düse ist besonders geeignet. Geeignete Düsen sind im Handel erhältlich und können beispielsweise über Spray Systems Inc. bezogen werden. Das Aromatragende Substrat sinkt von der Sprühdüse 20 durch eine Versorgungsleitung bzw. Zuleitung unter Verwendung einer Pumpe (nicht dargestellt) ab. Die Pumpe ermöglicht eine kontinuierliche Zufuhr des aromatisierten Substrats in dosierten Mengen. Zahnradpumpen, wie die Zenith- Pumpen (Markenname) sind besonders geeignet und sind über Parker Hannifin Corporation of Sanford, North Carolina, USA, beziehbar. Geeignete Zentrifugalpumpen oder Reihen von Hubkolbenpumpen können auch verwendet werden. Es ist bevorzugt, dass die Menge des zugeführten Aroma-tragenden Substrats genau kontrolliert werden kann. Die Sprühdüse 20 kann auf Wunsch geeignete Reinigungsvorrichtungen enthalten, die bei Blockierung der Sprühdüse 20 aktiviert werden. Ein geeignetes Verschlussventil kann zwischen der Pumpe und der Sprühdüse 20 angeordnet werden, um ein Tröpfeln bei Deaktivierung der Pumpe zu verhindern.
  • Die Rate, bei der das Aroma-tragende Substrat auf das lösliche Pulver gesprüht wird, wird derart gewählt, um den gewünschten Aromatisierungsgrad zu liefern. Die Rate ist vorzugsweise einfach einstellbar, um Änderungen in der Strömungsrate des löslichen Pulvers in dem vibrierenden Fördersystem zu berücksichtigen. Die Tröpfchengröße des zerstäubten Aromatragenden Substrats liegt vorzugsweise im Bereich von annähernd 1 um bis annähernd 1 mm. Die Beladung des Aroma-enthaltenden Aromas auf dem löslichen Kaffeepulver beträgt außerdem vorzugsweise annähernd 0,1 Gew.-% bis annähernd 0,5 Gew.-%, beispielsweise annähernd 0,2 Gew.-% bis annähernd 0,4 Gew.-%.
  • Das aromatisierte, lösliche Pulver sinkt durch ein Austrittsrohr 24 in einen Einfülltrichter 26 einer Füllvorrichtung 28 ab. Von dem Einfülltrichter 28 sinkt das aromatisierte, lösliche Kaffeepulver in eine Füllvorrichtung 28 ab und wird auf bekannte Art in geeignete Behälter (nicht dargestellt) gefüllt. Das aromatisierte Kaffeepulver wird vor dem Abfüllen in der Füllvorrichtung 28 weder gemischt noch gerührt. Die Füllvorrichtung 28 kann irgendeine geeignete Abfüllvorrichtung sein. So sind beispielsweise für Glasgefäße und Dosen geeignete Abfüllvorrichtungen die Serien der Necoflo (Markenname)-Abfüllvorrichtungen, die durch John R. Nalbach Engineering Co., Inc.; Chicago, Illinois, USA vertrieben werden. Für Packungen können geeignete Abfüllvorrichtungen über Klöckner-Bartelt, Jones Inc., Hayssen und dergleichen bezogen werden. Die Behälter, in die das lösliche Getränkepulver gefüllt wird, können irgendwelche geeigneten Behälter, beispielsweise Glasgefäße, Blechdosen, Packungen und dergleichen, sein.
  • Durch die Anmelderin wurde überraschenderweise gefunden, das durch die Bildung des löslichen Pulvers in einem Bewegtbett, das Bewegtbett als ein ringförmiger Vorhang absinkt und durch anschließendes Sprühen eines Aroma-tragenden Substrats auf das lösliche Pulver oberhalb des Bettes eine im wesentlichen homogene Verteilung des Aroma-tragenden Substrats in dem löslichen Pulver erreicht wird. Somit wird eine im wesentlichen homogene Verteilung des Aroma-tragenden Substrats in dem löslichen Pulver in dem Behälter erreicht. Dies ist wichtig, damit sichergestellt ist, dass der Verbraucher keine großen aromatischen Unterschiede unter verschiedenen Behältern und in einem Behälter wahrnimmt. Vor dieser Erfindung wurde das aromatisierte lösliche Pulver gerührt, bevor es in Behälter gefüllt wurde, um eine im wesentlichen homogene Verteilung zu erreichen.
  • Aufgrund des direkten Einfüllens des löslichen Pulvers in das Einfüllsystem der Füllvorrichtung nach der Aromatisierung ist weiter die Verweildauer des löslichen Pulvers vor dem Abfüllen in Behälter relativ kurz. Flüchtige Aromabestandteilen gehen somit im wesentlichen geringfügig verloren. Dies verringert die Aromamenge, die pro Gewichtseinheit des löslichen Pulvers zugesetzt werden muss; oft durch so viel wie 50%. Da wenige flüchtige Aromabestandteile verloren gehen, weist das lösliche Pulver in dem Behälter auch ein besseres Aroma auf.
  • Es wurde außerdem gefunden, dass das Sprühen des Aroma-enthaltenden Substrats oberhalb des löslichen Kaffeepulvers zu geringem oder keinem Durchdringen des ringförmigen Vorhanges durch das Aroma-enthaltende Substrat führt. Auch dadurch wird Aromaverlust verringert.
  • Es ist klar, dass zahlreiche Änderungen und Abwandlungen zur vorstehend beschriebenen Ausführungsform durchgeführt werden können, ohne vom Erfindungsbereich abzuweichen. Es ist beispielsweise nicht erforderlich, ein vibrierendes Fördersystem zu verwenden, um das lösliche Pulver zu einer Pulver-Verteilungsvorrichtung zu befördern. Jedes geeignete Mittel kann zur Bereitstellung eines Bewegtbettes des Pulvers in der Pulver-Verteilungsvorrichtung verwendet werden. Das lösliche Getränkepulver kann beispielsweise auf einer drehbaren Platte gelagert werden. Die Höhe des Bettes vom löslichen Getränkepulver auf der drehenden Platte kann gesteuert werden, indem das lösliche Getränkepulver am Rücklauf gehindert wird und indem die Rate, bei der das lösliche Getränkepulver auf der Platte gelagert wird, gesteuert wird. Rücklauf kann durch die Verwendung geeigneter Trennbleche verhindert werden. Bei der Rotation der Platte erzeugte Zentrifugalkräfte transportieren das lösliche Getränkepulver zu einer geeigneten Verteilungsöffnung neben der Plattenkante. Das aromatisierte Substrat kann beim Absinken durch die Öffnung auf das lösliche Getränkepulver gesprüht werden.
  • Ein Verfahrensbeispiel wird nun zur weiteren Erläuterung der Erfindung beschrieben.
  • Beispiel 1
  • Ein gefriergetrocknetes, nicht-gekörntes, lösliches Kaffeepulver wird verwendet. Das lösliche Kaffeepulver wird auf ein vibrierendes Fördersystem bei einer Rate von 1,66 kg/Minute transportiert. Das über Eriez (Modell 20A) erhältliche, vibrierende Fördersystem weist eine Kanallänge von annähernd 0,5 m und eine Breite von annähernd 0,1 m auf. Die Tiefe des Bettes vom löslichen Kaffeepulver auf dem vibrierenden Fördersystem wird bei annähernd 1, 2 bis annähernd 1,5 cm aufrechterhalten. Das lösliche Kaffeepulver wird von dem vibrierenden Fördersystem zu einer Pulver-Verteilungsvorrichtung, die eine Verteilungsöffnung mit einem Durchmesser von 2,86 cm enthält, transportiert.
  • Eine über Spray Systems Inc. erhältliche Zwei-Fluid-Düse ist koaxial oberhalb der Verteilungöffnung angeordnet. Ein aromatisiertes Kaffeeöl wird durch die Düse bei einer Flussrate von 5 g/Minute in der Form eines Kegels auf das lösliche Kaffeepulver gesprüht, wenn es durch die Verteilungsöffnung in der Form eines ringförmigen Vorhangs absinkt. Zerstäubtes Gas wird bei einer Rate von 0,11 m³/h zur Düse transportiert. Das Verfahren läuft über eine Stunde. Das aromatisierte Pulver wird gesammelt.
  • Pulverproben werden in heißem Wasser gelöst und durch eine Gruppe von Personen auf Geschmack geprüft. Zwischen den Proben sind keine Aroma- oder Geschmacksstoff-Unterschiede wahrnehmbar, was darauf hindeutet, dass das Aroma im wesentlichen homogen über das gesamte lösliche Kaffeepulver verteilt ist.
  • Beispiel 2
  • Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt, mit der Maßgabe, dass 6,6 g einer Aroma- Emulsion/Minute, die gleiche Mengen an wässeriger und Ölphase enthält, auf das lösliche Kaffeepulver gesprüht werden. Bei der Bildung von Klumpen und Feinpartikeln entstehen keine Probleme. Das Aroma wird auch im wesentlichen homogen über das gesamte lösliche Kaffeepulver verteilt.
  • Beispiel 3
  • Das Verfahren von Beispiel 1 wird für eine Dauer von 3 Stunden unter Verwendung einer Strömungsrate von sprühgetrocknetem, löslichem Kaffeepulver von 1,64 kg/Minute wiederholt. Kein Verklumpen oder Bildung von Feinpartikeln wird wahrgenommen und das Aroma ist im wesentlichen homogen über das gesamte lösliche Kaffeepulver verteilt.
  • Beispiel 4
  • Das Verfahren von Beispiel 1 wird unter Verwendung von löslichem Kaffeepulver bei einer Strömungsrate von 1,8 kg/Minute wiederholt. Eine Aroma-Emulsion mit gleichen Mengen an wässeriger und Ölphase wird auf das lösliche Kaffeepulver bei einer Rate von 11,5 g/Minute gesprüht. Das Verfahren läuft 8 Stunden. Kein Verklumpen oder Bildung von Feinpartikeln wird wahrgenommen und das Aroma ist im wesentlichen homogen über das gesamte lösliche Kaffeepulver verteilt.
  • Beispiel 5
  • Ein gefriergetrocknetes, nicht-gekörntes, lösliches Kaffeepulver wird verwendet. Das lösliche Kaffeepulver wird auf einem vibrierenden Fördersystem (Eriez Modell 20A) bei einer Rate von 2,27 kg/Minute transportiert. Die Tiefe des Bettes von löslichem Pulver auf dem vibrierenden Fördersystem wird bei annähernd 1,6 cm aufrechterhalten. Das lösliche Kaffeepulver wird von dem vibrierenden Fördersystem zu einer Pulver-Verteilungsvorrichtung transportiert, die eine Verteilungsöffnung mit einem Durchmesser von annähernd 3 cm enthält. Das vibrierende Fördersystem wird mit Stickstoff-Gas umgeben und gespült.
  • Eine über Spray Systems Inc. (1/4 JBC) erhältliche Zwei-Fluid-Düse wird koaxial oberhalb der Verteilungsöffnung angeordnet. Ein aromatisiertes Kaffeeöl wird durch die Düse bei einer Flussrate von 6,8 g/Minute in der Form eines Kegels auf das lösliche Kaffeepulver gesprüht, wenn es durch die Verteilungsöffnung in der Form eines ringförmigen Vorhangs absinkt. Zerstäubtes Gas wird der Düse bei einer Rate von 0,11 bis 0,16 m³/h zugeführt.
  • Das aromatisierte Pulver wird direkt in eine Packungs-Abfüllvorrichtung (Klöckner- Bartelt) transportiert, bei der das Pulver in Packungen von 17 g Fassungsvermögen bei einer Rate von annähernd 120 Packungen pro Minute gefüllt wird. Das Verfahren wird 7 Stunden fortgesetzt. Es wird keine Ölanreicherung oder Klumpenbildung wahrgenommen.
  • Proben von löslichem Kaffeepulver werden vorsichtig an unterschiedlichen Stellen in mehreren Packungen entnommen und auf den Ölgehalt untersucht. Der Ölgehalt an den unterschiedlichen Stellen in jeder Packung und unter den verschiedenen Packungen ist im wesentlichen gleich. Dies kennzeichnet eine gute Homogenität. Die Luftkammer mehrerer Packungen wird zur Bestimmung der Aromakonzentrationen durch einen Gaschromatographen analysiert. Die Konzentrationen lagen etwas höher als in solchen Kontrollpackungen, die durch herkömmliche Verfahren, einschließlich des Mischschrittes, hergestellt sind. In dem herkömmlichen Verfahren wird jedoch zweimal so viel aromatisiertes Öl verwendet, was darauf hinweist, dass das Verfahren dieses Beispiels einen erheblichen Aromaschutz bietet.
  • Eine Packung wird zur Herstellung von 8 Tassen Kaffee verwendet. Der Kaffee wird visuell bewertet und darf keine großen Öltropfen auf seiner Oberfläche aufweisen. Der Kaffee weist ein gutes Aroma mit Röstnoten auf.
  • Beispiel 6
  • Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt, mit der Maßgabe, dass das lösliche Kaffeepulver entweder mit
  • i) 5 bis 15 g pro Minute eines flüssigen Trägers mit Vanille-Aroma, oder mit
  • ii) 5 bis 15 g pro Minute eines flüssigen Trägers mit Haselnuss-Aroma besprüht wird. In beiden Fällen ist der Aromastoff gleichmäßig über das lösliche Kaffeepulver verteilt.
  • Beispiel 7
  • Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt, mit der Maßgabe, dass lösliches Teepulver auf dem Fördersystem transportiert wird und 5 bis 15 g pro Minute eines flüssigen Trägers mit Zitronen-Aroma auf das Teepulver gesprüht werden. Der Aromastoff ist gleichmäßig über das lösliche Teepulver verteilt.
  • Beispiel 8
  • Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt, mit der Maßgabe, dass lösliches Nicht- Milch-Sahnepulver auf dem Fördersystem transportiert wird und 5 bis 15 g pro Minute eines flüssigen Trägers mit French-Vanilla-Aroma auf das Nicht-Milchpulver gesprüht werden. Der Aromastoff ist gleichmäßig über das lösliche Nicht-Milch-Sahnepulver verteilt.
  • Beispiel 9
  • Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt, mit der Maßgabe, dass Instant-Kakaopulver auf dem Fördersystem transportiert wird. Außerdem werden 1 bis 15 g pro Minute entweder
  • i) eines flüssigen Kakao-Aromas auf das Kakaopulver gesprüht, oder
  • ii) 0,1 bis 15 g an Lecithin, ein Befeuchtungsmittel, pro Minute auf das Pulver gesprüht. Der Aromastoff ist gleichmäßig über das lösliche Kakaopulver verteilt.
  • Beispiel 10
  • Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt, mit der Maßgabe, dass pulverisierte Instant-Saucengrundlage auf dem Fördersystem transportiert wird und 1 bis 15 g Hühner-Aroma/- Aromastoff pro Minute auf das Pulver gesprüht werden. Der Aromastoff ist gleichmäßig über die Grundlage verteilt.
  • Beispiel 11
  • Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt, mit der Maßgabe, dass 20 kg an löslichem Kaffeepulver/Minute unter Verwendung einer Vibra-Vorrichtung D-6050-Fördervorrichtung transportiert werden, und 30 bis 60 g/Minute einer Kaffee-Aroma-Emulsion mit gleichen Mengen an wässeriger und Ölphase werden auf das Kaffeepulver gesprüht.
  • Das Aroma ist gleichmäßig über das lösliche Kaffeepulver verteilt. Ein Teelöffel des Pulvers wird in 150 ml heißem Wasser gelöst. Das hergestellte Kaffeegetränk wird visuell bewertet und enthielt keine großen Öltröpfchen auf seiner Oberfläche. Das Kaffeegetränk hat außerdem ein gutes Aroma mit Röstnoten.

Claims (9)

1. Verfahren zum Einbringen eines Aroma-enthaltenden Substrats in ein Getränkepulver, welches umfasst,
Transportieren des Getränkepulvers in der Form eines Bewegtbettes und Absinken des Bewegtbettes als ein ringförmiger Vorhang in eine Füllvorrichtung, um das Getränkepulver in Behälter zu füllen, und
Sprühen des Aroma-enthaltenden Substrats auf das Getränkepulver beim Absinken als ringförmiger Vorhang aus einer Position oberhalb des Bewegtbettes, um eine im wesentlichen homogene Verteilung des Aroma-enthaltenden Substrats in dem Getränkepulver in der Füllvorrichtung bereitzustellen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Bewegtbett des Getränkepulvers eine Tiefe von ungefähr 0,005 m bis ungefähr 0,05 m aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem das Bewegtbett des Getränkepulvers eine Tiefe von ungefähr 0,01 m bis ungefähr 0,025 m aufweist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem das Getränkepulver in der Form eines Bewegtbettes transportiert wird, indem das Getränkepulver in ein längliches Kanalelement gefüllt wird und das Kanalelement geschüttelt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem das Bewegtbett des Getränkepulvers als ein ringförmiger Vorhang absinkt, indem das Bett über eine im wesentlichen kreisförmige Verteilungsöffnung transportiert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem das Aroma-enthaltende Substrat aus einer Sprühdüse, die koaxial oberhalb der Verteilungsöffnung angeordnet ist, auf das Getränkepulver gesprüht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem das Aroma-enthaltende Substrat auf das Getränkepulver in einem 360º-Muster gesprüht wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem das Aroma-enthaltende Substrat in Form von Tröpfchen mit einer Größe von ungefähr 1 um bis ungefähr 1 mm gesprüht wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem das Getränkepulver lösliches Kaffeepulver ist und das Aroma-enthaltende Substrat ein aromatisiertes Kaffeeöl oder eine aromatisierte Kaffee-Emulsion ist.
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