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DE69708117T2 - Vorrichtung zur gleichzeitigen abgabe von getrennt gelagerten komponenten einer zahnpaste in konstanter verhältnismenge - Google Patents

Vorrichtung zur gleichzeitigen abgabe von getrennt gelagerten komponenten einer zahnpaste in konstanter verhältnismenge

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Publication number
DE69708117T2
DE69708117T2 DE69708117T DE69708117T DE69708117T2 DE 69708117 T2 DE69708117 T2 DE 69708117T2 DE 69708117 T DE69708117 T DE 69708117T DE 69708117 T DE69708117 T DE 69708117T DE 69708117 T2 DE69708117 T2 DE 69708117T2
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DE
Germany
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components
dispenser according
dentifrice
dental care
dispenser
Prior art date
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DE69708117T
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DE69708117D1 (de
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Patrick Connan
G. Masters
Michael Prencipe
J. Sullivan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Colgate Palmolive Co
Original Assignee
Colgate Palmolive Co
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Publication date
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Application filed by Colgate Palmolive Co filed Critical Colgate Palmolive Co
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Publication of DE69708117D1 publication Critical patent/DE69708117D1/de
Publication of DE69708117T2 publication Critical patent/DE69708117T2/de
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/32Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents for packaging two or more different materials which must be maintained separate prior to use in admixture
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D35/00Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor
    • B65D35/22Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor with two or more compartments

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  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verpackungssystem zur Lagerung und gleichzeitigen Abgabe physikalisch getrennter Komponenten eines Mehrkomponentenzahnpflegemittels bei konstanten vorgegebenen Bestandteilsverhältnissen in einer mehrschichtigen unvermischten Beziehung.
  • 2. Stand der Technik
  • Mehrkomponentenzahnpflegemittelzusammensetzungen sind in der Technik bekannt, wobei die einzelnen Komponenten, die reaktive Bestandteile enthalten, während der Lagerung physisch voneinander getrennt sind und gleichzeitig in Form einer viskosen Paste oder von flüssigen Materialien abgegeben werden, die zusammenwirken, wenn sie wie beispielsweise während des Bürstens miteinander vermischt werden, wobei die Komponenten mit einem spezifischen vorgegebenen Bestandteilsverhältnis für eine optimale Effizienz und Leistung abgegeben werden.
  • Es ist beispielsweise seit langem bekannt, Fluor freisetzende Verbindungen in Zahnpflegemitteln als Antikariesmittel einzuschließen, und es ist anerkannt, dass diese Verbindungen wirksam sind, das Auftreten von Zahnkaries zu verringern. Die Wirksamkeit des abgegebenen Fluorids hängt von der Menge an Fluoridionen ab, die für die Ablagerung auf dem behandelten Zahngewebe zur Verfügung steht. Es ist daher wünschenswert, Zahnpflegemittelzusammensetzungen zu formulieren, die eine maximale Fluoridionenverfügbarkeit in Bürstlösungen liefern, die bei der Anwendung des Zahnpflegemittels gebildet werden.
  • Ein wirksamer Weg zur Ablagerung von Fluorid auf Zähnen ist die Verwendung einer Zweikomponentenzahnpflegemittelzusammensetzung, die aus einer Calcium enthaltenden Komponente und einer Fluorid enthaltenden Komponente besteht, um Calciumfluorid auf den Zähnen auszufällen.
  • Die US-A-5 045 305 lehrt beispielsweise ein Zweikomponentenzahnpflegemittel für die Fluorierung von Zähnen, bei dem die eine Komponente CaCl&sub2; enthält und die andere Fluoridionen in Form von NaF enthält, wobei die separaten Komponenten unmittelbar vor dem Einführen in den Mund innig gemischt werden, um eine Ausfällung von CaF&sub2; zu bewirken.
  • Die US-A-5 145 668 offenbart ein Verfahren zur Fluorierung von Zähnen, bei dem während des Zahnbürstens eine erste Komponente, die ein lösliches Calciumsalz wie beispielsweise CaCl&sub2; enthält, und eine zweite Komponente, die eine hydrolysierbare komplexe Fluoridverbindung wie beispielsweise Natriumfluorsilikat (Na&sub2;SiF&sub6;) enthält, gemischt werden, wobei das Mischen der Komponenten zur Hydrolyse der komplexen Fluorverbindung und Ausfällung von Calciumfluorid und seiner Ablagerung auf den Zahnoberflächen führt.
  • Die US-A-5 476 647 offenbart ein Zweikomponentenfluoridablagerungssysstem, bei dem die erste Komponente des Systems eine lösliche Calciumquelle und ein lösliches Ca-komplexierendes Anion wie beispielsweise Ethylendiamintetraessigsäure enthält, wobei das Calcium teilweise an das Ca-Komplexierungsmittel gebunden ist. Die zweite Komponente enthält ein Fluoridsalz wie beispielsweise Natriumfluorid oder Zinn(II)fluorid. Wenn die beiden Komponenten miteinander kombiniert werden, entzieht die Ausfällung von Calciumfluorid (CaF&sub2;) freies Ca²&spplus;, aus der Lösung, was zusätzliches freies Ca²&spplus; aus dem Calciumkomplexierungsmittel freisetzt, das wiederum zusätzliches CaF&sub2; zur Ausfällung bringt.
  • Die WO-A-97/46463 offenbart ein Zahnpflegemittel zur Fluorierung von Zähnen, bei dem zwei separate physisch getrennte halbfeste Zahnpflegemittelkomponenten verwendet werden, die Fluoridsalz und Calciumionen enthaltende abreibende Bestandteile enthalten, die, wenn sie miteinander bei Anwendung auf die Zähne gemischt werden, wirksam sind, wobei die erste Komponente eine wässrige, halbfeste Zahnpflegemittelzusammensetzung ist, die ein Fluoridionen freisetzendes Salz wie beispielsweise ein Alkalimetallsalz wie Natriumfluorid in einem Träger enthält, in dem die Bestandteile davon nicht mit dem Fluoridsalz reaktiv sind, und die zweite Komponente aus einem Träger besteht, der ein Caliumionen enthaltendes Abreibemittel wie beispielsweise hydratisiertes Dicalciumphosphat enthält, wobei die individuellen Zahnpflegemittelkomponenten im Wesentlichen rheologisch äqiuvalent sind und gleichzeitig aus einem Zweikammerbehälter extrudiert werden. Wenn die Bestandteile in den abgegebenen Komponenten in dem richtigen Reaktantenverhältnis vorliegen, wird maximale Fluoridverfügbarkeit geliefert, wenn das Calciumfluorid beim Mischen der Zahnpflegemittelkomponenten während der Anwendung auf die Zähne wie beispielsweise durch Bürsten ausgefällt wird.
  • Der geeigneste und billigste Weg physikalisch getrennte Komponenten von Mehrkomponentenzahnpflegemitteln abzugeben, ist aus einer zusammendrückbaren, in Kammern aufgeteilten Kunststofftube. Zusammendrückbare Zweikammertuben für die gleichzeitige Coextrusion von zwei physikalisch getrennten Zahnpflegemittelkomponenten sind in der Technik bekannt, wobei bei Kompression der Tube, wie beispielsweise durch Quetschen, ein einziges gestreiftes mehrschichtiges Handprodukt abgegeben wird. Die Körper dieser Zweikammertube sind typischerweise an einem Ende versiegelt und aus Kunststofffolie hergestellt. Die Struktur der Zweikammertube enthält ferner eine Einteilung innerhalb des Tubenkörpers zur Definierung separater Kammern darin, und ein relativ steifer Halsbereich wird an dem unversiegelten Ende bereitgestellt, mit einer Ausgabeöffnung, die sich dadurch hindurch erstreckt, wobei die äußere Randoberfläche des Halsbereichs mit einem Gewinde versehen ist oder anderweitig konstruiert ist, um zu ermöglichen, dass eine Kappe aufgeschraubt werden kann oder anderweitig darauf befestigt werden kann, um die Tube zu versiegeln. Beispiele von solchen Zweikammertubenstrukturen zur Abgabe von Mehrkomponentenzahnpflegemitteln sind in den US-A-4 481 757 und 4 687 663 offenbart.
  • Die US-A-4 487 757 offenbart eine zusammendrückbare Zweikammertube, die mittels einer Trennvorrichtung, die sich zu den Abgabedüsen hin erstreckt, in zwei Kammern aufgeteilt ist und eine Zweikomponentenzahnpasta physikalisch trennt und abgibt und reaktive Bestandteile enthält, wobei eine Komponente ein Alkalimetallbicarbonatsalz (z.B. NaHCO&sub3;) enthält und die andere eine Säure oder ein Salz (z.B. Zitronensäure) enthält, die/das mit dem Bicarbonatsalz reagiert und ein Aufbrausen (Kohlendioxid) beim gleichzeitigen Abgeben von ungemischten Schichten der beiden Komponenten und inniges Mischen derselben beim Zähneputzen erzeugt.
  • Die US-A-4 687 663 offenbart eine Zweikammertube, in der das abgegebene Zweikomponentenzahnpflegemittel aus einem ersten Wasserstoffperoxid enthaltenden Gel und einer Natriumbicarbonat enthaltenden zweiten Komponente besteht. Die Tube wird durch eine Trennvorrichtung, die sich in die Spendedüse hineinerstrecket, in zwei Kammern geteilt.
  • Ein Nachteil, der im Stand der Technik mit Zweikomponentenspendesystemen erfahren wurde, wie sie in den oben diskutierten Patenten beschrieben sind, besteht darin, dass Anstrengungen zur Verwendung solcher Systeme unter Verwendung von halbfesten, extrudierbaren Mundpflegeprodukten wie beispielsweise Zahnpasten und -gelen, die wirksame Bestandteile enthalten, bestimmte vorgegebene Bestandsteilsverhältnisse erfordern, um ein optimales Verhalten zu erzielen, und dass ein ungleichmäßiges Abgeben der Zahnpflegekomponenten aus mit Kammern versehenen Kunststofftuben auftritt, so dass eine optimale Wechselwirkung der umgesetzten Bestandteile, wenn die beiden Komponenten während des Zähneputzens gemischt werden, nicht erzielt wird. Beispielsweise offenbart die US-A-5 137 178 in Spalte 1, Zeilen 29 bis 39, dass ein übliches Problem der bekannten Technik bei Spenden von reaktiven Zweikomponentenprodukten die Unfähigkeit ist, den relativen Fluss jeder Komponente aus seiner jeweiligen Kammer in einem Zweikammerbehälter zu kontrollieren, wobei ein besonderes Problem beim Extrudieren gleicher Volumina der beiden Komponenten besteht. Die US-A-5 020 694 offenbart in Spalte 1, Zeile 64 bis Spalte 3, Zeile 3, dass die Zweikammertuben im Stand der Technik, wie sie durch die zuvor beschriebenen US-Patente 4 487 757 und US-A-4 687 663 repräsentiert werden, an dem Nachteil leiden, dass die Tuben dazu neigen, Zweikomponentenzahnpflegemittelmaterialien in unkontrollierten, variierenden Anteilen abzugeben, sogar wenn die Rheologien der Komponenten ähnlich sind.
  • Ungleichmäßiges Abgeben der Komponenten eines Mehrkomponentenzahnpflegemittels verursacht eine Variation in den Komponentenschichten in dem Mehrschichtzahnpflegemittelteil, der als nächstes abgegeben wird, so dass, obwohl die Komponenten, die als nächstes abgegeben werden, synchron abgegeben werden, die Bestandteile in den abgegebenen Komponenten nicht im korrekten Reaktantenverhältnis für eine optimale Wechselwirkung der reaktiven Bestandteile liegen. Im Fall von Mehrkomponentenzahnpflegemitteln des Typs, der in der WO-A-97/46463 offenbart ist, die zur Fluorierung von Zähnen verwendet werden, ist eine maximale Fluoridverfügbarkeit als ausgefälltes Calciumfluorid nicht erzielt, wenn die ungleich abgegebenen Komponenten während des Zähneputzens gemischt werden.
  • Die US-A-5 020 694 und die US-A-5 038 963 beschreiben Mehrkammerspenderbehälter vom starren Kolben-Typ für gleichzeitige Koextrusion von zwei oder mehr Zahnpflegemittelkomponenten in einem vorgegebenen Anteil. Diese starren Behälter haben den Vorteil der Kontrolle über den Koextrusionsvorgang. Eine erhebliche Menge an Kunststoffmaterial ist jedoch bei ihrer Konstruktion involviert. Aus auf die Umwelt und die Kosten bezogenen Gründen ist eine Verpackung mit weniger Kunststoffmaterial kommerziell wünschenswert. Es besteht daher ein Bedarf in der Technik an einem nicht-starren Kunststoffmehrkammerbehälter oder einer nicht-starren Kunststoffmehrkammertube zur Lagerung und gleichzeitigen Abgabe physikalisch getrennter Zahnpflegemittelkomponenten, die reaktive Bestandteile enthalten, in konstant vorgegebenen Bestandteilsverhältnissen, wobei eine optimale Wechselwirkung zwischen den reaktiven Bestandteilen erhalten wird und ein solcher Behälter weniger Kunststoffmaterial für seine Herstellung erfordert.
  • Die FR-A-2 260 506 offenbart einen Mehrkammerbehälter, der aus einem flexiblen Material hergestellt ist, eine Trennwand aufweist, die dünner ist, als die Außenwände, und beweglich ist.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Erfindungsgemäß wird ein Mittel für die konstante gemeinsame Abgabe von physikalisch getrennten Zahnpflegemittelzusammensetzungen, die unterschiedliche reaktive Bestandteile enthalten, in vorgegebenen Anteilen aus einem mehrkammerigen, nichtstarren Behälter mit zusammendrückbaren Seitenwänden bereitgestellt, wobei der Behälter (I) einen zusammendrückbaren Körperbereich, der aus einem Kunststoffbahnmaterial gebildet ist, das sich unter einer Biegekraft von etwa 0,45 kg (etwa 1,0 Pound) oder mehr, die darauf angewendet wird, deformiert, und (2) eine bewegliche Trennvorrichtung innerhalb des Behälterkörpers aufweist, die separate Kammern definiert, wobei die Trennvorrichtung eine Membran ist, die eine Dicke aufweist, die kleiner ist als die der Körperseitenwände, und die sich unter einer Biegekraft von weniger als 0,23 kg (0,5 Pound) deformiert und in Antwort auf eine Druckdifferenz verschoben wird, die sich darüber bei Kompression der Behälterseitenwände entwickelt, wobei die Verschiebung der Membran den Druckunterschied im Wesentlichen hinfällig macht und die Druckkräfte ausgleicht, die auf die Zahnpflegemittelkomponente einwirkt, die in den Behälterkammern vorhanden sind, wodurch im Wesentlichen gleichmäßiges gemeinsames Abgeben der Komponenten in vorgegebenen Anteilen erzielt wird, wenn die Komponenten so formuliert sind, dass die Druckkräfte, die erforderlich sind, um die individuellen Zahnpflegemittelkomponenten zu extrudieren, im Wesentlichen äquivalent sind.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN Die Zahnpflegemittelkomponenten
  • Der Ausdruck "im Wesentlichen gleiche Druckkraft" wie er hierin verwendet wird, bedeutet, dass die individuellen Komponenten des Mehrkomponentenzahnpflegemittels der vorliegenden Erfindung so formuliert sind, dass die Kraft, die benötigt wird, um den Fluss und die Extrusion einer individuellen eingeschlossenen Zahnpflegemittelkomponente aus dem Behälterauslass zu bewirken, sich nicht um mehr als 20% von der für irgendeine andere separat enthaltene Komponente unterscheidet, so dass korrekt proportioniert Wechselwirkung zwischen den unterschiedlichen reaktiven Bestandteilen der Komponenten erzielt wird, wenn die Komponenten letztendlich miteinander gemischt werden.
  • Es ist festgestellt worden, dass individuelle Zahnpflegemittelkomponenten, wenn sie verschiedene reaktive Bestandteile enthalten, unterschiedliche Oberflächenkräfte in Bezug auf die Kunststoffseitenwände des zusammendrückbaren nicht-starren Behälters, in dem sie aufgenommen sind, erfahren, wenn sie aus den Behälterkammern extrudiert werden, und daher eine gleichzeitige Koextrusion der individuellen Komponenten liefern, wobei die reaktiven Bestandteile, die darin enthalten sind, in vorgegebenen Anteilen vorhanden sind, wobei die Träger, die zur Herstellung der individuellen Zahnpflegemittelkomponenten verwendet werden, eingestellt werden müssen, um den unterschiedlichen Oberflächenkräften Rechnung zu tragen, die mit den extrudierten Zahnpflegemittelkomponenten verbunden sind, so dass die Druckkraft, die für eine kontrollierte Koextrusion notwendig ist, im Wesentlichen äquivalent ist.
  • Es ist ferner festgestellt worden, dass im Wesentlichen konstantes gleichzeitiges Abgeben von Zahnpflegemittelkomponenten, die verschiedene reaktive Bestandteile enthalten, mit dem erfindungsgemäßen System des gleichzeitigen Abgebens erzielbar ist, wenn die individuellen Zahnpflegemittelkomponenten so formuliert sind, dass sie unter einer Druckkraft von etwa 0,23 kg bis etwa 9 kg (etwa 0,5 bis etwa 20 Pound) und vorzugsweise etwa 0,45 kg bis etwa 4,5 kg (etwa 1 bis etwa 10 Pounds) extrudiert werden.
  • Der Ausdruck "Druckkraft" gemessen in Kilogramm (Pound (lbs)), wie er hierin und in den angefügten Ansprüchen verwendet wird, bedeutet die Kraft, die benötigt wird, um 1 bis 2 g einer Zahnpflegemittelkomponente, die in einem Edelstahlbehälter enthalten ist, einem Weg von 5 Millimetern (mm) durch eine Öffnung von 3,8 mm Durchmesser bei einer Temperatur von 23ºC mit einer festen Rate von 150 Millimeter/Minute (mm/min) zu extrudieren. Um eine solche Druckkraft zu messen, wird die Zahnpflegemittelkomponente in einen Edelstahlbehälter mit einem Innendurchmesser von 2,0 Zentimeter (cm) gegeben. Der Boden des Edelstahlbehälters ist mit einer Öffnung versehen, die 20 mm lang ist und einen Innenseitenöffnungsdurchmesser von 0,38 cm aufweist. Ein reibungsfreier Teflonkolben mit einem Außendurchmesser, der gleich dem Innendurchmesser des Edelstahlbehälters ist, wird oberhalb des Zahnpflegemittels angeordnet. Ein Instron -Kompressionstestgerät wird betrieben, um die Kraft zu messen, die benötigt wird, um den Teflonkolben einen 5 mm-Weg bei 150 mm/min abwärts zu bewegen. Die Druckkraft, die für die Extrusion benötigt wird, wird als Ablenkpunkt (Änderung der Steigung) in eine Kraft/Abstand-Kurve erhalten, die durch den Kolben angewendete Kraft verursacht die Zahnpflegemittelkomponente steigend linear zu fließen, bis eine Änderung in der Steigung eintritt, was die Initiierung der Zahnpflegemittelkomponentenextrusion anzeigt. Um gleiches Abgeben von separat enthaltenen Zahnpflegemittelkomponenten zu erhalten, ist es für die Anwendung der vorliegenden Erfindung kritisch, dass die Druckkraft, die an dem Wendepunkt gemessen wird, für jede Komponente innerhalb von ± 20% von der anderen liegt.
  • Die Druckkraft, die benötigt wird, um Extrusion der Zahnpflegemittelkomponenten der vorliegenden Erfindung zu bewirken, kann durch Auswahl und Konzentration der Bestandteile des Zahnpflegeträgers, in den die reaktiven Bestandteile eingearbeitet sind, eingestellt werden.
  • Der Zahnpflegemittelträger, der erfindungsgemäß verwendet wird, ist so eingestellt, dass er der Zahnpflegemittelkomponente die pastöse Konsistenz, Körper- und nicht-klebrige Natur vermittelt, die für herkömmliche Zahnpasten oder -gele charakteristisch ist. Der Träger ist gegenüber den reaktiven Bestandteilen des Zahnpflegemittels nicht reaktiv und umfasst Wasser, ein geeignetes Feuchthaltemittel wie beispielsweise Glycerin, Sorbit, Propylenglykol, Polyethylenglykol oder irgendeine Mischung derselben und ein Verdickungsmittel.
  • Das Feuchthaltemittel umfasst typischerweise etwa 10 bis etwa 70 Gew.-% der Zahnpflegemittelkomponente und vorzugsweise etwa 20 bis etwa 50 Gew.-% der Zahnpflegemittelkomponente. In dem Träger kann Wasser in einer Konzentration von etwa 6 bis etwa 70 Gew.-% der Komponente vorhanden sein, und vorzugsweise etwa 15 bis etwa 40 Gew.-%.
  • Verdickungsmittel, die in die erfindungsgemäßen Zahnpflegemittelkomponenten eingearbeitet sind, umfassen natürliche und synthetische Gummis und Kolloide, wobei Beispiele davon t-Carrageenan, κ-Carrageenan, λ-Carrageenan und Mischungen derselben, Xanthangummi, Carboxymethylcellulose, Natriumcarboxymethylcellulose, Stärke, Polyvinylpyrrolidon, Hydroxyethylpropylcellulose, Hydroxybutylmethylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Laponite und Magnesiumaluminiumsilikat umfassen. Bevorzugte Verdickungsmittel sind Verdicker, die den Zahnpflegemittelkomponenten eine elastische Struktur vermitteln, so dass progressives variables Verdicken der Zahnpflegemittelkomponente bei Lagerung vermieden wird. Wenn solche Verdickungsmittel bei der Herstellung der Zahnpflegemittelkomponenten verwendet werden, die erfindungsgemäß angewendet werden, verändert sich die Druckkraft, die zur Extrusion der Zahnpflegemittelkomponente benötigt wird, während der Lagerung nicht wesentlich. Beispiele von Verdickern, die eine elastische Struktur vermitteln schließen die verschiedenen Typen von Carrageenan, Laponiten, Magnesiumaluminiumsilikaten, die kommerziell unter dem Warennamen Veegum erhältlich sind, und Polyoxyethylen-Polyoxypropylen-Blockcopolymere ein, die unter dem Warennamen "Pluronic" erhältlich sind.
  • Ein Verdickungsmittel, das den Zahnpflegemittelkomponenten die gewünschte elastische Struktur vermittelt, das erfindungsgemäß am meisten bevorzugt ist, ist ein Cellulosegel, das aus einer getrockneten, sprühgetrockenten oder massengetrockneten, gemeinsam verarbeiteten Mischung aus einer mikrokristallinen Cellulose und einem Cellulosegummi wie beispielsweise Carboxymethylcellulose, Xanthangummi oder Natriumalginat hergestellt worden ist. Ein Beispiel für solche Cellulosegele sind diejenigen, die von FMC Corporation unter dem Warennamen Avicel verkauft werden, die generell etwa 80 bis etwa 90 Gew.-% mikrokristalline Cellulose und etwa 10 bis etwa 20 Gew.- % Cellulosegummi enthalten. Der Teilchengrößebereich des Gels reicht vom Submikrometerbereich, d.h weniger als 0,2 um, bis etwa 100 um und vorzugsweise von etwa 0,2 bis etwa 20 um. Ein Cellulosegel, das besonders für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung bevorzugt ist, ist Avicel RC-591-F, das ein sprühgetrocknetes Cellulosegel mit der folgenden Zusammensetzung und den folgenden Eigenschaften ist:
  • % Mikrokristalline Cellulose 88
  • % Kolloidaler Anteil (0,2 um) 70
  • % Carboxymethylcellulose 12
  • Anfangsviskosität* 39-175 bei 1,2%
  • Set-Up-Viskosität** 1250 mPa·s bei 1,2%
  • * Anfangsviskosität: 120 s bei Verwendung eines Brookfield® RVT Viskosimeters und Spindel Nr. 1 bei 20 UpM (Umdrehungen pro Minute)
  • ** Set-up-Viskosität: 24 h unter Verwendung eines Brookfield® RVT-Viskosimeters mit Spindel Nr. 3 bei 20 UpM.
  • Verdickungsmittel wie Avicel RC-591-F können in die erfindungsgemäßen Zahnpflegemittelkomponenten in einer Konzentration von etwa 0,05 bis etwa 2 Gew.-% und vorzugsweise etwa 0,05 bis etwa 1,5 Gew.-% eingeführt werden.
  • Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Zahnpflegemittelkomponenten werden Tenside verwendet, um die gründliche Dispersion der Zahnpflegemittelkomponenten innerhalb des Mundraums zu fördern, wenn sie darauf angewendet werden, und die kosmetische Akzeptabilität und Reinigungs- und Schaumeigenschaften der kombinierten Komponenten zu verbessern. Das Tensid ist in dem Zahnpflegemittelträger der individuellen Komponenten der vorliegenden Erfindung in einer Konzentration von etwa 0,5 bis etwa 3,0 Gew.-% und vorzugsweise etwa 1,0 bis 2,0 Gew.-% vorhanden.
  • Unter den erfindungsgemäß brauchbaren Tensiden sind Salze der höheren Alkylsulfate wie beispielsweise Natriumlaurylsulfat oder andere geeignete Alkylsulfate mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe zu finden; Natriumlaurylsulfoacetat, Salze von sulfonierten Monoglyceriden von höheren Fettsäuren wie beispielsweise Natriumkokosnussmonoglyceridsulfonat oder andere geeignete sulfonierte Monoglyceride von Fettsäuren mit 10 bis 18 Kohlenstoffatomen; Salze von Amiden von höheren Fettsäuren, z.B. 12 bis 16 Kohlenstoffatomsäuren, mit niederaliphatischen Aminosäuren, wie beispielsweise Natrium-N-methyl-N-palmitoyltaurid, Natrium-N-lauroyl-, -N-myristoyl- und -N-palmitoylsarcosinate; Salze der Ester von solchen Fettsäuren mit isotonischer Säure oder mit Glycerinmonosulfat wie beispielsweise das Natriumsalz von monosulfatiertem Monoglycerid von hydrierten Kokosnussölfettsäuren; Salze von Olefinsulfonaten, z.B. Alkensulfonaten oder Alkensulfonaten oder Mischungen der selben mit 12 bis 16 Kohlenstoffatomen in der Kohlenstoffkette des Moleküls; und Seifen höherer Fettsäuren wie beispielsweise denjenigen mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen, z.B. Kokosnussfettsäuren. Das Kation des Salzes kann Natrium, Kalium oder Mono-, Di- oder Triethanolamin sein.
  • Die Durchführung der vorliegenden Erfindung betrifft im Allgemeinen Zahnpflegemittelkomponenten, die physikalisch von der anderen getrennt sein müssen, wenn jede individuell einen Bestandteil enthält, der mit dem anderen reagiert. Peroxidverbindungen sind beispielsweise sehr reaktive Bestandteile und müssen von vielen Zahnpflegemittelbestandteilen getrennt werden, wie beispielsweise Geschmacksstoffverbindungen, Vitaminen (A, C, E) , antibakteriellen Mitteln wie beispielsweise Triclosan und Polyphosphaten wie beispielsweise Natriumtripolyphosphat. Kationische Verbindungen wie Zinn(II)ionen, Chlorhexidindigluconat und Cetylpyridiniumchlorid müssen ebenfalls von anionischen Komponenten von Zahnpflegemitteln, wie beispielsweise Zahnsteinkontrollmitteln (Natriumtripolyphosphat), Calcium- und Siliciumdioxidabriebmitteln und dergleichen getrennt sein.
  • Wenn es gewünscht ist, Zähne durch Ausfällung von Calciumfluorid zu fluorieren, enthält die erste Komponente der Zweikomponentenzahnpflegemittelzusammensetzung als spezifischeres Beispiel ein wasserlösliches, fluoridfreisetzendes Salz wie beispielsweise ein Alkalimetallfluorid wie NaF, KF, Natriummonofluorophosphat oder SnF&sub2;. Das bevorzugte Fluoridsalz für die erfindungsgemäßen Zwecke ist NaF. Das Fluoridsalz ist in der ersten Komponente der Zahnpflegemittelzusammensetzung in einer Konzentration von etwa 0,1 bis etwa 1 Gew.-% und vorzugsweise etwa 0,25 bis etwa 0,5 Gew.-%. Bei diesen bevorzugten Konzentrationen werden etwa 750 ppm bis etwa 1500 ppm Fluoridionen für die Zähne verfügbar, wenn die ersten und zweiten Komponenten der Zahnpflegemittelzusammensetzung in kombinierter Form beim Anwenden auf die Zähne gemischt werden.
  • Andere spezifische Beispiele der reaktiven Bestandteile, die in die erste Zahnpflegemittelkomponente eingeschlossen werden können, schließen Peroxidverbindung wie beispielsweise Wasserstoffperoxid und Calciumperoxid ode organische saure Bestandteile wie beispielsweise Zitronensäure oder Salze desselben ein, die in die erste Zahnpflegemittelkomponente in einer Konzentration von etwa 0,5 bis etwa 5 Gew.-% der Komponente eingeschlossen werden können.
  • Die zweite Komponente der erfindungsgemäßen Zahnpflegemittelzusammensetzung enthält ein reaktives Polier- oder Abriebmittel wie beispielsweise ein Dicalciumphosphat oder ein Alkalimetallbicarbonatsalz. Wenn die zweite Komponente der Zahnpflegemittelzusammensetzung ein hydratisiertes Dicalciumphosphatabriebmittel oder ein Dicalciumorthophosphatdihydrat enthält, ist das Abriebmittel in die zweite Komponente der erfindungsgemäßen Zahnpflegemittelzusammensetzung in einer Konzentration von etwa 1 bis etwa 60 Gew.-% und vorzugsweise etwa 20 bis etwa 50 Gew.-% der zweiten Komponente eingeführt. Wenn das Abriebmittel ein Alkalimetallbicarbonatsalz wie beispielsweise Natriumbicarbonat ist, ist das Bicarbonatsalz in der zweiten Komponente in einer Konzentration von etwa 5 bis etwa 25 Gew.-% eingeführt.
  • Andere spezifische Beispiele der Zweikomponentenzahnpflegemittelzusammensetzungen, die erfindungsgemäß verwendet werden können, schließen Zahnpflegemittelzusammensetzungen ein, die Bestandteile enthalten, die normalerweise reaktiv und unverträglich miteinander sind wie beispielsweise Calcium enthaltende Abriebmittel und polycarboxylierte Polymere (z.B. Gantrez) oder Kaliumnitrat.
  • Das reaktive Abriebmittel ist in einem Träger enthalten, der so formuliert ist, dass er eine Zusammensetzung aufweist, die ähnlich der des Trägers der ersten Zahnpflegemittelkomponente ist, so dass die beiden Komponenten ähnliche physikalische Eigenschaften aufweisen, was es ihnen erlaubt, leichter so formuliert zu werden, dass sie bei im Wesentlichen gleichen Druckkräften gemeinsam extrudierbar sind. Damit die Druckkraft beispielsweise im Wesentlichen äquivalent ist, um bei einem präzise vorgegebenen Verhältnis zu extrudieren, um eine optimale Ausfällung des Calciumfluorids zu bewirken, wird die Trägerzusammensetzung der zweiten Komponente, insbesondere der Feuchthaltemittelgehalt, so eingestellt, dass der Unterschied in den Komponentenbestandteilen akkommodiert wird. In dem beispielhaften Zweikomponentenzahnpflegemittel, in dem eine Komponente Fluorid enthält und die andere Calciumabriebmittel enthält, ist der Feuchthaltemittelgehalt der zweiten Komponente daher so eingestellt, dass der Einschluss des Dicalciumphosphatabriebmittels akkommodiert ist. Das Abriebmittel ist in der zweiten Zahnpflegemittelkomponente in einer Konzentration von etwa 10 bis etwa 30 Gew.-% und vorzugsweise in einer Konzentration von etwa 15 bis etwa 25 Gew.-% enthalten. Bei diesen Abriebmittelmengen liegt die Feuchthaltemittelkonzentration im Bereich von etwa 15 bis etwa 70 Gew.-% und vorzugsweise etwa 20 bis etwa 40 Gew.-%.
  • Ähnliche Einstellungen in den Natriumbicarbonatkonzentrationen in der zweiten Zahnpflegemittelkomponente des Mehrkomponentenzahnpflegemittels, das erfindungsgemäß verwendet wird, können so durchgeführt werden, dass die Druckkräfte, die benötigt werden, um beide Komponenten zu extrudieren, im Wesentlichen äquivalent sind, um eine Komponentenabgabe bei einem vorgegebenen Verhältnis zu liefern, um optimale Reaktion und Aufbrausen zwischen dem Bicarbonatbestandteil in der zweiten Komponente und dem organische Säure- oder Peroxidbestandteil in der ersten Komponente zu bewirken.
  • Erfindungsgemäß wird ein gestreiftes Zahnpflegemittelprodukt erhalten, bei dem Färbemittel mit kontrastierenden Farben in jede der Zahnpflegemittelkomponenten, die erfindungsgemäß verwendet wurden, eingeführt sind, wobei die Färbemittel pharmakologisch und physikalisch nicht toxisch sind, wenn sie in den vorgeschlagenen Mengen verwendet werden. Erfindungsgemäß verwendete Färbemittel schließen sowohl Pigmente als auch Farbstoffe ein.
  • Erfindungsgemäß verwendete Pigmente schließen nichttoxische, wasserunlösliche anorganische Pigmente wie beispielsweise Titandioxid oder Chromoxidgrüne, Ultramarinblaue und Rosa sowie Eisenoxide und wasserunlösliche Farbstofflaugen ein, die durch Erstreckung von Calcium- oder Aluminiumsalzen auf FD&C Farbstoffe auf Aluminiumoxid wie beispielsweise FD&C. Grün Nr. 1 Farbe, FD&C Blau Nr. 2 Farbe, FD&C R&D Nr. 30 Farbe und FD&C Nr. 15 Gelbfarbe hergestellt wurden. Die Pigmente weisen eine Teilchengröße im Bereich von 5 bis 1.000 um, vorzugsweise 250 bis 500 um auf und sind in einer Konzentration von 0,5 bis 3 Gew.-% vorhanden.
  • Erfindungsgemäße verwendete Farbstoffe sind gleichförmig über die Zahnpflegemittelkomponente verteilt und sind im Allgemeinen Lebensmittelfarbstoffadditive, die derzeit von der Food Drug and Cosmetic Act zur Verwendung in Lebensmitteln und eingenommenen Arzneimitteln zertifiziert sind, einschließlich solche wie FD&C Rot Nr. 3 (Natriumsalz von Tetraiodfluorescein), FD&C Gelb Nr. 5 (Natriumsalz von 4-p-Sulfophenylazo-1-p-sulfophenyl- 5-hydroxypyrazol-3-carbonsäure), FD&C Gelb Nr. 6 (Natriumsalz von p-Sulfophenylazo-B-naphthol-6-monosulfat), FD&C Grün Nr. 3 (Dinatriumsalz von 4-{[4-(N-Ethyl-p-sulfobenzylamino)-phenyl]- (4-hydroxy-2-sulfoniumphenyl)-methylen}-[1-(N-ethyl-N-p-sulfobenzyl)-AE-3, 5-cyclohexadienimin], FD&C Blau Nr. 1 (Dinatriumsalz von Dibenzyldiethyl-diaminotriphenylcarbinoltrisulfonsäureanydrid), FD&C Blau Nr. 2 (Natriumsalz von Disulfonsäure von Indigotin) und Mischungen derselben in verschiedenen Anteilen. Die Konzentration des Farbstoffs für das effektivste in der vorliegenden Erfindung in der Zahnpflegemittelzusammensetzung liegt in einem Bereich von etwa 0,0005 bis etwa 2 Gew.-%.
  • Es ist bevorzugt, dass das Färbemittel, das in eine der Zahnpflegemittelkomponenten eingeschlossen ist, ein Pigment wie beispielsweise TiO&sub2; ist, und dass das Färbemittel, das über den ganzen Körper der anderen Zahnpflegemittelkomponente verteilt ist, ein Farbstoff ist und dass der Farbstoff von einer von dem Pigment, das in der ersten Zahnpflegemittelkomponente enthalten ist, von einer verschiedenen Farbe ist.
  • Es kann auch irgendein geeignetes Geschmacks- oder Süßungsmaterial verwendet werden. Beispiele von geeigneten Geschmacksbestandteilen sind Geschmacksöle, z.B. Öle der Spearminze, Pfefferminze, des Wintergrüns, Sassafras, der Nelke, des Salbeis, Eukalyptus, Majorans, Zimts, der Lemone und Orange sowie Methylsalicylat. Geeignete Süßungsmittel schließen Sucrose, Laktose, Maltose, Sorbit, Natriumcyclamat, Perillartin und Natriumsaccharin ein. Geeignete Geschmacks- und Süßungsmittel können zusammen 0,01 bis 5% oder mehr der Zubereitungen ausmachen.
  • Die erfindungsgemäßen Zahnpflegemittelkomponenten können verschiedene andere Materialien eingeführt werden. Nichteinschränkende Beispiele derselben schließen Konservierungsmittel, Silikone und Chlorophyllverbindungen, Antibakterielle Mittel wie beispielsweise Chlorhexidin, halogenierte Diphenylether wie Triclosan, Desensibilisierungsmittel wie Kaliumnitrat und Kaliumcitrat und Mischungen derselben ein. Diese Hilfsstoffe sind in den Zahnpflegemittelkomponenten in Mengen eingeführt, die die gewünschten Eigenschaften und Merkmale nicht wesentlich nachteilig beeinflussen, und sie sind ausgewählt und in geeigneten Mengen angewendet, was von der speziellen Art der involvierten Zahnpflegemittelkomponenten abhängt.
  • Um die individuellen Zahnpflegemittelkomponenten der vorliegenden Erfindung herzustellen werden die Feuchthaltemittel, z.B. Glycerin, Polyethylenglykolbestandteil und Süßstoffe in einem herkömmlichen Mischer dispergiert, bis die Mischung eine homogene Gelphase geworden ist. In diese Gelphase werden das Fluoridsalz oder die Calciumphosphatabriebmittel gegeben. Diese Bestandteile werden gemischt, bis eine homogene Phase erhalten wird. Danach werden Verdicker, Geschmacksstoff und Tensidbestandteil zugesetzt, und die Bestandteile werden bei hoher Geschwindigkeit unter Vakuum von etwa 20 bis 100 mm Hg gemischt. Das resultierende Produkt ist ein homogenes, halbfestes, extrudierbares Pastenprodukt.
  • Der Spenderbehälter
  • Das Material aus dem die Körperseitenwände des Mehrkammerbehälters, der erfindungsgemäß verwendet wird, hergestellt ist, ist ein flexibles, elastisches Kunststoffmaterial, das gebogen wird, wenn eine Kraft auf die Bahn angewendet wird. Erfindungsgemäß sind Kunststoffbahnmaterialien, die bei Anwendung einer Biegekraft von etwa 0,45 bis etwa 1,4 kg (1,0 bis etwa 3,0 Pound) deformiert werden, besonders geeignet für die gemeinsame Abgabe von Zahnpflegemittelkomponenten aus zusammendrückbaren mit Kammern versehenen Tube in konstanten vorgegebenen Anteilen gemäß der vorliegenden Erfindung gefunden worden.
  • Der Ausdruck "Biegekraft" wie er hierin und in den angefügten Ansprüchen verwendet wird, bedeutet die maximale Kraft ausgedrückt in Pound, die benötigt wird, um eine Kunststoffbahn zu deformieren, die in Form eines umgekehrten Us durch einen Formadapter, der an einen Kompressionstisch wie beispielsweise eine Instron®-Zugtestmaschine angefügt ist, zu deformieren, wobei die Kraft axial abwärts an dem Bogenbereich der U-förmigen Bahn mit einer Rate von 30,48 cm/min (12 Zoll pro Minute) angewendet wird.
  • Der an der Instron®-Maschine installierte Adapter ist 13,97 cm (5,5 Zoll) hoch und besteht aus einem 0,635 cm (0,25 Zoll) dicken Edelstahlblock, ein 1 Zoll Quadrat, mit einem Edelstahldraht von 0,375 cm (0,125 Zoll) Durchmesser, der sich abwärts zu einem offenen rechteckigen Bereich mit 5 Zoll Breite und 6,35 cm (2,5 Zoll) Höhe erstreckt. Der Adapter ist in die Klemmbacken der Instron®-Maschine eingesetzt und wird abwärtsbewegt, um die getestete Oberflächenbahn zu kontaktieren und abzulenken.
  • Die getestete Kunststoffbahn wird in einem Probenhalter gehalten, der aus einer Edelstahlbasis mit 0,3175 cm (0,125 Zoll) Dicke und einem Schlitz mit 2,54 cm (1 Zoll) Breite, einer Länge von 10,16 cm (4 Zoll) und einer Höhe von 5,08 cm (2 Zoll) besteht. Eine niedrigere Befestigung für diese Basis, 1 Zoll in der Länge, befestigt die Basis an der Arbeitsplattform der Instron®-Maschine. Eine Probenklammer greift in die Basis ein, um die Kunststoffbahn in der Basis zu halten, wobei die Klammer aus einem Kanal mit einer Länge von 10,16 cm (4 Zoll), einer Breite von 2,4765 cm (0,975 Zoll) und einer Höhe von 5,08 cm (2 Zoll) besteht und eine Wanddicke von 1,5875 cm (0,625 Zoll) aufweist. Die Probenklammern halten die Bahn in der Basis in einer umgekehrten U-Gestaltung.
  • Wenn eine Messung der Biegekraft erfolgt, werden 6 Kunststoffbahnproben in Maschinenrichtung geschnitten und werden 6 Kunststoffbahnproben in Querrichtung geschnitten, wobei jede Probe 10,16 cm · 10,16 cm (4 Zoll · 4 Zoll) groß ist und getestet wird. Jede getestete Probe wird in den Probenhalter gegeben und durch die Klammer an Ort und Stelle gehalten, so dass sie eine umgekehrte U-Form bildet. Keine Probe wird wieder verwendet. Der Probenhalter mit der Probe wird in die Instron®- Maschine gegeben und der Adapter auf gerade oberhalb der Probe abgesenkt und dann mit einer Rate von 30,48 cm/min (12 Zoll pro Minute) abgesenkt, um eine Bahndeformierung von 0,889 cm (0,35 Zoll) zu bewirken. Die Kraft in Pound zur Ablenkung der Bahn auf diese Weise wird als Biegekraft aufgezeichnet.
  • Das Kunststoffbahnmaterial, aus dem die Körperseitenwände hergestellt sind, können aus irgendeinem geeigneten Kunststoffmaterial wie beispielsweise Polyethylen (sowohl niedriger als auch hoher Dichte), Polypropylen, Ethylen- und Propylen-Copolymeren und Polyethylenterephthalat hergestellt sein. Das Kunststoffbahnmaterial kann eine Laminatstruktur aufweisen, bei der ein Gassperrmaterial wie beispielsweise Ethylenvinylalkohol, Nylon oder Polyvinylidenchlorid sandwichartig zwischen zwei Schichten aus Polyethylen oder Polypropylen oder Copolymeren derselben angeordnet ist. Die Gassperrmaterialien verhindern den Verlust an bestimmten Bestandteilen der Zahnpflegemittelkomponenten, die in die Gasphase eintreten und durch die Kunststoffmaterialien ohne Gassperrstrukturen dringen.
  • Der erfindungsgemäße Mehrkammerbehälter weist zusammendrückbare äußere Seitenwände und eine bewegliche Trennvorrichtung auf, die den Behälter in eine Vielzahl von Kammern aufteilt, wodurch die Außenwände der Kammern zusammengedrückt werden, um unter einer auf die Außenwände angewendeten Druckkraft die Zahnpflegemittelkomponenten aus den individuellen Kammern auszustoßen, wobei die bewegbare Trennung die Deformation der Außenwände der Tuben kompensiert, wodurch die Druckkräfte, die auf die einzelnen Zahnpflegemittelkomponenten zur Extrusion derselben auf dem Behälter wirken, egalisiert werden.
  • Bezugnehmend auf eine Ausführungsform des Mehrkammerbehälters, eine zusammendrückbare Tube, die erfindungsgemäß verwendet wird, kann die Mehrkammertube einen schlauchförmigen Körper mit einem kreisförmigen Querschnitt aufweisen, aber sie kann irgendeine andere Gestalt haben, beispielsweise oval sein. Die Tube weist einen Körper auf, der von einer Art ist, die leicht quetschbar, zusammendrückbar oder kollapsierbar ist und eine Seitenwand umfasst, die aus einem elastischen Kunststoffmaterial gebildet ist, das durch Biegekräfte von etwa 0,45 kg bis etwa 1,4 kg (1,0 bis etwa 3,0 Pound) wie hierin zuvor beschrieben ist, deformiert werden kann. Ein Ende des Körpers ist versiegelt, während das entgegengesetzte Ende offen ist und mit einem Hals versehen ist, durch den die Komponenten des Mehrkomponentenzahnpflegemittels durch Öffnungen abgegeben werden. Der Hals ist mit Eingriffsmitteln versehen, um eine Verschlusskappe aufzunehmen.
  • Die Dicke der Seitenwand liegt typischerweise im Bereich von etwa 0,25 bis etwa 1,20 mm. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beträgt die Dicke der Seitenwand etwa 0,25 bis etwa 0,35 mm.
  • In einer Ausführungsform ist das Innere des Körpers längs in zwei Kammern segmentiert mit Hilfe einer Membran oder einer Trennvorrichtung. Die Trennvorrichtung ist schlaff und lateral beweglich. In Abhängigkeit von der Konstruktion des Körpers kann die Trennvorrichtung ingetral mit den Wänden des Körpers ausgebildet als einheitlicher Teil des Körpers. Alternativ kann die Trennvorrichtung ein separat gebildetes Element sein, das geeignet innerhalb des Behälterkörpers gehalten wird. Wenn der Körper und die Trennvorrichtung aus einem thermoplastischen Kunststoffmaterial wie beispielsweise Polyethylen hergestellt sind, kann insbesondere Wärme- oder Klebstoffversiegelung verwendet werden, um die beiden Hälften des Körpers zusammenzufügen, wobei die Trennvorrichtung an die peripheren Ränder der Seitenwände angeschlossen wird. Die peripheren Ränder der Trennvorrichtung werden permanent an der inneren Oberflächenseitenwand mit Hilfe einer geeigneten thermischen Schmelzverbindung oder einer Klebeverbindung gehalten.
  • Die Trennvorrichtung kann in einer gewellten oder gefaltet Konfiguration vorliegen, so dass, wenn die Außenwände der Tube komprimiert oder deformiert werden, die Trennvorrichtung dazu gebracht wird, sich lateral zu bewegen.
  • Die Trennvorrichtung kann aus einem sehr flexiblen und schlaffen thermoplastischen Folienmaterial wie beispielsweise Polyethylen niederer Dichte oder Polypropylen sein oder kann ein Laminat sein, in das eine Gassperrschicht sandwichartig zwischen gegenüberliegenden Polyethylen- oder Polypropylenschichten eingefügt ist. Die Trennvorrichtung weist eine Dicke auf, die wesentlich kleiner ist als diejenigen des Kunststoffmaterials, aus dem die Seitenwände gebildet sind, und sie weist im Allgemeinen eine Dicke von 0,005 bis 0,20 mm und vorzugsweise etwa 0,075 bis etwa 0,15 mm auf.
  • Der Boden des Körpers kann eine geeignete Konfiguration aufweisen. Der Boden des Körpers ist durch Umkrempeln oder Zusammendrücken der Wände des Körpers versiegelt und wird klebend oder thermisch zusammengebunden und an die interne Trennvorrichtung. Die Kammern des Behälterkörpers werden mit den Zahnpflegemittelkomponenten in der üblichen Weise gefüllt, bevor das Ende des Körpers versiegelt wird, d.h der Behälter wird mit einer versiegelungskappe ausgestattet. Dann umgedreht und durch das Bodenende gefüllt. Die Zahnpflegemittelkomponenten, die verschiedene reaktive Bestandteile enthalten, zeigen unterschiedliche Fließeigenschaften, wenn eine Druckkraft auf die Seitenwand angewendet wird, da die Zahnpflegemittelkomponenten, wenn sie über die inneren Seitenwandoberflächen fließen, unterschiedliche, d.h größere oder kleinere Widerstände zu fließen erfahren, wenn sie miteinander verglichen werden. Um diesen Unterschied im Fluss in Antwort auf die angewendete Druckkraft zu kompensieren, sind die Zahnpflegemittelkomponenten so formuliert, dass sie diesen Unterschied ausgleichen, so dass die Druckkraft, die benötigt wird, um beide Komponenten zum Fließen zu bringen, im Wesentlichen gleich der Druckkraft ist, die benötigt wird und typischerweise im Bereich von etwa 0,25 bis etwa 9 kg (etwa 0,5 bis etwa 20 Pound) und vorzugsweise etwa 0,45 kg bis etwa 4,5 kg (etwa 1 bis etwa 10 Pound) liegt. Wenn eine Druckkraft in diesem Bereich auf die Behälterseitenwände wie beispielsweise durch Quetschen der Behälterseitenwände angewendet wird, werden die einzelnen Zahnpflegemittelkomponenten dazu gebracht, gleichzeitig zu fließen. Die Trennvorrichtung bewegt sich lateral von ihrer fixierten Position in Antwort auf irgendeinen Druckunterschied, der in dem Tubeninneren existiert, wodurch die Unterschiede in der Druckkraft ausgeglichen werden. Falls der Unterschied in der Druckkraft, die benötigt wird, die einzelnen Komponenten zu extrudieren, über 20% liegt und nicht durch Zahnpflegemittelformulierungsmittelmodifikationen kompensiert werden kann, kann der Unterschied in der Druckkraft, die zur Extrusion benötigt wird, durch Modifikation der Geometrie der Öffnung justiert werden, durch die die einzelnen Komponenten extrudiert werden.
  • Nachdem der Mehrkammerbehälter gefüllt worden ist, kann die Trennvorrichtung im Wesentlichen zusammengefaltet sein, so dass sie in jede Richtung durch einen Druckunterschied verschoben werden kann. Die Trennvorrichtung kann lateral zur Rechten in Antwort auf eine Druckverschiebung der linken Seite der Tube bewegt werden, die größer ist als die Druckverschiebung der gegenüberliegenden Seitenwand.
  • Wenn die Komponenten aus dem Hals durch die Öffnungen aus den Kammern extrudiert werden, konvergieren die einzelnen Komponenten zur Bildung eines einzelnen mit Streifen versehenen Materialstroms. Der einzelne Strom geeignet und leicht mit Genauigkeit auf eine begrenzte Oberfläche dirigiert, die im Fall von Zahnpastakomponenten leicht und einfach auf die schmale Breite einer Zahnbürste in vorgegebenen Anteilen aufgebracht wird, um eine optimale therapeutische Abgabe der umgesetzten Bestandteile zu liefern, wenn die Komponentenschicht durch Bürsten der Zähne oder von anderem Zahngewebe im Mundraum gemischt werden.
  • Bei Betrieb kann der Behälter zwischenzeitlich gequetscht werden, um kleine Teile der Komponenten des Zweikomponentenzahnpflegemittels abzugeben, die in den Kammern enthalten sind. Wenn solche Behälter durch eine Vielzahl von Anwendern mit individuellen Greiffverhalten ergriffen werden, kann ein solches Quetschen einen größeren Druck auf eine Komponente als auf die andere Komponente entwickeln. Wenn dies auftritt verschiebt der Druckunterschied über die Trennvorrichtung die Trennvorrichtung bis die Drücke ausgeglichen sind. Die Trennvorrichtung ist daher ein in Reaktion auf den Druck verschiebbaren Wand für den für den Ausgleich der Komponentendrücke, wodurch ein relativ konstanter Anteil von gleichzeitig abgegebenen Produktkomponenten erzielt wird, da beide Zahnpflegemittelkomponenten so formuliert sind, dass sie durch die gleiche Druckkraft extrudierbar sind, wobei ihre relativen Extrusionsraten durch die bewegbare Trennvorrichtung ausgeglichen werden.
  • Der Durchmesser des austretenden einzelnen Stromes kann gemäß den Verpackungsspezifikationen reguliert werden, indem der Durchmesser der Öffnungen eingestellt wird. Im Allgemeinen liegt der Strom in Form eines zylindrischen Bandes mit einem Durchmesser von etwa 0,3 bis etwa 2,0 cm vor. Wenn verschiedene Färbemittel in die einzelnen Zahnpflegemittelkomponenten eingeflossen sind, tritt der Mehrschichtzahnpflegemittelkomponentenstrom aus dem Halsauslassdurchgang als attraktiv gestreifte Zahnpasta aus.
  • Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung, ohne sie einzuschränken. Solange nichts anderes angegeben ist, sind alle Gewichtsprozentsätze auf das Gewicht bezogen und alle Temperaturen in ºC angegeben.
  • Beispiele
  • Eine Reihe von 40 mm Durchmesser aufweisenden Zweikammertuben mit einer Körperlänge von 158 mm wurde aus einem laminierten Boden mit einer Struktur PE/EVOH/PE gebildet, wobei PE Polyethylen ist und EVOH ein Ethylen/Vinylalkohol-Copolymer ist und der Bogen eine Dicke von 0,3 mm aufweist. Beim Testen war eine Biegekraft von 0,73 kg (1,6 Pound) erforderlich, um den Bogen abzulenken, wie bestimmt unter Verwendung einer Instron®-Maschine, gemäß dem zuvor beschriebenen Verfahren.
  • Die Tube war längs in zwei Kammern mit ungefähr gleichen Volumen mit Hilfe einer gefalteten Trennfolie aus Polyethylen mit einer Dicke von 0,12 mm segmentiert, die bei Anwendung einer Biegekraft von 0,035 kg (0,077 Pound) deformiert wurde.
  • Die Kammern der Zweikammertube wurden mit den Zahnpflegemittelkomponenten gefüllt, die mit 1 und 2 eines als "Zahnpflegemittel A" bezeichneten Zahnpflegemittels angegeben sind, die die in Tabelle I aufgelisteten Bestandteile enthielten.
  • Die Viskositäten der beiden Zahnpflegemittelkomponenten, wenn sie in Brookfield-Einheiten unter Verwendung eines Brookfield® RVT Viskosimeters, Spindel E mit 5 UpM gemessen wurden, waren im Wesentlichen äquivalent, wobei die Viskosität von Komponente 2 17% niedriger ist als die von Komponente 1. TABELLE I
  • Die Druckkraft wie bestimmt durch das zuvor beschriebene Verfahren zur Abgabe der Komponenten 1 und 2 des Zahnpflegemittels A war im Wesentlichen äquivalent, d.h die Druckkraft, die benötigt wurde, um Komponente 1 des Zahnpflegemittels A zu extrudieren, war 2,4% niedriger als die für Komponente 2. Die zur Extrusion der Komponenten 1 und 2 des Zahnpflegemittels A erforderlichen Druckkräfte sind in der folgenden Tabelle III aufgezeichnet.
  • Zum Vergleich wurde das Verfahren des Beispiels wiederholt, mit der Ausnahme, dass ein Vergleichsmehrkomponentenzahnpflegemittel, bezeichnet als "Zahnpflegemittel B" verwendet wurde. Die Bestandteile der Komponenten 1 und 2 des Vergleichszahnpflegemittels B und ihre Viskositäten sind in der folgenden Tabelle II angegeben.
  • Die Druckkraft, die zur Extrusion der individuellen Komponenten des Zahnpflegemittels B erforderlich waren, waren nicht ±20% voneinander, nämlich Komponente 2 des Zahnpflegemittels B erforderte eine Druckkraft, die 45% niedriger war, als die für Komponente 1. Die Extrusion der Komponenten des Zahnpflegemittels B erforderlichen Druckkräfte sind in der folgenden Tabelle II I angegeben.
  • Die Viskosität von Komponente 2 des Vergleichszahnpflegemittels B war im Wesentlichen äquivalent zu der von Komponente 1, wobei Komponente 2 eine Viskosität aufwies, die 12% niedriger war als die von Komponente 1. TABELLE II TABELLE III
  • Die Komponenten 1 und 2 des Zahnpflegemittels A wurden dahingehend bestimmt, dass sie im Wesentlichen gleichmäßig aus den Mehrkammertuben abgegeben wurden, in denen sie enthalten waren, während die Komponenten 1 und 2 von Zahnpflegemittel B dies nicht taten, obwohl in beiden Zahnpflegemitteln die Viskositäten der individuellen Komponenten im Wesentlichen äquivalent waren.

Claims (27)

1. Mehrkammerspender mit einem Körper mit zusammendrückbaren Seitenwänden, einem Auslass und Trennvorrichtungen, die das Innenvolumen des Körpers intern in eine Vielzahl von voneinander getrennten Vorratskammern teilen, wobei die Trennvorrichtungen aus einem Kunststoffmaterial gebildet sind, das eine Dicke aufweist die geringer ist als die der Körperseitenwände, und beweglich sind, um Unterschiede in den Extrusionsfließraten der Komponenten beim Zusammendrücken der Seitenwände zu kompensieren, wobei die voneinander getrennten Kammern mit individuellen Zahnpflegekomponenten gefüllt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass des Spenders mit einer Abgabeöffnung ausgestattet ist, die mit den voneinander getrennten Kammern in Verbindung steht, wobei die Trennvorrichtungen so beweglich sind, dass sie Unterschiede in den Extrusionsfließraten kompensieren, die Zahnpflegekomponenten so formuliert sind, dass sie unterschiedlichen Oberflächenkräften, die auf die Seitenwände wirken Rechnung tragen, so dass sie mit im Wesentlichen äquivalenten Druckkräften aus der Öffnung extrudierbar sind, wobei die Druckkraft als die Kraft in Kilogramm gemessen wird, die benötigt wird, um 1 bis 2 g Zahnpflegekomponente, die in einem Edelstahlbehälter enthalten ist, eine Stecke von 5 mm durch eine Öffnungsweite von 3,8 mm Durchmesser bei einer Temperatur von 23ºC mit einer festen Rate von 150 mm/min zu extrudieren, die Körperseitenwände aus einem Kunststoffmaterial gebildet sind, das sich bei Anwendung einer Biegekraft von etwa 0,45 kg oder mehr deformiert, wobei die Biegekraft die maximale Kraft ist, ausgedrückt in Kilogramm, die benötigt wird, um eine Kunststoffbahn zu verbiegen, die in die Form eines umgekehrten U durch einen geformten Adapter gebogen ist, der an einen Drucktisch angesetzt ist, wobei die Kraft axial abwärts auf den gekrümmten Bereich des U-förmigen Bandes mit einer Geschwindigkeit von 30,48 cm/min einwirkt, wobei die Zahnpflegekomponenten ferner so formuliert sind, dass beim Zusammendrücken der Seitenwände des Körpers ein einzelner gestreifter Mehrschichtstrom der Komponenten, der die reaktiven Bestandteile enthält, in Verhältnissen aus der Öffnung extrudiert werden kann, die vorgegeben sind, um optimale Mengen der umgesetzten Bestandteile zu liefern, wenn die extrudierten Komponenten im Mundraum gemischt werden.
2. Spender nach Anspruch 1, bei dem die Druckkraft, die die Initiierung der Zahnpflegekomponentenextrusion verursacht, innerhalb des Bereichs von ±20% voneinander liegt.
3. Spender nach Anspruch 1, bei dem die Zahnpflegekomponenten so formuliert sind, dass sie bei einer Druckkraft von etwa 0,23 kg bis etwa 9 kg extrudierbar sind.
4. Spender nach Anspruch 1, bei dem die Zahnpflegekomponenten so formuliert sind, dass sie bei einer Druckkraft von etwa 0,45 kg bis etwa 4,5 kg extrudierbar sind.
5. Spender nach Anspruch 1, bei dem das Kunststoffmaterial, aus dem die Körperseitenwände gebildet sind, durch eine Biegekraft von etwa 0,45 kg bis etwa 1,4 kg deformiert wird.
6. Spender nach Anspruch 1, bei dem die Seitenwände eine Dicke von etwa 0,25 bis etwa 1,2 mm aufweisen.
7. Spender nach Anspruch 1, bei dem die Trennvorrichtungen durch eine Biegekraft von weniger als 0,23 kg verbogen werden.
8. Spender nach Anspruch 1, bei dem die Trennvorrichtungen eine Wanddicke von etwa 0,005 bis etwa 0,22 mm aufweisen.
9. Spender nach Anspruch 8, bei dem die Trennvorrichtungen gefaltet sind und in Antwort auf eine Druckkraft, die auf die Körperseitenwände einwirkt, bewegbar sind.
10. Spender nach Anspruch 1, bei dem eine Zahnpflegekomponente einen Verdicker enthält, das der Komponente eine elastische Struktur vermittelt.
11. Spender nach Anspruch 10, bei dem der Verdicker ein Cellulosegel ist.
12. Spender nach Anspruch 10, bei dem der Verdicker ein Carrageenangummi ist.
13. Spender nach Anspruch 1, bei dem die reaktiven Bestandteile, die in den Zahnpflegekomponenten enthalten sind, ein Calcium enthaltendes Poliermittel und ein Fluorid freisetzendes Salz sind.
14. Spender nach Anspruch 13, bei dem das Fluorid freisetzende Salz NaF ist.
15. Spender nach Anspruch 13, bei dem das Calcium-Poliermittel ein Calciumphosphat ist.
16. Spender nach Anspruch 1, bei dem die reaktiven Bestandteile, die in den Zahnpflegekomponenten enthalten sind, ein Alkalimetallbicarbonat-Poliermittel und eine organische Säure sind.
17. Spender nach Anspruch 16, bei dem das Alkalimetallbicarbonat Natriumbicarbonat ist.
18. Spender nach Anspruch 16, bei dem die organische Säure Zitronensäure ist.
19. Spender nach Anspruch 1, bei dem die reaktiven Bestandteile, die in den Zahnpflegekomponenten enthalten sind, ein Alkalimetallbicarbonat und eine Peroxidverbindung sind.
20. Spender nach Anspruch 19, bei dem die Peroxidverbindung Wasserstoffperoxid oder Calciumperoxid ist.
21. Spender nach Anspruch 1, bei dem die reaktiven Bestandteile, die in den Zahnpflegekomponenten enthalten sind, ein Calcium enthaltendes Poliermittel und Kaliumnitrat sind.
22. Spender nach Anspruch 21, bei dem die reaktiven Bestandteile, die in den Zahnpflegekomponenten enthalten sind, ein Calcium enthaltendes Poliermittel und ein polycarboxyliertes Polymer sind.
23. Spender nach Anspruch 1, bei dem die reaktiven Bestandteile, die in den Zahnpflegekomponenten enthalten sind, eine Peroxidverbindung und Natriumtripolyphosphat sind.
24. Spender nach Anspruch 1, bei dem die reaktiven Bestandteile, die in den Zahnpflegekomponenten enthalten sind, eine Peroxidverbindung und eine Geschmack liefernde Verbindung sind.
25. Spender nach Anspruch 1, bei dem die reaktiven Bestandteile, die in den Zahnpflegekomponenten enthalten sind, eine Peroxidverbindung und ein Vitamin sind.
26. Spender nach Anspruch 1, bei dem die reaktiven Bestandteile, die in den Zahnpflegekomponenten enthalten sind, eine Peroxidverbindung und ein antibakterielles Mittel sind.
27. Spender nach Anspruch 1, bei dem die reaktiven Bestandteile, die in den Zahnpflegekomponenten enthalten sind, eine kationische Verbindung und eine anionische Verbindung sind.
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