-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
Der
Einbau traditioneller antikorrosiver Pigmente, wie beispielsweise
Mennige, Bleisiliciumchromat, Strontiumchromat, Zinktetroxychromat
und Zinkkaliumchromat, in Beschichtungssysteme zur Verwendung auf metallischen
Substraten ermöglicht
hohe Niveaus von zu realisierendem Korrosionsschutz. Dieser Korrosionsschutz
bezieht sich insbesondere sowohl darauf, die Adhäsion des Beschichtungssystems
auf Metallsubstraten (unter Feuchtigkeits- und/oder Korrosionsbedingungen)
zu erhalten, als auch darauf, das Rosten des Substrats zu verhindern.
Diese ansonsten wirksamen Pigmente sind jedoch toxisch. Dementsprechend
sind sie entweder durch verfügbare
weniger oder nicht-toxische
Alternativen ersetzt worden oder deren fortgesetzte Verwendung wird
wachsender Überprüfung und
Regulierung unterzogen.
-
Beispiele
von bestehenden gewerblichen weniger oder nicht-toxischen alternativen Pigmenten sind Metallsalze
von Phosphaten, Phosphosilikaten, Borsilikaten, Boraten, Metaboraten,
Molybdaten, Polyphosphaten, Triphosphaten und Phosphiten, wobei
typischerweise Calcium, Strontium, Barium, Zink und Aluminium als
metallischen Kationen verwendet werden. Ionenausgetauschte Siliciumdioxide,
wie beispielsweise calciumausgetauschtes Siliciumdioxid, sind ebenfalls
eingeführt
worden. Zinkphosphat ist gegenwärtig
das mit Abstand am weitest verbreitet verwendete, wenig oder nicht-toxische,
antikorrosive Pigment.
-
Es
ist gefunden worden, dass diese alternativen Pigmente nicht immer
dasselbe Leitungsniveau wie die traditionellen Pigmente erreichen.
Bei einigen Anwendungen sind die Leistungsunterschiede so groß, dass die
Verwendung der verfügbaren
nicht-toxischen Pigmente ausgeschlossen ist.
-
Während sich
die obige Diskussion sowohl auf auf nicht-wässrigen
Lösungsmitteln
basierende als auch auf auf Wasser basierende Beschichtungssysteme
bezieht, gibt es im Bereich der Entwicklung auf Wasser basierenden
Technologie das zusätzliche
Problem, die Antikorrosionsleistungsniveaus zu erreichen, die anderweitig
mit auf nicht-wässrigen
Lösungsmitteln
basierenden Gegenstücken
erreichbar sind. Die herkömmlichen
Pigmente ermöglichen
ziemlich gute Leistungsniveaus, die in auf Wasser basierenden Beschichtungszusammensetzungen
zu erreichen sind, aber es gibt angesichts der Toxizitätsprobleme
ein geringes Interesse, neue auf Wasser basierende Systeme zu entwickeln,
die auf solchen Pigmenten basieren.
-
Bei
vielen Typen von Beschichtungen werden nicht-toxische alternative
Pigmente manchmal bei einem Versuch, die Leistungsniveaus zu verbessern,
in Kombinationen von zwei oder mehreren Pigmenten verwendet. Dieser
Ansatz ist auf wechselnde Grade an Erfolg gestoßen. Die Verwendung von Kombinationen
von Pigmenten trägt
natürlich
zu den Komplexitäten
bei, die zur Beschichtungsentwicklung und -herstellung gehören.
-
Gegenwärtig gibt
es einen wachsenden Schwerpunkt auf antikorrosive Pigmente, die
vollkommen frei von Schwermetallen sind, einschließlich Zink.
Das ist infolge von Abwasserproblemen insbesondere bei auf Wasser
basierenden Systemen zutreffend. Leider befriedigen die nicht-toxischen
alternativen Pigmente, die oben angegeben sind, typischerweise nicht
die Anforderung, zinkfrei zu sein. Diese erhältlichen zinkfreien Pigmente
liefern im Allgemeinen ein geringeres Korrosionsschutzniveau als
Pigmente, die Zink und/oder andere Schwermetalle enthalten.
-
Organophosphonsäuren und
deren wasserlösliche
Salze sind im Bereich von Wasserbehandlungschemikalien bekannt,
wo sie verwendet werden, um die Hemmung von Krustenbildung und Metallkorrosion
zu unterstützen.
Diese Verbindungen werden in sehr geringen Konzentrationen, typischerweise
im ppm-Bereich, zu Wassersystemen gegeben, wie beispielsweise Kühlwasser
und Boilerwasser. Die Formulierung einer effektiven Wasserbehandlungschemikalie
ist sehr komplex, aber um eine ausreichende Korrosionshemmung zu
bewirken, werden solche Organophosphonsäureverbindungen normalerweise
in Verbindung mit mehrwertigen Metallkationen, wie beispielsweise
Calcium und Zink, auf ppm-Niveau
verwendet.
-
Einige
Versuche sind bei der Bildung von Antikorrosionspigmenten durchgeführt worden,
indem spezifische Organophosphonsäurearten verwendet wurden,
aber die erhaltenen Ergebnisse sind nicht sehr überzeugend gewesen. Solche
Pigmente sind hauptsächlich
nur in Kombination mit anderen antikorrosiven Pigmenten brauchbar.
Somit bleibt ein Bedarf an verbesserten Antikorrosionspigmenten
bestehen, die einen hervorragenden Korrosionsschutz bieten.
-
Die
EP-A-90 634 460 schlägt
antikorrosive Pigmente vor, die neutrale Pigmente, die mehrwertige
Metalle in stöchiometrischen
Mengen zu den verfügbaren
Säuregruppen
enthalten, oder saure Pigmente sind, die ein Metall-zu-Säureverhältnis kleiner
1 aufweisen. Ein solches antikorrosives Pigment zeigt dennoch eine
bemerkenswert hohe Korrosionsaktivität.
-
Zusammenfassung der Erfindung
-
Effektive
Antikorrosionspigmente (die zum Einbau in polymere und schützende Materialien
wie beispielsweise Beschichtungen, Klebemitteln, Dichtungsmitteln
und organischen Vorbehandlungsmittel geeignet sind) sind jetzt gefunden
worden. Die erfindungsgemäßen antikorrosiven
Pigmente bieten überlegene
Leistung gegenüber
herkömmlichen
blei- und chromatfreien Pigmenten und entsprechen der Leistung der
traditionellen Pigmente. Ferner erreichen die erfindungsgemäßen Antikorrosionspigmente
hohe antikorrosive Leistungsniveaus ohne den Zwang, zwei oder mehrere
unterschiedliche Typen von antikorrosivem Pigment zu kombinieren.
-
Die
Erfindung liefert ein antikorrosives Pigment, das ein mehrwertiges
Metallorganophosphonat umfasst, bei dem das Organophosphonat einer
Phosphoncarbonsäure
entspricht, die ein oder mehrere Säuregruppen enthält, und
das Verhältnis
von mehrwertigem Metall in dem Organophosphonat zu der Säuregruppe oder
den Säuregruppen
in der korrespondierenden Phosphonocarbonsäure 1,25 : 1 bis 6 : 1 auf
Basis der Äquivalente
beträgt,
wenn die Wertigkeit des Metalls in Betracht gezogen wird.
-
Gemäß einem
Aspekt umfasst die Erfindung Antikorrosionspigmente, die mehrwertige
Metallsalze von Organophosphonverbindung(en) im basischen Zustand
enthalten. Die Organophosphonverbindung(en) kann (können) ein
oder mehrere Phosphongruppen pro Molekül enthalten. Bevorzugte Organophosphonverbindungen
sind Phosphoncarbonsäuren,
wie beispielsweise 2-Hydroxy-2-phosphonessigsäure oder 2-Phosphon-1,2,4-tricarbonsäure, und
Phosphonate, wie beispielsweise Nitrilotris(methylenphosphonsäure), 1-Hydroxyethan(1,1-diphosphonsäure) und
phosphonierte Derivate von Acrylsäure und Maleinsäure. Falls
erwünscht
können
Mischungen von verschiedenen Organophosphonverbindungen und/oder
verschiedenen mehrwertigen Metallen verwendet werden.
-
Gemäß einem
weiteren Aspekt umfasst die Erfindung Pigmente, die basische mehrwertige
Metallsalze von Organophosphonverbindungskomponenten enthalten,
die mit einer Co-Säurekomponente
kombiniert sind. Die Kombination dieser Komponenten wird vorzugsweise
während
der Pigmentherstellung durch teilweisen Ersatz der Organophosphonverbindung
mit der Co-Säure
durchgeführt,
wodurch mindestens ein Teil der Co-Säure mit mehrwertigen Metallkationen
umgesetzt werden. Die Co-Säure
ist vorzugsweise mehrwertig und kann feste oder flüssige Co-Säuren wie
Siliciumdioxide, Schichtsilikate, kristalline Aluminiumsilikate,
wie beispielsweise Zeolithe, andere Aluminiumsilikate und deren
Kombinationen, Phosphorsäure,
Polyphosphorsäure,
Borsäure
oder Carbonsäurederivate,
wie beispielsweise Maleinsäure,
Polymaleinsäure,
Polyacrylsäure und
ihre Derivate oder Hydroxysäuren
wie Zitronensäure
sein.
-
Die
Erfindung umfasst ferner antikorrosive Beschichtungszusammensetzungen,
die Pigmente der Erfindung enthalten. Die Beschichtungszusammensetzungen
können
auf nicht-wässrigem
Lösungsmittel
basierende oder auf Wasser basierende antikorrosive Beschichtungen
sein.
-
Die
Erfindung umfasst ferner Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Pigmente
und Pigment enthaltenden Zusammensetzungen. Die erfindungsgemäßen Pigmente
werden vorzugsweise in einer wässrigen
Umgebung durch Umsetzung von geeigneten Organophosphonverbindungen
mit den geeigneten mehrwertigen Metallkationen hergestellt. Die
mehrwertigen Metallkationen können
in verschiedenen Formen als Oxide, Hydroxide, Carbonate, Chloride,
Nitrate oder Sulfate eingeführt
werden. Die umsetzung kann durch Steuerung des pH-Wertes kontrolliert
werden. Ungewünschte
Gegenionen können
durch Waschen und/oder thermische Zersetzung entfernt werden. Die
Pigmente können
dann durch Ofentrocknung und Vermahlung, durch Nassvermahlung und
Sprühtrocknung
oder durch andere Techniken weiterverarbeitet werden, um die gewünschten
Pigmentteilchen zu erhalten. Basische Salze können unter Verwendung eines Überschusses
an schwerlöslichem
mehrwertigem Metalloxid oder -hydroxid hergestellt werden.
-
Diese
und andere erfindungsgemäßen Aspekte
sind im Folgenden ausführlicher
beschrieben.
-
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
-
Es
ist gefunden worden, dass mehrwertige Metallsalze von Organophosphonverbindungen
als basische Salze durch Zugabe eines Überschusses an mehrwertigen
Metallkationen während
der Herstellung hergestellt werden können, um effektive antikorrosive
Pigmente herzustellen, die die Bildung von antikorrosiven Beschichtungen
ermöglichen,
die ein sehr hohes Niveau an Korrosionsschutz entfalten. Es ist
ferner herausgefunden worden, dass basische mehrwertige Metallsalze
von Organophosphonverbindungen in Kombination mit einer Co-Säure verwendet
werden können,
um effektive antikorrosive Pigmente herzustellen, die die Bildung
von antikorrosiven Beschichtungen ermöglichen, die ein sehr hohes
Niveau an Korrosionsschutz entfalten.
-
Organophosphonverbindungen,
die erfindungsgemäß brauchbar
sind, können
eine oder mehrere Phosphongruppen enthalten. Die anfänglichen
Organophosphonverbindungen, die umgesetzt werden, um die erfindungsgemäßen Pigmente
zu bilden, können
in Säureform,
in, Form von Salzen einwertiger Kationen (z. B. Alkalimetall- und
Ammonium-) oder in irgendeiner anderen Form vorliegen, die zur Verwendung
für die
Bildung der gewünschten
mehrwertigen Metallkationsalze geeignet ist. Die Organophosphonverbindungen
können
individuell oder in Kombination verwendet werden.
-
Beispiele
von geeignete Organophosphonverbindungen, die eine Phosphon(säure)gruppe
pro Molekül
enthalten, sind Phosphoncarbonsäuren,
wie beispielsweise 2-Hydroxy-2-phosphonessigsäure, 2-Phosphonbutan-1,2,4-triessigsäure und
phosphonierte Oligomere von Maleinsäure, Acrylsäure oder Co-Oligomere von Maleinsäure und
Acrylsäure.
Beispiele von geeigneten Organophosphonverbindungen, die mindestens zwei
Phosphonsäuregruppen
pro Molekül
enthalten, schließen
Diphosphonsäuren
ein, wie beispielsweise Alkylmethan-1-hydroxy-1,1-diphosphonsäuren, bei
denen die Alkylgruppe substituiert oder unsubstituiert sein kann
und 1 bis 12 Kohlenstoffatome aufweist (z. B. Methan-1-hydroxy-1,1-diphosphonsäure oder
Propan-1-hydroxy-1,1-diphosphonsäure).
-
Aminverbindungen,
die zwei oder mehrere N-Alkylenphosphonsäuregruppen enthalten, können ebenfalls
verwendet werden, um erfindungsgemäße mehrwertige Metallsalze
herzustellen. Beispiele von solchen Aminoverbindungen sind Alkylaminodi(alkylenphosphonsäuren), bei
denen die Alkylgruppe substituiert oder unsubstituiert sein kann
und 1 bis 12 Kohlenstoffatome aufweist, wie beispielsweise Propyl,
Isopropyl, Butyl, Hexyl oder 2-Hydroxyethyl, und die Alkylengruppe
1 bis 5 Kohlenstoffatome aufweisen kann; ebenso wie Aminotri(alkylenphosphonsäuren), wie
beispielsweise Nitrilotris(methylenphosphonsäure) und Nitrilotris(propylenphosphonsäure). Andere
geeignete Derivate von Aminverbindungen sind Alkylendiamintetra(alkylenphosphonsäuren), wie
beispielsweise Ethylendiamintetra(methylenphosphonsäure), Dialkylentriaminpenta(alkylenphosphonsäuren), wie
beispielsweise Diethylentriaminpenta(methylenphosphonsäuren) und
so weiter.
-
Von
den oben erwähnten
Phosphonverbindungen sind 2-Hydroxy-2-phosphonessigsäure, Nitrilotris(methylenphosphonsäure), 2-Phosphonbutan-1,2,4-triessigsäure, 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure, Phosphonbernsteinsäure und
phosphonierte Oligomere von Maleinsäure, Acrylsäure oder Co-Oligomere von Maleinsäure und
Acrylsäure
am meisten bevorzugt.
-
Unter
den geeigneten mehrwertigen Metallkationen für die erfindungsgemäße Verwendung
sind Kationen von Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Eisen,
Kobalt, Nickel, Zink, Aluminium, Titan und Zirkonium. Bevorzugte
Kationen sind Magnesium, Calcium, Zink und Aluminium. Die mehrwertigen
Metallkationen können
individuell oder als eine Mischung von zwei oder mehreren verwendet
werden. Bevorzugte mehrwertige Metallkombinatio nen sind Calcium/Zink-Salze
oder Calcium/Magnesium-Salze. Die mehrwertigen Metallkationen können in
Form von Oxiden, Hydroxiden, Carbonaten, Chloriden, Sulfaten, Nitraten,
Oxalaten oder anderen Verbindungen oder Mischungen solcher Verbindungen
verwendet werden (d. h. mit den Organophosphonverbindungen umgesetzt
werden). Vorzugsweise liegen die mehrwertigen Metallkationen in
Form von Metalloxiden oder -hydroxiden vor. Vorzugsweise werden
schwerlösliche
(Löslichkeit
bei 20°C
von weniger als 0,1 kg/l) mehrwertige Metalloxide oder -hydroxide
im Überschuss
verwendet. Beispiele von geeigneten schwerlöslichen Metalloxiden sind Zinkoxid,
Magnesiumoxid, Aluminiumoxid, Strontiumoxid, Bariumoxid, Kobaltoxid
und Nickeloxid. Insbesondere bevorzugt sind Zinkoxid, Magnesiumoxid
oder Magnesiumhydroxid und Aluminiumoxid.
-
Wie
oben erwähnt
können
bestimmte erfindungsgemäße Pigmente
eine Kombination von basischen mehrwertigen Metallsalzen von Organophosphonverbindungen
mit einer Co-Säure
enthalten. Die verfügbaren Säurestellen
der Co-Säure
werden vorzugsweise selbst teilweise oder vollständig mit mehrwertigen Metallkationen
umgesetzt. Geeignete Co-Säuren
zur erfindungsgemäßen Verwendung
können
in zwei Klassen eingeteilt werden: jene, die wasserlöslich sind
und jene, die im wesentlichen als wasserunlösliche Feststoffe mit austauschbaren
Oberflächenwasserstoffatomen
betrachtet werden können,
wie beispielsweise Siliciumdioxide oder Siliciumdioxid-Aluminiumoxide.
-
Beispiele
von geeigneten wasserlöslichen
Co-Säuren
schließen
Phosphorsäure
und Borsäure
ein. Verbindungen, die Carbonsäuregruppen
enthalten, die unter den Bedingungen der Pigmentherstellung wasserlöslich sind,
können
verwendet werden; Beispiele solcher Verbindungen schließen Polycarbonsäuren, wie beispielsweise
Maleinsäure,
Bernsteinsäure,
Azelainsäure,
Polymaleinsäure
und deren Derivate, Polyacrylsäure
und deren Derivate, und Hydroxysäuren,
wie beispielsweise Weinsäure
und Zitronensäure,
ein. In geeigneten Fällen
wird ausreichende Wasserlöslichkeit
durch Verwendung von Natrium- oder Ammoniumneutralisierten Salzen
von Carbonsäure
enthaltenden Verbindungen erreicht.
-
Beispiele
von im Wesentlichen wasserunlöslichen
festen Co-Säuren umfassen
Siliciumdioxid, Titandioxid, Zirkoniumdioxid, Eisenoxid, Schichtsilikate,
kristalline Aluminiumsilikate, wie beispielsweise Zeolithe, andere
Aluminiumsilikate und deren Kombinationen. Diese festen Co-Säuren können in
ihren verschiedenen kolloidalen und Pulverformen verwendet werden.
Besonders bevorzugte feste Co-Säuren
sind Siliciumdioxide und Siliciumdioxid-Aluminiumoxide, insbesondere
amorphe Siliciumdioxide oder Siliciumdioxid-Aluminiumoxide. Falls
erwünscht,
können
die festen Co-Säureteilchen
porös sein.
-
Die
erfindungsgemäßen Pigmente
umfassen Organosphosphonate, die durch Zugabe von mehrwertigen Metallkationen
während
der Herstellung als basische Salze hergestellt werden. Das Ausmaß des basischen
Charakters wird durch das Verhältnis
von mehrwertigen Metallkationen zu gesamten Säuregruppen (d. h. Phosphon-
und irgendwelche anderen Säuregruppen)
in dem Organophosphonmolekül
auf Basis der Äquivalente
(d. h. unter Betrachtung der Wertigkeit) definiert. Basische Organophosphonatsalze
entsprechen einem Äquivalentenverhältnis von
mehrwertigen Metallkationen zu Gesamtsäuregruppen von größer als
1 : 1.
-
Für die erfindungsgemäßen basischen
Organophosphonate liegt das Äquivalentenverhältnis von mehrwertigen
Metallkationen zu Säuregruppen
im Bereich von etwa 1,25 : 1 bis 6 : 1, bevorzugter im Bereich von
etwa 1,5 : 1 bis 5 : 1. Für
die in Kombination mit einer Co-Säure verwendeten erfindungsgemäßen basischen
Organophosphonate liegt das Äquivalentenverhältnis von
mehrwertigen Metallkationen zu Säuregruppen
vorzugsweise im Bereich von etwa 1,25 : 1 bis 6 : 1, bevorzugter
im Bereich von etwa 1,25 : 1 bis 5 : 1.
-
Beim
Anwenden der obigen Bereiche auf das System von Zink und 2-Hydroxy-2-phosphonessigsäure kann
1 mol der Säure
mit 1,5 bis 9 mol Zinkoxid umgesetzt werden. Als ein weiteres Beispiel
kann 1 mol 2-Phosphonbutan-1,2,4-triessigsäure mit 2,5 bis 15 mol Zinkoxid
umgesetzt werden. 1 mol Nitrilo-tri-(methylenphosphonsäure) kann mit 3 bis 18 mol
Zinkoxid umgesetzt werden. Als ein Beispiel eines gemischten Metallorganophoshonatpigments
kann 1 mol 2-Hydroxy-2-phosphonessigsäure mit bis zu 1,5 mol Calciumhydroxid
und bis zu 12 mol Zinkoxid (weniger die verwendeten Mole Calciumhydroxid)
umgesetzt werden.
-
Die
erfindungsgemäßen basischen
mehrwertigen Organophosphonate können
in Kombination mit Co-Säure(n)
verwendet werden. Es ist klar, dass dieser Ersatz eines Teils von
Organophosphonsäure
mit einer Co-Säure
zu einer chemischen oder physikalischen Kombination des Organophosphonats
und der Co-Säure (oder
deren mehrwertige Metallsalze) in demselben Pigmentteilchen führt. Innerhalb
des obigen Bereichs von mehrwertigen Metallkationen zu Säuregruppen
können
die Organophosphonverbindungen mit bis zu 95% (auf Basis der Säuregruppen)
der wasserlöslichen
Co-Säuren,
bevorzugter etwa 5 bis 75%, auf Basis von Säuregruppen, ersetzt werden.
-
Für feste
Co-Säuren
kann ein Ersatz der Organophosphonverbindungen auf der oben erwähnten Säuregruppenbasis
durchgeführt
werden, wobei die Menge an verfügbaren
Säuregruppen
in der festen Co-Säure auf
Basis der Anzahl von Oberflächensäurestellen
und verfügbarer
Oberfläche
berechnet wird. Alternativ kann die verwendete Menge an fester Säure einfach
auf einer Gewichtsbasis so verändert
werden, dass die Pigmentpartikel bis zu 95 Gew.-% feste Co-Säure (Bronsted-Säureform,
trockene Basis) basierend auf dem Gesamtgewicht der Organophosphonverbindung
(Bronsted-Säureform,
trockene Basis) und fester Co-Säure (Bronsted-Säureform,
trockene Basis), bevorzugter 5 bis 75 Gew.-%, am meisten bevorzugt
etwa 25 bis 60 Gew.-% enthalten. Bei der festen Co-Säure soll
die "Bronsted-Säureform" angeben, dass die
verfügbaren
Säurestellen
durch H+-Ionen besetzt sind. Innerhalb der
Bereiche von Co-Säure
kann die am meisten erwünschte Ersatzmenge
durch tatsächliche
Korrosionsschutztests und/oder Materialkostenbetrachtungen bestimmt
werden.
-
Die
erfindungsgemäßen Pigmente
werden vorzugsweise durch Verfahren hergestellt, die die Umsetzung
von Organophosphonsäuren
(oder einwertigem Kationsalz derselben, die zusammen unten als "Organophosphonsäure" bezeichnet werden,
um die Diskussion zu vereinfachen) mit einer Quelle von mehrwertigen Metallkationen
(typischerweise eine mehrwertige Metallverbindung) einbeziehen.
Vorzugsweise wird (werden) die Organophosphonsäure(n) zu der (den) polyvalenten
Metallverbindung(en) in einem wässrigen
Medium gegeben. Die Organophosphonsäuren und die mehrwertigen Metallkationen
erfahren in der resultierenden Mischung einer Umsetzung. Vorzugsweise
wird erlaubt, dass die Umsetzung im Wesentlichen bis zur Vollendung auftritt,
wie durch eine Stabilisierung des pH-Wertes angezeigt wird. Falls
erwünscht,
kann die Reaktionsmischung erhitzt werden, um die Reaktionsrate
zu beschleunigen und/oder die Vollendung der Umsetzung sicherzustellen.
Zum Beispiel kann die Reaktionsmischung auf Temperaturen von bis
zu 95°C
(z. B. 40 bis 95°C) für einen
Zeitraum von bis zu 24 Stunden erhitzt werden. Das Mischen und die
Einheitlichkeit der Reaktionsmischung können durch eine Vielzahl von
herkömmlichen
Mitteln erreicht werden, wie beispielsweise einfaches Rühren und
Mischen mit hoher Scherung oder einer Kombination solcher Techniken.
Die verschiedenen Umsetzungen, die zur Herstellung der erfindungsgemäßen Antikorrosionspigmente
brauchbar sind, können ansatzweise
oder kontinuierlich durchgeführt
werden.
-
Wenn
die anfänglichen
Organophosphonverbindungen in deren einwertiger Salzform zur Reaktionsmischung
gegeben werden, ist die Quelle der mehrwertigen Metallkationen vorzugsweise
ein wasserlösliches Salze,
wie beispielsweise ein Sulfat, Chlorid oder Nitrat. Wenn die Quelle
der mehrwertigen Metallkationen solche wasserlöslichen Salze umfasst, kann
der pH-Wert der Reaktionsmischung durch Zugabe einer Base, wie beispielsweise
Natriumhydroxid oder Ammoniumhydroxid, auf ein angemessenes Niveau
eingestellt werden, um die Fällung
der gewünschten
mehrwertigen Metallorganophosphonate zu erleichtern.
-
Bei
dem basischen mehrwertigen Metallorganophosphonatsalz liegt vorzugsweise
mindestens ein Teil der Quelle der mehrwertigen Metallkationen in
Form einer schwerlöslichen
Verbindung (typischerweise ein Oxid oder Hydroxid) vor, das vor,
während
oder nach Zugabe der Organophosphonsäure, aber vorzugsweise vor
irgendeiner thermischen Behandlung, zur Reaktionsmischung gegeben
wird, um den vorausgesetzten Überschuss
an mehrwertigem Metallkation zu schaffen.
-
Feste
Co-Säuren
können
in irgendeiner Stufe vor dem Erhitzen der Reaktionsmischung zugegeben werden.
Vorzugsweise wird feste Co-Säure
vor der Zugabe von Organophosphonsäure zu dem wässrigen
Medium gegeben, sodass die Quelle der mehrwertigen Metallkationen
und die Co-Säure
vor der Zugabe von Organophosphonsäure in Kontakt kommen. Wasserlösliche Co-Säuren werden
vorzugsweise zur gleichen Zeit wie die Organophosphonsäuren zugegeben.
In einigen Fällen
kann der tatsächliche
Punkt der Zugabe der wasserlöslichen
Co-Säure
(insbesondere der oben erwähnten
Polycarboxyl-Co-Säuren)
von ihrer pH-Verträglichkeit
abhängen.
So wird die Zugabe irgendeiner pH-empfindlichen Co-Säure vorzugsweise bei einem pH-Wert
durchgeführt,
der den Verlust von Vorteilen verhindert, die mit der Zugabe der
Co-Säure verbunden sind.
-
Wenn
die erwünschten
Umsetzungen erst einmal stattgefunden haben, werden die resultierenden
Pigmente vorzugsweise gewaschen, um irgendwelche unerwünschten
Ionen zu entfernen. Die Pigmente können dann durch herkömmliche
Techniken verarbeitet werden, um Teilchen von gewünschter
Größe und physikalischer
Unversehrtheit zu erhalten. Zum Beispiel können die Pigmente nass vermahlen
werden, gefolgt von Sprühtrocknung,
oder sie können
ofengetrocknet werden, gefolgt von Mahlen auf die gewünschte Partikelgröße. Die
Pigmente können
in geeigneten Fällen
calciniert werden (z. B. um unerwünschte Gegenionen zu zersetzen
usw.).
-
Beschichtungszusammensetzungen,
die erfindungsgemäße Antikorrosionspigmente
enthalten (oder Kombinationen derselben) können unter Verwendung nahezu
jedem beliebigen auf Wasser basierenden, auf nicht-wässrigem
Lösungsmittel
basierenden oder lösungsmittelfreien
Träger
oder Harz, die in der Beschichtungsindustrie bekannt sind, hergestellt
werden. Gleich welches Harz und Lösungsmittel verwendet werden, können die
Beschichtungszusammensetzungen andere typische Inhaltsstoffe zusätzlich enthalten,
die für
das Harzsystem und beabsichtigte Anwendungen geeignet sind. Beispiele
von Harzsystemen sind jene, die auf Ölharzen, Alkydharzen und modifizierten
Alkydharzen, Epoxyharzen und Epoxyestern, chlorierten Kautschuken, Vinylharzen,
Butyraldehydharzen, Polyurethanen, Polyestern, Acrylpolymeren, Aminharzen,
Polyaminen, Polyamiden, organischen und anorganischen Silikaten,
Kohlenwasserstoffharzen und Styrolacrylharzen basieren. Die erfindungsgemäßen antikorrosiven
Pigmente können
auch in anderen Polymer enthaltenden Materialien verwendet werden,
wie beispielsweise Klebemitteln, Dichtungsmitteln und Elastomeren.
-
Beispiele
-
Die
folgenden Beispiele sollen diese Erfindung veranschaulichen und
sollten nicht als einschränkend ausgelegt
werden.
-
Es
ist so zu verstehen, dass sich alle Teile in den Beispielen auf
Gewicht beziehen. Die folgenden Abkürzungen sind verwendet worden:
| HPA: | Hydroxyphosphonessigsäure (kommerziell
als BELCOR 575 im Handel). |
| ATMP: | Nitrilotris-(methylenphosphonsäure) (kommerziell
als DEQUEST 2000 oder BRI-PHOS 301-50A im Handel). |
-
A) Herstellung der Pigmente
-
1) Herstellung eines neutralen
Calciumsalzes von HPA (Vergleichsbeispiel)
-
Es
wurde eine Suspension von 44,20 g Calciumhydroxid (0,6 mol) in 362,00
g demineralisiertem Wasser hergestellt. Unter konstantem Rühren wurden
124,24 g einer 50%igen Lösung
von HPA (0,4 mol) über
einen Zeitraum von etwa 35 Minuten mit einer Rate von 3 ml/min zugegeben.
Während
der Zugabe erreichte die Temperatur etwa 40 bis 50°C. Die Reaktionsmischung
wurde auf 90°C
erhitzt und 1 Stunde lang gealtert. Die Mischung wurde dann unter
langsamem Rühren
bei Raumtemperatur weitere 16 Stunden lang stehen gelassen. Der
resultierende braune Niederschlag wurde mittels Zentrifugieren gewaschen,
bei 120°C
16 Stunden lang ofengetrocknet und gemahlen. Die Produktausbeute
betrug 92 g.
-
2) Herstellung eines neutralen
Zinksalzes von HPA (Vergleichsbeispiel)
-
Es
wurde eine Suspension von 48,60 g Zinkoxid (0,6 mol) in 362,00 g
demineralisiertem Wasser hergestellt. Unter konstantem Rühren wurden
124,80 g einer 50%igen Lösung
von HPA (0,4 mol) über
einen Zeitraum von etwa 35 Minuten mit einer Rate von 3 ml/min zugegeben.
Während
der Zugabe erreichte die Temperatur etwa 40 bis 50°C. Die Reaktionsmischung
wurde auf 90°C
erhitzt und 1 Stunde lang gealtert. Die Mischung wurde dann bei
Raumtemperatur weitere 16 Stunden lang stehen gelassen. Der resultierende
leicht braune Niederschlag wurde mittels Zentrifugieren gewaschen,
bei 120°C
16 Stunden lang ofengetrocknet und gemahlen. Die Produktausbeute
betrug 102 g.
-
3) Herstellung eines Zinksalzes
von HPA mit einem Überschuss
an Zinkoxid
-
Es
wurde eine Suspension von 48,60 g Zinkoxid (0,6 mol) in 362,00 g
demineralisiertem Wasser hergestellt. Unter konstantem Rühren wurden
124,80 g einer 50%igen Lösung
von HPA (0,4 mol) über
einen Zeitraum von etwa 35 Minuten mit einer Rate von 3 ml/min zugegeben.
Während
der Zugabe erreichte die Temperatur etwa 40 bis 50°C. Nachdem
der pH-Wert sich stabilisiert hatte, wurden weitere 145,80 g Zinkoxid
(1,80 mol) eingerührt.
Die Reaktionsmischung wurde auf 90°C erhitzt und 1 Stunde lang
gealtert. Die Mischung wurde dann bei Raumtemperatur weitere 16
Stunden lang stehen gelassen. Der resultierende braune Niederschlag
wurde mittels Zentrifugieren gewaschen, bei 120°C 16 Stunden lang ofengetrocknet
und gemahlen. Die Produktausbeute betrug 233 g.
-
4) Herstellung eines Calciumsalzes
von HPA mit einem Überschuss
an Zinkoxid
-
Es
wurde eine Suspension von 44,20 g Calciumhydroxid (0,6 mol) in 362,00
g demineralisiertem Wasser hergestellt. Unter konstantem Rühren wurden
124,80 g einer 50%igen Lösung
von HPA (0,4 mol) über
einen Zeitraum von etwa 35 Minuten mit einer Rate von 3 ml/min zugegeben.
Während
der Zugabe erreichte die Temperatur etwa 40 bis 50°C. Nachdem
sich der pH-Wert stabilisiert hatte, wurden weitere 48,40 g Zinkoxid (0,60
mol) eingerührt.
Die Reaktionsmischung wurde auf 90°C erhitzt und 1 Stunde lang
gealtert. Die Mischung wurde dann bei Raumtemperatur weitere 16
Stunden lang stehen gelassen. Der resultierende braune Niederschlag
wurde mittels Zentrifugieren gewaschen, bei 120°C 16 Stunden lang ofengetrocknet
und gemahlen. Die Produktausbeute betrug 140 g.
-
5) Herstellung eines Siliciumdioxid-modifizierten
Calciumsalzes von HPA
-
Es
würde eine
Suspension von 44,80 g eines Silikagels mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von etwa
3 μm in
362,00 g demineralisiertem Wasser hergestellt. Unter konstantem
Rühren
wurden 44,20 g Calciumhydroxid (0,60 mol) zugegeben und es wurde
zugelassen, dass sich der pH-Wert stabilisiert. 62,11 g einer 50%igen
Lösung
von HPA (0,20 mol) wurden dann unter Rühren über einen Zeitraum von etwa
15 Minuten mit einer Rate von 3 ml/min zugegeben. Während der
Zugabe erreichte die Temperatur etwa 40 bis 50°C. Die Reaktionsmischung wurde
auf 90°C
erhitzt und 1 Stunde lang gealtert. Die Mischung wurde dann bei
Raumtemperatur weitere 16 Stunden lang stehen gelassen. Danach wurde
der braune Niederschlag wurde mittels Zentrifugieren gewaschen,
16 Stunden lang bei 120°C
ofengetrocknet und gemahlen. Die Produktausbeute betrug 103 g.
-
6) Herstellung eines Siliciumdioxid-modifizierten
Calciumsalzes von HPA mit einem Überschuss
an Zinkoxid
-
Es
wurde eine Suspension von 44,80 g eines Silikagels mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von etwa
3 μm in
362,00 g demineralisiertem Wasser hergestellt. Unter konstantem
Rühren
wurden 44,20 g Calciumhydroxid (0,60 mol) zugegeben und es wurde
zugelassen, dass sich der pH-Wert stabilisiert. 62,11 g einer 50%igen
Lösung
von HPA (0,20 mol) wurden dann unter Rühren über einen Zeitraum von etwa
15 Minuten mit einer Rate von 3 ml/min zugegeben. Während der
Zugabe erreichte die Temperatur etwa 40 bis 50°C. Nachdem sich der pH-Wert
stabilisiert hatte, wurden weitere 48,40 g Zinkoxid (0,60 mol) zugegeben.
Die Reaktionsmischung wurde auf 90°C erhitzt und 1 Stunde lang
gealtert. Die Mischung wurde dann bei Raumtemperatur weitere 16
Stunden lang stehen gelassen. Der resultierende braune Niederschlag
wurde mittels Zentrifugieren gewaschen, bei 120°C 16 Stunden lang ofengetrocknet
und gemahlen. Die Produktausbeute betrug 149 g.
-
7) Herstellung eines Siliciumdioxid-modifizierten
Zinksalzes von HPA mit einem Überschuss
an Zinkoxid
-
Es
wurde eine Suspension von 44,80 g eines Silikagels mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von etwa
3 μm in
362,00 g demineralisiertem Wasser hergestellt. Unter konstantem
Rühren
wurden 72,90 g Zinkoxid (0,90 mol) zugegeben und es wurde zugelassen,
dass sich der pH-Wert stabilisiert. 93,60 g einer 50%igen Lösung von
HPA (0,30 mol) wurden dann unter Rühren über einen Zeitraum von etwa
30 Minuten mit einer Rate von 3 ml/min zugegeben. Während der
Zugabe erreichte die Temperatur etwa 40 bis 50°C. Nachdem sich der pH-Wert
stabilisiert hatte, wurden weitere 24,30 g Zinkoxid (0,30 mol) eingerührt. Die
Reaktionsmischung wurde auf 90°C
erhitzt und 1 Stunde lang gealtert. Die Mischung wurde dann bei
Raumtemperatur weitere 16 Stunden lang stehen gelassen. Der resultierende
braune Niederschlag wurde mittels Zentrifugieren gewaschen, bei
120°C 16
Stunden lang ofengetrocknet und gemahlen. Die Produktausbeute betrug
159 g.
-
8) Herstellung eines Siliciumdioxid-modifizierten
Calcium/Zink-Salzes von HPA mit einem Überschuss an Zinkoxid
-
Es
wurde eine Suspension von 44,80 g eines Silikagels mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von etwa
3 μm in
244,45 g demineralisiertem Wasser hergestellt. Unter konstantem
Rühren
wurden 42,18 g Calciumhydroxid (0,57 mol) zugegeben, gefolgt von
18,95 g Zinkoxid (0,23 mol), und es wurde zugelassen, dass sich
der pH-Wert stabilisiert. 123,55 g einer 50%igen Lösung von
HPA (0,40 mol) wurden dann unter Rühren über einen Zeitraum von etwa
35 Minuten mit einer Rate von 3 ml/min zugegeben. Während der
Zugabe erreichte die Temperatur etwa 40 bis 50°C. Nachdem sich der pH-Wert
stabilisiert hatte, wurden weitere 24,30 g Zinkoxid (0,30 mol) eingerührt. Die
Reaktionsmischung wurde auf 90°C
erhitzt und 1 Stünde
lang gealtert. Die Mischung wurde dann bei Raumtemperatur weitere
16 Stunden lang stehen gelassen. Der resultierende braune Niederschlag
wurde mittels Zentrifugieren gewaschen, bei 120°C 16 Stunden lang ofengetrocknet
und gemahlen. Die Produktausbeute betrug 169 g.
-
9) Herstellung eines Siliciumdioxid-modifizierten
Calcium/Magnesium-Salzes von HPA mit einem Überschuss an Magnesiumoxid
-
Es
wurde eine Suspension von 45,00 g eines Silikagels mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von etwa
3 μm in
386,70 g demineralisiertem Wasser hergestellt. Unter konstantem
Rühren
wurden 42,18 g Calciumhydroxid (0,57 mol) zugegeben und es wurde
zugelassen, dass sich der pH-Wert stabilisiert. 58,80 g einer 50%igen
Lösung
von HPA (0,19 mol) wurden dann unter Rühren mit einer Rate von 3 ml/min
zugegeben. Nachdem sieh der pH-Wert stabilisiert hatte, wurden 9,43
g Magnesiumoxid (0,23 mol) eingerührt und weitere 44,66 g einer
50%igen HPA-Lösung (0,16
mol) wurden mit einer Rate von 3 ml/min zugegeben. Während der Zugabe
erreichte die Temperatur etwa 40 bis 50°C. Nachdem sich der pH-Wert
stabilisiert hatte, wurden weitere 18 g (0,45 mol) Magnesiumoxid
eingerührt.
Die Reaktionsmischung wurde auf 90°C erhitzt und 1 Stunde lang
gealtert. Die Reaktionsmischung wurde dann bei Raumtemperatur wei tere
16 Stunden lang stehen gelassen. Der resultierende braune Niederschlag
wurde mittels Zentrifugieren gewaschen, bei 120°C 16 Stunden lang ofengetrocknet
und gemahlen. Die Produktausbeute betrug 149 g.
-
10) Herstellung eines
Siliciumdioxid-modifizierten Calciumsalzes von ATMP
-
Es
wurde eine Suspension von 44,80 g eines Silikagels mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von etwa
3 μm in
362,00 g demineralisiertem Wasser hergestellt. Unter konstantem
Rühren
wurden 44,20 g Calciumhydroxid (0,60 mol) zugegeben und es wurde
zugelassen, dass sich der pH-Wert stabilisiert. 59,51 g einer 50%igen
Lösung
von ATMP (0,10 mol) wurden dann unter Rühren über einen Zeitraum von etwa
15 Minuten mit einer Rate von 3 ml/min zugegeben. Während der
Zugabe erreichte die Temperatur etwa 40°C. Die Reaktionsmischung wurde
auf 90°C
erhitzt und 1 Stunde lang gealtert. Die Mischung wurde dann bei
Raumtemperatur weitere 16 Stunden lang stehen gelassen. Der resultierende
weiße
Niederschlag wurde mittels Zentrifugieren gewaschen, bei 120°C 16 Stunden
lang ofengetrocknet und gemahlen. Die Produktausbeute betrug 106 g.
-
11) Herstellung eines
Siliciumdioxid-modifizierten Calcium/Zink-Salzes von HPA
-
Es
wurde eine Suspension von 20,63 g eines Silikagels mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von etwa
3 μm in
80,36 g demineralisiertem Wasser hergestellt. 11,84 g Zinkchlorid
(0,087 mol) und 13,15 g Calciumchlorid-Dihydrat (0,089 mol) wurden
in der Suspension gelöst.
19,28 einer 50%igen Lösung
von HPA (0,062 mol) wurden dann zugegeben und der pH-Wert wurde
durch Zugabe einer 2 M NaOH mit einer Rate von 3 ml/min auf 6 angehoben.
Die Reaktionsmischung wurde 24 Stunden lang bei Raumtemperatur gealtert. Der
resultierende braune Niederschlag wurde filtriert, gewaschen, 16
Stunden lang bei 120°C
ofengetrocknet und gemahlen. Die Produktausbeute betrug 25 g.
-
B) Antikorrosive Standard-Pigmente
-
Zinkkaliumchromat,
Strontiumchromat, Zinkphosphat (SICOR ZNP/M und HEUCOPHOS ZMP),
Aluminiumtriphosphat-basierte Pigmente (K-Weiß 84, 105, 140W) und calciumausgetauschtes
Siliciumdioxid (SHIELDEX AC5) Pigmente wurden verwendet, um die
Leistung der erfindungsgemäßen Pigmente
zu beurteilen.
-
C) Testbedingungen für antikorrosive
Beschichtungen
-
Die
oben erwähnten
Pigmente der Abschnitte A und B wurden in verschiedenen antikorrosiven
Beschichtungssystemen wie unten angegeben bewertet. Die Farben wurden
auf Testpaneelen durch Stabbeschichter mit spezifischen Filmdicken
aufgetragen und zu trocknen erlaubt oder gemäß den Anforderungen des Farbsystems
zu härten
erlaubt. Die Paneele wurden angerissen und in Salzspray (ASTM B
117), in Feuchtigkeit (DIN 50017) oder für schwankende Zeiträume in Wasser
eingetaucht getestet. Nach dem Testen wurden die Paneele sofort
auf Abplatzen (blistering), Rostbildung beim Anritzen (Scribe-Rusting),
Haftungsverlust beim Anritzen (scribe adhesion loss), Haftungsverlust über des
Paneel und Korrosion durch den Film (through-film corrosion) untersucht.
In diesem Zusammenhang wurden die folgenden Standards verwendet:
- a) ASTM D610
- b) ASTM D714
- c) ASTM D3359
- d) ASTM D1654
-
In
allen Fällen
wurden die Ergebnisse auf einer nummerischen Skala von 0 bis 10
berichtet, auf der 0 das Beste und 10 das Schlechteste ist. Ein
Wert von 3 oder weniger ist im Allgemeinen erwünscht.
-
D) Antikorrosive Beschichtungszusammensetzungen
und Testergebnisse
-
Aus
den Gruppen A und B genommene Pigmente wurden in verschiedenen auf
Wasser basierenden und nicht-wässrigem
Lösungsmittel
basierenden Harzsystemen untersucht. Die Harze, die zu diesem Zweck verwendet
wurden, und die Testbedingungen sind unten angegeben.
-
a) Acronal S760 (Styrol/Acryl-Dispersion)
-
Die
im Folgenden angegebenen Positionen 1 bis 9 wurden unter Verwendung
einer Perlmühle
auf 25 μm
dispergiert. Die Positionen 10 und 11 wurden unter Rühren zugegeben.
Die Positionen 12 bis 14 wurden vorgemischt und nach Alterung der
Farbe über
Nacht zugegeben, um eine Farbe zu erhalten, die eine Pigmentvolumenkonzentration
(PVC) von 25% und 54 Gew.-% Feststoffen aufwies.
-
-
Die
Vergleichsbeispiele A1 und A2 wurden ebenfalls unter Verwendung
der obigen Formulierung hergestellt. Zusätzliche Vergleichsbeispiele
werden wie folgt mit einer Menge von Talk hergestellt, die eingestellt wird,
um die PVC bei 25% zu halten.
- a. ZnO: nur 1,8
Gew.-% Zinkoxid.
- b. Zn-K-Chromat: 0,9 Gew.-% Zinkkaliumchromat (höhere Niveaus
waren unstabil).
- c. Zn-Phosphat + ZnO: 8 Gew.-% SICOR ZNP/M + 1,8 Gew.-% ZnO
- d. Ca-SiO2 + ZnO: 4,4 Gew.-% Shieldex
AC5 + 1,8 Gew.-% ZnO
- e. Modifiziertes Aluminiumtriphosphat: 7,5 Gew.-% K-Weiß 84
- f. Modifiziertes Aluminiumtriphosphat: 7,5 Gew.-% K-Weiß 140W
- g. Modifiziertes Aluminiumtriphosphat: 7,5 Gew.-% K-Weiß 105.
-
Die
Farben wurden auf entfetteten kaltgewalzten Stahltestpaneelen (Q-Paneelen
S412) mit einer Trockenfilmdicke von etwa 80 μm aufgetragen. Die beschichteten
Paneelen wurden 7 Tage lang bei Raumtemperatur trocknen gelassen,
bevor sie unter Bedingungen von Salzsprühung und Wassertränkung für eine Zeitdauer
von 240 Stunden untersucht wurden. Die Testergebnisse sind in Tabelle
1 angegeben.
-
-
b) Resydrol 4333 (wassergetragene
Alkydemulsion)
-
Die
im Folgenden angegebenen Positionen 1 bis 11 wurden unter Verwendung
einer Perlmühle
auf 25 μm
dispergiert. Nach Alterung der Farbe über Nacht wurde der pH-Wert
mit einer 25%igen Ammoniaklösung auf
9,5 eingestellt, um eine Farbe zu erhalten, die eine Pigmentvolumenkonzentration
(PVC) von 25% und 55 Gew.-% Feststoffe aufwies.
-
-
Vergleichsbeispiel
A1 und A2 wurden ebenfalls unter Verwendung der obigen Formulierung
hergestellt. Zusätzliche
Vergleichsbeispiele wurden wie folgt mit einer Menge von Talk hergestellt,
die eingestellt wurde, um die PVC bei 25% zu erhalten.
- a. ZnO: nur 1,9 Gew.-% Zinkoxid.
- b. Zn-K-Chromat: 1,6 Gew.-% Zinkkaliumchromat (höhere Niveaus
waren unstabil).
- c. Zn-Phosphat + ZnO: 8,5 Gew.-% SICOR ZNP/M + 1,9 Gew.-% ZnO
- d. Ca-SiO2 + ZnO: 4,6 Gew.-% Shieldex
AC5 + 1,9 Gew.-% ZnO
- e. Modifiziertes Aluminiumtriphosphat: 7,8 Gew.-% K-Weiß 84
- f. Modifiziertes Aluminiumtriphosphat: 7,8 Gew.-% K-Weiß 140W
- g. Modifiziertes Aluminiumtriphosphat: 7,8 Gew.-% K-Weiß 105.
-
Die
Farben wurden auf entfetteten kaltgewalzten Stahltestpaneelen (Q-Paneelen
S412) mit einer Trockenfilmdicke von etwa 40 μm aufgetragen. Die beschichteten
Paneele wurden 7 Tage lang bei Raumtemperatur trocknen gelassen,
bevor sie unter Bedingungen von Salzsprühung und Wassertränkung für eine Zeitdauer
von 240 Stunden getestet wurden. Die Testergebnisse sind in Tabelle
2 gegeben. Tabelle
2
- *
- nicht messbar infolge
von erheblichem Abplatzen und erheblicher Korrosion durch den Film
-
c) Bayhydrol 130 (Styrol-Butadien-Emulsion,
die mit maleinisiertem Öl
modifiziert wurde)
-
Die
im Folgenden angegebenen Positionen 1 bis 13 wurden unter Verwendung
einer Perlmühle
auf 25 μm
dispergiert, um eine Farbe zu erhalten, die eine Pigmentvolumenkonzentration
(PVC) von 38% und 52 Gew.-% Feststoffe aufwies.
-
-
Vergleichsbeispiele
wurden wie folgt mit einer Menge von Talk hergestellt, die eingestellt
wurde, um die PVC bei 25% zu halten. Alle Formulierungen enthielten
etwa 1 Gew.-% ZnO.
- a. Blindprobe: Kein antikorrosives
Pigment
- b. Zn-Phosphat: 8,2 Gew.-% SICOR ZNP/M
- c. Ca-SiO2: 4,4 Gew.-% Shieldex AC5
- d. Modifiziertes Aluminiumtriphosphat: 7,3 Gew.-% K-Weiß 84
-
Die
Farben wurden auf entfetteten kaltgewalzten Stahltestpaneelen (Q-Paneelen
S412) mit einer Trockenfilmdicke von etwa 40 μm aufgetragen. Die beschichteten
Paneele wurden 7 Tage lang bei Raumtemperatur trocknen gelassen,
bevor sie unter Bedingungen von Salzsprühung und Wassertränkung für einen
Zeitraum von 240 Stunden getestet wurden. 1% ZnO würde in allen
getesteten Formulierungen eingearbeitet. Die Testergebnisse sind
in Tabelle 3 gegeben.
-
-
d) auf Wasser basierendes
Doppelpack-Epoxyaminaddukt 1
-
Die
im Folgenden angegebenen Positionen 1 bis 10 wurden unter Verwendung
einer Perlmühle
auf 25 μm
dispergiert. Teile A und B wurden in einem Gewichtsverhältnis von
100 : 71,33 gemischt, um eine Farbe zu erhalten, die eine Pigmentvolumenkonzentration
(PVC) von 30% und 58 Gew.-% Feststoffe aufwies.
-
-
Vergleichsbeispiele
wurden wie folgt mit der Menge Talk und Plastorit durchgeführt, die
eingestellt wurden, um die PVC bei 30% zu halten.
- a.
Blindprobe: Kein antikorrosives Pigment
- b. Zn-K-Chromat: 2,1 Gew.-% Zinkkaliumchromat
- c. Zn-Phosphat: 13,3 Gew.-% HEUCOPHOS ZMP
- d. Ca-SiO2: 7,3 Gew.-% Shieldex AC5
-
Die
Farben wurden auf entfetteten kaltgewalzten Stahltestpaneelen (Q-Paneelen
S412) mit einer Trockenfilmdicke von etwa 40 μm aufgetragen. Die beschichteten
Paneele wurden 7 Tage lang bei Raumtemperatur trocknen gelassen,
bevor sie unter Bedingungen von Salzspray und Wassertränkung für einen
Zeitraum von 240 Stunden getestet wurden. Die Testergebnisse sind
in Tabelle 4 gegeben.
-
-
e) auf Wasser basierendes
Doppelpack-Epoxyaminaddukt 2
-
Die
im Folgenden angegebenen Positionen 1 bis 10 wurden unter Verwendung
einer Perlmühle
auf 25 μm
dispergiert. Teile A und B wurden in einem Gewichtsverhältnis von
100 : 42,94 gemischt, um eine Farbe zu erhalten, die eine Pigmentvolumenkonzentration
(PVC) von 30% und 63 Gew.-% Feststoffe aufwies.
-
-
Vergleichsbeispiele
wurden wie folgt mit der Menge Talk und Plastorit durchgeführt, die
eingestellt wurden, um die PVC bei 30% zu halten.
- a.
Blindprobe: Kein antikorrosives Pigment
- b. Zn-K-Chromat: 2,1 Gew.-% Zinkkaliumchromat
- c. Zn-Phosphat: 13,3 Gew.-% SICOR ZNP/M
- d. Ca-SiO2: 7,3 Gew.-% Shieldex AC5
-
Die
Farben wurden auf entfetteten kaltgewalzten Stahltestpaneelen (Q-Paneelen
S412) mit einer Trockenfilmdicke von etwa 40 μm aufgetragen. Die beschichteten
Paneele wurden 7 Tage lang bei Raumtemperatur trocknen gelassen,
bevor sie unter Bedin gungen von Salzsprühung und Wassertränkung für einen
Zeitraum von 240 Stunden getestet wurden. Die Testergebnisse sind
in Tabelle 5 gegeben.
-
-
f) Spulenbeschichtungsgrundierung
aus Epoxyharnstoff
-
Die
im Folgenden angegebenen Positionen 1 bis 10 wurden unter Verwendung
einer Perlmühle
auf 25 μm
dispergiert, um den oben erwähnten
Primer zu erhalten, der eine Pigmentvolumenkonzentration (PVC) von 20%
und 40 Gew.-% Feststoffe aufwies.
-
-
Vergleichsbeispiele
wurden wie folgt mit der Menge an Tiona 472 hergestellt, die eingestellt
wurden, um die PVC bei 20% zu halten.
- a. Blindprobe:
Kein antikorrosives Pigment
- b. Sr-Chromat: 7,8 Gew.-% Strontiumchromat
- c. Zn-Phosphat: 14,7 Gew.-% SICOR ZNP/M
- d. Ca-SiO2: 8,4 Gew.-% Shieldex CP4-7394
-
Primer
wurden auf mit Bonder 1303 behandeltem (feuerverzinkt) galvanisiertem
Stahl mit einer Trockenfilmdicke von etwa 5 μm aufgetragen; Härtung wurde
mit einer höchsten
Temperatur des Metalls von 216 bis 224°C (Ofentemperatur 350°C, 35 Sekunden)
betrieben. Nach dem Abschrecken wurde eine Polyesterdeckschicht
(Formulierung ist unter g) unten angegeben) mit einer Trockenfilmdicke
von 20 μm
aufgetragen; Härtung
wurde bis auf eine höchste
Temperatur des Metalls von 224 bis 232°C betrieben. Die Paneele wurden 1000
Stunden lang in Salzsprühung
und in Feuchtigkeit getestet und die Ergebnisse sind in Tabelle
6 gegeben.
-
-
g) Spulenbeschichtungsgrundierung
aus Polyester-Melamin
-
Die
im Folgenden angegebenen Positionen 1 bis 10 wurden unter Verwendung
einer Perlmühle
auf 25 μm
dispergiert, um einen Primer zu erzielen, der eine Pigmentvolumenkonzentration
(PVC) von 20% und 38 Gew.-% Feststoffe aufwies.
-
-
Vergleichsbeispiele
wurden wie folgt mit der Menge von Tiona 472 hergestellt, die eingestellt
wurde, um die PVC bei 20% zu halten.
- a. Blindprobe:
Kein antikorrosives Pigment
- b. Sr-Chromat: 7,3 Gew.-% Strontiumchromat
- c. Ca-SiO2: 7,2 Gew.-% Shieldex CP4-7394
-
Die
Primer wurden auf mit Bonder 1303 behandeltem (feuerverzinkt) galvanisiertem
Stahl mit einer Trockenfilmdicke von 5 μm aufgetragen; Härtung wurde
mit einer höchsten
Temperatur des Metalls von 216 bis 224°C (Ofentemperatur 350°C, 35 Sekunden)
betrieben. Nach dem Abschrecken wurde eine unten beschriebene Polyesterdeckschicht
mit einer Trockenfilmdicke von 20 μm aufgetragen. Härtung wurde
mit einer höchsten
Temperatur des Metalls von 224 bis 232°C betrieben. Die Paneelen wurden
1000 Stunden lang in Salzsprühung
und in Feuchtigkeit getestet und die Ergebnisse sind in Tabelle
7 angegeben.
-
Formulierung
der Polyestermelamin-Deckschicht
-
Die
Positionen 1 bis 9 wurden in einer Perlmühle dispergiert. Die Positionen
10 bis 13 wurden getrennt gemischt und zu den Positionen 1 bis 9
gegeben. Die Positionen 14 bis 18 wurden getrennt gemischt und zu den
Positionen 1 bis 13 gegeben.
-
-