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DE69513660T2 - Verfahren zur herstellung von mehrschichtlackierungen, basisschichtzusammensetzung sowie verfahren zur lackierung - Google Patents

Verfahren zur herstellung von mehrschichtlackierungen, basisschichtzusammensetzung sowie verfahren zur lackierung

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Publication number
DE69513660T2
DE69513660T2 DE69513660T DE69513660T DE69513660T2 DE 69513660 T2 DE69513660 T2 DE 69513660T2 DE 69513660 T DE69513660 T DE 69513660T DE 69513660 T DE69513660 T DE 69513660T DE 69513660 T2 DE69513660 T2 DE 69513660T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
basecoat composition
aqueous
basecoat
base coat
Prior art date
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DE69513660T
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English (en)
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DE69513660D1 (de
Inventor
Achim Gast
Kazuki Shiomi
Hitoshi Taniguchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF Coatings GmbH
Original Assignee
BASF Coatings GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by BASF Coatings GmbH filed Critical BASF Coatings GmbH
Publication of DE69513660D1 publication Critical patent/DE69513660D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69513660T2 publication Critical patent/DE69513660T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D7/00Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials
    • B05D7/50Multilayers
    • B05D7/52Two layers
    • B05D7/53Base coat plus clear coat type
    • B05D7/532Base coat plus clear coat type the two layers being cured or baked together, i.e. wet on wet
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D175/00Coating compositions based on polyureas or polyurethanes; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D175/04Polyurethanes
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    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
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    • Y10T428/31551Of polyamidoester [polyurethane, polyisocyanate, polycarbamate, etc.]
    • Y10T428/31565Next to polyester [polyethylene terephthalate, etc.]

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Description

    Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Mehrschichtlackfilmen, Basislackzusammensetzungen und ein Lackierverfahren und insbesondere ein Verfahren zur Herstellung von Mehrschichtlackfilmen, mit dem Lackfilme mit gutem Endaussehen erhältlich sind, wäßrige Basislackzusammensetzungen, die eine hervorragende Lagerstabilität aufweisen und mit denen Lackfilme mit gutem Endaussehen erhältlich sind, und ein Verfahren zur Lackierung unter Verwendung dieser Basislackzusammensetzungen.
  • Stand der Technik
  • Bei der Automobillackierung bringt man auf die Unterlage im allgemeinen eine Reihe von Lacken auf. Bei der ersten Schicht handelt es sich um eine Elektrotauchlackierung, auf die man einen Zwischengrund, dann den Basislack und schließlich als Decklack einen Klarlack aufbringt. Dabei verleiht der Basislack der Endlackierung mit Hilfe eines organischen oder anorganischen Pigments ein dekorativ gutes Aussehen, wobei bei vielen Automobillackierungen eine Metalliclackierung erwünscht ist. Zur Erzielung des Metallic-Effekts setzt man dem Basislack im allgemeinen ein Metallpigment, wie z. B. Aluminiumflakes, zu.
  • Die Lackfilmbildung des Basislacks und des Klarlacks (Decklacks) erfolgt durch Naß-in-Naß- Lackierung, d. h. der Klarlack wird nach dem Aufbringen des Basislacks ohne Einbrennen aufgebracht und dann kurz bei Raumtemperatur abgelüftet (getrocknet), wonach Basislack und Klarlack gleichzeitig eingebrannt und getrocknet werden.
  • Die zur Zeit marktgängigen Automobillacke, insbesondere Basislacke, enthalten große Mengen organischer Lösungsmittel. Die wachsende Besorgnis über die Emission von flüchtigen organischen Lösungsmitteln in die Atmosphäre hat zu intensiven Bemühungen bei der Erforschung und Entwicklung von wäßrigen Lacken geführt, die als Lösungsmittel hauptsächlich Wasser und nur geringe Mengen organischer Lösungsmittel enthalten.
  • Zum Metallic-Effekt trägt auch die Orientierung der Metallpigmentflakes im Lackfilm bei. Daher müssen zur Erzielung eines Metallic-Effekts mit einem Basislack die darin vorliegenden Metallpigmentflakes nach dem Lackieren richtig orientiert sein, wobei man darauf achten muß, daß die Flakes beim nächsten Arbeitsgang, nämlich dem Aufbringen des Klarlacks, nicht gestört werden.
  • Bei der Entwicklung von Wasserbasislacken mit Metallic-Effekt ergeben sich infolge der physikalischen Eigenschaften des Wassers schwierige Probleme. Gegenwärtig sind Zusammensetzungen, die sich zur Verwendung als wäßrige Basislacke eignen, hinsichtlich der oben erwähnten Orientierung Grenzen gesetzt. Wasserbasislacke mit Metallic-Effekt sind beispielsweise den europäischen Patentschriften EP-A-89497, EP-A-355433 und EP-A-521919, den deutschen Patentschriften DE-OS- 3545618, DE-OS-39 03 804 und DE-OS-41 07 136 und der US-PS 4719132 zu entnehmen.
  • In den obigen Patentschriften wird die Verwendung von Basislacken, denen Siliciumdioxid- Verdicker mit thixotropen Eigenschaften beigemischt sind, bei der Herstellung von Mehrschichtfilmen beschrieben. Dabei erfolgt die dekorative und schützende Lackierung durch Herstellung eines Mehrschichtfilms vom Basecoat/Clearcoat-Typ (Basislack/Klarlack-Typ) auf dem Basismaterial unter Verwendung von Basislacken dieses Typs.
  • Bei siliciumdioxidhaltigen Basislacken wie den oben aufgeführten ist jedoch die Lagerstabilität des Lacks bei hohen Temperaturen schlecht und es ergibt sich die Schwierigkeit, daß ein gutes Endaussehen des Lackfilms nicht zu erzielen ist.
  • Des weiteren wurde in der obengenannten europäischen Patentschrift EP-A-89497 eine wäßrige Lackzusammensetzung beschrieben, in der ein wäßriges Polyurethanharz und verschiedene. Verdicker auf Siliciumdioxidbasis miteinander kombiniert sind. Dort finden sich jedoch keinerlei Angaben zum verwendeten Typ des Verdickers auf Siliciumdioxidbasis oder zur elektrischen Leitfähigkeit des Verdickers.
  • Außerdem wurde in der deutschen Patentschrift DE-A-41 10 520 die Kombination von Natriummagnesiumsilicat und auf Acrylcopolymer basierendem Verdicker und/oder auf einem anderen Kunstharz basierenden Verdicker und/oder Hilfsverdicker (Assoziativ-Verdicker) beschrieben, jedoch finden sich auch hier keine Angäben zur elektrischen Leitfähigkeit.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Mehrschichtlackfilmen vorzuschlagen, mit dem unter Verwendung einer wäßrigen Basislackzusammensetzung Lackfilme mit gutem Endaussehen erhältlich sind.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines wäßrigen Basislacks, der eine hervorragende Lagerstabilität aufweist und mit dem Lackfilme mit gutem Endaussehen hergestellt werden können, sowie eines Verfahrens zur Lackierung unter Verwendung dieses Basislacks.
  • Lösung der Aufgabe
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind ein Verfahren zur Herstellung von Mehrschichtlackfilmen, eine Basislackzusammensetzung und ein Lackierverfahren, wie es im folgenden beschrieben wird.
  • (1) Verfahren zur Herstellung von Mehrschichtlackfilmen, bei dem man auf einen zu lackierenden Gegenstand einen schützenden und/oder dekorativen Mehrschichtlackfilm aufbringt, dadurch gekennzeichnet, daß man:
  • 1) eine wäßrige, pigmenthaltige Basislackzusammensetzung als Basislack aufbringt,
  • 2) aus der in 1) aufgebrachten Zusammensetzung einen Lackfilm herstellt,
  • 3) auf den so erhaltenen Basislackfilm einen transparenten Decklack aufbringt und
  • 4) den Basislack und den Decklack gleichzeitig einbrennt.
  • (2) Basislackzusammensetzung mit einer wäßrigen Dispersion zur Herstellung eines schützenden und/oder dekorativen Mehrschichtlackfilms auf einem zu lackierenden Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Polyurethandispersion enthält, in der ein wäßriges Polyurethanharz mit den durch die nachstehende allgemeine Formel (1) wiedergegebenen Struktureinheiten in Wasser dispergiert ist. [Formel 5]
  • (In dieser Formel steht Y für eine aromatische, aliphatische oder alicyclische Kohlenwasserstoffgruppe).
  • (3) Basislackzusammensetzung gemäß obigem Punkt (2), dadurch gekennzeichnet, daß sie 1 bis 80 Gew.-% wäßriges Melaminharz, bezogen auf den Feststoffanteil der Polyurethandispersion, enthält.
  • (4) Basislackzusammensetzung gemäß obigem Punkt (3), dadurch gekennzeichnet, daß sie wäßriges Polyesterharz und/oder Acrylharz als Bindemittelkomponente enthält, das Gewichtsverhältnis von Melaminharz zu Polyesterharz und/oder Acrylharz 2 : 1 bis 1 : 4 beträgt und die Gesamtmenge an Melaminharz, Polyesterharz und Acrylharz 1 bis 80 Gew.-%, bezogen auf den Feststoffanteil der Polyurethandispersion, beträgt.
  • (5) Basislackzusammensetzung gemäß einem der obigen Punkte (2) bis (4), dadurch gekennzeichnet, daß sie ein rheologiesteuerndes Mittel in einer Menge von 0 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise von 0,5 bis 2 Gew.-%, bezogen auf die Basislackzusammensetzung, enthält.
  • Hierbei ist die Basislackzusammensetzung gemäß einem der obigen Punkte (2) bis (5) dadurch gekennzeichnet, daß sie als rheologiesteuerndes Mittel ein Natriummagnesiumsilicat enthält, dessen 3 gew.-%ige wäßrige Lösung eine elektrische Leitfähigkeit von 700 bis 780 uS/cm aufweist.
  • (6) Basislackzusammensetzung gemäß einem der obigen Punkte (2) bis (5), dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,5 bis 25 Gew.-% Metallpigment und/oder Effektpigment enthält.
  • (7) Basislackzusammensetzung gemäß einem der obigen Punkte (2) bis (6), dadurch gekennzeichnet, daß sie einen pH-Wert von 6 bis 9, vorzugsweise von 7,5 bis 8,5 und ganz besonders zweckmäßig von 8,0 bis 8,4, aufweist.
  • (8) Verfahren zum Aufbringen einer Basislackzusammensetzung nach einem der obigen Punkte (2) bis (7) auf einen zu lackierenden Gegenstand.
  • (9) Verfahren zum Aufbringen einer Basislackzusammensetzung nach einem der obigen Punkte (2) bis (7) auf Kunststoff.
  • (10) Verfahren zum Aufbringen einer Basislackzusammensetzung nach einem der obigen Punkte (2) bis (7) für Reparaturlackierungszwecke.
  • (11) Verfahren zur Herstellung eines Mehrschichtlackfilms gemäß obigem Punkt (1), dadurch gekennzeichnet, daß man eine Basislackzusammensetzung einsetzt, die 1 bis 80 Gew.-% des wäßrigen Melaminharzes, bezogen auf den Feststoffanteil der Polyurethandispersion, enthält.
  • (12) Verfahren zur Herstellung eines Mehrschichtlackfilms gemäß obigem Punkt (11), dadurch gekennzeichnet, daß man eine Basislackzusammensetzung einsetzt, die wäßriges Polyesterharz und/oder Acrylharz enthält und bei der das Gewichtsverhältnis von Melaminharz zu Polyesterharz und/oder Acrylharz 2 : 1 bis 1 : 4 beträgt und die Gesamtmenge an Melaminharz, Polyesterharz und Acrylharz 1 bis 80 Gew.-%, bezogen auf den Feststoffanteil der Polyurethandispersion, beträgt.
  • (13) Verfahren zur Herstellung eines Mehrschichtlackfilms gemäß einem der obigen Punkte (1), (11) und (12), dadurch gekennzeichnet, daß man eine Basislackzusammensetzung einsetzt, die ein rheologiesteuerndes Mittel in einer Menge von 0 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise von 0,5 bis 2 Gew.-%, bezogen auf die Basislackzusammensetzung, enthält.
  • Bei dem obigen Verfahren zur Herstellung eines Mehrschichtlackfilms enthält die Basislackzusammensetzung als rheologiesteuerndes Mittel ein Natriummagnesiumsilicat, dessen 3 gew.-%ige wäßrige Lösung eine elektrische Leitfähigkeit von 700 bis 780 uS/cm aufweist.
  • (14) Basislackzusammensetzung gemäß einem der obigen Punkte (2) bis (7), die in Kombination mit einem wäßrigen Decklack oder einem Pulverdecklack eingesetzt wird.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines Mehrschichtlackfilms bringt man zunächst auf den zu lackierenden Gegenstand eine wäßrige, pigmenthaltige Basislackzusammensetzung als Basislack auf. Hierbei verwendet man eine Basislackzusammensetzung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, die als rheolgiesteuerndes Mittel ein Natriummagnesiumsilicat mit einer angegebenen elektrischen Leitfähigkeit enthält. Dann stellt man durch kurzes Trocknen bei einer Temperatur von Raumtemperatur bis 80ºC einen Lackfilm aus der Basislackzusammensetzung her. Danach bringt man auf den Basislackfilm ohne Einbrennen einen transparenten Decklack auf. Dann brennt man Basislack und den Decklack gleichzeitig ein, wobei ein Mehrschichtlackfilm entsteht.
  • Bei dem im Rahmen der Erfindung verwendeten wäßrigen Polyurethanharz handelt es sich um ein Harz, das Struktureinheiten der obigen Formel (1) enthält. Als Beispiele für in der allgemeinen Formel (1) enthaltene Struktureinheiten seien die Struktureinheiten der nachstehenden allgemeinen Formel (2) aufgeführt. [Formel 3]
  • (In dieser Formel steht X für eine aromatische, aliphatische oder alicyclische Kohlenwasserstoffgruppe, und R¹-R&sup4; für Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen).
  • Beispiele für Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, für die R¹-R&sup4; in der allgemeinen Formel (2) stehen können, sind z. B. Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, sec.-Butyl und tert.-Butyl. R¹-R&sup4; können alle gleich, zum Teil verschieden oder alle verschieden sein.
  • Als zweiwertige aromatische Kohlenwasserstoffgruppen, die in der allgemeinen Formel (1) durch Y dargestellt sind, seien die folgenden Gruppen aufgeführt. [Formel 4]
  • Als aliphatische Kohlenwasserstoffgruppen, für die Y stehen kann, seien beispielsweise die Dimethylengruppe, die Tetramethylengruppe und die Hexamethylengruppe aufgeführt.
  • Als alicyclische Kohlenwasserstoffgruppen, für die Y stehen kann, seien beispielsweise die folgenden Gruppen aufgeführt. [Formel 5]
  • Bezüglich des Anteils an Struktureinheiten der obigen allgemeinen Formel. (1) im wäßrigen Polyurethanharz bestehen keine besonderen Beschränkungen, wenngleich Harze mit dem bevorzugten Anteil von 10 bis 40 Gew.-% zweckmäßig sind. Auch bezüglich des Molekulargewichts des Polyurethanharzes bestehen keine besonderen Beschränkungen, wenngleich diejenigen mit dem bevorzugten zahlenmittleren Molekulargewicht von mindestens 1000, besonders diejenigen mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von mindestens 4000 und insbesondere diejenigen mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 5000 bis 8000, zweckmäßig sind.
  • Zur Dispergierung des wäßrigen Polyurethanharzes in Wasser oder einem wäßrigen Medium mit Wasser als Hauptkomponente und zur Herstellung einer wäßrigen Dispersion kann man durch Zusatz von primären bis tertiären organischen Aminen, wie z. B. Triethylamin, Diethylethanolamin oder N-Methylmorpholin, oder Ammoniak Salze bilden. So erhält man eine Polyurethandispersion.
  • Die im Rahmen der Erfindung verwendeten wäßrigen Polyurethanharze oder deren wäßrige Dispersionen werden beispielsweise in den europäischen Patentschriften EP-A-89497 und EP-A-355433, den deutschen Patentschriften DE-OS-35 45 618, DE-OS-39 03 804 und DE-OS- 4107136 und der US-PS 4719132 beschrieben.
  • Zur Herstellung der im Rahmen der Erfindung verwendeten wäßrigen Polyurethanharze kann man beispielsweise die nachstehend aufgeführten Komponenten 1) bis 4) polymerisieren.
  • 1) Ein Polyesterpolyol oder Polyetherpolyol oder ein Gemisch davon. Hierbei sind Verbindungen mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 400 bis 5000 bevorzugt.
  • 2) Ein Diisocyanat, das durch Reaktion mit Hydroxylgruppen zur Ausbildung von Struktureinheiten der obigen allgemeinen Formel (1) befähigt ist, oder Gemische davon. Im einzelnen seien Tetramethylxyloldiisocyanat (m-TMXDI, 1,3-Bis(2-isocyanatopropyl-2- yl)benzol), Isophorondiisocyanat, Hexamethylendiisocyanat, Bis(isocyanatocyclohexyl)methan und 1,4-Tetramethylendiisocyanat genannt.
  • 3) Eine Verbindung mit 2 oder mehr funktionellen Gruppen, wie z. B. Hydroxylgruppen und/oder Aminogrup pen, oder ein Gemisch davon. Hierbei sind Verbindungen mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 60 bis 400 bevorzugt. Im einzelnen seien Ethylenglykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol, 1,2-Propandiol, 1,3- Propandiol, 1, 4-Butandiol, 1,2-Butylenglykol, 1,6- Hexandiol, Trimethylolpropan, Rizinusöl, hydriertes Rizinusöl, Ditrimethylolpropanether, Pentaerythrit, 1, 2-Cyclohexandiol, 1, 4-Cyclohexandimethanol, Bisphenol A, Bisphenol F, Neopentylglykol, Hydroxypivalinsäureneopentylglykolester, Hydroxyethylbisphenol A, Hydroxypropylbisphenol A, hydriertes Bisphenol A und deren Gemische genannt.
  • 4) Eine Verbindung mit nur einer funktionellen Gruppe, die mit der Isocyanatgruppe im Molekül reagiert, oder Gemische davon. Im einzelnen seien Methanol, Ethanol, Propanol, Butanol und Pentanol genannt.
  • Wenn man in einer erfindungsgemäßen Basislackzusammensetzung zusätzlich zum wäßrigen Polyurethanharz ein wäßriges Melaminharz als Bindemittel beimischt, so erhält man eine vernetzte Struktur, was zweckmäßig ist, da man einen Lackfilm mit besserer Wasserbeständigkeit und physikalischer Beständigkeit erhält. Setzt man neben dem wäßrigen Melaminharz auch noch die in der deutschen Patentschrift DE-OS-40 09 857 beschriebenen Acrylharzdispersionen und/oder die in der europäischen Patentschrift EP-A-89497, der deutschen Patentschrift DE-OS-32 10 051 oder der deutschen Patentschrift DE-OS- 4107136 beschriebenen wäßrigen Polyesterharze zu, so wird die Dispergierbarkeit des Pigments verbessert und eine gute Glätte der Lackoberfläche erzielt, so daß dies zweckmäßig ist.
  • Die Lagerstabilität ist besonders gut, wenn man einer erfindungsgemäßen Basislackzusammensetzung ein rheologiesteuerndes Mittel beimischt, was auch zweckmäßig ist, da es möglich ist, Lackfilme mit besonders gutem Endaussehen herzustellen. Das rheologiesteuernde Mittel besitzt eine elektrische Leitfähigkeit von 700 bis 780 uS/cm, bestimmt bei einer Konzentration von 3 Gew.-% in wäßriger Lösung. Hier ist unter einem rheologiesteuernden Mittel eines derjenigen Mittel zu verstehen, die in der Vergangenheit beispielsweise als rheologiesteuerndes Mittel, Verdicker, Verdünner, Thixotropiermittel oder Antiablaufmittel bekannt waren, und zur Verdickung und Stabilisierung des Lacks beigemischt worden ist. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung können die herkömmlicherweise für Wasserbasislacke verwendeten rheologiesteuernden Mittel verwendet werden. Beispiele hierfür sind u. a. anorganische Materialien, wie z. B. Silicate, Montmorillonit, organischer Montmorillonit und kolloidales Aluminiumoxid; Cellulosederivate, wie z. B. Carboxymethylcellulose, Methylcellulose und Hydroxyethylcellulose; auf Protein basierende Materialien, wie z. B. Casein, Natriumcaseinat und Ammoniumcaseinat; auf Alginsäure basierende Materialien, wie z. B. Natriumalginat; auf Polyvinylmaterialien, wie z. B. Poly(vinylalkohol)-, Polyvinylpyrrolidon- und Poly(vinylbenzylether)-Copolymere; auf Polyacrylsäure basierende Materialien, wie z. B. Poly- (natriumacrylat) und Poly(acrylsäure)-Methacrylsäureester-Copolymere; auf Poylether basierende Materialien, wie z. B. Pluronicpolyether, Polyetherdialkylester, Polyetherdialkylether, urethanmodifizierte Polyether und epoxidmodifizierte Polyether; sowie Maleinsäureanhydrid-Copolymersysteme, wie z. B. teilverestertes Vinylmethylether-Maleinsäureanhydrid-Copolymer. Darunter sind die Silicate und insbesondere Natriummagnesiumsilicat bevorzugt. Natriummagnesiumsilikat, das im allgemeinen als Smektit-Ton oder synthetischer Hectorit bezeichnet wird, wird beispielsweise von der Fa. Laporte unter der Handelsbezeichnung Laponite RD (Natriummagnesiumlithiumsilicat) vertrieben und ist im Handel leicht erhältlich. Da die elektrische Leitfähigkeit von Natriummagnesiumsilicat beim Waschen mit Wasser selbst bei gleicher Zusammensetzung abnimmt, kann man eine elektrische Leitfähigkeit im obengenannten Bereich durch kontrolliertes Waschen mit Wasser erzielen.
  • Das rheologiesteuernde Mittel, beispielsweise Natriummagnesiumsilicat, wird vorzugsweise in Form einer wäßrigen Paste eingesetzt. Ganz besonders zweckmäßig handelt es sich dabei um eine 3 gew.-%ige Natriummagnesiumsilicatlösung in Wasser in Kombination mit 3 Gew.-% Polypropylenglykol, eine 2 gew.-%ige Natriummagnesiumsilicatlösung in Wasser in Kombination mit 0,6 Gew.-% Polypropylenglykol oder eine 2 gew.-%ige Natriummagnesiumsilicatlösung in Wasser in Kombination mit 2 Gew.-% eines anderen Tensids. Die obigen Gewichtsprozentangaben beziehen sich auf das Gesamtgewicht der Paste.
  • Das rheologiesteuernde Mittel, beispielsweise Natriummagnesiumsilicat, kann für sich allein oder in Kombination mit anderen auf ionischem Kunstharz basierenden Verdickern und/oder Hilfsverdickern (Assosziativ-Verdickern, beispielsweise Oleate 205; Handelsname, von der Fa. Reokkusu, oder Bisukarakku HV30; Handelsname, von der Fa. Allied Colloid) eingesetzt werden.
  • In den erfindungsgemäßen Basislackzusammensetzungen können die in der Lackindustrie üblichen Pigmente und/oder Farbstoffe eingesetzt werden. Beispiele für Pigmente sind Metallpigmente, wie z. B. Aluminiumpulver und Aluminiumpaste, auf Metall basierende Effektpigmente, wie z. B. Titanoxid, Eisenoxid oder Metallpulver, nichtmetallische Effektpigmente, wie z. B. Glimmer, Ruß und organische Pigmente. Zur Verwendung in wäßrigen Lacken vorbehandelte Metallpigmente kommen ebenfalls in Betracht. Die Metallpigmente können auch in Kombination mit den obengenannten nichtmetallischen Pigmenten und Farbstoffen beigemischt werden.
  • Die Komponenten werden jeweils in den folgenden Anteilen beigemischt. So beläuft sich bei Einarbeitung eines wäßrigen Melaminharzes die Zusatzmenge auf 1 bis 80 Gew.-% und vorzugsweise 20 bis 60 Gew.-%, bezogen auf den Feststoffanteil der Polyurethandispersion, wobei es sich bei dem Rest vorzugsweise um wäßriges Polyurethanharz handelt. Ferner wählt man bei Einarbeitung von wäßrigem Polyesterharz und/oder Acrylharz die Zusatzmengen so, daß das Gewichtsverhältnis von Melaminharz zu Polyesterharz und/oder Acrylharz 2 : 1 bis 1 : 4 und vorzugsweise 2 : 1 bis 1 : 2 beträgt und die Gesamtmenge an Melaminharz, Polyesterharz und/oder Acrylharz 1 bis 80 Gew.-% und vorzugsweise 20 bis 60 Gew.-%, bezogen auf den Feststoffanteil der Polyurethandispersion, beträgt, wobei es sich bei dem Rest vorzugsweise um wäßriges Polyurethanharz handelt. Bei Einarbeitung eines Polyetherharzes beträgt das Gewichtsverhältnis von Melaminharz zu Harz aus der Gruppe Polyesterharz, Acrylharz und Polyetherharz (im folgenden als "Polyesterharz usw. " bezeichnet) 2 : 1, bis 1 : 4 und vorzugsweise 2 : 1, 2 bis 1 : 2 und die Gesamtmenge an Melaminharz und Polyesterharz usw. 1 bis 80 Gew.-% und vorzugsweise 20 bis 60 Gew.-%, bezogen auf den Feststoffanteil der Polyurethandispersion, wobei es sich bei dem Rest vorzugsweise um wäßriges Polyurethanharz handelt.
  • Bei Einarbeitung eines rheologiesteuernden Mittels beträgt die Zusatzmenge 0 bis 10 Gew.-% und vorzugsweise 0,5 bis 2 Gew.-%, bezogen auf die Basislackzusammensetzung, wobei es sich bei dem Rest z. B. vorzugsweise um Wasser, Lösungsmittel, wäßriges Polyurethanharz, Melaminharz oder Polyesterharz usw. handelt. Die Zusatzmenge an rheologiesteuerndem Mittel beläuft sich in bezug auf den Feststoffanteil der Basislackzusammensetzung vorzugsweise auf 0 bis 20 Gew.-% und ganz besonders zweckmäßig auf 2 bis 10 Gew.-%. Das heißt, daß die Zusatzmenge an wäßrigem Polyurethanharz in den Fällen, in denen dem Feststoffanteil kein Melaminharz oder Polyesterharz usw. zugesetzt wird, vorzugsweise 80 bis 100 Gew.-% und ganz besonders zweckmäßig 90 bis 98 Gew.-% beträgt. In den Fällen, in denen Melaminharz und Polyesterharz usw. zugesetzt werden, beträgt die Zusatzmenge an wäßrigem Polyurethanharz vorzugsweise 5 bis 90 Gew.-% und ganz besonders zweckmäßig 30 bis 80 Gew.-%, und die Gesamtzusatzmenge an Melaminharz und Polyesterharz vorzugs Weise 1 bis 80 Gew.-% und ganz besonders zweckmäßig 20 bis 70 Gew.-%.
  • Die Einarbeitungsmenge an Metallpigment und/oder Effektpigment beträgt vorzugsweise 0,5 bis 25 Gew.-% und ganz besonders zweckmäßig 3 bis 24 Gew.-%, bezogen auf den Feststoffanteil des Bindemittels.
  • In den Fällen, in denen die Beimischungsanteile jeder der obengenannten Komponenten in allen Fällen innerhalb der bevorzugten Bereiche kombiniert werden, ist es möglich, eine Basislackzusammensetzung mit hervorragender Lagerstabilität zu erhalten, mit der Lackfilme mit hervorragendem Endaussehen und Lackfilmeigenschaften erhältlich sind, bei denen diese Eigenschaften sehr gut ausgewogen sind, und wenn die Mengen bestimmter beigemischter Komponenten im bevorzugten Bereich liegen, so kann man selbst dann einen konstanten Effekt erzielen, wenn die übrigen Komponenten in Mengen beigemischt werden, die von den bevorzugten Bereichen abweichen.
  • Bei den erfindungsgemäßen Basislackzusammensetzungen handelt es sich um Basislackzusammensetzungen, die eine wäßrige Dispersion enthalten, in der die im vorhergehenden beschriebenen verschiedenen Komponenten in einem auf Wasser basierenden Medium gelöst sind.
  • Der Feststoffanteil der Basislackzusammensetzung beträgt vorzugsweise 15 bis 50 Gew.-% bei Lackierviskosität. Der Feststoffanteil beeinflußt die Farbe des Basislacks. Bei den obigen Anteilen werden gute Lackfarben erhalten, wobei jedoch im Fall einer Basislackzusammensetzung mit einer Metallicfarbe ein Feststoffanteil von 17 bis 25 Gew.-% bevorzugt ist, da dies eine besonders gute Lackfarbe ergibt, wohingegen man im Fall einer festen Farbe mit einem Feststoffanteil von 30 bis 45 Gew.-% eine besonders gute Lackfarbe erhält, was somit bevorzugt ist.
  • Als Beispiele für das obengenannte auf Wasser basierende Medium seien Wasser, ein Medium, in dem eine kleine Menge an organischem Lösungsmittel in Wasser enthalten ist, oder die Reaktionsflüssigkeit, in der enthalten ist, oder die Reaktionsflüssigkeit, in der das wäßrige Polyurethanharz polymerisiert worden ist, genannt. Die enthaltene Menge an organischem Lösungsmittel sollte zweckmäßigerweise möglichst gering sein und bevorzugt z. B. höchstens 15 Gew.-% betragen.
  • Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Basislackzusammensetzungen kann man das Polyurethanharz usw. in dem auf Wasser basierenden Medium unter Zusatz eines primären bis tertiären Amins, wie z. B. Triethylamin, Diethylethanolamin oder N-Methylmorpholin, oder von Ammoniak dispergieren. Hierbei kann man beispielsweise nach Methoden verfahren, bei denen man das wäßrige Polyurethanharz wie oben beschrieben dispergiert und dieser Polyurethandispersion andere wesentliche Komponenten zusetzt. Die erhaltene wäßrige Dispersion weist einen pH-Wert von 6 bis 9, vorzugsweise von 7,5 bis 8,5 und ganz besonders zweckmäßig von 8 bis 8,4, auf.
  • Einer erfindungsgemäßen Basislackzusammen-Setzung können gegebenenfalls W-Absorber, Lichtschutzmittel, Verlaufmittel, Entschäumer, Weichmacher, Pigmentdispergiermittel und Härtungskatalysatoren innerhalb von Bereichen, in denen der Zweck der Erfindung nicht beeinträchtigt wird, zugesetzt werden.
  • Bezüglich des Materials, auf das eine erfindungsgemäße Basislackzusammensetzung aufzubringen ist, bestehen keine besonderen Beschränkungen. Als Material kommt beispielweise Metall, Kunststoff, Holz oder Papier in Betracht. Darunter sind Metalle, insbesondere Blech für Automobilzwecke, und Kunststoffe bevorzugt.
  • Die erfindungsgemäßen Basislackzusammensetzungen können in den Fällen, in denen sie ursprünglich wie oben beschrieben auf einen zu lackierenden Gegenstand aufgebracht worden sind, natürlich auch zur Reparaturlackierung verwendet werden.
  • Als Decklack, der auf eine erfindungsgemäße Basislackzusammensetzung aufgebracht wird, kann man einen beliebigen auf Lösungsmittel basierenden, wäßrigen oder pulverförmigen transparenten Klarlack pigmentfrei sein oder auch eine geringe Menge Pigment enthalten.
  • Zur Herstellung des Lackfilms verfährt man vorzugsweise nach dem obigen Verfahren zur Herstellung eines Mehrschichtlackfilms, wobei der Klarlack nach dem sogenannten Naß-in-Naß-Verfahren aufgebracht wird, wobei man jedoch nicht auf dieses Verfahren beschränkt ist. So kann man beispielsweise einen Mehrschichtlackfilm herstellen, indem man eine erfindungsgemäße Basislackzusammensetzung auf den obengenannten zu lackierenden Gegenstand aufbringt und durch kurzes Trocknen bei einer Temperatur von Raumtemperatur bis etwa 80ºC, beispielsweise 5 Minuten bei 80ºC, einen Lackfilm aus der Basislackzusammensetzung herstellt, auf diesen Lackfilm den obengenannten Decklack ohne Einbrennen aufbringt und dann den Basislack und den Decklack gleichzeitig einbrennt. Die Einbrennbedingungen variieren je nach Klarlacktyp, jedoch arbeitet man im allgemeinen vorzugsweise bei einer Temperatur von 75 bis 170ºC und über einen Zeitraum von 15 bis 30 Minuten. Der trockene Basislackfilm ist vorzugsweise 7 bis 30 um dick.
  • Ergebnis der Erfindung
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Mehrschichtlackfilms ermöglicht die Herstellung von Mehrschichtlackfilmen mit gutem Endaussehen. Insbesondere ist es möglich, durch Verwendung einer die angegebene Menge eines angegebenen rheologiesteuernden Mittels enthaltenden Basislackzusammensetzung Mehrschichtlackfilme mit besonders gutem Endaussehen herzustellen.
  • Die erfindungsgemäßen Basislackzusammensetzungen weisen eine hervorragende Lagerstabilität auf und können Mehrschichtlackfilme mit gutem Endaussehen bilden. Insbesondere diejenigen Basislackzusammensetzungen, die eine angegebene Menge eines angegebenen rheologiesteuernden Mittels enthalten, weisen eine besonders gute Lagerstabilität auf und können Lackfilme mit besonders gutem Endaussehen liefern. Demgemäß können die erfindungsgemäßen Basislackzusammensetzungen in idealer Weise mit Metallen oder Kunststoffen und insbesondere für Automobile verwendet werden.
  • Ausführungsbeispiele
  • Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Darin sind Teile Gewichtsteile und Prozente Gewichtsprozente.
  • Herstellungsbeispiel 1 (Herstellung einer Polyurethandispersion)
  • In einem Vierhalskolben mit Rührer, Thermometer, Rückflußkühler und Stickstoffeinleitungsrohr wurden Polymerfettsäure (798 g) [dimerisierte Fettsäure (Handelsname Prepol 1009, von der Fa. Unichem International) aus 1,6-Hexandiol und Maleinsäureanhydrid, mittleres Molekulargewicht 1400], 12,5 g 1,6- Hexandiol, 65 g Dimethylolpropionsäure und 529,5 g Methylethylketon vorgelegt und nach dem Mischen mit 329 g 1,3-Bis(2-isocyanatopropyl-2-yl)benzol [m-TMXDI, von der Fa. American Cyanamid] versetzt.
  • Bei 82ºC wurde unter Rühren und Mischen so lange umgesetzt, bis der Gehalt an freien Isocyanatgruppen auf 1% der gesamten Zusatzmenge gesunken war. Dann wurden 31 g Trimethylolpropan zugesetzt, wonach die Mischung bei 82ºC gehalten wurde. Der Anstieg der Viskosität der Reaktionsmischung wurde überwacht und die Reaktion fortgesetzt, bis sie 5 dPa·s erreichte (nach etwa 5 Stunden). Die Bestimmmung der Viskosität erfolgte bei 23ºC durch Auflösen einer 10-ml-Probe in 10 ml N-Methylpyrrolidon mit Hilfe eines Platte-Kegel- Viskosimeters.
  • Dann wurden 54 g Methanol zugesetzt und die Reaktion gestoppt. Außerdem wurde eine Mischung aus 38 g Dimethylethanolamin und 3254 g Wasser zugesetzt, wonach die Mischung etwa 2 Stunden gerührt und danach durch Destillation unter vermindertem Druck vom Methylethylketon befreit wurde. So wurde eine Polyurethandispersion mit einem Feststoffanteil von 31% erhalten.
  • Herstellungsbeispiel 2 (Herstellung eines Polyesterharzes)
  • In einem Vierhalskolben mit Wasserabscheider wurden Neopentylglykol (729%), 827% Hexandiol, 462% Hexahydrophthalsäureanhydrid und 1710% Polymersäure (Dimergehalt mindestens 98%, Trimergehalt höchstens 2%, Monomerspuren) vorgelegt und unter Rühren erhitzt.
  • Hierbei wurde darauf geachtet, daß die Temperatur der an den Wasserabscheider angeschlossenen Kolonne 100ºC nicht überstieg. Bei einer Höchsttemperatur von 220ºC wurde eine Veresterungsreaktion durchgeführt, die so lange fortgesetzt wurde, bis eine Säurezahl von 8,5 erreicht war. Nach Abkühlen auf 180ºC wurden 768% Trimellithsäureanhydrid zugesetzt, wonach die Veresterungsreaktion fortgesetzt wurde, bis eine Säurezahl von 30 erreicht war.
  • Nach Abkühlen der Reaktionsmischung auf 120ºC wurden 1410% Butanol zugesetzt und gelöst. Außerdem wurden nach Abkühlen auf 90ºC 16,2% Dimethylethanolamin und dann 1248% entionisiertes Wasser zugesetzt. So wurde eine Polyesterdispersion mit einem pH-Wert von 7, 8, einem Feststoffanteil von 60% und einer Säurezahl von 30 erhalten.
  • Ausführungsbeispiel 1 1) Herstellung einer wäßrigen Basislackzusammensetzung
  • Gemäß dem in der deutschen Patentschrift DE-OS- 4107136 beschriebenen Ausführungsbeispiel wurde eine wäßrige Basislackzusammensetzung folgendermaßen hergestellt.
  • Zunächst wurden 2,7% Butylcellosolve und 6,4% einer Lösung eines handelsüblichen Melaminharzes (Cymel 327, Handelsname, von der Fa. American Cyanamid, 90%ige Lösung in Isobutanol) unter Rühren 34,3% einer Lösung eines rheologiesteuernden Mittels zugesetzt und gelöst. Danach wurden unter Rühren 35,7% der in Herstellungsbeispiel 1 erhaltenen Polyurethandispersion zugesetzt, was eine Melaminharz/Polyurethanharz-Mischung ergab. Als rheologiesteuerndes Mittel diente eine 3%ige wäßrige Lösung von Natriummagnesiumsilicat (Laponite RD, Handelsname, von der Fa. Laporte). Die elektrische Leitfähigkeit der wäßrigen Lösung des rheologiesteuernden Mittels betrug 886 uS/cm. Die Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit erfolgte mit einem Gerät TOA cm-20 zur Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit (Handelsname, von der Fa. Toa Denpa Kogyo).
  • Parallel dazu wurde eine Aluminiumpigmentaufschlämmung wie folgt hergestellt. Eine stabile handelsübliche Aluminiumpaste (durchschnittlicher Teilchendurchmesser: 15 um) (3,8%) wurde mit 6,0% Butylcellosolve in Wasser gemischt. Diese Mischung wurde mit dem obigen Polyesterharz gemäß Herstellungsbeispiel 2 (6, 7%) versetzt und gerührt, was eine Aluminiumpigmentaufschlämmung ergab.
  • Diese Aluminiumpigmentaufschlämmung wurde in die oben beschriebene Melaminharz/Polyurethanharz- Mischung gegeben und eingerührt. Schließlich wurden 4, 4% entionisiertes Wasser zugegeben, wonach der pH- Wert mit Dimethylethanolaminlösung (10%ig in entionisiertem Wasser) auf 8,10 bis 8,30 eingestellt wurde, was eine wäßrige Basislackzusammensetzung ergab.
  • 2) Lackprüfungen
  • Die in obigem Punkt 1) erhaltene Basislackzusammensetzung wurde mit entionisiertem Wasser auf einen Feststoffanteil von etwa 24,0% eingestellt, was eine für die Spritzlackierung geeignete Viskosität ergab. Danach wurde ein phosphatiertes Stahlblech mit einem handelsüblichen Elektrotauchlack und einem Zwischengrund lackiert. Auf das erhaltene Prüfblech wurde die wäßrige Basislackzusammensetzung mit Hilfe einer Luftspritzpistole so aufgebracht, daß sich eine Trockenschichtdicke von 13 bis 16 um ergab.
  • Nach 10 Minuten Trocknen bei 80ºC in einem Trockenofen wurde mit einem handelsüblichen Einkomponenten-Klarlack (Acrylharz/Melaminharz-Typ) überlackiert, welcher in einem Trockenofen 25 Minuten bei 140ºC eingebrannt wurde. Die Trockenschichtdicke des Decklacks betrug 40 um. Der erhaltene Lackfilm wurde auf Endaussehen usw. geprüft. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
  • 3) Prüfungen des Lacks auf Lagerstabilität bei hoher Temperatur
  • Die in obigem Punkt 1) erhaltene wäßrige Basislackzusammensetzung wurde 1 Monat bei 40ºC gelagert. Dann wurde analog obigem Punkt 2) lackiert und ein Lackfilm hergestellt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 aufgeführt.
  • Ausführungsbeispiel 2
  • Es wurde analog Ausführungsbeispiel 1 verfahren, jedoch mit der Abwandlung, daß als rheologiesteuerndes Mittel eine 3%ige wäßrige Lösung von Natriummagnesiumsilicat (Laponite RD, Handelsname, von der Fa. Laporte), die so mit Wasser gewaschen worden war, daß die elektrische Leitfähigkeit in 3%iger Lösung 760 uS/cm betrug, verwendet wurde. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 1 und 2 aufgeführt.
  • Ausführungsbeispiel 3
  • Es wurde analog Ausführungsbeispiel 1 verfahren, jedoch mit der Abwandlung, daß als rheologiesteuerndes Mittel eine 3%ige wäßrige Lösung von Natr iummagnesiumsilicat (Laponite RD, Handelsname, von der Fa. Laporte), die so mit Wasser gewaschen worden war, daß die elektrische Leitfähigkeit in 3%iger Lösung 1034 uS/cm betrug, verwendet wurde. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 1 und 2 aufgeführt.
  • Ausführungsbeispiel 4
  • Es wurde analog Ausführungsbeispiel 1 verfahren, jedoch mit der Abwandlung, daß als rheologiesteuerndes Mittel eine 3%ige wäßrige Lösung von Natriummagnesiumsilicat (Laponite RD, Handelsname, von der Fa. Laporte), die so mit Wasser gewaschen worden war, daß die elektrische Leitfähigkeit in 3%iger Lösung 572 uS/cm betrug, verwendet wurde. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 1 und 2 aufgeführt.
  • + Vergleichsbeispiel
  • Anmerkungen zu Tabelle 1
  • *1 MF-D-Wert:
  • Der Glanz wurde bei Winkeln von 25º und 70º mit Hilfe eines Goniophotometers GP2 (von der Fa. Carl Zeiss) bestimmt, wonach der MF-D-Wert nach der folgenden Formel berechnet wurde.
  • MF-D-Wert = {(L25º - L70º)/L700} · 50
  • Der MF-D-Wert ist ein Standardwert für die Beurteilung des Metallic-Effekts eines Basecoat/Clearcoat-Lackfilms, wobei ein höherer Zahlenwert einen besseren Metallic-Effekt anzeigt.
  • *2 IV-Wert
  • Der IV-Wert wurde mit einem LMR100-Gerät (Handelsname, von der Fa. Kansai Paint) bestimmt. Ein höherer Zahlenwert zeigt einen stärkeren Metallic- Effekt und ein besseres Endaussehen.
  • *3 Visuelle Erscheinung:
  • Das Aussehen des Lackfilms wurde nach den folgenden Standards beurteilt:
  • x: Schlecht
  • Δ: Ziemlich schlecht
  • O: Hervorragend
  • *4 Ablaufeigenschaften:
  • Das Ausmaß des Ablaufens beim Aufbringen des Basislacks auf ein vertikales Werkstück wurde nach den folgenden Standards beurteilt:
  • x: Schlecht
  • Δ: Ziemlich schlecht
  • O: Hervorragend
  • Wie aus den in Tabelle 1 aufgeführten Ergebnissen ersichtlich ist, waren die Ablaufeigenschaften bei Ausführungsbeispiel 4 schlecht, was auch ein schlechtes Ergebnis für das Endaussehen ergab. Dies ist darauf zurückzuführen, daß als rheologiesteuerndes Mittel ein Natriummagnesiumsilicat mit einer zu geringen elektrischen Leitfähigkeit verwendet wurde. Die Viskosität der Paste des rheologiesteuernden Mittels fällt mit abnehmender elektrischer Leitfähigkeit. Demzufolge ist bei der Einstellung einer spritzgerechten Viskosität der Feststoffanteil sehr hoch, und die Verteilungseigenschaften des Aluminiumpigments (das metallische Aussehen) werden schlecht. Das Lackaussehen in den Ausführungsbeispielen 1 und 2 war hervorragend. [Tabelle 2]
  • Vergleichsbeispiel
  • *1 - *4: Siehe Tabelle 1.
  • Wie aus Tabelle 2 ersichtlich ist, war bei Ausführungsbeispiel 3 das Lackaussehen nach Lagerung nicht gut. Das ist darauf zurückzuführen, daß bei der Lagerung des Lacks Koagulation auftrat. Außerdem war die Viskosität bei hoher und niedriger Scherung nach der Lagerung beträchtlich verringert. Demzufolge ergab sich beim Lackieren Ablauf. Die Änderung der Viskosität nach der Lagerung war bei Ausführungsbeispiel 4 nur gering, jedoch war das Lackaussehen nach der Lagerung ebenso wie vor der Lagerung schlecht.
  • Demgegenüber wurde bei Ausführungsbeispiel 2 nach der Lagerung ein gutes Endaussehen festgestellt, ebenso wie vor der Lagerung. Außerdem änderte sich die Viskosität bei hoher und niedriger Scherung praktisch gar nicht. Bei Ausführungsbeispiel 1 änderte sich die Viskosität bei der Lagerung geringfügig, so daß das Lackaussehen im Vergleich mit dem bei Ausführungsbeispiel 2 ziemlich schlecht, im Vergleich mit dem bei Ausführungsbeispiel 3 oder Ausführungsbeispiel 4 jedoch gut war.

Claims (15)

1. Verfahren zur Herstellung von Mehrschichtlackfilmen, mit dem Lackfilme mit gutem Endaussehen erhältlich sind und bei dem man
1) auf den zu lackierenden Gegenstand eine wäßrige, pigmenthaltige Basislackzusammensetzung als Basislack aufbringt,
2) aus der in 1) aufgebrachten Zusammensetzung einen Lackfilm herstellt,
3) auf den so erhaltenen Basislackfilm einen transparenten Decklack aufbringt und
4) den Basislack und den Decklack gleichzeitig einbrennt, dadurch gekennzeichnet, daß die in Schritt 1) eingesetzte Basislackzusammensetzung als anorganisches rheologiesteuerndes Mittel ein Natriummagnesiumsilicat enthält, dessen 3 gew.-%ige wäßrige Lösung eine elektrische Leitfähigkeit von 700 bis 780 uS/cm aufweist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Schritt 1) eingesetzte Basislackzusammensetzung das rheologiesteuernde Mittel in einer Menge von 0,5 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise von 0,5 bis 2 Gew.-%, bezogen auf die Basislackzusammensetzung, enthält.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in Schritt 1) eingesetzte Basislackzusammensetzung einen pH-Wert von 6 bis 9, vorzugsweise von 7, 5 bis 8,5 und ganz besonders bevorzugt von 8,0 bis 8,4, aufweist.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in Schritt 1) eingesetzte Basislackzusammensetzung 0,5 bis 25 Gew.-% Metallpigment und/oder Effektpigment enthält.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in Schritt 1) eingesetzte Basislackzusammensetzung außerdem auch noch eine Polyurethandispersion enthält.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in Schritt 1) eingesetzte Basislackzusammensetzung außerdem auch noch 1 bis 80 Gew.-% wäßriges Melaminharz, bezogen auf den Feststoffanteil der Polyurethandispersion, enthält.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem in Schritt 3) eingesetzten transparenten Decklack um einen wäßrigen Decklack oder einen Pulverdecklack handelt.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es für Reparaturlackierungszwecke angewandt wird.
9. Basislackzusammensetzung mit einer wäßrigen Dispersion zur Herstellung eines schützenden und/oder dekorativen Mehrschichtlackfilms auf einem zu lackierenden Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, daß sie als anorganisches rheologiesteuerndes Mittel ein Natriummagnesiumsilicat enthält, dessen 3 gew.-%ige wäßrige Lösung eine elektrische Leitfähigkeit von 700 bis 78 G uS/cm aufweist.
10. Basislackzusammensetzung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie das rheologiesteuernde Mittel in einer Menge von 0,5 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise von 0,5 bis 2 Gew.-%, bezogen auf die Basislackzusammensetzung, enthält.
11. Basislackzusammensetzung nach den Ansprüchen 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen pH-Wert von 6 bis 9, vorzugsweise von 7, 5 bis 8, 5 und ganz besonders bevorzugt von 8,0 bis 8, 4, aufweist.
12. Basislackzusammensetzung nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, sie 0,5 bis 25 Gew.-% Metallpigment und/oder Effektpigment enthält.
13. Basislackzusammensetzung nach den Ansprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem auch noch eine Polyurethandispersion enthält.
14. Basislackzusammensetzung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem auch noch 1 bis 80 Gew.-% wäßriges Melaminharz, bezogen auf den Feststoffanteil der Polyurethandispersion, enthält.
15. Verwendung der Basislackzusammensetzungen nach den Ansprüchen 9 bis 14 für Reparaturlackierungszwecke.
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