DE69503603T2 - Synergistische antimikrobielle zusammensetzungen, die ein halogeniertes acetophenon und eine organische säure enthalten - Google Patents
Synergistische antimikrobielle zusammensetzungen, die ein halogeniertes acetophenon und eine organische säure enthaltenInfo
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf bestimmte Zusammensetzungen und Verfahren, die für die Kontrolle des Wachstums von einem oder mehreren Mikroorganismen sowie für die Verhinderung einer Zersetzung nützlich sind, welche durch Bakterien und Pilze in verschiedenen Produkten, Materialien oder Medien, insbesondere in industriellen Produkten, Materialien oder Medien, verursacht werden. Diese Produkte, Materialien oder Medien umfassen Holzmasse, Holzspäne, Schnittholz, Haftmittel, Beschichtungen, tierische Felle, Papierfabrikflüssigkeiten, pharmazeutische Formulierungen, Kosmetika, Formulierungen für Toilettenartikel, geologische Bohrschmiermittel, Petrochemikalien, agrochemikalische Zusammensetzungen, Anstrichmittel, Leder, Holz, Metallbearbeitungsflüssigkeiten, Wasser von Kühltürmen, Gerbereiflüssigkeiten, Stärke, proteinhaltige Materialien, Acryllatexfarbemulsionen und Textilien.
- Die neuen Zusammensetzungen und Verfahren, welche die Zusammensetzungen der Erfindung beinhalten, zeigen eine nicht erwartete, synergistische Aktivität gegen Mikroorganismen, einschließlich Bakterien und Pilze. Die Erfindung ist insbesondere auf die Verwendung von Zusammensetzungen und Verfahren gerichtet, welche ein halogeniertes Acetophenon und wenigstens eine organische Säure, ihr Salz oder ihren Ester enthalten.
- Viele der oben erwähnten Produkte, Materialien oder Medien sind im feuchten Zustand oder bei Behandlung im Wasser empfindlich gegenüber einer bakteriellen und/oder pilzlichen Zerstörung oder Abbaus, sofern keine Schritte unternommen werden, um solch einen Abbau oder Zerstörung zu hemmen. Um den durch Mikroorganismen hervorgerufenen Abbau oder Zerstörung zu kontrollieren, werden verschiedene industrielle mikrobizide Mittel verwendet, wobei jedoch einige von diesen Bioziden sehr zweifelhaft in der Anwendung sind, da sie einen nicht erwünschten Geruch aufweisen, teuer sind, ein geringes Maß an Effektivität zeigen und/oder ein Risiko bei ihrer Lagerung, Anwendung und/oder Handhabung darstellen.
- Die Verwendung von solchen bekannten, industriellen Mikrobiziden, wie organische Quecksilberverbindungen, zinnorganische Verbindungen und chiorierte Phenole unterliegt in letzter Zeit einem stärker werdenden Überwachungsdruck, da sie sehr toxisch sind und da Bedenken bezüglich ihrer nachteiligen Effekte auf die Umwelt vorliegen. Die Industrie sucht somit weiter nach verbesserten Bioziden, die eine geringe Toxizität aufweisen und die über einen längeren Zeitraum einen bioziden Effekt bei normalen Anwend ungskonzentrationen aufweisen.
- Die japanische Patentveröffentlichung 58-183606 bezieht sich auf Pilz- und Algen-kontrollierende Mittel, die eine Mischung einer Acetophenonverbindung mit 3,5-Dimethyl-1,3,5-2H-tetrahydrothiadiazin-2-thion, Methylenbisthioscyanat, 1,4-bis-(Brom-acetoxy)2-buten, 1,2-bis-(Bromacetoxy)ethan, 2-Brom-2-nitro- 1,3-propandiol enthalten oder eine Mischung eines Komplexes von 5-Chlor-2- methyl-4-isothiazolin-3-on und eines Metallsalzes und ein Komplex von 2- Methyl-4-isothiazolin-3-on und eines Metallsalzes.
- Organische Säuren können alleine zur Kontrolle der Mikroorganismen verwendet werden, wobei einige von diesen Verbindungen im allgemeinen als sicher betrachtet werden. Viele von diesen organischen Säuren haben jedoch eine geringe Wirksamkeit gegenüber Bakterien und Pilzen, sofern sie nicht in extrem hohen Konzentrationen verwendet werden. Bei sehr hohen Konzentrationen können diese organischen Säuren sehr teuer sein und können sogar korrodierend auf bestimmte industrielle Materialien wirken. Ein Verfahren, welches die starke Verwendung der organischen Säuren vermeidet und so die Kosten reduziert, ist insofern wünschenswert.
- Alternativ können halogenierte Acetophenone in niedrigen Konzentrationen alleine als Biozide mit geringer Toxizität verwendet werden. Jedoch haben diese halogenierten Acetophenone bei niedrigen Konzentrationen ein enges antimikrobielles Spektrum und können somit nicht vollständig das Wachstum von Mikroorganismen verhindern.
- Demgemäß ist die Erfindung auf mikrobizidale Zusammensetzungen und Verfahren, welche diese Zusammensetzungen enthalten, gerichtet, die im wesentlichen eines oder mehr der Probleme, Beschränkungen und Nachteile im Stand der Technik vermeiden. Insbesondere sind die Zusammensetzungen nach der Erfindung in der Lage, das Wachstums von wenigstens einem Mikroorganismus, insbesondere von Pilzen oder Bakterien, über einen verlängerten Zeitraum zu kontrollieren und sie sind ferner in der Anwendung sicher und ökonomisch. Die Erfindung ist auch auf Verfahren oder Methoden zur Kontrolle des Wachstums von wenigstens einem Mikroorganismus gerichtet.
- Die Erfindung stellt eine Zusammensetzung zur Kontrolle des Wachstums von wenigstens einem Mikroorganismus bereit, die synergistisch wirksame Mengen eines halogenierten Acetophenons und wenigstens einer organischen Säure, ihres Salzes oder Esters umfaßt. Die Zusammensetzung zeigt ausgezeichnete mikrobizidale Aktivität bei geringen Konzentrationen gegenüber einem großen Bereich von Mikroorganismen.
- Die Erfindung umfaßt ferner ein Verfahren für die Kontrolle des Wachstums von wenigstens einem Mikroorganismus in oder auf einem Material oder Medium, welches gegenüber einem Angriff durch den Mikroorganismus empfindlich ist, wobei das Verfahren den Schritt der Zugabe einer Zusammensetzung nach der Erfindung zu dem Material oder dem Medium umfaßt und die Komponenten der Zusammensetzung in synergistisch wirksamen Mengen vorliegen.
- Ferner stellt die Erfindung ein Verfahren zur Verhinderung einer Zersetzung eines Produktes, Materiales oder Mediums bereit, die durch Bakterien und/oder Pilze hervorgerufen wird, wobei das Verfahren den Schritt der Zugabe einer Verbindung nach der Erfindung zu dem Produkt, Material oder Medium umfaßt und wobei die Komponenten der Zusammensetzung in synergistisch wirksamen Mengen vorliegen.
- Die synergistisch wirksamen Mengen variieren in Abhängigkeit von dem zu behandelnden Material oder Medium und können für eine bestimmte Anwendung ohne unangemessene Experimente von einem Fachmann routinemäßig bestimmt werden.
- Die Erfindung verkörpert ferner die getrennte Zugabe eines halogenierten Acetophenons und wenigstens einer organischen Säure, ihres Salzes oder Esters zu den Produkten, Materialien oder Medien, die oben beschrieben wurden. Gemäß dieser Ausführungsform werden die Komponenten einzeln dem System zugefügt, so daß die Endmenge des halogenierten Acetophenons und der wenigstens einen organischen Säure, ihres Salzes oder Esters zum Zeitpunkt der Anwendung so ist, daß eine synergistisch effektive Menge vorliegt, die für die Kontrolle des Wachstums von wenigstens einem Mikroorganismus erforderlich ist.
- Die Zusammensetzungen nach der Erfindung sind ferner für die Konservierung von verschiedenen Typen von industriellen Produkten, Medien oder Materialien, die empfindlich gegenüber Mikroorganismen sind, nützlich. Solche Produkte, Medien oder Materialien umfassen, wobei dies nicht limitierend ist, Farbstoffe, Pasten, Schnittholz, Leder, Textilien, Holzmassen, Holzspäne, Gerbereiflüssigkeiten, Papierfabrikflüssigkeiten, Polymeremulsionen, Anstrichmittel, Papier und andere Beschichtungs- und Versiegelungsmittel, Metallbearbeitungsflüssigkeiten, geologische Bohrschmiermittel, Petrochemikalien, Kühlwassersysteme, pharmazeutische Formulierungen, Kosmetika und Formulierungen für Toilettenartikel.
- Die Zusammensetzungen können auch in agrochemischen Formulierungen für den Zweck des Schutzes von Samen oder Nutzpflanzen gegen mikrobielle Fäulnis nützlich sein.
- Zusätzliche Vorteile der Erfindung werden im folgenden anhand der Beschreibung deutlich werden oder sich teilweise in naheliegender Weise aus der Beschreibung ergeben oder können durch die Anwendung der Erfindung erlernt werden. Die Vorteile der Erfindung können durch die Elemente und Kombinationen, die insbesondere in den Ansprüchen herausgestellt sind, realisiert und erzielt werden.
- Wenn zwei chemische Mikrobizide in einem Produkt kombiniert oder getrennt zugegeben werden, sind drei Resultate möglich:
- 1) Die Chemikalien in dem Produkt können einen additiven (neutralen) Effekt bewirken;
- 2) die Chemikalien in dem Produkt können einen antagonistischen (negativen) Effekt bewirken, oder
- 3) die Chemikalien in dem Produkt können einen synergistischen (positiven) Effekt bewirken.
- Ein additiver Effekt hat keine ökonomischen Vorteile gegenüber den einzelnen Komponenten. Der antagonistische Effekt würde einen negativen Einfluß bewirken. Nur ein synergistischer Effekt, der weniger wahrscheinlich im Vergleich zu einem additiven oder einem antagonistischen Effekt ist, würde eine positive Wirkung ergeben und würde somit ökonomische Vorteile besitzen.
- Es ist in der mikrobizidalen Literatur gut bekannt, daß es kein theoretisches Verfahren gibt, mit der die Wahrscheinlichkeit vorausgesagt werden kann, ob Additive, antagonistische oder synergistische Effekte erzielt werden können, wenn zwei Biozide gemischt werden, um eine Formulierung zu erhalten, bevor dies nicht tatsächlich getestet wird.
- Die mikrobizidalen Zusammensetzungen, die halogenierte Acetophenone und wenigstens eine organische Säure, ihr Salz oder Ester kombinieren, zeigen einen nicht erwarteten, synergistischen Effekt im Vergleich zu den jeweiligen Komponenten alleine. Diese Zusammensetungen zeigen somit eine überragende, d.h. mehr als additive, mikrobizidale Aktivität bei geringen Konzentrationen gegenüber einem großen Bereich von Mikroorganismen. Beispiele für Mikroorganismen umfassen Pilze und Bakterien, wie Trichoderma harzianum und Pseudomonas aeruginosa, wobei die Erfindung nicht darauf beschränkt ist. Diese zwei Organismen sind zwei bekannte Vertreter, die in Zusammenhang mit der Zersetzung von Produkten, Materialien oder Medien auftreten. Da diese zwei Vertreter auch zu den schwierigsten Organismen zur Kontrolle gehören, wird angenommen, daß die Zusammensetzung nach der Erfindung gegenüber den meisten Bakterien und Pilzen effektiv ist. Die Zusammensetzungen nach der Erfindung haben vorzugsweise eine geringe Toxizität.
- Gemäß den Zusammensetzungen nach der Erfindung hat das halogenierte Acetophenon die folgende Formel:
- wobei X ein Halogen und Y ein Halogen oder Wasserstoff ist. Vorzugsweise ist X Br, F, Cl oder I und Y ist H, Br, F, Cl oder I. Das halogenierte Acetophenon nach der Erfindung ist in bevorzugter Weise 2-Brom-4'-Hydroxyacetophenon. Die Herstellung von monosubstituierten 2-Bromacetophenonen ist in dem US- Patent Nr. 3 193 448 beschrieben, dessen Offenbarung hier mittels Verweis vollständig eingeführt ist. 2-Brom-4'-Hydroxycetophenon oder BHAP ist kommerziell verfügbar und kann auch einfach aus kommerziell verfügbaren Ausgangsmaterialien synthetisiert werden.
- Die organischen Säuren nach der Erfindung sind Dehydroessigsäure, Octansäure, Nonansäure, Ameisensäure, Sorbinsäure, Essigsäure, Oxalsäure, Glycolsäure, Zitronensäure, Äpfelsäure, Propionsäure, Laurinsäure, Undecylensäure, Benzoesäure, 4-Hydroxybenzoesäure, 4-Methylparaben, Propylparaben, die entsprechenden Salze und Ester sowie die Mischungen davon.
- Die Salze der organischen Säuren, vorzugsweise solche, die Calcium, Zink, Kalium oder Natrium enthalten, können auch verwendet werden, wie Natriumbenzoat oder Kaliumsorbat. Bevorzugte Ester sind Parabene, wie Methylparaben und Propylparaben.
- Gemäß der Erfindung können auch Mischungen von diesen organischen Säuren, Salzen oder Ester verwendet werden. Wenn solche Mischungen in Kombination mit dem halogenierten Acetophenon verwendet werden, hat wenigstens eine der organischen Säuren in den Mischungen eine synergistische Beziehung mit dem halogenierten Acetophenon. Die organischen Säuren, Salze und Ester, die nach der Erfindung nützlich sind, sind kommerziell verfügbar oder können aus kommerziell verfügbaren Ausgangsmaterialien synthetisiert werden.
- Die organische Säure kann beispielsweise basierend auf der Kompatibilität der Säure mit den Produkten, Materialien oder Medien ausgewählt werden. Die Kompatibilität wird bestimmt durch die Zugabe der organischen Säure zu den Produkten, Materialien oder Medien, die zu verwenden sind.
- Die Kompatibilität kann durch Kriterien, wie die Löslichkeit in einem Flüssigsystem und/oder Mangel der Reaktivität mit der fraglichen Flüssigkeit, bestimmt werden. Wenn ein Flüssigsystem verwendet wird, ist es beispielsweise bevorzugt, daß die organische Säure frei löslich oder dispergierbar in dem bestimmten Flüssigsystem ist, wodurch sich eine einheitliche Lösung oder Dispersion ergibt. Beispiele für solche Flüssigsysteme sind Gerbereiflüssigkeiten, Papierfabrikflüssigkeiten, Wasser von Kühltürmen und Anstrich mittel.
- Gemäß der Erfindung kann die Zusammensetzung in Form eines Feststoffes, einer Emulsion oder einer Lösung in Abhängigkeit von der besonderen Anwendung vorliegen. Danach können die Komponenten der Zusammensetzung getrennt angewandt oder sie können zuerst kombiniert und dann auf das Produkt, Material oder Medium angewandt werden.
- Die Zusammensetzung nach der Erfindung kann in flüssiger Form durch das Lösen der Komponenten (A) und (B) in einem organischen Lösungsmittel hergestellt werden.
- Bei der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen ist die Komponente (A) 2-Brom-4'-Hydroxyacetophenon (BHAP) und die Kompente (B) ist wenigstens eine organische Säure, ihr Salz oder Ester.
- Wie oben beschrieben, werden die Komponenten (A) und (B) der Zusammensetzung in synergistisch wirksamen Mengen verwendet. Die Gewichtsverhältnisse von (A) zu (B) variieren in Abhängigkeit von dem Typ des Mikroorganismus sowie von den Produkten, Materialien oder Medien, die mit der Zusammensetzung behandelt werden sollen. Die geeigneten Gewichtsverhältnisse für eine spezifische Anwendung können von einem Fachmann einfach bestimmt werden.
- Nach der Erfindung erstreckt sich das Gewichtsverhältnis der Komponente (A) zu der Kompenente (B) vorzugsweise von 0,01:99 bis etwa 99:0,01 insbesondere von etwa 1:30 bis etwa 30:1, wobei weiter 1:5 bis etwa 5:1 besonders bevorzugt ist.
- Die folgenden angenäherten Bereiche der Gewichtsverhältnisse von BHAP zu den folgenden organischen Säuren sind auch nach der Erfindung bevorzugt:
- BHAP: Benzoesäure 1:1,7 bis 1:333
- BHAP: Natriumbenzoat 1:167 bis 0,1:133
- BHAP: Sorbinsäure 1:1,7 bis 1:133
- BHAP: Kaliumsorbat 1:33 bis 1:267
- BHAP: p-Hydroxybenzoesäure 1:1,7 bis 0,1:133
- BHAP: Dehydroessigsäure 1:6,7 bis 1:67
- BHAP: Propionsäure 1:8 bis 1:333
- BHAP: Methylparaben 1:3 bis 0,1:333
- BHAP: Propylparaben 1:1,7 bis 0,1:333
- BHAP: Nonansäure 1:17 bis 1:133
- BHAP: Octansäure 1:1,7 bis 1:133
- BHAP: Undecylensäur 1:1,7 bis 0,1:167
- BHAP: Laurinsäure 1:1,7 bis 1:333
- BHAP: Ameisensäure 1:1,7 bis 1:333
- BHAP: Essigsäure 1:8 bis 1:266
- BHAP:Oxalsäure 1:1,7bisl:133
- BHAP: Zitronensäure 1:1,7 bis 1:133
- BHAP: Äpfelsäure 1:1,7 bis 1:67
- BHAP: Glycolsäure 1:3 bis 1:133
- Im allgemeinen kann eine wirksame fungizide und bakterizide Reaktion beobachtet werden, wenn die synergistische Kombination in Konzentrationen angewandt wird, die sich von etwa 0,01 bis etwa 3000 ppm 2-Brom-4- hydroxyacetophenon erstreckt, vorzugsweise von etwa 0,1 bis etwa 1000 ppm und weiter bevorzugt von etwa 0,1 bis etwa 500 ppm, und sich ferner von etwa 0,1 ppm bis etwa 1 Gew.% der organischen Säure erstreckt, vorzugsweise von etwa 0,1 bis etwa 5000 ppm und weiter vorzugsweise von etwa 0,1 bis etwa 2000 ppm.
- Die Erfindung stellt ferner ein Verfahren für die Kontrolle des Wachstums von wenigstens einem Mikroorganismus in oder an einem Material oder Medium bereit, welches gegenüber dem Mikroorganismus empfindlich ist, wobei das Verfahren den Schritt der Anwendung einer Zusammensetzung nach der Erfindung, worin die Komponenten der Zusammensetzung in synergistisch wirksamen Mengen vorliegen, auf das Material oder Medium umfaßt.
- Ferner stellt die Erfindung ein Verfahren bereit, mit dem eine Zersetzung eines Produktes, Materials oder Mediums, hervorgerufen durch Bakterien oder Pilze, verhindert wird, indem eine Zusammensetzung nach der Erfindung, worin die Komponenten der Zusammensetzung in synergistisch effektiven Mengen vorliegen, auf das Produkt, Material oder Medium angewandt wird. Die Zusammensetzung kann beispielsweise benutzt werden, um eine Zerstörung von Samen oder Nutzpflanzen zu verhindern, wie Baumwolle, Gerste, Reis, Mais, Tabak etc.
- Die Art und die Menge der Anwendung der Zusammensetzung variiert in Abhängigkeit von der beabsichtigten Anwendung der Zusammensetzung. Die Zusammensetzung kann beispielsweise durch Aufsprühen oder durch Streichen auf ein Material oder Produkt erfolgen. Das Material oder das Produkt könnte auch durch Eintauchen in eine geeignete Formulierung der Zusammensetzung behandelt werden. In einem Flüssigmedium oder in einem flüssigkeitsähnlichen Medium könnte die Zusammensetzung durch Gießen oder durch Zudosieren mit einer geeigneten Vorrichtung dem Medium zugefügt werden, so daß eine Lösung oder eine Dispersion hergestellt wird, welche die Zusammensetzung enthält. Wenn die Zusammensetzung beispielsweise als flüssiges Konservierungsmittel verwendet wird, kann sie als eine wäßrige Emulsion hergestellt werden. Falls notwendig, kann der Zusammensetzung ein oberflächenwirksames Mittel zugesetzt werden.
- Gemäß der Erfindung können zusätzliche Komponenten, wie Insektizide und ähnliches, den obigen Präparationen zugefügt werden, ohne daß die synergistischen Effekte der Zusammensetzung berührt werden. Insektizide, die verwendet werden können, umfassen in nicht beschränkender Weise Pyrethrine, Nikotin, Chlordan, Parathione und Methoxychlor.
- Die synergistische Aktivität der oben beschriebenen Kombinationen wurde unter Verwendung von Standard labortechniken, wie unten beschrieben, bestätigt. Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Veranschaulichung und beschränken den Schutzumfang der Erfindung nicht.
- Ein Mineralsalz-Glukose-Medium wurde als erstes hergestellt, indem die folgenden Bestandteile zu einem Liter entionisiertem Wasser zugefügt wurden: 0,7 g KH&sub2;PO&sub4;, 0,7 g MgSO x 7H&sub2;O, 1,0 g NH&sub4;NO&sub3;, 0,005 g NaCl, 0,002 g FeSO&sub4; x 7H&sub2;O, 0,002 g ZnSO&sub4; x 7H&sub2;O, 0,001 MnSO&sub4; x 7H&sub2;0 und 10 g Glukose. Der pH des Mediums wurde mit 1 N NaOH eingestellt. Das Medium wurde dann in 5 ml Mengen auf Teströhrchen verteilt und bei 121ºC für 20 Minuten autoklaviert.
- Der Pilz Trichoderma harzianum wurde auf einem Kartoffel-Dextrose-Agar- Schrägröhrchen für 7 bis 10 Tage herangezogen, und eine Sporensuspension wurde durch Abwaschen der Sporen von dem Schrägröhrchen in eine sterile Salzlösung hergestellt. Nach der Zugabe der Biozide in den gewünschten Konzentrationen zu dem sterilen Mineralsalz-Glukose-Medium wurde die Pilzsporensuspension zugefügt. Die Sporenend konzentration betrug etwa 106 koloniebildende Einheiten/ml. Die angeimpften Medien wurden bei 28ºC für 14 Tage inkubiert.
- Ein Nährbouillon (2,5 g/liter entionisiertes Wasser) wurde hergestellt und der pH wurde mit 1 NCl auf 6 eingestellt. Der Nährbouillon wurde in 5 ml Mengen auf Teströhrchen verteilt und für 20 Minuten bei 121ºC autoklaviert. Nach der Zugabe der Biozide in den gewünschten Konzentrationen zu dem Nährbouillon wurden 100 Mikroliter einer Suspension von Pseudomonas aeruginosa-Zellen von etwa 9,3 x 10&sup8; koloniebildenden Einheiten/ml hinzugefügt und für 48 Stunden bei 37ºC inkubiert.
- Bei den Beispielen 1 bis 19 wurde ein synergistischer Effekt belegt, indem die Kombination von 2-Brom-4'-hydroxyacetophenon (BHAP), bezeichnet als Komponente A, und von der entsprechenden organischen Säure, ihres Salzes oder Esters, bezeichnet als Komponente B, in einer Serie von Versuchen in unterschiedlichen Verhältnissen und innerhalb eines Bereiches von Konzentrationen gegen den Pilz Trichoderma harzianum und auch gegen das Bakterium Pseudomonas aeruginosa getestet wurde, wobei die oben beschriebenen Verfahren angewandt wurden.
- Für jede Komponente A und B in einer Mischung, die A und B enthielt, sowie für jede Komponente A und B alleine wurde die niedrigste Konzentration bestimmt, die ein Wachstum des Pilzes für zwei Wochen und des Bakteriums für 48 Stunden vollständig verhinderte. Diese Konzentrationen wurden als Umschlagspunkte für die Synergismusberechnungen verwendet. Die Umschlagspunkte für die Komponenten alleine oder in den oben beschriebenen Mischungen wurden dann verglichen mit den Umschlagspunkten für die reinen Wirksubstanzen alleine in ähnlich hergestellten Flaschen oder Teströhrchen.
- Der Synergismus wurde demonstriert durch das Verfahren, welches von Kuli, E.C., Eismann, P.C., Sylwestriwicz, H.D. und Mayer, R.L. 1961 in Applied Microbiology, 9:538-541, beschrieben wurde, wobei:
- QA/Qa + QB/Qb weniger als 1 ist.
- Qa = Konzentration der Verbindung A in Teilen pro Million, allein wirkend, die einen Umschlagspunkt erzeugt.
- Qb = Konzentration der Verbindung B in Teilen pro Million, allein wirkend, die einen Umschlagspunkt erzeugt.
- QA = Konzentration der Verbindung A in Teilen pro Million in der Mischung, die einen Umschlagspunkt erzeugt.
- QB = Konzentration der Verbindung B in Teilen pro Million in der Mischung, die einen Umschlagspunkt erzeugt.
- Wenn die Summe von QA/Qa und QB/Qb größer als eins ist, wird ein Antagonimus angezeigt, und wenn die Summe gleich Null ist, wird eine additive Wirkung angezeigt. Wenn die Summe von diesen Werten kleiner als 1 ist, liegt ein Synergismus vor.
- Dieses Verfahren für den Nachweis eines Synergismus von Zusammensetzungen nach der Erfindung wird oft verwendet und ist akzeptiert. Eine genauere Beschreibung wird in dem Artikel von Kuli et al. gegeben. Weitere Informationen bezüglich dieses Verfahrens ist in dem US-Patent Nr. 3 231 509 enthalten, dessen Offenbarung hiermit durch Verweis vollständig eingeführt ist.
- Die Beispiele belegen, daß in fast allen Proben die Kombination von BHAP mit einer entsprechenden, organischen Säure ein synergistisches Ergebnis zeigte (angezeigt durch einen Verhältniswert von kleiner als eins). Es gab einige Proben, wie beispielsweise in der Tabelle 2 bei < 1.2 oder < 1.4, wo die synergistischen Ergebnisse nicht beweiskräftig waren, da die Umschlagspunkte für die allein verwendeten Säuren nicht bestimmt wurden. Beispiel 1 Komponente A = BHAP Komponente B = Benzoesäure Beispiel 2 Komponente A = BHAP Komponente B = Natriumbenzoat
- Anmerkung: Kombinationen gegen Trichoderma harzianum waren nicht synergistisch. Beispiel 3 Komponente A = BHAP Komponente B = Sorbinsäure Beispiel 4 Komponente A = BHAP Komponente B = Kaliumsorbat
- Anmerkung: Kombinatonen gegen Pseudomonas aeruginosa waren nicht synergistisch. Beispiel 5 Komponente A = BHAP Komponente B = p-Hydroxybenzoesäure Beispiel 6 Komponente A = BHAP Komponente B = Dehydroessigsäure Beispiel 7 Komponente A = BHAP Komponente B = Propionsäure Beispiel 8 Komponente A = BHAP Komponente B = Methylparaben Beispiel 9 Komponente A = BHAP Komponente B = Propylparaben Beispiel 10 Komponente A = BHAP Komponente B = Nonansäure Beispiel 11 Komponente A = BHAP Komponente B = Octansäure Beispiel 12 Komponente A = BHAP Komponente B = Undecylensäure Beispiel 13 Komponente A = BHAP Komponente B = Laurinsäure Beispiel 14 Komponente A = BHAP Komponente B = Ameisensäure Beispiel 15 Komponente A = BHAP Komponente B = Essigsäure Beispiel 16 Komponente A = BHAP Komponente B = Oxasäure Beispiel 17 Komponente A = BHAP Komponente B = Zitronensäure Beispiel 18 Komponente A = BHAP Komponente B = Äpfelsäure
- Anmerkungen: Kombinationen gegen Trichoderma harzianum waren nicht synergistisch Beispiel 19 Komponente A = BHAP Komponente B = Glycolsäure
- Anmerkungen: Kombinationen gegen Trichoderma harzianum waren nicht synergistisch
Claims (15)
1. Zusammensetzung zur Kontrolle des Wachstums von wenigstens einem
Mikroorganismus, die synergistisch wirksame Mengen von (A) einem
halogenierten Acetophenon und (B) wenigstens eine organische Säure,
ihr Salz oder Ester umfaßt, wobei das halogenierte Acetophenon die
Formel aufweist
,worin X ein Halogen und Y ein Halogen oder ein Wasserstoff ist,
und wobei die organische Säure aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus
Benzoesäure, Natriumbenzoat, p-Hydroxybenzoesäure, Methylparaben,
Propyparaben, Dehydroessigsäure, Octansäure, Nonansäure,
Ameisensäure, Sorbinsäure, Kaliumsorbat, Essigsäure, Oxasäure,
Giycolsäure, Zitronensäure, Äpfelsäure, Propionsäure, Laurinsäure,
Undecylensäure, den entsprechenden Salzen und Ester sowie den Mischungen
davon besteht.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der Mikroorganismus ein
Bakterium oder ein Pilz ist.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 2, wobei das Bakterium oder der Pilz
Trichoderma harzianum oder Pseudomonas aeruginosa ist.
4. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei X Br, F, Cl oder I ist und
wobei Y H, Br, F, CI oder I ist.
5. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei das halogenierte
Acetophenon 2-Brom-4'-hydroxyacetophenon ist.
6. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei das Gewichtsverhältnis von
(A) zu (B) 1:30 bis 30:1 beträgt.
10 7. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei das Gewichtsverhältnis der
Konzentrationen 0,1 bis 1000 ppm des halogenierten Acetophenons und
0,1 bis 5000 ppm der organischen Säure ist.
8. Verfahren zur Kontrolle des Wachstums von wenigstens einem
Mikroorganismus in oder an einem Produkt, Material oder Medium, das
gegenüber solch einem Mikroorganismus empfindlich ist, wobei das Verfahren
den Schritt umfaßt, daß das Produkt, das Material oder das Medium mit
einer Zusammensetzung behandelt wird, die zur Kontrolle des
Wachstums synergistisch wirksame Mengen von (A) einem halogenierten
Acetophenon und (B) von wenigstens einer organischen Säure, ihres
Salzes oder Esters umfaßt,
wobei das halogenierte Acetophenon die Formel aufweist, bei der X ein
Halogen und Y ein Halogen oder Wasserstoff ist,
und wobei die organische Säure aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus
Benzoesäure, Natriumbenzoat, p-Hydroxybenzoesäure,
Dehydroessigsäure, Octansäure, Nonansäure, Ameisensäure, Sorbinsäure,
Kaliumsorbat,
Essigsäure, Oxalsäure, Glycolsäure, Zitronensäure, Äpfelsäure,
Propionsäure Laurinsäure, Undecylensäure, Methylparaben,
Propylparaben, den entsprechenden Salzen und Ester sowie den Mischungen
davon besteht.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Mikroorganismus aus Bakterien
und Pilzen ausgewählt ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei das ausgewählte Bakterium oder der
Pilz Trichoderma harzianum oder Pseudomonas aeruginosa ist.
11. Verfahren nach Anspruch 8, wobei X Br, F, Cl oder I ist und wobei Y H,
Br, F, Cl oder I ist.
12. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder Verfahren nach Anspruch 8,
wobei die organische Säure Benzoesäure ist.
13. Verfahren nach Anspruch 8, wobei das halogenierte Acetophenon 2-
Brom-4'-hydroxyacetophenon ist.
14. Verfahren nach Anspruch 8, wobei das Produkt, Material oder das
Medium Holzmasse, Holzspäne, Schnittholz, Anstrichmittel, Leder,
Haftbeschichtungen, tierische Felle, Gerbereiflüssigkeiten,
Papierfabrikflüssigkeiten, Metallbearbeitungsflüssigkeiten, Petrochemikalien, phar
mazeutische Formulierungen, Wasser von Kühltürmen, Kosmetika,
Formulierungen für Toilettenartikel, Textilien, geologische
Bohrschmiermittel oder agrochemische Zusammensetzungen für den Schutz
von Nutzpflanzen oder Samen darstellt.
15. Verfahren nach Anspruch 8, wobei das Gewichtsverhältnis der
Konzentrationen 0,1 bis 1000 ppm des halogenierten Acetophenons und 0,1 bis
5000 ppm der organischen Säure beträgt.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/186,917 US5441981A (en) | 1994-01-27 | 1994-01-27 | Synergistic antimicrobial compositions containing a halogenated acetophenone and an organic acid |
| PCT/US1995/000989 WO1995020319A1 (en) | 1994-01-27 | 1995-01-24 | Synergistic antimicrobial compositions containing a halogenated acetophenone and an organic acid |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69503603D1 DE69503603D1 (de) | 1998-08-27 |
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ID=22686823
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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