DE637169C - Zerstaeubermundstueck - Google Patents
ZerstaeubermundstueckInfo
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Classifications
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- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B1/00—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B15/00—Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
- B05B15/50—Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter
- B05B15/52—Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter for removal of clogging particles
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B05B1/00—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
- B05B1/30—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages
- B05B1/32—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages in which a valve member forms part of the outlet opening
- B05B1/323—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages in which a valve member forms part of the outlet opening the valve member being actuated by the pressure of the fluid to be sprayed
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Zerstäubermundstück nach Anspruch 2 des Patents
612 108. Das erwähnte Patent betrifft ein Verfahren zum Zerstäuben solcher
Flüssigkeiten, die unter dem Einfluß der Außenluft Veränderungen unter Bildung
fester oder gallertiger Rückstände erleiden. Die früher vorhandenen Schwierigkeiten beim
Zerstäuben derartiger Flüssigkeiten sollen dadurch behoben werden, daß die Flüssigkeit
eine Vorrichtung mit weiten Durchlässen durchströmt, sich zwischen elastischen Wänden
durchzwängt und dann unmittelbar ins Freie tritt. Die Leistung der zugehörigen
Vorrichtung in der Zeiteinheit wurde dem jeweiligen Bedürfnis entsprechend von Hand
eingestellt.
Gemäß der Erfindung soll das Zerstäubermundstück nach Anspruch 2 des Patents
612 108 nach der Richtung hin verbessert werden, 'daß seine Leistung trotz veränderlichen Betriebsdruckes selbsttätig annähernd
gleichbleibt.
Die elastischen Wände, zwischen denen sich die Flüssigkeit durchzwängen muß, erleiden
durch den Arbeitsdruck Formänderungen, welche den Öffnungsquerschnitt beeinflussen.
Diese Eigenschaft soll nach der Erfindung ausgenutzt und damit erreicht werden, daß
die Leistung trotz der Formänderungen der elastischen Wände annähernd gleichbleibt.
Dieses Ziel soll nach der Erfindung dadurch erreicht werden, daß die elastischen Wände
des Mundstücks oder wenigstens eine derselben so geformt und so viel Masse erhalten
soll, daß Gegenkräfte entstehen, welche die durch wechselnden Betriebsdruck auftretenden
Formänderungen ausgleichen und den Öffnungsquerschnitt für die zu zerstäubende Flüssigkeit annähernd gleich halten. Erfindungsgemäß
enthält demnach die elastische, mit hohlkegelartigem Einströmraum versehene Weichgummihülse, welche mit ihrer axialen
Bohrung einen im Spritzrohr fest gelagerten Verschlußstopfen umfaßt, zur annähernden
Gleichhaltung des Öffnungsquerschnitts bei wechselndem Betriebsdruck in axialer Richtung
so viel Masse, daß bei steigendem Betriebsdruck die den Stopfen umgebende Anpreßfläche
der Hülse vergrößert wird. Dabei ist die Weichgummihülse in einem im Spritzrohr
festgehaltenen Hartgummimantel befestigt, in dessen Mündung ein einstellbarer Widerhalt in Ringform (Bremsring) sitzt.
Die Zeichnung veranschaulicht
in Abb. 1 das Mundstück in Ruhelage,
in Abb, 2 das Mundstück während des Zerstäubens. ■
in Abb, 2 das Mundstück während des Zerstäubens. ■
Das Mundstück besteht aus einem inneren zylindrischen Mantel A aus Hartgummi
ο. dgl., der innen eineWeichgummihülsel? mit
einer axialen zylindrischen Bohrung 0 enthält. Die obere Grenzfläche der Weichgummihülse liegt lotrecht zur zylindrischen Wandung
der Bohrung 0. Die Hülse B ist mit: einem hohlkegelartigen Einströmraum verc
sehen, so daß der Mantel A, der unter; Zwischenschaltung einer Dichtung M von
einer z. B. eingeschraubten, vorzugsweise aus ίο Metall bestehenden Platte C verschlossen ist,
in Verbindung mit der Unterseite der Hülse B einen domförmigen Raum D umschließt. Die
Verschlußplatte C hat einen Durchlaß E für die zu zerstäubende Flüssigkeit und trägt
außerdem in beliebiger, an sich bekannter Ausführung einen Stift F, auf dessen oberes
Ende der Verschlußstopfen G, z. B. aus . Hartgummi, aufgeschraubt ist, der von der
Weichgummihülse B umfaßt wird. Das untere Ende des Stiftes F greift mit
einem Bund Q in eine an der Platte C sitzende Hülse P, welche durch eine Überwurfmutter
R abgeschlossen ist. Auf diese Weise wird der Stopfen G in der Richtung der
strömenden Flüssigkeit unveränderlich festgehalten. Die Hülset des Mundstücks ist
in beliebiger Weise in ein Spritzrohr H eingesetzt, welches mit einem beliebigen Behälter
in Verbindung steht und mit .der zu zerstäubenden, unter Druck stehenden Flüssigkeit
gespeist wird. Tritt letztere in den domförmigen Raum D ein, so sucht sie, die
Weichgummihülse B zur Seite drängend, entlang dem Stopfen G ins Freie zu gelangen,
wobei die Hülse B in erster Linie axial gestreckt wird. Diesem Strecken widersetzt
sich aber die kurvenförmige starkwandige Weichgummihülse B, wobei eine möglichst
große radiale, in Richtung auf den Zylinder A wirkende und nur eine kleine axiale, den
Weichgummikörper in Richtung des Stopfens G streckende Kraft entsteht. Mit steigendem
Betriebsdruck wird die den Stopfen umgebende Anpreßfläche somit vergrößert. Die Weichgummihülse B ist mit dem Hartgummimantel
A versintert. Je länger diese Berührungsfläche ist, um so geringer ist die
Fähigkeit des elastischen Körpers B, Längendehnungen während des Betriebes stattzugeben.
Wäre dieHülse5 in der Höhe des Fußes des Stopfens G abgeschnitten, so daß an Stelle
, des von der Wand der zylindrischen Bohrung O der Weichgummihülse B und der
•Tangente an die kurvenförmige Ausnehmung des Hülsenkörpers B gebildeten stampfen
Winkels ein rechter Winkel tritt, so wäre der Vorgang bei der Inbetriebsetzung folgen-.
der: Zunächst sind beide Schenkel des rechten Winkels von der Druckflüssigkeit gleichbelastet.
Steigt der Druck aber so weit an, daß Flüssigkeit aus dem Mundstück austritt, so wird der dem Stopfen G zugewendete
Schenkel des rechten Winkels weniger belastet. Die Folge dieser unterschiedlichen
-vK-räfte ist eine Massenverschiebung, d. h.
J^rmänderung ,des Gummis, so daß dieser
IS-Öl gegen den kegeligen Teil des Stopfens
■'•-ilgt und den Austritt völlig abdrosselt. Bei
Versuchen, bei denen für die Weichgummihülse B Schlauchabschnitte benutzt wurden,
trat dementsprechend häufig der Fall ein, daß die Düse einige Sekunden arbeitete, dann aber
plötzlich von selbst stillgesetzt (abgedrosselt) wurde. Dieser Übelstand wurde erst durch
die erfindungsgemäßen Weichgummihülsen der in der Zeichnung veranschaulichten Art,
also solcher mit einem wesentlichen hohlkegelartigen Einströmraum und entsprechender
Wandstärke, beseitigt. Die besondere Gestaltung der Weichgummihülse ist demnach für die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes
von wesentlicher Bedeutung.
Da das Maß der Streckung der Weichgummihülse auf die beschriebene Weise nun
noch nicht in allen Fällen sich in ausreichendem Maß verhindern läßt, so kann das
Strecken gemäß der Erfindung noch durch einen in der Mündung des Hartgummimantels
A angeordneten, einstellbaren Widerhalt K in Ringform (Bremsring) weiter verringert
werden. Dieser Widerhalt trägt nicht nur zum Regeln der Leistung der Düse bei, sondern er bewirkt auch einen Ausgleich
von Schwankungen bei der Herstellung. Das Versintern zwischen dem Hartgummimantel
A und der Weichgummihülse B findet nämlich nicht immer in der erwünschten
gleichmäßigen Weise statt, sondern zuweilen so, daß eine Formänderung des Hartgummimantels
eintritt. Diese Tatsache ist beim Durchschneiden fertiger Düsenmundstücke festgestellt worden. Infolge der ungleichmäßigen
Versinterung schwankt die Elastizität der Weichgummihülse. Demzufolge muß der Widerhalt K, zuweilen oben auf der
Weichgummihülse aufliegen, zuweilen aber auch von ihr zurückgeschraubt werden können.
Die Notwendigkeit des Zurückschraubens des Widerhalts K gilt also nicht für
alle Fälle.
Von der Wandstärke und dem Anpressungsdruck des Widerhalts K hängt die Leistung
des Zerstäubers in'hohem Maß ab, und zwar
derart, daß die Leistung selbst bei Drücken von 20 atü und mehr gleich Null ist, wenn
die Wandstärke des Widerhalts K die Wandstärke der Weichgummihülse B nicht erheblich
unterschreitet, wie dies z. B. bei der in Abb. ι gestrichelt angedeuteten und mit χ ■
bezeichneten Wandstärke des Widerhalts K ungefähr der Fall sein würde. Gleitet aber
die Weichgummihülse B an der Außenfläche
des Stopfens G entlang, so regelt sie .selbsttätig
die Leistung des Zerstäubers^ygil ..sie
mit sinkendem Druck an den Auße'nfläcfien
des Stopfens G zurückgleitet. Effahrungsgemäß
erhält eine zylindrische Außenfläche des Stopfens G eine gleichbleibende Leistung
während eines Druckunterschiedes von etwa io Atm. Gilt es, einen größeren Druckunterschied
von etwa 25 Atm. zu regeln, so empfiehlt es sich, dem Stopfen G eine nach
unten verjüngte kegelige Form zu geben, so daß die Pressung entsprechend der Vorwölbung
der Weichgummihülse B wächst.
Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende:
Beim Eintreten der zu zerstäubenden Flüssigkeit in den Einströmdom D erleidet
die Weichgummihülse B eine Formänderung. Die eine Druckkomponente wird außen vom
Mantel A aufgenommen, während die andere Druckkomponente ein Strecken der Hülse B
aus der Lage nach Abb. 1 in die Lage nach Abb. 2 bewirkt. Hierdurch wachsen sowohl
der Weg als auch der Widerstand für die Flüssigkeit, die sich zwischen der Innenfläche
der Hülse i? und der Außenfläche des Zylinders G hindurchpressen muß. Bei ihrer
Formänderung legt sich die Weichgummihülse B gegen den unteren Rand des Widerhalts
K. Infolgedessen kann nur noch eine innere Zone der Weichgummihülse B gestreckt
werden, während eine Komponente des durch den Widerhalt K ausgeübten
Gegendrucks die Weichgummihülse B fester gegen den Stopfen G preßt, wodurch gleichzeitig
der Durchgangswiderstand für die Flüssigkeit wächst. Dieser Widerstand kann so stark werden, daß das Mundstück selbst
Drücke von 20 atü und mehr völlig abdrosselt.
Man ist daher in der Lage, durch Änderung verschiedener Faktoren die Leistung des
.Zerstäubers zvt beeinflussen, z. B. durch entsprechendes Einstellen des Widerhalts K sowie
durch geeignete Wahl der Wandstärke dieses Widerhalts und schließlich auch durch
Änderung des hohlkegelartigen Einströmraumes und entsprechende Bemessung der Hülsenwandstärke.
Claims (2)
1. Zerstäubermundstück nach Anspruch 2 des Patents 612 108, dadurch
gekennzeichnet, daß die elastische, mit hohlkegelartigem Einströmraum versehene
Weichgummihülse (B), welche mit ihrer axialen Bohrung (0) einen im Spritzrohr
(H) fest gelagerten Verschlußstopfen (G) umfaßt, zur annähernden Gleichhaltung des Öffnungsquerschnittes
bei wechselndem Betriebsdruck in axialer Richtung so viel Masse enthält, daß bei
steigendem Betriebsdruck die den Stopfen umgebende Anpreßfläche vergrößert wird.
2. Mundstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichgummihülse
(B) in einem im Spritzrohr (H) festgehaltenen Hartgummimantel (A)
befestigt ist, in dessen Mündung ein einstellbarer Widerhalt (K) in Ringform
sitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE637169T | 1930-08-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE637169C true DE637169C (de) | 1936-10-24 |
Family
ID=6579563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930637169D Expired DE637169C (de) | 1930-08-09 | 1930-08-09 | Zerstaeubermundstueck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE637169C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE923960C (de) * | 1952-02-05 | 1955-02-24 | Ind G M B H | Vorrichtung zum Zerstaeuben von Fluessigkeiten mittels Pressgas |
-
1930
- 1930-08-09 DE DE1930637169D patent/DE637169C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE923960C (de) * | 1952-02-05 | 1955-02-24 | Ind G M B H | Vorrichtung zum Zerstaeuben von Fluessigkeiten mittels Pressgas |
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