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Hintergrund der Erfindung
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Informationsterminal-Vorrichtung und ein
Betriebsablauf-Unterstützungsverfahren
gemäß dem Oberbegriff
der Ansprüche
1 und 21 und ein Computerprogramm. Genauer betrifft die vorliegende
Erfindung eine Informationsterminal-Vorrichtung, welche basierend
auf einer Verlaufsinformation von Betriebsabläufen, welche von einem Benutzer
ausgeführt
werden, ein Schema von Betriebsabläufen lernt, welche von einem
Benutzer ausgeführt
werden, und welche den Benutzer unterstützt, indem ein nächster vom Benutzer
auszuführender
Betriebsablauf vorweggenommen wird, ein Betriebsablauf-Unterstützungsverfahren,
welches mit der Vorrichtung durchgeführt wird, und ein Programm
zum Ausführen
des Verfahrens. Eine solche Informationsterminal-Vorrichtung, ein
Betriebsablauf-Unterstützungsverfahren
und ein Computerprogramm sind aus der
EP 1 006 702 A2 bekannt.
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Beschreibung des zu Grunde
liegenden Fachgebiets
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In
den letzten Jahren wurden Informationsterminal-Vorrichtungen, wie z. B. Mobiltelefone und
PDAs, multifunktionell, was es notwendig macht, dass ein Benutzer
verschiedene Betriebsablauf-Prozesse lernt, um alle Funktionen voll
ausnutzen zu können.
Jedoch wird nur ein Teil dieser verschiedenen Funktionen von einem
Benutzer häufig
verwendet, und zum wiederholten Ausführen des Teils dieser verschiedenen
Funktionen wird das gleiche Verfahren wiederholt durchgeführt. Folglich
ist es zweckmäßig, wenn
die Informationsterminal-Vorrichtung einen bestimmten Betriebsablauf-Prozess
oder einen gewohnheitsmäßigen Betriebsablauf-Prozess
lernen kann, welcher üblicherweise
von einem Benutzer durchgeführt
wird, und einen automatisch ausführbaren
nächsten
Betriebsablauf vorwegnehmen oder dem Benutzer einen nächsten Betriebsablauf
empfehlen kann. Jedoch gibt es nach dem besten Wissen der Erfinder
gegenwärtig
keine herkömmliche
Technik, welche es einer Informationsterminal-Vorrichtung ermöglicht,
einen nächsten
Betriebsablauf vorwegzunehmen und diesen automatisch auszuführen oder einem
Benutzer einen nächsten
Betriebsablauf zu empfehlen. D. h. es gibt keine benutzerfreundliche
Informationsterminal-Vorrichtung, welche im Stande ist, eine Reihe
von Betriebsabläufen
speziell für
einen Benutzer automatisch festzusetzen.
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Indirekt
verwandte herkömmliche
Techniken sind in den Japanischen Offenlegungsschriften 2002-135461
und 2001-265809 offenbart. Das erste Dokument offenbart eine Technik,
mit welcher nur eine von einem Benutzer benötigte Teilinformation einer
in einem verbundenen Serversystem zum Speichern der Teilinformation
mit der Informationsterminal-Vorrichtung ausgewählt wird, um eine kundenspezifische
Informationsterminal-Vorrichtung
zu erhalten. Jedoch ist es bei der im ersten Dokument offenbarten
Technik erforderlich, dass der Benutzer seine gewünschte Serversystem-Einstellung
auswählt,
und die Informationsterminal-Vorrichtung kann einen nächsten Betriebsablauf
nicht automatisch durchführen.
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Das
zweite Dokument offenbart eine Informationsterminal-Vorrichtung, welche
basierend auf einer von einer anderen Informationsterminal-Vorrichtung
erhaltenen Nachricht eine gegenwärtige Zeit,
eine gegenwärtige
Position und eine Vorliebe des Benutzers lernt. Mit einer im zweiten
Dokument offenbarten Technik kann die Informationsterminal-Vorrichtung
basierend auf einer Ortsinformation über Restaurants oder Fremdenverkehrsorte,
welche Positionsinformationen und andere verwandte Informationen
enthält,
eine Vorliebe des Benutzers lernen. Die Informationsterminal-Vorrichtung
lernt jedoch keine Betriebsabläufe
des Benutzers. Außerdem
wird die im zweiten Dokument offenbarte Technik zur Durchführung eines
Vergleichs mit Vorlieben anderer Benutzer und nicht zur Durchführung eines automatischen
Betriebsablaufs oder einer Einstellung der Informationsterminal-Vorrichtung
verwendet.
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Wie
oben beschrieben wurde, ist es bei der herkömmlichen Informationsterminal-Vorrichtung
erforderlich, dass derselbe Betriebsablauf wiederholt durchgeführt wird,
um eine Ausführung
oder Einstellung einer bestimmten Funktion zu wiederholen. Besonders
bei kleinen und beweglichen Informationsterminal-Vorrichtungen hat
eine leichte Tragbarkeit zu Lasten der Bedienbarkeit Vorrang. Infolgedessen
muss der Benutzer komplizierte und lästige Betriebsabläufe wiederholt
durchführen,
was ein Problem darstellt.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Deshalb
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Informationsterminal-Vorrichtung,
ein Betriebsablauf-Unterstützungsverfahren und
ein Betriebsablauf-Unterstützungsprogramm
bereitzustellen, welche die Bedienbarkeit verbessern, indem basierend
auf einem Verlauf von zuvor von einem Benutzer durchgeführten Betriebsabläufen ein nach
einem von einem Benutzer eingegebenen bestimmten Betriebsablauf
durchzuführender
nächster Betriebsablauf
vorweggenommen wird, und eine Betriebsablauf-Eingabe eines Benutzers
basierend auf der Vorwegnahme unterstützt wird.
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Diese
Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1, 21 und 22 gelöst.
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Ein
erster Aspekt der vorliegenden Erfindung ist gerichtet auf eine
Informationsterminal-Vorrichtung zum Ausführen ba sierend auf einem von
einem Benutzer eingegebenen Betriebsablauf, einer Funktion entsprechend
dem Betriebsablauf. Die Informationsterminal-Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung umfasst einen Eingabeabschnitt, einen Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt,
einen Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt und einen Unterstützungsabschnitt
für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf.
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Über den
Eingabeabschnitt wird ein von einem Benutzer gewünschter Betriebsablauf eingegeben.
Der Betriebsablauf-Speicherabschnitt
speichert eine Information über
den in den Eingabeabschnitt eingegebenen Betriebsablauf als einen
Betriebsablaufverlauf. Der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt nimmt
einen vom Benutzer nachfolgend einzugebenden nächsten Betriebsablauf vorweg, wenn
der Betriebsablauf in den Eingabeabschnitt eingegeben wird/ist,
basierend auf einer im Betriebsablaufverlaufsinformation-Speicherabschnitt
gespeicherten Betriebsablaufverlaufs-Information. Der Unterstützungsabschnitt
für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf unterstützt eine Ausführung einer dem
vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt vorweggenommenen nächsten Betriebsablauf
entsprechenden Funktion.
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Der
Unterstützungsabschnitt
für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf kann die dem vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt
vorweggenommenen nächsten
Betriebsablauf entsprechende Funktion automatisch ausführen und
eine Information über
den ausgeführten
nächsten
Betriebsablauf im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt als Betriebsablaufverlauf
speichern. Wenn ein neuer Betriebsablauf in den Eingabeabschnitt
eingegeben wird, kann der Unterstützungsabschnitt für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf alternativ den neuen Betriebsablauf
mit dem vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt vorweggenommenen
nächsten Betriebsablauf
basierend auf dem vor dem neuen Betriebsablauf eingegebenen Betriebsablauf
ver gleichen und den Benutzer benachrichtigen, falls der vorweggenommene
nächste
Betriebsablauf vom neuen Betriebsablauf verschieden ist.
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Vorzugsweise
speichert der Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt die Betriebsablaufverlaufs-Information,
welche eine Betriebsablauf-Information ist, welche durch eine Reihenfolge
von vom Benutzer aufeinanderfolgend durchgeführten Betriebsabläufen beschrieben
ist. Ferner kann der Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt die
Betriebsablaufverlaufs-Information speichern, welche eine Betriebsablauf-Information
ist, welche gemäß einer Einheit
von vom Benutzer aufeinanderfolgend durchgeführten Betriebsabläufen klassifiziert
und statistisch beschrieben ist.
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Typischerweise
berechnet der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt basierend auf der
Betriebsablaufverlaufs-Information eine Häufigkeit eines nächsten Betriebsablaufs,
welcher nach dem vorangehend in den Eingabeabschnitt eingegebenen Betriebsablauf
durchgeführt
wird, und nimmt basierend auf der berechneten Häufigkeit einen nächsten Betriebsablauf
vorweg, welcher die größte Wahrscheinlichkeit
hat, als ein vom Benutzer einzugebender nächster Betriebsablauf ausgeführt zu werden. Dabei
berechnet der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt die Häufigkeit
vorzugsweise unter Berücksichtigung
zumindest eines vor der Eingabe des Betriebsablaufs in den Eingabeabschnitt
nachfolgend ausgeführten
Betriebsablaufs. Ferner berechnet der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt
die auf der Betriebsablaufverlaufs-Information basierende Häufigkeit
vorzugsweise jedes Mal, wenn ein Betriebsablauf in den Eingabeabschnitt
eingegeben wird.
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Um
eine Vorwegnahme eines Betriebsablaufs genauer zu machen, kann der
Benutzer die Wahlmöglichkeit
haben, ob eine auf einer neuesten Betriebsablaufverlaufs-Information
basierende Häufigkeit
oder eine vorher berechnete Häufigkeit
zum Vorwegnehmen eines nächsten
Betriebsablaufs verwendet wird. Ferner ist es möglich, dass der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt
einen nächsten Betriebsablauf
nicht vorwegnimmt, wenn die im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt
gespeicherte Betriebsablaufverlaufs-Information zum Vorwegnehmen
eines nächsten
Betriebsablaufs statistisch unzulänglich ist. Außerdem kann
die vom Unterstützungsabschnitt
für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf automatisch ausgeführte Funktion
jedem vorher vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt vorwegzunehmenden
nächsten
Betriebsablauf entsprechen.
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Außerdem ist
es effektiv, wenn der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt einen nächsten Betriebsablauf,
welcher dem in den Eingabeabschnitt eingegebenen Betriebsablauf
entgegengesetzt oder dazu widersprüchlich ist und in anschließend an
den in den Eingabeabschnitt eingegebenen Betriebsablauf, ausgeführten nächsten Betriebsabläufen enthalten
ist, als einen vorwegzunehmenden nächsten Betriebsablauf bestimmt.
Es ist auch effektiv, wenn der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt
den automatisch ausgeführten
nächsten
Betriebsablauf mit einem anschließend in den Eingabeabschnitt
eingegebenen neuen Betriebsablauf vergleicht, und eine Wahrscheinlichkeit
reduziert, dass der nächste
Betriebsablauf vorweggenommen wird, falls der automatisch ausgeführte nächste Betriebsablauf
und der neue Betriebsablauf entgegengesetzt oder zueinander widersprüchlich sind.
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Die
Informationsterminal-Vorrichtung der vorliegenden Erfindung kann
des Weiteren einen Betriebsablauf-Erkennungsabschnitt umfassen,
zum Bestimmen, ob der in den Eingabeabschnitt eingegebene Betriebsablauf
ein vorbestimmter Betriebsablauf ist oder nicht. Bei diesem Aufbau
ist der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt derart betreibbar, dass ein
vom Benutzer einzugebender nächster
Betriebsablauf nur im Hinblick auf einen Betriebsablauf vorweggenommen
wird, welcher vom Betriebsablauf-Erkennungsabschnitt als ein vorbestimmter
Betriebsablauf bestimmt ist.
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Die
Informationsterminal-Vorrichtung der vorliegenden Erfindung kann
des Weiteren einen Informations-Verwaltungsabschnitt zum Verwalten
einer speziellen Information über
den in den Eingabeabschnitt eingegebenen Betriebsablauf umfassen. Bei
diesem Aufbau ist der Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt derart
betreibbar, dass eine Information über den in den Eingabeabschnitt
eingegebenen Betriebsablauf zusammen mit der vom Informations-Verwaltungsabschnitt
bereitgestellten speziellen Information als Betriebsablaufverlaufs-Information
gespeichert wird, und der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt ist
derart betreibbar, dass ein vom Benutzer einzugebender nächster Betriebsablauf
basierend auf der Betriebsablaufverlaufs-Information vorweggenommen
wird, welcher die im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt gespeicherte spezielle
Information enthält.
Die spezielle Information kann ein Datum, eine Zeit und einen Wochentag, an
welchem/zu welcher der Betriebsablauf in den Eingabeabschnitt eingegeben
wurde, einen Benutzertyp, ein Gebiet und einen Reisestatus enthalten.
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Andererseits
kann die Informationsterminal-Vorrichtung der vorliegenden Erfindung
einen Betriebsablaufverlauf-Speichervorgang und einen Betriebsablauf-Vorwegnahmevorgang
bewirken. Beispielsweise kann die Informationsterminal-Vorrichtung
der vorliegenden Erfindung umfassen: Einen Eingabeabschnitt zum
Eingeben eines vom Benutzer gewünschten
Betriebsablaufs, einen Übermittlungsabschnitt
zum Übermitteln
einer Information über
den in den Eingabeabschnitt eingegebenen Betriebsablauf zum Server
als einen Betriebsablaufverlauf, einen Empfangsabschnitt zum Empfangen
einer Information vom Server über
einen vom Server vorweggenommenen nächsten Betriebsablauf, welcher
vom Benutzer nach dem in den Eingabeabschnitt eingegebenen Betriebsablauf
einzugeben ist, und einen Unterstützungsabschnitt für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf zum Unterstützen einer Ausführung einer
dem vom Empfangsabschnitt empfangenen nächsten Betriebsablauf entsprechenden
Funktion.
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Alternativ
kann die Informationsterminal-Vorrichtung der vorliegenden Erfindung
bewirken, dass eine Betriebsablaufverlaufs-Information auf ein Speichermedium
geschrieben wird. Beispielsweise kann die Informationsterminal-Vorrichtung
der vorliegenden Erfindung umfassen: Einen Eingabeabschnitt zum
Eingeben eines vom Benutzer gewünschten
Betriebsablaufs, einen Speicherabschnitt zum Speichern einer Information über den
in den Eingabeabschnitt eingegebenen Betriebsablauf auf dem Speichermedium
als Betriebsablaufverlauf; einen Abrufabschnitt zum Abrufen einer
auf dem Speichermedium gespeicherten Betriebsablaufverlaufs-Information,
wenn der Betriebsablauf in den Eingabeabschnitt eingegeben wird
bzw. ist; einen Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt zum Vorwegnehmen
eines vom Benutzer nach dem in den Eingabeabschnitt eingegebenen
Betriebsablauf einzugebenden Betriebsablauf basierend auf der vom
Abrufabschnitt abgerufenen Betriebsablaufverlaufs-Information; und einen
Unterstützungsabschnitt
für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf zum Unterstützen einer Ausführung einer
dem vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt vorweggenommenen Betriebsablauf entsprechenden
Funktion.
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Prozesse,
welche Vom Eingabeabschnitt, Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt,
Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt bzw. vom Betriebsablauf-Unterstützungsabschnitt
der oben genannten Informationsterminal-Vorrichtung durchgeführt werden, können zusammen
als ein Betriebsablauf-Unterstützungsverfahren
mit einer Reihe von Vorgängen
betrachtet werden, d. h. als ein von einer Informationsterminal-Vorrichtung
durchgeführtes
Betriebsablauf-Unterstützungsverfahren
zum Eingeben eines vom Benutzer gewünschten Betriebsablaufs, Speichern
einer Infor mation über
den eingegebenen Betriebsablauf als einen Betriebsablaufverlauf
in einem vorbestimmten Speicherabschnitt, Vorwegnehmen eines anschließend vom
Benutzer nach dem eingegebenen Betriebsablauf einzugebenden Betriebsablaufs
basierend auf einer im Speicherabschnitt gespeicherten Betriebsablaufverlaufs-Information, wenn
der vom Benutzer gewünschte
Betriebsablauf eingegeben wird bzw. ist, und zum Unterstützen einer Ausführung einer
dem vorweggenommenen nächsten
Betriebsablauf entsprechenden Funktion.
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Vorzugsweise
ist das Betriebsablauf-Unterstützungsverfahren
als Programm vorgesehen, welches eine Ausführung der Reihe von Vorgängen bei der
Informationsterminal-Vorrichtung bewirkt. Das Programm kann auf
einem computerlesbaren Speichermedium gespeichert werden.
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Diese
und weitere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden durch die folgende ausführliche Beschreibung der vorliegenden
Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen noch deutlicher.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 zeigt
ein Blockdiagramm des Aufbaus einer Informationsterminal-Vorrichtung
nach einer ersten Ausgestaltung der Erfindung;
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2 zeigt
beispielhaft eine Betriebsablauf-Eingabe in einen Eingabeabschnitt 11;
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3 zeigt
ein Beispiel einer in einem Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 gespeicherten
Betriebsablaufverlaufs-Information;
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4 zeigt
ein Beispiel einer aus der im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 gespeicherten
Betriebsablaufverlaufs-Information erzeugten statistischen Information;
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5 zeigt
ein Beispiel eines von einem Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 erzeugten
Betriebsablauf-Vorwegnehmmodells;
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6 zeigt
ein Flussdiagramm eines vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 durchgeführten Vorgangs;
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7 zeigt
beispielhaft konkrete Betriebsabläufe, welche entsprechenden
vorweggenommenen Betriebsabläufen
zugeordnet sind;
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8 zeigt
ein Blockdiagramm des Aufbaus einer Informationsterminal-Vorrichtung
nach einer zweiten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung;
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9 zeigt
ein Blockdiagramm des Aufbaus einer Informationsterminal-Vorrichtung
nach einer dritten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung;
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10 zeigt
ein Beispiel einer in einem Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 32 gespeicherten
Betriebsablaufverlaufs-Information;
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11 zeigt
beispielhaft ein von einem Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 33 erzeugtes
Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell;
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12 zeigt
ein schematisches Diagramm eines Kommunikationssystems mit einer
Informationsterminal- Vorrichtung
nach einer vierten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung; und
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13 zeigt
ein schematisches Diagramm eines Kommunikationssystems mit einer
Informationsterminal-Vorrichtung nach einer fünften Ausgestaltung der vorliegenden
Erfindung.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausgestaltungen
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Nachfolgend
werden mit Bezug zu 1 bis 13 Ausgestaltungen
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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(erste Ausgestaltung)
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1 zeigt
ein Blockdiagramm des Aufbaus einer Informationsterminal-Vorrichtung
nach einer ersten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. In 1 enthält die Informationsterminal-Vorrichtung nach
der ersten Ausgestaltung einen Eingabeabschnitt 11, einen
Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12, einen Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 und
einen Betriebsablauf-Unterstützungsabschnitt 14.
Der Betriebsablauf-Unterstützungsabschnitt 14 enthält einen
Ausführungsabschnitt 15 für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf und einen Benutzerbenachrichtigungsabschnitt 16.
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Zuerst
wird jede Komponente der Informationsterminal-Vorrichtung nach der
ersten Ausgestaltung im Überblick
beschrieben.
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Mittels
des Eingabeabschnitts 11 wird ein von einem Benutzer gewünschter
Betriebsablauf eingegeben und der angeforderte Betriebsablauf dem Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 mitgeteilt.
Der Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 speichert
eine Information über
den in den Eingabeabschnitt 11 eingegebenen und erfassten
Betriebsablauf vorübergehend
oder langfristig als einen Betriebsablaufverlauf. Basierend auf
der im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 gespeicherten
Betriebsablaufverlaufs-Information nimmt der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 einen
nächsten
Betriebsablauf vorweg, welcher von einem Benutzer wahrscheinlich
ausgeführt
wird. Der Betriebsablauf-Unterstützungsabschnitt 14 unterstützt die
Ausführung
einer Funktion, welche zum vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 vorweggenommenen Betriebsablauf
korrespondiert. Typischerweise unterstützt der Betriebsablauf-Unterstützungsabschnitt 14 die
Ausführung
der obigen Funktion entweder mittels des Ausführungsabschnitts 15 für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf oder mittels des Benutzerbenachrichtigungsabschnitts 16.
Es ist zu beachten, dass der Betriebsablauf-Unterstützungsabschnitt 14 einen
Ausführungsabschnitt 15 für einen vorweggenommenen
Betriebsablauf und den Benutzerbenachrichtigungsabschnitt 16 enthalten
kann, wie in 1 gezeigt ist. In diesem Fall
wird eine Funktionsauswahl, z. B. zum Auswählen entweder des Ausführungsabschnitts 15 für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf oder des Benutzerbenachrichtigungsabschnitts 16,
durchgeführt
und nur der ausgewählte
Abschnitt arbeitet. Der Ausführungsabschnitt 15 für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf führt den vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 vorweggenommenen
Betriebsablauf automatisch aus. Eine Information über den
vom Ausführungsabschnitt 15 für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf automatisch ausgeführten Betriebsablauf
wird in der Betriebsablaufverlaufs-Information des Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitts 12 in
einem Format gespeichert, welches angibt, dass der Betriebsablauf
automatisch ausgeführt
wird bzw. wurde. Der Benutzerbenachrichtigungsabschnitt 16 vergleicht
den vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 vorweggenommenen
Betriebsablauf und den vom Benutzer tatsächlich in den Eingabeabschnitt 11 eingegebenen
nächsten
Betriebsablauf. Falls der Benutzer den vorweggenommenen Betriebsablauf nicht
durchführt,
benachrichtigt der Benutzerbenachrichtigungsabschnitt 16 den Benutzer,
dass der vorweggenommene Betriebsablauf nicht durchgeführt wird.
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Als
Nächstes
wird ein ausführlicher
Betriebsablauf der Informationsterminal-Vorrichtung nach der ersten
Ausgestaltung mit dem obigen Aufbau beschrieben.
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Der
Eingabeabschnitt 11 ist eine Schnittstelle, welche dem
Benutzer eine Eingabe eines von der Informationsterminal-Vorrichtung auszuführenden Betriebsablaufs
ermöglicht,
und entspricht einem zehntastigen Zahlenfeld, Knöpfen oder einem Jog Dial usw..
Als Eingabeabschnitt 11 kann beispielsweise auch ein berührungssensitives
Bedienfeld zum Bestimmen eines Betriebsablaufs durch Berühren eines
Bildschirms der Informationsterminal-Vorrichtung, eine Spracherkennungseinheit
zum Erkennen eines Geräuschs
oder einer Stimme eines Benutzers oder eine Bilderkennungseinheit
zum Empfangen und Erkennen eines Bilds oder Videos verwendet werden.
Außerdem
kann als Eingabeabschnitt 11 eine Einheit zum Empfangen
eines vorbestimmten Betriebsablaufssignals von einer anderen Vorrichtung über Kabel
oder Funkübertragung
verwendet werden.
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In 2 ist
beispielhaft eine Eingabe eines Betriebsablaufs in den Eingabeabschnitt 11 gezeigt. Im
Voraus wird jedem konkreten Betriebsablauf (jeder Funktion) 202 eine
eindeutige ID (Betriebsablauf-ID) 201 zum eindeutigen Identifizieren
des Betriebsablaufs zugeordnet. In 2 ist "game01" eine Betriebsablauf-ID
zum Starten eines Spiels A und "mannerOn" ist eine Betriebsablauf-ID
zum Einstellen einer Betriebsweise auf ON. Welche Betriebsablauf-ID 201 welchem
konkreten Betriebsablauf 202 zugeordnet wird, hängt von
der Funktion der Informationsterminal-Vorrichtung ab und ist nicht
auf das in 2 gezeigte Beispiel beschränkt. Wie
in 2 gezeigt ist, ist es ferner nicht notwendig,
jede Betriebsablauf-ID 201 mit einem konkreten Betriebsablauf 202 zu
verknüpfen,
solange jeder Betriebsablauf eindeutig identifizierbar ist. Wenn
ein Betriebsablauf in den Eingabeabschnitt 11 eingegeben
wird/ist, wird dem Betriebsablauf-Speicherabschnitt 12 die
den Betriebsablauf entsprechende Betriebsablauf-ID mitgeteilt.
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Der
Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 empfängt eine
Information über
den in den Eingabeabschnitt 11 eingegebenen Betriebsablauf, d.
h. die Betriebsablauf-ID und speichert die empfangene Information
der Reihe nach in einem vorbestimmten Speicherbereich. Auf diese
Weise wird die Verlaufsinformation der von der Informationsterminal-Vorrichtung
ausgeführten
Betriebsabläufe
im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 in einer chronologischen
Reihenfolge gespeichert. In 3 ist beispielhaft
eine Betriebsablaufverlaufs-Information gezeigt. Eine Ausführungsnummer 301 ist
in 3 eine fortlaufende Nummer zum Verwalten einer
Reihenfolge der Betriebsablauf-IDs 302 der ausgeführten Betriebsabläufe. Es
ist zu beachten, dass die Ausführungsnummer 301 nicht
notwendigerweise erforderlich ist, falls ein anderes System die
Ausführungsreihenfolge
der Betriebsabläufe
verwalten kann. In der Betriebsablaufverlaufs-Information wird auch
eine Information über
den vom Ausführungsabschnitt 15 für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf automatisch ausgeführten Betriebsablauf
als ein (in 3 mit automatischer Betriebsablauf
bezeichneter) Verlauf gespeichert, was weiter unten beschrieben
wird. Es ist zu beachten, dass der Benutzer vorzugsweise alle vom
Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 gespeicherten
Betriebsablaufverlaufs-Informationen löschen kann. Falls der Benutzer
die alte Betriebsablaufverlaufs-Information entfernen kann, wird
im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 eine neue
Betriebsablaufverlaufs-Information gespeichert. Auf diese Weise
ist es möglich,
basierend auf der neu gespeicherten Betriebsablaufverlaufs-Information
einen nächsten
Be triebsablauf vorwegzunehmen. Außerdem teilt der Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 dem
Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 die neu gespeicherte
Betriebsablauf-ID mit, sooft eine Betriebsablauf-ID eines in den
Eingabeabschnitt 11 eingegebenen Betriebsablaufs zusätzlich in
der Betriebsablaufverlaufs-Information gespeichert wird.
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Der
Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 erzeugt basierend
auf der im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 gespeicherten
Betriebsablaufverlaufs-Information ein vorbestimmtes Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell.
Das Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell zeigt eine Wahrscheinlichkeit,
mit welcher ein gewisser Betriebsablauf nach dem Betriebsablauf
vom Benutzer durchgeführt
wird. Die Wahrscheinlichkeit wird basierend auf der Anzahl (Häufigkeit)
früher
vom Benutzer der Reihe nach durchgeführter Betriebsabläufen erhalten.
Das Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell
kann basierend auf der gesamten Betriebsablaufverlaufs-Information oder
basierend auf einem Teil der Betriebsablaufverlaufs-Information
(zum Beispiel der aktuellsten Betriebsablaufverlaufs-Information)
erzeugt werden. Vorzugsweise kann der Benutzer auswählen, ob
das Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell
basierend auf der gesamter Betriebsablaufverlaufs-Information oder
einem Teil davon erzeugt wird. Ferner kann das Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell
jedes Mal erzeugt werden, wenn ein Betriebsablauf in den Eingabeabschnitt 11 eingegeben
wird, oder es kann regelmäßig aktualisiert
werden. Das Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell kann mit verschiedenen
Verfahren erzeugt werden, und ein Beispiel für ein typisches Verfahren wird
weiter unten beschrieben. Es ist zu beachten, dass in der folgenden
Beschreibung zwei vom Benutzer der Reihe nach ausgeführte Betriebsabläufe als "zwei aufeinanderfolgende
Betriebsabläufe" und drei vom Benutzer
der Reihe nach ausgeführte
Betriebsabläufe
als "drei aufeinanderfolgende
Betriebsabläufe" bezeichnet werden.
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Zum
Erzeugen des Betriebsablauf-Vorwegnehmmodells erzeugt der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 zuerst
eine, wie in 4 gezeigte statistische Information
aus der im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 gespeicherten
Betriebsablaufverlaufs-Information. Die in 4 gezeigte
statistische Information wird erhalten, indem die Betriebsablauf-Information
gemäß einer
Einheit von vom Benutzer durchgeführten Betriebsabläufen klassifiziert und
die klassifizierte Betriebsablauf-Information statistisch beschrieben
wird. In 4 enthalten die Betriebsabläufe 401 eine
Kategorie 411 der Gesamtzahl einzelner Betriebsabläufe, eine
Kategorie 412 der vorangehenden Betriebsabläufe und
der Anwesenheit/Abwesenheit automatischer Betriebsabläufe, eine
Kategorie 413 einzelner Betriebsabläufe und eine Kategorie 414 aufeinanderfolgender
Betriebsabläufe.
Die Anzahl an Betriebsabläufen 402 zeigt
die Anzahl der Betriebsabläufe
bezüglich
jeder Einheit an Betriebsabläufen 401.
Die oben genannte statistische Information kann folgendermaßen analysiert werden:
Der Benutzer führte
2944 Betriebsabläufe aus
und führte "game01" 32 mal aus. Von
32 Ausführungen
von "game01" wurde "game02" zweimal nach "game01", "volume00" 28 mal nach "game01" und "mannerOn" zweimal nach "game01" ausgeführt. Außerdem wurde
bei 28 Ausführungen
von "volume00" nach "game01" "mannerOn" zehnmal nach "volume00" und "dialLockOn" 8 mal nach "volume00" ausgeführt. Die obige statistische
Information kann aus der in 3 gezeigten
Betriebsablaufverlaufs-Information erhalten werden. Es ist zu beachten,
dass die statistische Information vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13,
wie oben beschrieben wurde, oder vorher vom Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 erzeugt
werden kann.
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Der
Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 verwendet die obige
statistische Information und erzeugt das in 5 gezeigte
Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell aus der Betriebsablaufverlaufs-Information.
Das Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell der
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5 zeigt
einen Wahrscheinlichkeitswert 502 aufeinanderfolgender
Betriebsabläufe 501,
welche vom Benutzer aufeinanderfolgend durchgeführt wurden. In 5 wird
eine Wahrscheinlichkeit für eine
Ausführung
eines Betriebsablaufs x nach einer aufeinanderfolgenden Ausführung eines
Betriebsablaufs a, eines Betriebsablaufs b, ... und eines Betriebsablaufs
n durch P (x|a b ... n) repräsentiert.
Beispielsweise repräsentiert
P (game01|game02) eine Wahrscheinlichkeit einer Ausführung von "game02" nach "game01" mit einem Wahrscheinlichkeitswert von
0,0625. Dieser Wahrscheinlichkeitswert kann basierend auf der Anzahl
von Betriebsabläufen 402 in der
statistischen Information erhalten werden, indem die Anzahl von
zwei aufeinanderfolgenden bestimmten Betriebsabläufen durch die Gesamtzahl von
zwei aufeinanderfolgenden Betriebsabläufen geteilt wird, welche einen
gewissen Betriebsablauf enthalten. Falls beispielsweise die Anzahl
(= 2) von Betriebsabläufen,
bei welchen "game02" nach "game01" ausgeführt wurde,
durch die Gesamtzahl (= 32) von zwei aufeinanderfolgend ausgeführten Betriebsabläufen, bei
welchen "game01" zuerst durchgeführt wurde, geteilt
wird, ist die Wahrscheinlichkeit P (game02|game01) = 0,0625 (= 2/32).
Für das
Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell sind nicht für alle Modelle Wahrscheinlichkeitswerte
für aufeinanderfolgende
Betriebsabläufe,
wie es in 5 gezeigt ist, notwendig. Was
für jeden
Betriebsablauf benötigt wird,
ist nur ein Modell für
aufeinanderfolgende Betriebsabläufe
mit dem größten Wahrscheinlichkeitswert.
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Die
Anzahl der als Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell erzeugten aufeinanderfolgenden
Betriebsabläufe
kann beliebig festgelegt werden, jedoch hängt sie von der Anzahl aufeinanderfolgender
Betriebsabläufe
ab, welche zum Vorwegnehmen vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 in
der darauf folgenden Stufe verwendet wird. Der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 stellt
die Anzahl zum Vorwegnehmen verwendeter aufeinanderfolgender Betriebsabläufe fest
ein, wodurch die Betriebsab lauf-Vorwegnehmmodelle, bei welchen die
Anzahl gleich der eingestellten Anzahl aufeinanderfolgender Betriebsabläufe ist,
grundsätzlich
ausreichend sind. Es ist zu beachten, dass mit steigender Anzahl
aufeinanderfolgender Betriebsabläufe
ein Vorwegnehmen eines von einem Benutzer gewünschten Betriebsablaufs wahrscheinlicher
wird. Falls die Anzahl von Betriebsablaufverlaufsproben klein ist,
kann die Verlässlichkeit
des Wahrscheinlichkeitswerts verringert sein. Außerdem wird durch die höhere Anzahl
aufeinanderfolgender Betriebsabläufe
die Anzahl von Kombinationen von Betriebsabläufen deutlich gesteigert, weswegen
eine enorme Speicherkapazität
benötigt
wird.
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Falls
die im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 gespeicherte
Betriebsablaufverlaufs-Information nicht zum Erzeugen des Betriebsablauf-Vorwegnehmmodells
ausreicht, hat das erzeugte Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell einen
niedrigen Genauigkeitsgrad. Folglich, wenn die im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 gespeicherte
Betriebsablaufverlaufs-Information zum Erzeugen des Betriebsablauf-Vorwegnehmmodells
nicht ausreicht, erzeugt der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 vorzugsweise
kein Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell oder nimmt vorzugsweise keinen nächsten Betriebsablauf
vorweg, selbst wenn das Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell erzeugt
wurde. Nachfolgend wird anhand zweier Beispiele ein Fall beschrieben,
bei welchem die Betriebsablaufverlaufs-Information nicht ausreicht.
In einem ersten Beispiel ist die Gesamtzahl einzelner Betriebsabläufe (Kategorie 43)
kleiner als ein vorbestimmter Schwellenwert. Der vorbestimmte Schwellenwert
hängt von der
Anzahl an Betriebsablauf-Typen oder der Anzahl aufeinanderfolgender
Betriebsabläufe
ab, welche zur Schätzung
der Wahrscheinlichkeit verwendet werden. Um beispielsweise sicherzustellen,
dass in einem Fall mit zehn Typen von Betriebsabläufen und einem
Vorwegnehmen basierend auf drei aufeinanderfolgenden Betriebsabläufen ein
Betriebsablauf b nach einem Betriebsablauf a durchschnittlich mehr als
20 mal ausgeführt
wird, ist ein Schwellenwert von 2000 (= 10 × 10 × 20) erforderlich. In einem
zweiten Beispiel ist die Anzahl aufeinanderfolgender Betriebsabläufe unmittelbar
vor einem Vorwegnehmen eines nächsten
Betriebsablaufs kleiner als ein vorbestimmter Schwellenwert. Falls
beispielsweise eine Häufigkeit,
mit welcher der Betriebsablauf b nach dem Betriebsablauf a ausgeführt wurde,
kleiner als ein Schwellenwert 20 ist, wird entschieden,
dass das nicht ausreicht, um eine Wahrscheinlichkeit zu erhalten.
In diesem Fall braucht nur für
diejenigen aufeinanderfolgenden Betriebsabläufe das Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell
nicht erzeugt werden, für welche
bestimmt wird, dass die Häufigkeit
nicht zum Erhalt einer Wahrscheinlichkeit ausreicht.
-
Als
Nächstes
wird mit Bezug zu 6 ein vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 durchgeführter Betriebsablauf-Vorwegnahmevorgang
beschrieben. 6 zeigt ein Flussdiagramm eines
vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 durchgeführten Vorgangs.
Der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 stellt fest,
dass ein Betriebsablauf eines Benutzers neu in den Eingabeabschnitt 11 eingegeben
wurde, indem dieser eine Mitteilung über eine Betriebsablauf-ID
vom Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 (Schritt
S601) empfängt.
Wenn ein neuer Betriebsablauf x eingegeben wird/wurde, nimmt der
Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 einen vom Benutzer
nach dem Betriebsablauf x durchzuführenden nächsten Betriebsablauf basierend
auf dem wie oben beschrieben erzeugten Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell
vorweg (Schritt S602).
-
Das
oben genannte Vorwegnehmen wird basierend auf der vorher vom Benutzer
eingestellten Anzahl aufeinanderfolgender Betriebsabläufe usw. durchgeführt. In
einem Fall mit einer Einstellung, bei welcher ein nächster Betriebsablauf
basierend auf einer Wahrscheinlichkeit von zwei aufeinanderfolgenden Betriebsabläufen vorweggenommen
wird, nimmt der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 aus
der Vielzahl der Wahrscheinlichkeiten P (?|x) (?repräsentiert
einen beliebigen Betriebsablauf) des Betriebsablauf-Vorwegnehmmodells
einen von der Wahrscheinlichkeit P (y|x) erfassten Betriebsablauf
y vorweg, welcher die größte Wahrscheinlichkeit
hat, vom Benutzer als nächster
Betriebsablauf ausgeführt
zu werden. Ist in 4 der Betriebsablauf x beispielsweise "game01", wird basierend
auf der größten Wahrscheinlichkeit
P (volume00|game01) "volume00" als ein vom Benutzer
auszuführender nächster Betriebsablauf
vorweggenommen. Falls eingestellt wird, dass ein nächster Betriebsablauf
basierend auf einer Wahrscheinlichkeit von drei aufeinanderfolgenden
Betriebsabläufen
vorweggenommen wird, betrachtet der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 einen
direkt vor dem Betriebsablauf x ausgeführten Betriebsablauf w und
nimmt unter einer Vielzahl von Wahrscheinlichkeiten P (?|w x) des
Vorwegnehmmodells einen von P (z|w x) erfassten Betriebsablauf z
vorweg, welcher die größte Wahrscheinlichkeit
hat, vom Benutzer als nächster
Betriebsablauf ausgeführt
zu werden. Ist in 4 der Betriebsablauf w beispielsweise "game01" und der Betriebsablauf
x ist "volumme00", wird basierend
auf der größten Wahrscheinlichkeit
P (mannerOn|game01volume00) "mannerOn" als ein vom Benutzer
auszuführender
nächster
Betriebsablauf vorweggenommen.
-
Der
Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 speichert den vorweggenommenen
nächsten
Betriebsablauf (im Folgenden als vorweggenommener Betriebsablauf
bezeichnet) vorübergehend
(Schritte S603, S604). Es ist zu beachten, dass der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 zu
Schritt S601 zurück
geht und auf einen nächsten
Betriebsablauf vom Benutzer wartet, falls der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 mit
dem Vorwegnehmen des nächsten Betriebsablaufs
scheitert. Nachdem der vorweggenommene Betriebsablauf gespeichert
ist, bestimmt der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 welches
Unterstützungs verfahren
vorher vom Benutzer eingestellt wurde usw. (Schritt S605). Falls
das Unterstützungsverfahren
eine automatische Ausführung ist,
teilt der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 dem Ausführungsabschnitt 15 für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf eine Betriebsablauf-ID des vorweggenommenen
Betriebsablaufs mit (Schritt S606). Falls das Unterstützungsverfahren
in einer Benachrichtigung des Benutzers besteht, vergleicht der
Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 der gegenwärtigen vom
Benutzer eingegebenen Betriebsablauf mit dem letzten vorweggenommenen
Betriebsablauf, welcher basierend auf dem zuletzt vom Benutzer eingegebenen
Betriebsablauf vorweggenommen und vorübergehend gespeichert wurde (Schritt
S607). Falls die beiden Betriebsabläufe übereinstimmen, geht der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 zum
Schritt S601 zurück
und wartet auf einen nächsten
Betriebsablauf vom Benutzer. Falls die beiden Betriebsabläufe nicht übereinstimmen,
teilt der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 dem Benutzerbenachrichtigungsabschnitt 16 mit, dass
die beiden Betriebsabläufe
nicht übereinstimmen
(Schritt S608).
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Der
Ausführungsabschnitt 15 für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf empfängt vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 eine
Mitteilung über
die Betriebsablauf-ID des vorweggenommenen Betriebsablaufs und führt entsprechend
der empfangenen Betriebsablauf-ID automatisch einen Betriebsablauf
(eine Funktion) aus. Der automatisch ausgeführte vorweggenommene Betriebsablauf
ist nicht auf die Betriebsabläufe
beschränkt,
welche zuvor zu normalen Zeiten der jeweiligen Betriebsablauf-ID
zugeordnet wurden, wie in 2 gezeigt
ist. Wie beispielsweise in 7 gezeigt
ist, ist es möglich,
unterschiedliche Betriebsabläufe
beliebig zu den jeweiligen Betriebsablauf-IDs zuzuordnen. Bei dem
in 7 gezeigten Beispiel ist die Betriebsablauf-ID "mailSend" einem eindeutig
definierten Betriebsablauf "Zeige
Mail-Sendemaske an",
anstelle des ursprünglich
definierten Betriebsablaufs "Starte Maildienst
und Mail-Senden",
zugeordnet. Außerdem
ist der ursprünglich
definierte Betriebsablauf "Anrufen" der Betriebsablauf-ID "call" gelöscht. Durch
die oben beschriebene Änderung
bei den Betriebsabläufen
ist es beispielsweise möglich,
ein beliebiges Senden von Mails oder ein beliebiges Anrufen bei
einer automatischen Ausführung
zu verhindern, wenn der Benutzer keinen solchen Betriebsablauf beabsichtigt. Es
ist zu beachten, dass in dem Fall, in welchem der ursprünglich definierte
Betriebsablauf "Anrufen" der Betriebsablauf-ID "call" gelöscht ist,
der Betriebsablauf basierend auf der Betriebsablauf-ID "call" vorweggenommen werden
kann, jedoch hat der Betriebsablauf keinen auszuführenden
Inhalt. Es ist zu beachten, dass der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 die
in 7 gezeigte Betriebsablauf-Information haben kann.
In diesem Fall teilt der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 dem
Ausführungsabschnitt 15 für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf einen dem vorweggenommenen Betriebsablauf
entsprechenden eindeutig definierten Betriebsablauf mit.
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Der
Benutzerbenachrichtigungsabschnitt 16 empfängt vom
Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 die Mitteilung, dass
die beiden Betriebsabläufe nicht übereinstimmen
und teilt dem Benutzer mit, dass die beiden Betriebsabläufe nicht
miteinander übereinstimmen.
Als Verfahren, die Mitteilung dem Benutzer bereitzustellen, kann
die Informationsterminal-Vorrichtung zum Beispiel über einen
Lautsprecher Musik, einen Ton oder ein auffälliges Geräusch erzeugen, um auf den Benutzer
akustisch einzuwirken, oder die Informationsterminal-Vorrichtung
kann auf deren Bildschirm Zeichen oder ein Bild anzeigen oder Licht
aussenden, um auf den Benutzer visuell einzuwirken. Infolgedessen
ist es möglich,
den Benutzer durch eine als Alarm verwendete Stimme oder Melodie
zu benachrichtigen, falls der Benutzer nicht den vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 vorweggenommenen
Betriebsablauf durchführt.
Außerdem
ist es möglich,
eine Nachricht anzuzeigen, dass ein notwendiger Be triebsablauf nicht
durchgeführt
werden kann, oder eine vom Benutzer voreingestellte Warnung auszugeben.
Ferner ist es möglich, den
Benutzer durch eine Vibration der Informationsterminal-Vorrichtung
zu benachrichtigen oder eine Information über Kabel oder Funkübertragung zu
einer anderen Vorrichtung zu senden, falls die Informationsterminal-Vorrichtung
eine Kommunikationsfunktion hat.
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Es
ist zu beachten, dass eine Funktion des Benutzerbenachrichtigungsabschnitts 16 nicht
darauf beschränkt
ist, dem Benutzer den vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 vorweggenommenen
Betriebsablauf mitzuteilen. Der Benutzerbenachrichtigungsabschnitt 16 kann
eine Umgebung bereitstellen, mit welcher der Benutzer einen Betriebsablauf
direkt ausführen
kann. Beispielsweise ist die Informationsterminal-Vorrichtung bereit,
den vorweggenommenen Betriebsablauf auszuführen, wenn der Benutzer nach
Empfang der Mitteilung vom Benutzerbenachrichtigungsabschnitt 16 den
vorweggenommenen Betriebsablauf ausführt. Folglich ist es erforderlich,
dass der Benutzer auswählt,
ob der vorweggenommene Betriebsablauf ausgeführt wird oder nicht, indem
eine Eingabe mittels Knöpfen
oder einem anderen Eingabemittel durchgeführt wird.
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Als
solches nehmen die Informationsterminal-Vorrichtung und das Betriebsablauf-Unterstützungsverfahren
nach dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung nach der Eingabe
des Betriebsablaufs des Benutzers einen vom Benutzer durchzuführenden
nächsten
Betriebsablauf basierend auf dem Verlauf der vom Benutzer durchgeführten Betriebsabläufe vorweg.
Auf diese Weise ist es möglich, eine
Informationsterminal-Vorrichtung zu verwirklichen, deren Funktionen
an den Benutzer der Vorrichtung angepasst sind. Außerdem wird
der vorweggenommene Betriebsablauf automatisch ausgeführt oder
der Benutzer benachrichtigt, falls der vorweggenommene Betriebsablauf
nicht mit dem vom Benutzer nachfolgend eingegebenen Betriebsablauf übereinstimmt.
Auf diese Weise ist es möglich,
die Bedienbarkeit bei der Eingabe eines Betriebsablaufs des Benutzers
zu verbessern.
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Das
Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell kann vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 derart
erzeugt werden, dass widersprüchliche
Betriebsabläufe
nicht aufeinanderfolgend durchgeführt werden dürfen. Beispielsweise
hat es keinen Sinn, einen Tastenfreigabe-Betriebsablauf nach einem
Tastensperre-Betriebsablauf durchzuführen. Selbst wenn sich die
Betriebsablaufverlaufs-Information über die oben genannten aufeinanderfolgenden
Betriebsabläufe
im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 befindet,
erzeugt der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 das Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell
nicht basierend auf der oben genannten Information. Außerdem werden
Betriebsabläufe
beim Erzeugen des Betriebsablaufverlaufs nach Verwendungstyp klassifiziert,
wodurch es selbst mit wenig Betriebsverlaufs-Information möglich ist,
ein hochgenaues Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell zu erzeugen.
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Wie
oben beschrieben wurde, wird der vom Ausführungsabschnitt 15 für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf automatisch ausgeführte Betriebsablauf
ferner auch im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 als Betriebsablaufverlaufs-Information
gespeichert, wodurch ein Fall handhabbar wird, bei welchem ein Betriebsablauf
gegen die Absicht des Benutzers automatisch ausgeführt wird.
Beispielsweise ist es sehr gut möglich,
dass der Benutzer sofort einen zum automatisch ausgeführten Betriebsablauf
entgegengesetzten Betriebsablauf durchführt, um den unbeabsichtigten
Betriebsablauf abzubrechen. Wenn das Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell
vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 erzeugt wird,
kann folglich beispielsweise ein Verfahren zum Reduzieren der Möglichkeit einer
automatischen Ausführung
angewandt werden, bei welchem die Statistik im Hinblick auf einen
die automatische Ausfüh rung
bewirkenden Verlauf der aufeinanderfolgenden Betriebsabläufe künstlich
abgeschwächt
wird.
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(zweite Ausgestaltung)
-
8 zeigt
ein Blockdiagramm des Aufbaus einer Informationsterminal-Vorrichtung
nach einer zweiten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. In 8 enthält die Informationsterminal-Vorrichtung nach
der zweiten Ausgestaltung den Eingabeabschnitt 11, einen
Betriebsablauf-Erkennungsabschnitt 21, den Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12,
den Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 und den Betriebsablauf-Unterstützungsabschnitt 14.
Der Betriebsablauf-Unterstützungsabschnitt 14 enthält den Ausführungsabschnitt 15 für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf und den Benutzerbenachrichtigungsabschnitt 16.
Wie in 8 gezeigt ist, unterscheidet sich die Informationsterminal-Vorrichtung
nach der zweiten Ausgestaltung von der Informationsterminal-Vorrichtung
nach der ersten Ausgestaltung im Aufbau des Betriebsablauf-Erkennungsabschnitts 21.
In der nachfolgenden Beschreibung der Informationsterminal-Vorrichtung
der zweiten Ausgestaltung wird hauptsächlich der Betriebsablauf-Erkennungsabschnitt 21 beschrieben.
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Mittels
des Eingabeabschnitts 11 wird ein vom Benutzer gewünschter
Betriebsablauf eingegeben und der angeforderte Betriebsablauf dem
Betriebsablauf-Erkennungsabschnitt 21 mitgeteilt. Der Betriebsablauf-Erkennungsabschnitt 21 teilt
dem Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 nur einen bestimmten
Betriebsablauf mit, welcher aus der Menge der vom Eingabeabschnitt 11 mitgeteilten
Betriebsabläufe
vorher bestimmt ist. Der oben genannte bestimmte Betriebsablauf,
welcher dem Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 vom
Betriebsablauf-Erkennungsabschnitt 21 mitgeteilt wird,
wird vorher festgesetzt, indem ein Entwickler oder ein Benutzer
usw. ir gendwelche gewünschte
Betriebsabläufe aus
allen Betriebsabläufen
auswählt,
welche von der Informationsterminal-Vorrichtung durchgeführt werden
können.
Indem der oben genannte bestimmte Betriebsablauf festgesetzt wird,
ist es möglich,
eine Vorwegnahme eines Betriebsablaufs unter alleiniger Berücksichtigung
eines mit einer Einstellung oder Funktionen der Informationsterminal-Vorrichtung
zusammenhängenden
Betriebsablaufs durchzuführen, d.
h. eines Betriebsablaufs, wie z. B. ein Anwendungsaufruf oder eine
Funktionseinstellung der Informationsterminal-Vorrichtung (eines
Betriebsablaufs, welchen die Informationsterminal-Vorrichtung direkt nach
dem Aktivieren aus dem Standby-Zustand ausführen und bestimmen kann). Der
Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 speichert die
vom Betriebsablauf-Erkennungsabschnitt 21 mitgeteilte Betriebsablauf-Information
vorübergehend
oder langfristig als eine Betriebsablaufverlaufs-Information.
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Als
solche ermöglicht
die Informationsterminal-Vorrichtung und das Betriebsablauf-Unterstützungsverfahren
nach der zweiten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ein Vorwegnehmen
eines Betriebsablaufs unter alleiniger Berücksichtigung eines bestimmten
Betriebsablaufs. Selbst wenn beispielsweise eine Abarbeitungsfähigkeit
der Informationsterminal-Vorrichtung oder eine Speicherkapazität des Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitts 12 beschränkt ist,
ist es folglich möglich,
ein Vorwegnehmen eines Betriebsablaufs gemäß der vorliegenden Erfindung
durchzuführen.
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(dritte Ausgestaltung)
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9 zeigt
ein Blockdiagramm des Aufbaus einer Informationsterminal-Vorrichtung
nach einer dritten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. In 9 enthält die Informationsterminal-Vorrichtung nach
der dritten Ausgestaltung den Eingabeabschnitt 11, einen
Informations-Verwaltungsabschnitt 31, einen Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 32,
einen Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 33 und den Betriebsablauf-Unterstützungsabschnitt 14.
Der Betriebsablauf-Unterstützungsabschnitt 14 enthält den Ausführungsabschnitt 15 für einen
vorweggenommenen Betriebsablauf und den Benutzerbenachrichtigungsabschnitt 16.
Wie in 9 gezeigt ist, unterscheidet sich die Informationsterminal-Vorrichtung nach
der dritten Ausgestaltung von der Informationsterminal-Vorrichtung
nach der ersten Ausgestaltung im Informations-Verwaltungsabschnitt 31,
Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 32 und Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 33.
In der nachfolgenden Beschreibung der Informationsterminal-Vorrichtung
nach der dritten Ausgestaltung werden hauptsächlich der Informations-Verwaltungsabschnitt 31,
der Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 32 und
der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 33 beschrieben.
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Mittels
des Eingabeabschnitts 11 wird ein vom Benutzer gewünschter
Betriebsablauf eingegeben und der angeforderte Betriebsablauf dem
Informations-Verwaltungsabschnitt 31 und dem Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 32 mitgeteilt.
Der Informations-Verwaltungsabschnitt 31 verwaltet eine mit
Betriebsabläufen
zusammenhängende
spezielle Informationen und teilt dem Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 32 die
speziell Information über
den mittels des Eingabeabschnitts 11 eingegebenen und mitgeteilten
Betriebsablaufs mit. Die oben genannte spezielle Information ist
beispielsweise ein Datum, eine Zeit, ein Wochentag, ein Benutzertyp, ein
Gebiet, ein Reisestatus usw., und irgendeine dieser Information
oder eine Kombination davon wird verwendet. Die Zeitinformation über ein
Datum, eine Zeit und einen Wochentag wird verwaltet, indem eine (nicht
gezeigte) in die Informationsterminal-Vorrichtung eingebaute Uhrfunktion
usw. verwendet wird. Die Information über einen Benutzertyp wird
mittels einer Identifikationsnummer usw. verwaltet, welche beim
Einloggen des Be nutzers auf der Informationsterminal-Vorrichtung
verwendet wird. Die Information über
ein Gebiet und einen Reisestatus wird verwaltet, indem eine (nicht
gezeigte) Ortungsfunktion usw. verwendet wird, welche ein in die
Informationsterminal-Vorrichtung
eingebautes GPS verwendet. Außerdem
hat der Informations-Verwaltungsabschnitt 31 verschiedene
Datenumwandlungsfunktionen, wie z. B. eine Funktion um Umwandeln
des christlichen Kalenderjahrs in eine in einem bestimmten Land üblicherweise
verwendete Zeitrechnung, oder eine Funktion zum Berechnen eines
Datums und eines Wochentags für
eine seit einer Referenzzeit verstrichene Zeit.
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Der
Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 32 speichert die
mittels des Eingabeabschnitts 11 eingegebene Betriebsablauf-Information und die
vom Informations-Verwaltungsabschnitt 31 mitgeteilte spezielle
Information vorübergehend
oder langfristig als einen Betriebsablaufverlauf. 10 zeigt
ein Beispiel einer Betriebsablaufverlaufs-Information bei Verwendung
der Zeitinformation, welche im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 32 gespeichert
ist. In 10 gibt ein Betriebsablaufdatum 1001 eine
Information über
ein Datum einer Ausführung
eines Betriebsablaufs an. Ein Wochentag 1002 gibt eine
Information über
einen Wochentag einer Ausführung
des Betriebsablaufs an. Eine Zeit 1003 gibt eine Zeit (Stunde:Sekunde:Minute)
einer Ausführung
des Betriebsablaufs an. Es ist zu beachten, dass eine beliebige,
von der in 10 gezeigten abweichende Datenstruktur
verwendet werden kann, solange jede spezielle Information einer
Betriebsablauf-ID 1004 entspricht.
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Der
Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 33 nimmt basierend auf
der im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 32 gespeicherten
Betriebsablaufverlaufs-Information einen nächsten Betriebsablauf vorweg,
welcher von einem Benutzer wahrscheinlich ausgeführt wird. Zum Vorwegnehmen
eines nächsten
Be triebsablaufs erzeugt der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 33 basierend
auf der im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 32 gespeicherten
Betriebsablaufverlaufs-Information ein vorbestimmtes Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell. Ein
grundlegendes Konzept des Betriebsablauf-Vorwegnehmmodells wurde
bereits beschrieben. Jedoch unterscheidet sich der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 33 der
dritten Ausgestaltung vom Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 13 der
ersten Ausgestaltung in einigen Punkten, welche nachfolgend beschrieben
werden.
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Der
Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 der ersten Ausgestaltung
speichert einen Betriebsablaufverlauf aufeinanderfolgend durchgeführter Betriebsabläufe ohne
Berücksichtigung
von Zeitintervallen. Selbst wenn ein Betriebsablauf auf einen anderen
Betriebsablauf nach Ablauf von sieben Stunden folgt, werden diese
beiden Betriebsabläufe beispielsweise
im Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 als aufeinanderfolgende
Betriebsabläufe gespeichert.
Infolgedessen ist es bei der ersten Ausgestaltung möglich, dass
diese in keinem Zusammenhang stehenden beiden Betriebsabläufe als
zwei aufeinanderfolgende Betriebsabläufe bestimmt werden, und dass
darauf basierend ein Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell erzeugt wird.
Bei der dritten Ausgestaltung wird zur Erzeugung des Betriebsablauf-Vorwegnehmmodells
jedoch nur eine Zeitinformation über
in Zusammenhang stehende aufeinanderfolgende Betriebsabläufen verwendet,
wodurch ein Betriebsablauf mit noch höherer Genauigkeit vorweggenommen
werden kann. Beispielsweise werden bei der dritten Ausgestaltung "alarm02", ausgeführt am 1.
Juli, 22:25:30, und "mannerOn", ausgeführt am 2.
Juli, 09:01:58, was in 10 gezeigt ist, nicht als zwei
aufeinanderfolgende Betriebsabläufe
bestimmt. Es ist zu beachten, dass ein Zeitintervall, für welches zwei
Betriebsabläufe
nicht als zwei aufeinanderfolgende Betriebsabläufe bestimmt werden, unter
Berücksichtigung
einer gewünschten
Genauigkeit einer Vorwegnahme von Betriebsabläufen usw. festgesetzt wird.
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Außerdem können einige
aufeinanderfolgende Betriebsabläufe
zu bestimmten Tageszeiten oder an bestimmten Wochentagen vom Benutzer
intensiv ausgeführt
werden. Der Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitt 12 der ersten
Ausgestaltung kann jedoch nicht bestimmen, welche aufeinanderfolgenden Betriebsabläufe zu bestimmten
Tageszeiten oder an bestimmten Wochentagen intensiv ausgeführt werden,
weil die darin gespeicherte Betriebsablaufverlaufs-Information keine
Zeitinformation enthält.
Daher wird bei der dritten Ausgestaltung eine Zeitinformation zum
Erzeugen eines Betriebsablauf-Vorwegnehmmodells verwendet, dessen
aufeinanderfolgende Betriebsabläufe
unter Berücksichtigung
einer zeitlichen Beziehung klassifiziert werden, wodurch ein Betriebsablauf
mit noch höherer
Genauigkeit vorweggenommen wird. 11 zeigt
beispielhaft ein Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell, welches wie oben
beschrieben erzeugt wurde. In 11 hat
unter den nach "game01" ausgeführten Betriebsabläufen "volume00" in einer Zeitspanne
von 22:00 bis 18:00 den höchsten
Wahrscheinlichkeitswert, und "mannerOn" hat in einer Zeitspanne
von 18:00 bis 22:00 den höchsten
Wahrscheinlichkeitswert. Daher nimmt der Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt 33 als
einen vom Benutzer durchzuführenden
nächsten
Betriebsablauf entweder "volume00" oder "mannerOn" gemäß einer
Zeitspanne, in welcher der Benutzer einen Betriebsablauf "game01" eingibt, vorweg.
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Wie
oben beschrieben wurde, wird bei der Informationsterminal-Vorrichtung
und dem Betriebsablauf-Unterstützungsverfahren
nach der dritten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung eine Information über Betriebsabläufe eines
Benutzers und eine spezielle Information über eine Zeit usw. als eine
Betriebsablaufverlaufs-Information gespeichert. Daher kann ein Betriebsablauf-Vorwegnehmmodell
unter Berücksichtigung
der speziellen Information erzeugt werden, wodurch eine Informationsterminal-Vorrichtung
verwirklicht wird, welche für
ein Verhaltensmuster des Benutzers geeigneter ist, als die Informationsterminal-Vorrichtung
der obigen ersten Ausgestaltung. Es ist zu beachten, dass es auch
bei der Informationsterminal-Vorrichtung nach der dritten Ausgestaltung
möglich
ist, den Aufbau zu verwirklichen, welcher den bei der obigen zweiten
Ausgestaltung beschriebenen Betriebsablauf-Erkennungsabschnitt 21 enthält.
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(vierte Ausgestaltung)
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Bei
den oben genannten ersten bis dritten Ausgestaltungen wurde ein
Fall beschrieben, bei welchem alle Prozesse des Speicherns der Betriebsablaufverlaufs-Information
und des Vorwegnehmens eines nächsten
Betriebsablaufs von der Informationsterminal-Vorrichtung durchgeführt werden.
Jedoch können
diese Vorgänge
auch extern durchgeführt
werden. Nachfolgend wird eine vierte Ausgestaltung beschrieben,
bei welcher diese Vorgänge extern
durchgeführt
werden.
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12 zeigt
schematisch ein Kommunikationssystem mit einer Informationsterminal-Vorrichtung
gemäß der vierten
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. Das in 12 gezeigte
Kommunikationssystem enthält
eine Informationsterminal-Vorrichtung 121 und einen Server 122.
Die Informationsterminal-Vorrichtung 121 und der Server 122 sind miteinander über eine
Kabel- oder Funkverbindung verbunden. Die Informationsterminal-Vorrichtung 121 enthält die oben
beschriebene Eingabevorrichtung, den Betriebsablauf-Unterstützungsabschnitt
(, falls notwendig den Informations-Verwaltungsabschnitt und/oder
den Betriebsablauf-Erkennungsabschnitt,) und einen Übermittlungs-/Empfangsabschnitt
zum Übermitteln/Empfangen
von Daten zum/vom Server 122 (die oben genannten Komponenten
sind nicht gezeigt). Der Server 122 enthält den oben
beschriebenen Be triebsablaufverlauf-Speicherabschnitt, den Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt
und einen Übermittlungs-/Empfangsabschnitt
zum Übermitteln/Empfangen
von Daten zur/von der Informationsterminal-Vorrichtung 121 (die
oben genannten Komponenten sind nicht gezeigt).
-
Eine
Information über
eine Eingabe eines Betriebsablaufs vom Benutzer wird in Form von
Daten von der Informationsterminal-Vorrichtung 121 zum Server 122 übermittelt.
Der Server 122, welcher eine größere Speicherkapazität als die
Informationsterminal-Vorrichtung 121 hat, kann die Verarbeitung
schneller durchführen
als die Informationsterminal-Vorrichtung 121. Der Server 122 speichert
die Information über
die Eingabe eines Betriebsablaufs, welche dieser von der Informationsterminal-Vorrichtung 121 empfängt, in
einem vorbestimmten Speicherbereich. Dann nimmt der Server 122 basierend
auf der gespeicherten Information einen nächsten Betriebsablauf vorweg
und übermittelt
die Ergebnisse der Vorwegnahme zur Informationsterminal-Vorrichtung 121.
Die Informationsterminal-Vorrichtung 121 führt eine
Betriebsablauf-Unterstützung für den vorweggenommenen
Betriebsablauf basierend auf den vom Server 122 empfangenen
Ergebnissen der Vorwegnahme aus.
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(fünfte Ausgestaltung)
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13 zeigt
schematisch ein Kommunikationssystem mit einer Informationsterminal-Vorrichtung
nach einer fünften
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. Das in 13 gezeigte
Kommunikationssystem enthält
eine Informationsterminal-Vorrichtung 131 und ein Speichermedium 132.
Die Informationsterminal-Vorrichtung 131 enthält den oben beschriebenen
Eingabeabschnitt, den Betriebsablauf-Vorwegnehmabschnitt, einen
Teil des Betriebsablaufverlauf-Speicherabschnitts, den Betriebsablauf-Unterstützungsabschnitt
(, falls notwendig den Informations-Verwaltungsabschnitt und/oder
den Betriebsablauf-Erken nungsabschnitt,) und ein Laufwerk zum Schreiben
von Daten auf das Speichermedium 132 (die oben genannten
Komponenten sind nicht gezeigt). Es ist zu beachten, dass ein externes
Laufwerk anstelle eines in die Informationsterminal-Vorrichtung 131 eingebauten
verbunden werden kann. Das Speichermedium 132 ist ein Medium
(, z. B. eine SD-Karte,) zum Speichern der oben beschriebenen Betriebsablaufverlaufs-Information.
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Die
Information über
die Eingabe eines Betriebsablaufs vom Benutzer in die Informationsterminal-Vorrichtung 131 wird
mittels des Laufwerks auf das Speichermedium 132 geschrieben.
Wenn eine Vorwegnahme eines Betriebsablaufs durchgeführt wird,
liest die Informationsterminal-Vorrichtung 131 die Betriebsablauf-Information
aus dem Speichermedium 132 aus und nimmt basierend auf
der ausgelesenen Information einen nächsten Betriebsablauf vorweg.
Dann führt
die Informationsterminal-Vorrichtung 131 basierend auf
dem vorweggenommenen Betriebsablauf eine Betriebsablauf-Unterstützung durch.
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Als
solches ist es gemäß den Informationsterminal-Vorrichtungen
und Betriebsablauf-Unterstützungsverfahren
der vierten und fünften
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung möglich, Daten zu einer externen
Komponente, welche eine größere Speicherkapazität hat und
die Verarbeitung schneller durchführen kann als die Informationsterminal-Vorrichtung,
zur Verarbeitung auf der externen Komponenten zu übermitteln.
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Obwohl
die Erfindung genau beschrieben wurde, sind alle Aspekte der vorangehenden
Beschreibung veranschaulichend und nicht einschränkend. Es versteht sich, dass
viele andere Modifikationen und Veränderungen ausgedacht werden
können,
ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen.