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DE60130310T2 - Breitstreckwalze für Gewebe oder dergleichen - Google Patents

Breitstreckwalze für Gewebe oder dergleichen Download PDF

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DE60130310T2
DE60130310T2 DE60130310T DE60130310T DE60130310T2 DE 60130310 T2 DE60130310 T2 DE 60130310T2 DE 60130310 T DE60130310 T DE 60130310T DE 60130310 T DE60130310 T DE 60130310T DE 60130310 T2 DE60130310 T2 DE 60130310T2
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disc
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roller
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • D06C3/06Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics by rotary disc, roller, or like apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
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    • B65H23/022Registering, tensioning, smoothing or guiding webs transversely by tentering devices
    • B65H23/025Registering, tensioning, smoothing or guiding webs transversely by tentering devices by rollers
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Description

  • Gegenstand der Erfindung ist eine sogenannte Breitstreckwalze, dass heisst eine Walze zum Spreizen in Querrichtung von bahnförmigen Materialien wie Folien, Geweben und dergleichen, die teilweise um die Walze herum geführt werden, wobei die Walze Vorsprünge aufweist, die dafür bestimmt sind, auf das durchlaufende Material in Querrichtung in entgegengesetzter Richtung einzuwirken.
  • Derzeit werden Walzen benutzt, die zwei gegensinnig schraubenförmige Vorsprünge haben, die sich vom Zentrum zu den beiden Enden der Walze erstrecken. Bei Drehung in Kontakt mit dem durchlaufenden bahnförmigen Material haben die Vorsprünge eine Tendenz, sich das durchlaufende Material in Querrichtung aufzuweiten, und damit zu strecken, und zwar in entgegengesetzten Richtungen auf die Seitenränder zu, wobei die Wirkung nicht immer zufriedenstellend ist und nicht viele Möglichkeiten der Anpassung an die wechselnden Erfordernisse der zu behandelnden Materialien und an anderweitige Erfordernisse aufweist. Andere Typen von Walzen haben elastisch verformbare Vorsprünge, so dass ein Effekt erhalten wird, der dem der zuvor beschriebenen Walzen annähernd äquivalent ist, jedoch ohne besonders zufriedenstellende Ergebnisse. DE 300 550 , US1716555 , GB 07944 und CH 84434 offenbaren Walzen der oben genannten Art.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Breitstreck- oder Spreizwalze, die das Problem in zufriedenstellender Weise löst, und mit Wirkungen, die auch auf die zu behandelnden Materialien eingestellt und ihnen angepasst werden können.
  • Diese und andere Ziele und Vorteile werden mit einer Walze gemäss Anspruch 1 erreicht.
  • Spezifisch besteht erfindungsgemäss die Walze aus scheibenförmigen Elementen, von denen jedes um seine eigene Achse rotiert, wobei die Rotationsachsen der scheibenförmigen Elemente relativ zur Achse der Walze leicht geneigt sind; dadurch sind die scheibenförmigen Elemente schräggestellt. Zusätzlich weisen sie eine Umfangsoberfläche auf, die dafür ausgebildet ist, durch Kontaktreibung auf das Material einzuwirken. In der Praxis sind diese scheibenförmigen Elemente auf der Walze mittels Lager gelagert, entweder Gleitlagern oder Wälzlagern, die von gegenseitig im Eingriff befindlichen Kernen getragen werden.
  • Vorteilhafterweise liegen die Rotationsachsen der scheibenförmigen Elemente im Wesentlichen in ein- und derselben geometrischen Ebene, die durch die Achse der Walze verläuft. Zusätzlich können die Rotationsachsen der scheibenförmigen Elemente parallel zueinander oder variabel geneigt sein, auch in Gruppen und/oder mit glatten, dass heisst neutralen Bereichen.
  • Die scheibenförmigen Elemente können an ihren Umfangsrändern aus elastomerem Material bestehen, oder auch aus einem rauhen metallischen Material, oder alternativ können ihre Umfangsränder durch faserförmige Komponenten gebildet sein, wie zum Beispiel Borsten, Stiften oder äquivalenten Strukturen. Zusätzlich kann der Umfangsrand der Walze einen konischen Verlauf haben und so ausgebildet sein, dass er sich durch Biegung verformt.
  • Normalerweise sind neben der Walze Mittel zum Führen des bahnförmigen Materials bei dessen Heranbewegung zu und Wegbewegung von der Walze vorgesehen. Erfindungsgemäß ist wenigstens eines dieser Führungsmittel in seiner Position einstellbar, um die Amplitude und/oder die Lage des Kontaktbogens des bahnförmigen Materials an den Umgangsflächen der die Walze bildenden scheibenförmigen Elemente, in Bezug auf die Neigung der scheibenförmigen Elemente, zu beeinflussen.
  • Ein besseres Verständnis der Erfindung ergibt sich aus der folgenden Beschreibung und Zeichnung, die ein praktisches, nicht einschränkendes Beispiel der Erfindung zeigt. Es zeigt:
  • 1 eine schematische Darstellung im wesentlichen einer Gesamtaussenansicht einer Breitstreckwalze, und/oder sogenannter Spreizbalken, für das Aufspreizen in Querrichtung eines bahnförmigen Materials, wie zum Beispiel eines Gewebes oder dergleichen;
  • 2 ist eine vergrösserte Querschnittsansicht die als Detail ein Paar von scheibenförmigen Elementen zeigt, die Teil der Breitstreckwalze sind;
  • 3 zeigt im Detail eine mögliche Spezialfunktion der scheibenförmigen Elemente;
  • 4 ist eine Aussenansicht eines der scheibenförmigen Elemente mit Angaben, die die Betriebsweise der Walze betreffen;
  • 5 und 6 sind sehr schematische Darstellungen von zwei möglichen Lösungen, die verschieden von der in 2 dargestellten sind;
  • 7, 8 und 9 zeigen drei mögliche Anordnungen von Führungsmitteln zum Zuführen des Materials und zu dessen Abfuhr, nachdem es auf der den Spreizbalken bildenden Walze umgelenkt worden ist;
  • 10, 11 und 12 sind schematische Darstellungen von unterschiedlichen Ausführungsformen.
  • Wie in der Zeichung dargestellt, ist eine Walze für das Breitstrecken von bahnförmigem Material, wie zum Beispiel Folie, Gewebe oder dergleichen, als Ganzes mit dem Beziehungszeichen 1 bezeichnet und besteht aus der axialen Tragachse 3, auf der eine Vielzahl von scheibenförmigen Elementen angeordnet sind, von denen jedes mit 5 bezeichnet ist und im Folgenden im einzelnen beschrieben wird. Die Tragachse 3 kann eine feststehende Tragachse sein mit, auf der Kerne 51 zum Tragen des rotierenden Teils jedes der scheibenförmigen Elemente 5 angeordnet sind. Auf einen von jedem Kern 51 getragenen Lager 53 ist eine ringförmige Komponente 55 gelagert, auf der der Umfangsteil 57 des scheibenförmigen Elementes 5 gelagert ist. In den 2 bis 4 bildet dieser Umfangsteil die Umfangsfläche für den Kontakt mit dem Material, und ist mit einer Lippe 57A versehen, die eine im Prinzip kegelstumpfförmige Form hat und aus einem elastisch flexiblen Material besteht, wie zum Beispiel Gummi oder dergleichen, und die die Umfangskontaktfläche 57B bildet. Die Formgebung des Umfangsteils 57 ist derart, dass bei Ausübung einer radial nach innen gerichteten Kraft, wie durch den Pfeil fb in 2 angezeigt, die kegelstumpfförmige Lippe 57A sich lokal verformt, bis sie die durch die strichpunktierte Linie in 3 angezeigte Stellung einnimmt, wodurch sich eine Verschiebung der Umfangsfläche 57B in der Axialrichtung um einen Betrag Z bis zu der Position 57B1 ergibt, wie in 3 dargestellt.
  • Als erfindungsgemässes Charakteristikum sind die oben beschriebenen scheibenförmigen Elemente 5 in zwei Bereiche unterteilt, die zwei zur Quermittelebene M von 1 symmetrische Teile bilden. In jeder Hälfte der Walze 1 haben die scheibenförmigen Elemente 5 gleiche Neigung zueinander, jedoch sind die scheibenförmigen Elemente 5 der einen Hälfte der Walze in entgegengesetzter Richtung geneigt wie die scheibenförmigen Elemente 5 der anderen Hälfte. Die auf der Tragachse 3 angeordneten Kerne 51 bilden den Sitz für die jeweiligen Lager 53, welcher gemäss einer Achse Y-Y geneigt ist, die um den Winkel A bezüglich der Achse X-X der Tragachse 3 geneigt ist. Infolgedessen erstreckt sich eine Komponente 55 und der Umfangsteil 57 des scheibenförmigen Elementes 5 um die Achse Y-Y herum.
  • Die Kerne 51 und damit auch die scheibenförmigen Elemente 5 als Ganzes sind derart gelagert, dass ihre Achsen Y-Y, die zu der Achse X-X um den Winkel A geneigt sind, alle in ein und derselben geometrischen Diametralebene der Tragachse 3 liegen. Um dies zu gewährleisten haben die Kerne 51 einander gegenüberliegende stirnseitige Zähne 51A und 51B, die einen gegenseitigen Winkeleingriff der auf der Tragachse 3 angeordneten Kerne 51 ermöglichen, so dass sich die Kerne 51 nicht gegeneinander verdrehen können.
  • Die geometrische Ebene, welche die Achse Y-Y der einzelnen Kerne 51 enthält, kann um die Achse X-X herum in geeigneter Weise ausgerichtet werden, entweder durch Bewegen der Tragachse 3, mit der die Kerne 51 drehfest verbunden sein können, oder durch Drehbewegung der Reihe von Kernen 51, die miteinander verbunden sind und um die Tragachse 3, mit der sie keine feste Verbindung haben, drehbeweglich sind. Die vorstehend betriebene Anordnung ermöglicht begrenzte mögliche Variationen.
  • Die Umfangsfläche 57B der verschiedenen scheibenförmigen Elemente bildet die Umfangsfläche für den Reibungskontakt mit dem zu behandelnden Material. In den Diagram men von 7 bis 9, die noch beschrieben werden, ist das zu behandelnde Material mit T bezeichnet und kann zum Beispiel ein Textilstoff oder eine Folie oder dergleichen sein, welches quer zur Bahnlängsrichtung breitgezogen werden soll. Das Material T wird in solcher Weise der Walze 1 zugeführt und von der Walze 1 getrennt und abgeführt, dass es einer Umlenkung unterzogen wird, die, wie in den Schemazeichungen von 7 bis 9 deutlich dargestellt, auch verändert werden kann, wie durch die Winkel B, C und D von 7, 8 und 9 angezeigt. Der Zweck hiervon wird noch erläutert. Als Ergebnis der auf diese Weise dem bahnförmigen Material T verliehenen Umlenkung übt dieses einen zentripetalen Druck gemäss dem Pfeil fp lokal auf die Lippen 57A aus, und zwar in dem Bereich, der dem Umlenkbogen entspricht, wie zum Beispiel dem mit B, C und D in 7, 8 beziehungsweise 9 bezeichneten Bogen. Hieraus ergibt sich, dass aufgrund der Verschiebung der Umfangsfläche 57B bis in die Position 57B' der Effekt eines Aufspreizens des Material in entgegengesetzte Richtungen auftritt, wie durch die in entgegengesetze Richtungen zeigenden Pfeile fd in 1 angezeigt, und zwar als Ergebnis der entgegengesetzten Orientierung der kegelstumpfförmigen Lippen 57A in der einen und der entgegengesetzten Richtung in den beiden symmetrischen Hälften der Walze 1, wie bereits beschrieben, und aufgrund der Verformungen der Lippen unter den gemäss den Pfeilen fd ausgeübten Drücken. Darüber hinaus, zusätzlich zu dem möglichen Effekt der Verformung der Lippen 57A, haben die scheibenförmigen Elemente 5 einen Aufspreizeffekt durch ihre Schrägstellung, da sie entsprechend den Achsen Y-Y gelagert sind, die bezüglich der Achse X-X der Walze geneigt sind, wobei diese Wirkung längs des Bogens erfolgt, der sich von dem Punkt En, wo die Berührung des Materials T mit der Walze 1 beginnt, bis zu dem Punkt U erstreckt, wo das Material T die Berührung mit der Walze 1 verlässt. Durch Veränderung des Startpunktes En, der sich allgemein auf den Punkt U des Berührungsendes bezieht, erhält man eine Veränderung des Betrages des Aufspreizens, welches durch die Zugwirkung in Richtung der Pfeile fd durch die Umfangsfläche 57B entlang des Berührungsbogens erzielt wird, und zwar auch ohne den Effekt oder unabhängig davon, der durch die Verformung der Lippe 57A von der Normalform in den verformten Zustand, bei dem die Oberfläche 57B in die Stellung 57B1 gelangt, erhalten werden kann. In den 7 bis 9 ist mit 12 ein Führungsmittel für die Zuführung des Materials T bis zum Kontakt mit der Walze 1 bezeichnet. Dieses Führungsmittel 12 kann eine Rolle sein, die von der Position 12A bis zur Position 12B über entsprechende Zwischenstellungen, wie die Position 12C, verstellt werden kann, wie jeweils in 7, 9 bzw. 8 dargestellt. Durch die Bewegung des Führungsmittels 12 zwischen den verschiedenen Positionen erhält man unterschiedliche Kontaktwinkel zwischen dem Material T und der Umfangsfläche der Walze: der Bogen E1-U in 7 ist kleiner als der Bogen E2-U von 8 und noch kleiner als der Bogen E3-U von 9.
  • Durch diese Veränderung des Kontaktbogens oder Umschlingungswinkels erhält man einen unterschiedlichen Betrag der Verschiebung in der mit dem Pfeil fd angegebenen Richtung beim Aufspreizen, und zwar um Beträge, die in 4 mit D1, D2 bzw. D3 dargestellt sind, und zwar als Ergebnis unterschiedlich langen Kontaktes des Materials T über den Bogen E1-U, den Bogen E2-U bzw. den Bogen E3-U an der Umfangsfläche der scheibenförmigen Elemente, die in 1 bis 7 mit 57B bezeichnet ist. Der gleiche Effekt kann erzielt werden durch Verändern des Austrittspunktes U relativ zum Auflaufpunkt des Materials an der Umfangsfläche der Walze 1. Der Betrag des Umschlingungswinkels kann auch durch gleichzeitiges Variieren der Positionen der beiden Punkte En und U relativ zur Position der Achsen Y-Y, die bezüglich der Achse X-X geneigt sind, geändert werden.
  • In jedem Fall erhält man durch Variieren der Kontaktbogens des Materials ein unterschiedliches Ausmass des Spreizens in der durch die Pfeile fd von 1 angezeigten Richtung, des breitzuziehenden Materials, wie Gewebe, Folienbahn und dergleichen. Dazu kommt der Aufspreizeffekt aufgrund der Verformung der elastischen Lippe 57A am Umfang jedes der scheibenförmigen Elemente 5, die die Walze 1 bilden, falls diese Massnahme angewendet wird.
  • Gemäss der schematisch in 5 illustrierten Variante besteht die Umfangsfläche der scheibenförmigen Elemente, die eine Kontaktreibung auf das Material ausübt, nicht aus der Oberfläche 57B von 1 bis 4, sondern aus einer Reihe von Nadeln oder Borsten 157, die grundsätzlich radial orientiert sind und vom Umfang jedes der scheibenförmigen Elemente 105 ausgehen. Diese Borsten oder Nadeln 157 können, nur als Beispiel betrachtet, in ein Gewebe eindringen und die Funktion des Breitziehens in der gleichen Weise ausüben wie die Oberfläche 57B des Umfangs jedes der scheibenförmigen Elemente 5. Es können glatte Materialien mit einem hohen Reibungskoeffizient und/oder Materialien mit Oberflächenbearbeitung zur Erhöhung der Rauhigkeit verwendet werden.
  • Ferner zeigt 6 eine weitere abweichende Ausführungsform, bei der Borsten oder Nadeln 257 am Umfang jeder der Scheiben 205 vorgesehen sind (die äquivalent den scheibenförmigen Elementen 5 oder 105 sind), jedoch mit dem Unterschied von der in 5 dargestellten Lösung, dass diese Borsten oder Nadeln relativ lang und relativ flexibel sind; infolge dessen werden durch den Druck, der von dem durch die Walze in der Richtung des Pfeiles fp umgelenkten Material ausgeübt wird, diese Borsten oder Nadeln eine elastische Verformung erleiden, wobei sie sich von der bei 257 dargestellten Konfiguration in die elastisch stärker deformierte Konfiguration gemäss 257A biegen, wobei sie eine ähnliche Funktion ausüben wie die Verformung der Lippen 57A, wenn diese verformt werden, um die Umfangsfläche von der Position 57B in die Position 57B1 von 3 zu verschieben.
  • 10 zeigt eine Variante, bei der die scheibenförmigen Elemente keine vorspringenden Umfangsteile haben.
  • 11, 12 und 13 zeigen andere Ausführungsformen, bei denen die Walze eine Anzahl von Abschnitten mit unterschiedlichen Formen hat, zu denen mindestens ein glatter Abschnitt und/oder Abschnitte mit unterschiedlich geneigten scheibenförmigen Elementen gehören.
  • Die Erfindung ermöglicht es, die Vorteile zu verwirklichen, die am Anfang der vorliegenden Beschreibung genannt wurden, mit der weiteren Möglichkeit der Einstellung sogar während des Betriebs der Maschine, um den Betrag des Breitziehens des Materials zu variieren, welches die Walze 1 erreicht und von dieser mehr oder weniger umgelenkt wird.
  • Es versteht sich, dass die Zeichungen nur eine Vereinfachung darstellen, die nur zur praktischen Erläuterung der Erfindung vorgesehen ist, welche in ihren Ausführungsformen und Anordnungen geändert werden kann, ohne den Schutzbereich der Ansprüche zu verlassen.

Claims (9)

  1. Rolle für das Spreizen in Querrichtung für einen Aufweitbalken für bahnförmige Materialien, wie Folien, Gewebe oder dergleichen, die teilweise um die Rolle herumgeführt werden, welche Oberflächen oder Vorsprünge aufweist, die für das Einwirken in Querrichtung in entgegengesetzten Richtungen auf das durchlaufende Material ausgebildet sind, umfassend scheibenförmige Elemente (5), von denen jedes eine Umfangsfläche (57B) hat, die dafür ausgebildet ist, Kontaktreibung auf das Material auszuüben, und um ihre eigene Achse rotiert, wobei die Rotationsachsen der scheibenförmigen Elemente (5) bezüglich der Achse (x-x) der Rolle geneigt sind, und wobei jedes scheibenförmige Element (5) auf einer Tragachse (3) mittels Wälzlagern oder Gleitlagern (53) gelagert ist, die von auf der Tragachse (3) angeordneten Kernen (51) gestützt werden, wobei die Kerne (51) und damit die scheibenförmigen Elemente (5) insgesamt so gelagert sind, dass ihre Achsen (y-y), die bezüglich der Achse (x-x) der Rolle unter einem Winkel A geneigt sind, alle in ein- und derselben geometrischen Diametralebene der Tragachse (3) liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kerne (51) durch einen gegenseitigen Winkeleingriff miteinander verbunden und drehbeweglich um die Tragachse (3) sind, derart, dass die geometrische Ebene, die die Achsen (y-y) der einzelnen Kerne (51) enthält, in geeigneter Weise um die Achse (x-x) der Rolle orientiert werden kann.
  2. Spreizrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen (y-y) der scheibenförmigen Elemente (5) in ein- und derselben geometrischen Ebene liegen, die durch die Achse (x-x) der Rolle verläuft.
  3. Spreizrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen (y-y) der scheibenförmigen Elemente zueinander parallel sind.
  4. Spreizrolle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die scheibenförmigen Elemente Umfangsränder aus elastisch nachgiebigem Material haben.
  5. Spreizrolle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die scheibenförmigen Elemente Umfangsränder aus einem Material mit hohem Reibungskoeffizienten haben.
  6. Spreizrolle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die scheibenförmigen Elemente Umfangsränder aus filamentförmigen Elementen, wie Borsten, Nadeln oder äquivalente Elemente, haben.
  7. Spreizrolle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfangsrand konisch geformt ist.
  8. Spreizrolle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, mit Führungsmitteln zum Führen des der Rolle zugeführten oder von ihr weggeführten bahnförmigen Materials, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Führungsmittel in seiner Position einstellbar ist, um die Amplitude oder die Position des Berührungsbogens des bahnförmigen Materials an der Umfangsfläche des die Rolle bildenden scheibenförmigen Elements relativ zur Neigung des scheibenförmigen Elements zu ändern.
  9. Spreizrolle nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle von Scheiben gebildete Abschnitte und mindestens einen glatten Abschnitt aufweist.
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