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DE4042365C2 - Durchbiegungseinstellwalze - Google Patents

Durchbiegungseinstellwalze

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DE4042365C2
DE4042365C2 DE4042365A DE4042365A DE4042365C2 DE 4042365 C2 DE4042365 C2 DE 4042365C2 DE 4042365 A DE4042365 A DE 4042365A DE 4042365 A DE4042365 A DE 4042365A DE 4042365 C2 DE4042365 C2 DE 4042365C2
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Sulzer Escher Wyss GmbH
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    • B21B27/02Shape or construction of rolls
    • B21B27/03Sleeved rolls
    • B21B27/05Sleeved rolls with deflectable sleeves
    • B21B27/055Sleeved rolls with deflectable sleeves with sleeves radially deflectable on a stationary beam by means of hydraulic supports
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
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    • D21G1/00Calenders; Smoothing apparatus
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    • F16C13/026Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure
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Description

Die Erfindung betrifft eine Durchbiegungseinstellwalze mit einem um einen drehfesten Träger rotierbaren, gegen den Träger mit wenigstens einer in einer Preßebene eine Preßkraft ausübenden Stützeinrichtung abgestützten und auf dem Träger gelagerten Walzenmantel, wobei etwa an den Enden des Walzenmantels Einrichtungen zur Erzeugung eines Biegemomentes mit einer Achse senkrecht zur Preßebene vorgesehen sind, die Einrichtungen zur Erzeugung eines Biegemomentes wenigstens ein Paar von etwa angenähert in Achsenrichtung des Trägers in Abstand zur Trägerachse wirkenden Kraftelementen aufweist, und die Kraftelemente zwischen wenigstens einem am Träger vorgesehenen Flansch und wenigstens einem am Walzenmantel vorgesehenen Ring angeordnet sind.
Derartige Walzen finden bei der Herstellung und Bearbeitung von bahnförmigen Materialien, wie z. B. Papier, Textilien und Kunststoffolien Verwendung.
Durchbiegungseinstellwalzen sind beispielsweise aus der US 3 802 044 bekannt. Bei diesen Walzen ist der Walzenmantel mittels einer Reihe von hydrostatischen Stützelementen gegenüber dem drehfesten Träger abgestützt. Es ist jedoch auch bekannt, den Walzenmantel mit einem oder mehreren andersartigen Stützeinrichtungen wie hydrodynamischen, magnetischen oder anderen Stützelementen oder mit einem oder mehreren Druckräumen über seine Länge gegenüber dem Träger abzustützen. Dabei sind die Enden des Walzenmantels zum Beispiel mit Pendellagern auf dem Träger gelagert.
Es hat sich bei solchen Walzen als vorteilhaft erwiesen, zusätzlich zu der Preßwirkung der Stützelemente an den Enden des Walzenmantels Einrichtungen vorzusehen, welche gezielt an den Walzenmantelenden ein Moment mit einer Achse senkrecht zur Preßebene zu erzeugen vermögen. Die Aufbringung eines solchen Biegemomentes auf den Walzenmantel über die Trägerenden ist jedoch bei vorbekannten Walzen mit störenden Nachteilen verbunden.
Aus der DE 23 25 721 ist es z. B. bekannt, an den Enden des Walzenmantels zu den radial wirkenden Stützelementen axial versetzte, ebenfalls radial, jedoch in Gegenrichtung wirkende Stützelemente vorzusehen. Bei gleichzeitigem Betrieb der Gegenstützelemente und der benachbarten Stützelemente wird hierdurch gezielt an den Enden des Walzenmantels das gewünschte Moment erzeugt. Nachteilig ist hierbei, daß durch die von den Gegenstützelementen und den Stützelementen auf den Walzenmantel ausgeübten Preßkräfte der Walzenmantel in schwer beherrschbarer Weise deformiert und an den verschiedenen Einwirkungsstellen undefiniert ovalisiert wird. Außerdem ist das damit erzeugbare Moment in seiner Größe begrenzt.
Aus US 4 757585 oder aus EP 241 442 sind ebenfalls Durchbiegungseinstellwalzen bekannt, bei denen die am Walzenmantelende vorgesehenen Kraftelemente nicht direkt auf den Walzenmantel einwirken sondern auf die zylindrische Innenfläche einer in die Enden des Walzenmantels eingeschobenen Hülse oder auf einen Ansatz an den Walzenmantelenden, der außerhalb des Walzenmantels die Lager trägt. Nachteilig ist hierbei die komplizierte Konstruktion, sowie der für die Hülse erforderliche Platzbedarf, welcher eine Schwächung des Trägers am Walzenmantelende erfordert.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, unter Vermeidung der vorstehend angeführten Nachteile des Standes der Technik eine Durchbiegungseinstellwalze der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher an den Walzenmantelenden ein größeres Biegemoment auf konstruktiv einfachere Weise und unter Vermeidung einer Deformation des Walzenmantels eingebracht werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe in Verbindung mit den Merkmalen in den Oberbegriffen der Patentansprüche 1 und 6 dadurch gelöst, daß die in Achsenrichtung X sowohl außerhalb als auch innerhalb des Flansches (12) bzw. des Ringes (12′) mindestens je ein Kraftelement (P₁₁, P₁₂, P₂₁, P₂₂) mit einander entgegengesetzter Wirkrichtung vorgesehen ist, wobei die beiden Kraftelemente (P₁₁, P₁₂; P₂₁, P₂₂) auf je einen Ring (13, 14) bzw. Flansch (13′, 14′) abgestützt sind, die auf beiden Seiten des Flansches (12 bzw. 12′) vorgesehen sind, bzw. der Ring (17) drehfest ist und der Walzenmantel (8) mittels eines Festlagers (20) auf dem Ring (17) gelagert ist.
Dadurch, daß die Kraftelemente axial anstatt radial wirken, wird eine Walzenmanteldeformation, d. h. eine Abweichung von der Rundform vermieden, so daß keine Ungleichförmigkeit der Linienkraft im Spalt entsteht, ohne daß eine aufwendige Konstruktion erforderlich ist. Bei geringem Platzbedarf läßt sich hiermit zudem ein größeres Biegemoment erzeugen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenigstens ein Paar von parallel zur Achsenrichtung des Trägers wirkenden, auf verschiedenen Seiten des Trägers angeordneten Preßelementen vorzusehen, so daß ein größtmöglicher Hebelarm zur Biegemoment-Erzeugung zur Verfügung steht.
Von Vorteil ist es dabei außerdem, daß die beiden Kraftelemente eines Paares parallel zur Trägerachse versetzt sind, jedoch nicht in Achsenrichtung, so daß in Achsenrichtung kein unnötiger Platz benötigt wird.
Mit Vorteil können die Kraftelemente zwischen einem auf den Träger aufgesetzten Flansch und einem in das Ende des Walzenmantels eingesetzten Ring angeordnet sein. Besonders vorteilhaft ist es, den Flansch in der Mitte von zwei in gewissem axialen Abstand am Walzenmantelende vorgesehenen Ringen vorzusehen, wobei Preßelemente in beiden Richtungen parallel zur Achse wirken, wobei stets die in einer Richtung wirkenden preßseitigen Kraftelemente zusammen mit den in Gegenrichtung wirkenden Kraftelementen auf der Gegenseite, also jeweils kreuzweise miteinander gesteuert sind.
Eine weitere vorteilhafte Konstruktion ergibt sich, wenn die Kraftelemente so ausgebildet sind, daß sie sowohl eine Preßkraft als auch eine Zugkraft in Axialrichtung auf den Ring auszuüben vermögen, wobei die Steuerung so erfolgt, daß auf einer Seite eine Preßkraft und auf der Gegenseite eine Zugkraft erzeugt wird.
Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Walzvorrichtung mit einer Durchbiegungseinstellwalze im Schnitt entlang der Preßebene,
Fig. 2a das Ende der Durchbiegungseinstellwalze im Schnitt entlang der Preßebene,
Fig. 2b das Ende einer anderen Durchbiegungseinstellwalze,
Fig. 3a und b Radialschnitte von Ausführungen der Durchbiegungseinstellwalze in der Ebene A-A in Fig. 2,
Fig. 4a-b schematische Axialschnitte von zwei Ausführungen von Durchbiegungseinstellwalzen, und
Fig. 5 den Axialschnitt durch das Ende einer weiteren Durchbiegungseinstellwalze.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Walzvorrichtung wirkt eine Durchbiegungseinstellwalze 1 mit einer Gegenwalze 2 zusammen und übt in einer Preßebene P auf eine zwischen den beiden Walzen 1 und 2 hindurchgeführte Warenbahn 3 eine Preßkraft aus. Die Gegenwalze 2 kann als konventionelle Walze ausgeführt sein, deren Zapfen 4 mittels Lagern 5 in einer nicht dargestellten Stuhlung gelagert sind. Über die Lager 5 kann eine Anstellkraft auf die Gegenwalze 2 ausgeübt werden, wobei an den Zapfen 4 und Enden der Gegenwalze 2 ein Biegemoment entsteht.
Die Durchbiegungseinstellwalze 1 weist einen Träger 6 auf, dessen Trägerenden 7 in der Stuhlung drehfest, jedoch in gewissem Maße schwenkbar, beispielsweise mittels Gelenken, gelagert ist. Um diesen Träger 6 ist ein Walzenmantel 8 rotierbar, der gegen den Träger 6 mit einer Reihe von Stützeinrichtungen 9 abgestützt ist, mit welchen eine Stützkraft auf den Walzenmantel 8 und gegen die Gegenwalze 2 ausübbar ist, wobei die Warenbahn 3 die gewünschte Preßbehandlung erfährt.
Die Stützeinrichtungen 9 können beispielsweise als hydrostatische Stützelemente ausgeführt sein, wie beispielsweise in US 3 802 044 beschrieben. Sie können jedoch auch in anderer Weise ausgeführt sein, beispielsweise als hydrodynamische, magnetische oder mit Federkraft arbeitende Stützelemente oder als Druckkissen oder Druckräume. Dabei kann über die ganze Walzenbreite eine einzige Stützeinrichtung beispielsweise in der Form einer Stützeleiste oder einer Druckkammer vorgesehen sein, oder aber einer Reihe von in Achsenrichtung nebeneinander angeordneten Stützelementen, was den Vorteil einer individuellen Steuerbarkeit der Preßkraft über die Walzenbreite mit sich bringt.
Die Enden des Walzenmantels 8 sind auf dem Träger 6 direkt mittels Lager 10 in Form von Pendelrollenlagern rotierbar gelagert, wie etwa in US 3 802 044 beschrieben.
Um die von den Zapfenauflagekräften der Gegenwalze 2 herrührenden Biegemomente auszugleichen und die Biegelinien der beiden zusammenwirkenden Walzen 1 und 2 optimal aneinander anpassen zu können, sind an der Durchbiegungseinstellwalze 1 Einrichtungen zur Erzeugung eines Biegemomentes mit einer Achse M senkrecht zur Preßebene P etwa an den Enden des Walzenmantels 8 vorgesehen. Diese Einrichtungen weisen Kraftelemente P₁₁, P₁₂, P₂₁ und P₂₂ auf. Dabei sind sowohl auf der Preßseite Pa der Durchbiegungseinstellwalze 1 als auch auf der Gegenseite Po Kraftelemente P₁₁, P₁₂ bzw. P₂₁, P₂₂ vorgesehen, wobei die Wirkrichtungen der Kraftelemente in Achsenrichtung X der Durchbiegungseinstellwalze 1 bzw. deren Träger 6 gerichtet sind, jedoch in einem Abstand H von der Achse des Trägers 6. An jeder Stelle sind im dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils zwei Kraftelemente vorgesehen, von denen eines P₁₁ und P₂₂ in Achsenrichtung X nach außen wirkt, während das zugeordnete Kraftelement P₁₂ bzw. P₂₁ in Achsenrichtung X nach innen wirkt. Das andere Walzenende ist analog aufgebaut.
Wie insbesondere aus der vergrößerten Darstellung in Fig. 2a ersichtlich ist, liegen die Kraftelemente P₁₁ ,P₁₂, P₂₁ und P₂₂ zwischen einem fest auf das Trägerende 7 aufgesetzten Flansch 12 und in die Enden des Walzenmantels 8 fest eingesetzten Ringen 13 und 14, wobei die nach außen wirkenden Kraftelemente P₁₁ und P₂₂ zwischen dem Flansch 12 und dem äußeren Ring 13 angeordnet sind, während die inneren Kraftelemente P₁₂ und P₂₁ zwischen dem Flansch 12 und dem inneren Ring 14 liegen.
Wie in Fig. 2b gezeigt, können Flansch und Ringe auch invers bezüglich Träger und Walzenmantel angeordnet sein, d. h. am Träger 6 sind zwei Flansche 13′ und 14′ vorgesehen und im Inneren des Walzenmantels 8 ein Ring 12′ zwischen den beiden Flanschen 13′ und 14′ und, wobei auf beiden Seiten des Ringes 12′ wiederum Kraftelemente P₁₁ und P₁₂ bzw. P₂₁ und P₂₂ mit axialer Wirkrichtung vorgesehen sind. Auch bei dieser Ausführung ist der Walzenmantel 8 direkt auf dem Träger 6 mittels des Lagers 10 gelagert.
Die Kraftelemente können beispielsweise analog den Stützeinrichtungen 9 ebenfalls als hydrostatische Stützelemente ausgebildet sein, welche mittels eines hydrostatischen Druckraumes 15 in Wirkrichtung W, d. h. parallel zur Achsenrichtung X beweglich sind und an ihrer Vorderfläche Lagertaschen 16 aufweisen, welche vom Druckraum 15 mit hydrostatischem Druckmittel versorgt werden und eine nahezu reibungslose Bewegung des am Walzenmantel 8 befestigten Ringes 13 bzw. 14 gegenüber den Kraftelementen gestatten. Die Druckräume 15 der Kraftelemente werden über Druckmittelleitungen L₁ und L₂ mit hydraulischem Druckmittel steuerbaren Druckes versorgt. Hierbei sind die Druckräume 15 der preßseitigen und gegenseitigen Kraftelemente kreuzweise miteinander verbunden, d. h. der Druckraum von P₁₁ mit dem Druckraum von P₂₁, sowie umgekehrt der Druckraum von P₁₂ mit dem Druckraum von P₂₂. Werden nun die Druckräume 15 der Kraftelemente P₁₁ und P₂₁ über die Leitung L₂ mit Druckmittel versorgt, während die Leitung L₁ drucklos bleibt, so üben die Kraftelemente P₁₁ und P₂₁ mittels des Hebelarmes 2H ein gleichsinniges Biegemoment mit einer Achse senkrecht zur Preßebene P auf die Enden des Walzenmantels 8 aus. Andererseits entsteht ein Biegemoment M₁ in umgekehrter Richtung, wenn die Druckräume 15 der Kraftelemente P₁₂ und P₂₂ gleichzeitig über die Leitung L₁ mit Druckmittel beaufschlagt werden. Auf diese Weise läßt sich an den Walzenmantelenden gezielt ein einstellbares Biegemoment erzeugen, wobei für die notwendigen Hebelarme kein zusätzlicher Platz in Achsenrichtung X benötigt wird und keine Deformation des Walzenmantels durch Radialkräfte, d. h. keine Abweichung von der Rundform, eintritt.
Die Kraftelemente können jedoch auch in anderer Weise ausgebildet sein, z. B. als hydraulisch anpreßbare Stützelemente mit hydrodynamisch geschmierten Lagerflächen oder Wälzlagern, sofern die Ansteuerung wie vorstehend beschrieben erfolgt, so daß ein Biegemoment entsteht.
Wie aus dem Radialschnitt in Fig. 3a ersichtlich ist, können über den Umfang des Ringes 12 verteilt sowohl auf der Preßseite Pa als auch auf der Gegenseite Po eine Anzahl von Kraftelementen P₁₁ bzw. P₂₂ nebeneinander vorgesehen sein, wobei die Druckräume der Kraftelemente P₁₁ auf der einen Preßseite Pa miteinander verbunden sind, und ebenso die Druckräume der Preßelemente P₂₂ auf der anderen Gegenseite P₀. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß konventionelle hydrostatische Kraftelemente mit etwa kreisförmigem Druckraumquerschnitt vorgesehen sein können und trotzdem das größtmögliche Biegemoment erzeugbar ist.
Wie in Fig. 3b dargestellt, kann jedoch auch auf jeder Preßseite Pa bzw. Gegenseite Po jeweils nur ein einziges Kraftelemente P₁ bzw. P₂ mit langgestreckter, etwa halbkreisförmig gekrümmter Form vorgesehen sein.
Während in den Fig. 1-3 an jedem Ende des Walzenmantels 8 jeweils zwei Doppelpaare von Kraftelementen vorgesehen sind, läßt sich das gewünschte Biegemoment an den Enden des Walzenmantels, wie in Fig. 4 a-b in schematischer Form dargestellt, jedoch auch mit einer geringeren Anzahl von Kraftelementen erzeugen.
Bei dem in Fig. 4a wiedergegebenen Beispiel sind an beiden Seiten des Walzenmantels nur äußere Ringe vorgesehen, auf welche auf der Preßseite Pa lediglich nach außen wirkende Kraftelemente P₂ einwirken und auf der Gegenseite Po ebenfalls nur nach außen wirkende Kraftelemente P₁. Durch das Zusammenwirken der gleichzeitig angesteuerten Kraftelemente P₁, bei drucklosen Kraftelementen P₂ entsteht an den Walzenmantelenden ein Biegemoment M₁, während bei Beaufschlagung der Preßelemente P₂ und drucklosen Kraftelementen P₁ ein entgegengesetztes Moment M₂ erzeugt wird.
Beim Beispiel nach Fig. 4b sind statt dessen nur innere Ringe 14 in den Walzenmantel 8 eingesetzt, auf welche axial nach innen wirkende Kraftelemente P₁ und P₂ eine Preßkraft ausüben. Wiederum wird bei gleichzeitiger Beaufschlagung der beiden preßseitigen Kraftelemente P₁ an beiden Walzenmantelenden ein Biegemoment M₁ erzeugt, während bei Beaufschlagung der Kraftelemente P₂ das entgegengesetzte Biegemoment M₂ an den Walzenmantelenden entsteht.
Fig. 5 zeigt das Ende einer Durchbiegungseinstellwalze mit einer anderen Form von axial wirkenden Kraftelementen P′ auf der Kraftseite und P′′ auf der Gegenseite. Die Kraftelemente weisen in diesem Beispiel doppelt wirkende Kolben auf, welche in Achsenrichtung X zwischen dem am Trägerende 7 befestigten Flansch 12 und einem drehfesten Ring 17 sowohl eine Druckkraft als auch eine Zugkraft auszuüben vermag, je nachdem, ob der äußere Druckraum 18, 18′ oder der innere Druckraum 19, 19′ mit hydraulischem oder pneumatischem Druckmittel angesteuert ist. Wiederum sind die Druckräume des preßseitigen Kraftelementes P′ und des Kraftelementes P′′ auf der Gegenseite kreuzweise miteinander verbunden, d. h. 18 mit 19′ und 18′ mit 19, und gemeinsam angesteuert, so daß beispielsweise auf der Preßseite Pa eine Druckkraft auf den Ring 17 und auf der Gegenseite Po eine Zugkraft auf diesen ausgeübt wird, so daß der Ring 17 ein Biegemoment um eine Achse M senkrecht zur Preßebene P erfährt. Auf dem Ring 17 ist der Walzenmantel 8 mittels Festlagern 20 drehbar gelagert. Da die Festlager 20 keine Pendelbewegung zwischen dem Ring 17 und dem Walzenmantel 8 erlauben, wird das Biegemoment somit vom Ring 17 über die Festlager 20 auf die Enden des, Walzenmantels 8 übertragen.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Durchbiegungseinstellwalze 1 ist der Ring 17 mittels einer Zentrierung 21 auf dem Trägerende 7 abgestützt, so daß die Position des Trägerendes 7 gegenüber dem Ende des Walzenmantels 8 fixiert ist. Eine solche Walze eignet sich besonders als Brustwalze einer Papiermaschine.
Die Kraftelemente P₁₁ und P₂₁ können auch gleichzeitig angesteuert sein, jedoch mit unterschiedlichem Druck, wo sie mit separaten Druckleitungen für jedes Kraftelement verbunden sind. Das gleiche gilt für die Kraftelemente P₁₂ und P₂₂.

Claims (8)

1. Durchbiegungseinstellwalze (1) mit einem um einen drehfesten Träger (6) rotierbaren, gegen den Träger (6) mit wenigstens einer in einer Preßebene (P) eine Preßkraft ausübenden Stützeinrichtung (9) abgestützten und auf dem Träger (6) gelagerten Walzenmantel (8), wobei etwa an den Enden des Walzenmantels (8) Einrichtungen zur Erzeugung eines Biegemomentes (M₁, M₂) mit einer Achse (M) senkrecht zur Preßebene (P) vorgesehen sind, die Einrichtungen zur Erzeugung eines Biegemomentes (M₁, M₂) wenigstens ein Paar von etwa angenähert in Achsenrichtung (X) des Trägers (6) in Abstand (H) zur Trägerachse wirkenden Kraftelementen (P₁, P₂, P₁₁, P₁₂, P₂₁, P₂₂) aufweist, und die Kraftelemente (P₁, P₂, P₁₁, P₁₂, P₂₁, P₂₂) zwischen wenigstens einem am Träger (6) vorgesehenen Flansch (12, 13′, 14′) und wenigstens einem am Walzenmantel (8) vorgesehenen Ring (12′, 13, 14, 17) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in Achsenrichtung (X) sowohl außerhalb als auch innerhalb des Flansches (12) bzw. des Ringes (12′) mindestens je ein Kraftelement (P₁₁, P₁₂, P₂₁, P₂₂) mit einander entgegengesetzter Wirkrichtung vorgesehen ist, wobei die beiden Kraftelemente (P₁₁, P₁₂; P₂₁, P₂₂) auf je einen Ring (13, 14) bzw. Flansch (13′, 14′) abgestützt sind, die auf beiden Seiten des Flansches (12 bzw. 12′) vorgesehen sind.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftelemente (P₁₁, P₁₂; P₂₁, P₂₂) derart angesteuert sind, daß die auf der Preßseite (Pa) vorgesehenen Kraftelemente (P₁₁, P₁₂) auf die Ringe (13, 14) eine Preßkraft in vorbestimmter Richtung ausüben, die auf der Gegenseite (Po) vorgesehenen Kraftelementen (P₂₁, P₂₂) jedoch eine Preßkraft, die entgegengesetzt gerichtet ist.
3. Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftelemente (P₁₁, P₁₂) auf der Preßseite (Pa) und die entsprechenden Kraftelemente (P₂₁, P₂₂) auf der Gegenseite (Po) mit separaten Druckleitungen verbunden und mit unterschiedlichem Druck ansteuerbar sind.
4. Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils am Ende des Walzenmantels (8) angeordneten und ein Biegemoment (M₁, M₂) erzeugenden Kraftelemente (P₁₁, P₂₁ und P₁₂, P₂₂) miteinander angesteuert werden.
5. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftelemente (P₁₁, P₁₂; P₂₁, P₂₂) als hydrostatische Kraftelemente ausgebildet sind, welche auf einem vom Träger (6) aus mit hydraulischem Druckmittel versorgbaren Druckraum (15) etwa parallel zur Achsenrichtung (X) verschiebbar sind und mit dem Druckraum (15) verbundene hydrostatische Lagerflächen für mit dem Walzenmantel (8) verbundene Teile aufweisen.
6. Durchbiegungseinstellwalze (1) mit einem um einen drehfesten Träger (6) rotierbaren, gegen den Träger (6) mit wenigstens einer in einer Preßebene (P) eine Preßkraft ausübenden Stützeinrichtung (9) abgestützten und auf dem Träger (6) gelagerten Walzenmantel (8), wobei etwa an den Enden des Walzenmantels (8) Einrichtungen zur Erzeugung eines Biegemomentes (M₁, M₂) mit einer Achse (M) senkrecht zur Preßebene (P) vorgesehen sind, die Einrichtungen zur Erzeugung eines Biegemomentes (M₁, M₂) wenigstens ein Paar von etwa angenähert in Achsenrichtung (X) des Trägers (6) in Abstand (H) zur
Trägerachse wirkenden Kraftelementen (P₁, P₂, P₁₁, P₁₂, P₂₁, P₂₂) aufweist, und die Kraftelemente (P₁, P₂, P₁₁, P₁₂, P₂₁, P₂₂) zwischen wenigstens einem am Träger (6) vorgesehenen Flansch (12, 13′, 14′) und wenigstens einem am Walzenmantel (8) vorgesehenen Ring (12′, 13, 14, 17) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (17) drehfest ist und der Walzenmantel (8) mittels eines Festlagers (20) auf dem Ring (17) gelagert ist.
7. Walze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftelemente (P₁, P₂) wenigstens einen doppelt wirkenden, von beiden Seiten beaufschlagbaren Kolben aufweisen, welcher auf den Ring (17) sowohl eine Zugkraft als auch eine Druckkraft auszuüben vermag.
8. Verwendung der Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 7 als Brustwalze einer Papiermaschine.
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