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DE60129962T2 - Körperstützvorrichtung - Google Patents

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DE60129962T2
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DE
Germany
Prior art keywords
patient
flexible
module
correcting
ankle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60129962T
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English (en)
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DE60129962D1 (de
Inventor
Andrei Igorevich Moscow AVERIANOV
Xenia Alexandrovna Moscow SEMENOVA
Vitaly Viktorovich Moscow CHUGUNOV
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZAKRYTOE AKTSIONERNOE OBSCHESTVO NAUCHNO-PROIZODSTVENNY TSENTR OGONEK
Original Assignee
ZAKRYTOE AKTSIONERNOE OBSCHESTVO NAUCHNO-PROIZODSTVENNY TSENTR OGONEK
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Publication date
Application filed by ZAKRYTOE AKTSIONERNOE OBSCHESTVO NAUCHNO-PROIZODSTVENNY TSENTR OGONEK filed Critical ZAKRYTOE AKTSIONERNOE OBSCHESTVO NAUCHNO-PROIZODSTVENNY TSENTR OGONEK
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Publication of DE60129962D1 publication Critical patent/DE60129962D1/de
Publication of DE60129962T2 publication Critical patent/DE60129962T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H1/00Apparatus for passive exercising; Vibrating apparatus; Chiropractic devices, e.g. body impacting devices, external devices for briefly extending or aligning unbroken bones
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/0102Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations

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  • Control Of Multiple Motors (AREA)
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Description

  • Fachgebiet
  • Die vorliegende Erfindung fällt in das Fachgebiet Medizin und bezieht sich insbesondere auf eine Vorrichtung zur Behandlung von Patienten, die an den Folgen von Erkrankungen des zentralen Nervensystems und/oder Verletzungen des zugehörigen Bewegungsapparates leiden.
  • Im Nachfolgenden wird Bezug genommen auf Befestigungen „vom Typ textiler Klettverschluss", d.h. auf Befestigungen des Typs, die ein Band mit einer Vielzahl von Widerhaken an der Oberfläche aufweisen, die ein entsprechendes Band mit einer Vielzahl von Schlingen an der Oberfläche befestigen, wobei derartige Befestigungen oftmals unter dem eingetragenen Warenzeichen "VELCRO" verkauft werden.
  • STAND DER TECHNIK
  • Das Problem der Behandlung dieser Krankheiten ist dringend, und zwar nicht nur deshalb, weil eine große Anzahl von Patienten unter diesen Krankheiten leidet, sondern auch wegen der [schlechten] Qualität der vorbekannten Behandlungsverfahren.
  • Derzeit sind verschiedene Vorrichtungen bekannt, die zur Wiederherstellung der Bewegungsfunktionen der verschiedenen Teile des menschlichen Muskel-Skelett-Systems verwendet werden.
  • So sind zum Beispiel praktisch alle vorbekannten orthopädischen Vorrichtungen (sowohl aus Metall und Kunststoff als auch aus Holz und Leder) zur Behandlung von Erkrankungen der unteren Extremitäten als so genanntes „äußeres Skelett" gestaltet, das die Funktionen der Muskeln und des Kapsel- und Bänderapparats der Gelenke der oberen und unteren Extremitäten schützt. Das US-Patent Nr. 5.658.242 legt eine Vorrichtung zur Erleichterung der Bewegungsfunktionen der unteren Extremitäten offen, das ein die Lendenwirbelsäule stützendes Element (Bandage) umfasst, welches über eine federnd elastische Schiene mit den Knöchel- und Hüftgelenk stützenden Bandagen verbunden ist. Diese Bandagen sind über steife Schienen miteinander verbunden, die in ihrem mittleren Teil auf der Höhe des Kniegelenks ein Scharniergelenk aufweisen.
  • Diese Vorrichtung entlastet die Muskeln der unteren Extremitäten beim Gehen und trägt zu einer gewissen Wiederherstellung der Bewegungsfunktionen der Beine des Patienten bei, der ein Trauma oder eine Erkrankung der unteren Extremitäten erlitten hat.
  • Die Verwendung des steifen „äußeren Skeletts" führt jedoch zu einer Schwächung und Hypotrophie der Muskeln der unteren Extremitäten.
  • Diese vorbekannten Vorrichtungen können während der Behandlung des Muskel-Skelett-Systems der oberen Extremitäten eingesetzt werden, um dessen verschiedene Abschnitte zu behandeln, zum Beispiel „Entlastende Bandage für die obere Extremität" (links/rechts), „Ellbogenbandage", „Handgelenkbandage", „Schiene für den Zeigefinger", „Handstütze" (vgl. Katalog für orthopädische Vorrichtungen des Scientific-Production Center (SPC) "Ogoniok", Moskau, 1998, Seite 12, 13, 33 (in Russisch).
  • Eine gleichzeitige Benutzung dieser Vorrichtungen ist jedoch schwierig, denn jede von ihnen ist nur für eine getrennte Verwendung bei der Behandlung von besonderen Erkrankungen der oberen Gliedmaßen geeignet.
  • Derzeit sind den Verfassern jedoch keine Vorrichtungen zur Wiederherstellung des Muskel-Skelett-Systems der oberen Extremitäten des Patienten bekannt, die alles in Einem zusammenfassen.
  • Zur Beseitigung der Folgen von Verletzungen und chirurgischen Operationen im Bereich der Lendenwirbelsäule existiert eine weitere zum Stand der Technik gehörende Vorrichtung, deren Verwendung weit verbreitet ist und die die Form eines korrigierenden Korsetts für die Lendenwirbelsäule hat; diese Vorrichtung weist längliche Metalleinsatzteile auf (vgl. Katalog für orthopädische Vorrichtungen des Scientific-Production Center (SPC) "Ogoniok", Moskau, 1998, Seite 29 (in Russisch). Bei manchen Krankheiten ermöglicht diese Vorrichtung die Stabilisierung der Lendenwirbelsäule in einer physiologisch zweckmäßigen Stellung.
  • Alle vorstehend diskutierten Vorrichtungen sind jedoch nur für die getrennte Benutzung bei der Behandlung der konkreten Erkrankung eines Patienten geeignet. Diesen Vorrichtungen fehlt die Möglichkeit der gemeinsamen Verwendung in Fällen, in denen dies in Bezug auf medizinische Indikationen notwendig ist.
  • Eine zum Stand der Technik gehörende Vorrichtung zur Behandlung von Patienten mit gestörter Haltungs- und Bewegungstätigkeit ist aus dem Patent Nr. 2.054.907 der Russischen Föderation mit Priorität vom 31. Januar 1992 bekannt; diese besteht aus einem Anzug mit sich gegenseitig ergänzenden lokomotorischen und dynamischen Elementen. Die lokomotorischen Elemente diesen Anzugs sind in Form einer Kombination von Schulter-, Becken-, Knie-, Fuß-, Ellbogen-, Arm- und Fingerstützen und sind miteinander verbunden durch dynamische Elemente in Form von elastischen Schienen, die eine proportionierte Belastung herstellen, welche die Haltung des Patienten korrigiert. Jede Schiene ist mit zwei Stützen verbunden, und zwar durch die Verbindung eines ihrer Enden mit einem der lokomotorischen Elemente über einen Spannungsregler und eine feste Verbindung ihres anderen Endes mit einem anderen lokomotorischen Element. Aufgrund dieser Verbindung entspricht die Lage der elastischen Schienen in Bezug auf den Körper des Patienten vorher gewählten Richtungen und besonders entlang der vorderen, hinteren und lateralen Seite des Patientenkörpers. Die Lage der elastischen Schienen kann nicht entsprechend der Erkrankung des Patienten geändert werden. In Fällen, in denen die Notwendigkeit besteht, eine korrigierte Haltung des Patienten zu ändern, muss eine andere ähnliche Vorrichtung verwendet werden, bei deren Gestaltung die zu korrigierende Erkrankung des Patienten berücksichtigt wurde. Daher stößt diese Vorrichtung in funktionaler Hinsicht an Grenzen.
  • Die Schulterstütze dieser Vorrichtung hat die Funktion eines oberen Befestigungselements, das zur Befestigung der elastischen Schienen an ihm dient und eines oberen Stützelements für den Anzug; die Beckenstütze hat die Funktion eines intermediären Stütz- und Schienelements und führt zu einer die Wirbelsäule belastenden Wirkung; die Fußstützen haben die Form einer Knöchelbandage, eines Harnischs unter dem Fußgewölbe, eines Harnischs an der Stirnseite des Fußes, und [diese Stütze] hat die Funktion eines unteren Befestigungselements, um die elastischen Schienen eines unteren Stützelements des Anzugs daran zu befestigen, welches den Körper des Patienten mit einem Gewicht belastet; die Ellbogen- und Kniestützen haben die Funktion von intermediären Befestigungsträgern und jede von ihnen besteht aus einer Bandage, die das Ellbogen- bzw. Kniegelenk eng umfasst und die Beweglichkeit des Gelenks stark einschränkt.
  • Die Vorrichtung ermöglicht die Stabilisierung von Gelenken in einer gewünschten Stellung, wobei ein Kraftmoment generiert wird, welches das Beugen, Dehnen, Drehen, die Adduzierung und Abduzierung beider Extremitäten und des Rumpfs verbessert.
  • Die oben beschriebene Anordnung von elastischen Schienen bei der vorbekannten Vorrichtung bildet jedoch nur eine lokomotorische Struktur für einen ganzen Anzug, der eine korrigierende Wirkung auf den Körper des Patienten nur dann ausübt, wenn eine vorbestimmte Entsprechung zur Lage der elastischen Schienen besteht, da die Verbindung von einem Ende der jeweils entsprechenden Schiene mit dem entsprechenden lokomotorischen Element fester Natur ist, was die Einstellungsrichtung der elastischen Schiene begrenzt und die Möglichkeit einer Vorrichtung mit Universalfunktion ausschließt, welche für die Behandlung von Patienten geeignet ist, die unter verschiedenen Dysfunktionen des Bewegungsapparates einschließlich Störungen von Abschnitten des Muskel-Skelett-Systems leiden.
  • Darüber hinaus schafft die oben beschriebene Vorrichtung nicht die Voraussetzungen für die Reduzierung eines krankhaften Hypertonus des großen Brustmuskels und liefert dementsprechend auch keine Reduzierung einer krankhaften Synergie der Muskeln der oberen und der unteren Extremitäten.
  • Darüber hinaus begrenzt das Ellbogenbewegungselement die Flexion des Patientenarms im Ellbogengelenk und verhindert die Vergrößerung eines physiologischen Beugewinkels, wobei die Befestigung der elastischen Schienen im Bereich des Radiokarpal- Gelenks die Arbeit einer Hand während der Benutzung der vorbekannten Vorrichtung vom Behandlungsprozess ausschließt, da die den Zeigefinger abduzierende Schiene das Fehlen eines dosierten Beugens und Streckens der Hand nicht kompensieren dürfte.
  • Das Patent der russischen Föderation Nr. 2.131.232 , das den [der Erfindung] am nächsten stehenden Stand der Technik darstellt, legt eine Vorrichtung zur Behandlung von Patienten mit beeinträchtigtem Bewegungsapparat einschließlich Folgen von Verletzungen des Zentralnervensystems offen. Die Vorrichtung ist im Wesentlichen ein aus verschiedenen sich gegenseitig ergänzenden Elementen bestehender Anzug und umfasst eine Reklinationsorthese für den oberen Teil des Patientenkörpers, wobei diese Reklinationsorthese aus einer stabilisierenden Stützbandage für den Schultergürtel und den Brustkorb gebildet wird, wobei diese Bandage in Wirklichkeit ein Gürtel ist, dessen Höhe nicht geringer sein darf als der Abstand von einem Stückchen über dem siebten Halswirbel bis zum unteren Rand der Schulterblätter und deren Breite nicht geringer sein darf als ein Stückchen zwischen den senkrechten Linien, die den mittleren Teil der Schulterblätter des Patienten begrenzen; die stabilisierenden Stützbandagen für den oberen Schultergürtel sind wie dreieckige Gürtel geformt, die den anthropometrischen Abmessungen des oberen Schurtelgürtels und der Schultergelenke des Patienten entsprechen; eine stabilisierende Stützbandage für die Lendenwirbelsäule ist als ein Gürtel ausgebildet, der mit einer Vorrichtung zur gegenseitigen Befestigung an anderen stabilisierenden Stützelementen versehen ist; stabilisierende Stützbandagen für die unteren Extremitäten in Form von Knieschützern und Stützen für die Kniekehlen, Bandagen für den vorderen Teil jedes der beiden Füße, Bandagen für jedes der beiden Knöchelgelenke und für jeden Kalkareal-Bereich.
  • Die stabilisierende Stützbandage für den Schultergürtel und den Brustkorb rekliniert die Muskeln der Wirbelsäule im Brustkorbbereich, erfüllt die Funktion eines stabilisierenden Stützelements und ist an der Erstellung eines einzigen flexiblen Skeletts durch die Verbindung zu den Bandagen für den Schultergürtel beteiligt. Diese Reklinationsorthese wirkt wie eine korrigierende Vorrichtung vom Typ Reflexbelastung und stellt ein sehr wichtiges Stabilisierungselement bei der Bildung eines einzigen flexiblen Skeletts dar.
  • Die stabilisierenden Stützbandagen für den oberen Schultergürtel dienen zur Befestigung der Befestigungselemente an ihnen und zur Bildung eines flexiblen Skeletts für den Körper und die unteren Extremitäten des Patienten.
  • Die stabilisierende Stützbandage für die Lendenwirbelsäule erfüllt die Funktion eines stabilisierenden Stützelements, an dem flexible Schienen befestigt sind. Sie ist an der Bildung eines einzigen flexiblen Skeletts für den Körper und die unteren Extremitäten des Patienten beteiligt.
  • Die stabilisierenden Stützbandagen für die unteren Extremitäten sind geeignet, um daran die drehbaren Korrekturelemente zu befestigen und sind an der Bildung eines einzigen flexiblen Skeletts für den Körper und die unteren Extremitäten des Patienten beteiligt. Die Knieschützer werden zur Korrektur der Stellung des Kniegelenks gegenüber dem Hüftgelenk verwendet, während die Stützen im Kniekehlenbereich zu einer zusätzlichen Korrektur des Fußes und Knöchelgelenks dienen. Die Knieschützer und Kniekehlenstützen werden nicht gleichzeitig eingesetzt.
  • Die Bandagen für den vorderen Teil jedes Fußes, die Bandagen für jedes Knöchelgelenk und für jeden Kalkareal-Bereich sind stabilisierende Stützelemente, damit ein einziges flexibles Skelett im Knöchel- und Fußbereich gebildet wird.
  • Alle Elemente der Vorrichtung sind durch längliche Befestigungsglieder, die ein flexibles Skelett für Körper und Gliedmaßen des Patienten bilden, miteinander verbunden und zudem durch elastische Schiene, die die Funktionen von drehbaren Korrekturelementen erfüllen. Die Größe und die Stelle, an der diese elastischen Schienen angebracht sind, kann den physiologischen und muskulären Synergien des Patienten entsprechend geändert werden.
  • Die Vorrichtung gestattet die Abschwächung oder zeitweise Beseitigung des symmetrischen tonischen Reflexes der Halswirbel und eines labyrinthischen tonischen Reflexes des Patienten, da die Voraussetzungen für ein vollständigeres Auseinanderziehen der Numerus-Gelenke des Patienten und ihrer Stabilisierung in dieser Position geschaffen werden. Dies wird erreicht durch die Verwendung einer stabilisierenden Stützbandage für den oberen Schultergürtel und einer Reklinationsorthese für den Brustkorbabschnitt des Rumpfes. Zudem vermindert das hier vorgeschlagene Durchführungsbeispiel aus den genannten Bestandteilen der vorbekannten Vorrichtung im Vergleich zu der im Patent der Russischen Föderation Nr. 2.054907 offen gelegten Vorrichtung bis zu einem gewissen Grad eine belastende Wirkung auf die Wirbelsäule, was sich wiederum günstig auf den Bewegungs- und Sehnenapparat des Patienten auswirkt.
  • Die Vorrichtung hat jedoch nur dann eine therapeutische Wirkung, wenn der Anzug als Ganzes benutzt wird. Wenn das therapeutische Vorgehen nur einem besonderen Teil des Muskel-Skelett-Systems des Patienten gelten soll, besteht die Notwendigkeit, die Vorrichtung als Ganzes zu verwenden, wohingegen die Verwendung von nur einem Teil davon in der Form einer stabilisierenden Stützbandage, die dem verletzten Teil des Muskel-Skelett-Systems entspricht, keine therapeutische Wirkung hat, da es die verlangte Korrektur ohne die Benutzung der Vorrichtung im Ganzen nicht garantieren kann. Dadurch wird es möglich, die zur Korrektur erforderliche Spannungskraft der drehbaren Korrekturelemente zu entwickeln.
  • Es muss ferner erwähnt werden, dass alle bereits vorbekannten Vorrichtungen zur Behandlung von Patienten mit Folgekrankheiten einer Beeinträchtigung des Zentralnervensystems und des Bewegungsapparates als Kraftübertragungsketten angesehen werden können, die eine mehr oder weniger deutliche Belastung auf alle Teile der Wirbelsäule ausüben, ohne wirklichen Ausgleich für mögliche Deformierungswirkungen im Hinblick auf die Tatsache, dass die Patienten in der Mehrzahl der Fälle unter einer Erkrankung der Wirbelsäule leiden.
  • Offenlegung der Erfindung
  • Es ist ein Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, eine modulare Universal-Vorrichtung für Patienten mit Erkrankungen des Zentralnervensystems und/oder Verletzungen des Bewegungsapparates zu liefern, deren Module für die getrennte Benutzung geeignet sind, indem sie einen betroffenen Teil des Muskel-Skelett-Systems behandeln, so dass die Wirbelsäule des Patienten in einer korrigierten Stellung ohne irgendeine Belastung der Wirbelsäule stabilisiert und eine physiologisch korrekte Haltung des Körpers des Patienten wiederhergestellt wird, und zwar sowohl in Ruhestellung als auch bei Bewegung, die pathologischen Reflexe vermindert und die Bewegungen des Patienten normalisiert werden und ein Bewegungsmuster entwickelt wird, dass dem normalen nahe kommt.
  • Die oben genannte Aufgabe wird verwirklicht, indem Folgendes vorgesehen ist:
    Eine Vorrichtung zur Behandlung von Patienten, die an Erkrankungen des zentralen Nervensystems und/oder Verletzungen des zugehörigen Bewegungsapparates leiden, mit einer Reklinationsorthese, die an einer oberen Körperregion des Patienten anzubringen und geeignet ist, den Schultergürtel zu abduzieren und die Schulterblätter an die Wirbelsäule heranzuführen; Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten, das sich im Lendenwirbelsäulenbereich desselben befindet; mindestens ein Mittel zur Korrektur von Hüfte und Schienbein, wobei die Möglichkeit besteht, Hüfte und Schienbein in einer vorher eingestellten Position zu stabilisieren; mindestens ein Mittel zur Korrektur des Fußgelenks und der Zehen, wobei der Fuß in Bezug auf das Fußgelenk stabilisiert werden kann; eine Vielzahl von drehbaren Korrekturelementen und eine Vielzahl von Verbindungsmitteln, wobei die genannten Teile der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung mehrere separate Module bilden, die bestimmte Körperpartien des Patienten abdecken, und wobei jedes der genannten Module für eine von den anderen unabhängige Benutzung geeignet ist; die Reklinationsorthese stellt nämlich ein erstes Modul dar, das Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten stellt im Wesentlichen ein zweites Modul dar, das geeignet ist, die Wirbelsäule zu korrigieren, ohne sie dabei in senkrechter Richtung zu belasten; mindestens ein Mittel zur Korrektur von Hüfte und Schienbein entspricht einem dritten Modul, das geeignet ist, Hüfte und Schienbein in einer vorher eingestellten Position zu stabilisieren, so dass dem Kniegelenk Bewegungsfreiheit gelassen wird; und mindestens ein Mittel zur Korrektur des Fußgelenks und der Zehen entspricht einem vierten Modul, das geeignet ist, den Fuß in Bezug auf das Fußgelenk in der Frontal- und in der Saggitalebene zu stabilisieren, so dass das Fußgelenk über Bewegungsfreiheit verfügt; eine äußere Oberfläche jedes Moduls besteht aus genopptem Material, das zur Verwendung bei Befestigungen vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist; die drehbaren Korrekturteile verbinden nacheinander das zweite, dritte und vierte Modul, wobei die Möglichkeit besteht, diese auch wieder von einander zu trennen; jedes drehbare Korrekturelement hat die Form eines Bands aus elastischem Material, welches einen Dehnungsgrad von 5% bis 50% aufweist, so dass beim Patienten während dessen Fortbewegung eine Korrektur der Bewegungen stattfindet, und verfügt über eine Anzahl von Verbindungsmitteln, die geeignet sind, die Spannung der drehbaren Korrekturelemente an jeder Stelle anzupassen, an der sie mit jedem der zweiten, dritten und vierten Module verbunden sind, wobei jedes der Verbindungsmittel eine eingreifende Oberfläche hat, die geeignet ist, bei Verwendung einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss an der Außenfläche jedes der zweiten, dritten und vierten Module eine Verbindung herzustellen, und zwar an jeder Stelle dieser Fläche je nach Art der Erkrankung des Patienten.
  • Es ist von Vorteil, wenn jedes der drehbaren Korrekturelemente ein Mittel zur Veränderung der Länge desselben aufweist.
  • Es ist vorteilhaft, wenn die Reklinationsorthese ein erstes flexibles Band und ein zweites flexibles Band aufweist, wobei beide Bänder räumlich in Form einer Schlaufe gebogen sind und auf diese Weise einen ersten und einen zweiten Gurt bilden, die das entsprechende Schultergelenk des Patienten umschließen und über ein Interaktionsmittel verfügen, das geeignet ist, die ersten Enden des ersten und des zweiten flexiblen Bands miteinander zu verbinden, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen lie genden Abstand anzupassen; das genannte Mittel ist auf dem Rücken des Patienten angebracht, wobei die zweiten Enden des ersten und des zweiten flexiblen Bands jeweils auf dem ersten und zweiten flexiblen Band in der Nähe des Interaktionsmittels befestigt werden.
  • Es ist wünschenswert, dass zu der Vorrichtung ferner eine elastische Platte gehört, die einen Teil des Patientenrückens im Schulterblätterbereich zwischen der Reklinationsorthese und dem Rücken des Patienten bedecken soll, wobei die Außenseite dieser elastischen Platte aus genopptem Material besteht, das zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist und zur Verbindung mit dem ersten und zweiten Band der Reklinationsorthese dient; die Innenseite jedes Bands hat eine eingreifende Oberfläche, die zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist und mit der Außenfläche der elastischen Platte verbunden werden kann, deren unterer Teil über ein Verbindungsmittel verfügt, das eine Verbindung mit dem zweiten Modul ermöglicht.
  • Es ist vorteilhaft, wenn das Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten ein Korsett umfasst, welches eine Profilform hat, das die Wirbelsäule korrigiert, ohne dass in senkrechter Richtung eine Belastung derselben erfolgt; ein erster Teil des Korsetts ist geeignet, den Körper des Patienten im Lendenwirbelbereich zu umschließen, und umfasst Mittel zur Befestigung dieses Teils in Querrichtung am Körper des Patienten, wohingegen ein zweiter Teil des Korsetts den Rücken des Patienten im Bereich der Schulterblätter bedeckt.
  • Es ist von Vorteil, wenn das Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten folgende Bestandteile umfasst: Ein Korsett mit Profilform, das die Wirbelsäule korrigiert, ohne dass dabei in senkrechter Richtung eine Belastung derselben erfolgt, wobei das Korsett den Körper des Patienten im Lendenwirbelbereich umschließt und ein Mittel umfasst, das eine Befestigung in Querrichtung am Körper des Patienten ermöglicht, sowie ein Verbindungsmittel, das geeignet ist, mit dem Verbindungsmittel der elastischen Platte verbunden zu werden.
  • Es besteht die Möglichkeit, dass das Mittel zur Korrektur des Hüftgelenks und des Fußgelenks eine erste flexible Bandage und eine zweite flexible Bandage umfasst, wobei beide die untere Extremität des Patienten jeweils ober- und unterhalb des Kniegelenks umschließen und dort befestigt werden, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen liegenden Abstand mit Hilfe einer Befestigung anzupassen, die sich an einem Ende von jeder der beiden flexiblen Bandagen befindet, welche im Bereich der Kniekehle mit den in Längsrichtung gegenüberliegenden Kanten derselben verbunden sind.
  • Es ist von Nutzen, wenn das Mittel zur Korrektur des Fußgelenks und der Zehen einen ersten flexiblen Gurt umfasst, der den Knöchel umschließt und an einem seiner Enden ein Interaktionsmittel aufweist, das geeignet ist, den flexiblen Gurt mit dem Knöchel zu verbinden, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen liegenden Abstand anzupassen; ein zweiter flexibler Gurt, der geeignet ist, den Fuß im Bereich des Längsbogens der Fußsohle zu umschließen, und dessen Enden an dem ersten flexiblen Gurt auf den entgegengesetzten Knöchelseitenflächen befestigt sind; ein kreuzförmiges Zehen-/Fußsohlenelement mit drei Enden die räumlich gegeneinander gebogen sind, um den Fuß im Zehenbereich zu umschließen, wobei diese Enden durch Befestigungen miteinander verbunden sind, wohingegen ein viertes Ende dieses Elements frei und geeignet ist, über die gesamte Länge des Fußes unter demselben platziert zu werden; ferner sind zwei elastische Schienen vorgesehen, die jeweils den ersten und zweiten Gurt mit dem Zehen-/Fußsohlenelement im Zehenbereich verbinden, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen liegenden Abstand anzupassen.
  • Es ist wünschenswert, dass zu der Vorrichtung ferner Anpassungs- und Verbindungsmittel für die Verbindung der drehbaren Korrekturelemente mit einem entsprechenden Modul gehören; jedes dieser Mittel weist mindestens eine Öse auf und besteht aus zwei Schichten, wovon die erste eine Außenseite aus genopptem Material hat, das zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist, wohingegen die äußere Oberfläche der zweiten Schicht eingreifend und zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist, wobei jedes dieser Verbindungsmittel, über das jedes der drehbaren Korrekturelemente verfügt, eine genoppte Oberfläche aufweist, die zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist.
  • Es ist von Vorteil, wenn zu der Vorrichtung ferner ein fünftes Modul gehört, das aus mindestens einem Mittel zur Korrektur einer oberen Extremität gebildet wird, das geeignet ist, Schulter und Unterarm des Patienten in einer vorher eingestellten Position zu stabilisieren, um dem Ellbogengelenk Bewegungsfreiheit zu lassen, wobei die äußere Oberfläche dieses Moduls aus genopptem Material und zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist; es ist wenigstens ein drehbares Korrekturelement vorgesehen, das dieses fünfte Modul mit dem ersten Modul verbindet, wobei die Möglichkeit besteht, beide auch wieder voneinander zu trennen, und wobei dieses Element aus einem Band aus elastischem Material mit einem Dehnungsgrad von 5% bis 50% besteht und geeignet ist, die Bewegung einer oberen Extremität, während des Verlaufs dieser Bewegung, zu korrigieren; das drehbare Korrekturelement ist mit einer Anzahl von Verbindungsmitteln ausgestattet, die geeignet sind, die Spannung dieses Elements an der Verbindungsstelle zwischen dem ersten Modul und dem fünften Modul anzupassen, sowie mit einer eingreifenden Oberfläche versehen, die zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss an jeder Stelle der außeren Oberfläche des ersten Moduls und des fünften Moduls geeignet ist, je nach Art der Erkrankung des Patienten.
  • Es ist wünschenswert, dass das drehbare Korrekturelement des Mittels zur Korrektur einer oberen Extremität mit einem Mittel zur Veränderung von dessen Länge ausgestattet ist.
  • Es ist vorteilhaft, wenn das Mittel zur Korrektur einer oberen Extremität ein erstes räumlich gebogenes flexibles Band und ein zweites räumlich gebogenes flexibles Band umfasst, wobei beide geeignet sind, die obere Extremität jeweils über und unter dem Ellbogen zu umschließen, und dort befestigt sind, wobei die Möglichkeit besteht, den Abstand zwischen beiden mittels Befestigungen anzupassen, die an einem Ende von jedem der beiden räumlich gebogenen flexiblen Bändern vorgesehen sind, und wobei diese flexiblen Bänder im subkubitalen Bereich mit ihren in Längsrichtung gegenüberliegenden Kanten miteinander verbunden sind; ferner ist ein V-förmiges Karpalelement vorgesehen, das von der Ergonomie her geeignet ist, an der Handfläche des Patienten befestigt zu werden und den Daumen zu abduzieren, sowie ein Mittel zur Befestigung des elastischen Karpalelements an der Hand des Patienten, wobei die Möglichkeit besteht, die Spannungskraft des elastischen Karpalelements anzupassen, welches über mindestens eine elastische Schiene, welche das flexible Karpalelement und das zweite flexible Band miteinander verbindet, mit dem zweiten flexiblen Band verbunden ist, wobei an den Enden der elastischen Schiene eine Anzahl von Verbindungsmitteln vorgesehen ist, die geeignet sind, die Spannung der Schiene an der Stelle anzupassen, wo sie mit dem flexiblen Karpalelement und dem zweiten flexiblen Band verbunden ist.
  • Der oben beschriebene Aufbau der hier vorgeschlagenen Vorrichtung sieht die Erstellung einer modularen Universal-Vorrichtung vor, deren einzelne Module für eine von einander unabhängige Benutzung zur Behandlung eines entsprechenden erkrankten Teils des Muskel-Skelett-Systems oder des Zentralnervensystems des Patienten geeignet sind.
  • Darüber hinaus ist die Vorrichtung in der Lage, die Wirbelsäule des Patienten in der korrigierten Stellung zu stabilisieren, ohne sie dabei in senkrechter Richtung zu belasten.
  • Sie bietet außerdem die Möglichkeit, dem Patienten wieder eine korrekte physiologische räumliche Haltung zu verleihen, und zwar sowohl in Ruhestellung als auch bei Bewegung, sowie die Möglichkeit, pathologische Reflexe zu vermindern, die Bewegungen des Patienten zu normalisieren und ein Bewegungsmuster zu entwickeln, das dem normalen nahe kommt.
  • Jedes der genannten Module kann von dem oben beschriebenen Aufbau abweichen und einen anderen, für ähnliche Zwecke geeigneten Aufbau haben.
  • Die genannten Aufgaben können jedoch [nur dann] in effizienter Weise erreicht werden, wenn Folgendes vorgesehen ist: Eine Vorrichtung zur Behandlung von Patienten, die an Erkrankungen des zentralen Nervensystems und/oder Verletzungen des zugehörigen Bewegungsapparates leiden, mit einer Reklinationsorthese, die an einer oberen Körperregion des Patienten anzubringen und geeignet ist, den Schultergürtel zu abduzieren und die Schulterblätter an die Wirbelsäule heranzuführen; Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten, das sich im Lendenwirbelsäulenbereich desselben befindet; mindestens ein Mittel zur Korrektur von Hüfte und Schienbein, wobei die Möglichkeit besteht, Hüfte und Schienbein in einer vorher eingestellten Position zu stabilisieren; mindestens ein Mittel zur Korrektur des Fußgelenks und der Zehen, wobei der Fuß in Bezug auf das Fußgelenk stabilisiert werden kann; eine Vielzahl von drehbaren Korrekturelementen und eine Vielzahl von Verbindungsmitteln, wobei die genannten Teile der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung mehrere separate Module bilden, die bestimmte Körperpartien des Patienten abdecken und wobei jedes der genannten Module für eine von den anderen unabhängige Benutzung geeignet ist; die Reklination sorthese stellt nämlich ein erstes Modul dar, welches ein erstes flexibles Band und ein zweites flexibles Band aufweist, wobei beide Bänder räumlich in Form einer Schlaufe gebogen sind und auf diese Weise einen ersten und einen zweiten Gurt bilden, die das entsprechende Schultergelenk des Patienten umschließen und über ein Interaktionsmittel verfügen, das geeignet ist, die ersten Enden des ersten und des zweiten flexiblen Bands miteinander zu verbinden, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen liegenden Abstand anzupassen; das genannte Mittel ist auf dem Rücken des Patienten angebracht, wobei die zweiten Enden des ersten und des zweiten flexiblen Bands jeweils auf dem ersten und zweiten flexiblen Band in der Nähe des Interaktionsmittels befestigt werden; das Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten stellt ein zweites Modul dar, das geeignet ist, die Wirbelsäule zu korrigieren, ohne sie dabei in senkrechter Richtung zu belasten, und das ein Korsett umfasst, welches eine Profilform hat, das die Wirbelsäule korrigiert, ohne dass in senkrechter Richtung eine Belastung derselben erfolgt, wobei ein erster Teil des Korsetts geeignet ist, den Körper des Patienten im Lendenwirbelbereich zu umschließen, und Mittel zur Befestigung dieses Teils in Querrichtung am Körper des Patienten umfasst, wohingegen ein zweiter Teil des Korsetts geeignet ist, den Rücken des Patienten im Bereich der Schulterblätter zu bedecken; mindestens ein Mittel zur Korrektur von Hüfte und Schienbein entspricht einem dritten Modul, das geeignet ist, Hüfte und Schienbein in einer vorher eingestellten Position zu stabilisieren, so dass dem Kniegelenk Bewegungsfreiheit gelassen wird, wobei das Modul eine erste flexible Bandage und eine zweite flexible Bandage umfasst und beide geeignet sind, die untere Extremität des Patienten jeweils ober- und unterhalb des Kniegelenks zu umschließen und dort befestigt zu werden, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen liegenden Abstand mit Hilfe von Befestigungen anzupassen, die sich an einem Ende von jeder der beiden flexiblen Bandagen befinden und die im Bereich der Kniekehle mit den in Längsrichtung gegenüberliegenden Kanten derselben verbunden sind; und mindestens ein Mittel zur Korrektur des Fußgelenks und der Zehen entspricht einem vierten Modul, das geeignet ist, den Fuß in Bezug auf das Fußgelenk in der Frontal- und in der Saggitalebene zu stabilisieren, so dass das Fußgelenk über Bewegungsfreiheit verfügt, wobei das Modul einen ersten flexiblen Gurt umfasst, der den Knöchel umschließt und an einem seiner Enden ein Interaktionsmittel aufweist, das geeignet ist, den flexiblen Gurt mit dem Knöchel zu verbinden, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen liegenden Abstand anzupassen, sowie einen zweiten flexiblen Gurt, der geeignet ist, den Fuß im Bereich des Längsbogens der Fußsohle zu umschließen, und dessen Enden an dem ersten flexiblen Gurt auf den entgegengesetzten Knöchelseitenflächen befestigt sind; ein kreuzförmiges Zehen-/Fußsohlenelement mit drei Enden, die räumlich gegeneinander gebogen sind, um den Fuß im Zehenbereich zu umschließen, wobei diese Enden durch Befestigungen miteinander verbunden sind, wohingegen ein viertes Ende dieses Elements frei und über die gesamte Länge des Fußes unter demselben platziert ist; ferner sind zwei elastische Schienen vorgesehen, die jeweils den ersten und zweiten Gurt mit dem Zehen-/Fußsohlenelement im Zehenbereich verbinden, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen liegenden Abstand anzupassen; die äußere Oberfläche jedes Moduls besteht aus genopptem Material, das zur Verwendung bei Befestigungen vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist; die drehbaren Korrekturteile verbinden nacheinander das zweite, dritte und vierte Modul, wobei die Möglichkeit besteht, diese auch wieder von einander zu trennen; jedes drehbare Korrekturelement hat die Form eines Bands aus elastischem Material, welches einen Dehnungsgrad von 5% bis 50% aufweist, so dass beim Patienten während dessen Fortbewegung eine Korrektur der Bewegungen stattfindet, und verfügt über eine Anzahl von Verbindungsmitteln, die geeignet sind, die Spannung der drehbaren Korrekturelemente an jeder Stelle anzupassen, an der sie mit jedem der zweiten, dritten und vierten Module verbunden sind, wobei jedes der Verbindungsmittel eine eingreifende Oberfläche hat, die geeignet ist, bei Verwendung einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss an der Außenfläche jedes der zweiten, dritten und vierten Module eine Verbindung herzustellen, und zwar an jeder Stelle dieser Fläche, je nach Art der Erkrankung des Patienten.
  • Es ist von Vorteil, wenn jedes der drehbaren Korrekturelemente ein Mittel zur Veränderung der Länge desselben aufweist.
  • Es ist von Vorteil, wenn zu der Vorrichtung ferner ein fünftes Modul gehört, das aus mindestens einem Mittel zur Korrektur einer oberen Extremität gebildet wird, das geeignet ist, Schulter und Unterarm des Patienten in einer vorher eingestellten Position zu stabilisieren, um dem Ellbogengelenk Bewegungsfreiheit zu lassen, wobei die äußere Oberfläche dieses Moduls aus genopptem Material und zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist; wobei das Mittel zur Korrektur einer oberen Extremität ein erstes räumlich gebogenes flexibles Band und ein zweites räumlich gebogenes flexibles Band umfasst, die beide geeignet sind, die obere Extremität jeweils über und unter dem Ellbogen zu umschließen, und dort befestigt sind, wobei die Möglichkeit besteht, den Abstand zwischen beiden mittels Befestigungen anzupassen, die an einem Ende von jedem der beiden räumlich gebogenen flexiblen Bänder vorgesehen sind, und wobei diese flexiblen Bänder mit ihren in Längsrichtung gegenüberliegenden Kanten miteinander verbunden sind; ferner ist ein V-förmiges Karpalelement vorgesehen, das von der Ergonomie her geeignet ist, an der Handfläche des Patienten befestigt zu werden und den Daumen zu abduzieren, sowie ein Mittel zur Befestigung des elastischen Karpalelements an der Hand des Patienten, wobei die Möglichkeit besteht, die Spannungskraft des elastischen Karpalelements anzupassen, welches über mindestens eine elastische Schiene, welche das flexible Karpalelement und das zweite flexible Band miteinander verbindet, mit dem zweiten flexiblen Band verbunden ist, wobei an den Enden der Schiene ein Verbindungsmittel vorgesehen ist, das geeignet ist, die Spannung der Schiene an der Stelle anzupassen, wo sie mit dem flexiblen Karpalelement und dem zweiten flexiblen Band verbunden ist; es ist wenigstens ein drehbares Korrekturelement vorgesehen, das dieses fünfte Modul mit dem ersten Modul verbindet, wobei die Möglichkeit besteht, beide auch wieder voneinander zu trennen, und wobei dieses Element aus einem Band aus elastischem Material mit einem Dehnungsgrad von 5% bis 50% besteht und geeignet ist, die Bewegung einer oberen Extremität, während des Verlaufs dieser Bewegung, zu korrigieren; das drehbare Korrekturelement ist mit einer Anzahl von Verbindungsmitteln ausgestattet, die geeignet sind, die Spannung dieses Elements an der Verbindungsstelle zwischen dem ersten Modul und dem fünften Modul anzupassen, und mit einer eingreifenden Oberfläche versehen sind, die zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss an jeder Stelle der außeren Oberfläche des ersten Moduls und des fünften Moduls geeignet ist, je nach Art der Erkrankung des Patienten.
  • Es ist wünschenswert, dass das drehbare Korrekturelement des Mittels zur Korrektur einer oberen Extremität mit einem Mittel zur Veränderung von dessen Länge ausgestattet ist.
  • Diese Aufgaben können in effizienter Weise erreicht werden, wenn Folgendes vorgesehen ist: Eine Vorrichtung zur Behandlung von Patienten, die an Erkrankungen des zentralen Nervensystems und/oder Verletzungen des zugehörigen Bewegungsappa rates leiden, mit einer Reklinationsorthese, die an einer oberen Körperregion des Patienten anzubringen und geeignet ist, den Schultergürtel zu abduzieren und die Schulterblätter an die Wirbelsäule heranzuführen; Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten, das sich im Lendenwirbelsäulenbereich desselben befindet; mindestens ein Mittel zur Korrektur von Hüfte und Schienbein, wobei die Möglichkeit besteht, Hüfte und Schienbein in einer vorher eingestellten Position zu stabilisieren; mindestens ein Mittel zur Korrektur des Fußgelenks und der Zehen, wobei der Fuß in Bezug auf das Fußgelenk stabilisiert werden kann; eine Vielzahl von drehbaren Korrekturelementen und eine Vielzahl von Verbindungsmitteln, wobei die genannten Teile der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung mehrere separate Module bilden, die bestimmte Körperpartien des Patienten abdecken und wobei jedes der genannten Module für eine von den anderen unabhängige Benutzung geeignet ist; die Reklinationsorthese stellt nämlich ein erstes Modul dar, welches ein erstes flexibles Band und ein zweites flexibles Band aufweist, wobei beide Bänder räumlich in Form einer Schlaufe gebogen sind und auf diese Weise einen ersten und einen zweiten Gurt bilden, die das entsprechende Schultergelenk des Patienten umschließen und über ein Interaktionsmittel verfügen, das geeignet ist, die ersten Enden des ersten und des zweiten flexiblen Bands miteinander zu verbinden, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen liegenden Abstand anzupassen; das genannte Mittel ist auf dem Rücken des Patienten angebracht, wobei die Enden des ersten und des zweiten flexiblen Bands jeweils auf dem ersten und zweiten flexiblen Band in der Nähe des Interaktionsmittels befestigt werden; das Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten stellt ein zweites Modul dar, das geeignet ist, die Wirbelsäule zu korrigieren, ohne sie dabei in senkrechter Richtung zu belasten, und ein Korsett umfasst, welches eine Profilform hat, das die Wirbelsäule korrigiert, ohne dass in senkrechter Richtung eine Belastung derselben erfolgt, wobei ein erster Teil des Korsetts geeignet ist, den Körper des Patienten im Lendenwirbelbereich zu umschließen, und Mittel zur Befestigung dieses Teils in Querrichtung am Körper des Patienten umfasst, wohingegen ein zweiter Teil des Korsetts geeignet ist, den Rücken des Patienten im Bereich der Schulterblätter zu bedecken; mindestens ein Mittel zur Korrektur von Hüfte und Schienbein entspricht einem dritten Modul, das geeignet ist, Hüfte und Schienbein in einer vorher eingestellten Position zu stabilisieren, so dass dem Kniegelenk Bewegungsfreiheit gelassen wird, wobei das Modul eine erste flexible Bandage und eine zweite flexible Bandage umfasst und beide geeignet sind, die untere Extremität des Patienten jeweils ober- und unterhalb des Kniegelenks zu umschließen und dort befestigt zu werden, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen liegenden Abstand mit Hilfe von Befestigungen anzupassen, die sich an einem Ende von jeder der beiden flexiblen Bandagen befinden und die im Bereich der Kniekehle mit den in Längsrichtung gegenüberliegenden Kanten derselben verbunden sind; und mindestens ein Mittel zur Korrektur des Fußgelenks und der Zehen entspricht einem vierten Modul, das geeignet ist, den Fuß in Bezug auf das Fußgelenk in der Frontal- und in der Saggitalebene zu stabilisieren, so dass dem Fußgelenk Bewegungsfreiheit gelassen wird, wobei das Modul einen ersten flexiblen Gurt umfasst, der den Knöchel umschließt und an einem seiner Enden ein Interaktionsmittel aufweist, das geeignet ist, den flexiblen Gurt mit dem Knöchel zu verbinden, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen liegenden Abstand anzupassen, sowie einen zweiten flexiblen Gurt, der geeignet ist, den Fuß im Bereich des Längsbogens der Fußsohle zu umschließen, und dessen Enden an dem ersten flexiblen Gurt auf den entgegengesetzten Knöchelseitenflächen befestigt sind; ein kreuzförmiges Zehen-/Fußsohlenelement mit drei Enden die räumlich gegeneinander gebogen sind, um den Fuß im Zehenbereich zu umschließen, wobei diese Enden durch Befestigungen miteinander verbunden sind, wohingegen ein viertes Ende dieses Elements frei und über die gesamte Länge des Fußes unter demselben platziert ist; ferner sind zwei elastische Schienen vorgesehen, die jeweils den ersten und zweiten Gurt mit dem Zehen-/Fußsohlenelement im Zehenbereich verbinden, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen liegenden Abstand anzupassen; zu der Vorrichtung gehört ferner ein fünftes Modul, das aus mindestens einem Mittel zur Korrektur einer oberen Extremität gebildet wird, das geeignet ist, Schulter und Unterarm des Patienten in einer vorher eingestellten Position zu stabilisieren, um dem Ellbogengelenk Bewegungsfreiheit zu lassen, wobei das Mittel zur Korrektur einer oberen Extremität ein erstes räumlich gebogenes flexibles Band und ein zweites räumlich gebogenes flexibles Band umfasst, die beide geeignet sind, die obere Extremität jeweils über und unter dem Ellbogen zu umschließen, und dort befestigt sind, wobei die Möglichkeit besteht, den Abstand zwischen beiden mittels Befestigungen anzupassen, die an einem Ende von jedem der beiden räumlich gebogenen flexiblen Bänder vorgesehen sind, und wobei diese flexiblen Bänder im subkubitalen Bereich mit ihren in Längsrichtung gegenüberliegenden Kanten miteinander ver bunden sind; ferner ist ein V-förmiges Karpalelement vorgesehen, das von der Ergonomie her geeignet ist, an der Handfläche des Patienten befestigt zu werden und den Daumen zu abduzieren, sowie ein Mittel zur Befestigung des elastischen Karpalelements an der Hand des Patienten, wobei die Möglichkeit besteht, die Spannungskraft des elastischen Karpalelements anzupassen, welches über mindestens eine elastische Schiene, welche das flexible Karpalelement und das zweite flexible Band miteinander verbindet, mit dem zweiten flexiblen Band verbunden ist, wobei an den Enden der Schiene ein Verbindungsmittel vorgesehen ist, das geeignet ist, die Spannung der Schiene an der Stelle anzupassen, wo sie mit dem flexiblen Karpalelement und dem zweiten flexiblen Band verbunden ist; die äußere Oberfläche jedes Moduls besteht aus genopptem Material, das zur Verwendung bei Befestigungen vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist; die drehbaren Korrekturteile verbinden nacheinander das zweite, dritte und vierte Modul, wobei die Möglichkeit besteht, diese auch wieder von einander zu trennen; jedes drehbare Korrekturelement hat die Form eines Bands aus elastischem Material, welches einen Dehnungsgrad von 5% bis 50% aufweist, so dass beim Patienten während dessen Fortbewegung eine Korrektur der Bewegungen stattfindet, und verfügt über eine Anzahl von Verbindungsmitteln, die geeignet sind, die Spannung der drehbaren Korrekturelemente an jeder Stelle anzupassen, an der sie mit jedem der zweiten, dritten und vierten Module verbunden sind, wobei jedes der Verbindungsmittel eine eingreifende Oberfläche hat, die geeignet ist, bei Verwendung einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss an der Außenfläche jedes der zweiten, dritten und vierten Module eine Verbindung herzustellen, und zwar an jeder Stelle dieser Fläche, je nach Art der Erkrankung des Patienten.
  • Es ist von Vorteil, wenn jedes der drehbaren Korrekturelemente ein Mittel zur Veränderung der Länge desselben aufweist.
  • Die vorliegende Erfindung schafft die Voraussetzung für eine Stabilisierung der Wirbelsäule des Patienten in einer korrigierten Stellung, ebenso wie dafür, dass während der Diagnose bei Patienten mit paralytischer Skoliose, Scheuermann-Mau Krankheit, traumatischen Verletzungen der Wirbelkörper, in Fällen von typischem „Rundrücken", infantiler Zerebralparese, Osteochondrose der Wirbelsäule und anderen ähnlichen Krankheiten eine Entlastung und die Einwirkung einer Zugkraft stattfindet.
  • Die vorgeschlagene Vorrichtung trägt infolge der für die Wirbelsäule belastungsfreien Korrektur durch mechanische Zugkraft dazu bei, die Auswirkungen tonischer Reflexe aufgrund der Abduzierung des Schultergürtels und dessen gleichbleibender Stabilisierung in dieser Stellung zu beseitigen. Die vorgeschlagene Erfindung sorgt für eine Reflexreduzierung eines pathologischen Tonus der Brustmuskulatur sowie der Muskeln des Beckengürtels und des Schultergürtels, eine Reflexreduzierung eines Tonus der unteren Extremitäten und bietet daher die Möglichkeit, eine maximale Anzahl von physiologischen Stellungen der unteren und oberen Extremitäten, in den Schulter-, Ellenbogen-, Radiokarpal-, Hüft-, Knie- und Fußgelenken einzustellen und zu stabilisieren, und zwar in Ruhestellung und bei Bewegung. Darüber hinaus ermöglicht die vorgeschlagene Erfindung die Normalisierung des Muskeltonus und ein Anwachsen der Muskelstärke und Stützkraft, das als ein Ergebnis der Trainingssimulator-Funktion der vorgeschlagenen Vorrichtung bezeichnet werden kann.
  • Die vorgeschlagene Erfindung stellt kein einziges flexibles Skelett für den Körper des Patienten dar und beseitigt daher alle oben genannten negativen Auswirkungen, wenn es zur Verfügung gestellt wird. Jedes Modul der vorgeschlagenen Erfindung übt seine Funktionen zur gleichen Zeit aus, um die gestellten Aufgaben zu erreichen; so wird zum Beispiel die Reklinationsorthese gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet, um eine korrekte Haltung herzustellen, das korrigierende Korsett gemäß der vorliegenden Erfindung sorgt für die Korrektur der Wirbelsäule, ohne diese zu belasten, eine komplexe Bandage für Hüfte und Schienbein und eine korrigierende Vorrichtung für Fußgelenk und Zehen gemäß der vorliegenden Erfindung, und ermöglicht die gleichzeitige Verwendung anderer Korrekturvorrichtungen zusammen mit der vorgeschlagenen Vorrichtung.
  • Um die funktionalen Möglichkeiten der vorgeschlagenen Erfindung zu erweitern, insbesondere für Patienten, die z.B. Opfer eines Gehirnschlags geworden sind oder an infantiler Zerebralparese mit spastischem Muskeltonus in den oberen Extremitäten leiden, verfügt die Vorrichtung über ein fünftes Modul, das durch mindestens ein drehbares Korrekturelement mit dem ersten Modul verbunden ist.
  • Der Aufbau des fünften Moduls ermöglicht die gleichzeitige Korrektur der Pathologie einer ganzen oberen Extremität, wobei parallel dazu die Bewegungsfreiheit des Ellbogengelenks gewahrt wird.
  • Um die funktionale Leistungsfähigkeit der vorgeschlagenen Erfindung zu erwei tern, insbesondere für Patienten, die z.B. an Schädel- und Gehirnverletzungen oder Traumata der verschiedenen Wirbelsäulenabschnitte leiden, kann die vorgeschlagene Vorrichtung ein Mittel umfassen, das geeignet ist, im Bereich des Sternums angebracht zu werden, und/oder ein Mittel, das geeignet ist, im Bereich des Pubis angebracht zu werden, und/oder ein Mittel, das als eine Vorrichtung zur Korrektur der Halswirbelsäule ausgebildet ist. Das Vorsehen eines Mittels zur Veränderung der Länge jedes drehbaren Korrekturelements ermöglicht die Benutzung der gleichen vorgeschlagenen Vorrichtung für Patienten verschiedener Altersgruppen sowie auch die Erhöhung oder Verminderung einer Belastung während der Benutzung der Vorrichtung.
  • Das Band der Reklinationsorthese kann von verschiedener Breite sein, einschließlich einer Breite, mit der eine Weste gebildet werden kann.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung besteht die äußere Oberfläche der strukturellen Bestandteile der Vorrichtung aus einem Material, das der ersten Oberfläche einer Befestigung vom Typ Klettverschluss entspricht, und jedes Befestigungselement hat eine Oberfläche, die in Wirklichkeit die passende Oberfläche für die Befestigung vom Typ Klettverschluss darstellt.
  • Die in diesem Aufbau bestehende Lösung erhöht die Einsatzflexibilität der vorgeschlagenen Vorrichtung und ermöglicht ihre Verwendung bei der Behandlung einer großen Anzahl verschiedener Erkrankungen; darüber hinaus ermöglicht die Vorrichtung die Veränderung der Position einiger Module und ihrer Elemente gegenüber einem anderen im Verlauf der Behandlung, je nach Verlauf der Krankheit und dem Vorhandensein einer Heilwirkung, ohne die Vorrichtung abzunehmen, wobei die gleiche Vorrichtung im Behandlungsverlauf benutzt werden kann, ohne auf irgendeine andere Vorrichtung zurückzugreifen, was die funktionale Leistungsfähigkeit der vorgeschlagenen Vorrichtung beträchtlich erhöht.
  • Die vorgeschlagene Vorrichtung kann zusammen mit anderen vorbekannten orthopädischen Einrichtungen verwendet werden, die geeignet sind, die Stellung beispielsweise der Zehen oder Finger, der Arme, des Halses oder des Kopfes zu korrigieren.
  • Die Verwendung der vorgeschlagenen Erfindung ermöglicht eine komplexe Korrektur durch die kombinierte Wirkung einer Verminderung der Wirbelsäulenbelastung und der Entwicklung von proportionierten Korrekturlasten, die auf die oberen und unteren Extremitäten einwirken.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die vorliegende Erfindung soll durch die folgende Beschreibung von spezifischen Durchführungsbeispielen besser verständlich gemacht werden, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen zu betrachten sind. Dabei gilt:
  • 1 ist eine isometrische Ansicht der vorgeschlagenen Vorrichtung gemäß einem ersten Durchführungsbeispiel;
  • 2 ist eine isometrische Ansicht der vorgeschlagenen Vorrichtung gemäß einem zweiten Durchführungsbeispiel;
  • 3 ist eine isometrische Ansicht der vorgeschlagenen Vorrichtung gemäß einem dritten Durchführungsbeispiel;
  • 4 ist eine isometrische Ansicht der vorgeschlagenen Vorrichtung gemäß einem vierten Durchführungsbeispiel;
  • 5 ist eine isometrische Ansicht der vorgeschlagenen Vorrichtung zur Behandlung von Patienten mit einer Dysfunktion der unteren Extremitäten gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 6 ist eine isometrische Ansicht der vorgeschlagenen Vorrichtung zur Behandlung von Patienten mit einer Dysfunktion der oberen Extremitäten gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 7 ist eine isometrische Ansicht der vorgeschlagenen Vorrichtung zur Behandlung von Patienten mit einer Dysfunktion der Muskeln des Schultergürtels gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 8 ist eine isometrische Ansicht von Befestigungsvarianten der drehbaren Korrekturelemente zur Befestigung an einem beliebigen Modul gemäß der vorliegenden Erfindung und
  • 9 ist eine isometrische Ansicht eines drehbaren Korrekturelements mit einem Mittel zur Veränderung von dessen Länge gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Bestes Verfahren zur Durchführung der Erfindung
  • Die vorgeschlagene Vorrichtung zur Behandlung von an Erkrankungen des zentralen Nervensystems und/oder Verletzungen des Bewegungsapparats leidenden Patienten gemäß der vorliegenden Erfindung besteht aus den einzelnen Modulen A, B, C, D, E (1, 2, 3, 4) und [diese Module] sind geeignet für den einzelnen (autonomen) Gebrauch und stellen nicht ein einziges flexibles Skelett für den Körper des Patienten dar (der Patienten ist in der Zeichnung nicht dargestellt). Im Rahmen der verschiedenen Durchführungen der vorliegenden Erfindung können verschiedene Kombinationen dieser Module Verwendung finden, je nach Art der Erkrankung des Patienten. Darüber hinaus kann im Verlauf der Behandlung unter Verwendung der vorgeschlagenen Erfindung jedwede Veränderung an der Stellung der Module zueinander oder jedweder Ersatz eines beliebigen Moduls vorgenommen werden.
  • Das erste Modul A dient zur Reklination des Schultergürtels des Patienten, mit anderen Worten zur Herstellung einer korrekten Haltung. Es umfasst eine Reklinationsorthese 1 (siehe 1, 2, 3) für den oberen Teil des Körpers des Patienten, die ein erstes flexibles Band 2 und ein zweites flexibles Band 2 aufweist; jedes Band hat ein erstes Ende 3, das mit Befestigungselementen 4 verbunden ist, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen liegenden Abstand anzupassen, und befindet sich auf dem Rücken des Patienten. Als Befestigungselemente 4 können beliebige vorbekannte Befestigungselemente verwendet werden, die für ähnliche Zwecke geeignet sind, z.B. ein Schnappverschluss. Jedes der flexiblen Bänder 2 ist räumlich in Form einer Schlaufe gebogen, und die zweiten Enden 5 jedes flexiblen Bandes 2 sind mit dem Band 2 in der Nähe der Befestigungselemente 4 fest verbunden, so dass der erste und der zweite Gurt gebildet werden, die bei Anwendung das entsprechende Schultergelenk des Patienten umschließen.
  • Jedes flexible Band 2 der Reklinationsorthese 1 kann breit genug sein, um eine Weste zu bilden.
  • Das zweite Modul B besteht aus einem Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten und befindet sich bei Anwendung im Bereich der Lendenwirbelsäule und ist geeignet, die Wirbelsäule zu korrigieren, ohne dass in senkrechter Richtung eine Belastung derselben erfolgt. Das vorgeschlagene Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten besteht aus einem Korsett 6 mit einer komplexen Profilform, wodurch die Wirbelsäule korrigiert wird, ohne eine Belastung auf sie auszuüben. Das Korsett 6 besteht aus einem ersten Teil 7, der den Körper des Patienten im Bereich der Lendenwirbelsäule umschließt, und einem zweiten Teil 8, welcher den Rücken des Patienten im Bereich der Schulterblätter bedeckt. Die Teile 7 und 8 bestehen aus einem einzigen Stück. Der erste Teil 7 umfasst ein Mittel 9, um in Querrichtung am Körper des Patienten befestigt zu werden. In einem anderen Durchführungsbeispiel der Erfindung kann das vorgeschlagene Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten nur einen Teil 10 umfassen (siehe 4), der aus einem Korsett 11 mit komplexer Profilform besteht, wodurch die Wirbelsäule korrigiert wird, ohne eine Belastung auf sie auszuüben. Es umschließt den Körper des Patienten im Bereich der Lendenwirbelsäule und umfasst ein Mittel 12, um in Querrichtung am Körper des Patienten befestigt zu werden.
  • Die Vorrichtung kann zudem eine flexible Platte 13 (4) umfassen, die den genannten Teil des Rückens des Patienten im Bereich der Schulterblätter bedeckt, und sich zwischen der Reklinationsorthese 1 und dem Rücken des Patienten befindet. Die Außenfläche der Platte 13 besteht aus einem genoppten Material, das zur Verwendung bei Befestigungen vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist und zur Verbindung des ersten und des zweiten Gurtes der Reklinationsorthese miteinander dient, wobei eine eingreifende Oberfläche auf der Innenseite jedes Gurtes für die Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss der Außenseite von Platte 13 angebracht ist. Am unteren Teil der flexiblen Platte 13 befindet sich ein Verbindungsmittel 14 zur Verbindung mit dem zweiten Modul B, welches ein Verbindungsmittel 15 aufweisen muss, das mit dem Verbindungsmittel 14 der flexiblen Platte 13 verbunden werden kann.
  • Das Korsett kann jede beliebige andere vorbekannte Struktur zur Korrektur der Wirbelsäule ohne senkrechte Belastung haben, z. B. diejenige des Becker-Korsetts.
  • Die vorgeschlagene Vorrichtung kann je nach der Erkrankung des Patienten ein Mittel F im Bereich des Sternums und/oder ein Mittel G im Bereich des Pubis und/oder ein Mittel, das als eine Vorrichtung zur Korrektur der Halswirbelsäule ausgebildet ist (in der Zeichnung nicht dargestellt), oder jedes beliebige andere Mittel zur Ergänzung der vorgeschlagenen Vorrichtung aufweisen.
  • Das dritte Modul C besteht aus mindestens einem Mittel 16 zur Korrektur von Hüfte und Schienbein des Patienten, wobei dieses Mittel geeignet ist, Hüfte und Schienbein in einer vorher festgelegten Stellung zu stabilisieren, so dass die Bewegungsfreiheit des Kniegelenks gewahrt bleibt. Wenn die Erkrankung des Patienten beide untere Extremitäten betrifft, sollten zwei derartige Module zur Verfügung gestellt werden.
  • Das Mittel 16 zur Korrektur von Hüfte und Schienbein, d.h. der unteren Extremität des Patienten, umfasst eine erste flexible Bandage 17, welche die untere Extremität des Patienten oberhalb des Kniegelenks umschließt und ein erstes Ende, ein zweites Ende und eine Längskante mit einem mittleren Teil aufweist; eine zweite flexible Bandage 18, welche die untere Extremität des Patienten unterhalb des Kniegelenks umschließt und ein erstes Ende, ein zweites Ende und eine Längskante aufweist, die sich gegenüber der Längskante der ersten flexiblen Bandage 17 befindet, und einen mittleren Teil aufweist, der mit dem mittleren Teil der Längskante der ersten flexiblen Bandage 17 verbunden ist; eine Stelle 19 der Verbindung dieser mittleren Teile dieser gegenüberliegenden Längskanten der ersten und zweiten flexiblen Bandage 17, 18, befindet sich im Kniekehlenbereich der unteren Extremitäten; ein erstes Interaktionsmittel 20 (Befestigungselement) zur Verbindung des ersten Endes mit dem zweiten Ende der ersten flexiblen Bandage 17 zur Befestigung oberhalb des Kniegelenks, wobei die Möglichkeit zur Anpassung des Abstands zwischen diesen Enden besteht; ein zweites Interaktionsmittel 20 (Befestigungselement), das geeignet ist, das erste und das zweite Ende der zweiten flexiblen Bandage 18 zu verbinden, damit sie unter dem Kniegelenk befestigt werden kann, wobei die Möglichkeit zur Anpassung des Abstands zwischen diesen Enden besteht.
  • Das vierte Modul D besteht aus mindestens einem Mittel 21 zur Korrektur des Fußgelenks und der Zehen des Patienten, wobei dieses Mittel geeignet ist, den Fuß in Bezug auf das Fußgelenk in der Frontal- und in der Saggitalebene zu stabilisieren, so dass dem Fußgelenk Bewegungsfreiheit gelassen wird. Wenn die Erkrankung des Patienten beide untere Extremitäten betrifft, sollten zwei Module D zur Verfügung gestellt werden.
  • Das Mittel 21 zur Korrektur von Fußgelenk und Zehen des Patienten besteht aus einem ersten flexiblen Gürtel 22, der den Knöchel umschließt, und einem zweiten flexiblen Gürtel 23, der den Fuß im Bereich des Längsbogens umschließt. Der erste flexible Gürtel 22 umfasst ein Interaktionsmittel 24, welches die Enden des ersten flexiblen Gürtels 22 miteinander verbindet, damit er am Knöchel befestigt werden kann, wobei die Möglichkeit besteht, den Abstand zwischen diesen Enden anzupassen. Die Enden des zweiten flexiblen Gürtels 23 werden mit den Befestigungselementen 25 am ersten flexiblen Gürtel 22 auf den entgegengesetzten seitlichen Oberflächen des Knöchels befestigt. Das Mittel 21 umfasst zudem ein kreuzförmiges Zehen-/Sohlenelement 26 mit jeweils einem ersten, zweiten, dritten und vierten Ende 27, 28, 29, 30. An jedem der ersten, zweiten und dritten Enden 27, 28, 29, befinden sich Befestigungselemente 31. Die ersten, zweiten und dritten Enden 27, 28, 29 sind jeweils räumlich zueinander gebogen, umschließen den Fuß im Bereich der Zehen und sind durch Befestigungselemente 31 miteinander verbunden. Das vierte Ende 30 ist frei und verläuft in seiner gesamten Länge, einschließlich Ferse, unter dem Fuß. Ferner sind zwei elastische Schienen 32 vorgesehen, die jeweils die entsprechenden flexiblen Gürtel 22, 23 mit dem Zehen-/Sohlenelement 26 im Bereich der Zehen verbinden, wobei die Möglichkeit zur Anpassung des dazwischen liegenden Abstands besteht.
  • Die Interaktionsmittel 20, 24 und die Befestigungsmittel 25, 31 können jede beliebige vorbekannte Struktur haben, die für ähnliche Zwecke geeignet ist.
  • Zudem umfasst die vorgeschlagene Vorrichtung eine Vielzahl von drehbaren Korrekturelementen 33, die nacheinander das zweite, dritte und vierte Modul miteinander verbinden, wobei die Möglichkeit besteht, diese auch wieder voneinander zu trennen. Die Anzahl der drehbaren Korrekturelemente 33 ist von der Art der Erkrankung des Patienten abhängig. So illustrieren zum Beispiel die 1 und 2 die vorgeschlagenen Vorrichtungen, wobei jede über vier drehbare Korrekturelemente 33 zur Verbindung des zweiten und dritten Moduls miteinander verfügt. 3 zeigt die vorgeschlagene Vorrichtung mit einem einzigen drehbaren Korrekturelement 33 zur Verbindung des zweiten mit dem dritten Modul. 4 zeigt die vorgeschlagene Vorrichtung mit fünf drehbaren Korrekturelementen 33 zur Verbindung mit des zweiten und dritten Moduls miteinander.
  • Zudem kann die vorgeschlagene Vorrichtung bei einer entsprechenden Erkrankung des Patienten auch mindestens ein Mittel 34 zur Korrektur der oberen Extremität des Patienten umfassen, welches die Funktion eines fünften Moduls (E) hat, das geeignet ist, Schulter und Unterarm in einer vorher festgelegten Stellung zu stabilisieren, so dass dem Ellbogengelenk Bewegungsfreiheit gelassen wird. Wenn der Patient an einer Erkrankung beider oberer Extremitäten leidet, sollten zwei Mittel 34 zur Verfügung gestellt werden.
  • Ein Mittel 34 zur Korrektur der oberen Extremität umfasst ein erstes räumlich gebogenes flexibles Band 35, das die obere Extremität oberhalb des Ellbogengelenks umfasst und ein erstes Ende, ein zweites Ende und eine längliche Kante mit einem mittleren Teil aufweist; ein zweites räumlich gebogenes flexibles Band 36, das die obere Extremität oberhalb des Ellbogengelenks umfasst und ein erstes Ende, ein zweites Ende und eine längliche Kante hat, die sich gegenüber der länglichen Kante des ersten flexiblen Bands 35 befindet und einen mittleren Teil hat, der mit dem mittleren Teil der länglichen Kante des ersten flexiblens Bands 35 verbunden ist; die Stelle, an der die mittleren Teile der gegenüber liegenden Längskanten des ersten und zweiten flexiblen Bands 35, 36 miteinander verbunden sind, befindet sich im subkubitalen Bereich der betreffenden oberen Extremität; ein erstes Interaktionsmittel 37 verbindet das erste und das zweite Ende des ersten flexiblen Bands 35 unter dem Ellbogengelenk, wobei die Möglichkeit besteht, den Abstand zwischen den Enden anzupassen; ein zweites Interaktionsmittel 37 verbindet das erste und das zweite Ende des zweiten flexiblens Bands 36, um das zweite flexible Band 36 unter dem Ellbogengelenk zu befestigen, wobei die Möglichkeit besteht, den Abstand zwischen den Enden anzupassen; ein V-förmiges Karpalelement 38, das von der Ergonomie her geeignet ist, an der Handfläche befestigt zu werden und den Daumen der oberen Extremität zu abduzieren, mit einem V-förmigen, einem ersten und einem zweiten Ende, wobei jedes davon über ein Mittel 39 zur Befestigung an der Handfläche der oberen Extremität verfügt, wobei die Möglichkeit besteht, die Spannungskraft des elastischen Karpalelements 38 anzupassen, mindestens eine elastische Schiene 40 in ähnlicher Form wie die drehbaren Korrekturelemente 33 und welche das flexible Karpalelement 38 und das zweite flexible Band 36 miteinander verbindet, wobei dieses Band 36 ein erstes und ein zweites Ende hat; ein Verbindungsmittel 41 ist an jedem der ersten und zweiten Enden der elastischen Schiene 40 vorgesehen und dient zur Anpassung der Spannung der elastischen Schiene 22 an der Stelle, wo sie mit dem flexiblen Karpalelement 28 und dem zweiten flexiblen Band 26 verbunden ist.
  • Das fünfte Modul E ist in trennbarer Weise durch die drehbaren Korrekturelemente 33, die den vorgenannten ähneln, mit dem ersten Modul A verbunden. Die Anzahl der drehbaren Korrekturelemente 33 hängt von der Art der Erkrankung des Patienten ab. 2 zeigt beispielsweise die vorgeschlagene Vorrichtung, bei der zwei drehbare Korrekturelemente 33 vorgesehen sind, welche geeignet sind, jeweils das fünfte und das erste Modul miteinander zu verbinden.
  • 3 zeigt die vorgeschlagene Vorrichtung, bei der ein drehbares Korrekturelement 33 vorgesehen ist, welches geeignet ist, das fünfte und das vierte Modul miteinander zu verbinden, und 4 zeigt die vorgeschlagene Vorrichtung, bei der zwei drehbare Korrekturelemente 33 zur Verbindung des fünften und des ersten Moduls vorgesehen sind.
  • Die äußere Oberfläche jedes der Module besteht aus einem genoppten Material, welches zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist.
  • Jedes der drehbaren Korrekturelemente 33 und jede der elastischen Schienen 40 hat die Form eines Bands aus elastischem Material mit einem Dehnungsgrad von 5 bis 50% und sorgt für die Korrektur der Bewegung des Patienten während dessen Fortbewegung und/oder dessen Ausübung von Funktionen.
  • Jedes der drehbaren Korrekturelemente 33 und jede der elastischen Schienen 40 besteht aus einem Material mit einem Dehnungsgrad, der für eine der Art der Erkrankung des Patienten entsprechende Korrektur sorgt, zum Beispiel aus Stoff [der Marke] „Tricor" (eingetragenes Warenzeichen) oder „Neoprene".
  • Jedes der drehbaren Korrekturelemente 33 weist das Verbindungsmittel 41 auf, das zur Anpassung der Spannung des drehbaren Korrekturelements 33 an jeder Stelle ihrer Verbindung zu jedem der Module. Jedes Verbindungsmittel 41 hat eine eingreifende Oberfläche, um eine Verbindung vom Typ textiler Klettverschluss an jeder Stelle der äußeren Oberfläche jedes der Module zu ermöglichen, je nach Art der Erkrankung des Patienten.
  • Das drehbare Korrekturelement 33 kann die Module unter unmittelbarer Verwendung des Mittels 41 wie oben beschrieben verbinden. Diese Verbindung kann jedoch auch durch das stabilisierende Verbindungsmittel 42 erfolgen, wobei jedes von ihnen aus zwei aneinander gehaltenen Schichten besteht. Die äußere Oberfläche der ersten Schicht besteht aus einem genoppten Material, das zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist, die äußere Oberfläche der zweiten Schicht ist eingreifend und zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet. Jedes der stabilisierenden Verbindungselemente 42 hat mindestens einen Gurt 43. Jedes der Verbindungselemente 41, das an jedem der drehbaren Korrekturelemente 33 vorgesehen ist, muss eine genoppte Oberfläche aufweisen, die zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist.
  • Jedes der drehbaren Korrekturelemente 33 kann ein Mittel 44 zur Veränderung der Länge desselben aufweisen. Das Mittel 44 (siehe 9) kann zum Beispiel eine Reklinationsorthese aus zwei ovalen Elementen umfassen. Wahlweise kann es auch einen anderen vorbekannten Aufbau haben, der für ähnliche Zwecke geeignet ist.
  • Wie bereits angegeben können die Module A, B, C, D, E der vorgeschlagenen Vorrichtung unabhängig von den anderen Modulen eingesetzt werden, je nach Art der Erkrankung des Patienten. Zum Beispiel kann das erste Modul A als eine unabhängige Vorrichtung 45 (7) zur Behandlung von Patienten mit muskulärer Dysfunktion des Schultergürtels verwendet werden.
  • Das dritte und vierte Modul, d.h. die Module C, D können als eine unabhängige Vorrichtung 46 (siehe 5) zur Behandlung von Patienten mit Dysfunktion der unteren Extremitäten verwendet werden.
  • Das fünfte Module E kann als eine unabhängige Vorrichtung 47 (siehe 6) zur Behandlung von Patienten mit Dysfunktion der oberen Extremitäten verwendet werden.
  • Die vorgeschlagene Vorrichtung funktioniert wie folgt:
    Nachstehend wird ein Durchführungsbeispiel betrachtet, [das eingesetzt wird], wenn die Art der Erkrankung des Patienten die Verwendung der vorgeschlagenen Vorrichtung als Ganzes verlangt, d.h. die Verwendung der vorgeschlagenen Vorrichtung, bestehend aus dem ersten, dem zweiten und dem dritten, vierten und fünften Modul.
  • Zuerst werden das erste und zweite Modul A, B am Patienten angebracht, dann das dritte, vierte und fünfte Modul C, D, und E. Das zweite Modul B ist in diesem Fall eine Basis für die Einstellung von Kraftübertragungsketten für die unteren Extremitäten. Je nach Art der Erkrankung des Patienten und der damit verbundenen medizinischen Indikationen werden Anzahl und Länge der drehbaren Korrekturelemente 33 ausgewählt, um die entsprechenden Module miteinander zu verbinden. Dann werden das dritte und vierte Modul C, D mit dem zweiten Modul B verbunden, und zwar mit Hilfe des drehbaren Korrekturelements 33, während das fünfte Modul E mit dem ersten Modul A verbunden wird, um die proportionierten Kraftübertragungsketten auf den oberen und unteren Extremitäten herzustellen. Die Anzahl und Länge der drehbaren Korrekturelemente 33, die zur Verbindung der entsprechenden Module verwendet werden, werden je nach Größe des Patienten und der Art seiner Erkrankung gewählt. Unter Verwendung des Verbindungsmittels 41 werden alle Module entsprechend dem ausgewählten Schema miteinander verbunden.
  • Je nach den medizinischen Indikationen können auch andere vorbekannte orthopädische Vorrichtungen gleichzeitig mit der vorgeschlagenen Vorrichtung eingesetzt werden, wie etwa verschiedene Arten von Kopfstützen, z.B. weiche Kopfstützen, analoge Vorrichtungen zum Schanzschen Kragen bestehend aus verschiedenen Arten von Materialien wie Gipsfaserstoff, aufblasbare Materialien und sonstigen Strukturen. Zudem besteht die Möglichkeit, verschiedene Befestigungsvorrichtungen zu verwenden, zum Beispiel, zusammen mit einer orthopädischen Sohle, Schuhe und orthopädische Einrichtungen, die mit ihren Befestigungselementen an der vorgeschlagenen Vorrichtung befestigt werden. Dann werden die dynamischen Tests am Patienten in der montierten Vorrichtung durchgeführt, und falls erforderlich, wird eine Korrektur der Kraftübertragungsketten vorgenommen. Im Verlauf der Verwendung der vorgeschlagenen Vorrichtung können die drehbaren Korrekturelemente, sobald dies notwendig wird, in Bezug auf ihre Länge und auch in Bezug auf die Stellung ihrer Befestigung an der äußeren Oberfläche des entsprechenden Moduls korrigiert werden.
  • Beispiel 1
  • Männlicher Patient C.B., 32
  • Diagnose: Kompressionsbruch Th l2-L2 des Wirbels mit Knochenmarksläsion. Langsam fortschreitende Parese der unteren Extremitäten mit schwachen Reflexen wurde festgestellt. In liegender Position wurde die Klumpfuß-Stellung der Füße beobachtet. In senkrechter Position werden die Füße in der vom Plattfuß her bekannten Art aufgestellt. Die Kniegelenke werden nicht mit den Quadrizepsmuskeln geschlossen. Die Funktion der Hüftmuskeln ist beträchtlich geschwächt. Die Funktion der Beckenorgane ist praktisch gewahrt. Deutliche posttraumatische Osteochondrose-Erscheinungen wurden diagnostiziert. Frühere Behandlungen nach bekannten Methoden wurden durchgeführt, ohne eine deutlich erkennbare Wirkung zu zeigen.
  • Die Erkrankung (Vorliegen eines posttraumatischen Syndroms) gestattet nicht die Verwendung der Vorrichtung gemäß dem Patent der Russischen Föderation Nr. 2.054.907 , da diese Vorrichtung auf den gesamten Bewegungsapparat des Patienten einwirkt, was im vorliegenden Fall nicht ratsam ist.
  • Der Patient hat einen Monat lang an einer Behandlungsserie unter Verwendung der vorgeschlagenen Vorrichtung mit dem ersten, zweiten, dritten und vierten Modul teilgenommen.
  • Eine Behandlungseinheit dauerte 60 Minuten und schloss eine 20minütige Behandlung mit der Vorrichtung sowie einen Behandlungskomplex mit physischem Zwang zum Stehen, Sitzen, Liegen von 30 Minuten ein.
  • 25 Behandlungseinheiten im Fünf-Tage-Rhythmus mit Pausen von einem Tag wurden durchgeführt. Als Ergebnis der Behandlung konnten ein Anstieg der körperlichen Ausdauer sowie der Muskelkraft der unteren Extremitäten, eine Verminderung der abendlichen Müdigkeit und der Rückenschmerzen, eine beträchtliche Verbesserung der dynamischen und der statischen Funktionen beobachtet werden.
  • Beispiel 2
  • Männlicher Patient A.B., 1
  • Die Diagnose infantile Zerebralparese und spastische Diplegie wurde im Alter von einem Jahr gestellt. Der Intellekt ist zurückgeblieben. Ein deutlicher Haltungsschaden in Form eines „Rundrückens" mit dem Apex in Höhe von Th8-Th10 ist festzustellen.
  • Zuvor erfolgten Behandlungen durch Medikamente sowie physiotherapeutische und orthopädische Behandlungen gemäß den bekannten Verfahren. Die Behandlung zeigte nur eine vorübergehende Wirkung und darauf folgend ein erneutes Auftreten der Erkrankung in einem sich stetig verschlimmernden Grad. Dem Patienten wurde die Benutzung der vorgeschlagenen Vorrichtung mit dem ersten, zweiten, dritten und vierten Modul empfohlen.
  • Eine Behandlungseinheit dauerte jeweils 40 Minuten und umfasste 10 Minuten Laufen mit der Vorrichtung und einen Übungskomplex mit Stellungen im Stehen, Sitzen und Liegen von 20 Minuten. 20 Behandlungseinheiten mit 2-tägigen Pausen wurden durchgeführt. Als Ergebnis der Behandlung konnte eine Verbesserung in der Ausübung der statischen Funktion des Patienten und ein Anstieg seiner körperlichen Ausdauer beobachtet werden.
  • Beispiel 3
  • Männlicher Patient I.B., 52
  • Diagnose: Akute zerebrale Durchblutungsstörungen, linksseitige Hemiparese, disseminierte Osteochondrose der Wirbelsäule, Diskushernien von L3, L4, L5. Der Patient wurde gemäß den bekannten Verfahren behandelt, ohne dass eine signifikante und klinische Besserung eingetreten wäre.
  • Die Verwendung der Vorrichtung gemäß dem Patent der Russischen Föderation Nr. 2.054.907 war wegen der disseminierte Osteochondrose, die durch Nervenwurzelsymptome noch weiter kompliziert wurde, unmöglich.
  • Die vorgeschlagene Vorrichtung wurde dem Patienten empfohlen, und zwar mit dem ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften Modul. Eine Behandlungseinheit dauerte jeweils 45 Minuten und schloss 15 Minuten Laufen mit der Vorrichtung ein sowie einen Übungskomplex mit Stellungen im Stehen, Sitzen und Liegen von 20 Minuten.
  • Die Behandlungseinheiten wurden unter Überwachung des arteriellen Blutdrucks durchgeführt. 20 Behandlungseinheiten im Fünf-Tage-Rhythmus mit zweitägigen Pausen wurden durchgeführt.
  • Als Ergebnis der Behandlung wurde Folgendes beobachtet: eine Verminderung des pathologischen Tonus im großen Brustmuskel, was eine Erweiterung des Bewegungsspielraums der oberen Extremitäten ermöglichte, ein Anstieg des Tonus des Deltamuskels und die Beseitigung von Subluxationssymptomen. Eine Tendenz zur Verminderung der antalgischen Skoliose in der Lendenwirbelgegend und eine subjektive Besserung der Nervenwurzelsymptome wurden beobachtet.
  • Es versteht sich, dass jedes der oben beschriebenen Elemente, bzw. zwei oder mehr Elemente gemeinsam, auch in anderen Arten von Anordnungen, die sich von den oben beschriebenen unterscheiden, eine nutzbringende Verwendung finden können.
  • Während die Durchführung der Erfindung als eine Vorrichtung für Patienten mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems und des Bewegungsapparates illustriert und beschrieben wurde, ist nicht beabsichtigt, sie auf die gezeigten Einzelheiten zu beschränken, da verschiedene Modifikationen und strukturelle Änderungen vorgenommen werden können, ohne dass man sich in irgendeiner Weise vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung, wie sie in den zugehörigen Ansprüchen definiert ist, entfernt.
  • Ohne weitere Analyse wird das Vorstehende das Wesentliche der vorliegenden Erfindung so vollständig offen legen, dass sie andere mit Hilfe des aktuellen Wissensstandes für verschiedene Anwendungen leicht adaptieren können, ohne Merkmale auszulassen, die vom Standpunkt des Stands der Technik aus recht wesentliche Charakteristika der allgemeinen oder spezifischen Aspekte der Erfindung darstellen.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Die vorliegende Erfindung kann in der Neurologie, Neurochirurgie, Traumatologie, Orthopädie und Kardiologie Anwendung finden, insbesondere zur Behandlung von Patienten, die an infantiler Zerebralparese und wahrscheinlich durch Rückenmarksverletzungen komplizierten Wirbelsäulenverletzungen leiden, sowie Patienten mit Osteochondrodystrophie, Skoliose, Folgeerkrankungen von Kyphoskoliose oder mit Folgen von Schädel- und Gehirnverletzungen sowie auch zur Rehabilitation von Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen.
  • Zudem kann die vorgeschlagene Erfindung zur Korrektur der Haltung von Patienten sowie in Form von verschieden Trainingssimulatoren für sportliche Übungen verwendet werden.

Claims (12)

  1. Vorrichtung zur Behandlung von Patienten, die an Erkrankungen des zentralen Nervensystems und/oder Verletzungen des zugehörigen Bewegungsapparates leiden, mit einer Reklinationsorthese (1), die an einer oberen Körperregion des Patienten anzubringen und geeignet ist, den Schultergürtel zu abduzieren und die Schulterblätter an die Wirbelsäule heranzuführen; Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten, das sich im Lendenwirbelsäulenbereich desselben befindet; mindestens ein Mittel (16) zur Korrektur von Hüfte und Schienbein, wobei die Möglichkeit besteht, Hüfte und Schienbein in einer vorher eingestellten Position zu stabilisieren; mindestens ein Mittel (21) zur Korrektur des Fußgelenks und der Zehen, wobei der Fuß in Bezug auf das Fußgelenk stabilisiert werden kann; eine Vielzahl von drehbaren Korrekturelementen (33) und eine Vielzahl von Verbindungsmitteln (41), wobei die genannten Teile der Vorrichtung mehrere separate Module (A, B, C, D) bilden, die bestimmte Körperpartien des Patienten abdecken und wobei jedes der genannten Module für eine von den anderen unabhängige Benutzung geeignet ist; die Reklinationsorthese (1) stellt nämlich ein erstes Modul (A) dar, das Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten stellt im Wesentlichen ein zweites Modul (B) dar, das geeignet ist, die Wirbelsäule zu korrigieren, ohne sie dabei in senkrechter Richtung zu belasten; mindestens ein Mittel zur Korrektur von Hüfte und Schienbein entspricht einem dritten Modul (C), das geeignet ist, Hüfte und Schienbein in einer vorher eingestellten Position zu stabilisieren, so dass dem Kniegelenk Bewegungsfreiheit gelassen wird; und mindestens ein Mittel zur Korrektur des Fußgelenks und der Zehen entspricht einem vierten Modul (D), das geeignet ist, den Fuß in Bezug auf das Fußgelenk in der Frontal- und in der Saggitalebene zu stabilisieren, so dass das Fußgelenk über Bewegungsfreiheit verfügt; eine äußere Oberfläche jedes Moduls besteht aus genopptem Material, das zur Verwendung bei Befestigungen vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist; die drehbaren Korrekturteile (33) verbinden nacheinander das zweite, dritte und vierte Modul (B, C, D), wobei die Möglichkeit besteht, sie auch wieder von einander zu trennen; jedes drehbare Korrekturelement (33) hat die Form eines Bands aus elastischem Material, welches einen Dehnungsgrad von 5% bis 50% aufweist, so dass beim Patienten während dessen Fortbewegung eine Korrektur der Bewegungen stattfindet, und verfügt über eine Anzahl von Verbindungsmitteln (41), die geeignet sind, die Spannung der drehbaren Korrekturelemente (33) an jeder Stelle anzupassen, an der sie mit jedem der zweiten, dritten und vierten Module (B, C, D) verbunden sind, wobei jedes der Verbindungsmittel eine eingreifende Oberfläche hat, die geeignet ist, bei Verwendung eines textilen Klettverschlusses an der Außenfläche jedes der zweiten, dritten und vierten Module eine Verbindung herzustellen, und zwar an jeder Stelle dieser Fläche je nach Art der Erkrankung des Patienten.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der jedes drehbare Korrekturelement (33) über ein Mittel (44) verfügt, mit dem die Länge desselben verändert werden kann.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Reklinationsorthese (1) ein erstes flexibles Band (2) und ein zweites flexibles Band (2) aufweist, wobei beide Bänder räumlich in Form einer Schlaufe gebogen sind und auf diese Weise einen ersten und einen zweiten Gurt bilden, die das entsprechende Schultergelenk des Patienten umschließen und über ein Interaktionsmittel (4) verfügen, das geeignet ist, die ersten Enden (3) des ersten und des zweiten flexiblen Bands (2) miteinander zu verbinden, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen liegenden Abstand anzupassen; das genannte Mittel ist auf dem Rücken des Patienten angebracht, wobei die zweiten Enden (5) des ersten und des zweiten flexiblen Bands (2) jeweils auf dem ersten und zweiten flexiblen Band (2) in der Nähe des Interaktionsmittels (4) befestigt werden.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, zu der ferner eine elastische Platte (13) gehört, die einen Teil des Patientenrückens im Schulterblätterbereich zwischen der Reklinationsorthese (1) und dem Rücken des Patienten bedecken soll, wobei die Außenseite dieser elastischen Platte (13) aus genopptem Material besteht, das zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist und zur Verbindung mit dem ersten und zweiten Band (2) der Reklinationsorthese (1) dient; die Innenseite jedes Bands hat eine eingreifende Oberfläche, die zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist und mit der Außenfläche der elastischen Platte (13) verbunden werden kann, deren unterer Teil über ein Verbindungsmittel (14) verfügt, das eine Verbindung mit dem zweiten Modul (B) ermöglicht.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten ein Korsett (6) umfasst, welches eine Profilform hat, das die Wirbelsäule korrigiert, ohne dass in senkrechter Richtung eine Belastung derselben erfolgt; ein erster Teil (7) des Korsetts (6) ist geeignet, den Körper des Patienten im Lendenwirbelbereich zu umschließen, und umfasst Mittel (9) zur Befestigung dieses Teils in Querrichtung am Körper des Patienten, wohingegen ein zweiter Teil (8) des Korsetts (6) geeignet ist, den Rücken des Patienten im Bereich der Schulterblätter zu bedecken.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der das Mittel zur Korrektur des Rumpfs des Patienten ein Korsett mit Profilform umfasst, das die Wirbelsäule korrigiert, ohne dass dabei in senkrechter Richtung eine Belastung derselben erfolgt, wobei das Korsett den Körper des Patienten im Lendenwirbelbereich umschließt und ein Mittel (12) umfasst, das eine Befestigung in Querrichtung am Körper des Patienten ermöglicht, sowie ein Verbindungsmittel (15), das geeignet ist, mit dem Verbindungsmittel (14) der elastischen Platte (13) verbunden zu werden.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Mittel (16) zur Korrektur des Hüftgelenks und des Fußgelenks eine erste flexible Bandage (17) und eine zweite flexible Bandage (18) umfasst, wobei beide geeignet sind, die untere Extremität des Patienten jeweils ober- und unterhalb des Kniegelenks zu umschließen und dort befestigt zu werden, wobei die Möglichkeit besteht, den Abstand dazwischen mit Hilfe von Befestigungen (20) anzupassen, die sich an einem Ende von jeder der beiden flexiblen Bandagen (17, 18) befinden und die im Bereich der Kniekehle mit den in Längsrichtung gegenüberliegenden Kanten derselben verbunden sind.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Mittel (21) zur Korrektur des Fußgelenks und der Zehen einen ersten flexiblen Gurt (22) umfasst, der den Knöchel umschließt und an einem seiner Enden ein Interaktionsmittel (24) aufweist, das geeignet ist, den flexiblen Gurt (22) mit dem Knöchel zu verbinden, wobei die Möglichkeit besteht, den Abstand dazwischen anzupassen; ein zweiter flexibler Gurt (23), der geeignet ist, den Fuß im Bereich des Längsbogens der Fußsohle zu umschließen, und qdessen Enden an dem ersten flexiblen Gurt (22) auf den entgegengesetzten Knöchelseitenflächen befestigt sind; ein kreuzförmiges Zehen-/Fußsohlenelement (26) mit drei Enden (27, 28, 29) die räumlich gegeneinander gebogen sind, um den Fuß im Zehenbereich zu umschließen, wobei diese Enden durch Befestigungen (31) miteinander verbunden sind, wohingegen ein viertes Ende (30) dieses Elements frei und geeignet ist, über die gesamte Länge des Fußes unter demselben platziert zu werden; ferner sind zwei elastische Schienen (32) vorgesehen, die jeweils den ersten und zweiten Gurt (22, 23) mit dem Zehen-/Fußsohlenelement (26) im Zehenbereich verbinden, wobei die Möglichkeit besteht, den dazwischen liegenden Abstand anzupassen.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, zu der ferner Anpassungs- und Verbindungsmittel (42) für die Verbindung der drehbaren Korrekturelemente (33) mit einem entsprechenden Modul gehören; jedes dieser Mittel weist mindestens eine Öse (43) auf und besteht aus zwei Schichten, wovon die erste eine Außenseite aus genopptem Material hat, das zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist, wohingegen die äußere Oberfläche der zweiten Schicht eingreifend und zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist, wobei jedes dieser Verbindungsmittel, über das jedes der drehbaren Korrekturelemente (33) verfügt, eine genoppte Oberfläche aufweist, die zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 1, zu der ferner ein fünftes Modul E gehört, das aus mindestens einem Mittel (34) zur Korrektur einer oberen Extremität gehört, das geeignet ist, Schulter und Unterarm des Patienten in einer vorher eingestellten Position zu stabilisieren, um dem Ellbogengelenk Bewegungsfreiheit zu lassen, wobei die äußere Oberfläche dieses Moduls aus genopptem Material und zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss geeignet ist; es ist wenigstens ein drehbares Korrekturelement (33) vorgesehen, das dieses fünfte Modul (E) mit dem ersten Modul (A) verbindet, wobei die Möglichkeit besteht, beide auch wieder zu trennen, und wobei dieses Element aus einem Band aus elastischem Material mit einem Dehnungsgrad von 5% bis 50% besteht und geeignet ist, die Bewegung einer oberen Extremität, während des Verlaufs dieser Bewegung, zu korrigieren; das drehbare Korrekturelement (33) ist mit einer Anzahl von Verbindungsmitteln (41) ausgestattet, die geeignet sind, die Span nung dieses Elements an der Verbindungsstelle zwischen dem ersten Modul (A) und dem fünften Modul (E) anzupassen, sowie mit einer eingreifenden Oberfläche versehen, die zur Verwendung bei einer Befestigung vom Typ textiler Klettverschluss an jeder Stelle der äußeren Oberfläche des ersten Moduls (A) und des fünften Moduls (E) geeignet ist, je nach Art der Erkrankung des Patienten.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei der das drehbare Korrekturelement (33) des Mittels (34) zur Korrektur einer oberen Extremität mit einem Mittel (44) zur Veränderung von dessen Länge ausgestattet ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, bei der das Mittel (34) zur Korrektur einer oberen Extremität ein erstes räumlich gebogenes flexibles Band (35) und ein zweites räumlich gebogenes flexibles Band (36) umfasst, wobei beide geeignet sind, die obere Extremität jeweils über und unter dem Ellbogen zu umschließen, und dort befestigt sind, wobei die Möglichkeit besteht, den Abstand zwischen beiden mittels Befestigungen anzupassen, die an einem Ende von jedem der beiden räumlich gebogenen flexiblen Bändern (35, 36) vorgesehen sind, und wobei diese flexiblen Bänder (35, 36) im subcubitalen Bereich mit ihren in Längsrichtung gegenüberliegenden Kanten miteinander verbunden sind; ferner ist ein V-förmiges Karpalelement (38) vorgesehen, das von der Ergonomie her geeignet ist, an der Handfläche des Patienten befestigt zu werden und den Daumen zu abduzieren, sowie ein Mittel (39) zur Befestigung des elastischen Karpalelements (38) an der Hand des Patienten, wobei die Möglichkeit besteht, die Spannungskraft des elastischen Karpalelementss (38) anzupassen, welches über mindestens eine elastische Schiene (40), welche das flexible Karpalelement (38) und das zweite flexible Band (36) miteinander verbindet, mit dem zweiten flexiblen Band (36) verbunden ist, wobei an den Enden der Schiene (40) eine Anzahl von Verbindungsmitteln (41) vorgesehen ist, die geeignet sind, die Spannung der Schiene (40) an der Stelle anzupassen, wo sie mit dem flexiblen Karpalelement (38) und dem zweiten flexiblen Band (36) verbunden ist.
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