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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Formung
von Sandformen durch Einblasen von Sand durch eine schlitzförmige Öffnung, die
sich über
eine Seitenplatte eines Formkastens erstreckt, wobei sich ein Formmodell
in den Kasten erstreckt. Die Erfindung betrifft ferner eine Seitenplatte mit
einer schlitzförmigen Öffnung für einen
Formkasten.
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Relevanter
Stand der Technik
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Vorrichtungen
der oben erwähnten
Technik sind auf dem Gebiet der Herstellung von Sandformen gut bekannt.
Die Sandformen werden anschließend für die industrielle
Formung von Metallprodukten verwendet, deren Geometrie oftmals hoch
komplex ist.
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Heutzutage
werden hauptsächlich
zwei verschiedene Typen von Vorrichtungen oder Techniken verwendet,
nämlich
die Wendeplattentechnik (mit zweiseitiger Modellplatte) und die
DISAMATIC®-Technik.
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Bei
der Wendeplattentechnik wird eine Wendeplatte mit Formmodellen auf
jeder von voneinander abgewandten Seiten zwischen zwei Formkästen geklemmt.
Bei der Formung einer oberen und einer unteren Sandform erstreckt
sich das Modell der Wendeplatte in jeden der Kästen. Eine schlitzförmige Öffnung,
die sich über
eine Seitenplatte erstreckt, ist in jedem der Formkästen angeordnet.
Gleichzeitig wird Sand mit hoher Geschwindigkeit durch jede schlitzförmige Öffnung in
jeden Kasten eingeblasen. Anschließend wird der Sand durch die
gleichzeitige Bewegung der Pressplatte des Oberkastens und der Platte
des Unterkastens in einer Richtung zu der Wendeplatte zusammen gepresst.
Nach dem Zusammenpressen werden die Kästen voneinander weg bewegt,
wobei die Wendeplatte entfernt wird und schließlich Kerne in den Formen angeordnet
werden. Anschließend
werden die Kästen
erneut geschlossen, so dass das geformte Gesamtvolumen der Modelle
der Wendeplatte sozusagen den vollständigen Hohlraum der fertig
geformten Sandformen bildet. Die geschlossenen Sandformen werden
zu dem Prozess zum Gießen
des Metallprodukts darin weiter befördert.
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Bei
der DISAMATIC®-Technik
wird eine Seitenplatte mit einem ersten Modell an einer ersten Pressplatte
angeordnet, und eine andere Seitenplatte mit einem weiteren Modell
wird auf der entgegengesetzten Pressplatte angeordnet, so dass sich
zwei gegenüberliegend
angeordnete Modelle in denselben Formkasten erstrecken. Eine schlitzförmige Öffnung ist
in einer Seitenplatte, normalerweise einer oberen Seitenplatte,
angeordnet, so dass, wenn Sand in den Formkasten geblasen wird,
die beiden Modelle gleichzeitig an voneinander abgewandten Seiten
der Sandform geformt werden. Anschließend bewegen sich die Pressplatten
in Richtung zueinander und pressen den Sand zusammen. Nach einer Entfernung
von dem Formkasten wird die Sandform in enger Beziehung zu der vorher
geformten Sandform auf einer Fördereinrichtung
angeordnet. Der Hohlraum zwischen der fertig geformten Sandform und
der vorhergehend geformten Sandform bildet den Hohlraum für das nachfolgende
Gießen
des Metallproduktes.
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Bei
beiden Techniken wird der Sand zusammengepresst und anschließend verdichtet,
bis eine bestimmte vorberechnete maximale Presskraft erreicht wird.
Die maximale Presskraft wird für
den Verdichtungsgrad des zusammengepressten Sandes berechnet, die
in dem Bereich des Kastens erreicht wird, in dem sich der Hauptteil
des Modells erstreckt. Dadurch wird eine zufriedenstellende Härte des
verdichteten Sandes in diesem Bereich erreicht, in dem sich der
Hauptteil des Modells erstreckt und der normalerweise der Zentralbereich
der fertiggeformten Sandform ist. Jedoch muss in dem Umfangsbereich, der
sich um den Zentralbereich herum erstreckt oder diesen umgibt, eine
größere Länge des
Sandes verdichtet werden, als in dem Zentralbereich. In dem Sand
kann abhängig
von dem betreffenden Modell eine negative oder eine positive Depression
gebildet werden. Insbesondere eine negative Depression ist schwierig
und kann zu einer unakzeptabel niedrigen Härte des zusammengepressten
Sandes führen.
In dem äußersten
Umfangsbereich erstreckt sich kein Modell in den Kasten, so dass
die Länge
des Sandes, der verdichtet werden muss, die größtmögliche in dem Kasten ist. In
dem Zentralbereich, in den sich das Modell erstreckt, ist die Länge des
zu verdichtenden Sandes stets kürzer
als an dem Umfangsbereich. Folglich ist, wenn die Pressplatte während des Zusammenpressens
des Sandes dieselbe Distanz an dem Zentralbereich wie an dem Umfang
durchläuft,
der Verdichtungsgrad des zusammengepressten Sandes in dem Umfangsbereich
geringer. Dadurch ist die Härte
des verdichteten Sandes in dem Außenumfangsbereich geringer
als in dem Zentralbereich. In dem Fall von Hauptmodellen in dem Formkasten
kann die Härte
des verdichteten Sandes in dem Umfangsbereich etwa 50 % oder noch
mehr der Härte
in dem Zentralbereich sein.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Härte des
zusammengepressten Sandes in den Bereichen des Formkastens mit abnehmendem
Modell und im Wesentlichen ohne Modell, wie beispielsweise insbesondere
die äußeren Bereiche
der Sandformen, zu verbessern.
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Bei
der Formvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung besitzt zumindest eines der Endteile der schlitzförmigen Öffnung eine
größere Breite als
dessen Zentralteil.
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Hierdurch
wird eine größere Härte des
verdichteten Sandes der Sandform in den Bereichen mit abnehmenden
Hohlräumen
erreicht, wie insbesondere den Außenbereichen der Sandformen.
Folglich kann das Modell in dem Formkasten näher an der Außenseite
oder seinem Umfangsbereich angeordnet werden. Die Außenbereiche
der Sandformen können
sogar für
kleinere Hohlräume
für die
spätere Formung
von Details an dem Metallprodukt verwendet werden. Es ist wichtig
anzumerken, dass der Bereich des Kastens, der für das den Hohlraum formende
Modell verfügbar
ist, in seiner Ausdehnung in Richtung der Seiten größer geworden
ist. Daher kann eine größere Kapazität für das Formen
der Metallprodukte mit den existierenden Anlagen erreicht werden.
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Zweitens
wird genauso eine gleichmäßigere Härte wie
auch Festigkeit über
die Sandform hinweg erreicht. Infolge einer minimierten Verformung
der Sandform ist daher auch eine höhere Genauigkeit des Metallprodukts,
das später
in der Sandform gegossen wird, zu erwarten. Ferner wird eine höhere Qualität der Oberfläche des
gegossenen Produktes infolge einer verringerten Sandeindringung
erreicht.
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Wenn
der Sand durch die schlitzförmige Öffnung in
den betreffenden Formkasten eingeblasen wird, wird eine größere Menge
an Sand, als beim Stand der Technik, an den Außenumfangsbereich durch das
Endteil der schlitzförmigen Öffnung eingeblasen,
die eine größere Breite
als das Zentralteil besitzt. Folglich ist im zusammengepressten
Zustand die Härte
des verdichteten Sandes, die in dem äußeren Umfangsbereich erreicht
wird, höher
als beim Stand der Technik. Es sind große Verbesserungen hinsichtlich
der Härte
von bis zu 20 % oder sogar noch mehr erreichbar.
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Infolge
spezieller Konstruktionsgründe
oder übermäßiger Erosion
durch den Blassand an den Seitenplatten müssen die Endteile der schlitzförmigen Öffnung manchmal
unter einem Abstand von den benachbarten Seitenplatten des Formkastens
enden. In einem solchen Fall befindet sich die Härte des zusammengepressten
Sandes an dem Umfangsbereich an den Seitenplatten bereits auf seiner
geringsten Größe, so dass
die Härteverbesserungen,
die mit der erfinderischen Lösung
erreicht werden, besonders erwünscht
sind.
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Wenn
die eine längliche
Seite der schlitzförmigen Öffnung im
Wesentlichen gerade ist und die Ausdehnung der Breite an der gegenüberliegenden länglichen
Seite der Öffnung
vorgesehen ist, kann die vorliegende Erfindung vorteilhafterweise
für die
Vorrichtung angewendet werden, die die Wendeplattentechnik verwendet.
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Einfach
herzustellende geometrische Ausführungsformen,
wie beispielsweise, wenn das Endteil der Öffnung eine rechtwinklige Form,
eine dreieckige Form oder sogar eine kreisförmige Form besitzt, liegen
alle innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung.
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Wenn
das Formmodell allmählich
von dem Zentrum des Kastens und in Richtung seiner Seiten abnimmt,
kann sich die Breite der Öffnung
vorteilhafterweise allmählich
von dem Zentralteil der schlitzförmigen Öffnung in
Richtung ihres Endes erweitern.
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Eine
besonders verbesserte Härte
in dem geformten Sand wird erreicht, wenn die Ausdehnung des zumindest
einen Endteiles der Öffnung,
das eine vergrößerte Breite
besitzt, zwischen 4 % und 50 % der Gesamtlänge der schlitzförmigen Öffnung beträgt. Jedoch
ist es optimal, wenn beide Endteile der Öffnung eine vergrößerte Breite
besitzen.
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Für eine Vorrichtung,
die mit der DISAMATIC®-Technik arbeitet, bei
der sich während
der Formung zwei gegenüberliegend
angeordnete Modelle in den Formkasten erstrecken, ist es besonders vorteilhaft,
wenn die Ausdehnung der Breite an dem Endteil der Öffnung im
Vergleich zu dem Zentralteil der Öffnung mit einer kleineren
Breite an beiden gegenüberliegenden
Seiten der Öffnung
vorgesehen ist. Insbesondere kann die Form der Öffnung an dem Endteil um eine
längsgerichtete
Zentralachse im Wesentlichen symmetrisch sein.
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Mit
der erfindungsgemäßen Seitenplatte
für einen
Formkasten umfasst die Platte eine schlitzförmige Öffnung, die sich über die
Seitenplatte erstreckt, und wobei das zumindest eine Endteil der schlitzförmigen Öffnung eine
größere Breite
als ihr Zentralteil besitzt.
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Wenn
die gegenüberliegenden
Längsränder in
der schlitzförmigen Öffnung in
dem Zentralteil nicht parallele Oberflächen umfassen und in den Endteilen parallele,
im Wesentlichen vertikale Oberflächen
umfassen, wird eine minimale Erosion an dem Modell erreicht, wenn
der Sand durch die schlitzförmige Öffnung eingeblasen
wird.
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Auch
kann die Breite an dem zumindest einen Endteil der schlitzförmigen Öffnung durch
die Bewegung verschiebbarer Teile eingestellt werden.
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Beschreibung der Zeichnung
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Die
Erfindung wird nun detailliert unter Bezugnahme auf die begleitenden
Zeichnungen beschrieben, in welchen:
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1 eine
schematische Ansicht einer Formvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
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2 eine
Schnittansicht durch einen schematisch gezeigten Press- und Sandeinblasabschnitt der
Vorrichtung in 1 ist, die die Wendeplattentechnik
verwendet.
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3 – 6 verschiedene
Ausführungsformen
der Seitenplatte sind, die die erfindungsgemäße schlitzförmige Öffnung für das Einblasen des Sandes in
die Formkästen
der Vorrichtung umfasst, wobei die Vorrichtung insbesondere die
Wendeplattentechnik verwendet.
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7 eine
Schnittansicht durch einen schematisch gezeigten Press- und Sandschießabschnitt einer
anderen Vorrichtung gemäß der Erfindung
ist, die die DISAMATIC®-Technik verwendet.
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8 – 11 verschiedene
Ausführungsformen
der Seitenplatte sind, die die erfindungsgemäße schlitzförmige Öffnung für das Einblasen des Sandes
in die Formkästen
der Vorrichtung umfasst, wobei die Vorrichtung insbesondere die
DISAMATIC®-Technik
verwendet.
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12 – 14 verschiedene
Ausführungsformen
der Ränder
der schlitzförmigen Öffnung sind.
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15 und 16 verschiedene
Merkmale zeigen, um die Rückkehr
von Sand durch die schlitzförmige Öffnung zu
begrenzen.
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Detaillierte
Beschreibung vorteilhafter Ausführungsformen
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Die
Formvorrichtung 1, die in 1 schematisch
gezeigt ist, umfasst einen Press- und Sandschießabschnitt 2 für die Formung
von Sandformen 4, 5. Weitere Abschnitte für die Steuerung
der Vorrichtung sind nicht gezeigt, da diese einen Teil des gut
bekannten Standes der Technik innerhalb des Gebietes darstellen.
Eine Fördereinrichtung 3 für den Weitertransport
der geschlossenen Formen 4, 5 zu dem nächsten Prozess
der Formung der Metallprodukte ist unter der Vorrichtung 1 angeordnet.
Zur Vereinfachung ist die Vorrichtung ohne weitere Einzelheiten
gezeigt, die für
die Erläuterung
der vorliegenden Erfindungen nicht wichtig sind.
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Der
Press- und Sandschießabschnitt 2 umfasst
obere und untere Formkästen 6, 7,
die an einer typischen U-förmigen
Presse 8 befestigt und durch diese geführt sind. Durch die Aktivierung
der Presse 8 können
die Formkästen 6, 7 in
der vertikalen Richtung bewegt werden, d.h. in einer Richtung zueinander
oder in einer Richtung weg voneinander. Der Sandbehälter 9 wie
auch die Sicherheitsabdecktür 10 sind
in schematischer Ansicht gezeigt, die nach links gezogen worden
ist, so dass der Sandschießabschnitt
offen liegt. Die Tür
ist während
der Herstellung geschlossen.
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Durch
die Anordnung der oberen und unteren Sandformkästen 6, 7 arbeitet
die Vorrichtung 1 gemäß der Wendeplattentechnik.
Eine Wendeplatte 11 mit gegenüberliegend angeordneten Modellen 12, 13 wird
zwischen die Kästen 6, 7 geklemmt,
so dass sich die Modelle 12, 13 während des
For mens in die Kästen 6, 7,
d.h. 2, erstrecken. Nachdem die Wendeplatte 11 zwischen
die Kästen 6, 7 geklemmt worden
ist, wird der Sand gleichzeitig durch die schlitzförmigen Öffnungen 14, 15 in
jeden der Kästen eingeblasen
oder eingeschossen. Jeder der Formkästen 6, 7 umfasst
eine Seitenplatte 16, 17, die jeweils eine schlitzförmige Öffnung 14, 15 besitzen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung besitzt zumindest eines der Endteile einer derartigen
schlitzförmigen Öffnung eine
größere Breite
als ihr Zentralteil. Die Seitenplatten 16, 17 der
in 2 gezeigten Ausführungsform sind in 3 von
oben gezeigt. In 3 ist leicht zu erkennen, dass
das obere Endteil 18 der schlitzförmigen Öffnung 14 in der linken Seitenplatte 16 eine
rechtwinklige Form wie auch eine größere Breite als das Zentralteil 20 der
schlitzförmigen Öffnung 14 besitzt.
Das obere Endteil 19 der schlitzförmigen Öffnung 15 in der rechten
Seitenplatte 17 besitzt genauso eine rechtwinklige Form
wie auch eine größere Öffnung als
das Zentralteil 21 der schlitzförmigen Öffnung 15.
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Wenn
der Sand durch die Öffnungen 14, 15 in
den betreffenden Formkasten geblasen wird, dann wird eine höhere Sandmenge
als beim Stand der Technik durch die Endteile 18, 19 an
den äußeren Umfangsbereich
eingeblasen. Folglich ist, wenn der Sand anschließend durch
das Pressen der Pressplatte 22 des Oberkastens und der
Platte 23 des Unterkastens in einer Richtung zueinander
und zu der Wendeplatte 11 zusammengepresst wird, die Härte des
verdichteten Sandes, der in dem äußeren Umfangsbereich
erreicht wird, höher
als beim Stand der Technik. Allgemein wird eine Härteverbesserung
von zumindest 10 % erreicht.
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Hierdurch
wird eine größere Härte des
verdichteten Sandes der Sandform in den Bereichen erreicht, die
von dem Modell und daher den Hohlräumen in den Sandformen abnehmen,
wie insbesondere in den Außenbereichen der
Sandformen. Folglich kann das Modell in dem Formkasten näher an seiner Außenseite
oder seinem Umfangsbereich angeordnet werden. Die Außenbereiche
der Sandformen können
sogar für
kleinere Hohlräume
für die
spätere Formung
von Details an dem Metallprodukt verwendet werden. Es ist wichtig
anzumerken, dass der Bereich des Kastens, der für das den Hohlraum formende
Modell verfügbar
ist, in seiner Ausdehnung in Richtung der Seiten größer geworden
ist. Daher kann durch die existierenden Anlagen eine größere Kapazität für die Formung
der Metallprodukte erreicht werden.
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Die
Seitenplatten 16, 17 der in 2 gezeigten
Ausführungsform
können
leicht durch Seitenplatten ersetzt werden, wie beispielsweise solche,
die in den 4 – 6 gezeigt
sind, und verschieden geformte Endteile der schlitzförmigen Öffnung für das Einblasen
von Sand in die Kästen 6, 7 besitzen.
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Bei
der in 4 gezeigten Ausführungsform umfassen die Seitenplatten 24, 25 rechtwinklig
geformte Endteile 26, 27, 28, 29 an
beiden Enden der schlitzförmigen Öffnungen 30, 31.
Die Endteile 26, 27, 28, 29 sind
in Richtung zueinander und dadurch in Richtung der geklemmten Wende
platte 11 zwischen den Kästen 6, 7 vergrößert. Die
Form der Öffnungen 30, 31 ist
symmetrisch oder spiegelbildlich in Bezug zu der Wendeplatte.
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Es
wurde eine Untersuchung mit der in 4 gezeigten
Form und den folgenden Parametern durchgeführt:
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Sandverdichtbarkeit
38 – 42
%
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Sandhöhe in den
Behältern 9 auf
Maximum
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Sandruck
beim Blasen; 3 bar
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Druckkraft
durch das Zusammenpressen von Sand; 8 kp/cm2
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Bei
Vergleich mit einer Untersuchung, die mit derselben Vorrichtung
mit Seitenplatten durchgeführt wurde,
die herkömmliche
schlitzförmige Öffnungen besaßen, die
keine vergrößerte Breite
an den Enden aufwiesen, betrug eine typische Verbesserung der Härte des
zusammengepressten Sandes an dem Umfangsbereich der Formen 5 – 13 %.
Es kann jedoch eine allgemeine Verbesserung von zumindest 10 % erwartet
werden. An dem Zentralbereich der Sandformen kann eine geringfügig geringere
Härte von
etwa 1 – 3
% weniger erwartet werden, so dass eine allgemein gleichmäßigere Härte und
Festigkeit über
die Sandform erreicht wird. Daher ist ebenfalls eine höhere Genauigkeit
des später
in der Sandform geformten Metallproduktes zu erwarten.
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Vorteilhafterweise
kann die Länge
jedes der Endteile typischerweise zwischen 4 % und 50 % der Gesamtlänge der
schlitzförmigen Öffnung betragen.
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In 5 ist
eine mehr den Rand betonende Form der Endteile 32, 33, 34, 35 der Öffnungen 36, 37 in
den Seitenplatten 38, 39 gezeigt. Vorteilhafterweise
ist eine derartige Form an Modelle der Wendeplatte angepasst, die
an dem Zentralbereich ein großes
Volumen besitzen, an dem die schlitzförmigen Öffnungen 36, 37 keine
Vergrößerungen
besitzen.
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In 6 ist
eine weitere Ausführungsform gezeigt,
bei der die Öffnungen 40, 41 in
den Platten 74, 75 vergrößerte Endteile 42, 43, 44, 45 aufweisen, die
sich von dem Zentrum allmählich
in Richtung der Enden der Öffnungen
erweitern. Eine derartige Form kann insbesondere vorteilhaft sein,
wenn die Form der Modelle der Wendeplatte von dem Zentralbereich allmählich in
Richtung des Umfangbereiches abnimmt.
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In 7 ist
schematisch eine andere Ausführungsform
eines Sandschieß- und Pressabschnittes 46 gezeigt,
der den Sandschießabschnitt 2 der
in 1 gezeigten Vorrichtung ersetzen kann, wenn als für die Formung
der Sandformen 37 angewendete Technik die DISAMATIC®-Technik
verwendet wird.
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Bei
der DISAMATIC®-Technik
sind die Modelle 48, 49 an der ersten Pressplatte 22 bzw.
an der zweiten Pressplatte 23 entgegengesetzt zueinander angeordnet.
Der Sand wird durch eine schlitzförmige Öffnung 50 in der Seitenplatte 51 und
zwischen die Modelle 48, 49 in dem Formkasten 76 geschossen oder
hineingeblasen. Anschließend
wird der Sand zusammengepresst, indem die erste Pressplatte 22 und
die zweite Pressplatte 23 in Richtung aneinander gepresst
werden. Wenn zwei fertiggestellte Sandformen später in geschlossener Beziehung
zueinander angeordnet werden, erzeugen die beiden entgegengesetzt
geformten Modelle gemeinsam den Gesamthohlraum 52, in welchem
das Metallprodukt anschließend
geformt wird.
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In
ihrer einfachsten Form kann die erfindungsgemäße schlitzförmige Öffnung 50 ein einzelnes
Endteil 53 mit einer vergrößerten Breite besitzen, wie
in 8 gezeigt ist.
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Jedoch
ist die in 9 gezeigte Ausführungsform
besonders bevorzugt, bei der beide Endteile 54, 55 der Öffnung im
Vergleich zu dem schlitzförmigen
Zentralteil 57 vergrößert sind.
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In 9 ist
eine rechtwinklige Form der Endteile 54, 55 gezeigt.
Jedoch ist in 10 eine mehr den Rand betonende
Form der Endteile 58, 59 der schlitzförmigen Öffnung 60,
die in der Seitenplatte 61 angeordnet ist, gezeigt. Die
Form von 9 kann vorteilhafterweise verwendet
werden, wenn die Modelle 48, 49 mit einer abrupten
Schrägstellung
oder Höhendifferenz
bezüglich
der Platten 22, 23 enden, so dass die größere Menge
an Sand, der an den Endteilen eingeblasen wird, an dem Umfang besonders konzentriert
wird.
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Die
Form von 10 ist geeigneter, wenn die
Modelle mit einer geringeren Schrägstellung enden. Dadurch wird
mehr Sand an dem schräggestellten
Teil des Modells eingeblasen, als an dem zentralen schlitzförmigen Teil 60 der Öffnung bei 10.
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Bei
einer anderen Ausführungsform,
die in 11 gezeigt ist, erweitern sich
die Endteile 62, 63 der Öffnung 64 in der Seitenplatte 65 allmählich von dem
Zentrum in Richtung ihrer Enden. Bei Verwendung in Verbindung mit
Modellen, die eine Form besitzen, die sich von dem Zentrum allmählich in
Richtung des Umfangsbereiches verringert, ist eine besonders gleichmäßige Härte der
geformten Sandformen 47 zu erwarten.
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Allgemein
besitzen in den 8 – 11 die vergrößerten Endteile
eine größere Breite
an beiden gegenüberliegenden
Seiten der Öffnung
im Vergleich zu dem Zentralteil der Öffnung mit einer kleineren Breite.
Die Formen der gezeigten Öffnungen
in den 8 – 11 sind
sozusagen "knochenförmig", da die Vergrößerungen
um eine längsgerichtete
Zentralachse 66 symmetrisch sind, die in 11 gezeigt ist.
Eine derartige allgemeine symmetrische "knochenförmige" Form der Öffnung passt die meisten verschiedenen
Formen der verwendeten Modelle 48, 49 für die DISAMATIC®-Technik
an. Jedoch ist davon auszugehen, dass asymmetrisch geformte Öffnungen
vorteilhaft sind, wenn das Modell 48 und 49 in
ihren geometrischen Formen stark verschieden sind.
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Es
ist jedoch wichtig anzumerken, dass die Idee der Erfindung nicht
auf eine spezifische geometrische Form der Endteile der schlitzförmigen Öffnung beschränkt ist.
Einzig wichtig ist, dass das Endteil eine vergrößerte Breite besitzt, so dass
mehr Sand an dem Umfangsbereich eingeblasen wird und in diesem Bereich
eine größere Härte erreicht
wird, als bei dem Stand der Technik.
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Die
rechte Seitenplatte 17 von 3 ist in 12 in
perspektivischer Ansicht gezeigt. Ein vertikaler Schnitt A–A an dem
Zentralteil der Öffnung
in 12 ist in 13 gezeigt,
und ein vertikaler Schnitt B–B
an dem Endteil 19 ist in 14 gezeigt. Wie
in 12 gezeigt ist, ist der linke Rand 66 des Zentralteils 21 der Öffnung vertikal
angeordnet und der rechte Rand 67 schräggestellt, so dass sich der Abstand
zwischen den Rändern 66, 67 abwärts verringert.
Folglich wird der Sand geringfügig
von dem Modell 13 weg gerichtet, wenn er durch die Öffnung 15 eingeblasen
wird, und wird dadurch an den Bereichen mit größerem Volumen konzentriert,
an denen ein Aufbau von Sand am meisten erforderlich ist, um eine
gleichmäßige Härte über die
zusammengepresste Sandform zu erreichen. Die Erosion des Modells
wird dadurch erheblich verringert. Bei der gezeigten Ausführungsform
von 14 besitzt das Endteil 19 der Öffnung 15 vertikale,
parallele Ränder 68, 69,
da an dem Umfangsbereich im Wesentlichen kein Modell an der Wendeplatte 11 vorhanden
ist.
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Allgemein
können
die entgegengesetzten Ränder
eines beliebigen Teils der Öffnungen
beide oder nur einer derselben schräg gestellt sein, um den Blassand
in Richtung des Bereiches zu lenken, an dem die Sandmenge am meisten
benötigt
wird.
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In
den in 15 und 16 gezeigten
Ausführungsformen
sind zwei verschiedene Mittel zur Verringerung einer Sandrückkehr durch
die Öffnung nach außen gezeigt.
Leisten oder Streifen 70 sind in einem gitterartigen Modell
in einer schlitzförmigen Öffnung 71 mit
parallelen Seiten, wie in 15 gezeigt
ist, angeordnet. Nachdem der Sand durch die Öffnung eingeblasen ist, wird
ein Sandauslass vor dem Zusammenpressen durch die Leisten minimiert. In 16 ist
eine sich längs
erstreckende wulstartige Verdickung 72 an dem oberen Rand 73 in
dem vertikalen Schnitt A–A
der Öffnung 15 in 12 gezeigt. Die
wulstförmige
Verdickung 72 besitzt eine stark begrenzende Wirkung auf
die Neigung des Sandes, wieder durch die Öffnung herauszulaufen.