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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines
Seltenerdmetall-basierten
Permanentmagneten mit einem dünnen
und dichten Film auf seiner Oberfläche, der verschiedene Charakteristika, die
für die
Verwendung als Korrosions-resistentem
Film notwendig sind, aufweist.
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BESCHREIBUNG DES STANDES DER
TECHNIK
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Ein
Seltenerdmetall-basierter Permanentmagnet wie zum Beispiel ein R-Fe-B-basierter Permanentmagnet,
für den
ein Nd-Fe-B-basierter Permanentmagnet repräsentativ ist, und ein R-Fe-N-basierter
Permanentmagnet, für
den ein Sm-Fe-N-basierter
Permanentmagnet repräsentativ
ist, wird aus einem preisgünstigen
Material reich an natürlichen
Resourcen hergestellt und weist eine hohe magnetische Charakteristik
im Vergleich zu einem Sm-Co-basierten Permanentmagneten auf. Aus
diesem Grund wird der R-Fe-B-basierte Permanentmagnet zur Zeit auf
einer Vielzahl von Gebieten eingesetzt.
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Jedoch
ist der Seltenerdmetall-basierte Permanentmagnet dafür anfällig, durch
Oxidation in der Atmosphäre
zu korrodieren, da er hochreaktives Seltenerdmetall (R) enthält. Wenn
der Seltenerd-basierte Permanentmagnet verwendet wird, ohne vorher
einer Behandlung unterworfen zu werden, schreitet die Korrosion des
Magneten von seiner Oberfläche
aufgrund der Anwesenheit einer kleinen Menge von Säure, Alkali und/oder
Wasser fort, um Rost zu erzeugen, was die Zerstörung und Auflösung der
magnetischen Charakteristik mit sich bringt. Wenn weiterhin der
Magnet mit daran erzeugtem Rost in eine Vorrichtung, wie etwa eine magnetische
Schaltung, eingefügt wird,
besteht die Möglichkeit,
dass der Rost sich zerstreut, um umgebende Teile der Komponenten
zu verschmutzen.
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Mit
dem vorhergehenden im Blick ist bis jetzt ein Verfahren zur Bildung
eines Korrosions-resistenten Films auf der Oberfläche eines
Seltenerd-basierten Permanentmagneten untersucht worden. Es existieren konventionell
vorgeschlagene Verfahren, wie zum Beispiel ein Verfahren, welches
das Aufbringen einer kolloidalen Lösung, umfassend Wasser, einen
Alkohol und feine, anorganische Partikel (SiO
2)
auf die Oberfläche eines
Magneten und Erhitzen sowie Verfestigung der kolloidalen Lösung (siehe
japanische Patentveröffentlichung
Nr. 63-301506 ) beinhaltet. Ein Verfahren schließt das Eintauchen
eines Magneten in eine Behandlungslösung, umfassend eine wässrige Lösung eines
Alkalisilikats, die ultrafeine, darin verteilte Silica-Partikel
enthält
oder das Aufbringen solch einer Behandlungslösung auf den Magneten und anschließendes Erhitzen
des Magneten, der die darauf aufgebrachte Behandlungslösung umfasst
(siehe
japanische Patentveröffentlichung Nr.
9-63833 ) ein. Ein Verfahren umfasst das Eintauchen eines
Magneten in eine Behandlungslösung,
enthaltend eine wässrige
Lösung
eines Alkalisilikats, welches feine, darin verteilte Metallpartikel
enthält,
oder das Aufbringen solch einer Behandlungslösung auf den Magneten und anschließendes Erhitzen
des Magneten, der die darauf aufgebrachte Behandlungslösung umfasst
(siehe
japanische Patentveröffentlichung
Nr. 2000-182813 ).
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In
den letzten Jahren ist eine Verkleinerung der Größe von Teilen in der elektronischen
Industrie und der Geräteindustrie,
in denen ein Seltenerd-basierter Permanentmagnet verwendet wird,
erzielt worden. In Übereinstimmung
damit, ist es notwendig, dass der Magnet selber in Bezug auf die
Größe und Kosten
reduziert wird. Vor diesem Hintergrund muss die Oberflächenbehandlung
des Magneten mit höherer
Dimensionsgenauigkeit (eine Reduktion der Dicke eines Film und eine
Erhöhung
der Korrosionsbeständigkeit
eines dünnen
Films) durchgeführt
werden, verbunden mit einem Anstieg des effektiven Volumens des
Magneten und mit niedrigen Kosten. Die folgenden Charakteristika
werden von dem Korrosions-resistenten Film verlangt.
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Erstens
muss der Film dicht sein. Dies ist notwendig, denn wenn der Film
nicht dicht ist, ist es unmöglich
die Korrosion des Magneten zu verhindern und die Dicke des Films
zu reduzieren.
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Zweitens
sollten, auch wenn der Film dicht ist, keine physikalischen Defekte,
wie Risse, vorhanden sein. Falls physikalische Defekte in dem Film
vorhanden sind, gelangt Wasser über
den defekten Bereich in den Magneten und als Folge beginnt die Korrosion
ausgehend von der Oberfläche
des Magneten. Drittens muss der Film selber eine ausgezeichnete
Korrosionsbeständigkeit
aufweisen. Falls der Film anfällig
für Korrosion
ist, ist es unmöglich,
die Korrosion des Magneten zu verhindern. Ferner muss der Film ausgezeichnet nah
an dem Magneten haften. Sogar wenn der Film selber ausgezeichnete
Korrosionsbeständigkeit
und ähnliches
aufweist, ist es unmöglich
die Korrosion des Magneten zu verhindern, wenn der Film anfällig dafür ist, leicht
abgelöst
zu werden. Schließlich
muss der Film dünn
sein, um einen Film mit einer hohen Dimensionsgenauigkeit bilden
zu können,
aber er muss eine gleichmäßige Dicke
besitzen und er muss zufrieden stellende Charakteristika, wie sie
eingangs beschrieben wurden, aufweisen.
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Der
Film, der mit dem Verfahren, welches in der
japanische Patentveröffentlichung Nr. 63-301506 beschrieben
ist, hergestellt wurde, ist nicht mehr als ein Film, der mit den
anorganischen, feinen Partikeln lediglich durch Anbindung gebildet
wurde. Deshalb existiert in dem Film ein Hohlraum zwischen den benachbarten anorganischen,
feinen Partikeln. Aus diesem Grund mangelt es dem Film an Dichte.
Der Film besitzt eine schlechte Reaktivität mit der Oberfläche des
Magneten. Aus diesem Grund besitzt der Film keine ausgezeichnete,
enge Haftung an dem Magneten. In dem Verfahren, welches in der
japanischen Patentveröffentlichung Nr.
9-63833 und
2000-182813 beschrieben
ist, kann der Gehalt an Alkaliionen in dem Film durch Dispersion ultrafeiner
Silica-Partikel oder feiner Metallpartikel in der wässrigen
Lösung
von Alkalisilikat reduziert werden, wobei die Korrosionsbeständigkeit
des Films selber erhöht
wird. Wird jedoch der Gehalt an Alkaliionen zu stark reduziert,
werden Risse erzeugt. Deshalb ist es schwierig, gleichzeitig einer
Erhöhung
der Korrosionsbeständigkeit
des Films und eine Inhibierung der Generierung von physikalischen
Defekten zu erzielen, was zu dem Problem führt, dass falls eine dieser
Charakteristiken vorzugsweise erzielt wird, das andere Charakteristikum schlecht
ist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Deshalb
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur
Herstellung eines Seltenerdmetall-basierten Permanentmagneten, der
auf seiner Oberfläche
einen dünnen
und dichten Film mit verschiedenen Charakteristika, die für einen
Einsatz als Korrosions-resistenter Film notwendig sind, aufweist,
bereit zustellen.
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Die
Erfinder haben viele Untersuchungen mit dem oben genannten Aspekt
im Auge durchgeführt
und haben als ein Ergebnis gefunden, dass bei einer Hitzebehandlung
zur Bildung eines Films mittels einer Hydrolysereaktion und einer
thermischen Zersetzung einer Silikonverbindung, gefolgt von einer
Polymerisationsreaktion, eine Spannung durch das Schrumpfen des
Films innerhalb des Films erzeugt wird, aber dieser Spannung durch
Verteilung der anorganischen, feinen Partikel mit einer spezifischen
durchschnittlichen Partikelgröße in dem
Film, der aus der Silikonverbindung gebildet wird, verteilt werden
und so die Bildung von physikalischen Defekten, wie Rissen, verhindert
werden kann. Es wurde auch gefunden, dass die Fehlstellen zwischen den
benachbarten anorganischen, feinen Partikeln mit der Filmphase gefüllt werden,
die aus der Silikonverbindung gebildet wird, und dadurch der Film
dicht ist. Der Film selber besitzt eine ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit,
weil keine Alkaliionen in dem Film enthalten sind und eine ausgezeichnet
nahe Haftung des gebildeten Films, da eine ausgezeichnete Reaktivität mit der
Oberfläche
des Magneten erzielt wird. Weiterhin wurde gefunden, dass die Charakteristika
des gebildeten Films mit den Charakteristiken der Behandlungslösung, die zur
Bildung des Films eingesetzt wird, verknüpft sind und ein ausgezeichneter
Film insbesondere durch Kontrolle der Viskosität der Behandlungslösung gebildet
werden kann.
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Es
ist in der
japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 7-230906 beschrieben, dass ein festes Pulver, wie zum
Beispiel Silica, zu einer Mischung aus einer Silica-Vorstufenverbindung,
wie zum Beispiel Tetraethylorthosilicat, und einer organischen Vorstufenverbindung,
wie zum Beispiel Vinyltriethoxysilan, gegeben wird, um einen Film
zu bilden. Jedoch ist der in diesem Patent beschriebene Film, ein
Film der die Silica-Vorstufenverbindung und die organische Vorstufenverbindung
als notwendige Verbindungen enthält,
und ist verschieden von der technischen Idee der vorliegenden Erfindung.
Zusätzlich
ist die Bedeutsamkeit der Partikelgröße des festen Pulvers und die
Bedeutsamkeit der Behandlungslösung,
die für
die Bildung des Films verwendet wird, für den gebildeten Film in keinster
Weise beschrieben.
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Die
vorliegende Erfindung ist mit dem oben beschriebenen Wissen im Blick
erreicht worden und um die oben genannte Aufgabe zu lösen, wird
gemäß Anspruch
1, ein Verfahren zur Herstellung eines Seltenerdmetall-basierten
Permanentmagneten mit einem Korrosions-resistenten Film, umfassend
die Schritte Auftragen einer Behandlungslösung, die eine Silicium-Verbindung
mit mindestens einer Hydroxyl-Gruppe
und/oder mindestens einer hydrolysierbaren Gruppe und anorganischen,
feinen Partikeln mit einer durchschnittlichen Partikelgröße in einem
Bereich von 1 nm bis 100 nm auf die Oberfläche des Magneten und Unterwerfen
des Magneten mit der darauf aufgebrachten Behandlungslösung einer
Hitzebehandlung, bereit gestellt.
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Gemäß eines
zweiten Aspekts und Merkmals der vorliegenden Erfindung weist die
Behandlungslösung
zusätzlich
zu dem ersten Merkmal eine Viskosität auf, die auf 20 cP oder weniger
eingestellt ist.
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Gemäß eines
dritten Aspekts und Merkmals der vorliegenden Erfindung ist die
Viskosität
der Behandlungslösung
zusätzlich
zu dem ersten Merkmal durch Verdünnung
der Behandlungslösung
mit einem organischen Lösungsmittel
mit einem Dampfdruck von 1 mmHg oder mehr bei 20°C auf 20 cP oder weniger eingestellt.
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Gemäß eines
vierten Aspekts und Merkmals der vorliegenden Erfindung ist, zusätzlich zu
dem ersten Merkmal, der Seltenerdmetall-basierte Permanentmagnet
ein R-Fe-B-basierter Permanentmagnet.
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Gemäß eines
fünften
Aspekts und Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, zusätzlich zu
dem ersten Merkmal, der Seltenerdmetall-basierte Permanentmagnet,
ein R-Fe-N-basierter
Permanentmagnet.
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Gemäß eines
sechsten Aspekts und Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, zusätzlich zu
dem ersten Merkmal, die Behandlungslösung eine Sol-Lösung, die
mittels einer Sol-Gel-Reaktion, an der wenigstens die Silicium-Verbindung
beteiligt ist, hergestellt worden.
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Gemäß eines
siebten Aspekts und Merkmals der vorliegenden Erfindung ist, zusätzlich zu
dem ersten Merkmal, die Silicium-Verbindung eine Verbindung ist,
die durch die allgemeine Formel R1 nSiX4-n dargestellt wird,
wobei R1 eine Niederalkylgruppe, welche
eine Substituentengruppe aufweisen kann, eine Niederalkenylgruppe
oder eine Arylgruppe, welche eine Substituentengruppe aufweisen
kann, ist, X eine Hydroxylgruppe oder OR2 (wobei
R2 eine Niederalkylgruppe ist, welche eine
Substitutentengruppe aufweisen kann, eine Acylgruppe, eine Arylgruppe,
welche eine Substituentengruppe aufweisen kann, oder eine Alkoxyarylgruppe
ist) ist und n eine ganze Zahl
von 0 bis 3 ist.
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Gemäß eines
achten Aspekts und Merkmals der vorliegenden Erfindung ist, zusätzlich zu
dem siebten Merkmal, n in der
allgemeinen Formel eine ganze Zahl von 1 bis 3.
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Gemäß eines
neunten Aspekts und Merkmals der vorliegenden Erfindung sind, zusätzlich zu
dem ersten Merkmal, die anorganischen, feinen Partikel feine Partikel
eines Metalloxids, welches wenigstens eines ausgewählt aus
SiO2, Al2O3, ZrO2, TiO2, MgO und BaTiO3 umfasst.
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Gemäß eines
zehnten Aspekts und Merkmals der vorliegenden Erfindung sind, zusätzlich zu
dem neunten Merkmal, die anorganischen, feinen Partikel feine Partikel
eines Metalloxids, welches SiO2 umfasst.
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Gemäß eines
elften Aspekts und Merkmals der vorliegenden Erfindung liegt, zusätzlich zu
dem ersten Merkmal, das Mischungsverhältnis (Gewichtsverhältnis) der
Silicium-Verbindung (in Form von SiO2) zu
den anorganischen, feinen Partikeln in der Behandlungslösung in
einem Bereich von 1:0,01 zu 1:100.
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Gemäß eines
zwölften
Aspekts und Merkmals der vorliegenden Erfindung liegt, zusätzlich zu
dem ersten Merkmal, die Dicke des Korrosions-resistenten Films in
einem Bereich von 0,01 μm
bis 10 μm.
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Gemäß eines
dreizehnten Aspekts und Merkmals der vorliegenden Erfindung wird
ein Seltenerd-basierter Permanentmagnet mit einem Film, enthaltend
anorganische, feine Partikel mit einer durchschnittlichen Partikelgröße in einem
Bereich von 1 nm bis 100 nm und dispergiert in einer Filmphase,
gebildet aus einer Silicium-Verbindung mit wenigstens einer Hydroxylgruppe
und/oder wenigstens einer hydrolysierbaren Gruppe, auf der Oberfläche, bereitgestellt.
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Gemäß eines
vierzehnten Aspekts und Merkmals der vorliegenden Erfindung wird,
zusätzlich
zu dem dreizehnten Merkmal, der Magnet durch ein Herstellungsverfahren
gemäß Anspruch
1 hergestellt.
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Mit
Hilfe des Verfahrens zur Herstellung eines Seltenerd-basierten Permanentmagneten
mit dem Korrosion-resistenten Film gemäß der vorliegenden Erfindung,
kann der Korrosion-resistente Film, enthaltend anorganische, feine
Partikel mit einer spezifischen Partikelgröße und die in der Filmphase,
die aus der Siliciumverbindung gebildet wird, verteilt sind, auf
der Oberfläche
des Magneten gebildet werden.
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In
einer Hitzebehandlung zur Bildung eines Films mittels einer Hydrolysereaktion
und einer thermischen Zersetzungsreaktion einer Silikonverbindung,
gefolgt von einer Polymerisationsreaktion, wird eine Spannung durch
das Schrumpfen des Films innerhalb des Films erzeugt, aber diese
Spannung wird durch Verteilung der anorganischen, feinen Partikel
mit einer spezifischen durchschnittlichen Partikelgröße in dem
Film, der aus der Silikonverbindung gebildet wird, verteilt und
so wird die Bildung von physikalischen Defekten, wie Rissen, verhindert.
Zusätzlich
sind die Fehlstellen zwischen den benachbarten anorganischen, feinen
Partikeln mit der Filmphase, die aus der Silikonverbindung gebildet
wird, gefüllt
und so das der Film dicht ist. Weiterhin sind keine Alkaliionen
in dem Film enthalten und deshalb besitzt der Film selber eine ausgezeichnete
Korrosionsresistenz. Ferner besitzt der Film durch eine ausgezeichnete
Reaktivität
mit der Oberfläche
des Magneten eine ausgezeichnet nahe Haftung an den Magneten.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Ein
Verfahren zur Herstellung eines Seltenerdmetall-basierten Permanentmagneten
mit einem Korrosion-resstenten Film gemäß der vorliegenden Erfindung
umfasst die Schritte Auftragen einer Behandlungslösung, die
eine Silicium-Verbindung mit mindestens einer Hydroxyl-Gruppe und/oder
mindestens einer hydrolysierbaren Gruppe und anorganischen, feinen
Partikeln mit einer durchschnittlichen Partikelgröße in einem Bereich
von 1 nm bis 100 nm umfasst, auf die Oberfläche des Magneten und Unterwerfen
des Magneten mit der darauf aufgebrachten Behandlungslösung einer
Hitzebehandlung.
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Die
Silicium-Verbindung mit wenigstens einer Hydroxylgruppe und/oder
mindestens einer hydrolysierbaren Gruppe ist nicht besonders eingeschränkt und
kann eine der folgenden Silicium-Verbindungen (a), (b) und (c) sein,
falls die Silicium-Verbindung in der Lage ist, homopolymerisiert
zu werden oder falls die Silicium-Verbindung in der Lage ist, mit
anorganischen, feinen Partikel polymerisiert zu werden, falls diese polymerisierbar
sind, was später
beschrieben werden wird. Eine solche Verbindung kann zum Beispiel
alleine oder in Form einer Mischung eingesetzt werden. Diese Verbindungen
können
mittels eines bekannten Verfahrens hergestellt werden und die meisten
davon sind kommerziell erhältlich.
- (a) Eine Silicium-Verbindung, welche durch
eine allgemeine Formel R1 nSiX4-n, wobei R1 eine
Niederalkylgruppe, welche eine Substituentengruppe aufweisen kann,
eine Niederalkenylgruppe oder eine Arylgruppe, welche eine Substituentengruppe
aufweisen kann, ist, X eine Hydroxylgruppe oder OR2 (wobei
R2 eine Niederalkylgruppe ist, welche eine
Substitutentengruppe aufweisen kann, eine Acylgruppe, eine Arylgruppe, welche
eine Substituentengruppe aufweisen kann, oder eine Alkoxyarylgruppe
ist) ist und n eine ganze Zahl von
0 bis 3 ist
- (b) Eine Silicium-Verbindung, welche durch eine allgemeine Formel
Z1 3-m-Si(R3)m-Y-Si(R4)p-Z2 3-p dargestellt ist,
wobei R3 und R4 gleich
oder verschieden sein können
und jeweils eine Niederalkylgruppe, welche eine Substituentengruppe
aufweisen kann, eine Niederalkenylgruppe oder eine Arylgruppe, welche
eine Substituentengruppe aufweisen kann, sind, Z1 und
Z2 gleich oder verschieden sein können und
jeweils eine Hydroxylgruppe oder OR5 als
eine hydrolysierbare Gruppe (wobei R5 eine
Niederalkylgruppe, welche eine Substitutengruppe aufweisen kann,
eine Niederalkenylgruppe oder eine Arylgruppe, welche eine Substituentengruppe
aufweisen kann, ist) sind, Y eine Alkylengruppe ist und m und p können gleich
oder verschieden sein und sind jeweils eine ganze Zahl von 0 bis
2.
- (c) Ein Oligomer (ein Trimer, ein Tetramer oder ähnliches)
der oben beschriebenen Verbindungen.
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Es
ist wünschenswert,
dass unter den oben beschriebenen Verbindungen eine Verbindung mit n in der allgemeinen Formel,
welches eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist, und eine Verbindung mit
m + p in der allgemeinen Formel, welches ganze Zahlen von 1 bis
4 sind, eingesetzt werden. Dies ist so, weil der Einsatz einer solchen Verbindung
sicher stellt, dass eine Spannung, die in dem Film durch Schrumpfen
des Films in der Hitzebehandlung zur Bildung des Films erzeugt wird,
weiter verteilt werden kann und die Bildung von Rissen weiter verhindert
werden kann. Auf der anderen Seite ist es wünschenswert, dass die Zahl
an Hydroxylgruppen und/oder hydrolysierbaren Gruppen der Silicium-Verbindung
groß ist,
um den Grad der Polymerisation der Silicium-Verbindung zur Bildung
des dichten Films zu erhöhen.
Aus diesem Grund ist es insbesondere wünschenswert, eine Verbindung
mit n in der allgemeinen Formel,
welches gleich 1 ist, und eine Verbindung mit m + p in
der allgemeinen Formel, welche gleich 1 oder 2 sind, zu verwenden,
um gleichzeitig eine effektive Inhibierung der Bildung von Rissen
und die Bildung eines dichten Films zu erzielen.
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Der
Begriff „Niederalkylgruppe,
welche eine Substituentengruppe aufweisen kann" steht für eine Alkylgruppe, welche
1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist und welche eine Substituentengruppe
haben kann. Besondere Beispiele von Alkylgruppen, die jeweils 1
bis 4 Kohlenstoffatome besitzen, sind Methyl-, Ethyl-, Propyl- und
Butylgruppen oder ähnliche.
Beispiele für
Substituentengruppen sind Phenyl-, Amino-, Cyano-, Nitro-, Mercapto-,
Halogen-, Hydroxyl-, Carbonyl- und Epoxygruppen oder ähnliche.
Der Begriff „Niederalkenylgruppe" steht für eine Alkenylgruppe
mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und ausgewählte Beispiele an Niederalkenylgruppen
sind Vinyl-, Allyl-, 1-Propenyl- und 2-Butenylgruppen oder ähnliche.
Beispiele an Arylgruppen, welche jeweils eine Substituentengruppe
aufweisen können,
sind eine Phenylgruppe, welche eine Substituentengruppe aufweisen
kann. Beispiele an Substituentengruppen sind eine Niederalkylgruppe
wie Methyl, Amino-, Cyano,- Nitro-, Mercapto-, Formyl-, Halogen-
und Hydroxylgruppen oder ähnliche.
Beispiele für
Acylgruppen sind Formyl-, Acetyl-, Propionyl- und Butyrylgruppen
oder ähnliche.
Beispiele für
Alkoxyalkylgruppen sind Methoxymethyl-, 2-Methoxyethyl-, Ethoxymethyl-,
2-Ethoxyethyl- und
4-Ethoxybutylgruppen oder ähnliche.
Beispiele für
Alkylengruppen sind Methylen-, Ethylen- und Trimethylengruppen oder ähnliche.
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Beispiele
für die
anorganischen, feinen Partikel, die in der vorliegenden Erfindung
eingesetzt werden, sind feine Partikel eines Metalloxids, welches
wenigstens eines ausgewählt
aus SiO2, Al2O3, ZrO2, TiO2, MgO und BaTiO3 oder ähnliche
umfasst, feine Partikel eines Metalls, welches wenigstens eines
ausgewählt
aus Fe, Co, Ni, Al und Cu oder ähnliche
umfasst, feine Partikel eines Metallnitrids, welches wenigstens
eines ausgewählt
aus AlN, TiN oder ähnliche
umfasst, feine Partikel eines Metallcarbids, welches wenigstens
eines ausgewählt
aus TiC oder ähnliche
umfasst und feine Partikel eines Metallcarbidnitrids, welches wenigstens
eines ausgewählt
aus TiCN oder ähnliche
umfasst. Diese Typen an anorganischen, feinen Partikeln können alleine oder
in der Form einer Mischung eingesetzt werden. Die feinen Partikel
der Metalloxide und die feinen Partikel der Metalle weisen in einer üblichen
Betriebsumgebung Hydroxylgruppen auf ihren Oberflächen auf
und folglich können
sie mit der Silicium-Verbindung mit mindestens einer Hydroxyl-Gruppe
und/oder mindestens einer hydrolysierbaren Gruppe oder mit einer
anderen, je nachdem welche passt, polymerisiert werden. Jedoch ist es
von Gesichtspunkten der Einfachheit der Kontrolle der Form der Hydroxylgruppen
und der Einfachheit der Handhabung der feinen Partikel vorteilhaft,
feine Partikel von Metalloxiden, welche wenigstens eines ausgewählt aus
SiO2, Al2O3, ZrO2, TiO2, MgO und BaTiO3 umfassen,
und insbesondere feine Partikel des Metalloxids, umfassend SiO2, einzusetzen.
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In
der vorliegenden Erfindung werden anorganische, feine Partikel mit
einer durchschnittlichen Partikelgröße in einem Bereich von 1 nm
bis 100 nm eingesetzt. Der Grund ist der folgende: Falls die durchschnittliche
Partikelgröße kleiner
als 1 nm ist, besteht die Möglichkeit,
dass eine sekundäre
Agglomeration in der Behandlungslösung auftritt, die zu Schwierigkeiten
in der Handhabung führt.
Auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit, dass keine gute
Verteilung erreicht wird und es aus diesem Grund scheitert, einen
Film mit einer ausgezeichneten Korrosionsbeständigkeit zu bilden, wenn die
durchschnittliche Partikelgröße größer als
100 nm ist. Die Verteilung einer großen Anzahl an feinen Partikeln
mit kleineren, durchschnittlichen Partikelgrößen in dem Film stellt sicher,
dass die Bildung von Rissen effektiver verhindert werden kann. Aus
diesem Grund ist die durchschnittliche Partikelgröße der anorganischen,
feinen Partikel vorzugsweise in einem Bereich von 2 nm bis 50 nm
und mehr bevorzugt in einem Bereich von 3 nm bis 30 nm.
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Das
Verfahren zur Herstellung der anorganischen, feinen Partikel ist
nicht besonders limitiert und die anorganischen, feinen Partikel
können
mittels eines bekannten Verfahrens hergestellt werden. So können zum Beispiel
die feinen Partikel des Metalloxids, welches SiO2 umfasst,
mittels eines Flüssigphasenverfahrens
oder eines Gasphasenverfahrens hergestellt werden, wobei die feinen
Partikel, die mittels des Flüssigphasenverfahrens
hergestellt wurden, vom Gesichtspunkt der Verteilbarkeit in der
Behandlungslösung,
der Polymerisationsreaktivität
mit der oben genannten Silicium-Verbindung mit mindestens einer
Hydroxyl-Gruppe und/oder mindestens einer hydrolysierbaren Gruppe
und der Einfachheit der Kontrolle der Form der Hydroxyl-Gruppen bevorzugt
sind. Beispiele für
die Flüssigphasenverfahren,
welche eingesetzt werden können,
sind ein Verfahren zur Bildung von feinen Partikeln unter Verwendung
von Wasserglas als Ausgangsmaterial, welches die Entfernung von
Na2O mittels eines Ionenaustausches und
anschließender
Zugabe einer Säure
(ein so genanntes kolloidales Silica-Herstellungsverfahren) einschliesst
und ein Verfahren zur Bildung von feinen Partikeln, welches die
Verdünnung
einer Metall-Verbindung (Alkoxid) mit einem Alkohol, Zugabe von
Wasser und anschließender
Zugabe einer Säure
oder eines Alkali (ein so genanntes Sol-Gel-Verfahren) beinhaltet.
Um die Verteilbarkeit in der Behandlungslösung zu erhöhen, kann die Oberfläche der
feinen Partikel mittels eines bekannten Verfahrens verbessert werden.
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Es
ist vom Gesichtspunkt der Einfachheit der Handhabung wünschenswert,
dass die anorganischen, feinen Partikel in einem Zustand verwendet
werden, bei dem sie in einem Lösungsmittel
verteilt sind. Wenn die feinen, anorganischen Partikel dispergiert
in Wasser eingesetzt werden, besteht jedoch die Möglichkeit,
dass nach dem Mischen der anorganischen, feinen Partikel, dispergiert
in Wasser, mit der Silicium-Verbindung mit mindestens einer Hydroxyl-Gruppe
und/oder mindestens einer hydrolysierbaren Gruppe, dass die Hydrolysereaktion
und/oder die Polymerisationsreaktion der Silicium-Verbindung gestartet
wird und dabei einen Einfluss auf die Stabilität der Behandlungslösung und
ihrerseits auf die ausgezeichneten Filmbildungseigenschaften ausübt. Aus
diesem Grund ist es wünschenswerter,
dass die anorganischen, feinen Partikel in einem organischen Lösungsmittel,
wie einem niederen Alkohol dispergiert, sind. Insbesondere kolloidales
Silica wird in einem Zustand hergestellt, bei dem es in Wasser dispergiert
wurde und deshalb ist es besser, dass ein Organo-Silica-Sol hergestellt
wird, bei dem ein organisches Lösungsmittel
anstelle von Wasser verwendet wird.
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Die
Behandlungslösung,
die die Silicium-Verbindung mit mindestens einer Hydroxyl-Gruppe und/oder mindestens
einer hydrolysierbaren Gruppe und die anorganischen, feinen Partikel
enthält,
kann eine Lösung sein,
die durch bloßes
Mischen der Silicium-Verbindung
und der anorganischen, feinen Partikel unter Verwendung eines organischen
Lösungsmittels,
wie einem niederem Alkohol, hergestellt wurde. Es ist aber wünschenswert,
dass eine Sol-Lösung,
die durch eine Sol-Gel-Reaktion an der zumindest die Silicium-Verbindung beteiligt
ist, als Behandlungslösung
eingesetzt wird. Der Grund liegt darin, dass die Spannung, die innerhalb des
Films durch das Schrumpfen des Films während der Hitzebehandlung entsteht,
weiter verteilt werden kann, um die weitere Entstehung von Rissen
zu verhindern, in dem die Sol-Gel-Reaktion, an der zumindest die Silicium-Verbindung
teilnimmt, im Stadium der Behandlungslösung stattfindet und so einen
kolloidalen Zustand bereitstellt, bei dem die Silicium-Verbindung
homopolymerisiert wurde oder die Silicium-Verbindung und die anorganischen,
feinen Partikel copolymerisiert wurden oder die anorganischen, feinen
Partikel homopolymerisiert wurden, falls die anorganischen, feinen
Partikel homopolymerisierbar sind.
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Das
Herstellungsverfahren der Sol-Lösung
wird im Folgenden beschrieben. Die Sol-Lösung
wird durch Zugabe einer Silicium-Verbindung mit mindestens einer
Hydroxyl-Gruppe
und/oder mindestens einer hydrolysierbaren Gruppe, anorganischen,
feinen Partikeln, Wasser und eines organisches Lösungsmittels und, falls notwendig,
ein Katalysator, ein Stabilisator und ähnliches hergestellt.
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Das
Mischungsverhältnis
(Gewichtsverhältnis)
der Silicium-Verbindung mit mindestens einer Hydroxyl-Gruppe und/oder
mindestens einer hydrolysierbaren Gruppe zu den anorganischen, feinen
Partikeln in der Sol-Lösung
liegt wünschenswerterweise
in einem Bereich von 1:0,01 bis 1:100 (wobei der Anteil an Silicium-Verbindung
in Form von SiO2 vorliegt) und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:0,1 bis 1:10. Falls der Gehalt an den anorganischen,
feinen Partikeln kleiner als 1:0,01 ist, besteht die Möglichkeit,
dass der Anteil der vorhandenen anorganischen, feinen Partikel in
dem Film kleiner ist und dadurch die Bildung von Rissen herbeigeführt wird.
Falls der Gehalt an anorganischen, feinen Partikeln größer als
1:100 ist, besteht die Möglichkeit,
dass Fehlstellen zwischen benachbarten anorganischen, feinen Partikeln
nicht ausreichend mit der Filmphase, die von der Silicium-Verbindung
gebildet wird, gefüllt
werden und es besteht auch die Möglichkeit, dass
die Reaktivität
mit der Oberfläche
des Magneten schlecht ist, wodurch eine ausgezeichnete enge Haftung an
den Magneten nicht gewährleistet
werden kann.
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Der
Gesamtanteil an der Silicium-Verbindung mit mindestens einer Hydroxyl-Gruppe
und/oder mindestens einer hydrolysierbaren Gruppe und anorganischen,
feinen Partikeln, der in die Sol-Lösung eingebracht ist, liegt
wünschenswerterweise
in einem Bereich von 1 Gew.-% bis 40 Gew.-% (wobei der Anteil an
Silicium-Verbindung in Form von SiO2 vorliegt).
Falls der Gesamtanteil niedriger als 1 Gew.-% ist, kann es möglicherweise
notwendig sein, die Anzahl an Schritten zu erhöhen, um einen Film mit einer
zufrieden stellenden Leistung zu bilden. Falls der Gesamtanteil
mehr als 40 Gew.-% beträgt,
besteht die Möglichkeit,
dass ein Einfluss auf die Stabilität der Sol-Lösung
ausgeübt
wird und es dadurch schwierig wird, einen gleichmäßigen Film zu
bilden.
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Wasser,
welches in der Sol-Lösung
enthalten ist, kann direkt oder indirekt mittels einer chemischen Reaktion,
beispielsweise durch Einsatz von Wasser, welches in einer Veresterungsreaktion
eines Alkohols mit einer Carbonsäure
entsteht, falls ein solcher Alkohol als ein organisches Lösungsmittel
verwendet wird, oder durch Einsatz von Wasserdampf in der Atmosphäre zugeführt werden.
Die Menge an Wasser, die zugeführt wird,
liegt vorteilhaft bei einem Molverhältnis von 150 oder weniger
bezogen auf die Silicium-Verbindung mit mindestens einer Hydroxyl-Gruppe
und/oder mindestens einer hydrolysierbaren Gruppe. Falls das Molverhältnis 150 überschreitet,
besteht die Möglichkeit,
dass ein Einfluss auf die Stabilität der Sol-Lösung ausgeübt wird. Zusätzlich besteht
die Möglichkeit,
dass die Korrosion des Magneten während der Filmbildung herbeigeführt wird
und dass die Verschmutzung und Zerstörung der Sol-Lösung aufgrund
der Magnetkomponenten durch die Korrosion des Magneten herbeigeführt wird.
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Das
organische Lösungsmittel
ist nicht besonders beschränkt
und kann jedes Lösungsmittel
sein, solange es in der Lage ist, die Silicium-Verbindung mit mindestens
einer Hydroxyl-Gruppe und/oder mindestens einer hydrolysierbaren
Gruppe homogen zu lösen,
die anorganischen feinen Partikeln und das Wasser, welche Komponenten
der Sol-Lösung
sind, homogen zu lösen
und das erhaltene Kolloid gleichmäßig zu dispergieren. Beispiele
an solchen organischen Lösungsmitteln,
welche eingesetzt werden können,
sind ein niederer Alkohol, für
den Ethanol beispielhaft ist, ein Kohlenwasserstoffetheralkohol,
für den
Ethylenglycol-mono-alkylether beispielhaft
ist, ein Acetat eines Kohlenwasserstoffetheralkohols, für den Ethylenglycol-mono-alkyletheracetat beispielhaft
ist, ein Acetat eines niederen Alkohols, für das Ethoxyethylacetat und
Ethylacetat beispielhaft sind, ein Keton, für das Aceton beispielhaft ist,
ein Glycol wie Ethylenglycol, ein aromatischer Kohlenwasserstoff
wie Toluol und Xylol und ein halogenierter Kohlenwasserstoff wie
Trichlormethan. Jedoch ist es vom Gesichtspunkt der Sicherheit während der
Behandlung und den Kosten wünschenswert,
dass niedere Alkohole wie Ethanol, Isopropylalkohol, 1-Butanol alleine
oder in der Form von Mischungen eingesetzt werden, um die die Bildung eines
dünnen
Films mit gleichmäßiger Dicke
zu erleichtern, wie im Folgenden beschrieben werden wird. Das organische
Lösungsmittel
kann ein organisches Lösungsmittel
sein, welches als Dispergiermittel für das Organo-Silica-Sol verwendet
wird.
-
Die
Viskosität
der Sol-Lösung
hängt von
der Kombination der Komponenten für die Sol-Lösung ab, ist aber wünschenswert
im Allgemeinen auf 100 cP oder weniger eingestellt. Dies liegt daran,
dass es im Fall, dass die Viskosität der Sol-Lösung 100 cP überschreitet,
schwierig ist, einen Film zu bilden, der eine gleichmäßige Dicke
aufweist und dass eine Möglichkeit
besteht, dass Risse während
der Hitzebehandlung erzeugt werden. Es ist mehr bevorzugt, dass
die Viskosität
der Sol-Lösung
auf 20 cP oder weniger eingestellt ist. Es ist durch Einstellung
der Viskosität
der Sol-Lösung einfach
möglich,
einen Film zu bilden, welcher dünn
ist, aber eine gleichmäßige Dicke
aufweist, wie oben beschrieben ist.
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Die
Einstellung der Viskosität
der Sol-Lösung
kann durchgeführt
werden, in dem die Menge an zugegebenem, organischen Lösungsmittel
reguliert wird. In diesem Fall kann eines der eingangs beschriebenen organischen
Lösungsmittel
verwendet werden, es ist aber wünschenswert,
dass ein organisches Lösungsmittel
mit einem Dampfdruck von 1 mmHg oder mehr bei 20°C verwendet wird. Der Grund
dafür ist
wie folgt: wenn ein organisches Lösungsmittel mit einem Dampfdruck
niedriger 1 mmHg eingesetzt wird, besteht eine erhöhte Tendenz
für das
organische Lösungsmittel
in der Sol-Lösung,
die auf die Oberfläche
eines Magneten aufgebracht ist, oder in einem Film, der auf der
Oberfläche
des Magneten aufgebracht ist, zu verbleiben und es besteht eine
Möglichkeit,
dass kleine Löcher
in einem Film durch schnelles Verdampfen des organischen Lösungsmittels
während
der Hitzbehandlung zur Erzeugung des Films erzeugt werden, wodurch
es schwierig wird, einen Film mit einer ausgezeichneten Korrosionsbeständigkeit
zu erzeugen. Wenn ein Tauchbeschichtungsverfahren, das im Folgenden
beschrieben werden wird, als ein Verfahren eingesetzt wird, um die
Sol-Lösung
auf die Oberfläche
des Magneten aufzubringen, besteht eine Möglichkeit, dass die Sol-Lösung nicht schnell
auf der Oberfläche
gelatiniert, wenn der Magnet aus der Sol-Lösung heraus gezogen wird. Als
eine Folge findet ein Ablaufen der Sol-Lösung statt, was zu der Zerstörung der
dimensionalen Genauigkeit des gebildeten Films führt. Wenn ein organisches Lösungsmittel
mit einem Dampfdruck von 1 mmHg oder mehr verwendet wird, verdampft
das organische Lösungsmittel
sofort und dadurch kann ein solches Problem vermieden werden.
-
Die
obere Grenze des Dampfdrucks des organischen Lösungsmittels beträgt vorzugsweise
300 mmHg oder weniger bei 20°C.
Falls ein organisches Lösungsmittel
mit ein Dampfdruck von mehr als 300 mmHg eingesetzt wird, besteht
eine Möglichkeit,
dass die Konzentrationsschwankung einer Sol-Lösung mit der Zeit aufgrund
von Verdampfung des organischen Lösungsmittels während der
Herstellung eines Films erhöht
wird und es dadurch schwer wird, stabil einen Film zu erzeugen.
-
Beispiele
an organischen Lösungsmitteln,
die vorteilhaft in der vorliegenden Erfindung sind und einen Dampfdruck
im Bereich von von 1 mmHg bis 300 mmHg bei 20°C besitzen, sind Methanol (95),
Ethanol (44), Isopropylalkohol (32), 1-Butanol (5,5), Cyclohexan
(100), Ethylenglycol-mono-methylether (6.2), Ethylenglycolmono ethylether
(3.8), Ethylacetat (74), Aceton (180), Toluol (22) und Xylol (6)
(wobei die Zahl in Klammern einen Dampfdruck in der Einheit mmHg
bei 20°C
angibt). Diese können
alleine oder in Form einer Mischung eingesetzt werden.
-
Der
pH-Wert der Sol-Lösung
liegt vorteilhaft in einem Bereich von 2 bis 7. Falls der pH-Wert
niedriger als 2 ist oder 7 überschreitet,
besteht eine Möglichkeit,
dass die Hydrolysereaktion und die Polymerisationsreaktion bei der
Herstellung einer Sol-Lösung, die
für die
Bildung eines Films geeignet ist, nicht kontrolliert werden könne.
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Die
Zeit und die Temperatur bei der Herstellung der Sol-Lösung hängen von
der Kombination der Komponenten, die in der Sol-Lösung enthalten
sind, ab, aber meistens liegt die Zeit der Herstellung in einem
Bereich von 1 Minute bis 72 Stunden und die Temperatur liegt während der
Herstellung in einem Bereich von 0°C bis 100°C.
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Falls
notwendig, kann ein Katalysator zu der Sol-Lösung gegeben werden. Beispiele
an Katalysatoren sind Säuren
wie Essigsäure,
Salpetersäure,
Salzsäure
und ähnliche.
Diese können
alleine oder in der Form einer Mischung eingesetzt werden. Die geeignete
Menge an zugegebenem Katalysator wird durch die Wasserstoffionen-Konzentration der
hergestellten Sol-Lösung
definiert und es ist wünschenswert,
dass der Katalysator zugegeben wird, so dass der pH-Wert der Sol-Lösung in
einem Bereich von 2 bis 7 liegt.
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Falls
notwendig, kann ein Stabilisator zu der Sol-Lösung gegeben werden, um die
Sol-Lösung
zu stabilisieren. Der Stabilisator wird passend in Übereinstimmung
mit der chemischen Stabilität
der Silicium-Verbindung mit mindestens einer Hydroxyl-Gruppe und/oder
mindestens einer hydrolysierbaren Gruppe und der chemischen Stabilität der anorganischen,
feinen Partikel ausgewählt.
Zum Beispiel können
ein saures Ammoniumfluorid oder ein Ethylendiamin als eine Verbindung
zur Bildung eines Komplexes mit dem Silicium-Atom eingesetzt werden.
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Wie
eingangs beschrieben, kann die Behandlungslösung, die die Silicium-Verbindung
mit mindestens einer Hydroxyl-Gruppe und/oder mindestens einer hydrolysierbaren
Gruppe und die anorganischen feinen Partkel enthält, eine Lösung sein, die nur durch Mischen
der Silicium-Verbindung und der anorganischen feinen Partikel unter
Verwendung eines organischen Lösungsmittels,
wie einen niederen Alkohol, hergestellt werden. Auch wenn eine solche
Behandlungslösung
eingesetzt wird, falls die Behandlungslösung auf die Oberfläche eines
Magneten aufgebracht wird und der Magnet der Hitzebehandlung mittels
eines Verfahrens, welches im Folgenden beschrieben werden wird,
unterworfen wird, kann mittels thermischer Zersetzungsreaktion der Silicium-Verbindung
und der anschließenden
Homopolymerisierungsreaktion der Silicium-Verbindung und ähnlichen,
ein Film mit ausgezeichneter Korrosionsbeständigkeit auf der Oberfläche des
Magneten gebildet werden. Das Mischungsverhältnis der Silicium-Verbindung
zu den anorganischen, feinen Partikeln, eingebracht in der Behandlungslösung, das
organische Lösungsmittel,
welches eingesetzt werden kann, und ähnliches kann auf dem Inhalt
der Beschreibung der Sol-Lösung
basieren.
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Um
die Behandlungslösung,
die die Silicium-Verbindung mit mindestens einer Hydroxyl-Gruppe und/oder
mindestens einer hydrolysierbaren Gruppe und die anorganischen feinen
Partkel enthält,
auf die Oberfläche
des Magneten aufzubringen, kann ein Tauchbeschichtungsverfahren,
ein Sprüh-Verfahren,
ein Spin-Coating-Verfahren
und ähnliches
eingesetzt werden.
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Die
Hitzebehandlung nach der Aufbringung der Behandlungslösung auf
die Oberfläche
des Magneten benötigt
eine Temperatur, die ausreicht, um wenigstens das organische Lösungsmittel
zu verdampfen. Zum Beispiel wenn Ethanol als organisches Lösungsmittel
eingesetzt wird, werden 80°C,
was dem Siedepunkt von Ethanol entspricht, benötigt. Auf der anderen Seite
besteht im Fall eines gesinterten Magneten die Möglichkeit, dass falls die Temperatur
der Hitzebehandlung 500°C überschreitet,
eine Zerstörung
der Magnetcharakteristik herbei geführt wird. Aus diesem Grund
liegt die Temperatur der Hitzebehandlung vorteilhaft in einem Bereich von
80°C bis
500°C und
mehr bevorzugt in einem Bereich von 80°C bis 250°C, auch im Hinblick darauf,
die Bildung von Rissen während
der Kühlbehandlung,
die der Hitzebehandlung folgt, auf das Äußerste zu verhindern. Im Fall
eines gebundenen Magneten, müssen
die Temperaturbedingungen für
die Hitzebehandlung unter Berücksichtigung
der Hitzebeständigkeitstemperatur
des eingesetzten Harzes eingestellt werden. Zum Beispiel im Fall
eines gebundenen Magneten, der unter Verwendung eines Epoxy-Harzes
oder eines Polyamid-Harzes hergestellt wurde, ist es wünschenswert,
dass unter Berücksichtigung
der Hitzebeständigkeitstemperatur
dieser Harze die Temperatur der Hitzebehandlung in einem Bereich
von 80°C
bis 200°C
liegt. Gewöhnlich,
wenn die Produktivität
berücksichtigt
wird, kann die Zeit für
die Hitzebehandlung in einen Bereich von 1 Minute bis 1 Stunde eingestellt
werden.
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Es
ist wünschenswert,
dass zumindest ein Seltenerdmetall (R), welches, aus der Gruppe
bestehend aus Nd, Pr, Dy, Ho, Tb, Sm oder zumindest ein Seltenerdmetall
(R), welches, aus der Gruppe bestehend aus La, Ce, Gd, Er, Eu, Tm,
Yb, Lu und Y in einem Seltenerdmetall-basierten-Permanentmagneten,
der in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, enthalten ist.
-
Üblicherweise
genügt
eines von den oben beschriebenen Seltenerdmetallen (R), wobei jedoch
in der Praxis eine Mischung von zwei oder mehrerer der oben genannten
Seltenerdmetallen (Mischmetall und Didymium) aus dem Grund einer
Beschaffungserleichterung verwendet werden kann.
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Der
Gehalt an R in einem R-Fe-B-Permanentmagneten liegt bevorzugt in
einem Bereich von 10 Atomprozent bis 30 Atomprozent der Zusammensetzung.
Wenn der R-Gehalt kleiner als 10 Atomprozent ist, ist die Kristallstruktur
gleich wie bei -Fe, und aus diesem Grund wird eine hohe magnetische
Charakteristik, insbesondere eine hohe Koerzitivkraft (HcJ) nicht
erhalten. Wenn dagegen der Gehalt an R 30 Atomprozent übersteigt,
wird der Gehalt an einer R-reichen, nicht magnetischen Phase vergrößert, und
die Restmagnet-Flussdichte (Br) wird reduziert, wodurch ein Magnet,
der eine ausgezeichnete Charakteristik hat, nicht erzeugt wird.
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Der
Fe-Gehalt liegt insbesondere in einem Bereich von 65 Atomprozent
bis 80 Atomprozent. Wenn der Fe-Gehalt kleiner als 65 Atomprozent
ist, wird die Restmagnet-Flussdichte (Br) reduziert. Wenn der Fe-Gehalt 80
Atomprozent übersteigt,
wird eine hohe Koerzitivkraft (HcJ) nicht erhalten.
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Es
ist möglich,
die Temperaturcharakteristik ohne Verschlechterung der Magnetcharakteristik
des hergestellten Magneten zu verbessern, indem ein Teil von Fe
durch Co ersetzt wird. Wenn jedoch die Menge an Co, die ersetzt
wird, 20 Atomprozent von Fe übersteigt,
wird die Magnetcharakteristik verschlechtert, und folglich ist eine
solche Menge nicht bevorzugt. Die Menge an Co, welche in einem Bereich
von 5 Atomprozent bis 15 Atomprozent ersetzt wird, ist wünschenswert,
um eine hohe Magnetflussdichte bereitzustellen, da die Restmagnet-Flussdichte
(Br) vergrößert wird,
verglichen mit einem Fall, wo ein Teil von Fe nicht ersetzt wird.
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Es
ist wünschenswert,
dass der Gehalt an B in einem Bereich von 2 Atomprozent bis 28 Atomprozent liegt.
Wenn der B-Gehalt kleiner als 2 Atomprozent ist, ist eine rhomboedrische
Struktur eine Hauptphase, und es wird keine hohe Koerzitivkraft (HcJ)
erhalten. Wenn der Gehalt an B 28 Atomprozent übersteigt, wird der Gehalt
an einer B-reichen, nicht magnetischen Phase vergrößert, und
es wird die Restmagnet-Flussdichte
(Br) reduziert, wodurch ein Permanentmagnet, der eine ausgezeichnete
Charakteristik aufweist, nicht erzeugt wird.
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Um
die Herstellung des Magneten zu verbessern und um die Herstellungskosten
zu reduzieren, kann zumindest eines von 2,0 Gewichtsprozent oder
weniger P und 2,0 Gewichtsprozent oder weniger S in einer Gesamtmenge
von 2,0% oder weniger im Magneten enthalten sein. Außerdem kann
die Korrosionsbeständigkeit
des Magneten dadurch verbessert werden, dass ein Teil von B durch
30 Gew.-% oder weniger Kohlenstoff (C) ersetzt wird.
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Ausserdem
bewirkt die Zugabe von zumindest einem von Al, Ti, V, Cr, Mn, Bi,
Nb, Ta, Mo, W, Sb, Ge, Sn, Zr, Ni, Si, Zn, Hf und Ga, dass die Koerzitivkraft
und die Rechtwinkeligkeit einer Entmagnetisierungskurve verbessert
und dass die Herstellung und die Reduktion der Herstellungskosten
verbessert werden. Es ist ebenfalls wünschenswert, dass zumindest
eines von diesen in einer Menge innerhalb eines Bereichs hinzugefügt wird,
die einen Zustand erfüllt,
dass zumindest 0,9 T oder mehr an Br erforderlich sind, um sicherzustellen, dass
das maximale Energieprodukt (Bh)max gleich oder größer als
159 kJ/m3 ist.
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Zusätzlich zu
R, Fe und B kann der R-Fe-B-Permanentmagnet Verunreinigungen enthalten,
die bei der industriellen Herstellung des Magneten unvermeidlich
sind.
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Die
R-Fe-B-Permanentmagneten, die in der vorliegenden Erfindung verwendet
werden, umfassen einen gesinterten Magneten mit einem Merkmal, dass
er eine Hauptphase aufweist, die eine Verbindung mit einer tetragonalen
Kristallstruktur mit einer durchschnittlichen Kristallkorngröße in einem
Bereich von 1 μm
bis 80 μm,
und 1 bis 50 Volumenprozent einer nicht magnetischen Phase (ausschließlich einer
Oxidphase) aufweist. Der gesinterte Magnet zeigt HcJ ≥ 80 kA/m,
Br > 0,4 T und (BH)max ≥ 80 kJ/m3, wobei der Maximalwert von (BH)max 199
kJ/m3 oder mehr erreicht.
-
Weitere
Beispiele an anderen als den oben beschriebenen R-Fe-B-basierten
Permanentmagneten sind ein anisotroper R-Fe-B-basierter gebundener
Magnet, wie er in der
japanischen
Patentveröffentlichung Nr.
9-92515 beschrieben ist, ein Nd-Fe-B-basierter Nanokompositmagnet mit einer
weichen magnetischen Phase (zum Beispiel α-Fe oder Fe
3B)
und einer harten magnetischen Phase (Nd
2Fe
14B) wie in der
japanischen Patentveröffentlichung Nr. 8-203714 beschrieben,
ein gebundener Magnet, hergestellt unter Verwendung eines isotropen
Nd-Fe-B-basierten Magnetpulvers (zum Beispiel MQP-B (ein Markenname),
hergestellt durch MQI, Co.), welches mittels eines Schmelzquench-Verfahrens,
welches üblicherweise
breit eingesetzt wird, hergestellt wurde oder dergleichen. Jeder
von diesen wird in einem Zustand eingesetzt, bei dem er in eine
vorbestimmte Form unter Verwendung eines Bindemittels, wie einem
Epoxy-Harz, geformt wurde.
-
Beispiele
an den R-Fe-N-basierten Magneten sind Permanentmagnete dargestellt
durch (Fe
1-xR
x)
1-yN (wobei 0,07 < x ≤ 0,3
und 0,001 ≤ y ≤ 0,2) wie
zum Beispiel in der
japanischen
Patentveröffentlichung
Nr. 5-82041 beschrieben.
-
Gemäß des Verfahrens
zur Herstellung des Seltenerdmetall-basierten Permanentmagneten
mit dem Korrosions-resistenten Film gemäß der vorliegenden Erfindung
ist es möglich,
einen Film zu bilden, der anorganische, feine Partikel mit einer
durchschnittlichen Partikelgröße in einem
Bereich von 1 nm bis 100 nm und dispergiert in der Filmphase, die
aus der Siliciumverbindung auf der Oberfläche des Magneten gebildet ist,
enthält.
Dieser Film ist sehr klein in der Dicke, aber dicht und stark in
enger Haftung zu dem Magneten. Aus diesem Grund wird, falls die
Dicke gleich oder größer als
0,01 μm
ist, eine zufrieden stellende Korrosionsbeständigkeit erhalten. Die anorganischen,
feinen Partikel besitzen eine im hohen Maße niedrige Wasserdurchlässigkeit
und dadurch kann die Wasserdurchlässigkeit des Films selber mittels
Dispersion der anorganischen, feinen Partikel in dem gebildeten
Film reduziert werden. Dieser Effekt steht im Zusammenhang mit der
Dicke und ist besonders deutlich bei einem Film mit einer Dicke
in einem Bereich von 1 μm
bis 5 μm.
Die obere Grenze der Dicke eines Films, die möglich ist, gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt zu werden, ist nicht beschränkt. Jedoch
ist das Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
geeignet, einen Seltenerdmetall-basierten Magneten mit einem Korrosions-resistenten
Film mit einer Dicke, die gleich oder kleiner als 10 μm, mehr bevorzugt
gleich oder kleiner als 5 μm,
mehr bevorzugt, gleich oder kleiner 3 μm, ist im Hinblick auf den Bedarf
einer Reduktion der Größe des Magneten
selber, herzustellen.
-
Ein
weiterer anderer Film kann auf dem Korrosions-resistenten Film gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgebildet werden. Durch Anwendung einer solchen Konfiguration
kann die Charakteristik des Korrosions-resistenten Films verbessert
werden und ein eine weitere funktionelle Eigenschaft bereitgestellt
werden.
-
BEISPIELE
-
Beispiel 1
-
Ein
bekannter Gussblock wurde, wie in der
US
4,770,723 beschrieben, pulverisiert und dann nachfolgend
einem Druckvorgang, einem Sintervorgang, einer Hitzebehandlung und
einer Oberflächenbearbeitung unterworfen,
wodurch ein gesinteter Magnet erzeugt wurde, der eine Größe von 23
mm × 10
mm × 6
mm hatte und eine Zusammensetzung von 17Nd-1Pr-75Fe-76 aufwies.
Dieser gesinterte Magnet wurde dann Tests unterworfen, die im Folgenden
beschrieben werden.
-
Der
Magnet wurde einer Strahlreinigung und weiter einer Entfettung mittels
eines Lösungsmittels
unterworfen, wodurch seine Oberfläche gereinigt wurde.
-
Eine
Sol-Lösung
wurde mit einer Zusammensetzung, einer Viskosität und einem pH-Wert, wie in Tabelle
1 gezeigt, unter Verwendung der folgenden Komponenten hergestellt:
Tetraethoxysilan
als Siliciumverbindung, feine Partikel eines Metalloxids umfassend
SiO2, hergestellt mittels eines Gasphasenverfahrens
und mit einem durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 12 nm als
anorganische, feine Partikel, eine Mischung aus Salpetersäure und
Essigsäure
als ein Katalysator, Wasser und eine Mischung aus Ethanol und Isopropylalkohol
als ein organisches Lösungsmittel.
Die Sol-Lösung
wurde mittels eines Tauchbeschichtungsverfahrens bei einer Ziehgeschwindigkeit
wie in Tabelle 2 gezeigt, auf den Magneten aufgebracht. Der Magnet
mit der auf seiner Oberfläche
aufgebrachten Sol-Lösung
wurde bei Bedingungen, wie in Tabelle 2 gezeigt, einer Hitzebehandlung
unterworfen, um einen Korrosions-resistenten Film zu erzeugen.
-
Der
gebildete Korrosions-resistente Film wies eine Dicke von 0,7 μm (bestimmt
an einer gebrochenen Seite des Films mittels eines Elektronenmikroskops)
auf. Die Oberfläche
des Films wurde mittels eines Elektronenmikroskops untersucht und
als ein Ergebnis wurden nur wenige Risse gefunden. Der Magnet mit
dem Korrosions-resistenten
Film auf seiner Oberfläche
wurde einem Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest
unterworfen, wobei man ihn unter Hochtemperatur/Hochfeuchtigkeitszuständen einer
Temperatur von 80°C
und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 90% unterwarf. Das Ergebnis
zeigte, dass 200 Stunden nach Beginn des Tests kein Rost gebildet
worden war.
-
Folglich
hat der gebildete Korrosions-resistente Film keine problematischen
Risse während
der Hitzebehandlung zur Erzeugung des Films erzeugt, war dünn, aber
dicht, war ausgezeichnet in enger Haftung zu dem Magneten, war in
der Lage, für
eine lange Zeit dem Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest,
in dem der Magnet unter Hochtemperatur- und Hochluftfeuchtigkeitsbedingungen
ausgesetzt wurde, zu widerstehen und erfüllte eine geforderte Korrosionsbeständigkeit
ausreichend.
-
Beispiel 2
-
Eine
Sol-Lösung
wurde mit einer Zusammensetzung, einer Viskosität und einem pH-Wert, wie in Tabelle
1 gezeigt, unter Verwendung der folgenden Komponenten hergestellt:
Tetraethoxysilan
als Siliciumverbindung, feine Partikel eines Metalloxids umfassend
Al2O3, hergestellt
mittels eines Gasphasenverfahrens und mit einem durchschnittlichen
Partikeldurchmesser von 13 nm als anorganische, feine Partikel,
eine Mischung aus Salpetersäure
und Essigsäure
als ein Katalysator, Wasser und eine Mischung aus Ethanol und Isopropylalkohol
als ein organisches Lösungsmittel.
Die Sol-Lösung
wurde mittels eines Tauchbeschichtungsverfahrens bei einer Ziehgeschwindigkeit
wie in Tabelle 2 gezeigt, auf den gesinterten Magneten (hergestellt
und gereinigt mittels eines Verfahrens wie in Beispiel 1 beschrieben)
aufgebracht. Der Magnet mit der auf seiner Oberfläche aufgebrachten
Sol-Lösung
wurde bei Bedingungen, wie in Tabelle 2 gezeigt, einer Hitzebehandlung
unterworfen, um einen Korrosions-resistenten Film zu erzeugen.
-
Der
gebildete Korrosions-resistente Film wies eine Dicke von 0,8 μm (bestimmt
an einer gebrochenen Seite des Films mittels eines Elektronenmikroskops)
auf. Die Oberfläche
des Films wurde mittels eines Elektronenmikroskops untersucht und
als ein Ergebnis wurden nur wenige Risse gefunden. Der Magnet mit
dem Korrosions-resistenten
Film auf seiner Oberfläche
wurde einem Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest,
wie in Beispiel 1 beschrieben, unterworfen. Das Ergebnis zeigte,
dass über
200 Stunden nach Beginn des Tests kein Rost gebildet worden war.
-
Folglich
hat der gebildete Korrosions-resistente Film keine problematischen
Risse während
der Hitzebehandlung zur Erzeugung des Films erzeugt, war dünn, aber
dicht, war ausgezeichnet in enger Haftung zu dem Magneten, war in
der Lage, für
eine lange Zeit dem Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest,
bei dem der Magnet Hochtemperatur- und Hochluftfeuchtigkeitsbedingungen
ausgesetzt wurde, zu widerstehen und erfüllte eine geforderte Korrosionsbeständigkeit
ausreichend.
-
Beispiel 3
-
Eine
Sol-Lösung
wurde mit einer Zusammensetzung, einer Viskosität und einem pH-Wert, wie in Tabelle
1 gezeigt, unter Verwendung der folgenden Komponenten hergestellt:
Monomethyltriethoxysilan
als Siliciumverbindung, feine Partikel eines Metalloxids umfassend
SiO2, hergestellt mittels eines Flüssigphasenverfahrens
und mit einem durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 25 nm als anorganische,
feine Partikel (ein Dispergiermittel: Methanol), Wasser und Isopropylalkohol
als ein organisches Lösungsmittel.
Die Sol-Lösung
wurde mittels eines Tauchbeschichtungsverfahrens bei einer Ziehgeschwindigkeit
wie in Tabelle 2 gezeigt, auf den gesinterten Magneten (hergestellt
und gereinigt nach dem Verfahren wie in Beispiel 1 beschrieben)
aufgebracht. Der Magnet mit der auf seiner Oberfläche aufgebrachten
Sol-Lösung wurde
bei Bedingungen, wie in Tabelle 2 gezeigt, einer Hitzebehandlung
unterworfen, um einen Korrosions-resistenten Film zu erzeugen.
-
Der
gebildete Korrosions-resistente Film wies eine Dicke von 2,0 μm (bestimmt
an einer gebrochenen Seite des Films mittels eines Elektronenmikroskops)
auf. Die Oberfläche
des Films wurde mittels eines Elektronenmikroskops untersucht und
als ein Ergebnis wurden keinerlei Risse gefunden. Der Magnet mit
dem Korrosions-resistenten
Film auf seiner Oberfläche
wurde einem Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest, wie
in Beispiel 1 beschrieben, unterworfen. Das Ergebnis zeigte, dass
350 Stunden nach Beginn des Tests kein Rost gebildet worden war.
-
Folglich
hat der gebildete Korrosions-resistente Film keine Risse während der
Hitzebehandlung zur Erzeugung des Films erzeugt, war dünn, aber
dicht, war ausgezeichnet in enger Haftung zu dem Magneten, war in
der Lage, für
eine lange Zeit dem Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest,
in dem der Magnet Hochtemperatur- und Hochluftfeuchtigkeitsbedingungen
ausgesetzt wurde, zu widerstehen und erfüllte eine geforderte Korrosionsbeständigkeit
ausreichend. Tabelle 1
| | A Anm. 1 | B Anm. 2 | Verhältnis an
eingebrachten Komponenten (molares Verhältnis) | Viskosität (cP) | pH |
| | Si-Verbindung | Salpeter-säure | Essig-säure | Wasser | | |
| Beispiel 1 | 1:1 | 10 | 1 | 0,01 | 1,5 | 2,5 | 1,4 | 3,8 |
| Beispiel 2 | 1:1 | 10 | 1 | 0,01 | 1,5 | 2,5 | 1,4 | 4,0 |
| Beispiel 3 | 1:1 | 15 | 1 | -- | -- | 2,4 | 1–2 | 4,5 |
- (Anm. 1) A: Mischungsverhältnis der
Siliciumverbindung zu anorganischen feinen Partikeln in der Sol-Lösung (Gew.-%)
• Verhältnis der
Siliciumverbindung in Form von SiO2
- (Anm. 2) B: Gesamtverhältnis
(Gew.-%) an Siliciumverbindung und an organischen feinen Partikeln,
eingebracht in die Sol-Lösung
• Verhältnis der
Siliciumverbindung in Form von SiO2
Tabelle 2 | | Ziehgeschwindigkeit
(cm/min) | Hitzebehandlung |
| Beispiel
1 | 10 | 200°C × 20 min |
| Beispiel
2 | 10 | 200°C × 20 min |
| Beispiel
2 | 5 | 200°C × 20 min |
-
Vergleichsbeispiel 1
-
Feine
Partikel eines Metalloxids, umfassend SiO2,
welche mittels eines Flüssigphasenverfahrens
hergestellt wurden, und mit einem Partikeldurchmesser von 12 nm
(Dispergiermittel: Wasser) wurden in einer wässrigen Lösung, die Wasserglas (SiO2/Na2O = 5 (molares
Verhältnis)
in einer Menge von 100 g/L in Form von SiO2 enthielt,
gemischt, so dass eine Konzentration an 5 g/L bereit und dadurch
eine Behandlungslösung hergestellt
wurde. Diese Behandlungslösung
wurde auf die Oberfläche
des gesinterten Magneten (mit dem Verfahren hergestellt und gereinigt
wie in Beispiel 1 beschrieben) bei einer Ziehgeschwindigkeit von
10 cm/min in einem Tauchbeschichtungsverfahren aufgebracht. Der
Magnet mit der auf seiner Oberfläche
aufgebrachten Behandlungslösung
wurde bei Bedingungen von 200°C × 20 Minuten
einer Hitzebehandlung unterworfen, um einen Film zu erzeugen.
-
Der
gebildete Film wies eine Dicke von 2,0 μm (bestimmt an einer gebrochenen
Seite des Films mittels eines Elektronenmikroskops) auf. Die Oberfläche des
Films wurde mittels eines Elektronenmikroskops untersucht und als
ein Ergebnis wurden überhaupt
keine Risse gefunden. Jedoch als ein Ergebnis eines Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest,
durchgeführt
auf die selbe Weise wie in Beispiel 1 beschrieben, zeigte, dass
nach Ablauf von 150 Stunden nach Beginn des Tests Rost gebildet
worden war.
-
Folglich
hatte der gebildete Korrosions-resistente Film keine Risse während der
Hitzebehandlung zur Erzeugung des Films erzeugt, war aber nicht
in der Lage, für
eine lange Zeit dem Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest,
in dem der Magnet Hochtemperatur- und Hochluftfeuchtigkeitsbedingungen
ausgesetzt wurde, zu widerstehen und erfüllte nicht eine geforderte
Korrosionsbeständigkeit.
-
Vergleichsbeispiel 2
-
Eine
Isopropylalkohol-Lösung,
enthaltend 30 Gew.-% SiO2, wurde auf die
Oberfläche
des gesinterten Magneten (hergestellt und gereinigt mit dem Verfahren
wie in Beispiel 1 beschrieben) aufgesprüht. Der Magnet mit der auf
seiner Oberfläche
aufgesprühten
Lösung
wurde bei Bedingungen von 200°C × 20 Minuten
einer Hitzebehandlung unterworfen, um einen Film zu erzeugen.
-
Der
gebildete Film wies eine Dicke von 2,0 μm (bestimmt an einer gebrochenen
Seite des Films mittels eines Elektronenmikroskops) auf. Die Oberfläche des
Films wurde mittels eines Elektronenmikroskops untersucht und als
ein Ergebnis wurde eine große
Zahl an Rissen gefunden. Als ein Ergebnis eines Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest,
durchgeführt
auf die selbe Weise wie in Beispiel 1 beschrieben, zeigte, dass
nach Ablauf von 24 Stunden nach Beginn des Tests Rost gebildet worden
war.
-
Folglich
hatte der gebildete Korrosions-resistente Film eine große Zahl
an Rissen während
der Hitzebehandlung zur Erzeugung des Films erzeugt, war nicht dicht,
war nicht in der Lage, für
eine lange Zeit dem Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest, in dem der Magnet
Hochtemperatur- und Hochluftfeuchtigkeitsbedingungen ausgesetzt
wurde, zu widerstehen und erfüllte
nicht eine geforderte Korrosionsbeständigkeit.
-
Beispiel 4
-
Ein
Epoxy-Harz wurde in einer Menge von 2 Gew.-% zu einem Legierungspulver,
welches mittels eines schnellen Verfestigungsverfahrens hergestellt
worden war und einen Partikeldurchmesser von 150 μm sowie eine
Zusammensetzung, umfassend 12 Atomprozent Nd, 77 Atomprozent Fe,
6 Atomprozent B und 5 Atomprozent Co, aufwies, gegeben und das Ganze
geknetet. Die erhaltene Mischung wurde einer Formpressung bei einem
Druck von 7 Tonnen/cm2 unterworfen und dann
für 1 Stunde
bei 170°C
ausgehärtet,
wodurch ein gebundener Magnet mit einer Größe von 30 mm × 20 mm × 8 mm erzeugt
wurde. Dieser gebundene Magnet wurde dann Tests unterworfen, die
im Folgenden beschrieben werden.
-
Eine
Sol-Lösung
wurde mit einer Zusammensetzung, einer Viskosität und einem pH-Wert, wie in Tabelle
3 gezeigt, unter Verwendung der folgenden Komponenten hergestellt:
Monomethyltriethoxysilan
als Siliciumverbindung, feine Partikel eines Metalloxids umfassend
SiO2, hergestellt mittels eines Flüssigphasenverfahrens
und mit einem durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 25 nm als anorganische,
feine Partikel (ein Dispergiermittel: Methanol), Wasser und Isopropylalkohol
als ein organisches Lösungsmittel.
Die Sol-Lösung
wurde mittels eines Tauchbeschichtungsverfahrens bei einer Ziehgeschwindigkeit
wie in Tabelle 4 gezeigt, auf die Oberfläche des Magneten aufgebracht.
Der Magnet mit der auf seiner Oberfläche aufgebrachten Sol-Lösung wurde bei Bedingungen,
wie in Tabelle 4 gezeigt, einer Hitzebehandlung unterworfen, um
einen Korrosions-resistenten Film zu erzeugen.
-
Der
gebildete Korrosions-resistente Film wies eine Dicke von 2,5 μm (bestimmt
an einer gebrochenen Seite des Films mittels eines Elektronenmikroskops)
auf. Die Oberfläche
des Films wurde mittels eines Elektronenmikroskops untersucht und
als ein Ergebnis wurden überhaupt
keine Risse gefunden. Der Magnet mit dem Korrosions-resistenten
Film auf seiner Oberfläche
wurde einem Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest,
wie in Beispiel 1 beschrieben, unterworfen. Das Ergebnis zeigte,
dass 350 Stunden nach Beginn des Tests kein Rost gebildet worden
war.
-
Folglich
hat der gebildete Korrosions-resistente Film keine Risse während der
Hitzebehandlung zur Erzeugung des Films erzeugt, war dünn, aber
dicht, war ausgezeichnet in enger Haftung zu dem Magneten, war in
der Lage, für
eine lange Zeit dem Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest,
bei dem der Magnet Hochtemperatur- und Hochluftfeuchtigkeitsbedingungen
ausgesetzt wurde, zu widerstehen und erfüllte eine geforderte Korrosionsbeständigkeit
ausreichend. Tabelle 3
| | A Anm. 1 | B Anm. 2 | Verhältnis an
eingebrachten Komponenten (molares Verhältnis) | Viskosität
(cP) | pH |
| |
| Si-Verbindung | Salpeter-säure | Essig-säure | Wasser | | |
| Beispiel 4 | 1:1 | 15 | 1 | -- | -- | 2,4 | 1–2 | 4,5 |
- (Anm. 1) A: Mischungsverhältnis der
Siliciumverbindung zu anorganischen feinen Partikeln in der Sol-Lösung (Gew.-%)
• Verhältnis der
Siliciumverbindung in Form von SiO2
- (Anm. 2) B: Gesamtverhältnis
(Gew.-%) an Siliciumverbindung und an organischen feinen Partikeln,
eingebracht in die Sol-Lösung
• Verhältnis der
Siliciumverbindung in Form von SiO2
Tabelle 4 | | Ziehgeschwindigkeit
(cm/min) | Hitzebehandlung |
| Beispiel
4 | 5 | 150°C × 30 min |
-
Beispiel 5 bis 8
-
Eine
Sol-Lösung
wurde mit einer Zusammensetzung, einer Viskosität und einem pH-Wert, wie in Tabelle
5 gezeigt, unter Verwendung der folgenden Komponenten hergestellt:
Monomethyltriethoxysilan
als Siliciumverbindung, feine Partikel eines Metalloxids umfassend
SiO2, hergestellt mittels eines Flüssigphasenverfahrens
und mit einem durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 15 nm als anorganische,
feine Partikel (ein Dispergiermittel: Isopropylalkohol), Wasser
und Isopropylalkohol als ein organisches Lösungsmittel. Die Sol-Lösung wurde
mittels eines Tauchbeschichtungsverfahrens bei einer Ziehgeschwindigkeit
wie in Tabelle 6 gezeigt, auf die Oberfläche des gesinterten Magneten
(hergestellt und gereinigt mit dem Verfahren wie in Beispiel 1 beschrieben)
aufgebracht. Der Magnet mit der auf seiner Oberfläche aufgebrachten
Sol-Lösung
wurde bei Bedingungen, wie in Tabelle 6 gezeigt, einer Hitzebehandlung
unterworfen, um einen Korrosions-resistenten Film zu erzeugen. Die
Dicke des gebildeten Korrosions-resistenten Films und das Ergebnis
des Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest,
wie in Beispiel 1 beschrieben, sind in Tabelle 7 gezeigt.
-
Folglich
hat der gebildete Korrosions-resistente Film keine Risse während der
Hitzebehandlung zur Erzeugung des Films erzeugt, war dünn, aber
dicht, war ausgezeichnet in enger Haftung zu dem Magneten, war in
der Lage, für
eine lange Zeit dem Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest,
bei dem der Magnet Hochtemperatur- und Hochluftfeuchtigkeitsbedingungen
ausgesetzt wurde, zu widerstehen und erfüllte eine geforderte Korrosionsbeständigkeit
ausreichend. Tabelle 5
| | A Anm. 1 | B Anm. 2 | Verhältnis an
eingebrachten Komponenten (molares Verhältnis) | Viskosität
(cP) | pH |
| |
| | | Si-Verbindung | Salpeter-säure | Essig-säure | Wasser | | |
| Beispiel 5 | 1:1 | 15 | 1 | -- | -- | 2,9 | 3,0 | 5,3 |
| Beispiel 6 | 1:1 | 15 | 1 | -- | -- | 2,9 | 9,2 | 5,7 |
| Beispiel 7 | 1:1 | 15 | 1 | -- | -- | 2,9 | 18,9 | 5,9 |
| Beispiel 8 | 1:1 | 15 | 1 | -- | -- | 2,9 | 31,5 | 6,1 |
- (Anm. 1) A: Mischungsverhältnis der
Siliciumverbindung zu anorganischen feinen Partikeln in der Sol-Lösung (Gew.-%)
• Verhältnis der
Siliciumverbindung in Form von SiO2
- (Anm. 2) B: Gesamtverhältnis
(Gew.-%) an Siliciumverbindung und an organischen feinen Partikeln,
eingebracht in die Sol-Lösung
• Verhältnis der
Siliciumverbindung in Form von SiO2
Tabelle 6 | | Ziehgeschwindigkeit
(cm/min) | Hitzebehandlung |
| Beispiel
5 | 5 | 200°C × 20 min |
| Beispiel
6 | 1,5 | 200°C × 20 min |
| Beispiel
7 | 0,7 | 200°C × 20 min |
| Beispiel
8 | 0,2 | 200°C × 20 min |
Tabelle 7 | | Filmdicke
(μm) | Ergebnis
des Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest |
| Beispiel
5 | 2,7 | 350
Stunden nach Beginn des Tests Kein Rost erzeugt |
| Beispiel
6 | 3,1 | 350
Stunden nach Beginn des Tests Kein Rost erzeugt |
| Beispiel
7 | 3,3 | 350
Stunden nach Beginn des Tests Kein Rost erzeugt |
| Beispiel
8 | 4,1 | 350
Stunden nach Beginn des Tests Kein Rost erzeugt |
-
Beispiele 9 und 10
-
Eine
Sol-Lösung
wurde mit einer Zusammensetzung, einer Viskosität und einem pH-Wert, wie in Tabelle
9 gezeigt, unter Verwendung der folgenden Komponenten hergestellt:
eine
Siliciumverbindung, anorganische, feine Partikel und ein organisches
Lösungsmittel,
wie in Tabelle 8 gezeigt, und Wasser. Die Sol-Lösung wurde mittels eines Tauchbeschichtungsverfahrens
bei einer Ziehgeschwindigkeit wie in Tabelle 10 gezeigt, auf die
Oberfläche
des gesinterten Magneten (hergestellt und gereinigt mit dem Verfahren
wie in Beispiel 1 beschrieben) aufgebracht. Der Magnet mit der auf
seiner Oberfläche
aufgebrachten Sol-Lösung
wurde bei Bedingungen, wie in Tabelle 10 gezeigt, einer Hitzebehandlung
unterworfen, um einen Korrosions-resistenten Film zu erzeugen. Die
Dicke des gebildeten Korrosions-resistenten Films und das Ergebnis
des Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest,
wie in Beispiel 1 beschrieben, sind in Tabelle 11 gezeigt.
-
Folglich
hat der in Beispiel 9 gebildete Korrosions-resistente Film keine
Risse während
der Hitzebehandlung zur Erzeugung des Films erzeugt, war dünn, aber
dicht, war ausgezeichnet in enger Haftung zu dem Magneten, war in
der Lage, für
eine lange Zeit dem Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest,
bei dem der Magnet Hochtemperatur- und Hochluftfeuchtigkeitsbedingungen
ausgesetzt wurde, zu widerstehen und erfüllte eine geforderte Korrosionsbeständigkeit
ausreichend.
-
Der
in Beispiel 10 gebildete Korrosions-resistente Film hat wenige Risse
während
der Hitzebehandlung zur Erzeugung des Films erzeugt, war dünn, aber
dicht, war ausgezeichnet in enger Haftung zu dem Magneten, war in
der Lage, für
eine lange Zeit dem Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest,
bei dem der Magnet Hochtemperatur- und Hochluftfeuchtigkeitsbedingungen
ausgesetzt wurde, zu widerstehen und erfüllte eine geforderte Korrosionsbeständigkeit
ausreichend.
-
Vergleichsbeispiel 3
-
Ein
Versuch wurde unternommen, eine Sol-Lösung mit einer Zusammensetzung,
einer Viskosität
und einem pH-Wert, wie in Tabelle 9 gezeigt, unter Verwendung der
folgenden Komponenten herzustellen:
eine Siliciumverbindung,
anorganische, feine Partikel und ein organisches Lösungsmittel,
wie in Tabelle 8 gezeigt, und Wasser.
-
Jedoch
setzen sich die feinen Partikel aufgrund ihres extrem großen durchschnittlichen
Partikeldurchmessers ab und so gelang es nicht, eine homogene Sol-Lösung herzustellen.
Als ein Ergebnis gelang es nicht, einen Film auf der Oberfläche des
Magneten zu bilden. Tabelle 8
| | Si-Verbindung | Anorganische,
feine Partikel | Organische Lösungsmittel |
| | Feine
Partikel des metalloxids | Durchschnittlicher Partikeldurchmesser | Herstellungsverfahren | Dispergiermittel |
| Beispiel
9 | Monomethyltriethoxysilan | SiO2 | 15
nm | Flüssigphasenverfahren | Ethylenglycol | Ethanol |
| Beispiel
10 | Monomethyltriethoxysilan | SiO2 | 85
nm | Flüssigphasenverfahren | Ethylenglycol | Ethanol |
| Vergleichsbeispiel
3 | Monomethyltriethoxysilan | SiO2 | 420
nm | Flüssigphasenverfahren | nicht
verwendet | Ethanol |
Tabelle 9
| | A Anm. 1 | B Anm. 2 | Verhältnis an
eingebrachten Komponenten (molares Verhältnis) | Viskosität
(cP) | pH |
| |
| Si-Verbindung | Salpeter-säure | Essig-säure | Wasser | | |
| Beispiel 9 | 1:0,25 | 10 | 1 | -- | -- | 2,4 | 3,3 | 4,8 |
| Beispiel 10 | 1:0,25 | 10 | 1 | -- | -- | 2,4 | 3,2 | 4,9 |
| Vergleichsbeispiel
3 | 1:0,25 | 10 | 1 | -- | -- | 2,4 | -- | -- |
- (Anm. 1) A: Mischungsverhältnis der
Siliciumverbindung zu anorganischen feinen Partikeln in der Sol-Lösung (Gew.-%)
• Verhältnis der
Siliciumverbindung in Form von SiO2
- (Anm. 2) B: Gesamtverhältnis
(Gew.-%) an Siliciumverbindung und an organischen feinen Partikeln,
eingebracht in die Sol-Lösung
• Verhältnis der
Siliciumverbindung in Form von SiO2
Tabelle 10 | | Ziehgeschwindigkeit
(cm/min) | Hitzebehandlung |
| Beispiel
9 | 5 | 200°C × 20 min |
| Beispiel
10 | 5 | 200°C × 20 min |
| Vergleichsbeispiel
3 | -- | -- |
Tabelle 11 | | Filmdicke (μm) | Ergebnis
des Korrosionsbeständigkeits-Beschleunigungstest |
| Beispiel
9 | 1,7 | 300
Stunden nach Beginn des Tests kein Rost erzeugt |
| Beispiel
10 | 1,6 | 200
Stunden nach Beginn des Tests kein Rost erzeugt |
| Vergleichsbeispiel
3 | -- | -- |