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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Detektion von Hautanomalien,
und insbesondere die Detektion von kanzerösem oder präkanzerösem Hautgewebe unter Verwendung
von Autofluoreszenz.
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Hintergrund
der Erfindung
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Unabhängig davon,
ob es auf das erhöhte Bewusstsein
oder eine Vielzahl von Umweltfaktoren zurückzuführen ist, die Häufigkeit
nachgewiesener Fälle
von Hautkrebs ist im Ansteigen begriffen. Da die meisten Fälle von
Hautkrebs heilbar sind, sofern sie rechtzeitig behandelt werden,
gewinnt die Detektion malignen oder prämalignen Hautgewebes an Bedeutung.
Die Mehrheit von Hautkrebsfällen
wird auf Grundlage einer visuellen Beobachtung der Haut eines Patienten
unter weißem
Licht seitens eines ausgebildeten Dermatologen nachgewiesen. Dennoch hängt der
Erfolg solch eines Verfahrens großteils von der Fähigkeit
des Arztes ab, gesunde Haut von einer möglicherweise malignen Läsion zu
unterscheiden.
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Ein
Verfahren, das einem Arzt zur Detektion von kanzerösen oder
präkanzerösen Läsionen helfen kann,
beruht auf dem Unterschied zwischen autofluoreszierendem Licht,
das von gesundem Gewebe produziert wird, und solchem, das von erkranktem Gewebe
hervorgeht. Jedes Gewebe fluoresziert oder produziert Licht innerhalb
eines genau definierten Wellenlängenbereichs,
wenn es angeregt wird. Es ist bekannt, dass das autofluoreszierende
Licht, das von gesundem Gewebe produziert wird, ein Spektralprofil aufweist,
das sich von jenem unterscheidet, das Licht von erkranktem Gewebe
aufweist. Zahlreiche Forschungsteams untersuchten diesen Unterschied
hinsichtlich des Spektralprofils durch Aufzeichnen des Wellenlängenspektrums
eines einzelnen Punktes. Obwohl diese Untersuchungen interessante
Daten hervorbrachten, sind die Ergebnisse im Bereich der Medizin
schwer anzuwenden.
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Ein
System zur Detektion kanzerösen
Gewebes, das auf der unterschiedlichen Beschaffenheit autofluoreszierenden
Lichts beruht, ist im US-Patent Nr. 5.507.287 beschrieben, das der
Xillix Technologies Corporation of Richmond, B.C., Kanada, dem Anmelder
dieser Erfindung, erteilt wurde. Dennoch erfordern dieses und ähnliche
Systeme im Allgemeinen einen Computerbildschirm und eine bildverarbeitende
Vorrichtung, um Bilder verdächtigen
Gewebes zu produzieren, und sind nicht ausreichend mobil, um außerhalb
von Krankenhäusern
eingesetzt zu werden. Darüber
hinaus sind diese Systeme relativ teuer und erfordern für ihren
Betrieb bedeutende Energiemengen.
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Ein
leichtes, tragbares System zur Detektion von autofluoreszierendem
Licht der Haut ist in der PCT-Anmeldung PCT/CA97/00919 unter dem
Titel "Fluoresence
Scope System for Dermatologic Diagnosis" beschrieben. Je nach Ausführungsform
jedoch mangelt es entweder dieser Vorrichtung an Empfindlichkeit
aufgrund fehlender Lichtverstärkung,
oder der Einsatz ist schwierig, da an den Anwender die Anforderung
gestellt wird, Bilder verschiedener Farben, die jedem Auge präsentiert
werden, mental zu kombinieren.
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Um
die Fähigkeit
medizinischen Personals zu erhöhen,
Screening-Tests an zahlreicheren Patienten durchzuführen, gibt
es einen Bedarf an einem kostengünstigen,
leichten, tragbaren Karzinom-Detektionssystem, das Ärzten bei
der Detektion von möglichen
malignen Läsionen
auf der Grundlage unterschiedlichen autofluoreszierenden Lichts,
das von gesundem und verdächtigem
Gewebe produziert wird, unterstützen
kann.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung ist ein leichtes, tragbares, bilderzeugendes
Detektionssystem für Hautanomalien,
umfassend eine Anregungslichtquelle, die das untersuchte Gewebe
dazu bringt, autofluoreszierendes Licht zu produzieren. Das vom
untersuchten Gewebe produzierte autofluoreszierende Licht wird gemeinsam mit
Referenzlicht auf ein Paar optische Kanäle geleitet, die ein Bild des
untersuchten Gewebes erzeugen. Ein optischer Kombinierer, der vorzugsweise
einen dichroitischen Spiegel umfasst, überlagert die Bilder des Gewebes
zur Betrachtung durch einen Anwender.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung weist das autofluoreszierende Licht, das in einem
Kanal empfangen wird, eine Wellenlänge auf, die so ausgewählt wurde,
dass sich die Intensität
der Autofluoreszenz bei gesundem Gewebe von jener, die von erkranktem
oder verdächtigem
Gewebe erzeugt wird, unterscheidet. Das Referenzlicht umfasst autofluoreszierendes
Licht, worin die Intensität
der Autofluoreszenz für
erkranktes Gewebe jener Autofluoreszenz-Intensität gesunden Gewebes im Wesentlichen ähnlich ist.
In einer anderen Ausführungsform der
Erfindung umfasst das Referenzlicht reflektiertes Anregungslicht.
In wiederum einer anderen Ausführungsform
der Erfindung umfasst das Referenzlicht Licht mit Wellenlängen, die
sich von den Wellenlängen
des Anregungslichts unterscheiden.
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Die
kombinierten, überlagerten
Ausgangssignal-Bilder können
vom Anwender betrachtet oder durch eine analoge oder digitale Kamera
eingefangen werden. Im Falle einer Betrachtung durch den Anwender
können
diese Ausführungsformen
mit monokularer oder binokularer Betrachtung umgesetzt werden.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Die
obigen Aspekte und zahlreiche der damit verbundenen Vorteile dieser
Erfindung werden anhand der folgenden detaillierten Beschreibungen
in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen leichter ersichtlich
und verständlich
sein, worin:
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1 ein
schematisches Blockdiagramm für eine
erste Ausführungsform
eines Detektionssystems für
Hautanomalien gemäß der vorliegenden
Erfindung ist, das Anomalien durch Bereitstellen einer monokularen
Fehlfarbenbetrachtung der Haut auf der Grundlage von zwei Detektions-Wellenlängen-Bandbreiten
von autofluoreszierendem Licht nachweist;
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2 ein
Beispiel für
eine kombinierte Farbbetrachtung ist, die durch die vorliegende
Erfindung unter Verwendung eines blauen Anregungsfilters, eines
ersten optischen Fluoreszenz-Kanals mit einem grünen Emissionsfilter und einem
grünen
Phosphorbildschirm und eines zweiten optischen Fluoreszenz-Kanals
mit einem roten Emissionsfilter und einem roten Phosphorbildschirm
erzeugt wird;
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3 ein
schematisches Blockdiagramm einer anderen Ausführungsform eines Detektionssystems
für Hautanomalien
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist, die Anomalien durch Bereitstellen einer binokularen
Fehlfarbenbetrachtung der Haut auf der Grundlage von zwei Detektions-Wellenlängen fluoreszierenden
Lichts nachweist; und
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4 ein
schematisches Blockdiagramm wiederum einer anderen Ausführungsform
eines Detektionssystems für
Hautanomalien gemäß der vorliegenden
Erfindung ist, das Anomalien durch Bereitstellen einer Kamera nachweist,
die ein Fehlfarbenbild der Haut auf der Grundlage von zwei Detektions-Wellenlängen von
fluoreszierendem Licht einfängt.
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Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
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Die
vorliegende Erfindung ist ein leichtes, tragbares System zur Detektion
von Hautanomalien auf der Grundlage der Unterschiede bei autofluoreszierendem
Licht, das von gesundem und erkranktem Gewebe erzeugt wird.
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Wie
in 1 gezeigt wird, besteht ein Detektionssystem für Hautanomalien 5 gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung aus sieben Hauptteilsystemen: einer Lichtquelle 10,
die Anregungslicht produziert, das eine untersuchte Gewebeprobe 12 dazu
bringt, charakteristisches autofluoreszierendes Licht zu erzeugen.
Ein optischer Teiler 13 teilt das von der Gewebeprobe 12 erhaltene,
fluoreszierende Licht in zwei Strahlen von unterschiedlicher Wellenlänge. Der
erste Strahl wird in einen ersten optischen Kanal 14 geleitet,
der das Licht sammelt, verstärkt
und in einer fluoreszierenden Wellenlängen-Bandbreite abbildet, und
ein zweiter Strahl wird in einen zweiten optischen Kanal 15 geleitet,
der das Licht sammelt, verstärkt
und in einer zweiten fluoreszierenden Wellenlängen-Bandbreite abbildet. Ein
optischer Kombinierer 16 kombiniert die Bilder der zwei optischen
Kanäle 14 und 15 zu
einem Bild und präsentiert
das kombinierte Bild dem Auge des Anwenders 19. Weiters
umfasst das System 10 ein Steuermodul 17 und eine
Spannungsquelle 18. Das zuvor beschriebene System ist ein
monokularer Projektor, der ein kombiniertes Fehlfarbenbild produziert,
das aus Bildern aus den zwei fluoreszierenden Wellenlängen-Bandbreiten
erhalten wird.
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Die
Spannungsquelle 18 kann aus Batterien gebildet oder eine
Wechselstromleitung sein. In einer bevorzugten Ausführungsform
wird zur besseren Mobilität
des Systems Batteriestrom eingesetzt.
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Die
Lichtquelle 10 liefert Licht der erforderlichen Eigenschaften,
um die Gewebefluoreszenz anzuregen. Sie besteht aus einer Stromversorgung 21, die
durch das Steuermodul 27 gesteuert wird und die elektrischen
Strom aus der Spannungsquelle 18 erhält. Die Stromversorgung gibt
elektrischen Strom mit geeigneten Eigenschaften ab, um eine Lampe 22 zu
betreiben. Die Lampe, die ein Xenon-Blitzlicht sein kann, produziert
ein Ausgangssignal sichtbaren Lichts mit breitem Spektrum (z.B.
weißes
Licht). Das Licht wird zu einem Strahl gebildet, der das Gewebe 12 gleichförmig über einen
Reflektor 23 und die Kombination aus bilderzeugenden Elementen 24 und 25 (z.B.
Linsen) beleuchtet. Ein Bereich kollimierten Lichts entsteht zwischen
den zwei Linsen. Der Bereich kollimierten Lichts sorgt für optimale
Bedingungen für
die Anordnung eines optischen Bandfilters, Anregungsfilters 26,
der für
senkrecht auf die Oberfläche
des Filters einfallendes Licht vorgesehen ist. Die Eigenschaften
des Anregungsfilters werden vorzugsweise so ausgewählt, dass
der Filter Licht mit Wellenlängen
durchlässt,
die verwendet werden, um Fluoreszenz hervorzurufen (typischerweise
400 nm bis 450 nm), und Licht mit anderen Wellenlängen blockiert.
Das Blockieren durch das Filter in den Wellenlängen-Bandbreiten, in denen
Fluoreszenz nachgewiesen wird, muss sehr gut sein (d.h. dass in
jenen Bandbreiten weniger als 1 von 105 des
Lichts der Lampe das Filter durchdringen können soll).
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Typischerweise
wird die Lampe 22 in Pulsbetrieb ähnlich einem Kamerablitz betrieben;
das Licht könnte
jedoch auch kontinuierlich sein. Die Vorteile des Betriebs in Pulsbetrieb
sind, dass dies die Verwendung des Systems in einem nicht abgedunkelten Raum
ermöglicht
und der erforderliche Strom reduziert wird, sodass Batteriebetrieb
möglich
ist. Die Intensität
und Dauer des Lichts (sofern gepulst) werden durch das Steuermodul 17 als
ein Mittel zur Einstellung der Helligkeit des Bildes, wie es vom
Auge des Anwenders 19 nachgewiesen wird, gesteuert.
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Das
Ergebnis des Beleuchtens des Gewebes 12 mit Anregungslicht
ist die Emission von charakteristischem, autofluoreszierendem Licht 31 durch das
Gewebe. Liegt das Anregungslicht im blauen Abschnitt des Spektrums,
so erstrecken sich die Wellenlängen
der Fluoreszenz typischerweise von Grün bis Rot (470 nm bis 700 nm).
Das emittierte, autofluoreszierende Licht 31 wird gesammelt
und durch den optischen Teiler 13 in zwei Wellenlängen-Bandbreiten geteilt.
Ein bilderzeugendes Element (z.B. eine Linsenanordnung) 41 im
optischen Teiler 13 sammelt das emittierte, fluoreszierende
Licht und bildet ein auf unendlich eingestelltes Bild des Gewebes.
Das Bild kann durch einen Fokusmechanismus 44 auf unendlich
eingestellt werden. Das Licht wird auf einen dichroitischen Spiegel 42 geleitet,
was dazu führt,
dass das autofluoreszierende Licht in zwei Wellenlängen-Bandbreiten
geteilt wird. Ein Teil des Lichts in einer Wellenlängen-Bandbreite
tritt gerade durch den dichroitischen Spiegel 42 durch
und in den ersten optischen Kanal 14 ein. Das restliche
Licht in der zweiten Wellenlängen-Bandbreite
wird durch den dichroitischen Spiegel 42 reflektiert. Typischerweise
lässt der
dichroitischer Spiegel 42 Licht mit Wellenlängen von
weniger als 570 nm durch und reflektiert Licht mit Wellenlängen von
mehr als 570 nm. Das durch den dichroitischen Spiegel reflektierte
Licht wird wiederum durch einen Spiegel 43 im zweiten optischen
Kanal 15 reflektiert.
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Wie
zuvor bereits erwähnt
tritt das autofluoreszierende Licht, das gerade durch den dichroitischen
Spiegel 42 tritt, in den ersten optischen Kanal 14 ein.
In diesem optischen Kanal wird autofluoreszierendes Licht mit Wellenlängen innerhalb
einer definierten Bandbreite verstärkt und zu einem Bild gebildet.
Der optische Kanal 14 besteht aus einem Emissionsfilter 52,
einer Linsenanordnung 53, einem Bildverstärker 54 mit
Phosphorbildschirm 55 und Stromversorgung 56.
Das Emissionsfilter 52 lässt nur das autofluoreszierende
Licht in einer Wellenlängen-Bandbreite nahe dem
Maximum der Gewebespektralemission (typischerweise von 490 nm bis 560
nm) durchdringen. Das Emissionsfilter 52 sollte besonders
gute Blockierungseigenschaften für
Licht in der Wellenlängen-Bandbreite
aufweisen, die zur Anregung von Fluoreszenz verwendet wird – typischerweise
durchdringt weniger als 1 von 105 Anregungslicht
das Emissionsfilter 52. Die Linse 53 bildet ein
Bild mit dem autofluoreszierenden Licht am Ausgangssignal des Bildverstärkers 54.
Der Bildverstärker
ist eine Vorrichtung, die das Licht durch eine Verstärkung verstärkt, die
durch eine durch die Stromversorgung 56 gelieferte Vorspannung
bestimmt wird. Der Bildverstärker
erzeugt ein Ausgangssignal-Bild auf einem Phosphorbildschirm 55 (im
Grunde ein integriertes Element des Bildverstärkers). Die Stromversorgung 56 wird
durch eine Steuerung 71 innerhalb des Steuermoduls 17 gesteuert.
Die Steuerung 71 steuert das Ausgangssignal der Stromversorgung 56 auf
solche Weise, dass der Verstärker
die geeignete Verstärkung
des Licht-Eingangssignals in das System aufweist und vor übermäßiger Belichtung
geschützt
ist. Der Bildverstärker-Phosphorbildschirm 55 weist
vorzugsweise eine lange Nachleuchtdauer auf, sodass das amplifizierte
Bild ein paar Sekunden lang sichtbar ist. Der Phosphorbildschirm 55 erzeugt
Licht einer bestimmten Wellenlängen-Bandbreite, beispielsweise
grünes
Licht hauptsächlich
in der Bandbreite 500 nm bis 560 nm. Das Licht des Bildes am Phosphorbildschirm 55 wird
in den optischen Kombinierer 16 geleitet.
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Wie
zuvor erwähnt
tritt das autofluoreszierende Licht, das durch den dichroitischen
Spiegel 42 und Spiegel 43 im optischen Teiler 13 reflektiert
wird, in den zweiten optischen Kanal 15 ein. Der zweite
optische Kanal 15 besteht aus einem Emissionsfilter 62, einer
Linse 63, einem Bildverstärker 64 mit Phosphorbildschirm 65 und
einer Stromversorgung 66. Der zweite optische Kanal 15 ist
mit dem ersten optischen Kanal 14 beinahe identisch, mit
der Ausnahme, dass das Emissionsfilter 62 darin anders
als das Emissionsfilter 52 beschaffen ist, dass das Filter 62 Licht
unterschiedlicher Wellenlängen-Bandbreiten (z.B.
rotes Licht in der Bandbreite 630-750 nm) durchlässt. Der Phosphorbildschirm 65 erzeugt
Licht einer anderen Wellenlänge
(z.B. rotes Licht in der Bandbreite 620 nm bis 700 nm) als der Phosphorbildschirm 55 mit
langer Nachleuchtdauer, und die Verstärkung des Bildverstärkers 64,
wie sie durch die Steuerung 71 und die Stromversorgung 66 bestimmt wird,
kann sich von der Verstärkung
durch den Bildverstärker 54 unterscheiden.
Als Resultat dieser Unterschiede stammt das Bild, das auf Phosphorbildschirm 65 gebildet
wird, von einer anderen Fluoreszenz-Bandbreite und kann unterschiedliche
Helligkeit aufweisen. Das Licht des Bildes auf Phosphorbildschirm 65 wird
als ein Eingangssignal für
den optischen Kombinierer 16 geliefert.
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Der
optische Kombinierer 16 besteht aus einer Linse 81,
einer Linse 82, einem dichroitischen Spiegel 84,
einer Linse 85 und einem Lichtsensor 86. Die Linse 81 sammelt
Licht vom Bild auf Phosphorbildschirm 55 und überträgt in Kombination
mit Linse 85 das Bild vom Phosphorbildschirm in das Auge
des Anwenders 19. Licht aus dem Bild vom Phosphorbildschirm 55 in
einer Wellenlängen-Bandbreite
(z.B. grünes
Licht) durchdringt gerade den dichroitischen Spiegel 83.
Der dichroitische Spiegel 83 hat beispielsweise Eigenschaften,
wie dass er Licht bei Wellenlängen,
die kürzer
als 570 nm sind, gerade durchlässt
und Licht bei Wellenlängen,
die länger
als 570 nm sind, reflektiert. Die Linse 82 sammelt Licht
vom zweiten optischen Kanal in einer zweiten Wellenlängen-Bandbreite
(z.B. rotes Licht) vom Bild am Phosphorbildschirm 65. Die
Linse 82 überträgt in Kombination
mit Linse 85 das Bild vom Phosphorbildschirm 65 in
das Auge des Anwenders 19. Das Licht vom Phosphorbildschirm 65 wird
sowohl durch den Spiegel 84 als auch durch den dichroitischen
Spiegel 83 reflektiert. Dies führt in Kombination mit dem
Bild vom Phosphorbildschirm 55, das gerade durch den dichroitschen
Spiegel 83 durchging, zur Bildung eines kombinierten Bildes.
das sich das Auge des Anwenders 19 aus den Bildern der
Phosphorbildschirme 55 und 65 zusammengestellt
hat. Die Vergrößerungen der
Linsen 81 und 82 werden so gewählt, dass die Bilder der Phosphorbildschirme 55 und 65 dieselbe Größe aufweisen
wie das Auge des Anwenders, wobei die optischen Weglängen unterschiedlich
bleiben.
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Zusätzlich zum
geraden Durchdringen des dichroitischen Spiegels 83 wird
ein geringer Anteil des Lichts vom Phosphorbildschirm 55 durch
den dichroitischen Spiegel auf den Sensor 86 reflektiert
(typischerweise 5 %). Dieses Licht wird proportional zur Lichtamplitude
in ein elektrisches Signal umgewandelt, das durch das Steuermodul 17 gemessen
wird.
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Das
Steuermodul 17 besteht aus der Steuerung 71, den
Druckknopf zum Abrufen des Bildes 72, und den Drehknopf
zur Einstellung der Helligkeit 73. Die Steuerung 71 enthält einen
Schaltkreis, um die Lichtquellen-Stromversorgung 21 und
die Bildverstärker-Stromversorgungen 56, 66 zu
steuern, sowie einen Schaltkreis, der die Ausgangssignal-Spannung von
Lichtsensor 86 misst. Der Druckknopf zum Abrufen des Bildes 72 wird
seitens des Anwenders aktiviert, um der Steuerung zu signalisieren,
dass die Bilderfassungssequenz zu starten ist, wenn die Vorrichtung
in einem Pulsbetrieb betrieben wird.
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Der
Drehknopf zur Einstellung der Helligkeit 73 wird seitens
des Anwenders verwendet, um der Steuerung einen einstellbaren Bezugspunkt
für die Helligkeit
des Bildes zu vermitteln. Die Helligkeit des Bildes, wie sie vom
Anwender gesehen wird, wird automatisch durch die Steuerung 71 auf
der Grundlage einer Kombination von Lichtintensitätsmessung durch
den Lichtsensor 86, Referenz-Helligkeit vom Drehknopf zur
Helligkeitseinstellung 73 und gespeicherten Kalibrierungseigenschaften
des Bildverstärkers
gesteuert. Die Steuerung 71 verwendet diese Informationen,
um die Lichtquellenintensität
und die Dauer sowie die Verstärkung
durch die Bildverstärker 54 und 64 zu
steuern. Um die bestmögliche
Bildqualität
zu erreichen, zielt der Steuerungsalgorithmus darauf ab, bei der
maximal möglichen
Lichtquellenintensität
und Pulsdauer und bei minimalen Verstärkungen zu arbeiten. Der Steuerungsalgorithmus
stellt zuerst die Lichtquellenintensität und die Dauer ein (sofern
gepulst), um die erwünschte
Helligkeit zu erzielen. Der Algorithmus stellt dann die Verstärkung des
Bildverstärkers 54 ein,
um die Zielhelligkeit zu erreichen, und stellt dann die Verstärkung des
Bildverstärkers 64 ein,
sodass das Verhältnis
der Verstärkung
von Verstärker 54 zur
Verstärkung
des Verstärkers 64 auf
der Grundlage der Kalibrierungsparamter konstant ist. Auf diese
Weise ist die Farbe des kombinierten Bildes zu beschaffen, dass
sie von der Helligkeit des Bildes und der Distanz zwischen dem Gewebe
und der Vorrichtung unabhängig
ist.
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Unter
Verwendung des zuvor beschriebenen Systems 5 werden zwei
Bilder unterschiedlicher Farbe und Helligkeit, die von zwei autofluoreszierenden Wellenlängen-Bandbreiten
herrühren,
zur Interpretation seitens eines Anwenders, wie in 2 veranschaulicht, übereinander
gelegt. Die Farbe des resultierenden kombinierten Bildes hängt vom
Grad der Anomalie des Gewebes ab. Die spektralen Eigenschaften autofluoreszierenden
Lichts, das vom Gewebe emittiert wird, hängt vom Grad der Anomalie ab.
Typischerweise ist die Emission autofluoreszierenden Lichts von
anormalem Gewebe im grünen
Abschnitt des Spektrums im Vergleich zu normalem Gewebe unterschiedlich.
Im Gegensatz dazu ist die Emission autofluoreszierenden Lichts im
roten Abschnitt des Spektrums im Vergleich von anormalem und normalem
Gewebe im Wesentlichen unverändert.
So variiert die Helligkeit der grünen Komponente des kombinierten
Bildes je nach Grad der Gewebeanomalie. Gewebe mit einem bestimmten
Grad an Anomalie erscheint in einer anderen Schattierung (rötlicher
oder grünlicher)
als normales Gewebe. Typischerweise können Anwender subtile Farbunterschiede,
die ein Indiz für
anormales Gewebe sind, leicht erkennen, insbesondere, wenn ein Bereich
im Sichtfeld anders als der übrige
Bereich ist.
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Eine
zweite Ausführungsform
des Detektionssystems für
Hautanomalien beruht auch auf 1. Der Aufbau
des Systems ist derselbe wie in der ersten Ausführungsform, und es wird eine
kombinierte Betrachtung erzeugt, die jener in 2 gezeigten ähnlich ist,
wobei jedoch ein anderes Betriebsprinzip verwendet wird, das unterschiedliche
Details zur Umsetzung erfordert. In der ersten Ausführungsform
wird ein Bild durch Übereinanderlegen
von Bildern zweier verschiedener Wellenlängen-Bandbreiten autofluoreszierenden
Lichts erzeugt. Die Farbe des zusammengesetzten Bildes, das aus
der ersten Ausführungsform
entsteht, hängt
vom Gesundheitszustand des Gewebes ab, da die Intensität des autofluoreszierenden
Lichts, das eines der Bilder bildet (grün), dafür bekannt ist, in enger Verbindung
mit dem Gesundheitszustand des Gewebes zu stehen, während die
Intensität
des autofluoreszierenden Lichts, das das zweite Bild bildet (rot),
nur schwach vom Gesundheitszustand des Gewebes abhängt. In der
zweiten Ausführungsform
wird ein zusammengesetztes Bild auf der Grundlage eines Bildes aus
der Wellenlängen-Bandbreite
autofluoreszierenden Lichts, das in enger Verbindung mit dem Gesundheitszustand
des Gewebes steht (grün),
und eines Bildes, das aus reflektiertem Anregungslicht geformt ist
(blau), gebildet. Wie in der ersten Ausführungsform hängt die
Farbe des kombinierten Bildes vom Gesundheitszustand des Gewebes
ab, da die Intensität
des autofluoreszierenden Lichts, das ein Bild aus der Zusammensetzung
bildet, stark vom Gesundheitszustand des Gewebes abhängt, während die
Intensität
des reflektierten Lichts, das das zweite Bild der Zusammensetzung
bildet, nur schwach vom Gesundheitszustand des Gewebes abhängt.
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Die
Details zur Umsetzung der zweiten Ausführungsform unterscheiden sich
von jenen der ersten Ausführungsform
in folgender Hinsicht: Das Emissionsfilter 62 für den zweiten
optischen Kanal 15 überträgt vom Gewebe
reflektiertes Licht derselben Wellenlängen-Bandbreite wie des von
der Lichtquelle emittierten Lichts (z.B. 400 nm bis 450 nm). Da
das reflektierte Licht eine sehr höhere Intensität aufweist als
das in der ersten Ausführungsform
verwendete fluoreszierende Licht, benötigt der Bildverstärker 64 im
zweiten optischen Kanal 15 der zweiten Ausführungsform darüber hinaus
keine so starke Amplifikation des Lichts und kann geringere Qualität aufweisen.
Es gilt anzumerken, dass es, obwohl der dichroitische Spiegel 42 dafür gedacht
ist, Licht mit kürzeren
Wellenlängen
durchzulassen, beispielsweise < 570
nm in der ersten Ausführungsform,
nicht notwendig ist, einen anderen dichroitischen Spiegel für die zweite
Ausführungsform
zu verwenden. Dies begründet
sich darauf, dass dichroitische Spiegel typischerweise 5 % des einfallenden
Lichts in dem Bereich, in dem sie durchlassen, reflektieren, sodass
der dichroitische Spiegel 42, wie er in der ersten Ausführungsform
spezifiziert ist, verwendet werden kann, um die Intensität des vom
Gewebe reflektierten Lichts, das in den zweiten optischen Kanal 15 eintritt,
zu reduzieren. Alternativ dazu kann in Verbindung mit einem neutralen
Filter oder einem Bildverstärker
mit geringer Verstärkung
ein dichroitischer Spiegel verwendet werden, der in das Grüne überträgt und in
das Blaue reflektiert (z.B. Wellenlängen von < 470 nm reflektiert und Wellenlängen von > 470 nm durchlässt).
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Wie
die zweite Ausführungsform
beruht eine dritte Ausführungsform
des Detektionssystems für Hautanomalien
auch auf dem Aufbau aus 1 und erzeugt eine kombinierte
Betrachtung, die der in 2 gezeigten ähnlich ist. Die dritte Ausführungsform
verwendet dasselbe Betriebsprinzip wie die zweite Ausführungsform,
unterscheidet sich jedoch hinsichtlich bestimmter Details zur Umsetzung.
Wie in der zweiten Ausführungsform
wird ein kombiniertes Bild aus der Kombination eines fluoreszierenden Bildes
und eines reflektierten Bildes gebildet. Der Unterschied liegt darin,
dass anstelle der Verwendung des Anregungslichts als Lichtquelle
für das
reflektierte Bild die Lichtquelle 10 Licht speziell für den Zweck der
Erzeugung eines reflektierten Bilds bei einer Wellenlänge entsendet,
die länger
ist als jene, die zur Detektion von Fluoreszenz eingesetzt wird.
Um Licht mit einer Wellenlänge
zu erzeugen, die für
die Anregung von Fluoreszenz und für den Zweck der Erzeugung eines
reflektierten Langwellen-Bildes erforderlich ist, weist das Anregungsfilter 26 in
der dritten Ausführungsform
zwei Durchlassbereiche auf, wobei die eine kurze Wellenlängen für die Fluoreszenz-Anregung
(beispielsweise 400 nm bis 450 nm) und eine lange Wellenlängen für das reflektierte
Bild (beispielsweise 630 nm bis 700 nm) durchlässt. Das Filter weist vorzugsweise
sehr gute Blockierungseigenschaften in der Wellenlängenregion
auf, in der Fluoreszenz nachgewiesen wird (z.B. weniger als 10–5 des
eingefallen Lichts sollte zwischen 470 nm und 600 nm übertragen
werden). Das Emissionsfilter 62 lässt Licht in der Langwellen-Bandbreite
durch, die für
das reflektierte Bild verwendet wird (beispielsweise 630 nm bis
700 nm). Dieses Filter 62 sollte Licht in der Anregungs-Wellenlängen-Bandbreite
(400 nm bis 450 nm in diesem Beispiel) gut blockieren. Das Emissionsfilter 52 muss
zusätzlich
zu den für
die erste Ausführungsform
beschriebenen Eigenschaften auch Licht in der Bandbreite gut blockieren,
die für das
reflektierte Bild verwendet wird (beispielsweise sollten in der
Bandbreite 630 nm bis 700 nm weniger als 10–5 des
Lichts durch das Filter durchdringen). Das Gleichgewicht des Systems
ist dem der zweiten Ausführungsform ähnlich.
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Eine
vierte Ausführungsform
des Detektionssystems für
Hautanomalien gemäß der vorliegenden Erfindung
ist in 3 dargestellt. Die vierte Ausführungsform ist ein Betrachtungsgerät, das ein
kombiniertes, binokulares Bild auf der Grundlage von Bildern entweder
aus zwei Wellenlängen-Bandbreiten emittierten
autofluoreszierenden Lichts oder aus einer Wellenlängen-Bandbreite
emittierten autofluoreszierenden Lichts und einer Wellenlängen-Bandbreite reflektierten
Lichts erzeugt. Das in der vierten Ausführungsform beschriebene System
kann durch Kombinieren zwei der in einer der ersten drei Ausführungsformen
beschriebenen Systeme (d.h. eines für jedes Auge) erhalten werden,
um ein binokulare Betrachtung zu erzeugen. In dem in 3 dargestellten Beispiel
umfasst das Bilderzeugungs-System 100 eine
Stromquelle 102, ein Steuermodul 104 und eine Lichtquelle 106,
die Licht liefert, um eine Gewebeprobe 108 anzuregen, um
autofluoreszierendes Licht zu erzeugen. Ein linkes Bilderzeugungs-System 5L liefert
dem linken Auge des Betrachters auf dieselbe Weise wie im in 1 dargestellten
und zuvor beschriebenen System ein überlagertes, autofluoreszierendes
Bild. Ein Bilderzeugungs-System 5R liefert dem rechten
Auge des Betrachters auf dieselbe Weise wie im in 1 dargestellten
System 5 ein überlagertes,
autofluoreszierendes Bild.
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Eine
fünfte
Ausführungsform
des Detektionssystems für
Hautanomalien ist in 4 dargestellt. Die fünfte Ausführungsform
ist ein optisches System, das ein kombiniertes Bild auf der Grundlage
von Bildern von zwei Wellenlängen-Bandbreiten
emittierten autofluoreszierenden Lichts erzeugt. Die fünfte Ausführungsform
ist der ersten Ausführungsform ähnlich, mit
der Ausnahme, dass sie darauf abzielt, mit einer Sofortbildkamera
oder einer Digitalkamera anstelle des Auges des Anwenders verwendet
zu werden. Eine kombiniert Betrachtung, jener ähnlich, die in 2 abgebildet
ist, wird aufgezeichnet und mittels der Kamera dargestellt.
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Wie
in 4 gezeigt wird, umfasst die fünfte Ausführungsform eines Detektionssystems
für Hautanomalien
gemäß der vorliegenden
Erfindung acht Hauptteilsysteme: eine Lichtquelle 10, die
Anregungslicht erzeugt, das das untersuchte Gewebe 12 dazu
veranlasst, charakteristisches autofluoreszierendes Licht zu erzeugen,
einen optischen Teiler 13, der das vom Gewebe erhaltene,
fluoreszierende Licht in zwei Strahlen teilt, einen ersten optischen
Kanal 14, der das Licht in einer fluoreszierenden Wellenlängen-Bandbreite
sammelt, verstärkt
und in einem Bild abbildet, einen zweiten optischen Kanal 15, der
das Licht in einer zweiten fluoreszierenden Wellenlängen-Bandbreite
sammelt, amplifiziert und als Bild abbildet, einen optischen Kombinierer 16,
der die Bilder der zwei fluoreszierenden optischen Kanäle zu einem
kombiniert und das kombinierte Bild einer digitalen oder Sofortbildkamera 120 präsentiert,
die das Bild zur Betrachtung aufzeichnet, ein Steuermodul 17 und
eine Spannungsquelle 18.
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Die
Spannungsquelle 18 könnten
Batterien oder eine Wechselstromleitung sein. In der bevorzugten
Ausführungsform
wird im Sinne besserer Mobilität
Batterienstrom verwendet.
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Die
Lichtquelle 10 liefert Licht der erforderlichen Eigenschaften,
um die Gewebefluoreszenz anzuregen. Sie besteht aus einer Stromversorgung 21, die
durch das Steuermodul 17 gesteuert wird und die elektrischen
Strom von der Stromquelle 18 erhält. Die Stromversorgung liefert
elektrischen Strom mit geeigneten Eigenschaften, um die Lampe 22 in
Betrieb zu setzen. Die Lampe, die eine Xenon-Blitzlicht sein kann, erzeugt ein Ausgangssignal
sichtbaren Lichts mit breitem Spektrum (z.B. weißes Licht). Das Licht wird
zu einem Strahl, der auf das Gewebe 12 gerichtet ist, durch
einen Reflektor 23 und die Kombination der bilderzeugenden
Elemente 24 und 25 (z.B. Linsen) gebündelt. Zusätzlich zur
Bildung eines Strahls wird ein Bereich kollimierten Lichts zwischen
den zwei Linsen erzeugt, die optimale Bedingungen für die Anordnung
eines optischen Bandfilters; des Anregungsfilters 26, bereitstellt.
Dieses Filter 26 zielt darauf ab, senkrecht auf die Filteroberfläche einfallendes
Licht zu filtrieren. Die Eigenschaften des Anregungsfilters 16 sind
so beschaffen, dass das Filter Licht mit Wellenlängen, die zur Anregung von
Fluoreszenz eingesetzt werden (typischerweise 400 nm bis 450 nm),
durchlässt
und Licht anderer Wellenlängen
blockiert. Es ist wichtig, dass das Filter Licht in den Wellenlängen-Bandbreiten
blockiert, in denen Fluoreszenz nachgewiesen wird (d.h. in jenen
Bandbreiten können
nicht mehr als 1 von 105 des Lichts der
Lampe das Filter durchdringen).
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Typischerweise
wird die Lampe 22 in Pulsbetrieb ähnlich einem Kamerablitz betrieben.
Die Vorteile einer solchen Verwendung in Pulsbetrieb sind, dass
sie ermöglichen,
das System in einem nicht abgedunkelten Raum zu verwenden, und dass
der erforderliche Strom so gering ist, dass Batteriebetrieb möglich ist.
Die Intensität
und Dauer des Lichts (sofern gepulst) werden durch das Steuermodul 17 als ein
Mittel zur Einstellung der Helligkeit des Bildes, wie es durch die
Kamera 120 nachgewiesen wird, gesteuert.
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Resultat
des Beleuchtens des Gewebes 12 mit Anregungslicht ist die
Emission von charakteristischen autofluoreszierenden Lichts 31 durch
das Gewebe. Liegt das Anregungslicht im Blaubereich, so erstreckt
sich die emittierende Fluoreszenz typischerweise über einen
Wellenlängenbereich
von Grün
bis Rot (470 nm bis 700 nm). Das emittierte autofluoreszierende
Licht 31 wird gesammelt und durch den optischen Teiler 13 in
zwei Wellenlängen-Bandbreiten
geteilt. Ein bilderzeugendes Element (z.B. Linsen) 41 im
optischen Teiler sammelt das emittierte fluoreszierende Licht und
bildet ein Bild des Gewebes. Die Position der Linse 41 kann
durch den Fokusmechanismus 44 bewegt werden, um das Bild
zu fokussieren. Das Licht wird auf einen dichroitischen Spiegel 42 gerichtet,
was dazu führt,
dass das autofluoreszierende Licht in zwei Wellenlängen-Bandbreiten
geteilt wird. Ein Anteil des Lichts in einer Wellenlängen-Bandbreite
geht direkt durch den dichroitischen Spiegel und tritt in den ersten
optischen Kanal 14 ein. Das verbleibende Licht in der zweiten
Wellenlängen-Bandbreite
wird durch den dichroitischen Spiegel 42 reflektiert. Typischerweise
lässt der
dichroitische Spiegel 42 Licht mit Wellenlängen unter 570
nm durch und reflektiert Licht mit Wellenlängen über 570 nm. Das durch den dichroitischen
Spiegel reflektierte Licht wird wiederum durch einen Spiegel 43 in
den zweiten optischen Kanal 15 reflektiert.
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Wie
zuvor erwähnt
tritt das autofluoreszierende Licht, das gerade durch den dichroitischen Spiegel 42 tritt,
in den ersten optischen Kanal 14 ein. In diesem optischen
Kanal wird autofluoreszierendes Licht mit Wellenlängen innerhalb
einer definierten Bandbreite verstärkt und zu einem Bild gebildet.
Der optische Kanal 14 besteht aus einer Linse 53,
einem Emissionsfilter 52, einem Bildverstärker 54 mit
Phosphorbildschirm 55 und Stromversorgung 56.
Die Linse 53 bildet ein Bild in unendlicher Distanz, um
das Licht zu bündeln.
Dies führt
zu einer optimalen Anordnung des Emissionsfilters 52, dessen
Aufgabe es ist, Licht, das senkrecht auf die Filteroberfläche fällt, zu
filtrieren. Das Emissionsfilter 52 lässt nur autofluoreszierendes
Licht in einer Bandbreite von Wellenlängen nahe dem Maximum der Gewebespektralemission
(typischerweise 490 nm bis 560 nm) durch. Das Emissionsfilter weist
vorzugsweise gute Blockierungseigenschaften für Licht in der Wellenlängen-Bandbreite
auf, die für
Fluoreszenz-Anregung verwendet wird. Typischerweise weniger als
1 von 105 des Anregungslichts durchdringt
das Emissionsfilter. Die Linse 53 bildet ein Bild mit dem
autofluoreszierenden Licht als Reaktion auf das Signals des Bildverstärkers 54.
Der Bildverstärker
verstärkt
das eintretende Licht um einen durch eine Vorspannung, die von der
Stromversorgung 56 geliefert wird, bestimmten Wert. Der
Bildverstärker
erzeugt ein Ausgangssignal- Bild
am Phosphorbildschirm 55. Die Stromversorgung 56 wird
durch das Steuermodul 17 gesteuert. Das Steuermodul steuert
das Ausgangssignal der Stromversorgung auf solche Weise, dass der
Verstärker
die passende Verstärkung
für das Licht-Eingangssignal
im System bereitstellt. Der Bildverstärker-Phosphorbildschirm 55 weist
eine Nachleuchtdauer von zumindest ein paar Millisekunden auf und
erzeugt Licht einer bestimmten Wellenlänge, beispielsweise grünes Licht
hauptsächlich
in der Bandbreite von 500 nm bis 560 nm. Das Licht vom Bild am Phosphorbildschirm
wird in den optischen Kombinierer 16 weitergeleitet.
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Wie
zuvor erwähnt
tritt autofluoreszierendes Licht, das durch den dichroitischen Spiegel
reflektiert wird, in den zweiten optischen Kanal 15 ein.
Der zweite optische Kanal 15 besteht aus einer Linse 63, einem
Emissionsfilter 62, einem Bildverstärker 64 mit Phosphorbildschirm 65 und
Stromversorgung 66. Der zweite optische Kanal 15 ist
mit dem ersten optischen Kanal 14 beinahe identisch, wobei
sich das Emissionsfilter 62 vom Emissionsfilter 52 darin
unterscheidet, dass das Filter 62 Licht einer unterschiedlichen
Wellenlängen-Bandbreite
(z.B. rotes Licht in der Bandbreite von 630 bis 750 nm) durchlässt, der Phosphorbildschirm 65 Licht
anderer Wellenlänge
als Phosphorbildschirm 55 erzeugt (z.B. rotes Licht in der
Bandbreite von 620 nm bis 700 nm) und sich auch die Verstärkung durch
den Bildverstärker 64, wie
sie durch die Steuerung 71 und die Stromversorgung 66 festgelegt
wird, von jener des Bildverstärkers 54 unterscheiden
kann. Durch diese Unterschiede liegt das auf Phosphorbildschirm 65 gebildete
Bild in einer anderen autofluoreszierenden Bandbreite und kann auch
unterschiedliche Helligkeit aufweisen. Das Licht des Bildes auf
Phosphorbildschirm 65 wird in den optischen Kombinierer 16 übergeleitet.
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Der
optische Kombinierer 16 besteht aus Linse 81,
Linse 82, dichroitischem Spiegel 83, Spiegel 84 und
Linse 85. Linse 81 sammelt Licht vom Bild auf Phosphorbildschirm 55 und überträgt in Kombination mit
Linse 85 das Bild vom Phosphorbildschirm auf das optische
System der Kamera 120. Licht aus dem Bild vom Phosphorbildschirm 55 in
einer Wellenlängen-Bandbreite
(z.B. grünes
Licht) durchdringt gerade den dichroitischen Spiegel 83.
Der dichroitische Spiegel 83 hat beispielsweise Eigenschaften,
wie dass er Licht bei Wellenlängen,
die kürzer
als 570 nm sind, gerade durchlässt
und Licht bei Wellenlängen, die
länger
als 570 nm sind, reflektiert. Linse 82 sammelt Licht vom
zweiten optischen Kanal in einer zweiten Wellenlängen-Bandbreite (z.B. rotes
Licht) vom Bild am Phosphorbildschirm 55. Linse 82 überträgt in Kombination
mit Linse 85 das Bild vom Phosphorbildschirm 65 auf
das optische System der Kamera 120. Das Licht vom Phosphorbildschirm 65 wird
sowohl durch den Spiegel 84 als auch durch den dichroitischen
Spiegel 83 reflektiert. Dies führt in Kombination mit dem
Bild vom Phosphorbildschirm 55, das gerade durch den dichroitschen
Spiegel 83 durchging, zur Bildung eines kombinierten Bildes,
das an das optische System der Kamera 120 angepasst ist,
das aus den Bildern der Phosphorbildschirme 55 und 65 aufgebaut
wurde. Die Vergrößerungen
der Linsen 81 und 82 werden so gewählt, dass
die Bilder der Phosphorbildschirme 55 und 65 dieselbe
Größe aufweisen
wie das optische System der Kamera, wobei die optischen Weglängen unterschiedlich
bleiben.
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In
der fünften
Ausführungsform
ist ein Detektionssystems für
Hautanomalien an eine digitale oder Sofortbildkamera 120 mittels
der Kameralinsenbefestigung 122 oder mittels einer Schraube
an der Filterbefestigung an der Kameralinse befestigt.
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Das
Steuermodul 17 besteht aus einer Steuerung 71 und
einem Drehknopf zur Einstellung der Helligkeit 72. Die
Steuerung 71 enthält
einen Schaltkreis, um die Stromversorgung der Lichtquelle und die
Stromversorgungsquellen des Bildverstärkers zu steuern. Der Auslöser 123 an
der Kamera wird vom Anwender aktiviert, um die Bilderfassungssequenz zu
starten. Die Kamera sendet der Steuerung 71 über die
Blitzsynchronisations-Ausgangsbuchse 121 ein Signal, um
zu vermitteln, dass die Bilderfassung in Verbindung mit der Bildhelligkeit
aufzunehmen ist. Die Steuerung verwendet dieses Signal zur Steuerung
der Stromversorgung der Lichtquelle und die Stromversorgungsquellen
des Bildverstärkers,
wie nachstehend beschrieben wird. Der Drehknopf zur Einstellung
der Helligkeit 72 wird vom Anwender verwendet, um der Steuerung
einen einstellbaren Bezugspunkt für die Helligkeit des Bildes
zu vermitteln.
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Die
Helligkeit des Bildes, wie sie vom Anwender wahrgenommen wird, wird
durch die Steuerung 71 auf der Grundlage einer Kombination
der Messung der Lichtintensität
durch den Kamerabelichtungsmesser, der Bezugshelligkeit vom Drehknopf
zur Einstellung der Helligkeit 72 und der gespeicherten
Kalibrierungseigenschaften des Bildverstärkers automatisch gesteuert.
Die Steuerung 71 verwendet diese Information, um Intensität und Dauer
der Lichtquelle sowie das Verstärkungsmaß der Bildverstärker 54 und 64 zu
steuern. Die Bildverstärker,
die durch deren Stromversorgungsquellen gesteuert werden, werden
von der Steuerung 71 nur während der Phase aktiviert,
in der die Lichtquelle Licht entsendet, und zusätzlich in der Phase, in der die
Fluoreszenz abnimmt (typischerweise 100 μs). Der Verschluss der Kamera
ist für
eine viel längere Zeitspanne
geöffnet
als die Lichtquelle Licht entsendet (typischerweise 1/125 einer
Sekunde). Um die bestmögliche
Bildqualität
zu erlangen, ist der Steueralgorithmus dafür bestimmt, am möglichen
Maximum der Lichtquellenintensität
und der Pulsdauer und mit minimalen Verstärkungsmaßen zu arbeiten. Der Steueralgorithmus
stellt zuerst die Lichtquellenintensität und die Dauer ein, um die
erwünschte
Helligkeit, wie sie vom Kamerabeleuchtungsmesser angegeben wird,
zu erreichen. Hiernach stellt der Steueralgorithmus das Verstärkungsmaß des Bildverstärkers 54 gemäß dem Bedarf
ein, der für
die erwünschte
Helligkeit notwendig ist, und stellt dann das Verstärkungsmaß des Bildverstärkers 64 so
ein, dass das Verhältnis
des Verstärkungsmaßes von
Verstärker 54 zum Verstärkungsmaß des Verstärkers 64 auf
Grundlage der Kalibrierungsparametern konstant ist. Auf diese Weise
ist die Farbe des kombinierten Bildes unabhängig von der Helligkeit des
Bildes und unabhängig von
der Distanz zwischen dem Gewebe und der Vorrichtung.
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Eine
sechste Ausführungsform
des Detektionssystems für
Hautanomalien basiert auch auf der in 4 gezeigten
Ausführungsform.
Der Aufbau des Systems ist derselbe wie jener der fünften Ausführungsform,
und es wird eine kombinierte Betrachtung, die jener in 2 ähnlich ist,
erzeugt, wobei jedoch ein anderes Betriebsprinzip verwendet wird, das
unterschiedliche Details zur Umsetzung erfordert. Die sechste Ausführungsform
ist der zweiten Ausführungsform ähnlich,
mit dem Unterschied, dass die sechste Ausführungsform eine Kamera verwendet,
um das Bild zu speichern, während
die zweite Ausführungsform
einen Projektor einbindet. In der fünften Ausführungsform wird ein Bild durch übereinandergelegte
Bilder aus zwei verschiedenen Wellenlängen-Bandbreiten autofluoreszierenden
Lichts erzeugt. Die Farbe des zusammengesetzten Bilds, das aus der
ersten Ausführungsform
entsteht, hängt
vom Gesundheitszustand des Gewebes ab, da die Intensität des autofluoreszierenden
Lichts, das eines der Bilder bildet (grün), bekanntlicherweise in enger
Verbindung mit dem Gesundheitszustand des Gewebes steht, während die
Intensität
autofluoreszierenden Lichts, das das zweite Bild bildet (rot) nur
in schwachem Zusammenhang mit dem Gesundheitszustand des Gewebes
steht. Im Vergleich dazu wird in der sechsten Ausführungsform
ein zusammengesetztes Bild auf der Grundlage eines Bildes aus der
Wellenlängen-Bandbreite autofluoreszierenden
Lichts, das in enger Verbindung mit dem Gesundheitszustand des Gewebes
steht (grün),
und eines Bildes, das aus dem reflektierten Anregungslicht (blau)
gebildet wird, gebildet. Wie in der fünften Ausführungsform hängt die
Farbe des kombinierten Bildes vom Gesundheitszustand des Gewebes
ab, da die Intensität
des autofluoreszierenden Lichts, das ein Bild bildet und in die Bildzusammensetzung
eingebunden ist, je nach Gesundheitszustand des Gewebes variiert,
wobei die Intensität
des reflektierten Lichts, das das zweite Bild der Zusammensetzung
bildet, nur schwach vom Gesundheitszustand des Gewebes abhängt.
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Die
Details zur Umsetzung der sechsten Ausführungsform unterscheiden sich
von jenen der fünften
Ausführungsform
in den folgenden Punkten: Das Emissionsfilter 62 für den zweiten
optischen Kanal überträgt Licht,
das vom Gewebe reflektiert wird und dieselbe Wellenlängen-Bandbreite
wie das Licht aufweist, das von der Lichtquelle emittiert wird (z.B. 400
nm bis 450 nm). Da das reflektierte Licht eine viel stärkere Intensität aufweist
als das fluoreszierende Licht, das in der ersten Ausführungsform
verwendet wurde, ist es darüber
hinaus nicht notwendig, dass der Bildverstärker 64 im zweiten optischen
Kanal 15 der zweiten Ausführungsform das Licht allzu
stark verstärkt,
wodurch er von geringerer Qualität
sein kann. Es gilt anzumerken, dass, obwohl der dichroitische Spiegel 42 dafür konzipiert
ist, Licht mit kürzeren
Wellenlängen
zu übertragen,
beispielsweise < 570
nm in der ersten Ausführungsform,
keine Notwendigkeit besteht, in dieser Ausführungsform einen anderen dichroitischen
Spiegel zu verwenden. Dies begründet
sich darauf, dass typisch dichroitische Spiegel 5 % des einfallenden
Lichts in der Region, in der sie durchlassen, reflektieren, sodass
der dichroitische Spiegel, wie er in der fünften Ausführungsform spezifiziert ist,
verwendet werden kann, um die Intensität des vom Gewebe reflektierten
Lichts zu reduzieren, das im weiteren Verlauf in den zweiten optischen Kanal 15 übertragen
wird. Alternativ dazu kann ein dichroitischer Spiegel, der im Bereich
von grün überträgt und im
Bereich von blau reflektiert (z.B. reflektiert er Wellenlängen < 470 nm und lässt Wellenlängen > 470 nm durch), in
Verbindung mit einem Neutralfilter oder einem Bildverstärker mit
geringer Verstärkung
verwendet werden.
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Wie
in der sechsten Ausführungsform
basiert das Detektionssystem für
Hautanomalien einer siebenten Ausführungsform auch auf dem in 4 dargestellten
Aufbau und erzeugt eine kombinierte Betrachtung, die jener aus 2 ähnlich ist.
Die siebente Ausführungsform
verwendet dasselbe Betriebsprinzip wie die sechste Ausführungsform,
unterscheidet sich jedoch hinsichtlich der Details zur Umsetzung.
Die siebente Ausführungsform
ist der dritten Ausführungsform ähnlich,
mit der Ausnahme, dass die siebente Ausführungsform eine Kamera verwendet,
um das Bild zu speichern, während
die dritte Ausführungsform
mit einem Projektor arbeitet. Wie in der sechsten Ausführungsform
wird ein kombiniertes Bild aus der Kombination eines fluoreszierenden Bilds
und eines reflektierten Bilds erzeugt. Der Unterschied liegt darin,
dass anstelle der Verwendung des Anregungslichts als Lichtquelle
für das
reflektierte Bild die Lichtquelle 10 Licht speziell zur
Erzeugung eines reflektierten Bildes entsendet, und dies bei einer
Wellenlänge,
die länger
als jene ist, die zur Detektion von Fluoreszenz verwendet wird.
Um Licht mit einer Wellenlänge
zu erzeugen, die sowohl für
die Anregung von Fluoreszenz und zur Erzeugung eines reflektierten
Langwellen-Bildes geeignet ist, weist das Anregungsfilter 26 der
Lichtquelle in der siebenten Ausführungsform zwei Durchlassbereiche
auf, einen, der kurze Wellenlängen
zur Fluoreszenz-Anregung durchlässt
(z.B. 400 nm bis 450 nm) und einen, der längere Wellenlängen für das reflektierte
Bild durchlässt
(z.B. 630 nm bis 700 nm). Das Filter weist vorzugsweise gute Blockierungseigenschaften
in der Wellenlängen-Region
auf, in der Fluoreszenz nachgewiesen wird (z.B. sollten weniger
als 10–5 des Lichts
das Filter durchdringen). Das Emissionsfilter 62 muss zusätzlich zu
den für
die fünfte
Ausführungsform
beschriebenen Eigenschaften auch gut Licht in der Bandbreite blockieren,
die für
das reflektierte Bild verwendet wird (beispielsweise sollten in
der Bandbreite 630 nm bis 700 nm weniger als 10–5 des
Lichts das Filter durchdringen). Das Gleichgewicht des Systems ist
dem der sechsten Ausführungsform ähnlich.
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Während die
bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung veranschaulicht und beschrieben wurde, versteht es sich,
dass darin verschiedene Änderungen
vorgenommen werden können,
ohne den Schutzumfang der Erfindung, wie er im beiliegenden Anspruchsatz
definiert ist, zu überschreiten.
Beispielsweise ist die vorliegende Erfindung nicht auf die Detektion
von Hautkarzinomen beschränkt,
sondern kann verwendet werden, um andere Arten an Läsionen nachzuweisen,
die unterschiedliche Intensitäten der
Autofluoreszenz aufweisen. Die Erfindung kann auch für Körperteile
im Inneren des Körpers,
wie den Mund, oder während
chirurgischer Verfahren verwendet werden. Weiters kann die Anomaliendetektion
auch mit einer Vorrichtung wie ein Endoskop oder Laparoskop verbunden
werden, die auf dem Gebiet der Medizin eingesetzt werden, um innere
Gewebe und Organe zu untersuchen. Die beschriebenen Ausführungsformen
können
auch bei Geweben verwendet werden, in die photodynamische Substanzen,
die die Fluoreszenz-Reaktion
verstärken,
eingeführt
wurden. Schließlich
kann das Detektionssystem nicht nur auf der Haut, sondern auch auf
anderen Oberflächen
verwendet werden, wie beispielsweise zur Detektion von Anomalien
bei Pflanzen und zur Detektion von Kontaminanten an unbelebten Oberflächen wie chirurgischen
Instrumenten oder Nahrungsmitteln. Daher wird beabsichtigt, dass
der Schutzumfang der Erfindung durch die folgenden Patentansprüche und Äquivalente
davon bestimmt wird.