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DE539371C - Verfahren zum Sterilisieren von Sahne mit hohem Fettgehalt - Google Patents

Verfahren zum Sterilisieren von Sahne mit hohem Fettgehalt

Info

Publication number
DE539371C
DE539371C DEG75360D DEG0075360D DE539371C DE 539371 C DE539371 C DE 539371C DE G75360 D DEG75360 D DE G75360D DE G0075360 D DEG0075360 D DE G0075360D DE 539371 C DE539371 C DE 539371C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cream
high fat
fat cream
temperature
sterilizing high
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG75360D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE539371C publication Critical patent/DE539371C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B11/00Preservation of milk or dairy products
    • A23B11/10Preservation of milk or milk preparations
    • A23B11/12Preservation of milk or milk preparations by heating
    • A23B11/13Preservation of milk or milk preparations by heating the materials being loose unpacked
    • A23B11/133Preservation of milk or milk preparations by heating the materials being loose unpacked and progressively transported through the apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

  • Verfahren zum Sterilisieren von Sahne mit hohem Fettgehalt Sahne mit hohem Fettgehalt zu sterilisieren, bietet erhebliche Schwierigkeiten wegen der großen Neigung fettreicher Sahne, bei gewisser Temperatur zu buttern, wenn sie durch eine Pumpe gefördert wird. Es hat sich herausgestellt, daß die Gefahr beseitigt wird, wenn die Sahne beim Durchleiten durch Rohre unter Druck zur Erzielung der gewünschten Sterilisation eine gewisse Dünnflüssigkeit besitzt. Des weiteren hat sich herausgestellt, daß fettreiche Sahne diese Dünnflüssigkeit erlangt, wenn sie auf Bluttemperatur, also auf etwa 37° C gebracht wird.
  • Nach der Erfindung wird die Sahne -vor Durchleitung durch Rohre, in denen sie mittels einer Pumpe unter Druck auf Sterilisiertemperatur, also auf etwa 115° C, erwärmt und gefördert wird, in einem offenen Behälter evtl. unter Rühren auf 37° C vorerhitzt. Durch das zweckmäßig langsam ausgeführte Rühren der Sahne im offenen Behälter wird erreicht, daß sie gut gelüftet wird und die Vorwärmung gleichmäßig erfolgt. Nach erfolgter Erwärmung der Sahne unter Druck auf Sterilisiertemperatur wird sie im unmittelbaren Anschluß hieran gekühlt, wie es an sich bekannt ist, jedoch nicht in Verbindung mit einem Sterilisierverfahren, bei dem eine Vorwärmung in Anwendung kommt. Die nach der Erfindung vorbereitete Sahne kann ohne Gefahr der Verwandlung in Butter bis über ioo° C unter Druck angewärmt werden, was bisher nicht möglich war.
  • Hierbei mag erwähnt werden, daß zum Sterilisieren der vorgewärmten und somit leicht fließbaren Sahne nur ein sehr kleiner Sterilisierungsapparat verwendet zu werden braucht, wodurch eine Verringerung der Anlage- und Betriebskosten sich ergibt.
  • Abb. i zeigt in schaubildlicher Darstellung einen zur Ausführung des Verfahrens geeigneten Apparat.
  • Abb.2 zeigt in gleichfalls schematischer Darstellung eine abgeänderte Ausführungsform.
  • Bei der in Abb. i gezeigten Ausführungsform wird der Behälter i, der zur Aufnahme der Sahne dient, durch ein Rohr :2 von geeignetem Ouerschnitt mit einer Pumpe 3 verbunden, welche die Sahne aus dem Behälter i absaugt und in einen rohrförmigen Heizkörper q. überführt, von welchem sie durch das Kühlrohrsystem 5 weitergeleitet wird, welches sich an das Heizrohrsystem .4 unmittelbar anschließt.
  • Wie gezeigt, ist der Behälter i doppelwandig und mit einem geeigneten Einlaß- und Auslaßrohr ausgestattet, um das Heizmittel durch die Doppelwandung hindurchzuführen. Um die Sahne auf einer geeigneten Temperatur oder nahe dieser Temperatur zu halten, kommt eine geeignete Reguliervorrichtung in Anwendung. Von dem Behälter `zieht die Sahne nach der Pumpe, z. B. einer Zentrifugalpumpe 3, die im Höchstfalle einen Druck von etwa 2i(2 Atm. erzeugt. Durch Handhabung des Ventils 9 kann beim Austritt der Druck so geregelt werden, daß er nicht über 2i'2 Atm. steigt.
  • Die rohrförmigen Heiz- und Kiihlelemente q. und 5, denen die Sahne durch die Pumpe zu= geführt wird, können üblicher Konstruktion sein, beispielsweise solcher, wie sie für Kondensatoren üblich sind.
  • Die Heizschlange ¢ ist in einem geeigneten Umschließungsgehäuse 6 untergebracht und mit Zu- und Abfluß versehen, durch die das Heizmittel ein- und abgelassen werden kann, um die Rohre zu bedecken. Nahe dein Auslaßende der Heizschlange in dem Heizkörper befindet sich ein Thermometer 7, um die Temperatur beim Austritt aus der Heizkammer zu messen, wobei auch die Menge des Heizmittels, welches durch den Umschließungskörper hindurchtritt, in geeigneter Weise reguliert werden kann, um eine Auslaßtemperatur von i15° C zu erreichen.
  • Die Kühlschlange 5 ist in einem Urnschließungsgehäuse untergebracht, welches mit einem schlechten Wärmeleiter umkleidet oder son-stwie gegen Wärmeaustausch ge-. sichert sein kann. Der Durchtritt des Kühlmittels wird durch den Hahn oder das Ventil 8 geregelt. An ihrem Auslaßende besitzt die Kühlschlange einen Arm, an welchem ein Ventil. 9 zum Regeln des Druckes vorgesehen ist, während auch außerdem ein oder mehrere Zapfhähne vorgesehen sein können. Um den Durchtritt von Dampf durch -das System zum Sterilisieren .zu ermöglichen, ist der Ablaßarm mit einer geeigneten Öffnung versehen, die durch einen Hahn oder durch ein Ventil geschlossen werden kann.
  • Bei der in Abb. 2 gezeigten Ausführungsform ist eine geeignete Rührvorrichtung io in Anwendung gebracht, um die vorgewärmte Sahne, ehe sie in die Pumpe eintritt, in einem Zustand leichter Bewegung zu erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Sterilisieren von Sahne mit hohem Fettgehalt, derart, daß sie einer Vorwärmung unterworfen und mittels Pumpe unter Druck in Röhren durch eine Sterilisier- und eine Abkühlkammer geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Sahne in einem offenen Behälter unter Rühren auf 37° C vorerhitzt wird.
DEG75360D 1928-01-18 1929-01-15 Verfahren zum Sterilisieren von Sahne mit hohem Fettgehalt Expired DE539371C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB539371X 1928-01-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE539371C true DE539371C (de) 1931-11-27

Family

ID=10469454

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG75360D Expired DE539371C (de) 1928-01-18 1929-01-15 Verfahren zum Sterilisieren von Sahne mit hohem Fettgehalt

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DE (1) DE539371C (de)

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