DE50602C - Düngerstreumaschine - Google Patents
DüngerstreumaschineInfo
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- DE50602C DE50602C DENDAT50602D DE50602DA DE50602C DE 50602 C DE50602 C DE 50602C DE NDAT50602 D DENDAT50602 D DE NDAT50602D DE 50602D A DE50602D A DE 50602DA DE 50602 C DE50602 C DE 50602C
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- DE
- Germany
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- roller
- fertilizer
- box
- chain
- spindles
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- Expired
Links
- 239000003337 fertilizer Substances 0.000 title claims description 17
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/16—Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P60/00—Technologies relating to agriculture, livestock or agroalimentary industries
- Y02P60/20—Reduction of greenhouse gas [GHG] emissions in agriculture, e.g. CO2
- Y02P60/21—Dinitrogen oxide [N2O], e.g. using aquaponics, hydroponics or efficiency measures
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -4S: Landwirtschaftliche Geräthe.
Düngerstreumaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. März 1889 ab.
Um eine gleichmäfsige regulirbare Streuung bei Düngerstreumaschinen zu erreichen, wird
eine Zuführungstrommel in Verbindung mit einer kleinen Walze benutzt, welch letztere der
Stärke der Streuung entsprechend in verschiedener Entfernung zur Trommel eingestellt werden
kann und gleichzeitig elastisch gelagert ist, um beim Durchgang harter Stückchen nachgeben
zu können.
Die Anordnung der neuen Maschine veranschaulichen die Fig. 1 bis 4. Aus Fig. 1 ist
ersichtlich, dafs die Trommel α den Boden des zur Aufnahme des Düngers bestimmten
Kastens bildet. Die Trommel α wird von den Fahrrädern aus mittelst Kettenräder u und U1
und Kette v, sowie des Stifttriebes ο in der Pfeilrichtung gedreht, und in gleicher Weise
wird mittelst der zweiten Kette V1 die kleine Walze b in entgegengesetzter Richtung angetrieben.
Zwischen der Trommel α und der Walze b wird der Dünger aus dem Vorrathskasten
in gleichmäfsiger Schicht nach aufsen geführt. Dabei halten die Abstreicher d und e
die Trommel und die Walze rein und bewirken den Abfall des Düngers.
Vermittels der an den beiden Spindeln f oben befestigten Kettenräder g, um welche
sich eine Kette h ohne Ende legt und so die beiden Spindeln f verbindet, werden letztere
dadurch, dafs man die Kette h nach rechts oder links zieht, in ihrem unterhalb der
Kettenräder g auf dem Gestell angebrachten und mit Gewinden versehenen Lagern i nach
oben oder nach unten geschraubt und dadurch die beiden Arme k, an denen sich die
Lager der kleinen Walze b befinden und welche durch die Stellringe Z mit den Spindeln
f in Verbindung stehen, gezwungen, sich mit der Spindel nach oben oder nach unten
zu bewegen, wodurch der Zwischenraum zwischen beiden Walzen enger oder weiter gestellt
wird und dementsprechend mehr oder weniger Dünger durchläfst. Dadurch, dafs das obere Lager i der Spindel f, welche das
Muttergewinde enthält, lose auf seiner Unterstützung, aber ohne sich drehen zu können,
aufliegt, kann die kleine Walze b durch Zusammenziehen der an dem unteren Ende der
Spindeln f angebrachten Spiralen m von selbst hochgehen, um Steine oder sonstige harte
Körper, welche sich im Dünger befinden könnten, durchzulassen und dann wieder von
selbst in die alte Lage zurückgehen.
Durch den Hebel η (Fig. 2) läfst sich das
Getriebe ο mit dem Rad ρ, welches auf der
grofsen Walze α befestigt ist, aufser Eingriff bringen und den Stillstand derselben herbeiführen,
während sich die kleine Walze b fortdrehen kann, ohne dafs weiterer Dünger ausgestreut
wird.
Die Arme k tragen über der kleinen Walze b ein Querstück q, welches zugleich den unteren
Theil der hinteren Kastenwand bildet und die auf- und niedergehende Bewegung der kleinen
Walze b mit erhält.
Auf dem Querstück q (Fig. 3) gleitet eine Rolle r, die mit" einem Zeiger s in Verbindung
steht, welcher die Streumenge auf einer am Kasten c befindlichen Scala t angiebt.
Die beschriebene Maschine unterscheidet sich von anderen ähnlichen Maschinen durch die
besondere Anordnung der verschieden grofsen
Walzen α und b und die sich daraus ergebende
neue Wirkungsweise. Dadurch nämlich, dafs die kleine Walze b über bezw. auf der grofsen
Walze α läuft, wird das im Vorrathskasten vorhandene Streumaterial, welches infolge der
Walzenanordnung nur auf der grofsen Walze a ruht, durch letztere der kleinen Walze b seitwärts
zugeführt und hier von den Walzen, ohne beim Durchgang eine Pressung zu erleiden,
gemeinschaftlich nach hinten herausbefördert.
Auch wird durch diese Walzenanordnung vermieden, dafs der Dünger sich durch seine
eigene Schwere hindernd zwischen die Walzen drängen kann, während dadurch wiederum
eine gleichmäfsige Streuung erzielt und der zur Umdrehung der Walzen erforderliche
Kraftaufwand auf ein möglichst geringes Mafs beschränkt werden soll. Dazu trägt ferner bei,
dafs die kleine Walze, vermöge ihrer Stellung zur grofsen, immer nur so viel Dünger fafst,
als zur Ausfüllung des Ausstreuschlitzes erforderlich ist, hingegen das, was die Walze a
vielleicht zu viel heranbringt, zurückstreicht, ohne dabei den Dünger zusammenzudrücken
und dadurch Veranlassung zu geben, dafs sich derselbe am Kasten festsetzen könnte.
Dadurch, dafs die Reinigungsmesser d und e sich dicht beim Ausstreuschlitz an die Walzen
legen, wird ein Verschmieren der Maschine verhütet, der Dünger, nachdem er durch den
Schlitz getreten ist, abgestofsen und infolge dessen in für den Bedarf geeigneter Weise zur
Erde befördert.
Die Handhabung der Maschine ist folgende: Indem man den rechts angebrachten Arm η
nach vorn drückt, hört die Streuung während des Fahrens auf, die Streuung beginnt aber
sogleich wieder, wenn man den Arm zurückstellt, wogegen die Streuung von selbst aufhört,
sobald der Wagen steht.
Will man mehr oder weniger Dünger streuen, so zieht man die hinter dem Kasten laufende
Kette h nach rechts oder links, bis der an der Rückwand vorhandene Zeiger s den gewünschten
Grad angiebt.
Um den Kasten vom übrigen Dünger zu entleeren, wird der Zeiger s mittelst der
Kette h möglichst nach rechts gestellt, worauf der Dünger von selbst herausfällt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Düngerstreumaschine, bei welcher die Streuung dadurch geregelt werden kann, dafs eine grofse, den Boden des Streukastens bildende Walze a mit einer zweiten kleineren Walze b zusammen arbeitet, welche letztere die hintere Seitenwand des Streukastens unten gegen die grofse Walze abschliefst, und behufs Einstellens in Bezug auf die letztere sowohl von Hand als auch selbstthätig, an zwei Armen k hängt, die mit zwei durch eine Kette oder ein Seil h gleichzeitig drehbaren Schraubenspindeln f verbunden sind, deren Muttern i im Maschinengestell auf- und abbeweglich, aber nicht drehbar lagern und unter dem Einflufs der auf die Spindeln f wirkenden Federn m stehen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50602C true DE50602C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=325437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50602D Expired DE50602C (de) | Düngerstreumaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50602C (de) |
-
0
- DE DENDAT50602D patent/DE50602C/de not_active Expired
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