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DE4438297A1 - Verfahren zur Herstellung von Spinellverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Spinellverbindungen

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DE4438297A1
DE4438297A1 DE4438297A DE4438297A DE4438297A1 DE 4438297 A1 DE4438297 A1 DE 4438297A1 DE 4438297 A DE4438297 A DE 4438297A DE 4438297 A DE4438297 A DE 4438297A DE 4438297 A1 DE4438297 A1 DE 4438297A1
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DE
Germany
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aluminum
magnesium
mixture
heating
oxidizing
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DE4438297A
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Arnold Van Zyl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VAN ZYL, ARNOLD, 89073 ULM, DE
Original Assignee
Programme 3 Patent Holdings
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Publication date
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel­ lung von Magnesium-/Aluminium-Spinellverbindungen. Insbeson­ dere betrifft es ein Verfahren zur Herstellung von solchen Verbindungen, das sich zur Herstellung von polykristallinen Gegenständen aus Magnesium-/Aluminium-Spinellverbindungen eignet; die Erfindung betrifft solche Gegenstände, wenn sie gemäß diesem Verfahren hergestellt sind, und die Erfindung betrifft auch grüne Vorläufergemische von Magnesium-/Alumini­ um-Spinellverbindungen.
Die fraglichen Magnesium-/Aluminium-Spinellverbindungen haben die ideale stöchiometrische Formel MgAl₂O₄, bilden jedoch eine Familie von Verbindungen mit einem breiten stöchiometrischen Bereich. Überstöchiometrische Magnesiumoxidverbindungen die­ ser Familie haben eine Formel, die durch Mg(1+x)Al₂O₄ ausgedrückt werden kann, wobei x 0,2 ist, während überstö­ chiometrische Aluminiumoxidverbindungen dieser Familie eine Formel haben, die durch MgAl(2+y)O₄ ausgedrückt werden kann, worin y 0,35 ist.
Für die folgende Beschreibung der vorliegenden Verbindung bedeutet der Ausdruck "Magnesium-/Aluminium-Spinell" alle Mitglieder der Familie der oben definierten Verbindungen.
Die fraglichen Magnesium-/Aluminium-Spinellverbindungen sind außerordentlich hitzefeste Materialien und sind chemisch beständig gegen Angriff von sowohl sauren als auch basischen Substanzen über einen breiten Temperaturbereich. Die hitzefe­ ste Natur dieser Spinellverbindungen, kombiniert mit ihrer chemischen Stabilität, macht sie besonders geeignet als Tie­ gelmaterial für die Verarbeitung bei außerordentlich hohen Temperaturen. Eine kritische Komponente der wiederaufladbaren elektrochemischen Hochtemperatur-Energiespeicherzellen, wie Natrium-/Schwefelzellen oder Natrium-/Metallchloridzellen, ist ihr Natriumionen-leitender β′′-Al₂O₃-Keramikfestelektro­ lyt. Die endgültige Keramikverarbeitungsstufe dieses Elek­ trolyten umfaßt das Sintern bei Temperaturen, die 1580°C übersteigen, um einen polykristallinen dichten Keramikkörper zu erzeugen. Während der Sinterstufe ist der Keramikkörper in einem inerten Tiegel oder Behälter eingekapselt, um den Ver­ lust an Natriumoxiddämpfen davon zu unterdrücken. MgO-reicher MgAl₂O₄-Spinell wird als kostenwirksame Einkapselung für die Hochtemperaturverarbeitung des β′′-Al₂O₃-Keramikelektrolyten verwendet.
Gemäß dieser Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung einer Magnesium-/Aluminium-Spinellverbindung der Formel
Mg(1+x)Al(2+y)O₄
bereitgestellt, worin:
O x 0,2 und
O y 0,35 sind,
wobei das Verfahren folgende Stufen aufweist:
Zusammenmischen von teilchenförmigem Aluminiummetall und einer magnesiumhaltigen Komponente ausgewählt aus Magnesium­ oxid und Vorläufern davon zur Bildung eines grünen Vorläufer­ gemisches;
Erhitzen des Vorläufergemisches auf 800 bis 1150°C in einer oxidierenden Umgebung, um die Oxidation von wenigstens einem Teil des Aluminiums zu bewirken und
Erhitzen dieses Gemisches, welches das oxidierte Alumi­ nium enthält, auf eine Temperatur von 1150 bis 1350°C in dieser oxidierenden Umgebung, um zu bewirken, daß Aluminium­ oxid und Magnesiumoxid im Gemisch miteinander unter Bildung der Magnesium-/Aluminium-Spinellverbindung reagieren.
Wie noch mehr im einzelnen im folgenden beschrieben, sieht eine besondere Ausführungsform des Verfahrens die Verwendung von einer oder mehreren Reagenzverbindungen im Vorläuferge­ misch vor, die dazu befähigt sind, Oxidationsmittel zur Oxi­ dation des Aluminiums im Gemisch zu liefern, wenn es auf 200 bis 700°C in einer oxidierenden Umgebung erhitzt wird, wobei die Reagenzverbindungen auch dazu befähigt sind, mit Alumini­ umoxid als Antwort auf das Erhitzen auf 800 bis 1150°C in solcher Umgebung zu reagieren, um die Magnesium-/Aluminium- Spinellverbindungen zu bilden, so daß vorzugsweise die Men­ genanteile an Aluminium und der Reagenzverbindungen im Vor­ läufergemisch so ausgewählt werden, daß ein Hauptteil des Aluminiums durch die Oxidationsmittel als Antwort auf das Erhitzen auf 800 bis 1150°C oxidiert wird, und so, daß wenn diese Oxidation des Aluminiums erfolgt ist, das Vorläuferge­ misch eine Zusammensetzung hat, die ein Reaktionsgemisch liefert, welches sich für das weitere Erhitzen eignet, um zu bewirken, daß ihre Bestandteile miteinander unter Bildung der Magnesium-/Aluminium-Spinellverbindung reagieren, wobei das Reaktionsgemisch dann erhitzt wird, um diese Magnesium-/Alu­ minium-Spinellverbindung zu bilden.
So enthält im allgemeinen das Magnesium-/Aluminium-Spinell­ vorläufergemisch Bestandteile (und gegebenenfalls Sinterhilfszusätze), die, wenn sie miteinander auf 800 bis 1150°C erhitzt werden, Aluminiumoxid zusammen mit Magnesium­ oxid liefern.
Das Erhitzen zur Erzielung der Magnesium-/Aluminium-Spinell­ verbindung, nachdem das Aluminium bei 800 bis 1150°C oxidiert ist, kann bei einer Temperatur von 1150°C bis 1350°C, vor­ zugsweise etwa 1250°C erfolgen, und die Spinellverbindung kann in einen einheitlichen polykristallinen Keramikkörper überführt werden, indem man weiter auf eine höhere Temperatur von 1460 bis 1560°C, vorzugsweise 1490 bis 1510°C erhitzt.
Insbesondere kann das Verfahren die Verwendung eines Vorläu­ fers von Magnesiumoxid als magnesiumhaltige Komponente um­ fassen, wobei das Erhitzen des Gemisches von einer Ausgangs­ temperatur unterhalb 200°C ausgeht, so daß das Erhitzen des Gemisches bewirkt, daß der Vorläufer des Magnesiumoxids in Magnesiumoxid bei einer Temperatur von 200 bis 700°C über­ führt wird.
Das Erhitzen kann somit auf eine Maximaltemperatur von 1460 bis 1560°C erfolgen, um ein Keramikerzeugnis zu liefern, und das Verfahren kann das Verdichten des Vorläufergemisches vor dem Erhitzen umfassen, um es zu einem einheitlichen grünen Körper zu verfestigen, so daß das Erhitzen auf 1460 bis 1560°C den Gegenstand zu einem einheitlichen polykristallinen Keramikgegenstand sintert.
Im Prinzip können die Erhitzungsstufen in einem einzigen Heizzyklus durchgeführt werden, ausgehend vom grünen Vorläu­ fergemisch und Erhitzung von Umgebungstemperatur bis zur Endtemperatur, bei welcher die Keramik gebildet wird, mit solchen Abänderungen in den Heizgeschwindigkeiten und Halte­ zeiten oder längeren Haltezeiten bei gewünschten Temperatu­ ren, wie dies gewünscht sein kann.
Unter einem grünen Vorläufergemisch (einer Magnesium-/Alumi­ nium-Spinellverbindung) ist ein Gemisch von Bestandteilen zu verstehen (Aluminium und Reagenzverbindungen, welche Magnesi­ umverbindungen enthalten), das in inniger Mischung beim Er­ hitzen reagiert, um die fragliche Magnesium-/Aluminium-Spi­ nellverbindung zu bilden. Im Verlauf der oder vor der Reak­ tion zur Bildung der Spinellverbindung können einige dieser Bestandteile Phasenänderungen erleiden, wie Schmelzen, oder chemische Veränderungen, wie thermische Zersetzung. Das teil­ chenförmige Aluminiummetall liegt vorzugsweise in Form eines Pulvers vor.
Das Verfahren kann das Mischen eines oxidierenden Bestand­ teils in das Vorläufergemisch vor dem Erhitzen umfassen, wobei der oxidierende Bestandteil so gewählt wird, daß er Oxidationsmittel im grünen Gegenstand zu der Zeit liefert, wo der Gegenstand auf eine Temperatur von 800°C erhitzt wird, wobei die Oxidationsmittel in Inneren des Gegenstandes zu dieser oxidierenden Umgebung beitragen, welche die Oxidation des Aluminiums bewirkt. Insbesondere können die oxidierenden Bestandteile aus Vorläufern von Aluminiumoxid, Vorläufern von Magnesiumoxid und Gemischen davon gewählt werden, die sich beim Erhitzen auf 200 bis 700°C zersetzen und diese Oxida­ tionsmittel im Gegenstand freisetzen, wobei das Erhitzen von einer Ausgangstemperatur erfolgt, die unterhalb 200°C liegt.
Die Oxidation des Aluminiums kann unterstützt werden, indem man ein zusätzliches Oxidationsmittel zufügt, das im grünen Vorläufergemisch nicht enthalten ist, so daß das Oxidations­ mittel oder die Oxidationsmittel, die erforderlich sind, um das Aluminium zu oxidieren, nicht gänzlich vom grünen Vor­ läufergemisch bereitgestellt werden müssen, sondern als äuße­ re oder zusätzliche Oxidationsmittel in der Umgebung bereit­ gestellt werden können, welche das grüne Vorläufergemisch umgibt oder diesem benachbart ist.
Somit kann das Verfahren das Erhitzen des Vorläufergemisches in einer oxidierenden Atmosphäre umfassen, welche zu der oxidierenden Umgebung beiträgt.
Demgemäß können zusätzliche oder äußere Oxidationsmittel der Umgebung des Vorläufergemisches zugeführt werden, z. B. der Atmosphäre, welche das Gemisch umgibt, wie Sauerstoffgas, Wasserdampf oder andere Gase, die durch Aluminium im Tempera­ turbereich von 800 bis 1150°C reduzierbar sind, oder sie können aus zersetzbaren oder flüchtigen Feststoffen zugeführt werden, die um das Vorläufergemisch oder in der Nähe des Vorläufergemisches angeordnet sind.
Direkte Spinellbildung aus einem Aluminiumoxid-/Magnesium­ oxidgemisch kann z. B. gemäß folgender Gleichung erfolgen:
δ-Al₂O₃ + MgO → MgAl₂O₄.
Gemäß der vorliegenden Erfindung jedoch werden das δ-Al₂O₃ bzw. MgO durch Aluminium und durch Vorläufer davon, wie AlOOH und MgOH₂ ersetzt, die miteinander unter Bildung von Magnesi­ um-/Aluminium-Spinellverbindungen gemäß der Gleichung reagie­ ren können:
n AlOOH + (2-n) Al + Mg(OH)₂ → MgAl₂O₄ mit 0,1 n 1,90.
In dem Fall wo n 1 ist, wird die gesamte Sauerstoffanforde­ rung für die Oxidation von metallischem Aluminium durch die Dehydroxilierung von Mg(OH)₂ und AlOOH im Temperaturbereich von 200 bis 700°C geliefert. Wenn n < 1 ist, diffundiert vor­ zugsweise zusätzlicher Sauerstoff von der Atmosphäre, welche das Gemisch umgibt, zu dem metallischen Aluminiumbestandteil des Vorläufergemisches, um die Bildung von Al₂O₃ zu erreichen.
Die Erfindung kann auch die Stufe der Bildung einer porösen oder teilweise porösen Spinellkeramik umfassen, indem man in das Gemisch flüchtige oder zersetzbare (vorzugsweise Oxida­ tionsmittel-liefernde) Magnesium-/Aluminium-Spinellvorläufer­ komponenten einführt, die so gewählt sind, daß sie Poren in der Keramik durch thermische Verflüchtigung oder Zersetzung derselben hinterlassen, um Oxidationsmittel und Magnesium- /Aluminium-Spinellreagenzverbindungen zu liefern. Dieser Aspekt schließt nicht die Herstellung von porösen Magnesium- /Aluminium-Spinellgegenständen durch Verwendung von herkömm­ lichen Porenbildnern aus, die statt dessen verbrennbare orga­ nische Verbindungen sind und als solche eine zusätzliche Sauerstoffzufuhr zur Reaktion erfordern, oder Verbindungen sind, die zur Zersetzung/Verbrennung vor oder bei dem Erhit­ zen auf 200 bis 700°C befähigt sind.
Das Verfahren kann somit das Einmischen eines Porenbildners in das Gemisch umfassen, wobei der Porenbildner aus flüchti­ gen oder zersetzbaren Materialien gewählt ist, die Poren im Keramikgegenstand nach dem Sintern hinterlassen, und insbe­ sondere kann der Porenbildner ein oxidierender Bestandteil sein, der so gewählt ist, daß er Oxidationsmittel im Gegen­ stand zu der Zeit liefert, wo dieser auf eine Temperatur von 800°C erhitzt wird.
Um die wirksame Verwendung von Ausgangsmaterialien zu errei­ chen, kann das Verfahren die Auswahl der Mengenanteile der Bestandteile des Gemisches in solcher Weise umfassen, daß ein Atomverhältnis von Mg : Al im Gemisch von 1 : 2,35 bis 1,2 : 3 vorliegt.
Die Homogenität und Reproduzierbarkeit von grünen und ges­ interten Körpern sind erwünscht und erfordern einen homogenen und reproduzierbaren Vorläufer und ein solches Gemisch, was durch ausreichendes Mahlen und gegebenenfalls Granulieren des Gemisches erzeugt werden kann. Die thermische Behandlung, die während der Herstellung des Gemisches und/oder des Granulats erforderlich ist, kann somit auf die Trocknung eines Aufschlämmungsgemisches beschränkt sein, wenn Naßmahlung für das Mischen gewählt wird.
Die Reagenzverbindungen, die zur Lieferung von Oxidations­ mittel beim Erhitzen befähigt sind, können aus Hydroxiden, Oxyhydroxiden, Peroxiden, Nitraten, Sulfaten, Chloraten und Gemischen davon gewählt sein, gegebenenfalls in Verbindung mit Halogeniden und Oxyhalgeniden, insbesondere Chloriden und/oder Fluoriden.
Unter dem Ausdruck "in Verbindung mit" ist zu verstehen, daß Halogenide und oxyhalogenide die Erleichterung der Aluminium­ oxidation durch Ofenatmosphären oder durch Oxidationsmittel im allgemeinen bewirken können.
Das teilchenförmige Aluminium kann als Pulver mit einer Korn- oder Teilchengröße von 0,5 bis 100 µm, vorzugsweise 5 bis 50 µm gewählt werden.
Es wird angenommen, daß, obwohl das Verfahren der vorliegen­ den Erfindung auch zur Herstellung von Magnesium-/Aluminium- Spinellverbindungen in Pulverform benutzt werden kann, seine Hauptanwendung jedoch in der Herstellung von Magnesium-/Alu­ minium-Spinellgegenständen besteht, wie polykristallinen gesinterten Körpern.
Wenn solche Gegenstände oder Sinterkörper gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt werden sollen, wird das Verfahren im typischen Fall, wie oben angegeben, eine Verpressungs- oder Verfestigungsstufe umfassen, wodurch ein grünes Vorläufergemisch zu einem grünen Gegenstand oder Kör­ per verpreßt und verfestigt wird, bevor auf 200 bis 700°C erhitzt wird, um die Oxidationsmittel zu erzeugen. Der Gegen­ stand oder Körper wird dann erhitzt, um diese Mittel zu er­ zeugen und die Reaktion dieser Mittel mit dem Aluminium zur Erzeugung von Aluminiumoxiden zu bewirken, die Reaktion zur Bildung der Magnesium-/Aluminium-Spinellverbindung zu bewir­ ken und die Umwandlung zu einem einheitlichen gesinterten polykristallinen Keramikgegenstand- oder -körper zu bewirken. Die Verfestigung oder Verpressung kann einaxiales oder iso­ statisches Pressen sein und kann bis auf einen Druck von 25 bis 800 MPa, z. B. 350 MPa erfolgen.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf ein grünes Vorläuferge­ misch einer Magnesium-/Aluminium-Spinellverbindung, wobei das Gemisch teilchenförmiges Aluminiummetall und eine Magnesium­ haltige Komponente umfaßt, die aus Magnesiumoxid und Vorläu­ fern davon gewählt ist.
Vorzugsweise wird das Aluminiummetall innig mit den Reagenz­ verbindungen gemischt, welche befähigt sind, bei Erhitzen auf 200 bis 700°C Oxidationsmittel für die Oxidation des Alumini­ ums zu liefern, und die dazu befähigt sind, mit Aluminiumoxid als Antwort auf das Erhitzen unter Bildung der gewünschten Magnesium-/Aluminium-Spinellverbindung zu reagieren, wobei die Mengenanteile des Aluminiums und der Reagenzverbindungen im Vorläufergemisch so gewählt werden, daß ein Hauptteil (we­ nigstens 50%) des Aluminiums durch diese Mittel als Antwort auf das Erhitzen des Gemisches auf 800 bis 1150°C oxidiert wird und so, daß das Gemisch beim Erhitzen auf 800 bis 1150°C die Oxidzusammensetzung ergibt, die erforderlich ist, um die gewünschte Magnesium-/Aluminium-Spinellverbindung zu liefern.
Insbesondere kann das grüne Vorläufergemisch wie oben unter Bezugnahme auf das Verfahren beschrieben sein, und insbeson­ dere kann es in Form eines verfestigten grünen Körpers oder Gegenstandes vorliegen, der eine gewünschte Form hat und der durch geeignetes Erhitzen zu einem einheitlichen polykristal­ linen gesinterten Produkt geformt werden kann.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine Magnesium-/Alumi­ nium-Spinellverbindung, wenn immer sie nach dem oben beschriebenen Verfahren hergestellt ist.
Die Erfindung wird nunmehr im einzelnen unter Bezugnahme auf die folgenden nicht beschränkenden Beispiele beschrieben:
Beispiel 1 Magnesium-reicher Spinell
Die in diesem Beispiel beschriebene MgAl₂O₄-Spinellkeramik hat die typische Zusammensetzung Mg1,2Al₂O₄ und genau 50 Mol% des erforderlichen Aluminiumgehaltes werden durch metallisches Aluminium geliefert.
Ein stöchiometrisches Reaktionsgemisch, das die folgenden Bestandteile enthält, wird 30 Minuten lang in einem Turbula- Mischer (Kreiselmischer) trocken gemischt.
Boehmit (AlOOH) 60 g
Al-Metallpulver (9 µm) 27 g
Mg(OH)₂ 69,6 g.
150 ml Isopropanollösungsmittel (oder n-Pentanol) werden zum trockenen Reaktionsgemisch gegeben und die erhaltene Aufschlämmung wird dann in einer Schleifmühle (Attritormühle) mit Mahlkörpern aus Zirkonoxid etwa 1 Stunde gemahlen, bis die durchschnittliche Teilchengröße der Aufschlämmung unter 10 µm liegt.
Die erhaltene Aufschlämmung wird in einem rotierenden Vakuum­ trockner bei 40°C getrocknet, um ein Granulat zu erzeugen, das aus fein ineinandergreifendem Metall- und Nichtmetallpul­ ver besteht. Das Lösungsmittel kann zurückgewonnen und in der Mahlstufe wieder verwendet werden.
Das Pulver wird einaxial (bei 200 MPa) zu einem hochdichten grünen Körper verpreßt. Während des einaxialen Pressens wer­ den die Lücken zwischen den starren anorganischen Pulverreak­ tionsbestandteilen durch den plastischen Fluß der Aluminium­ teilchen gefüllt, was zu einem starken grünen Körper führt, der aus einem ineinandergreifenden Metall/Metallhydroxidver­ bund besteht.
Dieser grüne Verbundkörper wird mit dem folgenden Sinterpro­ gramm gesintert: 600 K/h von Zimmertemperatur auf 1500°C, Halten bei dieser Temperatur für 30 Minuten und Abkühlen auf Zimmertemperatur bei der Abkühlgeschwindigkeit des Ofens. Man stellt fest, daß der erhaltene Keramikgegenstand eine ein­ phasige Spinellkeramik mit einer Dichte von über 3,55 g/cm³ ist.
Beispiel 2 Aluminium-reicher Spinell
Die in diesem Beispiel beschriebene MgAl₂O₄-Spinellkeramik hat eine typische Zusammensetzung von MgAl2,3O₄ und genau 50 Mol% des erforderlichen Aluminiumgehaltes werden durch metalli­ sches Aluminium geliefert.
Ein Reaktionsgemisch, das die folgenden Bestandteile enthält, wird 30 Minuten lang in einem Turbula-Mischer (Kreiselmischer) trocken gemischt.
Boehmit (AlOOH) 69 g
Al-Metallpulver (9 µm) 31,05 g
Mg(OH)₂ 69,6 g.
150 ml Isopropanollösungsmittel (oder n-Pentanol) werden zum trockenen Reaktionsgemisch gegeben und die erhaltene Aufschlämmung wird dann in einer Attritormühle mit Mahlkör­ pern aus Zirkonoxid etwa 1 Stunde gemahlen, bis die durch­ schnittliche Teilchengröße der Aufschlämmung unter 10 µm liegt.
Die erhaltene Aufschlämmung wird in einem rotierenden Vakuum­ trockner bei 40°C getrocknet um ein Granulat zu bilden, das aus fein ineinandergreifendem Metall- und Nichtmetallpulver besteht. Das Lösungsmittel kann zurückgewonnen und in der Mahlstufe wieder verwendet werden.
Das Pulver wird einaxial (bei 200 MPa) zu einem hochdichten grünen Körper verpreßt. Während des einaxialen Pressens wer­ den die Lücken zwischen den starren anorganischen Pulverreak­ tanten durch den plastischen Fluß der Aluminiumteilchen ge­ füllt, was zu einem starken grünen Körper führt, der aus einem ineinandergreifenden Metall-/Metallhydroxidverbund besteht.
Dieser grüne Verbundkörper wird mit dem folgenden Sinterpro­ gramm gesintert: 600 K/h von Zimmertemperatur auf 1500°C, Halten bei dieser Temperatur für 30 Minuten und Abkühlen auf Zimmertemperatur bei der Abkühlgeschwindigkeit des Ofens. Es wurde festgestellt, daß der erhaltene Keramikgegenstand eine einphasige Spinellkeramik mit einer Dichte von über 3,55 g/cm³ war.
Die Anmelderin hat in der Vergangenheit MgAl₂O₄-Spinellkerami­ ken hergestellt, indem Magnesium- und Aluminiumoxid oder ihre Vorläufer miteinander bei erhöhten Temperaturen umgesetzt wurden. Das Reaktionsprodukt wird dann naß gemahlen, getrock­ net, zu einem grünen Körper verpreßt und gesintert, um einen polykristallinen Keramikgegenstand zu erzeugen. Diese Arbeitsweisen umfaßten Vorschläge zur Erhöhung der Reaktions­ kinetiken und zur Verminderung der Reaktions- und Sintertem­ peraturen, z. B. den Ersatz von α-Al₂Q durch reaktivere Vor­ läufer, wie Boehmit oder γ-Al₂Q und die Anwendung von kleinen Mengen von Dotierungsmaterialien, wie Bor oder Fluoride. Solche Verfahren erfordern viele Verfahrensstufen und führen zu verhältnismäßig hoher Schrumpfung. Ein Alternativweg war auf die Erhöhung der Homogenität und die Verminderung der Teilchengröße der Primärteilchen durch Verwendung von lösli­ chen Vorläufern von Aluminium und Magnesium gerichtet. Diese Lösungen, die unter anderem Mg2+- und Al3+-Ionen enthalten, wurden dann in Oxyhydroxidgemische durch pH-Veränderungen, chemische Hydrolyse oder Pyrolyse überführt. Obwohl solche chemischen Wege zu Pulverprodukten hoher Reinheit führen, waren die voluminösen Pulverprodukte nicht leicht zu dichten Keramikmaterialien zu verarbeiten.
Allgemeine Merkmale der obigen bekannten Verfahrenswege waren die Anwendung von teuren chemischen Vorläufern, intensive Hochtemperaturreaktionsschritte, niedere Dichte, brüchige grüne Körper als Zwischenprodukte und verhältnismäßig hohes Schrumpfen und begleitende Deformation während des Sinterns.
Die vorliegende Erfindung liefert im Gegensatz dazu ein Ver­ fahren zur Erzeugung von hochdichten einphasigen Magnesium-/ Aluminium-Spinellkeramikgegenständen, die, jedenfalls wie unter Bezugnahme auf die obigen Beispiele gezeigt, im mikro­ strukturellen Maßstab homogen sind.
Die Erfindung, vorzugsweise wenigstens wie in den Beispielen beschrieben, liefert Magnesium-/Aluminium-Spinellvorläufer als feste, maschinell bearbeitbare grüne Körper, die zu dich­ ten keramischen Gegenständen mit kontrollierbarer Schrumpfung und minimaler Deformation in einer einzigen Brennstufe ges­ intert werden können.
Die Erfindung liefert überdies im Prinzip die Fähigkeit des raschen Brennens dieser grünen Körper und dadurch einen er­ höhten Durchsatz im Sinterofen.
Indem man Aluminiummetall in die Vorläufermischung gemäß der vorliegenden Erfindung einbezieht und dieses Aluminium innen oxidiert, d. h. durch Verwendung eines Zersetzungsproduktes einer anderen Komponente der Vorläufermischung, um dieses Aluminium in die Bildung der Spinellverbindung einzubeziehen, können die gesamte Volumenveränderung und die Deformation vermindert werden und eine einstufige Synthese aus dem grünen Körper ist möglich gemacht, was Magnesium-/Aluminiumspinelle der gewünschten Zusammensetzung innerhalb des gewünschten Bereiches an Homogenität der fraglichen Verbindungen ergibt.
Besonders wertvolle mechanische Eigenschaften können im Prin­ zip dem grünen Körper durch den Aluminiummetallgehalt des Vorläufergemisches verliehen werden. Der plastische Fluß der Metallteilchen kann das einaxiale Verpressen zur Erzielung hoher Dichte und Festigkeit eines ineinandergreifenden Ox­ yhydroxid-/Metallverbundes ermöglichen. Dieser Verbund begün­ stigt nicht nur die hohe Grünfestigkeit, sondern kann eine innige, kontinuierliche Reaktionsoberfläche für die anfäng­ liche innere Oxidation, sowie für die anschließende Reaktion zur endgültigen Spinellphase begünstigen.

Claims (12)

1. Verfahren zur Herstellung einer Magnesium-/Aluminium- Spinellverbindung der Formel Mg(1+x)Al(2+y)O₄worinO x 0,2 undO y 0,35sind,
dadurch gekennzeichnet, daß es folgende Stufen aufweist:
Zusammenmischen von teilchenförmigem Aluminiummetall und einer Magnesium-haltigen Komponente, ausgewählt aus Magnesiumoxid und Vorläufern davon zur Bildung eines grünen Vorläufergemisches;
Erhitzen des Vorläufergemisches auf 800 bis 1150°C in einer oxidierenden Umgebung zur Bewirkung der Oxidation von wenigstens einem Teil des Aluminiums und
Erhitzen dieses Gemisches, das das oxidierte Aluminium enthält, auf eine Temperatur von 1150 bis 1350°C in dieser oxidierenden Umgebung, um zu bewirken, daß Alumi­ niumoxid und Magnesiumoxid im Gemisch miteinander unter Bildung der Magnesium-/Aluminium-Spinellverbindung rea­ gieren.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es die Verwendung eines Vorläufers von Magnesiumoxid als Magnesium-haltige Komponente umfaßt, wobei das Erhitzen des Gemisches von einer Ausgangstemperatur unter 200°C erfolgt, so daß das Erhitzen des Gemisches die Überfüh­ rung des Vorläufers von Magnesiumoxid zu Magnesiumoxid bei einer Temperatur von 200 bis 700°C bewirkt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß das Erhitzen auf eine Maximaltemperatur von 1460 bis 1560°C zur Erzeugung eines Keramikproduktes erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es das Verpressen des Vorläufergemisches vor dem Erhit­ zen umfaßt, um es zu einem einheitlichen grünen Gegen­ stand zu verfestigen, so daß das Erhitzen auf 1460 bis 1560°C den Gegenstand zu einem einheitlichen polykri­ stallinen Keramikgegenstand sintert.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß es vor dem Erhitzen das Einmischen eines oxidierenden Bestandteils in das Vorläufergemisch umfaßt, wobei der oxidierende Bestandteil so gewählt wird, daß er Oxida­ tionsmittel im grünen Gegenstand zu der Zeit liefert, wo der Gegenstand auf eine Temperatur von 800°C erhitzt wird und die Oxidationsmittel im Inneren des Gegenstan­ des zu dieser oxidierenden Umgebung beitragen, welche die Oxidation des Aluminiums bewirkt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Oxidationsbestandteil aus Vorläufern von Aluminium­ oxid, Vorläufern von Magnesiumoxid und Gemischen davon gewählt wird, die sich beim Erhitzen auf 200 bis 700°C unter Freisetzung dieser Oxidationsmittel im Gegenstand zersetzen, wobei das Erhitzen von einer Ausgangstempera­ tur unter 200°C aus erfolgt.
7. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 4 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß es das Erhitzen des Vorläufer­ gemisches in einer oxidierenden Atmosphäre umfaßt, die zur oxidierenden Umgebung beiträgt.
8. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 4 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß es das Einmischen eines Poren­ bildners in das Gemisch umfaßt, wobei der Porenbildner aus flüchtigen oder zersetzbaren Materialien gewählt ist, welche Poren im Keramikgegenstand nach dem Sintern hinterlassen.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Porenbildner ein Oxidationsbestandteil ist, der so gewählt ist, daß er Oxidationsmittel im Gegenstand zu dem Zeitpunkt liefert, wo dieser auf eine Temperatur von 800°C erhitzt wird.
10. Verfahren nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es die Auswahl der Mengen­ anteile der Bestandteile des Gemisches in der Art um­ faßt, daß ein Atomverhältnis von Mg:Al im Gemisch von 1 : 2,35 bis 1,2 : 3 vorliegt.
11. Grünes Vorläufergemisch einer Magnesium-/Aluminium-Spi­ nellverbindung, dadurch gekennzeichnet, daß es teil­ chenförmiges Aluminiummetall und eine Magnesium-haltige Komponente umfaßt, die aus Magnesiumoxid und Vorläufern davon gewählt ist.
12. Magnesium-/Aluminium-Spinellverbindung, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie nach einem Verfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10 hergestellt ist.
DE4438297A 1993-10-29 1994-10-26 Verfahren zur Herstellung von Spinellverbindungen Withdrawn DE4438297A1 (de)

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