[go: up one dir, main page]

DE4438275B4 - Elektrolysezelle und Verfahren zur Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung - Google Patents

Elektrolysezelle und Verfahren zur Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung Download PDF

Info

Publication number
DE4438275B4
DE4438275B4 DE4438275A DE4438275A DE4438275B4 DE 4438275 B4 DE4438275 B4 DE 4438275B4 DE 4438275 A DE4438275 A DE 4438275A DE 4438275 A DE4438275 A DE 4438275A DE 4438275 B4 DE4438275 B4 DE 4438275B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
chamber
electrolysis
ion exchange
exchange membrane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE4438275A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4438275A1 (de
Inventor
Shuji Fujisawa Nakamatsu
Yoshinori Fujisawa Nishiki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
De Nora Permelec Ltd
Original Assignee
Permelec Electrode Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Permelec Electrode Ltd filed Critical Permelec Electrode Ltd
Publication of DE4438275A1 publication Critical patent/DE4438275A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4438275B4 publication Critical patent/DE4438275B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B1/00Electrolytic production of inorganic compounds or non-metals
    • C25B1/01Products
    • C25B1/34Simultaneous production of alkali metal hydroxides and chlorine, oxyacids or salts of chlorine, e.g. by chlor-alkali electrolysis
    • C25B1/46Simultaneous production of alkali metal hydroxides and chlorine, oxyacids or salts of chlorine, e.g. by chlor-alkali electrolysis in diaphragm cells

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
  • Electrodes For Compound Or Non-Metal Manufacture (AREA)

Abstract

Elektrolysezelle (21) für die Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung, umfassend eine Ionenaustauschmembran (22), welche die Zelle (21) in eine Anodenkammer (23) und eine Kathodenkammer (24) unterteilt, eine poröse Anode (25), die in der Anodenkammer (23) angeordnet ist, und eine für Gas und Flüssigkeit durchlässige Gaselektrode (31), die an einen elektrisch leitfähigen porösen Körper gebunden ist, der in der Kathodenkammer (24) angeordnet ist und der in Kontakt mit der Ionenaustauschmembran (22) steht, wobei die Anodenkammer (23) einen Einlass (26) für das Einführen einer wässrigen Kochsalzlösung und die Kathodenkammer (24) einen Einlass (32) für das Einführen eines Sauerstoff enthaltenden Gases aufweisen, wobei die Gaselektrode (31) mit einem Verfahren hergestellt wurde, umfassend (i) das Beschichten einer oder beider Seiten eines elektrisch leitfähigen Materials, das Poren aufweist, mit einem Gemisch aus Kohlenstoffpulver und einem wasserabstoßenden Material, um eine Überzugsschicht zu bilden, (ii) das Calcinieren der gebildeten Überzugsschicht, um eine Gasdiffusionsschicht zu bilden, und (iii) das...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Elektrolysezelle und ein Verfahren zur Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung. Die Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren zur Herstellung einer wässrigen Natriumhydroxidlösung durch Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung unter Verwendung einer Gaselektrode mit einer hohen Stromausbeute und auf stabile Weise sowie eine Elektrolysezelle für die Verwendung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Mit der kürzlich erfolgten bemerkenswerten Entwicklung und Verbesserung von Ionenaustauschmembranen vom Fluor-Typ hat die Elektrolyse von Natriumchloridlösungen unter Verwendung einer Ionenaustauschmembran als Diaphragma eine weite Verbreitung gefunden. Diese Technik stellt eine Methode zur Herstellung von Wasserstoffgas und Natriumhydroxid in einer Kathodenkammer und von Chlorgas in einer Anodenkammer durch Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung dar.
  • Um den Energieverbrauch zu verringern, wurde beispielsweise in der JP-A-52-124496 (der Ausdruck „JP-A" wird hier als Abkürzung für eine „ungeprüfte publizierte japanische Patentanmeldung" verwendet), in der JP-B-2-29757 (der Ausdruck „JP-B" wird hier verwendet für eine „geprüfte publizierte japanische Patentanmeldung") und in der JP-A-62-93388 die Verwendung einer Gaselektrode als eine Kathode zur Durchführung der Elektrolyse vorgeschlagen, wobei gleichzeitig Sauerstoff in eine Kathodenkammer eingeführt wird, um die Wasserstoffentwicklung zu unterdrücken und die Zellenspannung stark herabzusetzen. Theoretisch kann die Zellenspannung um 1,2 V oder mehr herabgesetzt werden durch Umwandlung einer kathodischen Reaktion ohne Zufuhr von Sauerstoff, wie durch die folgende Gleichung (1) dargestellt, in eine Reaktion mit Sauerstoffzufuhr, wie durch die folgende Gleichung (2) dargestellt: 2H2O + 2e → H2 + 2OH(E = –0,83 V vs. NHE) (1) H2O + 1/202 + 2e → 2OH(E = 0,40 V vs. NHE) (2)
  • Im allgemeinen wird eine Gaselektrode in einer Kathodenkammer angeordnet, um die Kammer in eine Lösungskammer auf einer Seite der Ionenaustauschmembran und in eine Gaskammer auf der gegenüberliegenden Seite zu unterteilen. Die Gaselektrode wird in der Regel hergestellt durch Formen einer Mischung aus einer hydrophoben Substanz wie Polytetrafluorethylen-Harz (nachstehend abgekürzt als PTFE bezeichnet) und einem Katalysator oder einem auf einem Träger angeordneten Katalysator und ihre hydrophoben Eigenschaften verhindern die Permeation der Flüssigkeit. Die Gaselektrode verliert jedoch allmählich ihre hydrophoben Eigenschaften, wenn sie einer hohen Temperatur von etwa 90°C und einer wässrigen Natriumhydroxidlösung in einer hohen Konzentration von etwa 32 Gew.-% während einer Langzeit-Elektrolyse ausgesetzt ist. Als Folge davon beginnt die Flüssigkeit der Lösungskammer in die Gaskammer einzudringen. Außerdem ist die Gaselektrode, da sie aus einem Gemisch hauptsächlich aus einem Kohlenstoffmaterial und einem Harz hergestellt ist, mechanisch spröde und neigt zum Reißen. Diese Nachteile haben die praktische Verwendung einer Gaselektrode für die Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung verhindert.
  • Die 1 zeigt eine Elektrolysezelle, in der eine konventionelle Gaselektrode verwendet wird. Die Elektrolysezelle (1) ist durch eine Ionenaustauschmembran (2) in eine Anodenkammer (3) und eine Kathodenkammer (4) unterteilt. Eine poröse Anode (5) ist nahe bei der Ionenaustauschmembran (2) in der Anodenkammer (3) angeordnet. Die Anodenkammer (3) hat einen Einlass (6) zur Einführung einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung in ihrer unteren Seitenwand, einen Auslass (7) zum Abziehen eines verdünnten Salzwassers in ihrer oberen Seitenwand und einen Auslass (8) zum Abziehen von Chlorgas auf ihrer Oberseite.
  • Die Kathodenkammer (4) ist mit einer Gaselektrode (11) ausgestattet, die ein Platten- bzw. Foliensubstrat (9) mit einer darauf geformten Elektrodensubstanz (10), bestehend aus einer Mischung aus einem Kohlenstoffmaterial und PTFE in der Weise, dass die Kathodenkammer (4) in eine Lösungskammer (12) auf der Seite der Elektrodensubstanz (10) und in eine Gaskammer (13) auf der Seite des Substrats (9) unterteilt ist, umfasst. Die Lösungskammer (12) hat einen Einlass (14) zur Einführung einer verdünnten wässrigen Natriumhydroxidlösung am Boden derselben und einen Auslass (15) zum Abziehen einer gesättigten wässrigen Natriumhydroxidlösung an ihrer Oberseite. Die Gaskammer (13) hat einen Einlass (16) zum Einführen eines Sauerstoff enthaltenden Gases in ihrer Seitenwand und einen Auslass (17) zum Austragen eines Sauerstoff enthaltenden Gases in ihrem Boden.
  • Die Elektrolyse, bei der eine Zelle dieses Typs verwendet wird, wird durchgeführt durch Einführen einer Kochsalzlösung durch den Einlass (6) in die Anodenkammer (3), einer verdünnten wässrigen Natriumhydroxidlösung durch den Einlass (14) in die Lösungskammer (12) und eines Sauerstoff enthaltenden Gases, z. B. Luft, durch den Einlass (16) in die Gaskammer (13). Dabei wird die Gaselektrode (11), die das Folien- bzw. Plattensubstrat (9) mit einer Schicht aus einer Elektrodensubstanz (10) darauf umfasst, durch die hohe Temperatur der Elektrolyselösung und die konzentrierte wässrige Natriumhydroxidlösung, die bei der Elektrolyse gebildet wird, beschädigt. Als Folge davon werden das Substrat (9) und die Elektrodensubstanz (10) abgebaut und halten einem Langzeitbetrieb nicht Stand.
  • Um das zuvor beschriebene Problem zu lösen, das mit diesem Typ einer Elektrolysezelle verbunden ist, wurde bereits vorgeschlagen, eine Gaselektrode mit einer Ionenaustauschmembran zu einer einheitlichen Struktur zu vereinigen (nachstehend als Zelle vom integralen Gaselektroden/Ionenaustauschmembran-Typ bezeichnet), ohne die Kathodenkammer zu unterteilen, wie in der JP-B-61-6155 beschrieben. Bei diesem Verfahren wird, wie darin angegeben ist, durch eine Gaselektrode, die durch die Ionenaustauschmembran verstärkt ist, die mechanische Sprödigkeit überwunden. Hochkonzentriertes Natriumhydroxid, das jedoch auf der Oberfläche der Kathode, d. h. in der Nähe oder auf der Oberfläche der Ionenaustauschmembran gebildet wird, dringt in die Ionenaustauschmembran ein und tritt in die Anodenkammer ein. Dies führt nicht nur zu einer Herabsetzung der Stromausbeute bei der Natriumhydroxid-Bildung, sondern bietet auch die Möglichkeit einer Beschädigung des die Anodenkammer aufbauenden Elements, das in der Regel nicht alkalibeständig ist. Andererseits muss das auf der Oberfläche der Ionenaustauschmembran gebildete Natriumhydroxid die Gaselektrode passieren, um seine Abtrennung zu ermöglichen. Es ist jedoch extrem schwierig, das Natriumhydroxid abzutrennen, während gleichzeitig ein Sauerstoff enthaltendes Gas in ausreichender Menge in die Gaskammer eingeführt wird.
  • Die US 4 578 159 beschreibt eine Elektrolysezelle, die eine für Flüssigkeit durchlässige hydrophile poröse Kathode umfasst.
  • Die US 4 221 644 beschreibt eine Elektrolysezelle, umfassend eine Anodenkammer, eine Kathodenkammer und eine Gaskammer. Diese Veröffentlichung beschreibt, dass die Kathode ein hydrophobes Material enthält, um die Elektrodenstruktur für Flüssigkeit undurchlässig zu machen.
  • Die US 4 486 276 beschreibt eine Elektrolysezelle, umfassend eine Kathode, umfassend ein poröses, elektrisch leitfähiges Substrat und einen katalytischen Bestandteil. Die Kathode besteht aus einem Material, das für Luft oder ein Sauerstoff enthaltendes Gas durchlässig ist, nicht jedoch für Flüssigkeit.
  • Die US 3 963 592 beschreibt ein Verfahren zur Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung, bei dem eine Elektrolysezelle verwendet wird, umfassend eine poröse Kathode, die unter Verwendung eines porösen Materials, wie z. B. eines Gemisches aus Kohlenstoffpulver und PTFE, hergestellt wurde.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Elektrolysezelle und ein Verfahren zur Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung bereit zu stellen, bei denen eine Gaselektrode mit einer ausreichenden Festigkeit verwendet wird, die auf wirksame Weise verhindert, dass das während der Elektrolyse gebildete Natriumhydroxid in eine Anodenkammer eindringt.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Elektrolysezelle (21) für die Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung, umfassend eine Ionenaustauschmembran (22), welche die Zelle (21) in eine Anodenkammer (23) und eine Kathodenkammer (24) unterteilt, eine poröse Anode (25), die in der Anodenkammer (23) angeordnet ist, und eine für Gas und Flüssigkeit durchlässige Gaselektrode (31 ), die an einen elektrisch leitfähigen porösen Körper gebunden ist, der in der Kathodenkammer (24) angeordnet ist und der in Kontakt mit der Ionenaustauschmembran (22) steht, wobei die Anodenkammer (23) einen Einlass (26) für das Einführen einer wässrigen Kochsalzlösung und die Kathodenkammer (24) einen Einlass (32) für das Einführen eines Sauerstoff enthaltenden Gases aufweisen, wobei die Gaselektrode (31) mit einem Verfahren hergestellt wurde, umfassend (i) das Beschichten einer oder beider Seiten eines elektrisch leitfähigen Materials, das Poren aufweist, mit einem Gemisch aus Kohlenstoffpulver und einem wasserabstoßenden Material, um eine Überzugsschicht zu bilden, (ii) das Calcinieren der gebildeten Überzugsschicht, um eine Gasdiffusionsschicht zu bilden, und (iii) das Bilden einer Katalysatorschicht durch Pyrolysieren der Oberfläche der Gasdiffusionsschicht oder durch Bilden einer einen Katalysator tragenden Schicht aus Kohlenstoffpulver und PTFE auf der Seite der Gaselektrode (31), die in Kontakt mit der Ionenaustauschmembran (22) steht, wobei das Gewichtsverhältnis von Kohlenstoffpulver zu wasserabstoßendem Material in Schritt (i) im Bereich von 5,0 bis 1,0 liegt.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zur Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung unter Verwendung der zuvor beschriebenen Elektrolysezelle (21), umfassend das Einführen einer wässrigen Kochsalzlösung in die Anodenkammer (23) und eines Sauerstoff enthaltenden Gases in die Kathodenkammer (24) und das Elektrolysieren der wässrigen Kochsalzlösung, um Chlorgas aus der Anodenkammer (23) und eine wässrige Natriumhydroxidlösung aus der Kathodenkammer (24) zu gewinnen.
  • Es ist erfindungsgemäß bevorzugt, dass das Sauerstoff enthaltende Gas ein angefeuchtetes Gas ist.
  • 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein Beispiel einer konventionellen Elektrolysezelle, in der eine Gaselektrode verwendet wird; und
  • 2 zeigt einen Längsschnitt durch ein Beispiel der erfindungsgemäßen Elektrolysezelle.
  • Erfindungsgemäß wird eine für Gas und Flüssigkeit durchlässige Gaselektrode anstelle einer konventionellen, für Gas und Flüssigkeit undurchlässigen Elektrode verwendet, um so die Nachteile der konventionellen Elektrolysezelle vom integralen Gaselektroden/Ionenaustauschmembran-Typ zu eliminieren. Die erfindungsgemäß verwendete Gaselektrode verhindert, dass eine konzentrierte wässrige Natriumhydroxidlösung, die während der Elektrolyse gebildet wird, in der Nähe der Oberfläche zwischen der Ionenaustauschmembran und der Gaselektrode verbleibt und durch die Ionenaustauschmembran hindurch in die Anodenkammer gelangt.
  • Im Gegensatz dazu gelangt bei einer konventionellen Zelle das während der Elektrolyse gebildete Natriumhydroxid im wesentlichen nicht durch die Gaselektrode hindurch in die Kathodenkammer, sondern es tritt statt dessen in die Anodenkammer ein.
  • Andererseits erlaubt die erfindungsgemäß verwendete Gaselektrode, dass das während der Elektrolyse gebildete Natriumhydroxid in die Kathodenkammer eindringt und daraus leicht abgetrennt werden kann. Als Folge davon wird eine hohe Stromausbeute bei der Natriumhydroxid-Bildung aufrechterhalten und das nicht alkalibeständige Element der Anodenkammer ist gegenüber dem Alkali geschützt.
  • Die erfindungsgemäß verwendete Gaselektrode ist somit für Gas und Flüssigkeit durchlässig und in dieser Hinsicht unterscheidet sie sich grundlegend von einer für Gas und Flüssigkeit undurchlässigen konventionellen Gaselektrode. Im einzelnen liegt der Druck, der für das Eindringen der Flüssigkeit in die erfindungsgemäß verwendete für Gas und Flüssigkeit durchlässige Gaselektrode erforderlich ist, unter 0,1 kg/cm2, der sehr viel niedriger ist als derjenige einer konventionellen für Gas und Flüssigkeit undurchlässigen Gaselektrode (etwa 1 kg/cm2 oder weniger).
  • Spezifische Beispiele für Gase, für welche die erfindungsgemäß verwendete Gaselektrode durchlässig ist, sind Luft, Sauerstoff, Wasserstoff und Kohlendioxid, und spezifische Beispiele für Flüssigkeiten, für welche die erfindungsgemäß verwendete Gaselektrode durchlässig ist, sind Wasser, Methanol und ein Elektrolyt mit darin gelöstem Salz.
  • Die erfindungsgemäß verwendete Gaselektrode kann nicht nach einem konventionellen Verfahren hergestellt werden, wie es allgemein für Gaselektroden angewendet wird; vielmehr ist ein spezifisches Verfahren erforderlich. Die erfindungsgemäß verwendete, für Gas und Flüssigkeit durchlässige Gaselektrode wird hergestellt, indem man (i) eine oder beide Seiten eines elektrisch leitfähigen Materials, das feine Poren von z. B. 1 bis 100 μm hat, z. B. eines Kohlenstoff-Gewebes, einer Metallfaser oder eines Metall-Sintermaterials, mit einer Mischung aus einem Kohlenstoffpulver und einem wasserabstoßenden Material, wie z. B. PTFE, in einem Gewichtsverhältnis von Kohlenstoffpulver zu wasserabstoßendem Material von 5,0 bis 1,0 beschichtet, (ii) die Überzugsschicht calciniert zur Bildung einer Gasdiffusionsschicht und (iii) eine Katalysatorschicht, beispielsweise aus Platin oder Silber, bildet durch Pyrolyse auf der Oberfläche der Gasdiffusionsschicht auf der Seite, die mit der Ionenaustauschmembran in Kontakt steht, oder durch Bildung einer einen Katalysator tragenden dünnen Schicht aus einem Kohlenstoffpulver und PTFE auf dieser Oberfläche.
  • Der erfindungsgemäß verwendete elektrisch leitfähige poröse Körper, welcher der Gaselektrode Elektrizität zuführt, wird hergestellt aus einem alkalibeständigen Material, vorzugsweise einem Metall, wie rostfreiem Stahl oder Nickel. Als elektrisch leitfähiger poröser Körper können auch Kohlenstoffmaterialien verwendet werden. Der elektrisch leitfä hige poröse Körper hat vorzugsweise die Form eines gestreckten Gitters, eines gewebten Gitters, eines Stanzmetalls, einer Metallfaserbahn oder eines Gewebes. Geeignet sind auch gesinterte Metalle und geschäumte Metalle (im Handel erhältlich unter dem Handelsnamen „Celmet", hergestellt von der Firma Sumitomo Electric Industries, Ltd.).
  • Beispiele für erfindungsgemäß verwendete Ionenaustauschmembranen umfassen solche, die von der Firma E. I. Du Pont de Nemours and Company für die Elektrolyse einer Kochsalzlösung hergestellt werden, wie z. B. „Nafion 901", „Nafion 90209" und „Nafion 961". Bevorzugt ist auch die Ionenaustauschmembran FX-50, hergestellt von der Firma Asahi Glass Co., Ltd. für hochkonzentrierte Natronlauge wegen ihrer Beständigkeit gegenüber Natriumhydroxid.
  • Die aus den zuvor genannten Elementen aufgebaute Elektrolysezelle kann entweder horizontal oder vertikal installiert werden. Im erstgenannten Fall wird die Zelle vorzugsweise unterhalb der Ionenaustauschmembran angeordnet, so dass das während der Elektrolyse gebildete Natriumhydroxid im wesentlichen nicht bei der Gaselektrode verbleibt.
  • Das der Kathodenkammer zugeführte, Sauerstoff enthaltende Gas (Sauerstoffgehalt 20 bis 100 Vol.-%), z. B. Luft, mit Sauerstoff angereicherte Luft oder Sauerstoff, wird vorzugsweise bis auf einen Wassergehalt von 10 bis 90 Vol.-% angefeuchtet, bevor es in die Elektrolysezelle eingeführt wird. Der Wassergehalt in dem Gas wird vorzugsweise eingestellt, indem man das Gas durch einen Wasserbehälter hindurchleitet, der bei einer Temperatur von 30 bis 100°C gehalten wird. Die Konzentration an Natriumhydroxid, das während der Elektrolyse gebildet wird, kann durch die Feuchtigkeit des Sauerstoff enthaltenden Gases gesteuert werden. Es ist auch bevorzugt, Kohlendioxid aus der Luft zu entfernen, bevor sie in die Elektrolysezelle eingeleitet wird.
  • Der Anodenkammer wird eine wässrige Kochsalzlösung zugeführt und eine verdünnte wässrige Natriumhydroxidlösung und ein Sauerstoff enthaltendes Gas werden der Kathodenkammer zugeführt. Beim Anlegen einer Spannung wird Chlorgas in der der Anodenkammer zugeführten Salzlösung gebildet, während in der Kathodenkammer Wasserstoffionen mit Sauerstoff reagieren unter Bildung von Wasser, um dadurch eine Wasserstoffentwicklung zu unterdrücken. Gleichzeitig wird an dem Katalysator der Gaselektrode, die eine Gas-Flüssigkeits-Durchlässigkeit aufweist, im Kontakt mit der Ionenaustauschmembran Natriumhydroxid gebildet. Das so gebildete Natriumhydroxid passiert die Gaselektrode, wandert zu der Kathodenkammer auf der gegenüberliegenden Seite und kann aus der Kathodenkammer leicht entfernt werden. Da die Gaselektrode kein integraler Teil der Ionenaustauschmembran ist, sondern nur in Kontakt damit steht, wird kein Natriumhydroxid innerhalb der Ionenaustauschmembran gebildet. Als Folge davon wird ein Eindringen von Natriumhydroxid in die Anodenkammer mit Sicherheit verhindert.
  • Da die Gaselektrode in Kontakt mit der Ionenaustauschmembran steht, wird sie durch die Ionenaustauschmembran in ähnlicher Weise verstärkt wie eine konventionelle Gaselektrode, die mit einer Ionenaustauschmembran eine Einheit bildet. Deshalb ist die erfindungsgemäß verwendete Gaselektrode auch bei ihrer Langzeitverwendung gegen mechanische Verschlechterung beständig, so dass die Elektrolyse kontinuierlich und auf stabile Weise durchgeführt werden kann. Ferner wird durch die Verwendung eines Zwei-Kammer-Aufbaus gerade wie bei einer Zelle vom integralen Gaselektroden/Ionenaustauschmembran-Typ, durch die erfindungsgemäße Elektrolysezelle eine Vereinfachung des Aufbaus und der Rohrleitungen der Zelle selbst im Vergleich mit einer Drei-Kammer-Struktur erzielt.
  • Nachstehend wird ein Beispiel für die erfindungsgemäße Zelle zur Durchführung einer Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert.
  • Es wird ein Strom an die Anode und die Kathode (⎕ und ⎕) angelegt. Die Stromdichte an der Membran beträgt 10 bis 50 A/dm2.
  • Die 2 zeigt einen Längsschnitt durch ein Beispiel einer erfindungsgemäßen Elektrolysezelle. Die Elektrolysezelle (21) umfasst eine Anodenkammer (23) und eine Kathodenkammer (24), die durch eine Ionenaustauschmembran (22) voneinander getrennt sind. Eine poröse Anode (25) wird in die Anodenkammer (23) in der Nähe der Ionenaustauschmembran (22) eingesetzt. Die Anodenkammer (23) hat einen Einlass (26) zur Einführung einer Salzlösung im unteren Abschnitt derselben, einen Auslass (27) zum Abziehen einer verdünnten Salzlösung im oberen Abschnitt derselben und einen Auslass (28) zum Abziehen von Chlorgas an der Oberseite derselben.
  • Die Kathodenkammer (24) ist mit einer für Gas und Flüssigkeit durchlässigen Gaselektrode (31) ausgestattet, die ein Substrat (29) (beispielsweise eine poröse Platte bzw. Folie) mit einer darauf geformten Elektrodensubstanz (30) aus einer Mischung aus einem Kohlenstoffmaterial und PTFE umfasst. Die Kathodenkammer (24) hat einen Einlass (32) zur Einführung eines Sauerstoff enthaltenden Gases und einer verdünnten wässrigen Natriumhydroxidlösung in ihrer Wandseite und einen Auslass (33) zum Abziehen eines Sauerstoff enthaltenden Gases und einer gesättigten wässrigen Natriumhydroxidlösung im Boden derselben.
  • Die Elektrolyse wird durchgeführt, indem man eine wässrige Kochsalzlösung durch den Einlass (26) in die Anodenkammer (23) einführt und eine verdünnte wässrige Natriumhydroxidlösung und ein Sauerstoff enthaltendes Gas durch den Einlass (32) in die Kathodenkammer (24) einführt. Ein Strom fließt von der Anode zur Kathode. Das auf der Oberfläche der Elektrodensubstanz (30) gebildete Natriumhydroxid passiert die Gaselektrode (31) und gelangt in die Kathodenkammer (24), im wesentlichen ohne dass es die Ionenaustauschmembran (22) passiert und in die Anodenkammer (23) gelangt. Als Folge davon kann die Elektrolyse ohne Verluste an dem so gebildeten Natriumhydroxid durchgeführt werden, wobei Natriumhydroxid mit einem hohen Wirkungsgrad in einer hohen Ausbeute erhalten wird.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf Beispiele näher erläutert.
  • Beispiel 1
  • Eine kreisförmige Elektrolysezelle mit dem in 2 dargestellten Aufbau (wirksame Fläche 1 dm2) wurde zusammengebaut unter Verwendung der folgenden Elemente in der Reihenfolge elektrisch leitfähiger poröser Körper für die Kathode/Gaselektrode (Kathode)/Ionenaustauschmembran/Anode mit der Katalysatorschicht der Gaselektrode im Kontakt mit der Ionenaustauschmembran.
  • Anode
  • Es wurde eine Überzugsschicht, enthaltend Rutheniumoxid und Titanoxid (Rutheniumgehalt 8 g/m2 und Titangehalt 8 g/m2), durch Pyrolyse auf einem gestreckten Titangitter mit einem längeren Durchmesser von 8 mm, einem kürzeren Durchmesser von 3,6 mm und einer Dicke von 1,2 mm gebildet.
  • Kathode
  • Ein Kohlenstoffgewebe PWB-3, hergestellt von der Firma Zoltek Co., wurde als Substrat mit einem Gemisch von Kohlenstoffpulver XC-72, hergestellt von der Firma Cabot G. L. Inc., und einer Teflon-Suspension 30J (Gewichtsverhältnis 2 : 1), hergestellt von der Firma Du Pont-Mitsui Fluorochemicals Co., Ltd., beschichtet und heiß gepresst. Eine Allylalkohollösung (spezielle Sorte, hergestellt von der Firma Wako Pure Chemical Industries, Ltd.) von Chlorplatin(IV)säure (Konzentration: 100 g/l) wurde auf eine Seite des Substrats aufgebracht und bei 300°C pyrolysiert zur Bildung einer Katalysatorschicht.
  • Elektrisch leitfähiger poröser Körper für die Kathode
  • Nickel-Celmit, hergestellt von der Firma Sumitomo Electric Industries, Ltd.
  • Ionenaustauschmembran
  • Nafion 901, hergestellt von der Firma E. I. du Pont de Nemours & Co.
  • Angefeuchtetes Sauerstoffgas von 80°C wurde der Kathodenkammer zugeführt. Der Anodenkammer wurde eine gesättigte wässrige Natriumhydroxidlösung, die durch Chelatbildung gereinigt worden war, zugeführt. Die Elektrolyse wurde bei 80°C und 30 A/dm2 durchgeführt. Die Zellenspannung betrug 2,30 V. Eine 25 gew.-%ige wässrige Natriumhydroxidlösung wurde aus der Kathodenkammer bei einer Stromausbeute von 93 % erhalten. Die Elektrolyse wurde 50 Tage lang fortgesetzt und es wurde keine Verschlechterung der Leistung beobachtet.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Die Elektrolyse wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, jedoch mit der Ausnahme, dass eine handelsübliche, für Gas und Flüssigkeit undurchlässige Gaselektrode, hergestellt von der Firma Tanaka Kikinzoku Kogyo K. K., verwendet wurde. Die Gaselektrode wurde so angeordnet, dass sie die Kathodenkammer in eine Lösungskammer und in eine Gaskammer unterteilte, wie in 1 dargestellt, wobei die anderen Elemente die gleichen waren wie diejenigen, die in Beispiel 1 verwendet wurden. Die Zellenspannung betrug 2,30 V am Beginn der Elektrolyse, sie begann jedoch ab dem 10. Tag zu steigen. Am 30. Tag überstieg die Zellenspannung 3,0 V, so dass die Elektrolyse beendet wurde. Ab etwa dem 10. Tag wurde Natriumhydroxid als Abfallflüssigkeit nachgewiesen, die aus der Gaskammer der Kathodenkammer abgezogen wurde. Die Zelle wurde zerlegt und in der Gaselektrode wurden Risse gefunden, die anzeigten, dass Natriumhydroxid aus der Lösungskammer ausgetreten war.
  • Da die erfindungsgemäß verwendete Gaselektrode sowohl für Gas als auch für Flüssigkeit durchlässig ist, passiert das auf dem Katalysator der Gaselektrode im Kontakt mit der Ionenaustauschmembran gebildete Natriumhydroxid die Gaselektrode, tritt in die Kathodenkammer auf der gegenüberliegenden Seite der Gaselektrode ein und kann aus der Kathodenkammer leicht entnommen werden. Da die Gaselektrode mit der Ionenaustauschmembran nur in Kontakt steht und nicht damit eine Einheit bildet, wird kein Natriumhydroxid innerhalb der Ionenaustauschmembran gebildet. Diese Anordnung verhindert das Eindringen von Natriumhydroxid in die Anodenkammer.
  • Da die Gaselektrode durch Kontakt mit der Ionenaustauschmembran verstärkt ist, wird sie auch bei ihrer Langzeitverwendung nur wenig mechanisch beeinträchtigt. Als Folge davon kann die Elektrolyse kontinuierlich über einen längeren Zeitraum hinweg und in einer stabilen Weise durchgeführt werden. Außerdem kann durch Verwendung eines Zwei-Kammer-Aufbaus ebenso wie im Falle der Zelle vom integralen Gaselektroden/Ionenaustauschmembran-Typ durch die erfindungsgemäße Elektrolysezelle eine Vereinfachung des Aufbaus und der Rohrleitungen der Zelle selbst erzielt werden, verglichen mit einem Drei-Kammer-Aufbau.

Claims (3)

  1. Elektrolysezelle (21) für die Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung, umfassend eine Ionenaustauschmembran (22), welche die Zelle (21) in eine Anodenkammer (23) und eine Kathodenkammer (24) unterteilt, eine poröse Anode (25), die in der Anodenkammer (23) angeordnet ist, und eine für Gas und Flüssigkeit durchlässige Gaselektrode (31), die an einen elektrisch leitfähigen porösen Körper gebunden ist, der in der Kathodenkammer (24) angeordnet ist und der in Kontakt mit der Ionenaustauschmembran (22) steht, wobei die Anodenkammer (23) einen Einlass (26) für das Einführen einer wässrigen Kochsalzlösung und die Kathodenkammer (24) einen Einlass (32) für das Einführen eines Sauerstoff enthaltenden Gases aufweisen, wobei die Gaselektrode (31) mit einem Verfahren hergestellt wurde, umfassend (i) das Beschichten einer oder beider Seiten eines elektrisch leitfähigen Materials, das Poren aufweist, mit einem Gemisch aus Kohlenstoffpulver und einem wasserabstoßenden Material, um eine Überzugsschicht zu bilden, (ii) das Calcinieren der gebildeten Überzugsschicht, um eine Gasdiffusionsschicht zu bilden, und (iii) das Bilden einer Katalysatorschicht durch Pyrolysieren der Oberfläche der Gasdiffusionsschicht oder durch Bilden einer einen Katalysator tragenden Schicht aus Kohlenstoffpulver und PTFE auf der Seite der Gaselektrode (31), die in Kontakt mit der Ionenaustauschmembran (22) steht, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis von Kohlenstoffpulver zu wasserabstoßendem Material in Schritt (i) im Bereich von 5,0 bis 1,0 liegt.
  2. Verfahren zur Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung unter Verwendung der Elektrolysezelle (21) nach Anspruch 1, umfassend das Einführen einer wässrigen Kochsalzlösung in die Anodenkammer (23) und eines Sauerstoff enthaltenden Gases in die Kathodenkammer (24) und das Elektrolysieren der wässrigen Kochsalzlösung, um Chlorgas aus der Anodenkammer (23) und eine wässrige Natriumhydroxidlösung aus der Kathodenkammer (24) zu gewinnen.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sauerstoff enthaltende Gas ein angefeuchtetes Gas ist.
DE4438275A 1993-10-27 1994-10-26 Elektrolysezelle und Verfahren zur Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung Expired - Fee Related DE4438275B4 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JPP5-292646 1993-10-27
JP29264693A JP3400508B2 (ja) 1993-10-27 1993-10-27 塩水電解方法及び電解槽

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4438275A1 DE4438275A1 (de) 1995-05-11
DE4438275B4 true DE4438275B4 (de) 2005-12-29

Family

ID=17784482

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4438275A Expired - Fee Related DE4438275B4 (de) 1993-10-27 1994-10-26 Elektrolysezelle und Verfahren zur Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung

Country Status (5)

Country Link
US (1) US5565082A (de)
JP (1) JP3400508B2 (de)
DE (1) DE4438275B4 (de)
FR (1) FR2711675B1 (de)
IT (1) IT1274189B1 (de)

Families Citing this family (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP3344828B2 (ja) * 1994-06-06 2002-11-18 ペルメレック電極株式会社 塩水の電解方法
FR2768751B1 (fr) * 1997-09-23 1999-10-29 Atochem Elf Sa Procede d'electrolyse d'une saumure
US6368472B1 (en) 1998-11-04 2002-04-09 Mcguire Byron Duvon Electrolytic chemical generator
US6383349B1 (en) 1999-03-31 2002-05-07 Toagosei Co., Ltd. Electrolytic cell using gas diffusion electrode and power distribution method for the electrolytic cell
JP3373178B2 (ja) * 1999-08-17 2003-02-04 鐘淵化学工業株式会社 電解方法
NZ539683A (en) * 2000-07-24 2006-11-30 Microcell Corp Microcell electrochemical devices and assemblies, and method of making and using the same
US6495281B1 (en) 2000-07-24 2002-12-17 Microcell Corporation Microcell electrochemical devices assemblies with corrosion management subsystem, and method of making and using the same
US6403248B1 (en) 2000-07-24 2002-06-11 Microcell Corporation Microcell electrochemical devices assemblies with water management subsystem, and method of making and using the same
US6399232B1 (en) 2000-07-24 2002-06-04 Microcell Corporation Series-connected microcell electrochemical devices and assemblies, and method of making and using the same
US6444339B1 (en) 2000-07-24 2002-09-03 Microcell Corporation Microcell electrochemical device assemblies with thermal management subsystem, and method of making and using the same
US6403517B1 (en) 2000-07-24 2002-06-11 Microcell Corporation System and process for manufacturing microcell electrochemical devices and assemblies
KR100363011B1 (en) * 2002-03-28 2002-11-30 Hanwha Chemical Corp Electrolyte composition for electrolysis of brine and electrolysis method of brine using the same
US9546427B2 (en) 2011-06-10 2017-01-17 Michael Lumetta System and method for generating a chlorine-containing compound
CN103304008A (zh) * 2013-07-10 2013-09-18 武汉大学 四氧化三铁粒子电极协同电化学氧化处理有机废水的方法
US9909223B1 (en) 2014-08-04 2018-03-06 Byron Duvon McGuire Expanded metal with unified margins and applications thereof
WO2022020443A1 (en) * 2020-07-21 2022-01-27 Washington University Brine electrolyzer

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3963592A (en) * 1972-09-29 1976-06-15 Hooker Chemicals & Plastics Corporation Method for the electrolytic production of alkali
JPS52124496A (en) * 1976-04-14 1977-10-19 Japan Storage Battery Co Ltd Method of electrolyzing alkali metal chloride and apparatus therefor
JPS556161A (en) * 1978-06-28 1980-01-17 Matsushita Electric Ind Co Ltd Liquid fuel burner
US4221644A (en) * 1979-08-14 1980-09-09 Diamond Shamrock Corporation Air-depolarized chlor-alkali cell operation methods
US4486276A (en) * 1981-02-06 1984-12-04 Engelhard Corporation Method for suppressing hydrogen formation in an electrolytic cell
US4578159A (en) * 1985-04-25 1986-03-25 Olin Corporation Electrolysis of alkali metal chloride brine in catholyteless membrane cells employing an oxygen consuming cathode
JPH0229757A (ja) * 1988-07-20 1990-01-31 Sharp Corp 電子写真装置の感光体ドラム
JPH06293388A (ja) * 1992-10-05 1994-10-21 Yokohama Rubber Co Ltd:The 容器内からの材料加圧押出し方法及びその装置

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3423247A (en) * 1963-06-07 1969-01-21 Union Carbide Corp Porous conductive electrode having at least two zones
JPS6059996B2 (ja) * 1980-08-28 1985-12-27 旭硝子株式会社 塩化アルカリの電解方法
IT1197007B (it) * 1986-07-28 1988-11-25 Oronzio De Nora Impianti Catodo incollato alla superficie di una membrana a scambio ionico, per l'impiego in un elettrolizzatore per processi elettrochimici e relativo metodo di elettrolisi
US5296109A (en) * 1992-06-02 1994-03-22 United Technologies Corporation Method for electrolyzing water with dual directional membrane

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3963592A (en) * 1972-09-29 1976-06-15 Hooker Chemicals & Plastics Corporation Method for the electrolytic production of alkali
JPS52124496A (en) * 1976-04-14 1977-10-19 Japan Storage Battery Co Ltd Method of electrolyzing alkali metal chloride and apparatus therefor
JPS556161A (en) * 1978-06-28 1980-01-17 Matsushita Electric Ind Co Ltd Liquid fuel burner
US4221644A (en) * 1979-08-14 1980-09-09 Diamond Shamrock Corporation Air-depolarized chlor-alkali cell operation methods
US4486276A (en) * 1981-02-06 1984-12-04 Engelhard Corporation Method for suppressing hydrogen formation in an electrolytic cell
US4578159A (en) * 1985-04-25 1986-03-25 Olin Corporation Electrolysis of alkali metal chloride brine in catholyteless membrane cells employing an oxygen consuming cathode
JPH0229757A (ja) * 1988-07-20 1990-01-31 Sharp Corp 電子写真装置の感光体ドラム
JPH06293388A (ja) * 1992-10-05 1994-10-21 Yokohama Rubber Co Ltd:The 容器内からの材料加圧押出し方法及びその装置

Also Published As

Publication number Publication date
ITVA940030A0 (it) 1994-10-24
IT1274189B1 (it) 1997-07-15
ITVA940030A1 (it) 1996-04-24
JPH07126880A (ja) 1995-05-16
FR2711675A1 (fr) 1995-05-05
DE4438275A1 (de) 1995-05-11
FR2711675B1 (fr) 1997-01-24
JP3400508B2 (ja) 2003-04-28
US5565082A (en) 1996-10-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2847955C2 (de) Verfahren zum Herstellen von Halogenen durch Elektrolyse wäßriger Alkalimetallhalogenide
DE4438275B4 (de) Elektrolysezelle und Verfahren zur Elektrolyse einer wässrigen Kochsalzlösung
DE2926560C2 (de) Elektrolysezelle und Membran/Elektroden-Einheit
EP2397578B1 (de) Sauerstoffverzehrelektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP2260124B1 (de) Elektrolysezelle zur chlorwasserstoffelektrolyse
DE3782464T2 (de) An eine ionenaustauschermembran gebundene kathode fuer elektrolysezellen und entsprechendes elektrolyseverfahren.
DE69418239T2 (de) Elektrolysezelle und Verfahren zur Herstellung von Alkalimetall-Hydroxid und Wasserstoff-Peroxyd
EP2385996A2 (de) Strukturierte gasdiffusionselektrode für elektrolysezellen
EP2573211B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Gasdiffusionselektroden
DE2251660A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von hochreinem alkalimetallhydroxid in einer elektrolytischen zelle
DE2311556A1 (de) Verfahren zur elektrolyse einer waessrigen natriumchloridloesung
EP2398101A1 (de) Gasdiffusionselektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE102012204041A1 (de) Verfahren zur Elektrolyse von Alkalichloriden mit Sauerstoffverzehrelektroden, die Öffnungen aufweisen
CH650031A5 (de) Vorrichtung zur gewinnung von halogen durch elektrolyse einer waessrigen loesung von alkalimetallhalogeniden und verfahren zu deren betrieb.
DE10335184A1 (de) Elektrochemische Zelle
EP4004259B1 (de) Kreuzflusswasserelektrolyse
EP2573212A2 (de) Sauerstoffverzehrelektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3247665C2 (de)
DE3538043A1 (de) Elektrochemische zelle mit elektrolytumlauf, verfahren zum herstellen einer gasdepolarisierten katode und elektrolyseverfahren
DE102006050090A1 (de) Sauerstoff reduzierende Gasdiffusionskathode und Verfahren zur Durchführung einer Natriumchlorid-Elektrolyse
DE2818559C2 (de) Elektrochemische Vorrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0865516B1 (de) Elektrolytzelle
EP2949784A1 (de) Sauerstoffverzehrelektrode und verfahren zu ihrer herstellung
EP2439314A2 (de) Verfahren zur Herstellung von transport- und lagerstabilen Sauerstoffverzehrelektroden
DE68928338T2 (de) Zelle und Verfahren zum Betrieb einer elektrochemischen Zelle vom Typ flüssig-gasförmig

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20140501