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DE4430985A1 - Verfahren zur Behandlung von staubförmigen, schwermetallhaltigen Reststoffen - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von staubförmigen, schwermetallhaltigen Reststoffen

Info

Publication number
DE4430985A1
DE4430985A1 DE19944430985 DE4430985A DE4430985A1 DE 4430985 A1 DE4430985 A1 DE 4430985A1 DE 19944430985 DE19944430985 DE 19944430985 DE 4430985 A DE4430985 A DE 4430985A DE 4430985 A1 DE4430985 A1 DE 4430985A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sulfur
residue
residues
mixture
heavy metals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19944430985
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dipl Phys Dr Rer N Reuter
Maria Dipl Chem Dr Rer N Bauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pd Physik & Datentechnik GmbH
Original Assignee
Pd Physik & Datentechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pd Physik & Datentechnik GmbH filed Critical Pd Physik & Datentechnik GmbH
Priority to DE19944430985 priority Critical patent/DE4430985A1/de
Publication of DE4430985A1 publication Critical patent/DE4430985A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62DCHEMICAL MEANS FOR EXTINGUISHING FIRES OR FOR COMBATING OR PROTECTING AGAINST HARMFUL CHEMICAL AGENTS; CHEMICAL MATERIALS FOR USE IN BREATHING APPARATUS
    • A62D3/00Processes for making harmful chemical substances harmless or less harmful, by effecting a chemical change in the substances
    • A62D3/30Processes for making harmful chemical substances harmless or less harmful, by effecting a chemical change in the substances by reacting with chemical agents
    • A62D3/33Processes for making harmful chemical substances harmless or less harmful, by effecting a chemical change in the substances by reacting with chemical agents by chemical fixing the harmful substance, e.g. by chelation or complexation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62DCHEMICAL MEANS FOR EXTINGUISHING FIRES OR FOR COMBATING OR PROTECTING AGAINST HARMFUL CHEMICAL AGENTS; CHEMICAL MATERIALS FOR USE IN BREATHING APPARATUS
    • A62D2101/00Harmful chemical substances made harmless, or less harmful, by effecting chemical change
    • A62D2101/08Toxic combustion residues, e.g. toxic substances contained in fly ash from waste incineration
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62DCHEMICAL MEANS FOR EXTINGUISHING FIRES OR FOR COMBATING OR PROTECTING AGAINST HARMFUL CHEMICAL AGENTS; CHEMICAL MATERIALS FOR USE IN BREATHING APPARATUS
    • A62D2101/00Harmful chemical substances made harmless, or less harmful, by effecting chemical change
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A62D2101/43Inorganic substances containing heavy metals, in the bonded or free state

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur chemisch-physikalischen Behandlung von staubförmigen, schwermetallhaltigen Reststoffen, insbesondere von quecksilberhaltigen Rückständen aus Rauchgasreinigungsanlagen von Müllverbrennungsanlagen unter Verwendung von elementarem Schwefel zur Überführung der Rückstände in eine stabile Form, wobei die enthaltenen Schadstoffe, insbesondere Quecksilber, in eine chemische Verbindung überführt werden, die eine Mobilisierung der Schadstoffe verhindert.
In Verbrennungsanlagen, insbesondere in Verbrennungsanlagen von Müll, fallen Rückstände an, die mit unterschiedlichen Schadstoffen, insbesondere Schwermetallen, belastet sind. Ein Teil der in den zu verbrennenden Stoffen enthaltenen Schwermetalle wird erst in der nachgeschalteten Rauchgasreinigung gefiltert bzw. abgeschieden. In den hierbei entstehenden Rückständen sind diese Schadstoffe relativ hoch angereichert. Bedingt durch die Art der chemischen Bindung, in der die Schadstoffe vorliegen, und bedingt durch die große Oberfläche der Feinstäube sind die Schwermetalle vielfach leicht mit Wasser eluierbar. Daher müssen diese Rückstände unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen, wie sichere Verpackung, eventuell nach Vorbehandlung, auf Sondermülldeponien abgelagert werden. Weil Deponieraum für Sondermüll immer knapper und die Einrichtung neuer Sondermülldeponien wegen der Widerstände der Bevölkerung immer schwieriger wird, müssen neue Wege zur dauerhaft sicheren Lagerung der toxischen Rückstände gefunden werden.
Verfahren, bei denen die Verbrennungsrückstände mit anorganischen Bindemitteln wie Rotschlamm, Zement, Tonen und Kies in eine deponierbare Form überführt werden, sind nach DE 41 29 488 und DE 30 37 995 bekannt. Des weiteren ist nach DE 41 12 162 ein Verfahren bekannt, bei dem feste oder flüssige mit Schwermetallen und toxischen organischen Verbindungen kontaminierte Rückstände aus Sondermüllverbrennungsanlagen verglast werden. Weiter ist bekannt, daß Schwermetalle unter bestimmten Bedingungen schwerlösliche Sulfide bilden. Elementares Quecksilber reagiert bereits bei Raumtemperatur mit elementarem Schwefel zu dem schwerlöslichen, und in dieser Form ungiftigen, schwarzen Quecksilbersulfid, das erst bei Temperaturen über 560°C in Anwesenheit von Luftsauerstoff zu elementarem Quecksilber und Schwefeldioxid zerfällt. Des weiteren ist bekannt, daß verflüssigter Schwefel zu nichtkristallinem sog. Stangenschwefel erstarrt (Hollemann-Wiberg, Lehrbuch der Anorganischen Chemie).
In der Praxis liegen die Rückstände aus der Rauchgasreinigung häufig in Form von Stäuben vor, die meist durch einen hohen Gehalt an Kalziumchlorid sehr hygroskopisch sind und an Luft bereits nach kurzer Zeit durch die Luftfeuchte eine schlammartige Masse bilden. Derartige Rückstände sind nur in weitgehend luftdichten Verpackungen deponierbar. Eine Verwertung dieser Stoffe, z. B. als Versatzmaterial in aufgelassenen Bergwerksstollen ist nicht möglich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein einfaches und kostengünstiges Verfahren für die Behandlung schwermetallhaltiger Rückstände zu entwickeln, mit dem die darin enthaltenen Schadstoffe, insbesondere Quecksilber, in eine schwerlösliche Form überführt und dadurch immobilisiert und gleichzeitig die Rückstände verfestigt werden.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der zu behandelnde Rückstand mit elementarem Schwefel in innigen Kontakt gebracht und bei Temperaturen zwischen 120°C und 200°C zusammen mit dem Schwefel in einen plastischen Zustand versetzt, in Form gebracht und anschließend abgekühlt. Durch die im Vergleich zu Verglasungsverfahren niedrigen Temperaturen des beschriebenen Verfahrens wird die Gefahr der unkontrollierten Neuentstehung von Dioxinen durch Reaktion von in den Reststoffen enthaltenen Chloriden und Kohlenstoff deutlich reduziert.
Beispielhafte Zusammensetzungen von Rückständen aus Müllverbrennungsanlagen sind in der nachstehenden Tabelle angegeben.
In einer Ausprägung des Verfahrens wird zunächst elementarer Schwefel auf 160°C erhitzt und der feinkörnige, schwermetallhaltige Rückstand in einem kleinen Mengenstrom kontinuierlich dem flüssigen Schwefel beigemischt. Dadurch wird die für den Erfolg des Verfahrens notwendige innige Mischung des Rückstands mit dem Schwefel garantiert. Die Mischung wird in Formen gegossen, vorzugsweise gepreßt, oder wahlweise durch einen Extruder zu einem Strang gepreßt, der nach Belieben in kleine Pellets geschnitten oder gebrochen wird. Beim Erkalten verfestigt sich das Material zu stabilen Formteilen.
In einer weiteren Ausprägung der Erfindung werden der Rückstand und der Schwefel in trockener Form bei Temperaturen unter 100°C gemischt und nach der Mischung bei Temperaturen über 120°C extrudiert.
In weiteren Ausprägungen des Verfahrens werden vor oder während der Behandlung der Mischung weitere Bestandteile zugesetzt. So kann beispielsweise ein Zusatz von CaO die Eluierbarkeit von Schwermetallen weiter verringern oder ein Zusatz von Kunstharz die mechanischen Eigenschaften der Formteile verbessern.
Bei allen beschriebenen Verfahren zur Herstellung von Formteilen ist vorgesehen, die noch nicht erstarrten Formteile mit einem Trennmittel zu überziehen. Dieses Trennmittel kann in Form von Calciumcarbonat auch als flammhemmende Beschichtung ausgeführt werden.
Extrudierte Rückstand-Schwefel-Mischungen können im noch plastischen Zustand in einen Pelletierteller mit Trennmittel (z. B. Calciumcarbonat) gegeben und dadurch Pellets hergestellt werden.
Das Mischungsverhältnis zwischen dem zu behandelnden Reststoff und dem elementaren Schwefel variiert je nach Zusammensetzung und Konsistenz des Rückstandes zwischen 20-80 Gew.% Rückstand und 80-20 Gew.% Schwefel. Beispielsweise wurde für einen Rückstand einer Reinigungsstufe einer städtischen Müllverbrennungsanlage mit nasser Rauchgasreinigung (die Zusammensetzung entsprach der Probe MVA-R1) ein Schwefelanteil von 30 Gew.% zur Stabilisierung verwendet.
Die erkalteten Formteile können weiteren Behandlungen unterzogen werden, beispielsweise durch Aufbringen einer flammhemmenden Oberflächenbeschichtung oder durch Überziehen mit Kunstharz.

Claims (9)

1. Verfahren zur chemisch-physikalischen Behandlung von staubförmigen schwermetallhaltigen Reststoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Reststoffe mit elementarem Schwefel im Verhältnis von 4 : 1 bis 1 : 4 Gewichtsteilen in innigen Kontakt gebracht werden, die Schwefel-Reststoff-Mischung bei 120 bis 180°C einer Temperaturbehandlung unterzogen und anschließend geformt und abgekühlt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reststoff ein Rückstand aus der Rauchgasreinigung einer Müllverbrennungsanlage ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reststoff kontinuierlich in den auf 120 bis 180°C erhitzten Schwefel eingetragen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reststoff mit dem Schwefel in kaltem Zustand innig vermischt und das Gemisch auf 120 bis 180°C erhitzt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwefel-Reststoff-Mischung weitere Stoffe zugesetzt werden, die die mechanische Festigkeit der Formteile erhöhen.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz ein Kunstharz ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reststoffe und der Schwefel bei Temperaturen unter 100°C gemischt werden und die Mischung bei Temperaturen über 120°C extrudiert wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die geformten Teile abschließend mit einer flammhemmenden Oberflächenbeschichtung versehen werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht aus Calciumcarbonat besteht.
DE19944430985 1994-08-31 1994-08-31 Verfahren zur Behandlung von staubförmigen, schwermetallhaltigen Reststoffen Withdrawn DE4430985A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19717122A1 (de) * 1997-04-23 1998-10-29 Kali Umwelttechnik Sondershaus Mineralischer Versatzbaustoff für den Versatz untertägiger Hohlräume
EP0993879A4 (de) * 1997-07-01 2004-09-01 Idemitsu Kosan Co Verfahren zur entsorgung von schwermetalle enthaltendem abfall und für die entsorgung geeignete dichtsubstanz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19717122A1 (de) * 1997-04-23 1998-10-29 Kali Umwelttechnik Sondershaus Mineralischer Versatzbaustoff für den Versatz untertägiger Hohlräume
EP0993879A4 (de) * 1997-07-01 2004-09-01 Idemitsu Kosan Co Verfahren zur entsorgung von schwermetalle enthaltendem abfall und für die entsorgung geeignete dichtsubstanz

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