DE4418003A1 - Spielbaukasten zum Zusammenbauen von Raumstrukturen - Google Patents
Spielbaukasten zum Zusammenbauen von RaumstrukturenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Spielbaukasten zum Zusammenbauen von
Raumstrukturen, bestehend aus würfelförmigen, quaderförmigen oder
sonstigen Bauelementen mit mindestens vier senkrecht zueinander
ausgerichteten Oberflächenebenen, sowie Verbindungselementen, mit denen
mehrere Bauelemente zu einer Raumstruktur verbindbar sind.
Derartige Spielbaukästen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Bei
einer Gruppe ist das Verbindungssystem in Form einer reinen Steckverbindung
am Bauelement selbst ausgebildet. Dies hat den Vorteil, daß die Bauelemente
auf einfache Weise zu einer Raumstruktur verbunden werden können. Jedoch
weisen derartige Systeme den Nachteil auf, daß die Steckverbindung leicht
lösbar ist, so daß die Stabilität der Raumstruktur gering ist. Bei einer anderen
Gruppe ist das Verbindungssystem in Form von Schraubverbindungen
ausgebildet. Durch die Schraubverbindungen sind die Bauelemente zwar zu
einer stabilen Raumstruktur verbindbar, jedoch ist das Anbringen der
Schraubverbindungen langwierig und kompliziert.
Viele Spielbaukästen weisen darüberhinaus den Nachteil auf, daß an
vorhandene Raumstrukturen weitere Bauelemente nur an bestimmten
Positionen angebracht werden können und somit dreidimensionales Bauen nur
eingeschränkt möglich ist. Ebenso ist es meist nicht möglich, Bauelemente aus
bestehenden Raumstrukturen zu lösen, die bereits von mehreren Seiten
umbaut sind.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
Spielbaukasten der eingangs beschriebenen Art derart weiterzubilden, daß ein
einfacher, in räumlicher Ausdehnung uneingeschränkter Zusammenbau von
Bauelementen zu einer Raumstruktur hoher Stabilität möglich ist, aus deren
Mitte einzelne Bauelemente ohne weiteres lösbar sind.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Bauelemente als
rahmenartige Hohlkörper ausgebildet und die Verbindungselemente nach Art
eines Loch-Stift-Systems wirkende Stecker sind, die an innenliegenden
Flächen benachbarter zu verbindender Bauelemente anbringbar sind. Hiermit
wird erreicht, daß mit sehr einfachen Verbindungsmitteln, das heißt ohne
Nägel, Schrauben etc., leicht lösbare Raumstrukturen erstellt werden können,
die durch die Art der Ausbildung und Anordnung der Verbindungselemente
einen hohen Zusammenhalt erreichen, der Kraftangriffen auf die Bauklötze in
jeder Richtung widersteht. Hierzu sind vorzugsweise mindestens zwei Stecker
vorgesehen, deren Steckrichtungen senkrecht zueinander angeordnet sind. Ein
Auseinanderziehen in x-Richtung wird dadurch ebenso verhindert, wie ein
Verschieben in y-Richtung. Zur Erhöhung der Stabilität der Verbindung ist
gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, das Loch-
Stift-System in der Passung zueinander derart auszubilden, daß die
Verbindung unter einer leichten Spannung steht. Zweckmäßigerweise haben
die Stifte dabei über ihre ganze Länge einen gleichen Querschnitt.
Kegelförmige Stifte wären zwar denkbar, sind aber in soweit nachteilig, als sie
eine schiefe Ebene bilden würden, die ein Auseinanderziehen der Bauelemente
begünstigen würde.
In der bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die Bauelemente durch
an ihren Kanten verlaufende Profile gebildet, deren äußere Profilflächen in den
Oberflächenebenen der Bauelemente angeordnet und eben sowie glattflächig
ausgebildet sind, wobei an inneren Profilflächen Löcher bzw. Stifte für die
Stecker vorgesehen sind, die entsprechend korrespondierende Stifte bzw.
Löcher aufweisen. Da die äußeren Profilflächen in der Oberflächenebene der
Bauelemente angeordnet und vollkommen eben und glattflächig sind, liegen
benachbarte Bauelemente flächig aneinander an, so daß sie nach Anbringen
der Verbindungselemente zu einer Raumstruktur hoher Stabilität verbunden
sind. Die Verbindungselemente sind ausschließlich innenliegend angeordnet
und sind durch den rahmenartigen Charakter der Bauelemente selbst bei
größeren Raumgebilden überall gut zugänglich. Hierdurch können Bauelemente
in einfacher Weise und ohne räumliche Beschränkung zu beliebigen Formen
zusammengefügt werden, aus deren Mitte einzelne Bauelemente auch ohne
weiteres lösbar sind. Insgesamt ist mit der Erfindung ein Spielbaukasten
geschaffen, dessen Bauelemente sich auf einfache Weise durch eine reine
Steckverbindung zu Formgebilden verbinden lassen, ohne daß die
Raumstruktur den Nachteil einer geringen Stabilität aufweist. Jederzeit können
weitere Bauklötze an jeder freien Seite angebaut werden, da die Außenseiten
glatt und eben sind und nicht mit Verbindungselementen besetzt sind.
Grundsätzlich ist es möglich, Stecker mit zwei Stiften vorzusehen, von denen
einer in einem Loch des einen und der zweite in einem Loch des benachbarten
Bauelements steckt. Bevorzugt ist jedoch, jede einzelne Verbindung mit vier
ineinander greifenden Loch-Stift-Systemen zu versehen, wobei beispielsweise
bei einem Stecker mit vier Zapfen zwei im ersten und zwei im zweiten
Bauelement stecken. Mit einer solchen Ausbildung ist es möglich, die
Herstellung der Elemente mit einer geringeren Maßhaltigkeit ohne Nachteile für
die Festigkeit herzustellen.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind an jeder inneren
Profilfläche, die den äußeren Profilflächen benachbart angeordnet ist, Löcher
bzw. Stifte ausgebildet, so daß zwei aneinanderliegende Bauelemente mit
mehreren Verbindungselementen verbunden werden können. So ist es
beispielsweise möglich, zwei aneinanderliegende Bauelemente durch
Verbindungselemente, die mit je einer zu jeder der aneinanderliegenden
äußeren Profilflächen benachbarten inneren Profilfläche zusammenwirken, zu
verbinden. Es ergibt sich eine stabile Steckverbindung zwischen zwei
benachbarten Bauelementen, die mindestens vier Verbindungselemente
umfaßt, von denen jeweils zwei Verbindungselemente in einer Steckrichtung
senkrecht zu der Steckrichtung der anderen beiden Verbindungselemente
aufgesteckt werden.
Vorzugsweise sind die inneren Profilflächen senkrecht zu den benachbarten
äußeren Profilflächen ausgebildet, so daß die Bauelemente aus formschönen
Profilen mit rechteckiger Querschnittsfläche gebildet sind, die einfach und
preiswert herzustellen und zu verarbeiten sind.
Es wird weiterhin vorgeschlagen, daß die Stifte und die Löcher eine
rotationssymmetrische Querschnittsfläche aufweisen. Dadurch werden
scharfkantige Umfangsflächen vermieden, von denen die Gefahr einer
Verletzung für die mit dem Baukasten spielenden Kinder ausgehen kann.
Ferner sind Stifte und Löcher mit rotationssymmetrischer Querschnittsfläche
einfacher ineinander einzustecken.
Vorzugsweise ist das kleinste Bauelement des Spielbaukastens ein Würfel.
Durch den Würfel ist ein Grundelement geschaffen, dessen
Oberflächenebenen identisch sind, so daß eine Mehrzahl von Würfeln auf
einfache Weise zu einer Raumstruktur zusammengefaßt werden können. Sind
in dem Spielbaukasten quaderförmige Bauelemente enthalten, deren
Kantenlängen der Kantenlänge des Würfels multipliziert mit einem
ganzzahligen Multiplikator entsprechen, wobei der Multiplikator mindestens
einer Kantenlänge größer als 1 ist, kann eine Mehrzahl von Würfeln mit
anderen quaderförmigen Bauelementen zu einer Raumstruktur mit ebenen
Seiten verbunden werden.
Vorzugsweise ist der Spielbaukasten dadurch weitergebildet, daß an den
Verbindungselementen rechtwinklig zu den Stiften bzw. Löchern oder an den
äußeren Profilflächen der Bauelemente weitere Löcher eines Loch-Stift-
Systems ausgebildet sind, in die rechtwinklig an einer Platte ausgebildete
Stifte einsteckbar sind, so daß durch die Platte an der Oberflächenebene eines
Bauelements, vorzugsweise des Würfels eine ebene Fläche gebildet ist. Mit
den Platten können Teile von Raumstrukturen verschlossen werden, so daß
der Spielwert des Spielbaukastens insgesamt erhöht wird. Es lassen sich
beispielsweise begehbare Raumstrukturen oder aber solche mit Seitenwänden
bzw. Zwischenböden bilden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung, in der einige Ausführungsbeispiele näher
erläutert sind. Es zeigen:
Fig. 1 einen Würfel als Bauelement,
Fig. 2 ein Verbindungselement,
Fig. 3 eine Platte,
Fig. 4 einen Ausschnitt von zwei aneinanderliegenden und miteinander
verbundenen Bauelementen,
Fig. 5 zwei mittels vier Verbindungselementen verbundene Würfel,
Fig. 6 ein weiteres Bauelement, dessen drei Kantenlängen doppelt so
lang sind wie die Kantenlänge des Würfels,
Fig. 7 ein quaderförmiges Bauelement, dessen eine Kantenlänge das
Doppelte der Kantenlänge des Würfels beträgt,
Fig. 8 eine aus Würfeln und Quadern zusammengesetzte Raumstruktur,
Fig. 9 eine aus Würfeln, Quadern und Platten zusammengesetzte
Raumstruktur,
Fig. 10 eine weitere aus Würfeln und Quadern zusammengesetzte Raum
struktur.
Fig. 11 ein weiteres Verbindungselement für Profile, bei denen die
äußeren Profilflächen in einem Winkel kleiner als 90 Grad zu den
benachbarten inneren Profilflächen angeordnet sind,
Fig. 12 ein Bauelement mit vier senkrecht zueinander ausgerichteten
Oberflächenebenen,
Fig. 13 eine Draufsicht auf eine Raumstruktur unter Einbau eines
Bauelements gemäß Fig. 12,
Fig. 14 ein weiteres Bauelement mit vier senkrecht zueinander
ausgerichteten Oberflächenebenen,
Fig. 15 eine Draufsicht auf eine Raumstruktur unter Einbau eines
Bauelements gemäß Fig. 14 und
Fig. 16 einen Würfel als Bauelement mit acht inneren Profilflächen zu je
einer Oberflächenebene.
Die Fig. 1 zeigt einen Würfel 1, der durch an seinen Kanten verlaufende
Profile 11 gebildet ist. In den sechs Oberflächenebenen des Würfels 1 sind
jeweils vier vollkommen ebene und glattflächig ausgebildete äußere
Profilflächen 11a der Profile 11 angeordnet. Benachbart zu den jeweiligen
äußeren Profilflächen 11a sind innere Profilflächen 11i angeordnet, an denen
Löcher 12 eines Loch-Stift-Systems ausgebildet sind. An jeder inneren
Profilfläche 11i ist je ein Paar von Löchern 12 ausgebildet.
Die Fig. 2 zeigt ein Verbindungselement 2 mit vier parallel zueinander
ausgerichteten Stiften 21, wobei jeweils zwei Stifte 21 zu einem Paar
zusammengefaßt sind. Der Abstand der in einem Paar zusammengefaßten
Stifte 21 entspricht dem Abstand der in einem Paar zusammengefaßten
Löcher 12. Rechtwinklig zu den Stiften 21 sind an den Stirnseiten des
Verbindungselements 2 weiterhin zwei Löcher 22 ausgebildet. Diese Löcher
22 sind Teil einer Loch-Stift-Steckverbindung, mit der eine in Fig. 3
dargestellte Platte 3 mit einem Bauelement verbunden werden kann. Die Platte
3 umfaßt vier Stifte 31, die rechtwinklig aus einer Seite einer Plattenwand 32
herausragen. Die Stifte 31 sind an dem Randbereich der Plattenwand 32 in
der Mitte jeder Längsseite der Plattenwand 32 angeordnet.
Wie in der Fig. 4 dargestellt ist, werden einzelne, aneinanderliegende
Bauelemente mittels der Verbindungselemente 2 miteinander verbunden. Die
Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt von zwei aneinanderliegenden Würfeln 1, die
mittels den in einer Richtung parallel zu den aneinanderliegenden äußeren
Profilflächen 11a eingesteckten Verbindungselementen 2 miteinander
verbunden sind. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Abstände der
Stifte 21 des Verbindungselements 2 identisch. Es ist demnach unerheblich,
ob das Verbindungselement 2 in der gezeigten Lage oder in einer dazu um 90
Grad verschwenkten Lage in die Löcher 12 eingesteckt wird.
Das Verbindungselement 2 ist derart ausgestaltet, daß eine in das
Verbindungselement 2 eingesteckte Platte 3 bündig entweder mit den parallel
zu den aneinanderliegenden äußeren Profilflächen 11a verlaufenden inneren
Profilflächen 11i oder aber mit einer Oberflächenebene des Bauelements
abschließt. Im letzteren Fall werden die Verbindungselemente 2 derart in die
Löcher 12 des Bauelements gesteckt, daß die Verbindungselemente 2 in das
Bauelement hineinragen.
Die Fig. 5 zeigt zwei mittels vier Verbindungselementen 2 verbundene Würfel
1. Die Würfel 1 liegen eben und glattflächig mit je einer Oberflächenebene
aneinander an. In alle rechtwinklig zu den aneinander anliegenden äußeren
Profilflächen 11 a benachbart angeordneten inneren Profilflächen 11i sind
Verbindungselemente 2 eingesteckt. Dadurch sind die beiden Würfel 1 auf
stabile Weise miteinander zu einer Raumstruktur verbunden.
Die Fig. 6 und 7 zeigen quaderförmige Bauelemente, deren Kantenlängen
der Kantenlänge des Würfels multipliziert mit einem ganzzahligen Multiplikator
entsprechen, wobei der Multiplikator mindestens einer Kantenlänge größer 1
ist. So ist in Fig. 7 ein Quader dargestellt, dessen eine Kantenlänge das
Doppelte der Kantenlänge des Würfels beträgt. Die drei Kantenlängen des in
Fig. 6 dargestellten Würfels sind um den Faktor 2 gegenüber den
Kantenlängen des in Fig. 1 gezeigten Würfels vergrößert.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen Raumstrukturen, die aus den in den Fig. 1 bis
3 und 6 bis 7 gezeigten Bauteilen zusammengesetzt sind. So zeigt die Fig. 8
eine offene Raumstruktur mit einem Würfel gemäß Fig. 6 und einer Mehrzahl
von elementaren Würfeln gemäß Fig. 1 sowie Quadern gemäß Fig. 7. In
Fig. 9 ist eine stuhlartige Raumstruktur gezeigt, wobei die Sitzfläche und die
Lehne aus äußeren Profilflächen 1a der Würfel 1 und Platten 3 gebildet sind.
Sowohl die aus sechs Würfeln 1 und sechs dazugehörigen Platten 3 gebildete
Sitzfläche als auch die aus der gleichen Anzahl von Würfeln 1 und Platten 3
gebildete Lehne sind vollkommen eben. Schließlich ist in Fig. 10 eine
Raumstruktur dargestellt, in deren Mitte ein großer Quader 4 eingebunden ist,
dessen zwei Kantenlängen um den Faktor 2 gegenüber der Kantenlänge des
Würfels 1 vergrößert sind und dessen dritte Kantenlänge um den Faktor 3
gegenüber der Kantenlänge des Würfels 1 vergrößert ist. Durch Lösen der mit
dem Quader 4 verbundenen Verbindungselemente 2 kann selbst dieses, in der
Mitte der Raumstruktur eingebundene Bauelement ohne weiteres gelöst und
aus der Raumstruktur entnommen werden.
Die Fig. 11 zeigt ein weiteres Verbindungselement 5 für Profile, bei denen die
äußeren Profilflächen in einem Winkel kleiner als 90 Grad zu den benachbarten
inneren Profilflächen angeordnet sind. In Übereinstimmung zu dem
Verbindungselement 2 sind Stifte 51 ausgebildet, die in einer Richtung parallel
zu den aneinanderliegenden äußeren Profilflächen einsteckbar sind. Da die
Anlagefläche zwischen dem Verbindungselement und der inneren Profilfläche
durch die Neigung der Flächen gegenüber der äußeren Profilfläche vergrößert
ist, ergibt sich eine großflächigere Anlage zwischen dem Verbindungselement
5 und dem Bauelement. Durch die Neigung ist zusätzlich eine Verkeilung
geschaffen, so daß das Loch-Stift-Stecksystem eine höhere Stabilität
aufweist.
Die Fig. 12 zeigt ein Bauelement mit vier senkrecht zueinander
ausgerichteten Oberflächenebenen, wobei die fünfte Oberfläche in Form einer
Umfangsfläche eines Viertelkreises ausgebildet ist. Mit dem in Fig. 12
dargestellten Bauelement läßt sich, wie die Fig. 13 zeigt, eine abgerundete
Ecke innerhalb einer Raumstruktur erzeugen. Darüberhinaus ist es möglich,
aus vier Bauelementen gemäß Fig. 12 einen Turm zusammenzusetzen. Das in
Fig. 14 gezeigte Bauelement weist ebenfalls vier senkrecht zueinander
ausgerichtete Oberflächenebenen auf, wobei die fünfte Oberflächenebene
derart ausgebildet ist, daß sich an dem Bauelement eine dreiecksförmige
Grundfläche ergibt. Wie in Fig. 15 dargestellt ist, kann das in Fig. 14
gezeigte Bauelement verwendet werden, um polygonale Raumstrukturen zu
erzeugen. Durch die in Fig. 12 und 14 gezeigten Bauelemente ist der
Spielwert des Spielbaukastens erhöht.
Schließlich ist in Fig. 16 ein Würfel 6 mit acht inneren Profilflächen 61i zu je
einer, aus vier äußeren Profilflächen 61a gebildeten Oberflächenebene gezeigt.
An jeder inneren Profilfläche 61i ist ein Paar von Löchern 62 ausgebildet, in
die die Stifte 21 der in Fig. 2 gezeigten Verbindungselemente 2 einsteckbar
sind. Der in Fig. 6 gezeigte Würfel kann mittels acht Verbindungselementen
2 mit einem zweiten an dem ersten Würfel 6 anliegenden Würfel verbunden
werden, so daß sich eine Raumstruktur ergibt, die gegenüber der in Fig. 5
dargestellten Raumstruktur eine erhöhte Stabilität aufweist.
Bezugszeichenliste
1 Würfel
11 Profil
11a äußere Profilfläche
11i innere Profilfläche
12 Loch
2 Verbindungselement
21 Stift
22 Loch
3 Platte
31 Stift
32 Plattenwand
4 Quader
5 Verbindungselement
51 Stift
52 Loch
6 Würfel
61a äußere Profilfläche
61i innere Profilfläche
62 Loch
11 Profil
11a äußere Profilfläche
11i innere Profilfläche
12 Loch
2 Verbindungselement
21 Stift
22 Loch
3 Platte
31 Stift
32 Plattenwand
4 Quader
5 Verbindungselement
51 Stift
52 Loch
6 Würfel
61a äußere Profilfläche
61i innere Profilfläche
62 Loch
Claims (12)
1. Spielbaukasten zum Zusammenbauen von Raumstrukturen, bestehend
aus würfelförmigen, quaderförmigen oder sonstigen Bauelementen mit
mindestens vier senkrecht zueinander ausgerichteten Oberflächen-ebe
nen, sowie Verbindungselementen, mit denen mehrere Bauelemente zu
einer Raumstruktur verbindbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bauelemente (1) als rahmenartige Hohlkörper ausgebildet und die
Verbindungselemente (2) nach Art eines Loch-Stift-Systems wirkende
Stecker sind, die an innenliegenden Flächen (11i) benachbarter zu
verbindender Bauelemente (1) anbringbar sind.
2. Spielbaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß minde
stens zwei Stecker vorgesehen sind, deren Steckrichtungen senkrecht
zueinander angeordnet sind.
3. Spielbaukasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Loch-Stift-System in der Passung zueinander derart ausgebildet ist,
daß die Verbindung unter einer leichten Spannung steht.
4. Spielbaukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Stifte (21) über ihre ganze Länge einen gleichen Quer
schnitt aufweisen.
5. Spielbaukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bauelemente (1) durch an ihren Kanten verlaufende
Profile (11) gebildet sind, deren äußere Profilflächen (11a) in den Ober
flächenebenen der Bauelemente (1) angeordnet und eben sowie glattflä
chig ausgebildet sind, wobei an inneren Profilflächen (11i) Löcher (12)
bzw. Stifte für die Stecker vorgesehen sind, die entsprechend korre
spondierende Stifte (21) bzw. Löcher aufweisen.
6. Spielbaukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß jede einzelne Verbindung mit vier ineinandergreifenden
Loch-Stift-Systemen versehen ist, wobei in der zusammengesetzten Ver
bindung bei einem Stecker mit vier Zapfen zwei im ersten und zwei im
zweiten Bauelement stecken.
7. Spielbaukasten nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß
an jeder inneren Profilfläche (11i), die einer äußeren Profilfläche (11a)
benachbart angeordnet ist, Löcher (12) bzw. Stifte (21) ausgebildet sind.
8. Spielbaukasten nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die inneren Profilflächen (11i) senkrecht zu den benachbar
ten äußeren Profilflächen (11a) ausgebildet sind und die Stifte (21) in die
Löcher (12) in einer Richtung parallel zu den aneinanderliegenden äuße
ren Profilflächen (11a) einsteckbar sind.
9. Spielbaukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Stifte (21) und die Löcher (12) eine rotationssymmetri
sche Querschnittsfläche aufweisen.
10. Spielbaukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das kleinste Bauelement (1) ein Würfel ist.
11. Spielbaukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß quaderförmige Bauelemente (1) enthalten sind, deren Kan
tenlängen der Kantenlänge des Würfels multipliziert mit einem ganzzahli
gen Multiplikator entsprechen, wobei der Multiplikator mindestens einer
Kantenlänge größer als 1 ist.
12. Spielbaukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß an den Verbindungselementen (2) rechtwinklig zu den
Stiften (21) bzw. Löchern weitere Löcher (22) eines Loch-Stift-Systems
ausgebildet sind, in denen rechtwinklig zu einer Platte (3) ausgebildete
Stifte (31) einsteckbar sind, so daß durch die Platte (3) an der Oberflä
chenebene eines Bauelements (1) eine ebene Fläche gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944418003 DE4418003A1 (de) | 1994-05-21 | 1994-05-21 | Spielbaukasten zum Zusammenbauen von Raumstrukturen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944418003 DE4418003A1 (de) | 1994-05-21 | 1994-05-21 | Spielbaukasten zum Zusammenbauen von Raumstrukturen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4418003A1 true DE4418003A1 (de) | 1995-11-23 |
Family
ID=6518786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944418003 Withdrawn DE4418003A1 (de) | 1994-05-21 | 1994-05-21 | Spielbaukasten zum Zusammenbauen von Raumstrukturen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4418003A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO2001056677A1 (de) * | 2000-02-02 | 2001-08-09 | Zwerenz, Sandra | Baukastensystem mit als hohlwürfel ausgebildeten bausteinen und steckverbindungselementen zum zusammensetzen dieser bausteine |
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-
1994
- 1994-05-21 DE DE19944418003 patent/DE4418003A1/de not_active Withdrawn
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