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DE4404253A1 - Medizinische Hilfsvorrichtung - Google Patents

Medizinische Hilfsvorrichtung

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Publication number
DE4404253A1
DE4404253A1 DE19944404253 DE4404253A DE4404253A1 DE 4404253 A1 DE4404253 A1 DE 4404253A1 DE 19944404253 DE19944404253 DE 19944404253 DE 4404253 A DE4404253 A DE 4404253A DE 4404253 A1 DE4404253 A1 DE 4404253A1
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DE
Germany
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stopper part
body cavity
plug part
instrument
channel
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19944404253
Other languages
English (en)
Inventor
Gerd Kaufmann
Matthias Schneider
Richard Salm
Bernhard Arnolds
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Albert Ludwigs Universitaet Freiburg
Universitaetsklinikum Freiburg
Original Assignee
Albert Ludwigs Universitaet Freiburg
Universitaetsklinikum Freiburg
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Publication date
Application filed by Albert Ludwigs Universitaet Freiburg, Universitaetsklinikum Freiburg filed Critical Albert Ludwigs Universitaet Freiburg
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M13/00Insufflators for therapeutic or disinfectant purposes, i.e. devices for blowing a gas, powder or vapour into the body
    • A61M13/003Blowing gases other than for carrying powders, e.g. for inflating, dilating or rinsing
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B18/00Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body
    • A61B18/04Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by heating
    • A61B18/12Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by heating by passing a current through the tissue to be heated, e.g. high-frequency current
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B18/00Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body
    • A61B18/18Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by applying electromagnetic radiation, e.g. microwaves
    • A61B18/20Surgical instruments, devices or methods for transferring non-mechanical forms of energy to or from the body by applying electromagnetic radiation, e.g. microwaves using laser

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine medizinische Hilfsvorrich­ tung für Untersuchungen und zum Operieren in Körperhöhlungen mittels darin einführbarer Instrumente.
Bei Operationen in Körperhöhlungen zum Beispiel dem Enddarm, werden Beobachtungs- und/oder Operationsinstrumente in den Darm eingeführt. Bei solchen Behandlungen ist es unvermeidbar, daß in bestimmten Zeitabständen auf natürliche Weise oder durch zum Beispiel einen laserchirurgischen oder hochfrequenzchirurgischen Eingriff entstandene Gase am Instrument vorbei entweichen und den Operateur beeinträchtigen.
Bei solchen chirurgischen Eingriffen unter Verwendung von Laserstrahlen oder bei der Hochfrequenz-Chirurgie werden an der Operationsstelle durch Verbrennen des Gewebes schädliche und auch übelriechende Stoffe freigesetzt, die nach dem Entweichen nach außen insbesondere von dem Operateur, aber auch von dem Hilfspersonal in nicht unerheblichem Maße eingeatmet werden müssen. Problematisch ist hierbei auch, daß die bei diesen Operationen entstehenden Gase giftige Substanzen enthalten.
Das Entweichen von Gasen nach außen wird noch begünstigt, wenn bei solchen Operationen für eine bessere Sicht und bessere Manipulationsmöglichkeiten die Körperhöhlung, zum Beispiel der Enddarm mit Druckluft oder Gas aufgeweitet wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Hilfsvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der die insbesondere bei einer laser- oder hochfrequenzchirurgischen Operation in Körperhöhlungen entstehenden Gase aufgefangen und praktisch vollständig abgeführt werden können. Dabei soll diese Vorrichtung den eigentlichen Untersuchungs- oder Operationsvorgang nicht behindern.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß insbesondere vorgeschlagen, daß die Hilfsvorrichtung ein in die Körperhöhlung dichtend einführbares Stopfenteil mit einem Durchgangskanal für ein Instrument aufweist und daß das Stopfenteil Verbindungskanäle zumindest zwischen einem äußeren Absauganschluß beziehungsweise einem äußeren Zuluftanschluß jeweils mit in die Körperhöhlung mündenden Eintrittsöffnung und Austrittsöffnung aufweist.
Dieses Stopfenteil bildet einerseits einen dichten Verschluß der Körperhöhlung nach außen hin, so daß ein unkontrolliertes Entweichen von Gas nach außen verhindert wird. Andererseits werden durch die im Stopfenteil integrierte Absaugung in der Körperhöhlung entstehende Gase direkt abgeführt, so daß keine Beeinträchtigung des Operateurs durch nach außen entweichende Gase mehr vorhanden ist.
Zweckmäßigerweise ist am Stopfenteil ein äußerer Druckgasan­ schluß vorgesehen, der über einen Verbindungskanal mit einer beim inneren Ende des Stopfenteiles befindlichen Einströmöffnung verbunden ist.
Dadurch kann über das Stopfenteil nicht nur eine Absaugung von Gasen aus der Körperhöhlung erfolgen, sondern gleichzeitig auch ein in einigen Anwendungsfällen erwünschtes Aufblähen der Körperhöhlung. Dies ist jetzt durch Verwendung des abdichtenden und im Vergleich zu einem sonst eingeführten Instrument dickeren Stopfenteiles wesentlich besser möglich, da auch höhere Drücke und damit ein entsprechend größeres Aufweiten möglich ist.
Um eine besonders gute Abdichtung zu ermöglichen, weist das Stopfenteil im Bereich seines äußeren Endes eine vorzugsweise auswechselbare, insbesondere formangepaßte Dichtmanschette auf.
Diese ergibt in Verbindung mit der Ausbildung des Stopfenteiles als etwas dickerer Verschlußkörper eine auch höheren Drücken widerstehende Abdichtung der Körperhöhlung nach außen hin. Außerdem bildet die Dichtmanschette auch einen Einsteckanschlag für das Stopfenteil.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das Stopfenteil außenseitig im Verlauf seines in die Körperhöhlung in Funktionsstellung eingreifenden Einsteckabschnittes wenigstens eine im Querschnitt aufweitbare Dichtung auf, die in Ruhestellung vorzugsweise im wesentlichen innerhalb des Querschnitt-Umrisses des Einsteckabschnittes liegt.
Mit dieser Dichtung kann das Stopfenteil in Einstecklage zusätzlich abgedichtet werden. Insbesondere besteht dadurch auch die Möglichkeit, daß Stopfenteil selbst vergleichsweise schlank auszubilden, so daß das Einführen in die Körperhöhlung vereinfacht und trotzdem in Funktionslage eine gute Abdichtung vorhanden ist.
Zweckmäßigerweise sind innerhalb des Durchgangskanales für das einzuführende Instrument Dichtungen zwischen Stopfenteil und Instrument, vorzugsweise Schiebedichtungen zum weitgehend dichten Führen des Instrumentes vorgesehen.
Dadurch wird auch bei einem in der Körperhöhlung herrschenden Überdruck ein Entweichen von Gas beim Durchgangskanal zwischen Kanalwand und eingeführten Instrument vermieden.
Zusätzliche Ausgestalten der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen aufgeführt. Nachstehend ist die Erfindung mit Ihren wesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnungen noch näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer zum Teil aufgebrochen darge­ stellten Hilfsvorrichtung und
Fig. 2 eine Stirnseitenansicht der Vorrichtung von der Innenseite her.
Eine in den Figuren gezeigte Hilfsvorrichtung 1 dient als Durchführung für Untersuchungs- und/oder Operations- Instrumente 2 und zum Einführen von diesen in eine Körperhöhlung 3, beispielsweise in den Enddarm. Eine solche rektale Anordnung ist in Fig. 1 dargestellt.
Die Vorrichtung weist im wesentlichen ein in die Körperhöhlung dichten einführbares Stopfenteil 4 mit einem inneren Einsteckabschnitt 4a sowie einem äußeren Anschlußabschnitt 4b auf.
Zur Durchführung eines Instrumentes 2 durch das Stopfenteil 4 weist dieses einen zentralen Durchgangskanal 5 auf. Durch ein dort durchgeführtes Instrument ist der Durchgangskanal 5 weitgehend dicht verschlossen. Bevorzugt sind hier noch Dichtungen 6 am inneren und äußeren Ende des Durchgangskanales 5 vorgesehen, die so ausgebildet sind, daß das Instrument längs bewegt und auch verdreht werden kann, wobei trotzdem eine gute Abdichtung vorhanden ist. Es können hier als Dichtungen weichelastische Dichtungen vorgesehen sein, die auch das Ein- beziehungsweise Durchführen von Instrumenten mit unterschiedlichem Außendurchmesser bei gleichzeitig ausreichender Abdichtung ermöglichen.
In das Stopfenteil 4 ist eine Absaugung integriert, mittels der innerhalb der Körperhöhlung 3 entstehende Gase kontrolliert abgeführt werden können. Das Stopfenteil 4 bildet einen Verschluß des äußeren Endes der Körperhöhlung und weist vorzugsweise an seinem inneren, stirnseitigen Ende eine oder mehrere Eintrittsöffnungen 7 sowie eine oder mehrere Austrittsöffnungen 8 auf. Diese Öffnungen 7 beziehungsweise 8 sind über Verbindungskanäle 9 und 10 mit einem Zuluftanschluß 11 beziehungsweise einem Absauganschluß 12 verbunden.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist das Stopfenteil 4 eine Außenhülse 13 sowie eine koaxial dazu angeordnete Innenhülse 14 auf. Zwischen beiden ist eine Ringraum gebildet, der durch Längstrennwände 15 in die beiden Verbindungskanäle 9 und 10 aufgeteilt ist.
Wie gut in Fig. 2 erkennbar münden die Verbindungskanäle 9 und 10 an der inneren Stirnseite als ringschlitzförmige, halbkreisförmige Austrittsöffnung 8 beziehungsweise Eintrittsöffnung 7.
Bedarfsweise können auch mehr als zwei Längstrennwände 15 zur Bildung von mehr als zwei Verbindungskanälen vorgesehen sein. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn am Stopfenteil 4, insbesondere seinem äußeren Anschlußabschnitt 4b noch ein hier nicht dargestellter Druckgasanschluß vorgesehen ist, über den Druckgas in die Körperhöhlung 3 geführt werden kann. Dieses dient zum Aufweiten der Körperhöhlung 3.
Gerade durch die erfindungsgemäße Hilfvorrichtung 1 ist eine solche Aufweitung der Körperhöhlung 3 mittels Überdruckbeauf­ schlagung gut möglich, weil durch das Stopfenteil 4 mit inte­ grierter Gasabsaugung auch in diesem Falle ein unkontrolliertes Entweichen von Gas aus der Körperhöhlung 3 und damit eine Beeinträchtigung des Operateurs vermieden wird. Bei der Hilfsvorrichtung 1 kann auch ein Drucksensor vorgesehen sein, mit dem der Innendruck in der Körperhöhlung 3 gemessen werden kann. Über diesen Drucksensor läßt sich dann die Druckgaszufuhr so einstellen, daß sich möglichst konstante Innendruckverhältnisse in der Körperhöhlung 3 einstellen. Ein solcher Drucksensor könnte beispielsweise im Absaug- Verbindungskanal 10 angeordnet sein.
Erwähnt sei in diesem Zusammenhang noch, daß eine Druckgaszufuhr sowohl über das Stopfenteil 4 als auch über das Untersuchungs- oder Operationsinstrument 2 erfolgen kann.
In den Figuren ist gut erkennbar, daß die Ein- und Austrittsöffnungen 7, 8 so angeordnet sind, daß sie zur Wandung der Körperhöhlung 3 beabstandet sind und somit von dieser auch nicht unbeabsichtigt verschlossen werden können. Das Stopfenteil 4 weist etwas im Übergangsbereich zwischen Einsteckabschnitt 4a und Anschlußabschnitt 4b eine formangepaßte Dichtmanschette 16 auf, die gleichzeitig auch einen Einsteckanschlag bildet. Diese Dichtmanschette paßt sich durch ihre Formgebung und auch durch Verwendung von entsprechend elastischem Material dichtend der Körperkontur im Einführbereich an, so daß auch dadurch eine zusätzliche Abdichtung vorhanden ist.
Es besteht auch noch die Möglichkeit, am inneren Einsteckab­ schnitt 4a bei dessen Außenumfang eine aufweitbare, insbesondere aufblasbare Dichtung vorzusehen, die einerseits für eine zusätzliche Abdichtung zwischen Stopfenteil 4 und Körperhöhlung 3 sorgt und die darüberhinaus auch das Stopfenteil 4 selbst gegen Verschieben innerhalb der Körperhöhlung 3 sichert. Diese Zusatzdichtung kann so ausgebildet sein, daß sie in Ruhestellung im wesentlichen innerhalb des Querschnittumrisses des Einsteckabschnittes 4a liegt. Dies könnte beispielsweise durch eine Ringnut realisiert sein. Nach dem Aufblasen steht sie dann aus dieser Ringnut und über den Außenumfang des Einsteckabschnittes 4a vor.
Bei dem Zuluftanschluß 11 ist noch ein Rückschlagventil 17 vorgesehen, durch das ein Einströmen von abzuführendem Gas auch bei stärkeren, impulsförmigen Druckerhöhungen vermieden wird. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn über den Zuluftanschluß 11 direkt Umgebungsluft angesaugt wird.
Mit 18 ist noch ein vorzugsweise elastischer Ausgleichsbehälter bezeichnet, der beim Sauganschluß 12 mit der Saugleitung verbunden ist. Dieser dient zum Ausgleich von Druckschwankungen.
Erwähnt sei noch, daß die erfindungsgemäße Hilfsvorrichtung auch in anderen medizinischen Bereichen, insbesondere im Bereich der Speiseröhre, der Luftröhre und dergleichen einsetzbar ist.

Claims (10)

1. Medizinische Hilfsvorrichtung für Untersuchungen und zum Operieren in Körperhöhlungen mittels darin einführbarer Instrumente, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein in die Körperhöhlung dichtend einführbares Stopfenteil (4) mit einem Durchgangskanal (5) für ein Instrument (2) aufweist und daß das Stopfenteil Verbindungskanäle (9, 10) zumindest zwischen einem äußeren Absauganschluß (12) beziehungsweise einem äußeren Zuluftanschluß (11) jeweils mit in die Körperhöhlung mündenden Eintritts­ beziehungsweise Austrittsöffnungen (8, 9) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Stopfenteil (4) ein äußerer Druckgasanschluß vorgesehen ist, der über einen Verbindungskanal mit einer beim inneren Ende des Stopfenteiles befindlichen Einströmöffnung verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Durchgangskanales (5) Dichtungen (6) zwischen Stopfenteil (4) und dem Instrument, vorzugsweise Schiebedichtungen zum weitgehend dichten Führen des Instrumentes vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Stopfenteil (4) beziehungsweise sein Einsteckabschnitt (4a) im Bereich seines äußeren Endes eine vorzugsweise auswechselbare, insbesondere formangepaßte Dichtmanschette (16) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Stopfenteil (4) außenseitig im Ver­ lauf seines in die Körperhöhlung in Funktionsstellung ein­ greifenden Einsteckabschnittes (4a) wenigstens eine im Querschnitt aufweitbare Dichtung aufweist, die in Ruhestellung vorzugsweise im wesentlichen innerhalb des Querschnitt-Umrisses des Einsteckabschnittes (4a) liegt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß ein den Innendruck in der Körperhöhlung (3) messender Drucksensor mit der Vorrichtung verbunden ist und daß vorzugsweise die Innendruck-Meßstelle im Absaug-Verbindungskanal (10) des Stopfenteiles (4) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß im Zuluftkanal, vorzugsweise bei dem äu­ ßeren Zuluftanschluß (11) des Stopfenteiles (4) ein Rück­ schlagventil (17) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß insbesondere in der Nähe des äußeren Sauganschlusses (12) am Stopfenteil ein vorzugsweise ela­ stischer Ausgleichsbehälter (18) mit der Saugleitung ver­ bunden ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die inneren Ein- und Austrittsöffnungen (7, 8) vorzugsweise stirnseitig am Stopfenteil (4) mit Seitenabstand zum äußeren Umfang des Stopfenteiles nach innen versetzt angeordnet sind, vorzugsweise nahe dem Durchgangskanal (5) für ein Instrument.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Stopfenteil (4) eine Außenhülse (13) sowie eine vorzugsweise koaxial dazu angeordnete Innenhülse (14) aufweist, die in ihrem Querschnitt so bemessen ist, daß zwischen Innenhülse und Außenhülse ein Ringraum gebildet ist und daß sich in diesem die vorzugsweise durch Längstrennwände (15) abgegrenzten Absaug- bzw. Zuluft-Verbindungskanäle (10, 9) befinden.
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